Zu Inhalt springen

Fabian

Mitglieder
  • Beigetreten

  • Letzter Besuch

Alle Inhalte erstellt von Fabian

  1. Belege? Ich bin kein Verteidiger von DSA aber ich wüsste schon gerne konkret, wo solche Gängelungen geschrieben stehen. Gruß fabian
  2. Ich verstehe die Zauberbeschreibungen im Kodex als universal, sprich obwohl verschiedene Zauberer und kulturelle Ausprägungen dahinterstehen, hat man die Zauber unterschiedlichster Provinienz unter einer Wirkung zusammengefasst. Das heißt, im Arkanum dargestellt sind nur die Wirkung und die technischen Parameter (siehe auch Solwacs Beitrag weiter oben). Vieles, von dem rito hier spricht, kann man getrost hinzufügen: z.B. unterschiedliche Aussprache der Zauberformel, besondere Farbeffekte, ggf. individuelle / spezielle Gesten, etc., solange das Datenskelett des Zaubers nicht verändert wird. Letztlich ist das auch von der Vorstellung abhängig, wie Magie erlernt wird. In meiner Vorstellung lernt jeder Magier ggf. den gleichen Zauber, aber um ihn zu wirken muss er einen eigenen Weg finden, dieser führt zu den oben beschriebenen Variationen. Der Kundige kann evt., wie bei Dialekten auch, sagen woher ein bestimmter Zauberer kommt, oder auch welcher "Schule" er nahesteht. Hier sind m.E. durch das Arkanum kaum Grenzen gesetzt.
  3. Thema von Degas wurde von Fabian beantwortet in Neues im Forum
    Da kann ich mich nur anschließen! Bestimmte Redewendungen, die hier als "Höflichkeitsfloskeln" bezeichnet wurden, halte ich für elementar in einer Diskussion, um einschätzen zu können, worauf das Gesagte basiert. Insbesondere da es sich hier nicht um eine face-to-face-Kommunikation handelt und mir somit andere Mittel fehlen, um die Aussagen einzuschätzen. Gruß fabian
  4. Meines Wissens nach ist diese Umfrage niemals fertig ausgewertet worden - leider! Gruß fabian
  5. Alle Untersuchungen die mir diesbezüglich bekannt sind bestätigen Deine Aussage, sie ergaben einen sehr hohen Anteil von Personen mit hochwertigen Bildungsabschlüssen. D.h. Rollenspieler sind in der Regel gut ausgebildet und eher bildungsnahen Schichten/Milieus zuzurechnen. Bei den Begründungen wird es bereits spekulativer: Ein wichtiger Aspekt liegt sicher in der zur Verfügung stehenden (Frei-)Zeit (im so genannten "Bildungsmoratorium", längere Ausbildungszeiten, Studium, etc. sowie mehr Freiheitsgraden in der persönlichen Zeiteinteilung, respektive den notwendigen finanziellen Ressourcen (Babysitter, etc.)) sowie anderen Lebensentwürfen (spätere Elternschaft, etc.) und sozilisationsbedingt häufig einer anderen Mediennutzung. Gruß fabian
  6. Eine interessante Frage, leider sind m.E. ein paar Fehler in die Umfrage geraten. Letzte Wahlmöglichkeit ist so nicht korrekt, denke ich. Drei Antwortmöglichkeiten verführen viele dazu die Mitte zu wählen. Vier Items sind für gewöhnlich günstiger. Kannst du diesbezüglich noch etwas ändern? Gruß fabian
  7. Blödsinn, natürlich sind Würfel objektiv. Wenn nicht, dann müssten sie ja subjektiv sein. Wie soll das gehen? Es sind schließlich Objekte und keine Subjekte! Nur dass Objekte gar nicht objektiv sein können, da dies ein erkenntnistheoretischer Begriff ist. Diese Begriffe haben recht wenig mit Subjekt (im Sinne von handelnd) und Objekt (im Sinne von erleidend) zu tun. Ein Würfel kann nicht objektiv sein, weil er nicht handelnde Person ist, sondern nur Werkzeug. Objektivität setzt Entscheidungs- und Erkenntnisfähigkeitvoraus. Dem Würfel fehlt dies vollkommen. Alles, was du sagst, ist richtig, und geht dennoch an meinem posting vorbei, was ich mir vermutlich selbst zuzuschreiben habe, da ich das Wortspiel mit der Doppelbedeutung von "Objekt" gemacht habe. Was aber klar sein dürfte, ist: Wenn der Spielleiter selbst entscheidet, kann das subjektiv sein; wenn er Würfel nach unabhängig von ihm festgelegten Regeln benutzt, ist es auf jeden Fall objektiv (=frei von persönlichen Wertungen). Letzteres halte ich für ein Gerücht, da der Spielleiter/die Spielrunde die Würfelergebnisse immer im Rahmen einer konkreten Situation interpretieren muss. Da im Rollenspiel die Regeln zur Simulation von Handlungen genutzt werden, und nicht um des Spielmechanismusses selbst, müssen die Ergebnisse des Würfelwurfs immer übersetzt, also konkretisiert werden. In diesem Prozess wirken jede Menge subjektive wie situationsabhängige Faktoren mit, so dass von Objektivität nicht gesprochen werden kann.
  8. Naja, für mich liegt der Unterschied darin begründet, dass es bei einem Brettspiel meist um den Spielmechanismus geht, der interessante Situationen erzeugt. Hinzu kommt jedoch, dass die Regeln beim Brettspiel geschlossen sind, da es keine Situationen jenseits der Regeln gibt, geben darf. Rollenspiel hingegen funktioniert m.E. anders: Die Regeln sollen helfen eine Simulation von Handlungen abzudecken, wobei die Spieler möglichst frei (= Freiheit) agieren können sollen. Dieses hat zur Folge, dass die Regeln oft erweitert, ausgelegt oder abgeleitet werden müssen, um die Handlungsfreiheit der Spielfiguren nicht einzuschränken. Daher dann auch der Schluss, dass durch die strenge Befolgung der Regeln die Handlungsfreiheit eingeschränkt wird. Gruß fabian
  9. Ich halte Regelbruch eigentlich nicht für den geeignetsten Begriff, da er schon etwas irgendwie Verbotenes enthält. Ich würde lieber beim Begriff der Interpretation bleiben. Um klarer darzustellen, was in den Ausführungen zuvor gemeint war hilft vielleicht eine Analogie: Die Spielregeln sind vergleichbar mit typischen Gesetzen, die im Alltag für das Gelingen des Zusammenlebens der Menschen von diesen selber aufgestellt wurden. Die Spielregeln oder Gesetze sollen dazu dienen das Verhalten zu regeln und zu bestimmen was möglich und was nicht erwünscht ist. Allerdings machen RPG-Regeln und Gesetze vielmals nur grobe, "unbestimmte" Vorgaben, wie etwas zu regeln ist. Alles weitere ist von den Gerichten bzw. der Spielrunde zu beurteilen und zwar jeweils auf die konkrete Situation bezogen. Hierzu werden die Regeln/Gesetze interpretiert und auf die Situation angewendet. Die strikte Anwendung von Gesetzen / Regeln kann aber unter bestimmten Voraussetzungen zu Ungerechtigkeiten führen, daher muss die Spielrunde oder das Gericht sich die Freiheit nehmen dürfen, der Situation entsprechend zu entscheiden. Ich möchte jetzt ungern ganz konkret werden, weil wir uns dann an Einzelheiten aufhalten und die spezielle Situation auseinander genommen wird.
  10. Du hast recht, die Diskussion ist etwas entglitten, aber andererseits gehören diese Dinge zusammen. Ich meine, es ist letztlich von der Vereinbarung der Spielrunde abhängig, wie gespielt wird. Es wurden in diesem Strang genügend Beispiele gegeben, wie verschieden gespielt werden kann und auch unter welchen Voraussetzungen, was die Kompetenzen der verschiedenen Teilnehmer einer Runde betrifft. Gruß fabian
  11. Diese Aussage halte ich für nicht durchgehend tragfähig. Schließlich werden die Würfelergebnisse in der Regel, nämlich auf die konkrete Situation bezogen, interpretiert und dadurch notwendigerweise auch oft in ihrem Ergebnis abgewandelt. Am meisten Interpretationspflicht obliegt der Spielleitung, denn die Regeln geben nur einen ungefähren Rahmen vor. Insofern heißt "6" nicht immer sechs, sondern dieses Ergebnis muss vor dem Hintergrund zahlreicher Faktoren gesehen werden. Oft genug wollen die Spieler auch ein bestimmtes Ziel erreichen, was nicht eindeutig von den Regeln abgedeckt wird. Auch hier ist in der Regel der Anspruch, nicht zu sagen, das geht nicht (weil es keinen Würfelmechanismus gibt, der ein eindeutiges Ergebnis anzeigt), sondern nach einer Lösung zu suchen, sprich eine geeignete Regelableitung zu finden. Also wieder Interpretation. Oft wird diese Interpretationspflicht, aus Gründen des Spielflusses, überwiegend der SL übertragen. Das heißt, die Spieler vertrauen der SL, dass sie im Sinne der Regeln und des Gruppenvertrags geeignete Interpretationen vornimmt. Das hat nichts mit Willkür zu tun, sondern mit Entscheidungsgerechtigkeit gegenüber der spezifischen Situation in der sich die handelnden Figuren/Spieler befinden (siehe auch Jakobs Vergleich mit dem Gericht weiter oben). Gruß fabian
  12. Ich hole dieses Posting mal nach vorn, weil es m.E. zu der "Diktatur-Debatte" passt. Diese Art zu Leiten setzt m.E. ein sehr monolithisches Spielleitungskonzept (diktatorisch-autoritär?) voraus. Dieses funktionierte sicher in den Anfangstagen des Rollenspiels und immer noch bei privaten Spielwelten, in denen die SL die alleinige Definitionsmacht besitzt, nicht jedoch in publizierten, repektive bekannten Welten, die etliche kennen oder für Gegenden die schon lange von einer Gruppe bespielt werden. Spielerwissen beeinflusst hier immer das Handeln der Spielfiguren und dieses ist auch sinnvoll. Daher ist die Sandbox, wie von kazander beschrieben, wohl an die Unwissenheit der Spieler und die Überlegenheit der SL geknüpft oder seht ihr dies anders?
  13. Wenn ich die Verfechter des "ARS" und die "gamisten" richtig interpretiere wollen sie genau das: Rollenspiel als komplexes Brettspiel praktizieren. Danke für deine erfrischende und zutreffende Argumentation. Beste Grüße fabian
  14. Thema von midgardholic wurde von Fabian beantwortet in Spielsituationen
    Es gibt ja auch Spieler, die gewichtete Würfel verwenden, die also dem Zufall ein wenig zu ihren Gunsten auf die Sprünge helfen. Was haltet ihr davon? Gruß fabian
  15. Das Rollenspiel "InSpectres" (ein Geisterjäger-RPG von Disater Machine Produktions) funktioniert auf die von dir beschriebene Weise. Wenn dich das Konzept interessiert lohnt es sich dort mal einen Blick hinein zu werfen. Hier wird das Konzept allerdings schon verregelt und über ein Würfelsystem simuliert. Gruß fabian
  16. Wer sich wie ich fragt, was denn im Rollenspielkontext unter einer Sandbox zu verstehen ist, findet hier eine Annäherung:http://blogs.cloneworks.de/herzlich/?tag=sandbox Gruß fabian
  17. Es bleibt das von mir bereits angesprochene Problem: die Spieler müssen aktiv werden und in Vorleistung gehen, erst dann kann der SL aktiv werden. Die klassische Rollenverteilung ist durchaus anders! Also, liebe Spieler, werdet aktiv! Füttert Ma Kai mit Stoff. Gruß fabian
  18. a) die reduzieren die Entscheidung des Mitspielers darauf, welche Socken sein SC anzieht, was sich auf die Reglementirung von Entscheidungen bezieht. b) nehmen wir mal meine vorletzte Space Gothic Con Runde, die Mitspieler kannten nichts vom System oder Setting vor Spielbeginn, trotzdem konnten die glaube ich vernünftige Entscheidungen treffen. zB. das Wegsenden ihres Schiffes um Hilfe anzufordern oder das durchsuchen des Kraftwerks und überprüfen der Programme bevor man es startet. Zu a) - möglich, kann ich nicht beurteilen, da ich DSA kaum kenne. Zu b) Die von Dir genannten Beispiele halte ich für Selbstverständlichkeiten. Solche Entscheidungen gehören m.E. zum "(Rollenspieler-)Alltag" - sie werden in typischen Abenteuerhandlungen von den Spielern regelmäsig erwartet. Ich gehe davon aus, dass diese Entscheidungen immer noch im Rahmen eines Plots stattfanden, der von der SL angestoßen bzw. "vorbereitet" wurde. Außerdem greift hier allgemeines SF-Wissen der Spieler. Tatsächliche eigenständige Entscheidungen, wie "wir fliegen jetzt zu Planet Erdem, dort können wir uns günstig mit neuem Proviant versorgen" wäre etwas anderes. Gruß fabian
  19. die Frage verstehe ich jetzt wiederum nicht. Siehe Borbarad-Kampagne, Siehe Jahr des Feuers oder Kleine Völker Was verstehst Du denn an der Frage nicht? So kommt irgendwie keine gelungene Kommunikation zu stande. Die von Dir zitierten Quellen kenne ich nicht, daher kann ich Deiner Aussage keine Antwort entnehmen. Bin etwas irritiert von Deinem Kommunikationsstil - sorry!
  20. Hallo Solwac, danke für den Hinweis, habe ich geändert. Gruß fabian
  21. Kann deine Haltung völlig verstehen und ich denke, so geht es eben vielen Runden, ich wollte nur einen Erklärungsansatz beisteuern, um die Freuden des Railroadings und der so genannten SL-Willkür (auch SchErz genannt) einmal von einer anderen Seite zu beleuchten. Wird von den Spielern kein Aufwand betrieben, dann kann das "ARS-Spiel" sehr flach werden, oder nur in sehr traditionellen Formen ablaufen, wo die "eigenen Entscheidungen" eben oftmals auf links/rechts, etc. reduziert sind. Gruß fabian
  22. eine zumindest stark überzogene Vorstellung, das haben ich als Systemabsolutanfänger und total Weltunkundiger schon getan, andere zumindest als Anfänger Ich weiß nicht, ob ich dich richtig verstehe, aber mir stellt sich die Frage, was in deinen Augen dann eine "eigene Entscheidung" im Sinne des Abenteuerfortgangs ist? Wenn es sich nur auf die Frage "rechts oder links" beschränkt wäre das banal, aber solche Entscheidungen werden von SL m. Erfahrung nach auch nicht reglementiert. Gruß fabian
  23. Thema von Barmont wurde von Fabian beantwortet in MIDGARD Abenteuer
    Ich denke, die Abenteuer gehen von unterschiedlichen Voraussetzungen aus. Die Straße der Einhörner wird als "inoffizielles" Abenteuer vom Stab der drei Jahreszeiten ignoriert. Ggf. könnten die Abenteuer jedoch hintereinander gespielt werden, sofern davon ausgegangen wird, dass der Straßenbau erfolgreich war. Ansonsten sehe ich keine Bezugspunkte - nur Widersprüchlichkeiten. Gruß fabian

Wichtige Informationen

Wir setzen Cookies, um die Benutzung der Seite zu verbessern. Du kannst die zugehörigen Einstellungen jederzeit anpassen. Ansonsten akzeptiere bitte diese Nutzung.

Konto

Navigation

Suche

Suche

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.