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Prados Karwan

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Alle Inhalte erstellt von Prados Karwan

  1. Eine Lösung sollte jeder für sich finden; meine Spielweise zu diesem Thema steht fest. Für mich sind gerade die von dir als 'esoterisch' verunglimpften Aspekte sehr wichtig, denn auf der Spielwelt, in die sich die Spieler mit ihren Figuren hineinversetzen sollen, ist diese so genannte Esoterik eben gar keine, sondern es sind bewiesene Fakten: Götter existieren, Magie wirkt, Naturgeister existieren. Mir persönlich ist es viel zu mechanistisch, einen spirituell begründeten Zauber wie Tiergestalt lediglich auf ein fragwürdiges Kriterium zu reduzieren. Grüße Prados
  2. Wenn man sich die einzelnen Passagen zum Fertigkeitswert durchliest, werden die Richtlinien, wie diese Regelung verstanden werden möchte, doch ziemlich deutlich. (Ob man sie dann auch so handhaben möchte, ist eine ganz andere Sache.) Fertigkeiten werden "beherrscht" und "angewendet". "Beherrscht" bedeutet den erlernten Wert, "angewendet" bedeutet den gelernten Wert plus Fertigkeitenbonus. Doppelte Fertigkeitenboni sollten vermieden werden. Im Beispiel gezielter Schuss mit Scharfschießen wird ein Angriff durchgeführt, der durch die Geschicklichkeit beeinflusst werden kann. Es sollte die Regel gelten, dass pro Erfolgswurf auch nur einmal ein Fertigkeitenbonus angerechnet wird. Grüße Prados
  3. Die Aussage der körperlichen Voraussetzungen werden im Anschluss erläutert: denken, sprechen, Hände frei haben. Das gilt sowohl für M4 als auch für M5. Und gerade wenn man die Texte vergleicht, wird einem auffallen, dass M5 lediglich um einige Füllwörter und noch nicht behandelte inhaltliche Aspekte (Thaumagral) gekürzt worden ist, die Texte ansonsten aber identisch sind. Grüße Prados
  4. Die genannten Voraussetzungen gab es auch schon bei M4, es änderte sich lediglich die Länge des Textes, mit dem die 'körperlichen Voraussetzungen' erläutert werden. Und wenn sich nichts ändert, sind Analogieschlüsse durchaus zulässig. Grüße Prados
  5. Ich ging davon aus, dass es um das Beispiel "Greife jeden an, der meine Frau gegen meinen Willen küsst" geht. Du möchtest das von einer gedanklichen Willensbekundung abhängig machen (in deinem zweiten Zimmerbeispiel ja ebenfalls wieder), ich bin der Meinung, dass eine solche nicht erkennbare Willensäußerung nicht ausschlaggebend für das Erscheinen des Dämons sein kann. Aber sei's drum, das ist mein letzter Beitrag in diesem Strang. Grüße Prados
  6. Diese Frage hatte ich ja völlig übersehen: Unter den geschilderten Umständen lautet die Antwort: ein gezielter Fernangriff. Damit das nicht falsch verstanden wird: Ich habe nicht das Ziel, eine Gegenrede zu jeder Detailklage zu verfassen. Aber je länger ich einige Beiträge hier lese, desto mehr bin ich geneigt, Einsis Aussage im anderen Strang zuzustimmen, dass sich die Probleme aus einer Regelunkenntnis ergeben, deretwegen die Spieler zu wenige ihrer Möglichkeiten kennen bzw. sie ihnen vom SL nicht angeboten werden. Grüße Prados Ohne die genauen Regeln vor mir zu haben bekommt man aber bei einer Entfernung von 200 m Mali auf den Schuß und es gibt nur (soweit ich weiß) 3 Waffen die überhaupt so eine Reichweite haben. Und da hält sich der Schaden auch in Grenzen (Langbogen 1W6+1 (stärkeangepasst +2/+3), Kompositbogen (siehe Langbogen) und schwere Armbrust (2W6-1). Da kann ich nicht einfach mal 20 AP reinbuttern und kräftig austeilen. Und ich will auch nicht jede aussage einzeln bewerten. Ich rede ganz allgemein. Oder wie will man unter freiem Himmel ein Zauberauge beschränken? Eine Verfolgung mit Seelenkompass ist auch recht simpel. Vergrabene Zauberkiesel kann man mit Dinge wiederfinden entdecken. Etc., etc., etc. Als Kämpfer bin ich auch nicht in der Lage aus der Entfernung gleichzeigt mehrere Gegner auszuschalten. Und wenn das 4 Zauberer gleichzeitig machen, was soll da dann noch der Kämpfer? Ein gezielter Fernangriff tötet das ahnungslose Opfer. Zauberauge kann von Zauberern recht einfach entdeckt werden und die Auswirkungen von Augenverlust oder vorzeitigem Spruchabbruch können recht unangenehm ausfallen. Seelenkompass hat Voraussetzungen, die den Zauber einschränken, und eine relativ geringe Reichweite. Dinge wiederfinden funktioniert nur mit magischen Gegenständen, die man längere Zeit besessen und benutzt hat, kann nur auf einen Gegenstand eingesetzt werden und ist bemerkenswert ungenau. Ein Zauberkiesel wird nach Benutzung unter Umständen unbrauchbar, ist also nicht mehr magisch. Grüße Prados
  7. Yon, was unterscheidet dein drittes Beispiel von meinem, das du als nicht funktionsfähig ablehnst? Oder anders gesagt: Deiner Meinung nach ist alles richtig, was du sagst. Das kann ich akzeptieren, da wir nicht miteinander spielen. Mehr möchte ich dazu aber auch nicht mehr schreiben. Grüße Prados
  8. Oh, es ist noch zeitgemäß. Auch heute erscheint es mir noch notwendig, darauf hinzuweisen, dass ein roter Kasten lediglich die Regelfrage beantwortet, nicht aber eine Diskussion rund um Alternativen und Hausregeln beenden soll. Grüße Prados
  9. Diese Frage hatte ich ja völlig übersehen: Unter den geschilderten Umständen lautet die Antwort: ein gezielter Fernangriff. Damit das nicht falsch verstanden wird: Ich habe nicht das Ziel, eine Gegenrede zu jeder Detailklage zu verfassen. Aber je länger ich einige Beiträge hier lese, desto mehr bin ich geneigt, Einsis Aussage im anderen Strang zuzustimmen, dass sich die Probleme aus einer Regelunkenntnis ergeben, deretwegen die Spieler zu wenige ihrer Möglichkeiten kennen bzw. sie ihnen vom SL nicht angeboten werden. Grüße Prados
  10. Es verwundet mich, dass du irritiert bist, wenn du diese Aussage doch selbst als 'Floskel' bezeichnest ... Aber zur Klarstellung: Es ist eben keine Floskel. Allerdings ist es ein Relikt aus alten Forumszeiten, als es noch keine Strangkategorien gab und daher Regelfragen und Meinungen häufig nebeneinander diskutiert wurden. Eine Regelfrage wäre normalerweise mit einem roten Kasten tatsächlich beendet. Aber das bedeutet ja nicht, dass man nicht noch weiter darüber reden könnte. Grüße Prados
  11. Nun, bei Blitze schleudern würde der Angegriffene dann allerdings maximal seinen kleinen Zeh verbrutzelt bekommen. Das wäre nun wahrlich keine Verletzung, die viele LP kostete. Grüße Prados
  12. Ich vermag in den heutigen Beiträgen noch keinen Erkenntniszuwachs erkennen. Ist das Vermeiden des 'unerwünschten Erscheinens' nicht eigentlich das Hauptthema des Strangs? Wieso soll jetzt der neue Vorschlag diesbezüglich eindeutiger sein bzw. Missverständnisse verhindern können?
  13. Was verstehst du unter 'funktionieren'? Dass der Dämon durch eine auslösende Handlung gerufen wird, steht doch außer Frage. Dagegen wird die Problematik eines möglicherweise unnötig oder unerwünscht erscheinenden Dämons in meinem Beispiel nicht behandelt. Grüße Prados
  14. So oft, wie du willst (oder Zeit und Ausrüstung reichen), aber nur einmal pro Frage. Grüße Prados
  15. Ich gestehe, dass ich deine Frage möglicherweise nicht verstehe. Was meinst du mit dem einen, was mit dem anderen, meine beiden Beispiele? Dann lautet die Antwort, dass ich dein Beispiel so verstanden habe, dass eine nonverbale Missfallensäußerung (ein Gedanke) des Beschwörers ausreichend ist, um den Dämon erscheinen zu lassen, der Kuss dagegen ist zweitrangig, denn er ist ja letztlich nicht die auslösende Handlung. In meinem Beispiel muss der Beschwörer dieses Missfallen erkennbar äußern, dies stellt also die auslösende Handlung dar. (Das ist der Grund, warum mein Beispiel übrigens funktionieren würde.) Das Problem bei deinen Beispielen ist, dass du zwei Handlungen voneinander abhängig verknüpfen willst. Grüße Prados
  16. Nein, ich hab schon mehrere solcher Situationen in diversen Abenteuern erlebt in denen man sich als Kämpfer als Spieler zweiter Klasse fühlt. Informationsbeschaffung erfolgt auf magischem Weg Verfolgung von Gegnern erfolgt auf magischem Weg Orientierung im Gelände erfolgt auf magischem Weg Erkundung von Gebäuden/Höhlen/etc.erfolgt auf magischem Weg Ausschalten der Gegner (man weiß ja wo sie sind) erfolgt auf magischem Weg Das klingt sehr allgemein. Normalerweise haben Opfer von Informations- und Ausspähzaubern eine Resistenz, nach deren Gelingen sie um die Zauberei wissen. Solche Zauber sind also normalerweise nicht risikofrei. Darüber hinaus könnten sich 'mächtigere' Gegner, die um solche magischen Möglichkeiten ja wissen, auch mal mit entsprechenden Gegenmitteln ausstatten. Weiterhin sollte der SL bei übermäßigem Magiegebrauch in belebten Gegenden den Spielern zu Bedenken geben, dass NSpF häufig nicht besonders erfreut oder rational auf magische Beeinflussung reagieren. Du schreibst nur davon, dass Magie bei euch 'funktioniert'. Das erscheint mir angesichts möglicher Fehlwürfe und gegnerischer Resistenzen ungewöhnlich. Vergesst ihr die regeltechnischen und spielweltlichen Nachteile und Risiken? Schildere doch mal konkret ein oder zwei Situationen, in denen du deinen Kämpfer benachteiligt sahst. Grüße Prados
  17. Ich meinte das mit der Deckung durchaus ernst. Blitze schleudern hat eine Zauberdauer von 10 Sekunden. Der Zauberer muss das Opfer die ganzen 10 Sekunden im Blickfeld haben, ansonsten kann er es nicht mit dem Blitz angreifen. Es dürfte in vielen Fällen möglich sein, sich innerhalb einer Kampfrunde zumindest kurzfristig aus dem Blickfeld des Zauberers zu bewegen. Grüße Prados Dazu muss das Opfer aber erst einmal wissen das der Zauberer da ist Moment, meiner Erinnerung nach habe ich meinen Beitrag im inhaltlichen Kontext 'Blitze schleudern in der zweiten Runde' geschrieben. Es mag ja sein, dass der Angegriffene in der ersten Runde von der Anwesenheit nichts weiß, aber spätestens in der zweiten weiß er es. Ja, ein wehrloses Opfer ist einem Angriff mit dem Zauber hilflos ausgesetzt. 10 Blitze würden also normalerweise 20 LP Schaden anrichten und wahrscheinlich tödlich sein. Ein Grund mehr, auf einen preiswerten Glücksbringer zu vertrauen, der das Überleben sichert. Zumal man von ihnen beliebig viele unterschiedliche tragen kann. Grüße Prados
  18. Nimm's mir nicht übel, aber dieser Aufzählung mag ich keinen Glauben schenken. Ich vermute mal, dass es sich nicht um eine Kampfsituation handelt, sondern um mehrere, in denen jeweils einige der genannten Zauber vorgekommen sind. Doch auch dann bin ich verblüfft: Hauch der Verwesung? Reichweite 0, nicht besonders schnell, gegnerische Kämpfer, die nicht anderweitig gebunden sind, dürften keine großen Probleme haben, dem Zauberer anschließend die Meinung zu sagen. Angst? Ein schwacher Illusionszauber, dessen Wirkung in dem Moment beendet ist, in dem die Verzauberten angegriffen werden oder sie entsprechende Bedrohung erleiden. Und gegen den man ab Grad 11 immun ist. Solche Zauber sollen deiner Meinung nach das Gleichgewicht zwischen Zauberer und Kämpfer kippen? Wenn solche Situationen häufiger auftreten, vermute ich eher ein 'Problem' (wenn man es so nennen möchte) innerhalb der Gruppe, also beim Leiten oder Spielen. Denn wie Blaues Feuer schon schrieb, es sind auch völlig andere Kampfszenarien möglich, in denen aufgrund von Gegnerhandlungen die gesamte Gruppe, also Kämpfer und Zauberer gleichermaßen, gefordert sind. Grüße Prados
  19. Ich meinte das mit der Deckung durchaus ernst. Blitze schleudern hat eine Zauberdauer von 10 Sekunden. Der Zauberer muss das Opfer die ganzen 10 Sekunden im Blickfeld haben, ansonsten kann er es nicht mit dem Blitz angreifen. Es dürfte in vielen Fällen möglich sein, sich innerhalb einer Kampfrunde zumindest kurzfristig aus dem Blickfeld des Zauberers zu bewegen. Grüße Prados
  20. Ein M4-Zauberer konnte damit 14 Blitze maximal verschießen, ein M5-Zauberer hingegen 28, was das gefühlte Verdoppeln erklärt Das wird's sein!
  21. Sowohl Zaubern als auch Waffenfertigkeiten haben nun wie alle Fertigkeiten einen maximalen Fertigkeitswert von +18+Bonus. In einem Absatz sowohl den Thaumagral als mächtig und den gezielten Hieb als abgeschafft zu bezeichnen, ist widersprüchlich. Nach M5 gibt es derzeit beides nicht. Und als Ergänzung: Ist ein Thaumagral kein Artefakt, mit dem der Zauberer sein Fähigkeitensprektrum erweitert?
  22. Mannomann, Corris, M5 ist ja so schlimm geworden, du hast ja so Recht ... Im Zweifel hockt man sich hinter seinen Rucksack oder eine Düne. Und wenn Wüstenräuber, also NSpF, die Abenteurer angreifen, dann können jene schon mal Ormuts hellen Zorn erleben. Ist das schlimm? Mitel, ich weiß nicht, woher du deine Zahlen hast, aber sie sind falsch. Berechne doch einfach mal die AP von vergleichbaren M4- und M5-Zauberern. Auf Grad 5 (willkürlich gewählt) gibt M4 5W6+5+Bonus und M5 gibt 5W3+5+Bonus, allerdings ist bei M5 der Bonus um 7 Punkte höher als früher. Bei einem durchschnittlichen Zauberer (St und Ko jeweils 60, gemittelte Würfelergebnisse) hat der M4 Zauberer 24,5 AP und der M5-Zauberer 24 AP. Vergleicht man hohe Grade miteinander (M4 Grad 9, also 25.000 GFP) kommt man beim M4-Zauberer auf 9W6+9+Bonus, beim M5 Pendant auf 22W3+5+Bonus, also 42,5 zu 56 AP. Auf hohen Graden haben M5-Zauberer also tatsächlich mehr AP, aber nicht doppelt oder gar dreimal so viele wie vorher. Dafür zaubert M4 schon mit +19 + Bonus, während M5 gerade mal bei +17 + niedrigerem Bonus zaubert. Grüße Prados
  23. Am Beispiel "Erscheine jedes Mal, wenn jemand meine Frau ohne mein Einverständnis küsst": Hier wird versucht, das Erscheinen des Dämons parallel zu einer Handlung (Kuss) von einer gedanklichen Ablehnung abhängig zu machen. Falls es so gemeint sein sollte, dass der Beschwörer beobachtet, wie jemand seine Frau küsst, er dann sein Missfallen bekundet und der Dämon erst daraufhin erscheint, dann ist der Auftrag in Ordnung. Grüße Prados
  24. Wenn "jetzt" M4 heißen sollte, dann hättest du nur eine Resistenz, aber keine Abwehr. Solltest du nicht gerade einen Nichtmenschen spielen, dann dürfte die Aussage also falsch sein. Ach so, du solltest natürlich auch noch den geringeren Zaubernwert des Gegnerzauberers berücksichtigen. Dann werden aus -5 recht schnell nur noch -3 oder noch mehr. Aber ansonsten hast du natürlich Recht: Das Regelsystem bevorzugt alle Zauberer (und ganz besonders den Hexer) und alle anderen Figuren sind absolut unspielbar geworden, weil ... ach, weil's halt so ist.
  25. Extreme Beispiele taugen nichts. Der Angegriffene könnte sich nach dem ersten Angriff in Deckung begeben. Darüber hinaus kann er nach M5 auch noch erschöpft abwehren. Der einfachste Glücksbringer halbiert(!) den LP-Schaden, was bei ungefähr gleich starken Gegnern bedeutet, dass der Zauberer statistisch unter Einsatz von 20 AP einen Schaden von 5 LP anrichtet. Grüße Prados

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