Alle Inhalte erstellt von Drachenmann
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Quo Vadis, Pen & Paper?
Aber nur, weil Schwerttänzer sich nicht entscheiden kann... ... und diverse andere begeistert darauf eingestiegen sind...
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Advanced Bratwurst (ein tragisches Sozialdrama in einem Akt)
ein Blog-Eintrag von Drachenmann in Das Leben ist eine wilde See, voller Ungeheuer und dennoch meistens trostlos.Szene Die baulich abgetrennte Heißtheke mit Straßenverkauf einer Metzgerei am Samstag nachmittag Personen Heißmamsell: Die stark übergewichtige Verkäuferin, die den Verkauf nahezu vollständig und in Presspassung ausfüllt, geistig leicht abwesend wirkt und diesen Eindruck durch häufige leere Blicke auf einen imaginären Punkt am Himmel verstärkt. ich: Ein ausgehungerter Kunde auf dem Weg zur Arbeit, der sich von dem Geruch der gegrillten Fleischwaren hat einfangen lassen und nun der ungewollt perfiden Retorik der Heißmamsell zum Opfer fällt. weitere Kunden: Als Statisten eine wachsende Anzahl geduldiger Kunden in einer Warteschlange ------------------------------------------- ich [ die Auslage betrachtend]: Guten Tag, sie haben ja anscheinend zwei verschiedene Sorten Fleischklopse? Heißmamsell [ ] ich [ ]: Halloentschuldigung? Heißmamsell [ reglos bis auf Augen und Mund]: Die hellen sind Pute, die dunklen sind normal. ich [ ]: Achso? Na, dann hätte ich gerne einmal normal... Heißmamsell [ immer noch reglos]: Warmoderkalt? ich [ ]: Warm bitte. Heißmamsell [ ohne einen Finger zu rühren]: Im Brötchen? ich [ ]: Nein danke, nur den Klops. Heißmamsell [ ]: Senf? ich [ ]: Nein danke. Heißmamsell [ ]: Kaltoderwarm? ich [ ]: Warm. Ohne Brötchen, ohne Senf. Danke. Heißmamsell [ Hebt den Unterarm, ohne ihren restlichen Körper zu bewegen, spießt einen Fleischklops auf und schiebt ihn in der Mikrowelle ab.] ich [ ] Heißmamsell [ ] weitere Kunden [ ] ich [ ein weiteres Angebot lesend]: Ich sehe gerade, sie haben auch Merguez, davon nehme ich auch eine, bitte... Heißmamsell [ ]: Muss ich erst warmmachen. ich [ ]: Und? Ist das jetzt ein Problem? Heißmamsell [ Wuchtet ihren Körper auf der Stelle stehend um neunzig Grad und lässt zunächst zwei Würste auf einen Kontaktgrill und danach den Grilldeckel darauf fallen. Danach erstarrt sie wieder.] ich [ ]: Äh, ich zahle schon mal? Heißmamsell [ die Wand über dem Grill anstarrend]: Frikadelle ist noch nicht fertig. ich [ :confused: ]: Aber ich könnte doch trotzdem schon zahlen, dann haben wir's hinter uns? Heißmamsell [ dreht mir das Gesicht zu]: Brötchen? ich [ ]: Nein, DANKE. Frikadelle, Merguez. Das war's. Heißmamsell [ fährt ihre Hand aus, ohne sich zurückzudrehen]: Vier. ich [ wortlos zahlend] weitere Gäste [ ] Heißmamsell [ die Frikadelle aus der Mikrowelle ziehend]: Senf? ich [ ]: Nein. Her damit, ich bin hungrig. weitere Gäste [ ]: Wir auch! Heißmamsell [ ]: Wurst ist aber noch nicht fertig. ich [ ]: Hören sie bitte: Geben sie mir einfach jetzt den Klops und die Wurst dann, wenn sie fertig ist. Bis dahin kann ja vielleicht noch jemand bestellen? Heißmamsell [ ]: Also kein Senf, kein Brötchen. ich [ ]: Nein, verdammt. Heißmamsell [ reicht mir endlich die Frikadelle] ich [ ]: Danke. Heißmamsell [ ] [Zwei Minuten später, ohne, dass einer der weiteren Gäste bestellen konnte.] Heißmamsell [ ]: Wurst ist fertig. Ihre Pappe. ich [ nehme den Rest der Frikadelle in die Hand und reiche ihr die Pappe] Heißmamsell [ ]: Brötchen und Senf? ich []: Nein, nur die Wurst, und zwar, bevor sie wieder kalt wird! Heißmamsell [ ]: Scharfe Soße? ich [ ]: Meinetwegen, ist mir scheißegal. Heißmamsell [ ]: Ja oder nein? ich [ ]: In Gottes Namen: Ja. Heißmamsell [ Hebt einen Deckel in der Kühlung und begutachtet den Inhalt]: Soße ist aus. Senf? ich []
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Quo Vadis, Pen & Paper?
Wie hat mein Meister damals in der Lehre immer so schön gesagt: "Es gibt kein Falsch, es gibt nur Anders. Aber die meisten Anders sehen einfach Sch**** aus und halten nicht!" Da ging es aber um fachgerechte Handwerksarbeit und nicht um ein gemeinsames Hobby...
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Alles zu den Küstenstaaten
Ich lasse die Argumente von Prados und Sayah mal so stehen und denke mir meinen Teil zur rechtlichen Frage bezüglich der Weitergabe zur privaten Nutzung. Fairness und Unterstützung sind aber durchaus legitime Einwände. Jedenfalls möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich nicht für keine eingegangene Antwort bedanken. @ Mod: Könntet Ihr dieses Thema schließen? Es hat sich erledigt. Vielen Dank im Voraus für die Mühe!
- Tiermeisters Gefährten
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Alles zu den Küstenstaaten
Ich verstehe das Problem nicht ganz, schließlich habe ich betont, dass ich einzelne Informationen suche - keine Kopien von ganzen Publikationen.Außerdem habe ich nicht vor, einen schwunghaften Schwarzmarkt aufzuziehen. Lass uns doch bitte diese Frage in einem anderen Strang klären, wenn es wichtig ist. Grüße
- Alles zu den Küstenstaaten
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Alles zu den Küstenstaaten
Gildenbrief 59, Seite 17–19, Theater in den Küstenstaaten Gildenbrief 59, Seite 52–58, Zaerabaldâm - Samen vom Blut der Götter Gildenbrief 54, Seite 14–19, Die Advocati Rettores Gildenbrief 53, Seite 11, Über das Schicksal Sarazians Gildenbrief 28, Seite 8–11, Die Comreda Noctina - Bruderschaft der Nachtfalter Gildenbrief 28, Seite 30, Der Kult des Meeresgottes Nothuns in den Küstenstaaten > Anjanka Gildenbrief 27, Seite 14–15, Der Kult des Kriegsgottes Laran in den Küstenstaaten > Anjanka Gildenbrief 25, Seite 24–25, Der Kult der Alpanu in den Küstenstaaten > erledigt, s. Midgard-Online Gildenbrief 24, Seite 8–17, Covendo Mageo de Cevereges Lidrales Gildenbrief 23, Seite 12–13, Der Kult der Culsu in den Küstenstaaten
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Alles zu den Küstenstaaten
Super, diese Artikel stehen bei mir ganz weit oben! Ich melde mich bei Dir! Forumsbeiträge sammele ich schon, Midgard-Online habe ich gesichtet.Auf andere Quellen im Netz bin ich bisher nicht gestoßen, auch weil sie wahrscheinlich mit der offiziellen Darstellung nicht abgeglichen sein dürften? Ich bin mir aber nicht sicher... Naja, was ich schon habe, lässt sich kurz zusammenfassen:Nichts. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich keine Abenteuer für umme schnorren möchte, sondern tatsächlich nur Hintergrundinfos suche. Wenn in Abenteuern welche versteckt sind, reichen mir eigentlich die entsprechenden Passagen. Oh ja, mehrfach. Auch DiRi's diverse Appetizer im Forum. (Eigentlich könnte ich hier und im Gegenzug eine Linkliste beginnen... gute Idee, werde ich demnächst angehen.) Die Artikel in der Wiki sind zwar aufschlussreich, aber nicht detailliert genug. Aber das Literaturverzeichnis als Grundlage meiner "Wunschliste" ist ein guter Vorschlag, danke! Der Übersicht halber das Verzeichnis im folgenden Beitrag...
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Alles zu den Küstenstaaten
Liebes Forum! Ich suche jeden Schnipsel, der zu den Küstenstaaten erschienen ist. Die Originale brauche ich allerdings nicht, Scans per Mail wären mir tatsächlich am Liebsten! Es gehen aber auch Kopien egal welcher Qualität, Hauptsache, der Text ist noch lesbar. (Meine Mail-Adresse oder Postadresse per PN) Der Lohn für die Mühe wären meine ewige Dankbarkeit und Ersatz für eventuelle Unkosten. Da ich keine Ahnung habe, wo wann was veröffentlicht wurde und ich niemandem antworten möchte, dass seine Mühe vergeblich, weil doppelt war, postet doch bitte hier vorab, womit Ihr mir helfen könnt. ... falls jemand sich berufen dazu fühlt... Im Voraus ein ganz herzliches Dankeschön für jedes Angebot.
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Tiermeisters Gefährten
@ Abd: Auf jeden Fall! Für die Hausrunde stimme ich Dir uneingeschränkt zu! Wenn ich mir allerdings vorstelle, dass in meiner Runde auf einem Con ein Tm aufschlägt, der mir die volle Breitseite mit diversen exotischen Groß-, Raub- und Fabeltieren hinknallt, bekomme ich schon ein wenig Muffe... Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie ich als SL außerhalb der Hausgruppe eine Spielerfigur mit z.B. einem ausgewachsenen Tiger durch z.B. Alba schleusen soll? Nach meinem Dafürhalten kann sogar passieren, dass das freilaufende Tier vor der Stadtmauer als Dämon gejagt wird, was also kann ich tun? Den Tm als Attraktion einer Schaustellertruppe präsentieren? Das ist aber mit ein wenig gutem Willen von allen Seiten durchaus noch hinzukriegen. Endgültig allerdings geht mein Licht bei einer solchen Aufzählung aus: Sie glaubt, das war's? Könnte vielleicht doch noch das eine oder andere Tierchen in der Liste auftauchen? Ich meine: Wie zum Teufel soll denn meine verunsicherte virtuelle Umwelt mit so etwas umgehen, egal in welcher Region Midgards? Und dann muss ich noch lesen, dass diese Viecher in Stadtabenteuern sich in den umliegenden Wäldern als Selbstversorger, also völlig unbeaufsichtigt, durchschlagen - und zwar wörtlich! Gelassene Schadensbilanz der Halterin: Aha.Gehören zum Ökosystem auch diverse verspeiste Köhler, Wildhüter, Förster und Holzhacker nebst Familie? Wo gehobelt wird, fallen Späne? Na schön, zumindest bezüglich des lokalen Ballungszentrums käme die Spielerin mir als SL ansatzweise entgegen: Danke für diesen unvermittelten Moment der Einsicht.Das macht aber wie gesagt die Sache nicht besser, denn in der Umgebung sehen wir total gerne den putzigen Tierchen beim unbekümmerten Herumtollen zu? Kommen wir noch schnell zu den Zielsetzungen der Figur, die inzwischen wohl das Zeitliche gesegnet hat: Stimmt, das ist als Vorteil nicht zu unterschätzen. Und: Jepp. Aber auch erst dann.Vorher, ohne Verstärkung mit magischer Artillerie ist ja auch mit Riesenkrabbe noch alles im Rahmen... Ich weiß nicht: Werde ich alt, spießig und geistig unbeweglich? Ich dachte immer, das Verhältnis zwischen Tiermeistern und ihren Gefährten sei auch von so etwas wie persönlicher Zuneigung geprägt. Der Figur jetzt diese mal unterstellt, ist denn wirklich bei einer Riesenkrabbe ein ähnliches Gefühl zu vermuten? Selbst, wenn sie nachts heimlich die Goldfische des Königs essen darf und auf einen Namen wie Gisela hören sollte? Auch, wenn ich jetzt flapsig rüberkomme und mir ein echtes Extrembeispiel herausgesucht habe, hätte ich mit solchen Tiermeistern echte Schwierigkeiten bei der Integration in meine Spielwelt. Und ich möchte wirklich nicht unnötig ironisch wirken, sondern beschreibe nur meine wahrscheinlichste Reaktion im Rahmen der Figurenvorstellung am Tisch... ... nämlich Hysterie, blankes Entsetzen und Schnappatmung, gefolgt von panischen Fluchtversuchen. PS: Wahrscheinlich musste ich diesen Beitrag sowieso loswerden und habe Deinen nur zum Anlass genommen. Trotzdem spiegelt er mein Problem wieder. Grüße @ Mala Fides: Nix für ungut, wahrscheinlich würden dafür meine Figuren in Eurem Midgard keine fünf Minuten überleben.
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Quo Vadis, Pen & Paper?
Ich muss ja gestehen, dass ich nach wie vor auf das Geraschel von zerfrickelten Bögen stehe, und auch auf das Chaos, dass schon vor Spielbeginn auf dem Tisch herrscht. Außerdem habe ich unabhängig vom Thema den Eindruck, dass ich seit Erfindung der kabellosen Geräte ständig von hunderten Kabeln umschlungen werde, die früher möglichst unsichtbar und ungefährlich verlegt wurden. Darum genieße ich, beim Zocken einfach am Tisch vorbeilaufen zu können, ohne jemandem sein Gerät am Ladekabel herunterzureißen. Als SL dagegen profitiere ich sehr gern vom technischen Fortschritt: Der Computer macht mir Vorbereitung und Ausarbeitung doch sehr viel einfacher. Und spart Unmengen von Papier, ein echtes Argument! However, am Spiel selber wird sich nicht viel ändern, auch wenn es irgendwann "Tough-Books" gibt, die unter den darauf gedonnerten Würfeln nicht ihren Geist aufgeben...
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Autoscooter, oder Einkaufen ist gefährlich
ein Blog-Eintrag von Drachenmann in Das Leben ist eine wilde See, voller Ungeheuer und dennoch meistens trostlos.Anscheinend kann ich nicht einmal einkaufen gehen, ohne dass die schrecklichsten Dinge passieren. Neulich jedenfalls wollte ich mich am Abend im Supermarkt um die Ecke mit den Grundgütern des täglichen Lebens versorgen, Kaffee, Milch, O-Saft, Klopapier... was der Mann von Welt eben so benötigt. Ich wollte ja gar nicht der einzige Kunde sein, aber außer mir war anscheinend das ganze Viertel zu derselben Zeit auf dieselbe Idee gekommen. Trotz drei besetzter Kassen standen bestimmt sieben oder acht Einkäufer vor mir an. Gut, was soll's, es dauert eben so lange, wie es dauert. Hinter mir wächst die Warteschlange weiter, und direkt in meinem Rücken nörgelt eine Rentnerin den Griff ihres Wagens an: "Herrgott, wie langsam die wieder sind. Geht das denn nicht schneller?" Zum Glück sagt sie das nicht so laut, denn von solchen Leuten bin ich recht schnell genervt. Was können denn die Kassiererinnen dafür, wenn halb Offenbach gleichzeitig einkaufen will? Und vor allem, wenn sich die Dame hinter mir dieselbe Uhrzeit aussucht, obwohl sie höchstwahrscheinlich in ihrer Tagesplanung freier ist als die allermeisten um sie herum? Aber nein, sie muss ausgerechnet dann ihren fußlahmen Kadaver durch den Markt schleppen, wenn alle es tun... aber dann noch gereizt sein wollen! Ah, es geht einen Meter weiter. Verdammt, schlechte Augen hat die Alte auch noch, sie drückt mir ihren Wagen in die Ferse. Ich gehe ein kleines Stückchen vor, denn das ist echt unangenehm. Keine zehn Sekunden später habe ich den Wagen wieder in meiner Achillessehne hängen. Weiter vorrücken kann ich aber nicht, sonst glaubt der Mann vor mir noch, ich wollte was von ihm. Also mache ich einen Entenarsch und drücke den Einkaufswagen zurück. Der nächste Kunde hat bezahlt, jetzt sind nur noch etwa fünf vor mir. Ich rücke nach, die Alte auch. Aber ich bin ja nicht dumm und habe vorsorglich meinen Hintern ausgefahren, den sie auch prompt mit ihrem Wagen trifft. Ich grinse mir einen und gehe den Schritt vor, den ich zusätzlich zu meinem Vordermann als Abstand gelassen hatte. Sehr schön, geht doch alles auch ohne Streit. Plötzlich rammt sie mich von hinten, diesmal richtig schmerzhaft! Jetzt reicht es mir. Ich drehe mich um und sehe ihr in die bösartig funkelnden Augen. Schlagartig wird mir klar: Die sieht nicht schlecht, die ist einfach schlecht und fährt mich absichtlich und mit Freude an! Gut, das kann sie haben: "Sagen sie mal, haben sie was mit den Augen? Merken sie nicht, dass sie mir die ganze Zeit ihren Dreckseinkaufswagen in die Hacken fahren?" Und was antwortet diese miese, scheintote Schabracke? "Dann trödeln sie halt nicht so herum, junger Mann! Aber eigentlich könnten sie mich ja ruhig vorlassen, sie haben ja schließlich Zeit!"
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Tiermeisters Gefährten
Sind ja auch Gefährten in einem RPG. Die funktionieren anscheinend bei manchen Figuren wie ferngesteuerte Modelle, inklusive Schnellade-Akku und Stand-By-Modus bei Nichtbenutzung. Und manche haben eben Sonderzubehör wie z.B. den erweiterten Kuschelmodus oder schwerentflammbare Fellfasern. Genau wie mein Hund in RL: Aus dem lasse ich ja auch im Winter die Luft raus, rolle ihn ein und stelle ihn bis zum Frühling in den Schrank. Ist praktisch...
- *.exe: Wählen sie bitte das Programm aus mit dem diese Datei ausgeführt werden soll...
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Neue Avatare braucht das Land!
Hallo Abd, ich habe Dir an Deine Adresse aus dem ersten Beitrag zwei .gif geschickt, eins für Oskar und eins für mich. Hoffentlich sind die beiden Dateien verwertbar, weil ich mal wieder feststellen musste, dass Photoshop echt nicht meins ist... Grüße in freudiger Erwartung PS: Damit kannst Du meine PN von gestern vergessen... PPS: Bis dahin nehmen wir mit zwei Aushilfen vorlieb, die sich aber sträuben.
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Erfahrungspunktevergabe bei MIDGARD
PS in Ergänzung zum Thema: KEP sehe ich als eine reine Übungssache an, die meisten ZEP lasse ich von den jeweiligen Spielern für ihre Figur führen...
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Erfahrungspunktevergabe bei MIDGARD
Ich sehe bei der ganzen Punktevergabe ja ein ganz anderes Problem, jedenfalls für mich: Die Vergabe von KEP und ZEP ist klar für jeden nachvollziehbar, weil anhand von Werten errechnet. Bei den AEP ist das nur bei denen so, die für die zeitliche Anwesenheit des Spielers vergeben werden. Ab diesem Moment folgt m.M.n. ein Bruch im System und die Berechnungsgrundlagen werden schwammig und subjektiv: Es unterliegt der alleinigen Beurteilung durch den SL, wann welche Fertigkeit sinnvoll eingesetzt wurde und damit dem Abenteuerverlauf diente, wann ein gutes und rollengerechtes Spiel der Figur erfolgte und wie groß die jeweiligen Spielanteile der einzelnen Spieler waren, die dann wiederum zu höheren AEP ihrer Figur führen. In den Regeln werden lediglich Empfehlungen für die Höchstzahl der AEP/Session/Abenteuer vorgegeben. Wie der einzelne SL damit umgeht, bleibt ihm überlassen und ist eine Frage der Persönlichkeit, deshalb kann ich sowohl verstehen, wenn der eine SL die Punkte nach den Regeln, der andere pauschal vergibt. Als Spieler kann ich mit allen Formen der Punktevergabe leben, weil dann für mich das Gruppenerlebnis im Vordergrund steht. Hauptsache, ich bekomme überhaupt Punkte... Als SL stelle ich aber gewisse Ansprüche an mich selber und empfinde diese vorgebene Handhabung generell als belastend und erschwerend, da ich eine Punktevergabe rein aus dem Bauch heraus nicht gern betreibe. Daher versuche ich, analog zu Adjanas Vorschlag mit den Schlössern, für mich selber eine Situation mit einer Art EP-Stufe zu beschreiben und ihr auch eine definierte Menge AEP zuzuteilen. Wird diese Situation erfolgreich gelöst, erhalten alle beteiligten Figuren den gleichen Anteil aus diesem Pool, die ich versuche, sofort zu vermerken. Spieler von unbeteiligten Figuren bekommen davon nichts ab, können aber durch ihre Hilfestellung auf der Spieler-Ebene zum Gruppenerfolg beitragen, solange es nicht den Spielfluss stört bzw überhand nimmt und dadurch die ausführende Figur zu einer Marionette der Unbeteiligten wird. Zusätzlich gibt es die AEP für die sinnvolle Anwendung von Fertigkeiten, und die dann erklärtermaßen aus dem Gefühl heraus und in der Höhe schwankend zwischen 5-15, je nach Schwere der Situation, Stressfaktor usw. Unabhängig davon zerteile ich ein Abenteuer in Etappenziele, für die es ebenfalls AEP gibt, diese allerdings für jede Figur, quasi als Gruppen-AEP für erreichte Teilziele. AEP für gutes Rollenspiel vergebe ich am Liebsten nur dann, wenn ein Spieler durch die anderen dafür gelobt wird ("Das war jetzt mal wieder voll daneben, aber genauso kenne ich Deine Figur!") ("Super, hätte dein dämlicher Krieger den Mund gehalten wie sonst auch immer, wären wir jetzt reich!") ("Cool gezockt: Bei jedem Schritt stolpern, aber dann dem Erzmagier die Infos aus der Nase kitzeln! Gut, dass wenigstens einer von uns mitschreibt, und für deine Figur passt das ja auch...") So versuche ich, die AEP zu handhaben. Es kann aber auch sein, dass ich das ganze System der AEP-Vergabe völlig falsch verstehe, weil ich diesen Abschnitt des DFR als recht verworren empfinde...
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Artikel: Fechtstile der Küstenstaaten - ein Überblick
Ich antworte Dir mal ingame... Sie ist eine ernstzunehmende Kampfertigkeit, mein Freund, ganz anders als das Schlagen und Hauen der Niederen.Voll der leichtfüßigen Eleganz ist das Fechten eines lidralischen Aristokraten und seines ihm würdigen Gefolges angemessen. Zudem ist das Fechten eine zeitgemäße Form des Kampfes, durch deren Beherrschung der Adelige von Welt sich nur auszeichnen kann und ihm die Herzen der Damen zufliegen. Alles, was ein lidralischer Adeliger sagt, sollte seiner glühenden Heimatliebe entspringen, seine Taten erfüllen sein Land mit Stolz und seine Kämpfe dienen als Beispiel für Mut und ehrhaftes Verhalten seines Standes. Der Kampf mit blanker Klinge ist stets auch ein politisches Fanal, da er niemals aus profanen Gründen erfolgt. Auch der ehrenvolle Zweikampf im Morgengrauen findet seinen Grund im gebrochenem Herzen zumindest eines der beiden Rivalen und ist damit ebenfalls Ausdruck seiner unverbrüchlichen Treue und glühenden Verehrung, wenngleich nicht politisch. Das Fechten ist wie das Dichten mit der Klinge. Weil nicht nur das Reisen kostspielig ist, sondern auch der standesgemäße Unterhalt. Zudem sind auch die Meister der Fechtkunst wählerisch und die Lehre bei ihnen eine Ehre, die nicht dem Bauernpöbel ansteht. Dann hatte ich Dich vorher missverstanden!
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Artikel: Fechtstile der Küstenstaaten - ein Überblick
Stimmt, mir ist dann später auch aufgefallen, dass alle Spielerfiguren, die ich bisher kenne, dabei Zuschauer sein werden...
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Artikel: Fechten morischer Stil
Wie wäre es mit einer modifizierten Fuchtel statt eines Krummsäbels? Wenn Du nur die Waffe statt die Fertigkeit veränderst, sind die Schwierigkeiten vielleicht geringer? Die Waffe würde also nur den Namen "morischer Säbel" tragen als bildliche Umschreibung einer Mischform aus Krummsäbel und Fuchtel. Nur als Idee...
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Artikel: Fechtstile der Küstenstaaten - ein Überblick
Ich finde die Idee nicht gekünstelt oder sogar an den Haaren herbeigezogen: Mindestens 1300 Km Küstenlinie vor einer bis zum Gebirge erschlossenen Kulturlandschaft mit valianischem Erbe und in fünf Territorien unterteilt... ich fände es verwunderlich, wenn sich lediglich lokale Marotten entwickelt hätten wie z.B. ob man seine Spaghetti links- oder rechtsherum dreht. Serdo hat ja jetzt auch keine grundsätzlich neue Fertigkeiten, sondern mögliche Nuancen innerhalb der bestehenden Fertigkeit Fechten entwickelt. Solche regionalen Feinheiten kann ich mir für den Adel der Küstenstaaten sehr wohl vorstellen, zusätzlich zu verschiedenen Strömungen in Mode und Etikette, zu regionalen Tischsitten und Ernährungsgewohnheiten usw... Die verschiedenen Fechtstile sehe ich mehr als Teil solcher regionalen Eigenheiten innerhalb des großen Gebildes der Küstenstaaten, weniger als grundsätzliche oder sogar dogmatische kulturelle Unterschiede, und mir gefällt diese Vorstellung sehr. So könnte z.B. ein pardunischer Adeliger, der im Duell zum serenischen Stil greift, durch die Blume und sehr elegant eine politische oder auch eine persönliche Aussage formulieren... Eine regeltechnische Umschreibung ist dabei nur konsequent und macht die verschiedenen Stile nicht nur als reine Beschreibung sichtbar, sondern bildet eben auch ihren Effekt ab. Von mir die volle Punktzahl für die Idee, ich werde demnächst leiten und sie meinen Spielern für den heroischen Selbstversuch vorschlagen.
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Don Quichote
Schöner Strang: Nicht zu lang und auch nicht sonderlich anspruchsvoll, die Schreibenden sind größtenteils einer Meinung, wodurch ein sehr harmonischer, wenn nicht sogar gemütlicher Ton entsteht, und alle sind sich unausgesprochen einig in ihrem konsequenten Ignorieren sachdienlicher Hinweise. Wer schon immer wissen wollte, wie sich wohl der Rufer im der Wüste fühlen mag, beim Nachlesen dieser Beiträge ist es möglich.
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Artikel: Fechtstile der Küstenstaaten - ein Überblick
Mir fällt gerade auf, dass ich Mist geschrieben habe. Deine ganzen Stile haben ja Fechten zur Bedingung, und das geht mit dem Kurzschwert nun mal nicht. Ich sollte besser schlafen gehen, bzw heute abend auf das Schreiben verzichten und beim Lesen bleiben... Sorry für den schwachsinnigen Entwurf! Grüße
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Artikel: Fechtstile der Küstenstaaten - ein Überblick
Völlig schlüssig. Das Rapier als noch leichtere und biegsamere Klinge erlubt eben mehr Möglichkeiten als die Fuchtel. Diese Erklärungen gefallen mir richtig gut, sie passen perfekt zu meiner Vorstellung rivalisierender Adeliger und Gardisten aus verschiedenen Regionen der Küstenstaaten! Die arrogante Ablehnung einer effektiven Kampftechnik, weil sie z.B. in Parduna entwickelt wurde, finde ich grandios. In der eigenen Heimat erfunden, wäre das natürlich etwas gaaaanz anderes, so aber ist das wilde Gefuchtel der Leonesser wohl kaum als ein "Stil" zu bezeichnen *Nase rümpf* ... Nein. Wünscht Du Dir denn einen solchen Stil? Ich tue mir etwas schwer, Fechten in Valian als etwas anderes als eine Nischenwaffenfertigkeit zu sehen. Denn in meinem Verständnis von Valian, welches ja als carthagisch beschrieben wird, sehe ich es sehr traditionell (und in der unsrigen Antike) verhaftet an. Da passt viel besser der Gladius (Kurzschwert) zur Tunika. Ein Renaissance-Flair kann ich Valian überhaupt nicht abgewinnen. Aber ich bin ja flexibel und Neuem gegenüber aufgeschlossen. Wie siehst Du das denn? Schildere doch mal Deine Sicht von Valian. Vielleicht kann ich mir da eine Anregung oder Inspiration holen. Ehrlich gesagt habe ich einen eventuellen candranorischen Stil nur deshalb angesprochen, weil in der Fertigkeitenbeschreibung "Fechten" im DFR ausdücklich Valian miterwähnt wird.Rapier und Fuchtel kann ich mir in Candranor wenn überhaupt, dann nur als modische Erscheinung vorstellen, die aus den Küstenstaaten "herübergeschwappt" ist. [brainstorming] Vielleicht als eine reine Zweikampf- und Duelltechnik, in der beide Kombattanten sich mehr statisch gegenüberstehen, statt größeren Wert auf die Beinarbeit zu legen? Wenn der candranorische Stil für einen regulären Kampf nur sehr bedingt geeignet wäre, könnte er vom valianischen Adel sogar auf das Kurzschwert adaptiert worden sein. Dadurch entstünde ein wuchtiger Fechtstil mit dem Kurzschwert und um 1 oder 2 reduzierten Schaden, um die fehlende Bruchgefahr der Waffe auszugleichen. Außerdem würde bei diesem Stil das Kurzschwert mehr stechend und kaum schlagend eingesetzt, ein zweites Argument für einen reduzierten Schaden Dieser Stil würde nur sehr bedingt zu Spielvorteilen führen, valianisch-adelige Sp-Figuren aber in die Lage versetzen, in einem Duell mit einem Küstenstaatler nicht auf die traditionelle Waffe zu verzichten und trotzdem publikumswirksam und elegant aufzutreten... Thema Flair...[/brainstorming]