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Kämpfer und Zauberer auf höheren Graden - Gleichgewicht?
Ah, tut mir leid, immer diese leidigen Regelmissverständnisse. Können wir nicht ein eigenes M5-Forum eröffnen? Grüße Prados
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Kämpfer und Zauberer auf höheren Graden - Gleichgewicht?
Ich fürchte, bezüglich der Lernkosten muss ich widersprechen. Vergleicht man M4 und M5, so ist das normale (also ohne Spruchrollen, Selbststudium usw.) Lernen neuer Zaubersprüche vom Goldanteil her deutlich(!) billiger geworden in M5. Der günstigste Zauberspruch kostete in M4 30 FP, das bedeutet also 100 GS. Ein Zauber der Stufe 1 kostete als Standardzauber allerdings auch schon mal bis zu 120 FP, also 400 GS. In M5 kosten die entsprechenden Zauber nun alle eine Lerneinheit, also lediglich 100 GS. Davon unbeeinflusst bleibt jedoch deine andere Aussage, der ich zustimme: Die Belohnungen sollten für alle Gruppenmitglieder ausgeglichen sein. Grüße Prados
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Kämpfer und Zauberer auf höheren Graden - Gleichgewicht?
Es ist sehr schwer, das endgültig zu beurteilen. So bist du bislang noch überhaupt nicht auf die sehr zahlreichen (und zutreffenden) Regelargumente eingegangen, die deine Erfahrungen zumindest vom Regelwerk her eigentlich verhindern sollten. Stattdessen liefertest du nur weitere Beispiele, die sich ebenfalls sehr schnell durch sinngetreue Regelanwendung widerlegen ließen. Also stellt sich die Frage: Was macht ihr am Spieltisch, wie spielt ihr?
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Kernkompetenzen von Figurentypen und deren Entwicklung mit höheren Graden
Weil er dann der erste bei den Schätzen ist Nein, warum sollte er nicht hinschleichen und das machen, was er kann und seinem Wesen entspricht? Ein Spieler bei mir sagt immer, wozu sinnlos zaubern, wenn man dasselbe Ergebnis auch einfach haben kann (zB Fackel gegen BvD). Das sollte man vielleicht mal sickern lassen. Im Zweifelsfall vielleicht, weil der Zauberer-Spieler schneller ist und *zack* schon gesagt hat: "ich mache mal dies und jenes". Ich vermute, dass es meistens eben doch eher an unterschiedlichen Spielertypen bzw. der Abstimmung in der Gruppe liegt. Jupp. Ich spiele u.a. auch in einer Gruppe, in der die Spielleiter nach dem Prinzip 'wer am lautesten und ehesten schreit, handelt vor allen anderen, egal, wie lange es eigentlich dauern würde' die Handlungen verwalten. Da es nur eine selten spielende Gruppe ist und die Mitspieler nett sind, ist es mir dort egal. Wäre es meine einzige Gruppe, würde ich sofort versuchen, was zu ändern. So ein Zauberauge hat eine Zauberdauer von 20 Sekunden oder zwei Runden. Da sind die anderen im Zweifel schon 48 Meter weit geschlichen.
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Kämpfer und Zauberer auf höheren Graden - Gleichgewicht?
Realität: Die Situation am Spieltisch. Die Regeln. Lies sie. Deine letzte Aussage beispielsweise ist so pauschal Unsinn. So ist die Körperresistenz eines Kämpfers mit gewisser Wahrscheinlichkeit höher als seine Abwehr. Letztere hat einen maximalen Bonus von +2, erstere einen von +3. Und der von dir genannte Schlaf-Zauber ist beispielsweise ein Zauber mit Wirkungsziel 'Körper'. (Mist, jetzt argumentiere ich doch wieder mit Regeln ...) Die ganzen anderen Realitätschecks hinsichtlich Regelbenutzung haben ja schon andere für dich durchgeführt. Corris, ich weiß nicht, was an deinem Spieltisch so abläuft. Es klingt allerdings so, als würdet ihr großzügig sämtliche einschränkenden Regeln gegen Zauberbenutzung geflissentlich ignorieren. Weiterhin liest es sich so, als müsste ein Zauberer eine Fertigkeit lediglich gelernt haben, um sie in jeder Situation auch kontrolliert und erfolgreich einzusetzen. Kurz gesagt: Ich bezweifle sehr, dass deine von dir so empfundene Problematik tatsächlich mehr als Einzelfall ist. Grüße Prados
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Kämpfer und Zauberer auf höheren Graden - Gleichgewicht?
Das stimmt so nicht ganz: Ich für meinen Teil habe einen Lösungsvorschlag unterbreitet, um die aufgetretenen Probleme in den Griff zu bekommen. Darauf wurde bislang aber nicht weiter eingegangen. Liebe Grüße, Fimolas! Mir wäre neu, dass hier in jüngerer Zeit auf irgendwelche konstruktiven Vorschläge oder sachgestützten Argumente eingegangen worden wäre bzw. dass sie überhaupt in die Überlegungen einbezogen worden wären. Mein Eindruck ist, dass es hier vor allem um die emotionale Darstellung als ungerecht empfundener Spielsituationen geht. Kontextlose Kürzestepisoden des Spielgeschehens werden zu einem Dauerzustand erklärt, gegen den rationale Argumente keine Durchsetzungskraft haben. In den letzten Beiträgen wurde ja dankenswerterweise versucht, diese Situationen unter dem Regelkontext zu betrachten, um auf mögliche Einschränkungen oder Entscheidungsirrtümer hinzuweisen. Das ist zwar löblich, doch ich bezweifle - und habe es selbst inzwischen auch aufgegeben - , dass damit auch nur ein Vertreter der Ungleichgewichtsthese überzeugt werden könnte. Das Regelwerk ist die abstrakte Überkonstruktion, konkret müssen sich jedoch SL und Gruppe um die Umsetzung kümmern - oder im Einzelfall daran verzweifeln. Wenn ein SL bestimmte Aktionen zulässt, weil er und die Gruppe sie als 'großartig' betrachten, obwohl sie völlig dem Regelwortlaut widersprechen, dann ist es für den einzelnen Spieler recht schwer, in diesem Punkt um eine Änderung zu bitten. Ich wiederhole mich: Wenn man dieses Ungleichgewicht als eine von einigen Spielern empfundene Tatsache akzeptiert, dann wäre es nur folgerichtig, mögliche Lösungsansätze zu suchen. Was mich nun aber in dieser Situation erstaunt, ist das anscheinend freiwillige Verharren der Betroffenen in dieser Unterdrücktenrolle. Anstatt Vorschläge und Anregungen aufzugreifen und für die eigenen Situation anzupassen, werden lediglich weitere Beispiele vorgestellt, wie ungerecht die Spielanteile doch verteilt seien. Dazu möchte ich sagen: Vom Jammern ist noch niemals etwas besser geworden. Überlegt euch für eure Situation so konkret wie möglich, welche Zustände euch stören, und besprecht diese einzeln mit der Gruppe auf der Suche nach einer gemeinsamen Lösung. Grüße Prados
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Kämpfer und Zauberer auf höheren Graden - Gleichgewicht?
Nachdem ich mir deine letzten Beiträge durchgelesen habe, stimme ich dir da zu. Ich hatte deine Aussagen offensichtlich zumindest teilweise missverstanden. Als absurd wollte ich übrigens den Vergleich zwischen M4 und M5-Figuren und ihren angeblich so großen Unterschied verstanden wissen, da ich diesen Unterschied nicht erkennen kann. Zumindest gibt es meines Erachtens keinen systemimmanenten Unterschied in der geschilderten Größenordnung. Völlig vernachlässigt werden allerdings die Unterschiede, die ihre Ursache in unterschiedlichen Spielvorlieben haben. Eine Gruppe, die gerne wahre Helden in epische Schlachten zur Weltrettung schickt, wird ihre Figuren völlig anders handhaben und ausstatten als eine Gruppe, deren Spieler viel lieber lokale Probleme mit sozialer Note lösen. In beiden Fällen können hochgradige Figuren entstehen, aber ich postuliere dennoch unterschiedliche Ausrüstung und Fertigkeitenanwendung und -auslegung. Die so entstehenden Unterschiede sind deutlich größer als der zwischen M4 und M5. Anders gesagt: Vergleicht man mal mehrere Figuren gleichen Grades auf Cons, kann man schon 'interessante' Unterschiede erkennen, unabhängig davon, ob M3, 4 oder 5. Reduziert man die hier immer wieder geführten Klagen über mächtige Zauberer auf einen gemeinsamen Kern, dann heißt dieser 'AP-Regeneration'. Die Zaubersprüche können nicht verantwortlich für die gefühlte Veränderung sein, die gab es in dieser Form auch schon bei M4. Und auch wenn einige jetzt etwas billiger geworden sein mögen, andere - ich habe es schon erwähnt - sind teurer geworden, haben eine geringere Wirkungsdauer (z.B. Beschleunigen, dessen Kosten sich relativ zur Wirkungsdauer übrigens vervierfacht (von 3 auf 12 AP) haben) oder haben eine extreme Einschränkung ihrer bisherigen Wirkung hinnehmen müssen (vergleicht mal Heranholen). Aber es wird immer wieder betont, die Zauberer könnten ihre Sprüche häufiger anwenden. Die erste Stellschraube, an der man also drehen könnte, wäre die AP-Regeneration. Zauberer müssten wieder stärker mit ihren Kräften haushalten, Kämpfer hingegen können ja auch ohne AP noch recht ordentlich kämpfen. Grüße Prados
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Kämpfer und Zauberer auf höheren Graden - Gleichgewicht?
Galaphil, deine Argumentation ist absurd. 'Andere Möglichkeiten' von M4-Figuren? Hat sich das System so sehr geändert? Kurze Antwort: Die Figuren haben allesamt etwas mehr AP, haben allesamt deutlich mehr Möglichkeiten zur AP-Regeneration und Kämpfer haben wesentlich mehr Handlungsoptionen, wenn sie erschöpft sind. Dieses Powergaming-Argument ist in diesem Strang fehl am Platz, es ging um die Erschaffung von Grad 1-Figuren. Der Fertigkeitenvorteil, den solche Figuren in M4 gegenüber M5 genossen, dürfte in den Graden, die hier diskutiert werden, völlig zu vernachlässigen sein. Die letzten Beiträge, mit Ausnahme der Rosendorns, bestätigen mir erneut, dass die neuen Regeln derart selektiv wahrgenommen werden, dass nur noch von Verzerrung gesprochen werden kann. Voller Überzeugung werden die neuen Vorteile der Zauberer betont und die gravierenden Nachteile der Kämpfer hervorgehoben. Die AP-Kosten "diverser Zauber" seien gesenkt worden? Welche wären es denn? Blitze schleudern, Handauflegen ...? Und was ist im Gegenzug mit den gradabhängigen Spruchkosten, die nach dem neuen System deutlich teurer werden? Was ist mit den Zaubersprüchen, die von Einsekündern zu Zehnsekündern geworden sind? Die Kämpfer hätten keinen gezielten Hieb mehr? Stimmt, aber mit dieser Argumentation (Was in M5 nicht drin steht, darf nicht verwendet werden.) haben die Zauberer kein Thaumagral mehr. Was mich an dieser Diskussion mehr als nur stört, ist die anscheinend völlige Verweigerung vor rationalen Argumenten und Überlegungen. Stattdessen wird auf persönlichen Befindlichkeiten bestanden. Selbstverständlich haben diese ihre Berechtigung und sollten gelöst werden, wenn sie einen wirklich stören. Aber das funktioniert nicht, wenn man die Lösungen an den falschen Orten sucht. Grüße Prados
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Kämpfer und Zauberer auf höheren Graden - Gleichgewicht?
Ich frage mich, warum der Begriff "Blasphemie" verwendet wird. Er ist nicht geeignet, die Wogen zu glätten, sondern unterstellt einen quasireligiösen Fanatismus. Mir gefällt diese Wortwahl nicht, im Gegenzug könnte man mit einem ebenso negativ besetztem Schlagwort den Klageführenden Dilettantismus vorwerfen: Lernt spielen! Hilfreich ist das nicht. Es sei keine Regelfrage, heißt es. Gleichzeitig wird für das gestörte Spielgefühl M5 verantwortlich gemacht, also ein Regelwerk. Für mich ist das ein Widerspruch. Insbesondere aber fällt mir an dieser Diskussion immer wieder auf, dass viele Klagen mit Regelargumenten untermauert werden, die sehr einfach als falsch widerlegt werden können oder deren Konsequenzen von vornherein vom Regelwerk durch entsprechende Mechanismen relativiert werden. Entsprechende Hinweise werden dann mit Verweis auf Con- oder besondere Heimsituationen verworfen. Aber dann ist für euer gefühltes Unglück nun einmal nicht das Spielsystem verantwortlich, und das ist der Grund für meine vehemente Verteidigung des Systems. Ihr betreibt vielmehr inverse Rosinenpickerei und nutzt die als schlecht empfundenen Regelaussagen als Rechtfertigung für euer Spielgefühl. Vielleicht solltet ihr auch mal an anderer Stelle die Ursachen suchen. Denn es gäbe eine Menge Möglichkeiten, dem gefühlten Ungleichgewicht zu begegnen: Die Gruppe kann über das Problem reden und den Spielstil anpassen, es können Werte geändert oder Spruchwirkungen angepasst werden, man kann auch zu M4 zurück konvertieren, man könnte sich auch mal auf das gesamte Regelsystem mit den 'weichen', also spielweltlichen Einschränkungen einlassen oder im Gegenzug den Kämpfern mehr Möglichkeiten zugestehen usw. Grüße Prados
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Kämpfer und Zauberer auf höheren Graden - Gleichgewicht?
Ich dachte, dass die Frage des Con-Spiels bereits geklärt sei: Auch wenn es unhöflich klingen mag, ich betrachte Situationen auf Cons nur in Ausnahmefällen als Rollenspiel, sondern sehr häufig als Zurschaustellung der eigenen Figurenfertigkeiten. Gerade weil in einer frisch zusammengesetzen und nur zeitweise existierenden Gruppe das Individuum fast zwangsläufig im Vordergrund steht, sehe ich Cons daher nicht als Prüfstein für das Regelwerk, sondern viel mehr für die soziale Kompetenz von SL und Spielern. Es muss unter Zeitdruck eine irgendwie funktionierende Gemeinschaft erzwungen werden. Das klappt unter solchen Voraussetzungen entweder nur mit Beschränkung (selbst- oder fremdbestimmt) oder durch vorgefertigte Figuren, die sich in ihren Fertigkeiten ergänzen und nicht konkurrieren. Ich möchte daher meine Aussage von oben noch ergänzen: Con-Situationen sind für eine fundierte Beurteilung der hier gestellten Frage ebenfalls weitgehend sinnlos. Grüße Prados
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Kämpfer und Zauberer auf höheren Graden - Gleichgewicht?
Zu dem von dir genannten Thema "Kernkompetenzen" habe ich mich schon geäußert, wenn auch nur indirekt. Vorweg aber: Zunächst einmal sehe ich überhaupt keinen Sinn darin, hier individuelle Spielerfahrungen zu verallgemeinern und als Argument zu verwenden. Dafür sind Spielstile zu unterschiedlich. Weiterhin disqualifiziert sich eine Regelkritik in dem Moment von selbst, wenn vom Regelwerk vorgeschlagene Korrekturmechanismen freiwillig ignoriert werden. Zu den Kernkompetenzen: Was ist das überhaupt?, lautet die erste Frage. Unterschiedliche Spieler setzen wahrscheinlich unterschiedliche Schwerpunkte, also Kompetenzen. Wenn ein Zauberer der Gruppe dort ebenfalls etwas tun will, dann ist das eben so, und ja, ich halte es für unter Umständen zu viel verlangt vom Zaubererspieler, dann nämlich, wenn er sich in seinem Figurenkonzept einen ähnlichen Schwerpunkt wie der Kämpferspieler gesucht hat. Eine meiner bisherigen Aussagen zu dem Thema ging in die Richtung, dass 'öffentlich' angewandte Magie von der Spielwelt unterschiedlich akzeptiert wird. Ein Zauberer, der also einfach mal so zaubert, könnte Schwierigkeiten bekommen. Aber schon bei dieser allgemeinen Aussage wird deutlich, wie stark man eigentlich bei der Beurteilung der jeweiligen Spielsituation vorgehen müsste. Es hat also keinen Sinn, hier weiter ins Detail zu gehen, sondern es reicht aus festzuhalten, dass Magie vom Grundsatz her weniger akzeptiert wird als die Anwendung von normalen Fertigkeiten: Ein Schleicher, der entdeckt wird, kann sich immer noch versuchen rauszureden, ein Zauberer mit aktiver Stille hat da schon größere Probleme. Aber auch das ist wieder von der individuellen Situation abhängig. Will sagen: Eine allgemeine Klage, Zauberer seien unter M5 gegenüber Kämpfern durch die Regeln deutlich bevorzugt, ist unsinnig, weil in dieser Allgemeinheit schlicht falsch. Es kommt immer auf die individuelle Spielsituation an. Ich erinnere mich noch gut an das Wehklagen hier im Forum darüber, dass viele Zaubersprüche von Einsekündern zu Zehnsekündern geworden seien und die Zauberer ja nun quasi als menschliche Tontauben nur hilflos herumstehen würden, bevor der böse Kämpfer ihnen den Rest gibt. Angesichts dieser diametral entgegengesetzen Aussagen müsste die Wahrheit sehr wahrscheinlich in der Mitte liegen: So viel hat sich wohl gar nicht geändert. Auch früher waren Kämpfer auf hohen Graden eindimensionaler, weil in ihren Fertigkeiten beschränkt, und Zauberer universeller nutzbar, da sie mit ihrer Magie vielfältiger agieren konnten. Aber je nach Situation war mal der eine, mal der andere bevorzugt. Grüße Prados
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Kämpfer und Zauberer auf höheren Graden - Gleichgewicht?
Ich werde gleich, weil gleich dein nächster Beitrag ein sehr schönes Beispiel für die unerträgliche und enervierende Art ist, eine Extremposition zum allgemeinen Zustand zu erklären. Das ist mir, ehrlich gesagt, zu blöde. Eine Antwort auf dem Niveau lautete dann: "Nein, müsste man nicht. Ätsch. Jetzt habe ich Recht".
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Kämpfer und Zauberer auf höheren Graden - Gleichgewicht?
Auch die Möglichkeiten hochgradiger Figuren, AP zu regenerieren, sind irgendwann, zumindest für den Tag oder in einer rasanten Situation, erschöpft. Und wenn Zauberer kämpfen, dann können sie nicht mehr zaubern, sondern sind sehr wahrscheinlich sogar schlechte Kämpfer.
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Kämpfer und Zauberer auf höheren Graden - Gleichgewicht?
Ja. Alles Neue ist so böse. Ich fühle mit euch. Echt. (M5 ist übrigens die Ausgeburt der Illuminaten. Oder Freibeuter. Auf jeden Fall.) Nehmt's mir nicht übel, aber diese ewig gleichen Klagen über ein System, dass im Falle von Klagen den Spielern nahelegt, etwas zu ändern am System, erscheinen mir widersinnig. (Und jetzt bitte nicht so was wie 'Aber es sind doch Regeln, und wir wollen uns dran halten!')
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Kämpfer und Zauberer auf höheren Graden - Gleichgewicht?
Ach ja, ein pauschales Lamento hat jetzt natürlich auch noch gefehlt ... Hat eigentlich jemand den Umstand berücksichtigt, dass reine Kämpfer mit 0 AP immer noch ganz gut kämpfen können, Zauberer bei diesem Zustand aber recht bedröppelt aus der Wäsche schauen? Zugegeben, wenn wir von richtig hochgradigen Figuren im Sinne von 'Ich hab so viele EP, dass ich alles auf Anschlag gelernt habe' reden, dann ist dieser Umstand vernachlässigbar. Aber ein Zauberer, der sich entschließt, aufgrund dieser Handlungsverschiebung in Richtung Kämpfer seine Waffenfertigkeiten zu steigern, hat weniger Punkte für Zaubersprüche übrig und ist dementsprechend auf dem Gebiet weniger mächtig. Aber ich weiß: Nur ein Einzelaspekt, den man vernachlässigen kann. Bleiben wir doch lieber so konkret pauschal, das ist viel überzeugender ... Grüße Prados
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Kämpfer und Zauberer auf höheren Graden - Gleichgewicht?
@Leachlain: Inwieweit ist dann aber eine Klage über die angebliche Ungleicheit zwischen Kämpfern und Zauberern überhaupt sinnvoll, wenn fast allen Gegenargumenten auf 'Regelebene', die vorgebracht werden, mit Hinweis auf das individuelle SL-Verhalten und Con-Besonderheiten widersprochen wird? Bei allem Respekt: Das ist selbst gewähltes Leid! Alle diese Dinge ließen sich ändern. Wenn aber spielweltliche Konsequenzen und eigentlich nachvollziehbare (und vom Regelwerk vorgesehene) Einschränkungen als "Spielerkleinhalten" fehlinterpretiert wird, dann sollte man sich nicht wundern, wenn das übrige Regelgebäude ins Wanken geraten kann. Grüße Prados
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Kämpfer und Zauberer auf höheren Graden - Gleichgewicht?
Bevort hier wieder die alte 'Blitze schleudern ist viel zu billig geworden'-Diskussion beginnt: Berücksichtigt bitte spielweltliche Konsequenzen (ein Zauberer, der einfach so 'normale' Gegner wegpustet, wird wohl mittelfristig einige Probleme bekommen) und berücksichtigt bitte(!) auch die neue Glücksbringer-Regel: Ein recht mächtiger Gegenspieler könnte durchaus einen solchen Glücksbringer -2 tragen. Dann wird überhaupt nichts 'gebrutzelt'. Grüße Prados
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Zaubern unter extremen Bedingungen
Zur eigentlichen Frage: Wenn ich mir die Seitenzahlen des Regelwerks anschaue, die hier genannt wurden, dann handelt es sich um eine Frage nach M5, oder? (Wenn ja: Huhu Mods ...) Eigentlich lässt sich die Frage über Betrachtungen analoger Situationen in eurer Gruppe beantworten, aber weniger aus den Regeln heraus. Denn diese nennen "ernste Störungen" als ein Kriterium, was interpretationswürdig ist. Dürfen bei euch Zauberer auch in widrigen Wetterbedingungen zaubern, also beispielsweise bei Sturm an Deck eines Schiffs? Wenn ja, dann war die Entscheidung des Spielleiters richtig. Grüße Prados
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Zaubern unter extremen Bedingungen
Tss, Neq, du bist nicht auf dem neuesten Stand. Grüße Prados
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Tiergestalt und Verwandlung - kann man noch zaubern?
Ah so, entschuldige, das hatte ich nicht verstanden. Ja, ich würde das bis zu dem von mir beschriebenen Fall gleich behandeln. Einen Unterschied würde ich persönlich bei den materiellen Zaubern vornehmen: Ein Zauberer, der bei Verwandlung sein Zaubermaterial am Körper getragen und damit mit verwandelt hat, kann nicht mehr darauf zugreifen, ein Zauberer in Tiergestalt schon (Begründung siehe roter Kasten zu M4; das gilt bei mir immer noch). Grüße Prados
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Tiergestalt und Verwandlung - kann man noch zaubern?
@Merl: Was verstehst du unter "gelten"? Ich stelle Überlegungen vor, denen man folgen, die man erweitern, die man ablehnen kann. Es 'gilt' zunächst einmal gar nichts als die eigene Meinung. Ich persönlich weiß genau, wie ich es in meinen Heimgruppen regele (übrigens noch ein wenig anders als in dem von dir zitierten Text), aber ihr könnt das ja ganz unterschiedlich machen. Grüße Prados
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Tiergestalt und Verwandlung - kann man noch zaubern?
'Einfach' ist ein gutes Stichwort. Unter diesem Gesichtspunkt kann man die Spruchbeschreibungen gerne aufdröseln: 1. Die Verwandelten behält seine magischen Fertigkeiten. These: Er kann alle seine Sprüche wie als Unverwandelter. 1. Einspruch: ARK, Seite 18: Die körperlichen und materiellen Voraussetzungen müssen vorhanden sein. 1. Fazit: Der Zauberer kann als Verwandelter alle seine Zaubersprüche, für die er die körperlichen und materiellen Voraussetzungen mitbringt. Als beispielsweise Stein kann er weder Gesten- noch Wortzauber ausführen. Als ein Wesen, das über Extremitäten und Sprechapparat verfügt, kann er dies allerdings schon. Daraus folgt: 2. Als Tier mit Extremitäten und Sprechapparat kann man also alle Zaubersprüche ausführen. 2. Einspruch: ARK, S.18: Die Zauberformeln müssen deutlich nachgesprochen werden. 2. Überlegungen: Erstens gibt es auf Midgard verschiedene Sprachen. Die Zauberformeln sind also nicht an eine 'Zauberersprache' gebunden. Zweitens können Tiere sinnhafte Laute von sich geben (Alltagserfahrung; also schwaches Argument). Und drittens gibt es den Zauber Tiersprache, mit dem sich der Zauberer bis auf die intellektuelle Barriere problemlos mit Tieren unterhalten kann, da die Magie für eine Übersetzung sorgt. Tiere sind also auch gemäß Regelwerk in der Lage, sich sinnhaft zu verständigen, und Magie kann eine Übersetzung zwischen diesen Sprachen vornehmen. 2. Fazit: Ja, als Tier mit Extremitäten und Sprechapparat kann ein verwandelter Zauberer alle Zaubersprüche (bislang mit Ausnahme derjenigen, die eine materielle Spruchkomponente erfordern) ausführen. Es hätte angesichts der aufgeführten Regelstellen eines expliziten Verbots innerhalb der Spruchbeschreibung bedurft, um dies auszuschließen. Grüße Prados
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Tiergestalt und Verwandlung - kann man noch zaubern?
Nun, man könnte es auch so sehen, dass durch die explizite Erwähnung in den von dir genannten Zaubern diese Einschränkung auch nur für diese Zauber gilt. Andernfalls hätte sie ja auch bei den anderen Zaubern gestanden. Es ist zumindest fragwürdig, aus der Abwesenheit einer Vorgabe auf deren Umsetzung zu schließen. Nachtrag: Ich habe "temporär" geschrieben, weil ich mich auf die Aussagen bei Wiederkehr bezog, dass mit Ausnahme von finsteren Zauberern alle anderen Zauberer diesen Spruch nur unter besonderen Umständen anwenden und die Seele auch wieder zurückschicken. Dies gilt wohl auch für die Seelenrückkehr, jedenfalls sind normale Druiden bei mir keine Anhänger finsterer Mächte. Und noch ein Nachtrag: Der Verweis auf Tiergestalt soll wohl nur der Erklärung von Totemgeist oder Fylgientier dienen, nicht aber die Gleichartigkeit der Sprüche verdeutlichen. Dafür sind die Zauber zu unterschiedlich. Grüße Prados
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Tiergestalt und Verwandlung - kann man noch zaubern?
Ja, die Aussagen stimmen. Allerdings sehe ich kaum einen Bezug zu Tiergestalt. Es ist schon etwas anderes, ob ein lebender Zauberer mit spirituellem Hintergrund bewusst sich selbst verwandelt oder ob die Seele eines gestorbenen Zauberers aus dem Totenreich in einen anderen Körper temporär zurückgeholt wird. Die von dir zitierten Stellen sagen also vor allem etwas über die rein 'technischen' Vorgaben des Zaubervorgangs aus. Die waren aber nicht unstrittig und finden sich ja auch vorne im Arkanum. Grüße Prados
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Illusionsmagie mit Macht über die Sinne
Gegen Verständnisprobleme hilft die Lektüre der Regeln: Eine reine Illusionswaffe erzeugt nur leichten Schaden. (Ich könnte schwören, das schon mindestens einmal geschrieben zu haben ... )