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Solwac

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Everything posted by Solwac

  1. Wenn Du kritisierst, dass Schwerttänzer mal wieder große Probleme bei der Darstellung seiner Gedanken hat, da sind wir uns einig. Letztlich hängt es wie immer an der Einschätzung des Spielleiters ab und könnte nur durch das Spiel überprüft werden. Es macht aber keinen Sinn ein Abenteuer zu starten mit der Idee "vielleicht stellt sich die Figur aber doch anders an und es gibt keine Probleme" oder "der Spieler hat diesmal sicher Spaß, auch wenn es bei anderen Abenteuern zuletzt nicht so war". Der theoretische Absolutheitsanspruch an irgendwelche Produkte oder Äußerungen ist natürlich Schwachsinn, vor allem, da er keine Klarheit bringt und nur die Diskussion auf Nebenkriegsschauplätze führt. Solwac
  2. Die Rechnung, bei einem Kaufabenteuer könnte Zeit gespart werden, halte ich eh für falsch. Meiner Meinung nach ist die Vorbereitungszeit gleich, das Ergebnis hat nur unterschiedliche Qualität. Wenn Du von "gefühlten" 10 Stunden Zeitersparnis redest, dann ist es etwas anderes. Das ist dann aber eh eine persönliche Rechnung. Ich finde es nur komisch, wenn ein Hobby mit Stundenlöhnen verglichen wird... Solwac
  3. Verstehe ich nicht. Die Entwicklung eines Abenteuers ist ein gewisser Aufwand. Wenn ich mir jetzt noch die Mehrarbeit mache und das Material für andere aufbereite, warum dann nicht auch solche Überlegungen ausformulieren? Und Gedanken in der Art sollte man sich schon gemacht haben, spätestens bei der Ausarbeitung von Details zu Land und Leuten. Die Ausführlichkeit hat natürlich ihre Grenzen, es geht hier um die Unterstützung des Spielleiters durch das Abenteuer. Solwac
  4. ...und deswegen ist es ein Problem, auf das Abenteuer draufzuschreiben: "Nicht geeignet für Ordenskrieger des Xan!" (...oder beliebig andere auszuschließende Figurn, man kann das ja auch etwas schwammiger machen. Schaut euch mal an, was in der Einleitung zu "Ein Herz für Trolle" steht.) Nochmal, es geht nicht darum, dass ein Spieler für eine bestimmte Figur erkennen kann, ob das Abenteuer passt oder nicht. Der Spielleiter sollte aber genug Informationen bekommen, damit er in Kenntnis der Figur eine Abschätzung machen kann. Neben dem Klappentext denke ich hierbei an die Einleitung des Abenteuers. Sollte sich wirklich herausstellen, dass die Szene auf S.56 nicht wie vom Autor gedacht funktioniert, z.B. weil eine Figur Blutsbruder des Handlangers des Bösewichts ist, dann ist das halt so. Das kann der Spielleiter keiner Beschreibung entnehmen, hier muss die Szene angepasst werden oder das Abenteuer ist halt doch nicht geeignet. Solwac
  5. Ja, aber sicher nicht in Form einer Aufzählung oder Formel. Ich halte es aber durchaus für machbar, dass einige Ausschlussfaktoren genannt werden bzw. dem Spielleiter es leicht gemacht wird sie zu erkennen. Ganz plump wären Angaben wie z.B. "nichts für Zwerge" oder "das Abenteuer erwartet eine gewisse Loyalität zu den Rathgars". Ob diese Punkte in Einzelnen vielleicht für die konkrete Gruppe doch kein Hindernis darstellen, da ist dann der Spielleiter gefordert. Jetzt habe wir doch mal einen konkreten Punkt. Ein Abenteuer kostet bis zu 20 Euro. 20 Euro ist ungefähr der Preis, den ich für einen Stunde meiner Zeit ansetzen würde für Dinge die mir halbwegs angenehm sind (Ikea-Schrankaufbauen, Plattensammlung sortieren usw.). Für echt Arbeit nehme ich einiges mehr. Also sollte mir ein fertiges Abenteuer mindestens eine Stunde Zeit sparen. Und in meinem Fall ist die Ersparnis meist höher, also lohnen sich Kaufabenteuer für mich. Ideen sind übrigens nicht billig, frag gerne mal bei uns im Konzern in der Abteilung für Patente und Lizensierung nach. Ein Kaufabenteuer serviert einem doch nicht Spielspaß auf dem Silbertablett. Es liefert Unterstützung bei der Vorbereitung und im Spiel. Du kaufst für 20 Euro ein Abenteuer, bereitest Dich 10 Stunden vor und leitest 30 Stunden. Dann hast Du 50 Cent pro Stunde für die Unterstützung ausgegeben. Alle anderen Rechnungen sind Kokolores, außer Du bekommst Geld für Deine Tätigkeit als Spielleiter. Das dürfte aber die Ausnahme sein... Solwac
  6. Ein Gutteil der Missverständnisse dürfte daher kommen, dass viele Kaufabenteuer nicht einer bestimmten Untergruppe von Figuren auf den Leib geschneidert werden. In der Heimrunde geht das, weil der Spielleiter seine Leute kennt. Ein Kaufabenteuer will aber möglichst viele Leute erreichen, mehr als eine kurze Beschreibung auf dem Klappentext ist nicht möglich. Was aber steht dort? Angaben zum Land, zu den Graden und ein kurzer Teaser. Steht dort etwas, ob der feige Herrschaftspriester damit glücklich wird? Wenn ja, dann ist es Zufall. Der Spielleiter wird ein gewisses Risiko eingehen müssen. Es kann sein, dass er ein Abenteuer kauft und erst beim Lesen der 60 Seiten Probleme für den ihm bekannten Priester feststellt. Und zwar Probleme, die nicht durch leichte Anpassung gelöst werden können. Solwac
  7. Gute Frage. Da die kollektive Flugmöglichkeit ja endlich ist, würde ich es eigentlich gerne jetzt ausspielen. Gibt es z.B. ein existierendes Abenteuer mit Vogelmenschen oder einer flugfähigen Rasse aus den nahen Chaoswelten? Da würde ich doch glatt mein Gruseln vor Fertigabenteuern überwinden LG SchneiF Aus dem Stehgreif fällt mir da Der Ruf des Roten Raben ein. Es spielt in KanThaiPan, kann aber adaptiert werden. Ansonsten gibt das Bestiarium ja schon Anregungen für ein selbst erdachtes Abenteuer. Eine weitere Möglichkeit wäre ein Ausflug in die Geisterwelt des Zwergdrachentotems. Solwacc
  8. Sollen die Abenteuer ausdrücklich fliegen oder reicht es, wenn die Flugmöglichkeit einkalkuliert wird und das Abenteuer nicht so einfach gesprengt wird? Solwac
  9. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! :knuddel:

  10. Schade, dabei kann man die Jagd doch ganz einfach unterbinden. Aber wer nicht will, der hat schon. Schau einfach immer wieder mal rein! Solwac
  11. Ausgliedern nicht, aber ich schreibe mal eine Mahnung.... Grüße Bruder Buck Ich habe den Strang aufgemacht, weil ich die Frage eben nicht auf Kaufabenteuer bezogen diskutieren wollte (mit all den Metadiskussionen um Wohl und Wehe offizieller Abenteuer, den Fehlern der Autoren usw.). Das ging 20 Beiträge lang gut, bis Schwerttänzer dann den Strang mit einer Unzahl von unpassenden Beiträgen geflutet hat. Dies hat er zwischendurch zwar mal eingestanden, was ihn aber nicht von weiteren Beiträgen abgehalten hat. Die wenigen Beiträge zum Thema z.B. von Stephan und Jürgen Buschmeier gehen darin fast unter. Dein Beitrag von 10:30 ist übrigens auch im falschen Strang. Es wäre schön, wenn der Strang daher zumindest von den schlimmsten Beiträgen gesäubert werden könnte, denn was mehr soll man machen als einen neuen Strang aufmachen, mehrmals im Strang auf das Thema hinweisen und die Moderation um Hilfe bitten. Würde ich so themenfremd schreiben, dann wäre ich schon längst moderiert worden! Solwac
  12. Letztlich triffst Du natürlich eine Entscheidung alleine dadurch, dass Du einen bestimmten Spieler anspielst. Aber das Regeln von nicht entscheidenden Details ist halt problematisch, zumindest die Argumente hier im Strang sind ja deutlich. Solwac
  13. Also das, was ich als Vermutung 3 aufgezählt habe. Hm, muss das Abenteuer denn die Kabine 5 vorher festlegen? Jedes Abenteuer hat gewisse Aufhänger, aber die Art wie sie an die Gruppe gebracht werden ist dann doch im Einzelnen zu improvisieren. Deshalb halte ich das Beispiel zwar für sehr anschaulich, aber eben auch nicht wirklich gut. Das ist ein ganz anderer Punkt. Nicht alles theoretisch nicht optimale muss schlecht für die Gruppe sein. Wenn alle mit dieser Spielweise zufrieden sind, dann ist das doch schon mal sehr schön. Es bleibt nur Frage, ob ein besseres Konzept nicht allen Beteiligten nicht noch besser gefällt. Solwac
  14. Hm, wie viele solche Standardsituationen hast Du da auf Lager und ist da immer alles dabei, was Dir als Spielleiter so interessant erscheint? Und Du redest wahrscheinlich von einer langen Kampagne oder wie viel Zeit investierst Du so insgesamt in diese Szenen? Solwac
  15. Wäre es möglich, zumindest einen Teil der Beiträge zu Kaufabenteuern aus dem Strang auszugliedern? Danke, Solwac
  16. Das ist schön, aber hier in den Diskussionen nicht weit verbreitet. Gruß von Adjana Ein Problem hier in vielen Strängen ist der Rückzug auf Maximalpositionen. Solwac
  17. Vielleicht könnte die Frage "Kaufabenteuer, warum oder warum nicht?" in einem anderen Strang diskutiert werden? Wenn ich den Strang bisher richtig zusammen fasse, dann gibt es keine echten Gründe für eine Beschreibung von Handlungen, die eigentlich der Spieler vornehmen sollte. Aber es gibt einige Stimmen, die solche Sachen nicht so schlimm finden, solange der Spielspaß leidet (was natürlich für jeden individuell ist). Wo aber noch keiner etwas zu geschrieben hat: Wie kann man es besser machen? Das Beispiel mit der Marmorhaut beim Wasser holen zeigt ja, dass es nicht so einfach ist. Der Spielleiter weiß, dass eine Routinesituation auf einmal zu einer für das Abenteuer relevanten Szene wird. Andererseits gibt es gerade wegen der Routine kein "normales" Verhalten. Will der Spielleiter nun etwas dazu wissen, so gibt es zwei Möglichkeiten: Er macht eine Annahme (die Nachteile werden hier schon diskutiert) oder er fragt die Spieler. Letzteres ist jetzt aber problematisch, weil schon die Frage das Spiel beeinflusst. Natürlich wäre es schön, wenn die Spieler jetzt vollständig zwischen sich und den Figuren trennen könnten, aber das wird nicht klappen. Solwac
  18. Ja, ich finde es immer wieder erstaunlich, dass die Leute dennoch aktive Midgardspieler sind. So sehr, wie Leute klein gehalten werden, Railroading erdulden müssen und den Einstieg ins Abenteuer nicht schaffen. Man sollte meinen, dass bei so schlechten Spielleitern nicht nur einer den schwarzen Peter haben sollte und auch mal spielen dürfte... Solwac
  19. Es handelt sich um einen Schamanen in Tiergestalt, der eine Tarnkappe besitzt - ist eigentlich doch offensichtlich ... Ich hatte ja eher an den bekannten Effekt gedacht, dass man mit Hilfe eines Spiegels (in diesem Fall die Wasseroberfläche) etwas sehen kann, für das ansonsten Sichtschutz (in diesem Fall durch das Gebüsch) besteht. Aber diese Erklärung ist natürlich plausibler. du hattest z.b. die Wahrnehmung vs Verbergen Test nicht erwähnt. Verbergen? Der Schamane im Wolfspelz hat doch in den bisherigen Beiträgen nichts verborgen. Klar, dass der Strang so nichts mehr mit Kaufabenteuern zu tun hat. Solwac
  20. Also ergab die Änderung keine Verbesserung? Doch, die Spielleiterin ist zufriedener. Solwac
  21. Also ich habe Diskussionen darüber auch schon mit sehr harmonischen Runden geführt. Mir scheint hier eine Möglichkeit zu schlummern, bei der die ganze Runde ihr Spielvergnügen erhöht ohne dafür etwas grundsätzlich ändern zu müssen. Denn nach meinen Vermutungen geht es den meisten Spielleitern bei solchen Beschreibungen nicht um einen zu schreibenden Roman, es ist eher Gedankenlosigkeit oder ein Missverständnis weil die Spieler die Beschreibung anders als gewünscht interpretieren. Solwac
  22. Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, was du meinst. Solwac hat einen Strang dazu aufgemacht. Dort hab ich mehr zum Thema geschrieben. Entschuldigung, ich hätte gleich den Link hier einstellen sollen. Solwac
  23. Bei einem Kasten zum Vorlesen in einem Kaufabenteuer ist das sicher nicht gegeben (da gibt es keinen Würfelwurf), aber warum sollte nicht der Spielleiter vor einer Szene so etwas auswürfeln und dann beschreiben? Würde das etwas ändern, die Spieler sehen wahrscheinlich keinen Unterschied.Fast schon im Gegenteil, größere Würfelorgien des Spielleiters bringen den Spielfluss oft ins Stocken. Solwac
  24. Im Strang über Vor- und Nachteile von Kaufabenteuern tauchte (mal wieder) mal wieder ein Punkt auf: Wie weit sind dynamische Beschreibungen, d.h. Beschreibungen von Handlungen, sinnvoll, notwendig, abzulehnen usw. Das genannte Beispiel eines Wasserlochs samt Bild eines Wolfs scheint mir für die Diskussion gut zu sein: Ein absolutes NoGo! Derartige Szenen werden bei mir immer ausgespielt. Bei 'Allerweltsszenen' halt in 3 Minuten. LG Chaos Also so etwas wie 'Von dem langen Marsch bist du durstig. Daher trittst du zur Quelle am Wegesrand, um einen Schluck Wasser zu schöpfen. Im Wasser spiegelt sich das Bild eines Wolfes, der im gegenüberliegenden Gebüsch sitzt.' finde ich absolut ok. Das Wasser schöpfen aus einer Quelle werden die Abenteurer auf ihrer Reise schon x-mal gemacht haben, ohne dass es ausgespielt wurde. Da finde ich es absolut legitim als SL festzulegen, dass es jetzt auch mal genau an dieser Quelle stattfindet. Schließlich gibt es keine für den Spieler erkenntliche Information, die diese Quelle von irgend einer anderen unterscheidet. Es wird dann haarig, wenn dem Spieler vorgeschrieben wird, wie er zu reagieren hat z.B.: Du duckst dich, als der Wolf zum Sprung ansetzt.... Genau. Deshalb sprach ich von 'Allerweltstätigkeiten. Das Schöpfen von Wasser aus einer Quelle bei einer anstrengenden Reise ist eine Allerweltstätigkeit. Daher übernehme ich hier auch mal die Kontrolle durch Vorlesen. Die Begegnung mit dem Wolf ist kein Allerweltsszenario. Daher geht die Kontrolle genau jetzt wieder an den Spieler über. Das mit dem Ducken wäre nur dann gerechtfertigt, wenn man davon ausgeht, dass es sich um eine reflexartige, nicht zu unterdrückende Handlung handelt. So wie das unwillkürliche Schließen der Augen, wenn man Sand ins Gesicht bekommt. Hielte ich hier aber für sehr weit hergeholt. Hätte ich als Spieler ein Problem mit. Schwerttänzer hat beschrieben warum. Wenn durch die "Kontrolle durch Vorlesen" Handlungen vorweg genommen werden und dies zumindest zum Teil auf Widerspruch stößt (wer kennt das nicht: "Meine Figur würde das aber niiiiieeee machen"?), warum machen Spielleiter es dann? Ein paar Vermutungen: Bequemlichkeit - es wird gar nicht über die Einschränkung nachgedacht Selbstverständlichkeit - der Spielleiter hält etwas für selbstverständlich, was für die Spieler aufgrund der Beschreibung aber nicht nachvollziehbar ist Beschleunigung - Der Spielleiter will eine Szene aus dramaturgischen Gründen beschleunigen, d.h. aus Beschreibung, Handlung, Beschreibung wird eine einzelne Beschreibung Automatismus - der Spielleiter will eine bestimmte Handlung einbauen und will sich dabei nicht von den Spielern stören lassen Auf der anderen Seite, warum lehnen es die Spieler ab? Auch hier ein paar Vermutungen: Aus Prinzip - selbst bei zutreffenden Beschreibungen wird erst einmal opponiert Verbesserung - der Spieler erhofft sich einen Vorteil durch eine von ihm selbst formulierte Handlung Missverständnis - der Spieler kann die beschriebene Handlung nicht mit der Beschreibung der Szene insgesamt in Einklang bringen Ungeduld - der Spieler will (als Spieler) agieren und nicht das Ende der Beschreibung abwarten Neben der Frage, ob solche Beschreibungen durch den Spielleiter überhaupt theoretisch wünschenswert sind, gibt es auch die praktische Seite. Denn wenn es nur Nachteile gäbe, dann würden ja nicht alle Runden in mehr oder weniger ausgeprägten Weise so spielen. Und bevor Protest aufkommt, ich habe noch keinen Spielleiter kennen gelernt, der nicht schon selber Szenen so beschrieben hat. Solange es keinen Widerspruch zwischen den Beschreibungen des Spielleiters und den (nicht unbedingt laut geäußerten) Wünschen der Spieler gibt ist es ja auch nicht schlimm. Solwac
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