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Stephan

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  1. Thema von Bupu wurde von Stephan beantwortet in Spielsituationen
    @GH: Nur weil ich die generelle Abschlachtung ggf. auch wehrloser Mitglieder einer bestimmten Rasse ablehne, verzichte ich noch nicht auf mein Selbstverteidigungsrecht. Nach deiner Argumentation habe ich ja nur die Wahl zwischen Pazifismus und Schlächtertum. Den von dir genannten reinigenden Effekt kann ich nicht nachvollziehen. Wovon sollte ich mich reinigen? Richtig: Die Orks sind . Tatsächlich treten auch Menschen gelelegentlich als solche auf. So dürften z.B. KZ-Insassen über ihre Wächter gedacht haben. Dennoch gestehen wir selbst diesen Leuten die Menschenwürde zu. Das heißt wir gehen davon aus, dass jeder Mensch, egal wie abscheulich seine Taten sind, gewisse unveräußerliche Rechte hat. Das ist eine nicht selbstverständliche Errungenschaft.Die Einführung einer Rasse, für die diese Rechte nicht gelten, trickst das wieder aus. Ich verzichte darauf jedenfalls dankend.
  2. Thema von Bupu wurde von Stephan beantwortet in Spielsituationen
    @Bupu: Also erst mal kann es natürlich durchaus reizvoll sein jemanden zu spielen, dessen moralische Standards anders sind als die eigenen (in alle Richtungen). Die Frage ist allerdings wie weit man dabei gehen möchte. Ich vermute mal, niemand wird sich hier outen als jemand, der einen ständig vergewaltigenden Nordlandbarbaren spielt. Das wäre historisch vermutlich recht akkurat und im Allgemeinen wird Mord als schlimmeres Verbrechen gesehen als Vergewaltigung. Was mich allerdings viel mehr stört, ist, dass durch die Anlage der Spielwelt ja festgelegt wird, dass das entsprechende Verhalten eben gerade nicht moralisch fragwürdig ist.
  3. Thema von Bupu wurde von Stephan beantwortet in Spielsituationen
    Nur weil ich nicht möchte, dass beim Rollenspiel die niederen Instinkte nicht angesprochen werden, heißt das nicht, dass ich das Rollenspiel als moralische Anstalt erleben möchte oder gar die Spieler erziehen möchte. Auch das Schachspiel wendet sich nicht an die niederen Instinkte und möchte trotzdem die Spieler nicht zu besseren Menschen erziehen. Daher scheinen mir die letzten beiden Postings an dem meinen vorbeizugehen. Midgard ist eine Welt der Fantasie, in der es also auch Dinge geben kann, die nicht in unserer realen Welt existieren. Trotzdem hat jeder vermutlich Dinge im Kopf, die er nicht auf Midgard haben möchte. Die Existenz einer intelligenten Rasse, der perse das Lebensrecht abzusprechen ist, weil sie nunmal an sich böse sind, gehört für mich zu den Dingen, die ich dort nicht sehen will. Insbesondere weil in nicht allzu ferner Vergangenheit dies auch für unsere reale Welt postuliert wurde. Ebenfalls habe ich kein Interesse daran das Abschlachten wehrloser Gegner zu spielen. Die Frage, wie kompliziert oder einfach die zu findenden Lösungen denn sein dürfen sind sicher von Gruppe zu Gruppe verschieden. In intellektueller Hinsicht gibt es ja nun gerade von GH viele Abenteuer, die nach meiner Meinung eher dazu tendieren, die Spieler zu überfordern. Eine gewisse moralische Reflektion finde ich da nicht fehl am Platz. In meiner konkreten Erfahrung war ünrigens das eine Erlebnis schon ein einsamer Ausrutscher. Natürlich geht es in Abenteuern etwas rauher zu. Aber das war schon echte Mordlust.
  4. Thema von Bupu wurde von Stephan beantwortet in Spielsituationen
    Also ich kann die Reaktionen der Spieler verstehen, denen der ganze Plot nicht gepasst hat. Ich habe bei meiner Gruppe damals mal das Abenteuer 'Unter den Nebelbergen' geleitet. Da kam dann schnell die Philosophie auf, 'Nur ein toter Ork ist ein guter Ork' und es wurde mordbrennend durch die Höhlen gestreift. Ich habe das Abenteuer dann damals recht zielgerichtet aufs Ende zugeführt, da ich wirklich den Eindruck hatte hier werden die niederen Instinkte angesprochen. Seitdem habe ich beschlossen um Abenteuer mit Orks einen Bogen zu machen. Natürlich ist alles nur ein Spiel, aber ein sehr komplexes. Wenn man da anfängt die Welt in ein einfaches Schwarz/Weiß-Schema einzuteilen, dann ist der Schritt das auch in der realen Welt zu machen nicht zwangsläufig aber ein kleines bischen einfacher geworden. Ich hatte eigentlich gehofft, dass man sich bei Midgard inzwischen von diesen Jugendsünden entfernt hatte. So manches Abenteuer zeigte da doch recht erfreuliche Ansätze. Daher tut es mir sehr leid, dass hier ein Rückfall in alte Zeiten erfolgt.
  5. Viele von uns haben wahrscheinlich schon mal darüber nachgedacht, ob es nicht ein Kampfsystem geben könnte, in dem den Spielern mehr taktische Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Generelles Problem hierbei ist, wie auch beim gegenwärtigen schon bemerkt, dass ein System, dass von den Spielern als interssante taktische Herausforderung empfunden wird, zwangsläufig den SL, der ja mehrere Figuren gleichzeitig führen muss (und eventuell noch diverse andere Dinge im Kopf haben muss), total übervordert. Ich habe leider auch keine Idee, wie man dieses grundlegende Dilemma lösen kann. Vielleicht in Zukunft, wenn jeder Spielleiter einen preiswerten Taschencomputer dabei hat, der ihm in solchen Fällen einen großen Teil der Arbeit abnimmt (aber ich träume). Das vorgeschlagene System scheint mir nun nach erster Lektüre keine Richtung zu weisen, in der man eine Lösung finden könnte. Die Gründe wurden von den Vorpostern bereits genannt.
  6. @Eike: Ich gehöre eigentlich auch nicht zu denen, die sich ein 'heroischeres Midgard' wünschen, in denen jede schwachsinnige Filmaktion nachgespielt werden kann. Dummerweise entstammt so ziemlich mein gesamtes Wissen über die Wirkung historischer Fernwaffen aus Filmen, da mir die eigene Erfahrung fehlt. Wenn du mir glaubhaft machst, dass deine Einschätzung, es sei einem guten Bogenschützen nur mit sehr viel Glück möglich einem heranstürzenden Gegner mit einem Bogen zwischen die Augen zu schießen, auf besserer Grundlage steht, dann will ich mich mit dem Regelmechanismus gerne abfinden.
  7. Die Regel mit dem Fernbereich haben wir tatsächlich übersehen, das hätte die Diskussion m.E. entschieden. Da diese Grenze von der Waffe abhängig ist (Fernbereich variiert ja) kann die von Hornack angeführte Sichtbarkeit allerdings nur schwer als Begründung für die Regel herhalten. Könnte man vielleicht sagen, dass hier die Streuung der Waffe bereits so hoch ist, dass gezieltes Schießen unsinnig ist? Nachdem diese Frage anscheinend ausreichend geklärt ist aber eine Anschlußfrage: Wir können annehmen, dass unser Waldläufer die Aussichtslosigkeit seines Unterfangens erkannt hätte. Statt dessen hätte er vielleicht gerne einen der heranstürmenden normalen Gegner durch einen gezielten Schuß zwischen die Augen ausgeschaltet. In jedem Robin Hood-Film funktioniert sowas. Leider kann ich auch hierfür keine Möglichkeit entdecken, das durch die Midgardregeln abzubilden. Gegner bewegt sich ständig, wird also nicht in Schach gehalten, Gegner wird nicht aus dem Hinterhalt beschossen und Gegner wird vermutlich auch versuchen im Heranstürmen seinen Kopf aus der Flugbahn des Pfeiles zu drehen. Erst wenn der Gegner da ist kann er versuchen ihn mit einem gezielten Hieb direkt auszuschalten. Logisch?
  8. Ich war bei der von Lothloriel beschriebenen Situation auch einer der beteiligten Spieler. Bei unserer Diskussion bin auch ich zu der Überzeugung gekommen, dass die beschriebene Aktion nach strenger Regelauslegung nicht möglich gewesen wäre. Allerdings habe ich hier erhebliche Probleme mit den Regeln: Hätte man die normalen Regeln für Schießen auf kleine Ziele zugelassen, so hätte der Schütze schon bei einem seiner beiden W20 eine 1 oder 2 würfeln müssen, um den gegnerischen Anführer nicht auszuschalten. Das ist mir in der Tat deutlich zu einfach. Umgekehrt konnten wir aber alle nicht nachvollziehen, dass die gewünschte Aktion völlig ohne jede Chance unmöglich ist (die 20/100 berücksichtige ich nicht, da hier weder gute Planung noch Können des Schützen eingeht). Bei einer Nahkampfwaffe habe ich immer die Möglichkeit zu versuchen, den Gegner mit einem gezielten Hieb auszuschalten, ich habe eben entsprechende Mali. Bei der Fernkampfwaffe dagegen habe ich absolut keine Möglichkeit? Wenn das Argument die weite Entfernung ist, nach dem Motto 'Pfeil ist mehrere Sekunden in der Luft, der Gegner müsste ja blöd sein, wenn er dem nicht ausweicht', dann könnte ich daraus ja ableiten, dass ich auf diese Entfernung eigentlich gar keine Chance auf einen schweren Treffer habe. Das ist aber nicht der Fall. De facto hat der SL sich dann zu irgendeiner Wahrscheinlichkeit durchgerungen, dass es klappt (und es hat geklappt, wozu Segnen, Zielsuche und gewürfelte 18 und 16 beigetragen haben mögen).
  9. Wie bereits gesagt, in den allermeisten Fällen dürfte das Pferd den niedrigen Grad und die niedrige Resitenz haben als der Reiter. Daher schläft dieses mit viel größerer Wahrscheinlichkeit ein. Was für den Reitenden deutlich fataler sein dürfte. Ein im Sattel nach vorne sinken und dabei den Hals umklammern wodurch das Pferd vom Zügeldruck befreit langsamer wird, kann man mit gutem Willen noch festlegen. Wenn aber das Pferd mitten im Galopp einschläft... Auch ich denke, im Gegensatz zu Hornack und Valinor, dass der Regeltext ziemlich eindeutig das instantane Einschlafen beschreibt. Übrigens ist durch eins der Beispiele auch geklärt, dass simples zu Boden gehen nicht ausreicht, um wieder zu erwachen. Wie schon gesagt wird dadurch der Spruch in meinen Augen viel zu mächtig. Aber das hatten wir ja schon...
  10. @hjmaier: Ich finde es durchaus gut, wenn ein Spieler durch intelligente Planung oder auch durch gutes Erkennen der sich bietenden Möglichkeit einen Spruch sehr wirkungsvoll einsetzt. Was ich nicht möchte, wenn ein Spruch so viele relativ leicht erkennbare extrem wirkungsvolle Einsatzmöglichkeiten bietet. @Prados: Nun könnte ein Kleingeist einwenden, dass es nicht wirklich von Powergaming zeugt, wenn man extra einen Spruch lernt, mit dem man sich sehr effektiv sebst schädigen kann. Für diesen Fall noch die folgende Zusatzüberlegung: Der Power-Gamer lernt natürlich erst Beeinflussen, womit er einen verhassten Druiden (falls der es noch nicht kann) dazu bringt, den Zauber Liniensicht zu lernen (echtes Powergaming, denn jetzt muss der andere die Punkte aufbringen). Dann wird Macht über Menschen gelernt unter dessen Einfluss der Druide dann leicht zu der von dir beschriebenen Handlung gebracht werden kann. Eine wahrhaft hinterhältige Methode.
  11. Bevor sich die Diskussion ganz ins Philosophische verliert, versuche ich eine kurze Zusammenfassung. Die von mir genannten recht heimtückischen Einsatzmöglichkeiten des Zaubers Schlaf waren einigen Diskuttanten offenbar bewusst, während andere bisher noch nicht daran gedacht hatten. Hornack und ich sind aber die einzigen, die den Wunsch verspüren 'Schlaf' als devensiven Spruch zu behandeln und daher solche Einsatzmöglichkeiten gerne ausschließen möchten. Bei den anderen scheinen mir die genannten Einsatzmöglichkeiten eher als Ansatzpunkt für kreative Ideen willkommen zu sein. Weitere Meinungen oder Richtigstellungen meiner obigen Zusammenfassung sind willkommen.
  12. @Hornack: Deiner Regelinterpretation scheint sich aber in diesem Strang praktisch niemand anschließen zu können. Sie ist auch durch die Regeln nur schwer begründbar. Außerdem werfen sich noch weitere Fragen auf: Wenn man also nur eine starke Müdigkeit hat, aber noch genug Herr über sich ist, einen einigermaßen sicheren Schlafplatz zu suchen, was ja eventuell schon noch etwas dauern kann und auch einiges an Konzentration erfordern kann, dann ist man ja doch noch zu einigermaßen rationalem Handeln fähig. Dieses Handeln wäre dann nicht etwa von dem Wunsch geprägt 'Ich will sofort schlafen', sondern von etwas komplexeren wie 'Ich will schnellst möglich schlafen, aber nur an einer Stelle, wo das ohne direktes Verletzen möglich ist'. Dann fände ich es durchaus plausibel, wenn ein anderer Wunsch, der eventuell noch dringender ist als unverletzt zu bleiben (z.B. einen bewußtlosen Kameraden aus dem Feuer zu ziehen) auch das Schlafbedürfnis zurückdrängen würde. Da ist es dann schwer die Grenze zu ziehen. Wie gesagt: Eigentlich wäre mir ein Schlafspruch in die Richtung auch deutlich lieber (es gibt wohl ein Zaubersalz, das etwa so funktioniert). @hj: Feinsinnige Unterscheidung. Allerdings führen auch Sprüche mit großen Auswirkungen zu den genannten Effekten. @GH: Natürlich ist die Welt Midgard in sich unlogisch. Eine wirklich hundertprozentig konsistente Welt wird sich niemand ausdenken können. Deswegen kann ich mir trotzdem wünschen die Inkonsistenzen mehr und mehr einzuschränken. Das Argument mit den Zaubermaterialien finde ich nicht wesentlich (daran herrscht sehr selten Mangel), das mit den Ap auch nur in geringem Maße. Ein typisches Beispiel ist z.B. die Kombination 'Wandeln wie der Wind' und 'Unsichtbarkeit'. Da kann jemand, der 'Schleichen' und 'Tarnen' mühsam erworben hat, schon neidisch werden.
  13. Offenbar stehe ich mit meinen Bedenken ziemlich alleine. Nun gut. Vielleicht noch mal die Kurzform der Bedenken gegen billige, sehr effektive Zauber, die ich in längerer Form schon mal im Thread über Heranholen dargelegt habe: 1. Logik der Spielwelt leidet 2. Frust für die Spieler von Nicht-Zauberern, wenn sie oft feststellen müssen, dass das, was sie für viele FP erlernt haben, von den Zauberern mit einem billigen Spruch besser hingekriegt wird. @Professore: So unterscheiden sich die Geschmäcker. Ich finde es gerade gut, dass die Magie in ihrer Wirkung stark begrenzt ist. Leider gibt es immer mal wieder Sprüche, die bei genauerem Hinsehen ein höheres Potenzial haben als vermutlich beabsichtigt war (ich gehe nach wie vor davon aus, dass Schlaf nicht als effektiver Meuchelspruch gedacht war). Die Anzahl dieser Sprüche hat sich durch Arkanum (oder noch schlimmer H&D) leider noch erhöht. Wobei Schlaf natürlich schon lange dabei ist.
  14. Das ist eins meiner Probleme. Warum gibt es auf Midgard eigentlich noch Assassinen? So elegant wie ein mäßig begabter Hexer kriegen sie das wohl kaum hin.
  15. Durch die Diskussion in einem anderen Strang bin ich darauf gekommen, dass ich mit dem Zauber Schlaf noch ein Problem habe, das ich gerne mal von der Allgemeinheit diskutiert haben möchte. Dieser Strang scheint halbwegs zu passen, daher aktiviere ich ihn wieder. Ausgangsfrage dieses Strangs war ja, dass Schlaf eventuell zu mächtig wäre, weil man einen Gegner recht leicht einschlafen und dann ohne Gefahr umbringen kann. Ich sehe eigentlich ein anderes größeres Problem. Es gibt nämlich eine ganze Menge von Situationen, in denen das Einschlafen selbst schon der sichere Tod ist. Hier einige Beispiele: - alle Flugwesen - ein Kletterer an einem Berghang - ein schneller Reiter: praktischer Weise wird im Allgemeinen zuerst das Pferd betroffen, da niedriger Grad, das spart APs und hilft auch gegen Hochgradler (wer hat schon ein Pferd vom Grad 7). Wenn man sowas eventuell noch auf eine dicht reitende Gruppe von Reitern anwendet kann man recht billig gleich mehrere Personen schwer schädigen oder sogar umbringen, da nachfolegende nichtverzauberte Pferde vermutlich auch stürzen. Ich habe irgendwie den Eindruck, dass diese Anwendungen eigentlich nicht gedacht waren. Irgendwie bin ich der Meinung ein Opfer des Zaubers sollte zumindest noch die Gelegenheit haben, sich 'ordnungsgemäß' zum Schlafen zu begeben. Ich kann das aber weder genau präzisieren noch aus den Regeln begründen. Wie seht ihr das?
  16. Nach nochmaliger Überlegung würde ich auch sagen, dass der Zauberer nur den Mittelpunkt sehen muss und dass dann im vollen Bereich die Wirkung entfaltet wird (auch im für ihn nicht sichtbaren). Wenn es erlaubt ist noch eine Zusatzfrage: Wenn der Wirkungsbereich so gewählt wurde, dass der Zauberer selbst noch in ihm steht. Gibt es einen Grund, warum er nicht selbst vom Zauber betroffen sein sollte. Ich sehe keinen.
  17. Ich sehe es nochmal wieder anders. Ich finde es merkwürdig, dass der Zauberer eine Person als 'Ankerpunkt' brauchen soll, um eine nicht sichtbare zu verzaubern. In Beispiel 2 soll die unsichtbare Person dann und nur dann verzaubert werden können, wenn zufällig eine sichtbare neben ihr steht? Kommt mir komisch vor. Ich würde sagen, der Zauberer sucht sich beim Umgebungszauber irgendeinen Punkt als Mittelpunkt des Wirkungsbereichs aus. Diesen Punkt muss er sehen können. An diesem Punkt muss aber niemand stehen. Der Wirkungsbereich ist dann der definierte Umkreis, wobei ich (aber da bin ich nicht sicher) die Bereiche ausschließen würde, die der Zauberer nicht sehen kann. Die zweite Wache in Beispiel 1 wäre also nicht betroffen, der Unsichtbare in Beispiel 2 doch (und zwar ohne, dass ein Sichtbarer dabei sein muss). Beim Zauberer Heiliges Wort würde ich allerdings eine Sonderregelung wählen. Hier würde ich sagen, dass das Wort vom Zauberer gesprochen wird und dann alle Wesen betrifft, an deren Aufenthaltsort es (in ausreichender Lautstärke) zu hören ist. Eine dünner Wandschirm, der zwar die Sicht behindert nicht aber den Schall würde daher für mich die Wirkung nicht aufheben.
  18. @Einskaldir: Was ja meinem Vorschlag entsprechen würde. HJ hatte dagegen geschrieben, 'dass die verringerte Gewandheit sich nur auf den Abwehrbonus bezieht'. Darauf bezog sich meine Antwort. Das Problem ist halt, dass die Regel nicht klar definiert, in welchen Fällen die niedrigere Gw Anwendung findet und in welchen nicht. Meine Interpretation gibt eine Leitlinie, durch Bezug auf M3. Eigentlich sollte aber M4 auch für sich gesehen verstehbar sein.
  19. @Serdo: Vielen Dank. Aber diesen Punkt finde ich doch für unsere Diskussion eher unerheblich. Aus dem Text wird meines Erachtens klar, dass es sich hier um absolute Ausnahmesituationen handelt. Wer eine solche Maßrüstung erwirbt, muss dafür offenbar viel Geld und Aufwand aufbringen, befindet sich also zu dem Zeitpunkt schon in einem hohen Grad. Wer zu dem Zeitpunkt nicht schon den BK in VR praktiziert, der fängt ihn nun wohl auch nicht mehr an. Auch die Tatsache, dass sich diese Regelstelle im Arkanum und nicht im DFR findet, spricht ja für sich. @hjmaier: Wenn sich die verringerte Gw nur auf den verlorenen Abwehrbonus bezieht, dann hätte man sie doch gar nicht erwähnen müssen. Der verlorene Abwehrbonus ist ja sowieso separat erwähnt. Oder soll die verringetre Gw dann darauf hinweisen, dass man eventuell einen Abwehrmalus bekommt (wenn man z.B. normal Gw 60 hat)? Wenn das gemeint wäre, wäre es auf jeden Fall auch eine äußerst unglückliche Art der Darstellung. Meine Theorie lautet übrigens, dass hier die Regeln von M3 abgeschrieben wurden, dabei RW durch Gw ersetzt wurde und nicht beachtet wurde, dass der so entstandene Text nicht mehr stimmig ist. Mein Vorschlag für eine sinnvolle Handhabung: Man denke sich einfach die M3-Regeln perpetuiert (mit Mühe erspare ich mir den mir auf den Fingern liegenden Seitenhieb gegen M4, oder war das jetzt schon einer?). Will heißen: Angriffs- und Abwehrbonus werden wie beschrieben verringert. Die Gw wird genau an der Stelle als verringert angesehen, wo sie den alten RW ersetzt. Dort wo sie die Rolle der alten Ge einnimmt, bleibt sie ungeändert.
  20. @Serdo: Kannst du mir bitte noch sagen, wo ich das mit der angepassten VR im Regelwerk finde. An den Stellen, wo ich es vermutete, konnte ich es nicht finden @Hendrik Nübel: Du hast vermutlich recht. Allerdings könnte man immer noch argumentieren, dass die genannten Fertigkeiten dann eben ungelernt angewendet werden (und mit dem Malus von 2, den sie wegen zu niedriger Gw erhalten), aber nicht noch zusätzlich einen Malus von 4 haben. Würde also heißen +6 statt nur +2. Glaube auch, dass es nicht so gemeint ist, aber eine ausdrückliche Klarstellung wäre hilfreich gewesen. Generell stellt sich die Frage, was passiert, wenn sich eine der Basiseigenschaften durch äußere Einflüsse so ändert, dass die Mindestwerte für eine erlernte Fertigkeit nicht mehr hat. Z.B. ist beim Zauber Schwäche explizit angegeben, wie sich das auf Rüstungen und Waffen auswirkt. Was passiert aber, wenn man den Zauber auf einen Kletternden anwendet, der somit den Mindestwert unterschreitet? Steigen dessen Gefahren abzustürzen damit dramatisch? Ich habe nicht den Eindruck, dass die Regeln hier ein konsistentes Gesamtbild ergeben.
  21. Sehr interessante Frage. Habe Regelwerk gerade nicht zur Hand. Wenn Voraussetzung für BK wirklich Gw 61 ist und man durch VR doch wohl 40 von der Gw verliert, so wäre ja die Kombination BK und VR nie möglich. Beides ist aber Grundfähigkeit für Krieger (oder?). Wenn das so gewollt wäre, so würde ich doch wenigstens eine explizite Bemerkung im Regelwerk erwarten. Im Augenblick tendiere ich zu der Annahme, dass das Senken der Gw sich nur auf die Bestimmung der Handlungsreihenfolge bezieht. Bin aber an offizieller Regelung sehr interessiert.
  22. Noch eine Frage zum Rüstungsschutz. Ich hoffe, ich wärme nicht wieder kalten Kaffee auf (Asche auf mein Haupt streuend): Durch das Tragen von PR oder höher wird die Gewandtheit um mindestens 25 verringert. Damit bin ich automatisch aus dem Bereich heraus, in dem ich Boni auf Abwehr haben kann. Dennoch wird im Regelwerk noch explizit vermerkt, dass der Abwehrbonus vollständig verloren geht. Das macht eigentlich nur Sinn, wenn es ohne diese Angabe nicht der Fall gewesen wäre. Hiermit stellen sich mir die folgenden Fragen: Behalte ich einen eventuell durch hohe Gewandtheit vorhandenen Resistenzbonus gegen Umgebungsmagie? Wenn ich schon eine niedrige Gewandtheit habe (z.B. 45) erhalte ich nun einen Malus auf Abwehr (und Resistenz gegen Umgebungsmagie)?
  23. Folgende Frage wurde in unserer Gruppe gestellt: Laut Regelwerk verliert man durch das Tragen einer KR 4 von seiner Bewegungsweite. Da Zwerge nur 75% der Bewegungsweite eines Menschen haben und Halblinge und Gnome sogar nur 50%, ist dies für diese Rassen im Verhältnis deutlich mehr. Ist das gerecht/realistisch? Gerade fällt mir auf, dass man die entsprechende Frage auch umgekehrt bei dem durch 'Laufen' gewonnenen Vorteil stellen kann.
  24. Mein Glücksritter trägt schon seit längerem ein Langschwert mit sich herum, das er (mit entsprechenden Kosten) als Spezialanfertigung hat herstellen lassen. Bisher war seine Hoffnung, dass die Waffe mal 'wird' leider vergebens. Da die Wahrscheinlichkeit, dass die Waffe durch einen kritischen Fehler zerbricht, etwas größer ist, als dass sie wird, halte ich die letztere definitiv nicht für zu hoch.

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