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Samstag - Wil Kriky und der Troll


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vor 25 Minuten schrieb Hiram ben Tyros:

Irgendwer wird´s schon können. Am Con kommen ja noch zwei Spieler dazu.

Ich habe einen albischen Waldläufer, der ewig in Moravod festhing. Das war vor vielen Jahren sogar ein running gag auf Cons, weil ich mit dem immer wieder Abenteuer in Moravod spielte. Der ist sogar noch M4, meine ich. So lange habe ich den schon nicht mehr gespielt.... :lookaround:

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vor 8 Minuten schrieb Bruder Buck:

Ich habe einen albischen Waldläufer, der ewig in Moravod festhing. Das war vor vielen Jahren sogar ein running gag auf Cons, weil ich mit dem immer wieder Abenteuer in Moravod spielte. Der ist sogar noch M4, meine ich. So lange habe ich den schon nicht mehr gespielt.... :lookaround:

Der ist super und kann bestimmt immerhin moravische Blätter vom Boden auflesen.

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@Dyffed@Hiram ben Tyros@Sir_Wilfried@Samenia Wanga@Bruder Buck@Eleri (vlnr, Sitzreihenfolge)

Die Legende von Acht-Finger-Wil (von Wil Kriky)

"Ich wandelte durch den finsteren Wald unweit der Stadt Warogast als der größte aller Feinde meiner Muse mich dazu zwang, meine Laute beiseite zu legen um mich der schnöden Nahrungsaufnahme zu widmen. Während ich einige lecker anzusehende Früchte des Bodens zu einer Suppe verkochte stimmte ich dies wunderschöne Liedchen an, das ich selbst auf dem Weg hierher komponiert hatte und nun noch ein wenig verbessern wollte, um es in Warogast auf den größten der dortigen Bühnen und unter dem Schutz des Mutterbaums auf dem großen Marktplatz zur Mittagszeit fehlerfrei vortragen zu können. Als ich so sang geschah es, dass ich Schritte im Wald hörte und ob der noch herrschenden Dunkelheit fuhr mir ein leichter Schauer über den Rücken, so änderte sich die Stimmung der von mir angeschlagenen Melodie ins dramatische, was denjenigen, der die Schritte verursachte anscheinend anzulocken schien. So wob ich ein paar fröhliche Klänge in die Melodie um von den sich nähernden von meiner Harmlosigkeit zu informieren, auf dass er mir kein Leid antue. Als ich einen dicken Haarschopf erblickte erkannte ich, dass diese Person mir an Körpergröße weit überlegen zu sein schien, was zur Schwere der Tritte passte, die er verursachte. Das sanfte, melodiöse Grollen schien aus seiner tiefen Kehle zu dringen, schmerzte allerdings in meinen Ohren, da es so gar nicht zur Melodie meiner Laute passen wollte. Knurrend und zunehmend wütend klingend konterkarierte es die spielerischen Töne, die meine flinken Finger meiner magischen Laute entlockten. Mit wuchtigen Hieben zerteilte ein riesiger, breitschultriger Troll, mit einer Unmenge an Ketten behangen und mit bunten Farben am ganzen Körper verziert, das Gebüsch des Waldes und trat an mein Lagerfeuer heran. Er brüllte mich an, spuckte mir seinen stinkenden Atem ins Gesicht auf dass mir ganz übel wurde und ich mein Spiel aufgeben musste, um Mund und Nase zu bedecken. Dieser bösartige und arglistige Trick ermöglichte es ihm mich ohne Chance auf Gegenwehr in die Höhe zu reißen, wobei er mich die ganze Zeit bedrohte und sich mit der Zunge über die Lippen leckte. Er hob mich hoch und band meine Arme an einen dicken Ast, während meine kostbare, magische Laute zu Boden fiel! Nun vollkommen dem Troll und der Panik ausgeliefert verschnürte er auch meine Beine am Ast und hob mich aufs Feuer. Da endlich nahte, angelockt durch meine Musik, meine Rettung. Flammen schoßen über den reißenden Fluß und brannten sich tief und schmerzhaft in die Brust des Trolls. Ein Gruppe verwegener Abenteurer hatte sich von Warogast aufgemacht mein Leben zu retten. Der Troll bewarf die Helden mit einem riesigen Baumstamm und hätte die Gruppe beinahe komplett darunter begraben! Doch dem Witz, der Intelligenz, der Musikalität und der Schönheit dieser Abenteurer hatte der Troll nur wenig entgegen zu setzen. In Anbetracht der Situation floh der feige Troll in den Wald und wurde nie mehr gesehen. Doch leider war bei den Bemühungen um meine Rettung meine Laute im Sumpfboden versunken und ich weinte bitterliche Tränen der Trauer, die sich mit den Schmerzenstränen ob der beiden mir vom Troll abgebissenen Finger der rechten Hand mischten. Doch auch bei diesen Problemen konnten mir die glorreichen Retter, lange seien sie gepriesen, helfen, Ssongback reinigte mit Feuereifer meine Laute und nun ist sie sogar viel besser als zuvor, denn nun kann ich bei meinen Auftritten mit Publikum auch andere Lieder als nur das „Lied des Spottes“ spielen. Seit dieser Zeit trete ich auch unter dem Künstlernamen „Acht-Finger-Wil“ auf. Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit und wünsche euch noch einen schönen Abend. Zum Abschluß folgt nun das Lied, das ich zu Ehren dieser Abenteurer geschrieben habe: „Acht-Finger-Wil und wi er den Troll besiegte“!"

 

Die Legende von Acht-Finger-Wil
aus Sicht des Troll-Schamanen Priateľ ohňa (Freund des Feuers), erzählt am Lagerfeuer mit seinen beiden Brüdern und seiner Mama, am späten Morgen nach der Begegnung mit Wil Kriky und euch

„Hungrig war ich. Gejagt hab ich. Höre Musik. Gut! Futter! Gehe zu Musik. Musik wütend macht. Gehe schneller. Musiker ärgert mich. Singt, ich fett. Sage: hör auf! Ich Dich fressen! Er singen: Du noch fetter. Zu ihm gehe. Sagt er: Du stinkst! Ihn hoch nehme. Zunge raus streckt! Ich ihn rösten. Andere kommen. Angreifen mich. Mit Feuer! Ich hungrig. Und wütend! Aber zu viele. Ich geflohen. Musiker böse. Gib Essen, Mama!“

Vielen Dank für ein schönes Abenteuer mit euch!

Edited by Hornack Lingess
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Nun endlich auch von mir: Lieben Dank für dieses herrliche Abenteuer. Ich fand es toll, in deinen Kampagneneinstieg mit seiner unfassbaren Detailfülle einzutauchen und es hat mir gut gefallen, wie du die Gruppe eingefangen und uns doch irgendwie noch einen spannenden Abenteuerabschluss ermöglicht hast. :D 

Ich hoffe, die Einzelaktionen meines Charakters haben dir nicht zu viel Kopfzerbrechen bereitet. Ich konnte dann doch nicht direkt alles mit der Gruppe teilen, nachdem das schon einmal so grandios gescheitert war. 😅

Und hihi, danke für den Einblick in die Gedankenwelt des Trolls, das ist herrlich. 

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