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DiRi

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  1. Der Download-Bereich wird, wie ich hier schon schrieb, bald eröffnet. Du kannst den 1. Band Klingensucher ohne die Downloads spielen. Manche der Downloads können allerdings als Zusatzmaterial das Spielen erleichtern, sind dazu aber nicht zwingend nötig (weder sind sie also notwendig noch für das Spielen des 1. Bandes essentiell). Mich würde allerdings interessieren, wie du auf deine Aussage kommst. Ciao, Dirk
  2. Bald ist leider nicht jetzt. Bitte noch etwas Geduld - wir sind bemüht und arbeiten dran! Ciao, Dirk
  3. Hallo miteinander! Runenklingen kommt jetzt gerde 'mal in den Handel. Der Download-Bereich wird bald eröffnet werden und dann Schritt für Schritt erweitert werden. Ciao, Dirk
  4. Hi! Runenklingen ist aufgesplittet in drei Spielbände, die aber sowohl als Kampane als auch hinsichtlich der Regeln eine Einheit bilden. Hinzu kommt noch die online Präsenz. Versucht dies zu berücksichtigen. Mit Band 3 wird es jedenfalls komplette neue Einsteigerregeln geben - kostenfrei als Download. Ich jedenfalls habe bisher in diesem Strang nichts gelesen, was ich nicht zusammen mit den Frankes besprochen hätte. Wenn es uns geboten und wirklich nötig erscheint, können wir aber auf eure Anregungen reagieren; natürlich nicht hinsichtlich der Spielbände, sehr wohl aber bzgl. der Runenklingen-Rubrik auf der Homepage. - Schauen wir 'mal. Stirbt z.B. eine Spielerfigur, wird es Handreichungen geben, wie der Spielleiter dies gemeinsam mit dem betroffenen Spieler lösen kann. Und jetzt überlegt mal. Welche Möglichkeiten könnte es dann denn hier insgesamt geben? Lasst euch also überraschen. Ciao, Dirk
  5. Ganz kurz: ja! Auf der einen der verlinkten Seiten war heute aber etwas los. Offenbar scheint vor allem die Demorunde die Leuts sehr zu beschäftigen; was ist denn da so abgegangen (gerne auch als Pn an mich)? Ciao, Dirk
  6. Du meinst Schwartzbart? Solwac Auch wenn Eingeweihte es meinen könnte, doch ich bin es nicht, obschon ich Karl alias Schwartzbart als sehr guten Freund kenne; er hat es wirklich mit seinen beiden Nichten bereits ausprobiert. Ansonsten ist es nachgerade typisch, dass jedwede Midgard-Produkte in bestimmten Foren von einigen Personen mit Inbrunst verrissen werden - das ist nichts Neues. Ciao, Dirk
  7. Thema von Einskaldir wurde von DiRi beantwortet in Material zu MIDGARD
    Das ist doch sehr löblich - ich glaube, ich muss Rainer auf dem SüdCon (wieder einmal) mindestens ein Weizen ausgeben... Ciao, Dirk
  8. Thema von Bernward wurde von DiRi beantwortet in Testforum
    Hi! Eben habe ich für "gar keinen Titel" gestimmt, aber nach genauerem Nachlesen der ganzen Vorgeschichte bin ich doch für "Motzbacke" anstelle von "Meckerfritze"... Ciao, Dirk:rolleyes:
  9. Hallo, ein gutes Deckmäntelchen ist auch der Nothunskult, der mit seinen Handelspriestern im Ausland unter anderem auch gezielte Wirtschaftspionage betreibt. Ciao, Dirk
  10. Hi! Ich mache jetzt 'mal folgenden Vorschlag: Jeder adlige Toquiner pflegt eine traditionelle Anrede, die wörtlich übersetzt "Berittner" im Sinne von Hoher Herr bzw. "Erblühte" im Sinne von Hohe Dame bedeutet. Das Adelsprädikat dient nicht als Zuordnung für ein Herschaftsgebiet, sondern bezeichnet die Zuordnung in eines der toquinischen Häuser; weiterhin ist das Adelsprädikat eine Abkürzung für die Formulierung "aus dem Haus". Dem Adelsprädikat vorangestellt wird der Adelstitel, der innerhalb des Hauses geführt wird. Der Adel ist also nicht orts-, sondern hausbezogen. Natürlich lässt sich auch auf diese Weise das in einem der ersten Postings grob skizzierte Feudalwesen erklären bzw. damit umsetzen. So gibt es zahlreiche Adelsfamilen; doch nur die großen Häuser dürfen Titel und damit verbundene Lehen und Privilegien an Gefolgsleute vergeben. Diese Vergabe bindet einem an das Haus. Auf diese Weise kann der übliche Feudaladel an die altvorderen legendären 13 Häusern gekoppelt werden - bis hin zur Erblichkeit von Titel, Lehen und Privilegien - ohne aber so etwas wie die albischen Clans zu erhalten. Auf die gleiche Weise könnte neben einem weltlichen Adel auch eine Art kirchliches Adessystem etabliert werden; man denke hier an die Chevaliers (Ordenskrieger/-ritter) der Kirche, aber auch an Adelsfamilien, die der Kirche zur Heer- und Hoffahrt verpflichtet sind. Einige Beispiele: Hoher Herr Frodgoar Armand Bivarry, Ritter aus dem Hause Beôrne - Ein Ritter aus der (niederen) Adelsfamile Bivarry, der seinen Titel, Lehen usw. vom Hause Beôrne erhalten hat und diesem gefolgsschaftpflichtig ist. Hohe Dame Ermines Berygoire Tarkossy, Gräfin aus dem Hause Grevence. - Eine Gräfin aus der hochadligen Familie Tarkossy, die aufgrund ihres ererbten Titels dem Haus Grevence zur Gefolgsschaft verpflichtet ist. Hoher Herr Abelard Jehan Grevence, Marktgraf aus dem Hause Grevance - Dieser Marktgraf zählt selbst zur herrschenden Famile des Hauses Grevence, gehört also nicht nur dem Adel des Hauses Grevance an, sondern ist Teil der hochherrschaftlichen Familie Grevance Nun müsste für die allgemeine Anrede eines Adligen (für die es ab einem Titel wie z.B. Herzog auch spezielle, den hohen Adelstitel verdeutlichende Anreden wie Durchlaucht, Hoheit und Majestät geben könnte) noch eine passende, leicht verfremdete frankophone Entsprechung gefunden werden - z.B. Seign (Hoher Herr im Sinne von Berittener) und Fleûr (Hohe Dame im Sinne von Erblühte). Für das Adelsprädikat als eine Abkürzung für das sinngemäße "aus dem Hause" könnte ein Kürzel wie z.B "def" (de la famille) genommen werden (es kann für diese Abkürzug natürlich auch ein beliebig anderes, gut klingendes Kürzel aus drei Buchstaben als Adelsprädikat gefunden werden). Als Titel würde ich vorschlagen: Hochadel König/Königin: Rôy/Reina Erzherzog/Erzherzogin: Ærducôr/Ærduceire Herzog/Herzogin: Ducôr/Duceire Fürst/Fürstin: Vavasôr/Vavaseire Markgraf/Markgräfin: Marcôr/Marceire Graf/Gräfin: Conde/Conder Niederer Adel: Baron/Baronin: Barôr/Bareire Ritter/?: Chevalôr/Chevaleire (Chevalier = Plural; zugleich auch Titel eines Ordensritters; weibliche Ritter?) Edler/Edle: Equitôr/Equiteire Für die Anrede vor dem eigentlichen Namen schlage ich vor: bis Markgraf/Markgräfin - Seign/Fleûr (Hoher Herr/Hohe Dame) ab Fürst/Fürstin - Procôr/Proceire (Seine/Ihre Durchlaucht) für das Oberhaupt eines der 13 Häuser - Madôr/Madeire (Seine/Ihre Hoheit) für König/Königin - Emperadôr/Emperadeire (Seine/Ihre Majestät) für Angehörige der königlichen Familie - Princôr/Princeire (Seine/Ihre königliche Hoheit) Die beiden obigen Beispiele könnten dann wie folgt lauten: Seign Frodgoar Armand Bivarry, Chevalôr def Beôrne - (Hoher Herr Frodgoar Armand Bivarry, Ritter aus dem Hause Beôrne). Fleûr Ermines Berygoire Tarkossy, Conder def Grevence - (Hohe Dame Ermines Berygoire Tarkossy, Gräfin aus dem Hause Grevence). Seign Abelard Jehan Grevence, Marcôr def Grevence - (Hoher Herr Abelard Jehan Grevence, Marktgraf aus dem Hause Grevance). Für das Oberhaupt eines der 13 Häuser entsprechend dann: Madeire Oriabel Josiane Raëdhegare, Ærduceire def Raëdhegare - (Ihre Hoheit Oriabel Josiane Raëdhegare, Erzherzogin aus dem Hause Raëdhegare) Man hätte dann folgendes Prinzip: Adelsanrede - Vorname(n) - Nachname/Adelsfamilie, Titel - Adelsprädikat - Hauszugehörigkeit Für die Anrede, den Titel und das Adelsprädikat können natürlich auch andere, aus dem (alt-)französischen entlehnte, aber verfremdete Entsprechungen gefunden werden. Ciao, Dirk PS: Klar, Kühe! - Vielleicht auch brennende Schweine?
  11. Diesen Ansatz halte alte ich prinzipiell für okay, da bei Toquine die keltischen Elemente eher klein sein dürften. Überlegenswert wäre, ob anstelle des "de" nicht ein anderes Adelsprädikat gefunden werden könnte, in dem die frankophone Art etwas sprachlich verformt wird - es wäre z.b. möglich anstelle von "de Bedivere" und "de Beôrne" "Desbedivere" bzw. "Desbeôrne" zu schreiben.
  12. ??? Der obige Satz ist als Satz völlig unverständlich, obschon ich jedes einzelne Wort darin für sich genommen verstehe. Was möchtest du also aussagen? Ciao, Dirk
  13. @albische Pantheon, Kirche und Tjütland Ja, sie sollten die gleichen Götter haben. Vielleicht haben sie sogar die gleiche Kirche, die möglicherweise die schwierige Seepassage zwischen den Reichen durch Ordensritter einer kirchlich gesteuerten Handelsgesellschaft (eine Mischung aus einer auch religiös motivierten Ostindiengesellschaft und Hanse) weitgehend unter ihrer Fuchtel hat. Piraten, Schmuggler und einige freischaffende Handelhäuser - nicht ohne Einfluss - gibt es natürlich. Außerdem: Möglicherweise ist auch ein Großteil des tjütländischen Adels im Lande Sûr... Und es gibt eine "Hohe Glaubenskongregation" aus den Hohepriestern der albischen Göttern, der als Rat in Etwa die Macht hat wie ein Papst, nach außen hin auch mit einer Stimme spricht, im Innenverhältnis (unterschiedliche Götter, verschiedene Orden) jedoch noch intriganter ist als das irdische kirchliche Vorbild. Wir hätten damit die Möglichkeit, eine unglaubliche mächtige Instituation zu schaffen, die im Inneren jedoch zerstritten und fraktioniert ist, damit also strukturell gebändigt wäre - Macht und Ohnmacht gleichermaßen. Ciao, Dirk
  14. Hallo! Mir geht es jetzt auch um die Anbindung von Tjüteland an Toquine. Als Ansatz wähle ich das Trenngebirge. So könnte das Trenngebirge, etwas höher und noch unzugänglicher als die Alpen angelegt sein; es bildet eine natürliche Barriere zwischen Toquine und Tjüteland geben. Aus der Sicht der Toquiner ist der Sitz der Götter eben dieses Gebirge - also die Berge von Thûrh. Über dieses Gebirge gelangt man in die wie auch immer geartete göttliche Sphäre - wie ist nicht bekannt und zudem dem gläubigen Toquiner untersagt. Der Handel zw. T & T findet insofern über See statt. Wenn man mag, kann dieser Gebirge auch der Sitz des einen oder anderen Zwergenreiches sein (ich weiß, es gibt Zwerge im kosch'schen Toquine ursprünglich nicht, ginge auf diese Weise dennoch, und wer weiß...). Die Zwerge mögen es eben nicht, wenn Menschen durch ihr unter- wie oberirdisches Gebirgsreich ziehen; die Grenzen sind unwegbar gemacht. In wenigen Gebirgsrandlagen betreiben sie sporadisch beiderseits des Gebirgszuges mit Angehörigen aus beiden Ts in zwergischen Außenposten Handel - d.h. einige wenige Händler der Menschen dürfen diese Handelsposten der Zwerge betreten, ansonsten ist Menschen der Zugang zu den oder dem Zwergenreich verwehrt. Die Tore der Zwergenbingen bleiben den Menschen (normalerweise) auf jeden Fall verschlossen. Die genaue Lage der Zwergenbingen ist zudem unbekannt. Kurz gesagt: die Zwerge isolieren sich sehr stark - warum wissen die Menschen schon einmal gar nicht. In beiden Ts hält man von daher Zwerge eher für Gestalten aus den Sagen und Legenden. In den Städten beider Ts wohnen keine Zwerge. Das hier ein Zwerg erblickt wird, kommt alle paar Jahrzehnte einmal vor. Wer auch noch Elfen haben möchte, kann sie in sehr abgelegenen, riesigen Urwäldern an den östlichen Grenzen von Tjüteland ansiedeln. Dabei würde ich diese "Elfen" sehr ähnlich wie die Feen gestalten. Magische Wesen, die zwischen der Anderswelt und der Welt der Menschen wechseln können. An der Spitze dieser Feenwesen stehen Adlige in Richtung Oberon und Titania, ansonsten gibt es die ganze "Faery-Palette" durch; bewusst also keine tolkienseken Elfen - Warum? - Nun, Elfen bzw. die Alfar sind Dämonen und bestimmt nicht auf Toquine heimisch. Feen, mit elfenartigen Wesen als Adel/Elite, können es dagegen schon geben. Wenn man keine regulären Elfen hat, gibt es auch keine Orcs. Die Rolle der Orcs können aber ruhig die Kobolde besetzen, die in Gebirgen hausen und im den Bergen von Thûrh zudem die Erzfeinde der Zwerge sind. Riesen würde ich hier auch passend finden - ähnlich wie die Dunkelzwerge. Die Idee mit den körperlosen "bösen Geistern", die von einem Besitz ergreifen können (Bessenheit), finde ich ausgesprochen gut. Weiterhin könnten diese bösen Geister auch für Krankheiten und allerlei anderes Unheil verantwortlich gemacht werden. Außerdem hätte man damit eine zugleich düstere und im wahrsten Sinne des Wortes wenig greifbare Bedrohung, die viel Gestaltungspotential verspricht. Hier sollte sich vielleicht eines besonderern Namens, nicht unbedingt aber des ausgelutschten Begriffes Dämon, bedient werden. Dazu sollten dann noch die üblichen Untoten kommen. Das war es erstmal von mir dazu. Ciao, Dirk
  15. Hi! Bei den Magi Maldigis des Konvents ist das ähnlich wie mit Geheimagenten heute. Die müssen sich auf dem Papier auch an alle Gesetze halten, kennen aber trotzdem viel ungesetzliches Knowhow; ob sie es dann auch einsetzen... Ciao, Dirk
  16. Hi! Du hast einige gute Ideen. Gibt es noch mehr rund um Toquine? Ciao, Dirk
  17. @luke732: Versuches es 'mal mit Myxxel Ban Dor hier im Forum... Er ist u.a. Deutschleher, daher schreib ordentlich Ciao, Dirk
  18. Thema von Wulfhere wurde von DiRi beantwortet in Meer der Fünf Winde
    Hi! Nur so als Zwischenfrage: Muss es gleich ein Dämonenfürst sein? Reicht nicht auch ein sog. Höherer Dämon von Grad 7-10 aus? Bei einem Waelinger könnte alternativ natürlich auch jemand aus Tryns Gefolge (der finstere göttliche Gegenspieler Vidars) in Frage kommen. Jener finstere waelingische Gott hat Trolle, Riesen, Ungeheuer und auch Dämonen um sich geschart. Auf diese Weise ließe sich eine für einen Waelinger kulturell stimmige Sache gießen und es könnten zudem die netten germanisch/nordischen Opfersachen (Stichwort: Trauerweide) eingebunden werden. Ich würde daher einen Höheren Dämon aus Tyrns Gefolge bevorzugen. Dazu kann sich dann schön in der nordischen Sagenwelt bedient werden. Im Übrigen klingt für mich die Sache mit der Unbesiegbarkeit dieses Kriegers ein wenig nach Grendel - Zufall? Ciao, Dirk
  19. Thema von Wulfhere wurde von DiRi beantwortet in Meer der Fünf Winde
    Dazu sind mir keine Quellen bekannt. Toquiner hatten vor allem wegen ihrer schweren Kavallerie als Invasoren in den Nachkriegswirren im Anschluss an den Krieg der Magier Erfolg. Was mit ihrer Flotte geschehen ist, ist unklar (Anlass für Sagen, Mythen und Legenden als Abenteueraufhänger?). Starken Einfluss auf die Schifffahrt übte und übt Valian aus, wobei heute eher lidralische Werften tonagebend sind. Chryseia spielt ebenfalls eine gewichtige Rolle. Die Albai haben es dagegen nicht so mit der Seefahrt; sie nehmen hier eine Stellung am Rande der Bedeutungslosigkeit ein. Ciao, Dirk
  20. Thema von Wulfhere wurde von DiRi beantwortet in Meer der Fünf Winde
    Hi! Auf eine weitere Besonderheit des Handels im Md5W möchte ich noch hinweisen: Eine überaus machtvolle und ebenso gefürchtete Einrichtung im Handelsraum des Meeres der Fünf Winde und des Golfes der Blauen Wellen ist das Bankhaus der Familie Maduce mit seinem Stammsitz in Estoleo. Es besitzt als Geschäftsgrundlage Kupfer- und Silberminen sowohl in den Kafbergen der Küstenstaaten als auch in den Melgar-Bergen von Chryseia. Dank einer geschickten Finanzpolitik konnten sie günstig von den örtlichen Machthabern erworben werden. Aufgrund seiner fortschrittlichen Geschäftsführung unter Leitung des begnadeten Leonido Zuccero Maduce beherrscht das Hause Maduce das Banken- und Kreditwesen in den Küstenstaaten und zum Teil auch in Valian und Chryseia. So hat nur das Bankhaus Maduce von vielen Fürsten und Stadtherren das verbriefte Recht verliehen bekommen, Kreditbriefe vergeben zu dürfen. Diese neue Einrichtung wird auch in Valian, Chryseia und vielen anderen Staaten, wie beispielsweise im Sultanat von Khairat oder dem Städtebund von Elhaddar, als vollwertiges Zahlungsmittel anerkannt. Auf einem Thaumagrammblatt mit komplizierten Mustern, die ein Fälschen erschweren sollen, stehen die Ziffern von 100, 500 und 1.000. Die Ziffern geben den Wert an, den man in Münzen ausbezahlt bekommt. Dank eines Abkommens mit dem Konvent zu beiderseitigen einträglichen Nutzen werden die Kreditbriefe zum Schutz vor Fälschungen mit einem magischen Echtheitszeichen versehen. Das Pergament wird so präpariert, daß es nur noch wie eine Spruchrolle gerollt, aber nicht mehr geknickt werden kann. Ist es also möglich, in einen Kreditbrief ein Eselsohr zu machen, ist er falsch. Trotzdem ist diese neue Form des Geldes eine ertragreiche Verdienstquelle für Fälscher und vor allem für die berüchtigte Fälschergilde von Candranor. Um einen Kreditbrief zu erhalten, muß für gewöhnlich etwa 1% mehr an Münzen oder Edelsteinen an das Bankhaus gezahlt werden, als der Ziffernwert des Kreditbriefes aufweist. Wird nun irgendwann ein Kreditbrief wieder bei einer Niederlassung des Bankhauses, beispielsweise in einer anderen Stadt, eingetauscht, bekommt man den Gegenwert ausbezahlt, muß aber etwa 1% der Summe als Bearbeitungsgebühr an das Bankhaus abführen. Unter den Kaufleuten hat sich das Kreditbriefwesen dennoch rasch verbreitet, denn Kreditbriefe aus Thaumagrammblättern lassen sich viel leichter transportieren, als Unmengen von Münzen oder Edelsteinen, die zudem noch wertvollen Frachtraum in Anspruch nehmen. In den letzten Jahren traten die Kreditbriefe auch ihren Siegeszug nach Chryseia und Valian an. In den Städten haben Kreditbriefe längst das Münzwesen verdrängt, während auf dem Lande noch immer der Münz- und Naturalienhandel überwiegt. Vor allem die einfachen Leute trauen dem neumodischen Papierkram nicht. Es ist sogar möglich, Kreditbriefe zu leihen, wobei entweder ein vertrauenswürdiger Leumund für den Kreditnehmer bürgen muß oder dieser den Nachweis über ausreichende Sicherheiten, beispielsweise Ländereien, erbringt. Für Kredite berechnet das Bankhaus eine persönlich ausgehandelte Verzinsung. Vor allem diese Möglichkeit des bequemen Geldleihens macht das Bankhaus auch für den auf großem Fuße lebenden Adel interessant. Mancher Adliger ist allerdings derart verschuldet, daß sein Land mehr oder weniger dem Bankhaus gehört und er seine Einnahmen nahezu komplett zur Zinstilgung verwenden muß. Auch andere Banken und Handelshäuser der Küstenstaaten, wie Ponti & Bargio in Diatrava oder da Testa in Tura, führten münzgeldlose Zahlungsweisen ein. Der Kreditbriefhandel bleibt vorerst aber alleinig verbrieftes Monopol der Maduces aus Estoleo, sehr zum Unmut der anderen stolzen Patrizierfamilien. [Anmerkung: Diese Bankhäuser - sowie regionale Konkurrenten anderer Länder - könnten sich aber auf den Handel mit den weiter oben von Magus Priorus erwähnten Anteilsscheinen spezialisiert haben - entsprechendes mag auch für Banken/Handelshäuser in Valian, vereinzelt auch in Chryseia oder Eschar gelten.] --- Ciao, Dirk
  21. Thema von Wulfhere wurde von DiRi beantwortet in Meer der Fünf Winde
    Sehe ich auch so, wobei ich es noch um Meknesch und die Städte von Elhaddar erweitert wissen würde. Die haben in meiner Vorstellung auch so etwas (falls nicht der Glaube an die Zweiheit Zinsgeschäfte, Börsen und dergleichen als unwürdig für ein rechtgläubigen Scharadrim ansieht). Ciao, Dirk
  22. Thema von Wulfhere wurde von DiRi beantwortet in Meer der Fünf Winde
    Hi! Von lidralischer Seite möchte ich eine Organisation aus Seeräubern nicht unerwähnt lassen: Vor nicht ganz einem Jahrhundert schlossen sich nach zähen Verhandlungen die führenden Piratenkapitäne aus Corua zu einer geheimen Bruderschaft der Seeräuber zusammen und gaben sich den Namen Bucaneros da Costa (Küstenbruderschaft). Oft werden sie einfach auch Bukanier genannt. Es handelt sich hierbei um eine Gruppe von Piraten, welche die Schifffahrt im Golf der Blauen Wellen, im Meer der Fünf Winde und in der Regenbogensee bedroht. Ihre Stützpunkte haben sie auf kleinen Inseln vor der Westküste Coruas und an der einsamen und unübersichtlichen Südküste Erainns. Ihr Name leitet sich von einem speziellen Grill ab, der Bukan genannt wird. Dabei handelt es sich um ein Gerüst aus grünem Holz, auf dem Schweinefleisch etwa einen Tag lang über einem Feuer geräuchert wird. Danach hat das Fleisch eine charakteristisch rote Farbe angenommen und ist viele Wochen lang haltbar. Die Bukanier verwenden dieses Fleisch für sich selbst als Proviant, haben es früher aber auch häufig an andere Schiffe weiterverkauft. Die Küstenbrüder operieren zwar nominell unabhängig voneinander, da jedes Schiff seine eigenen Überfälle durchführt, jedoch besteht in der Gemeinschaft der Piraten ein besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl äußert sich zum Beispiel in den gemeinsamen Stützpunkten, die Treffpunkte der Bukanier darstellen. Dort werden Beutefahrten abgesprochen und Gebietsstreitigkeiten geschlichtet, um auch zukünftig das Überleben der Küstenbrüderschaft zu garantieren. Einmal im Jahr tagt etwa eine Trideade lang der "Rat der Kapitäne" der gesamten Bruderschaft an einem versteckten Ort im Gründungsland Corua. Dabei legt man die grundlegenden, für alle Gruppen bindenden Regelungen für das kommende Jahr fest. Mitunter werden sogar regelrechte Kleinkriege zur See gegen die konkurrierenden Piraten des Pfortenarchipels und Elhaddars beschlossen. Jeder, der über ausreichend Orobor verfügt, hat die Möglichkeit, Schiffe der Küstenbruderschaft über Mittelsmänner in einschlägigen Hafenkaschemmen anzuheuern. Das derzeit schillerndste und wegen seiner überragenden Fechtkünste auch gefürchtetste Mitglied unter den Seeräubern der Küstenbruderschaft ist allerdings eine Frau. Sie ist ein wahres Teufelsweib, das den Beinamen Schwarze Maske führt. Einst die liebreizende Geliebte von Dosperado, dem berüchtigten Schwarzen Korsar, übernahm sie nach dessen Tod seine drei Karavellen und erweiterte ihren Einfluss innerhalb der Bruderschaft im Laufe der Jahre beträchtlich. --- Die von Drachenmann weiter oben angeführten, legalen Geschäfte der Bukanier sind dabei noch nicht einmal selten, doch sie sind nur Schein. In der Tiefe ihrer Herzen sind die Bukanier nur eines - Piraten! Ciao, Dirk
  23. Thema von Wulfhere wurde von DiRi beantwortet in Meer der Fünf Winde
    Hallo miteinander! Das Pfortenarchipel ist größtenteils fest in Piratenhand. Über die bedeutendste Stadt dieser Gegend ist Folgendes bekannt: Tiruga (Umanit - 15.000 Einwohner) - Die stark befestigte Handelsstadt Tiruga ist die größte Stadt des Pfortenarchipels. Der Sklavenmarkt der Stadt ist weithin berüchtigt, genau wie der schwarze Markt für ungesetzliches Zauberwerk. Obwohl die Stadt von einem Rat ehemaliger Piratenkapitäne regiert wird und ihr Hafen den Piraten des Archipels für ihre Geschäfte und Vergnügungen offen steht, herrscht hier eine Art Waffenstillstand zwischen dem valianischen Militär und den Piraten der Inselgruppe. Hier werden gestohlene Güter zum Kauf angeboten; nicht selten erhalten die ursprünglichen Besitzer sogar zuerst die Gelegenheit, sie zu erwerben. Außerdem können hier auf See gefangengesetzte Reisende von ihren Verwandten ausgelöst werden, bevor sie auf dem Sklavenmarkt landen. Tiruga ist Sitz der sogenannten Gesellschaft für Familienzusammenführung, einer Art Gilde, die sich auf diese besondere Form des Menschenhandels spezialisiert hat. In der Stadt der Piraten ist ein Gebäude besonders auffällig: eine große, teilweise in die Felsen hineingebaute Festung valianischer Bauart. Es handelt sich um ein ehemaliges Kastell des valianischen Laranordens. Heute befindet sich das Gebäude im Besitz einer höchst zweifelhaften doch mächtigen Gemeinschaft, der Gesellschaft für Familienzusammenführung. Diese Organisation bewacht in den Mauern ihrer Festung zahlreiche Gefangene in mehr oder minder luxuriösen Zellen so lange, bis ihre Angehörigen sie freikaufen. Die Gesellschaft macht diese Gefangenen nicht selbst, sondern bietet Piraten und Entführern lediglich einen Ort, wo sie ihre wertvolle menschliche Ware sicher unterbringen können - gegen einen Prozentsatz des Lösegeldes. Im Kastell finden die Geldübergabe und die Freilassung der Gefangenen unter sicheren und sachlichen Bedingungen statt. Die Überbringer des Lösegeldes genießen sogar den Schutz der Gesellschaft, also freies Geleit selbst unter den Piraten des Archipels, bis sie das Geld überbracht haben. Ebenso ist das Opfer samt seiner Begleiter vor einer erneuten Gefangennahme geschützt, bis es sicher in einer Hafenstadt am Meer der Fünf Winde eingetroffen ist. Es erhält bis zu diesem Augenblick einen von der Gesellschaft gestellten Bewacher. Wer sich hinter der geheimen Organisation verbirgt, ist nicht bekannt. Allgemein wird angenommen, daß es sich um Piratenkapitäne im Ruhestand handelt. Die Mitglieder der Organisation weisen sich mit speziell geprägten Goldmünzen und Geheimzeichen aus. --- Ciao, Dirk
  24. Thema von Abd al Rahman wurde von DiRi beantwortet in Neues im Forum
    Hi! Besser als von Bro kann das Thema Blogs wohl kaum auf den Punkt gebracht werden. Ist halt ein neues ... feature. Ciao, Dirk
  25. Wie du sicherlich weiß, ist diese Fragestellung bzw. die Antwort auf diese Fragestellung relativ. Die Regeln mit den Erweiterungen durch das Quellenbuch KanThaiPan ermöglichen ein derartiges Spielen (mit gewissen, hier angeführten Modifikationen). Da es mit KTP ein Quellenbuch gibt, das einen zumindest ähnlichen Spielstil födert (ich hoffe, in dieser Ansicht haben wir keinen Dissens), scheinen zumindest die Macher Midgards der Meinung zu sein, dass es passt. - Sonst hätte es einen Quellenbuch KTP, das zudem neuaufgelegt und erweitert wurde, niemals gegeben, um das Pferd einmal andersherum aufzuzäumen. Ob allerdings das Flair von Midgard damit abgedeckt werden kann, oder anders gesagt, wie groß die Schnittmenge unterschiedlicher Spielstile ist (hier Archetypus des klassischen Midgards gegenüber dem Archetypus des exotischen Wuxia), scheint mir eine geradezu akademische Frage zu sein, deren Beantwortung sehr im Auge des Betrachters liegt. Die Midgard-Macher waren offensichtlich der Ansicht, es geht mit der Schnittmenge. Man kann natürlich anderer Meinung sein. Die Sache ist eben amibivalent - möglich ist, was gefällt, wie ich finde. Ciao, Dirk

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