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Drachenmann

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  1. Karfreitag nachmittag: Auf Bitte meiner Perle holen wir eine Katze ab, um sie zur Schwiegermutter zu bringen. Die macht nämlich nebenher in Katzensitting. Klar, mache ich gern, und der Hund besucht auch immer begeistert die Würstchentante. Also Frau und Hund ins Auto gepackt und die Mieze holen. Das Tier wohnt noch nicht so lange bei ihrer italienischen Halterin, also dauert es einen Moment, bis es niedergerungen und im Polizeigriff in den Transportkorb verbracht worden ist. Die Fahrt ist recht unterhaltsam, vor allem, als Oskar sich aus dem Halsband gewurschtelt hat, aus dem Fußraum mit einem Hechtsprung meiner Perle auf die Schulter gesprungen ist und nur noch von der Kopfstütze aufgehalten wird. Das Ganze an der roten Ampel, neben uns die Cops, die nur noch mit den Köpfen schütteln. Meine Perle, ganz Frohnatur, lächelt hinüber und meint durch das offene Fenster:"Normalerweise sitzt er ja hinten, aber da steht heute der Katzenkorb!" Ich könnte ins Lenkrad beißen, gleich starten die beiden eine Verkehrskontrolle. Doch zum Glück grinsen sie zurück, wünschen weiter frohe Ostern und biegen ab. Bei der Schwiegermutter Kuchen schnabuliert und wieder ab, schließlich sind wir morgen sowieso wieder dort verabredet. Ostersamstag: Großes Rätselraten, wie die Katze eigentlich so dick sein kann, geradezu unförmig? Minutenlang reden wir um den heißen Brei, bis endlich sich einer traut und das Wort "trächtig" haucht. Panik, Hysterie, Nervenzusammenbruch. Ich ans Telefon, eine Bekannte mit Sachkenntnis konsultieren. Die Schwiegermutter ans Telefon, Katzenhalterin rundmachen. Meine Perle hält die Stellung bei der Katze und krault dem Vieh verzückt den Bauch. Weiber halt... Zwischendurch gerät Oskar zwischen die Fronten, weil er endlich auch mal gucken will, wenn es schon nix zu essen gibt. Zack, Platzverweis durch die leicht übererregte Schwiegermutter, die inzwischen zu Höchstform aufläuft: Die Halterin versteht kein Wort, ihr deutschsprachiger Sohn ist außer Haus. Aber ich fürchte, auch der hätte wenig von dem Wortschwall verstanden. Eigentlich wäre das Telefon auch gar nicht nötig, bei der Lautstärke reicht es, sich ans offene Fenster zu stellen. Meine Bekannte hat inzwischen telefonisch zur Klärung der Sachlage beigetragen, die Katze ist definitiv hochträchtig, ihr Gesäuge ist rot und der Bauchpelz ausgedünnt: Die Tragzeit beträgt etwa 65 Tage, seit zwei Monaten wohnt sie jetzt bei ihrer italienischen Freundin. Jedenfalls meint die Schwiegermutter, die Halterin so verstanden zu haben. Das Essen verläuft in leicht gedrückter Stimmung und ist auch nicht ganz so gut wie sonst, leicht unterschiedliche Garstufen. Wir versprechen moralische Unterstützung und morgen wiederzukommen. Super, ich bin jetzt schon bedient. Ostersonntag: Die Katze hat geworfen, fünf Junge. Zweimal rotgetigert, einmal schwarz, einmal grau getigert, einmal grau uni. Die Schwiegermutter hat sich endgültig in ein seelisches Wrack verwandelt. Telefonat mit der Halterin, ich will nicht wissen, wie weit der Telefonterror schon gegangen sein mag. Jedenfalls ist jetzt endlich der Sohn zuhause. Ja, vor gut zwei Monaten ist ihnen das Tier zugelaufen. Ja, die Mutter war beim Tierarzt, was der aber sagte, weiß der Sohn nicht, er war ja nicht dabei. O-Ton Schwiegermutter:"Was ist eigentlich bei ihnen zuhause los? Reden Sie nicht miteinander? Ihre Mutter weiß bescheid, versteht aber kein deutsch, Sie verstehen mich, wissen aber dafür nichts!"" Meine Perle versucht, ihrer Mutter das Telefon zu entwinden, leider erfolglos. Es stellt sich heraus, dass die Halterin inzwischen auf dem Weg nach München ist, was ja der Grund für das Katzensitting war. Oskar versucht, die Tür zur Waschküche einzutreten, wo die Katzenfamilie liegt. Wieder Platzverweis. Ich wäre so gerne ganz woanders. Oskar bestimmt auch. Essen, schon wieder. Der Hund kommt auch nicht mehr, sitzt wohl im Garten und schmollt. Aber er verpasst auch nichts, das Essen ist eine wüste und versalzene Komposition aus seltsamen Körperteilen von Außerirdischen, wild zerhackt, begleitet von Broccoli (zerkocht), Blumenkohl (in Butter ersäuft) und Kartoffeln (roh). Schade, aber nachvollziehbar. Ich bin ja nur froh, dass es keine Katze gibt, denn die Schwiegermutter erzählt Geschichten aus ihrer Kindheit, die sich alle um ungewollten Tiernachwuchs, Regentonnen, Hackklötze und harte Gegenstände drehen. Nichts wie weg! Perle ins Auto gesetzt, Hund gerufen. Kein Hund. Gepfiffen, keine Reaktion. Ich finde Oskar im Nachbarsgarten, wo er inzwischen einen Krater gewühlt hat, in dem man zehn Katzenfamilien begraben könnte. Ostermontag: Ich bin bei den Nachbarn und schaufele die Grube wieder zu. Der Osterhase kann mich mal, bis ihm die Zunge platzt!
  2. @ Fimolas: Ah, jetzt verstehe ich. Schöne Idee! Grüße
  3. Mir fällt gerade auf: Wäre dieses Thema nicht besser in der Spielleiterecke als in der Spielerecke aufgehoben?
  4. (...) Allerdings, beachte, es ist hoffnungslos, ein Abenteuer komplett vorbereiten zu wollen. Erstens überfordern die ungezählten theoretischen Möglichkeiten auch den erfahrensten und schnellsten Schreiber, zweitens (und viel wichtiger) tun die SC sowieso nie was sie eigentlich tun sollten, respektive was das Abenteuer annimmt, was als nächstes geschehen sollte. es grüsst Sayah el Atir al Azif ibn Mullah Lösungswege vorzubereiten halte ich für vertane Zeit, genau aus den Gründen, die Du nennst.Lieber mehr Arbeit in das Setting investieren, dann läuft auch die Improvisation viel flüssiger und schlüssiger. Ich stelle mir das Idealabenteuer wie einen Orientierungslauf vor, den die Spieler ablaufen: Von mir kommt die Landkarte mit Start, Ziel und Wegmarken, der Rest von der Gruppe. Ob sie das Ziel zu Fuß, mit dem Rad oder per Anhalter erreichen, ob sie Umwege oder den direkten Weg einschlagen, ob sie Pausen einlegen oder sich abhetzen: Alle diese Faktoren sind Spielerentscheidung und machen das Abenteuer wiederum für mich selber spannend und abwechslungsreich. Grüße
  5. naja, besser Du machst es vorher, als nachher am Spieltisch zu sitzen und Deine Spieler zu frustrieren, weil Du die Skizze dauern ausradierst und neu machst. Im übrigen, auf Größenverhältnisse achten ist ok, Millimeterpapier ist überflüssig. Eine gute Übung (und nebenbei auch Zeitersparniss) ist es, fertige Grundrisse zu nehmen und an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Mach ich nur noch, weil ich mich beim selber zeichnen auch immer in Details verliere. Sehe ich genauso. Karopapier ist super, mit dem kannst Du verschiedene Maßstäbe problemlos darstellen.Für Gebäudepläne mir angewöhnt 1 Karo = 1 m, dann muss ich nur zählen und nicht rechnen. Bei 1 Karo = 0,5 m brauchst Du sehr schnell A3 als Zeichenformat, und mich nervt das sehr schnell. Zur Logik: Am Besten gehst Du vom ursprünglichen Zweck des Gebäudes aus, denn die Form ist meistens dem Zweck untergeordnet. Dann ist die Frage, wieviele Personen das Gebäude nutzen, bewohnen und/oder bewirtschaften. In welchem Verhältnis stehen sie zueinander? Dienstboten leben größtenteils unter dem Dach oder in Nebengebäuden und nicht Tür an Tür mit dem Hausherren. Je wichtiger eine Person oder Personengruppe, desto mehr Platz steht ihr zu Verfügung, bis hin zu einem eigenen und separaten Gebäudeflügel. Dann machst Du einen Cut und beginnst zu zeichnen, ausgehend von Vorats- und Wirtschaftsräumen in Keller und Erdgeschoss, mit möglichst kurzen Laufwegen zum späteren Hauptraum oder Trakt des Hausherren. Anschließend solltest Du unbedingt diejenigen Gebäudeteile vorab auf die Geschosse darüber übertragen, die sich senkrecht durch das ganze Gebäude ziehen: Kamine, Treppen, Wasserzuleitung, Abflüsse - aber nicht zuviele. Unlogisch wird ein Gebäude, wenn z.B. Kamine anscheinend im Zick-Zack verlaufen... Platz für Nasszellen und Toiletten lassen und auch hier beachten: Je niedriger in der internen Hierarchie, umso mehr Personen müssen sich die Hygieneräume teilen, auch werden die Wege dorthin weiter. Dann die Räume der Bewohner, immer schön von oben nach unten in der Hierarchie, d.h. Du zeichnest sie ausgehend vom Erdgeschoss nach oben bis zum Dach. Die unwichtigsten Personen des Gebäudes leben dann automatisch dort, wo halt noch Platz ist. Gebäude fertig, je nach Größe nicht länger als zwei Stunden mit Raumliste.
  6. Stimmt.Außerdem gilt grundsätzlich, dass Grundrisse auch Dir als SL helfen. Z.B. kannst Du selber dann viel besser einschätzen, ob, welche und wieviele NSC wann und mit welcher Motivation welche Räume betreten oder sich dort sowieso aufhalten. PS: Niemand kann von Dir verlangen, in Deiner Freizeit Ölbilder zu malen oder Architektur zu studieren. Skizzen sind meistens völlig ausreichend... Ich zeichne meistens spontane Skizzen. Zum Beispiel den Salon, in den ein gewisser italienischer Jounalist mit einem Pferd sprang... Jepp, und genau das kannst Du ja auch schon im Rahmen Deiner Abenteuervorbereitung machen, allerdings für ein ganzes Gebäude.Anhand dieser Skizze erstellst Du dann im Spiel eine zweite für die Spieler, indem Du Raum für Raum hinzufügst, wenn die Abenteurer das Gebäude erkunden. Ist nur wenig mehr als das, was Du eh schon machst...
  7. Stimmt.Außerdem gilt grundsätzlich, dass Grundrisse auch Dir als SL helfen. Z.B. kannst Du selber dann viel besser einschätzen, ob, welche und wieviele NSC wann und mit welcher Motivation welche Räume betreten oder sich dort sowieso aufhalten. PS: Niemand kann von Dir verlangen, in Deiner Freizeit Ölbilder zu malen oder Architektur zu studieren. Skizzen sind meistens völlig ausreichend...
  8. Naja, meistens entdecken die Spieler Unstimmigkeiten in Plänen und Skizzen, wenn sie Dir nicht vorher auffallen. Letztlich kommt es eben darauf an, dass Schauplätze in sich schlüssig aufgebaut sind. Liebe Grüße, Fimolas! Braucht man Grundrisse? Kommt darauf an, wie sich die Figuren durch die Räume bewegen. Sind sie Besucher, kann Deine Beschreibung ausreichen.Brechen sie ohne Ortskenntnisse ein, können Grundrisse durchaus zu Spannung und Veranschaulichung beitragen. Und viele Spielergruppen finden Grundrisse und Ansichten einfach toll... Grüße
  9. Ich finde es schade, dass Du lediglich auf meine zwei Beispiele eingehst, nicht aber auf meine Gesamtsicht, für deren Schilderung ich wesentlich mehr Sorgfalt und Zeit aufgebracht habe. Lass uns einfach so tun, als hätte ich die beiden Begebenheiten nicht erwähnt. Aha. Autor, Buch und Eigennamen sind für mich böhmische Dörfer.Falls es von fiktiven Begebenheiten handelt, vergiss das Argument bitte einfach, da ich es für sinnlos halte, das grundsätzliche Verhalten des Typs Sö anhand von Fantasy-Literatur zu klären. Falls das Buch historische Ereignisse nacherzählt, ist es für mich als Argument nicht relevant, da ich für jedes menschliche Verhalten ein historisches Beispiel mit bleibenden Auswirkungen finden kann. Was meinst Du mit "Widerlegung durch das RL"? (Was RL bedeutet, weiß ich... )Im Vorwort des DFR finde ich rein gar nichts zu einer irdischen Historie, sondern nur zur Historie des DFR selbst. Falls Du die Erwähnung einer "realitätstreuen Simulation" im Abschnitt unten rechts meinst: Hier geht es nicht um Realitätstreue an historischen Vorbildern, sondern um Regelmechanismen und Spielbarkeit. Hat nichts mit dem Strangthema zu tun. Grüße
  10. @ Eleazar: die Orte Die Idee, wie Du die Orte von den Spielern erkunden lassen würdest, finde ich sehr stimmungsvoll. Dazu folgende Anmerkungen: Fimolas müsste das Heft selbst strukturieren, bevor es die Gruppe mit Inhalten füllt. 1. müsste er es mit Kapitelzahlen versehen, die sich mit der Nummerierung der Örtlichkeiten deckt, damit auch noch jenseits einer gewissen Anzahl Orte keine chaotische Sammlung daraus wird. 2. müsste er aus demselben Grund auch selbst das noch leere Inhaltsverzeichnis anlegen, indem er jede Seitenzahl auf eine Zeile überträgt. 3. müsste ihm schon im Vorfeld in etwa klar sein, wieviele Seiten die Informationen für welche Örtlichkeit benötigen. Manche Lokalitäten benötigen nur eine Seite, andere vielleicht fünf. Dieser Umfang sollte vom SL schon vorher definiert sein, damit nicht zuviele Querverweise auf Hefteinträge entstehen, die weiter hinten "drangeklebt" werden müssen. Beispiel für ein solches Inhaltsverzeichnis Seite 3-9 _____________________ Stichworte _____________________ Seite 10 ____________________ Stichworte _____________________ Seite 11-14 ____________________ Stichworte _____________________ usw... Die Nummern für die Örtlichkeiten wären in diesem Fall 3, 10 und 11. Dass es keine Örtlichkeiten 4-9 und 12-14 gibt, ist völlig egal, da Übersichtlichkeit und System wichtiger sind als durchgehende Nummerierung. Die Personen und ihre Beziehungen Gegenvorschlag: Das machen besser die Spieler, dann arbeiten sie konsequent mit ihren verbaselten EW:Menschenkenntnis, EW:Gassenwissen usw.... Soll ja schließlich eine Dokumentation von Spielern sein, keine für Spieler. Genau das meinte ich mit Soziogramm. Ein Soziogramm ähnelt optisch einer Mindmap, funktioniert aber anders. Sämtliche Personen werden darauf eingezeichnet, neu hinzugekommene werden nachgetragen. Dafür sind Post-Its perfekt, wie Du schon sagst. Die Personen werden schon beim Eintragen in Gruppen sortiert. Für Wichtigkeit und Einfluss von Einzelpersonen gibt es folgendes System: Jede Person kann mit bis zu zwei Umkreisungen versehen werden, einfache Gruppenangehörige erhalten keine. Zu den Pfeilen: Zunächst würde ich Pfeile weglassen und nur mit Beziehungslinien arbeiten, was die ganze Sache erheblich vereinfacht. Prinzipiell gibt es zwei verschiedene Arten von Linien, - solche für die Beziehung von zwei Gruppen insgesamt - und solche für die Beziehung von zwei Personen untereinander. Dazu werden die jeweiligen Gruppen umkringelt. Die einen Linien führen von einer Gruppenumkringelung zur anderen, die anderen Linien durchbrechen die Gruppenumkringelungen und führen von Person zu Person. - Eine dritte Form von Linien verbindet Gruppenkringel mit Einzelpersonen und/oder umgekehrt. Diese sollten im Einzelsoziogramm aber eine Ausnahme bleiben, um die Übersicht zu behalten. Für diese Form von Beziehungen gibt es eine eigene Form der Darstellung, das Gruppensoziogramm. Die Wertung von Beziehungen wird mit Farben markiert: grün = positiv, gelb = neutral, rot = negativ Die Stärke einer Beziehung wird durch die Linie verdeutlicht: Punktlinie = schwach, Strichlinie = deutlich vorhanden, Linie = ausgeprägt. Bisher gehe ich von einer ausgeglichenen Beziehung aus: Beide Beteiligten empfinden die Beziehung gleich und in der gleichen Stärke. Komplizierter wird es, wenn das verschieden intensive und damit zwangsläufig asymmetrische Erleben einer Beziehung dargestellt werden soll. Das aktive und das passive Element einer Beziehung wird dann mit den Pfeilspitzen vermerkt, d.h. eine Beziehung geht aktiv von dem einen Partner aus und zielt auf den anderen, den passiven. Diese Form der Darstellung macht aber einen zweiten Pfeil nötig, da ja auch der passive Partner die Beziehung erlebt und definiert. In diesem Erleben und Definieren ist wiederum er selber der aktive Partner und der andere der passive. Beide Beziehungspartner sind ja nach wie vor Sender und Empfänger zugleich. Asymmetrisch gewertete Beziehungen erhalten daher zwei parallele Pfeile in Gegenrichtung, z.B. einen gelben und einen grünen. ------------------------------------------------------------------------ So kann dargestellt werden, wenn z.B. Person A (ein unwichtiger Mitläufer) Person B (den Anführer einer Gruppe = doppelt umkringelt) anhimmelt = A -> B; grüne Linie umgekehrt Person B Mühe hat, überhaupt den Namen von A zu behalten, ihn aber zumindest kennt und seinem eigenen Umfeld zurechnet = B -> A; gelbe Punktlinie Stellt B nun eines Tages fest, dass A etwas mit seiner Schwester hat, kann sich die Beziehung schlagartig ändern = B -> A; rote Linie Gehört A nun auch noch zu einer anderen Gruppe als B, dürfte sich die Veränderung in der Beziehung von B zu A auch zugleich auf die Beziehung beider Gruppen insgesamt auswirken, spätestens nach der ersten körperlichen Gewaltanwendung von B an A... So haben wir es immer auf der Arbeit gemacht, dieses System funktioniert problemfrei und übersichtlich auch bei Schnittmengenbildungen von Gruppen für bis zu fünfzig Einzelpersonen im Rahmen wöchentlicher Teamsitzungen. Grüße PS: Ich hätte deutlicher ausarbeiten müssen, dass wahrscheinlich zwei Soziogramme benötigt werden, ein Einzelsoziogramm und ein Gruppensoziogramm. Sorry.
  11. Hmm... tun sie nicht doch nur das Gleiche?Ist das nicht letztendlich der Unterschied zwischen beiden Typen, dass sie u.U. die gleiche Tätigkeit ausüben, aber damit aus jeweils eigener Sicht noch lange nicht denselben Arbeitsinhalt erfüllen? Bzw dass sie die geleistete Arbeit verschieden bewerten? Beschreiben wir am Ende dasselbe mit verschiedenen Worten?
  12. @ Schwerttänzer: Natürlich sind beide Vorgänge von mir stark verkürzt nacherzählt worden. Seltsam, dass ich das einem so hellen Kopf wie Dir sagen muss, zumal ich mir auch bei vielen Deiner rudimentären Beiträge mit ihren Themensprüngen das Meiste dazudenken muss. Wenn Du willst, schreibe ich gerne mal wieder seitenfüllende und ausufernde Beiträge. Und Dein Ton ist leicht übertrieben. Bitte zwing mich nicht, aus der Diskussion auszusteigen, denn ich habe die Nase echt voll, zuerst bis aufs Blut gereizt zu werden - egal von wem - und anschließend mal wieder die gelbe Moderatorenkarte zu kassieren. Also: sachlich und höflich bleiben. Bitte. Alles klar? Danke fürs Gespräch und unterlasse bitte Deine Polemik, damit kommst Du bei mir komplett an den Falschen. Zum Thema: Ich diskutiere nicht über die erfolgreiche oder mißlungene Umsetzung Deiner Vorstellung von historischen Realsimulationen im Rahmen des DFR! Wieder alles klar? Bitte bleibe bei der Eingangsfrage, Du kannst sie im ersten Posting nachlesen. Grüße
  13. Morsche Fimolas, Mindmaps und Soziogramme sind glaube ich das Mittel der Wahl. Die Spieler können jeder seine eigenen nach eigenen Wertungen erstellen und jederzeit einen besonders wichtigen Punkt zu einer eigen Mindmap ausgliedern. In sozialen Arbeiten gang und gäbe, ich selber baue mir seit Jahren damit meine Settings. Bei Fragen nur zu. Grüße
  14. Das ist ein interessantes Argument im Bezug auf den Kr. Tatsächlich müsste ein Kr, wenn man ihn über die Bezahlung zum Sö abgrenzt, die meisten stinknormalen Abenteuer Aufträge ablehnen, weil die Bezahlung (wenn sie nicht noch mit anderen Aufträgen verbunden ist) doch eher dem Sö zuzuordnen ist. Gruß Jakob Er kann seiner Gruppe aus Dankbarkeit, Freundschaft, Hilfsbereitschaft treu bleiben und so auf jeden Fall weitermachen und stinknormale Aufträge annehmen und mit dem gebotenen Anstand ausführen. Selbst wenn es eine Sauerei ist, die er mittragen muss, kann er das tun, er hat schließlich bei seiner Ehre geschworen, den Auftrag zu erfüllen. Es geht ja sogar noch schlimmer:In einem meiner Abenteuer stellte sich heraus, dass die Gruppe nur deshalb angeheuert worden war, weil sie ortsfremd war und deshalb die örtlichen Verhältnisse überhaupt nicht kannte und durchschaute. Von daher schienen die Abenteurer perfekt geeignet, den Auftrag zu erfüllen. Unwissentlich sollten sie durch dieses Himmelfahrtskommando soviel Wirbel machen, dass im Windschatten das eigentliche Verbrechen verübt werden konnte, sie selber sollten dann am Ort des Geschehens vorgefunden werden, das Hauptbeweismittel in der Hand. Superplan, dafür ausländische Söldner herzunehmen, finde ich. Naja, sie kommen dahinter und wollen ihren Auftraggeber schlachten. Und was sagt der Krieger? "Würde ja mitmachen, geht aber nicht, denn ich habe dem Kerl die Hand auf das Geschäft gegeben. Aber ich kann verstehen, wenn ihr Euch gegen ihn wendet und werde Euch nicht aufhalten. Gebt ihm von mir einen Tritt in den A***** mit und richtet ihm meine Kündigung aus!" Ich fand, das war ganz großes Rollenspiel! ---------- Oder aber der Krieger, der sich als Söldner verdingt hatte, den mitten in der Durchführung des Auftrags der Hilferuf seines Clans ereilte und der sich darauf grußlos nach Hause aufmachte, nachdem er die Vorkasse zurückgegeben hatte (abzüglich der Spesen). Darüber können viele nur mit dem Kopf schütteln, ich finde es aber nur konsequent. ---------- Beides sind Momente, die ein Typ Söldner wahrscheinlich weder durchmachen muss, noch jemals wird nachvollziehen können. Krieger als Berufssöldner stoßen m.M.n. durchaus mal an ihre moralischen Grenzen... Grüße
  15. Alter Schwede, ich bin ja nun der Letzte, der hier über Tonfälle rummotzen darf, doch ich möchte Euch als interessierter Leser an das eigentliche Thema dieses Strangs erinnern. Andere interessieren sich schließlich auch. Ihr blöden Prollis. Grüße
  16. Möglicherweise treffen viele Einschätzungen historischer Gegebenheiten in diesem Strang auf Teile des Mittelalters und weite Landstriche Europas zu. Und weiter? Bedeutet das jetzt, dass es auf Midgard zwangsläufig genauso zugehen muss, zumindest in Vesternesse? Ich verstehe diese automatische Schlußfolgerung einfach nicht. Grüße
  17. Gestern abend ging ich zum Automaten, er hängt schlappe zwanzig Meter von unserem Haus entfernt. Diverses Kleingeld hatte ich dabei, denn der mechanische Kollege verschluckt sich gern. Das Geld hat er gern genommen, meine Bankkarte als Altersnachweis aber nicht. Dummerweise war die Geldrückgabe auch im Eimer, meine fünf Tacken behielt er also. Meine Perle warf mir folgerichtig meine Börse aus dem dritten Stock an den Schädel, während ich den Automaten im Blick behielt, der ja schließlich meine Barschaft verwahrt hielt. Ich führte zunächst diverse Bankkarten durch den Erkennungsschlitz, danach meine Krankenkassenkarte und zuletzt meinen Führerschein, diesen allerdings mit dem Daumennagel durch das zweite Lesegerät. Denn aus Sicherheitsgründen ist dieser Schlitz so tief, dass Ausweisdokumente nahezu vollständig darin verschluckt werden. Direkt anschließend geht der Automat im laufenden Prozeß schlafen und spuckt meine Münzen an mir vorbei auf den Gehweg und in die Hecke, denn ihm wurde die Klappe am Auswurf gewaltsam amputiert. Nun gut, auf ein Neues: Alles geht gut, wobei ich meine Raucherberechtigung zunächst mit meinem Führerschein nachweise, danach wiederum mit meiner Krankenkassenkarte bestätige und zwischendurch bar per Einwurf bezahle. Es ist nun einmal eine böse und hinterhältige Welt, aber ich habe endlich und gottlob meine Kippen! Auf meinem Heimweg von zwanzig Metern aber habe ich eine Begegnung der dritten Art: Mir kommt der völlig überfressene Dackel unserer Nachbarschaft entgegen, seiner längst überfälligen Darmentleerung entgegenhechelnd. Und was trägt sein ebenfalls übergewichtiger Halter? Adiletten, Bademantel und ansonsten nichts! Und dann soll man nicht vom Glauben abfallen...?
  18. Meine NSC verhalten sich anscheinend völlig normal: Sie lassen solange den Starken raushängen, bis ihnen einer das Gegenteil beweist. Danach sind sie entweder kooperativ, weg oder sie holen den großen Bruder mit dem dicken Arm. Einfach ganz durchschnittlich wie jeder andere auch. Grüße
  19. Sehr putzig, großes Kompliment! Für solche anschauliche und bespielbare Gimmicks werden Spielleiter geliebt!
  20. Vor nicht allzulanger Zeit in der S-Bahn von Offenbach nach Frankfurt: Mir gegenüber zwei typische, leicht unterbelichtete Tschabos aus der Vorstadt. Erster Teeny:"Ey Alder, was eine Scheißjahreszeit - es ist schon wieder dunkel!" Sein Kumpel:"Du Pennerspast, wir sind ja noch im Tunnel!"
  21. Neulich am Tisch. Gast:"Ich hätte gerne ein Stück Kuchen, gelten die Preisschilder?" Ich:"Klar, dafür stehen sie ja in der Kuchenvitrine." Gast:"Aber es ist doch nach 22:00 Uhr, ist der Kuchen dann nicht billiger?"
  22. Heute abend kam die Kollegin aus dem Service an den Tresen: "Oh Mann, ich habe einen ganzen Tisch voller taubstummer Touristen aus England!" Antwort der Küchenhilfe: "Wuuh, schwierig - vor allem auf Englisch!"
  23. @ Mai Kai: Das deckt sich doch genau mit meiner Vermutung: Mit Zusatzdatei meinte ich ja Magus 1.3.2. Alles klar und Danke!
  24. Erst mal Danke für die Hilfe! Allerdings bin ich jetzt erst richtig verwirrt...: Heißt das, ich brauche die Zusatzdatei zum Steigern der Figuren, kann sie aber generell nicht anwenden, weil sie das gesamte Programm abstürzen lässt? Wo liegt mein Denkfehler? Oder laufen beide Anwendungen nur nicht gemeinsam, d.h. ich muss zuerst die Figur in 0.8.24 auf Grad 0 oder 1 entwerfen und speichern, um sie anschließend (nach Beenden von 0.8.24) in der dann gestarteten Zusatzdatei wieder zu öffnen und zu steigern (zu verändern)? Wahrscheinlich wurden diese Fragen in diesem Strang schon hundertmal durchgehechelt, aber die meisten Postings verstehe ich als reiner Anwender nicht so richtig...
  25. Morsche, wahrscheinlich bin ja nur zu blöd zum Suchen, aber wo finde ich denn die Zusatzdatei 132 ? Datei:magus_0824w0.zip habe ich, liegt wie erwartet im Ordner für WIN32 (ich habe XP) Das einzig Ähnliche habe ich unter "Source" gefunden, allerdings mit der Bezeichnung Datei:magus-1.3.1.tar.bz2....ich denke mal, die ist nicht gemeint? Ich habe noch niemals mit MAGuS gearbeitet, muss ich irgendetwas besonders beachten, Reihenfolgen im Ausfüllen o.ä.? Ach, und sind in dieser Version auch die KOMPENDIUM-Typen dabei? Herzlichen Dank im Voraus!

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