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Eleazar

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  1. Im Prinzip sind beide Sachen ziemlich klar, deshalb ist es ja schade, dass es im Regelwerk nicht so ausdrücklich und klar dort steht. In unserer Gruppe sind zumindest die beiden mit den besten Regelkenntnissen sich nicht klar geworden. Hätte es noch mal eine überarbeitete M5-Auflage gegeben, hätte ich mir da eine klare umfassende Aussage gewünscht. Und die Begriffe "Angriffs- und Abwehrbonus" könnte man auch gleich kassieren und einfach das Leiteigenschaftssystem ausweiten. Dann reichte ein Satz wie: Pro EW wirrd der Leiteigenschaftsbonus nur einmal addiert. Gut, Geschichte.
  2. Ich habe die entsprechende Regelung von M4 "Fangen" übernommen. Mit den Modifikationen je nach Wurfwaffe. Das einzige Zusätzliche, was mir aber nach dem Text von M4 logisch erscheint: Wenn es mir gelingt, eine Wurfwaffe zu fangen, kassiere ich auch dann einen leichten Schaden, wenn mich die Waffe sonst nicht getroffen hätte. Die Anstrengung fürs Fangen ist ja die gleiche.
  3. Hallo. Ich habe leider nicht viel Zeit zum Suchen und bin in 10 Minuten nicht fündig geworden, brauche aber eine schnelle Antwort: "Kann ich mir Gaukeln Wurfwaffen und Pfeile fangen?". Das war bei M4 noch möglich, bei M5 steht da nichts mehr. Andererseits ist das eine Situation, in der "Fangen" eine coole Sache wäre. Fangen ist jetzt durch Gaukeln sehr billig geworden. Ich würde es so regeln: "Gaukeln: Da die Fertigkeit saubillig ist, würde ich sie nicht als Alternative zur Abwehr zulassen. Wenn der Pfeil oder die Wurfaxt auf dich direkt zugeflogen käme und dich treffen würde, müsstest du erst eine erfolgreiche Abwehr (ohne Schild o.ä) schaffen. Klappt die Abwehr nur mit Schild, schlägt die Wurfwaffe dort ein. Klappt die Abwehr überhaupt nicht, wirst du schwer getroffen. Ansonsten könntest du einen EW: Gaukeln machen, ob du die Wurfwaffe und einen erschwerten (-4) EW machen, ob du den Pfeil fängst. Treffen dich Pfeil oder Wurfwaffe nicht, brauchst du auch keinen Abwehrwurf und kannst gleich Fangen. Fliegen Pfeil oder Wurfwaffe ein Feld an dir vorbei, musst du mit Gaukeln quasi einen Abwehrwurf machen (bei Pfeilen -4) und außerdem mindestens auf 20 kommen. Und bei Pfeilen musst du die Hände vorher schon freihaben. Bei Wurfwaffen kannst du spontan fallen lassen, was du in der Hand hältst." Gibt es eine offizielle Regelung? Wäre das sonst so machbar?
  4. Danke für die Antwort. Ich bezweifle nicht, dass es so ist. Man kann es aus den Texten aber nicht wirklich herauslesen. Wenn man so will, packt der letzte Absatz auf Seite 35 den Leiteigenschaftsbonus auf jede Fertigkeit zwangsläufig wieder drauf. Kannst du mir sagen, worauf du den fehlenden Schadensbonus beim Buckler ableitest? Von den Regeln für den beidhändigen Kampf? Ich will das meinen Spielern auch begründen. Es wäre scvhön, wenn das alles klarer und eindeutiger formuliert wäre.
  5. Die Anwendung von Boni in Kampfsituationen mit mehreren Erfolgswürfen erscheint mir teilweise recht willkürlich oder widersprüchlich und teilweise auch nicht klar geregelt. Für die Übersichtlichkeit gehe ich in allen Beispielen von einem Angriffs-= Leiteigenschaftsbonuns Geschicklichkeit von +5, einem erlernten Waffenwert (Kriegshammer oder Bogen) von +10, einen gelernten Erfolgswert von +3 für einen Buckler und einem erlernten Kampffertigkeitswert beidhändiger Kampf oder Scharschießen von +8 aus. Der Schadensbonus ist +1: Beispiel beidhändiger Kampf: Ich greife zweimal mit meinen Kriegshammer mit +8 (bhK) an und bekomme jeweils +2 (Leiteigenschaft) dazu. Der Schaden ist mit der starken Hand 1W6+1 und mit der anderen 1W6. Der Angriffsbonus spielt keine Rolle, weil nur mit der Kampffertigkeit gewürfelt wird und dafür nur die Leiteigenschaft gilt. Beispiel Scharfschießen auf ein kleines Ziel: Ich schieße mit Scharfschießen +8 und zähle +2 von der Leiteigenschaft hinzu. Dazu addiere ich +10 für den Bogen und +2 Angriffbonus. Ich komme also auf +22 und damit würfle ich zweimal, um zu prüfen, ob ich mitten ins Ziel treffe. Auf jeden Wurf wirkt sich meine hohe Geschicklichkeit also doppelt aus. Der Schadensbonus ist bei Schusswaffen irrelevant. Beispiel Buckler und Kriegshammer: Ich greife mit dem Kriegshammer mit +10 und +2 Angriffsbonus an und mache 1W6 Schaden +1 vom Schadensbonus. Danach greife ich mit dem Buckler mit +3 an und zähle +2 Angriffsbonus hinzu. Ich mache 1W-3 Schaden + 1 Schadensbonus. Hier kommt anders als beim beidhändigen Kampf der Schadensbonus zweimal zum Tragen. Fazit: Ich finde das reichlich verwirrend und schwer zu merken. Ein einheitlicher Mechanismus wäre mir bedeutend lieber. Da der Schadensbonus für die EP-Vergabe nicht mehr relevant ist, könnte der Schadensbonus beim beidhändigen Kampf meinetwegen auch zweimal draufgeschlagen werden. Man hat dann ein Kampfmonster, was nicht so gut abwehren kann. Ein Buckler wäre ohne Schadensbonus witzlos. Hinten bei den Waffentabellen könnte man außerdem einfach mal einen erklärenden Satz zu den anzurechnenden Boni spendieren. Dass der Angriffsbonus und der Leiteigenschaftsbonus für beidh.K und Scharfschießen und Co beide von der Geschicklichkeit abhängig sind, verbietet sich eigentlich, dass beide in einem EW zum Tragen kommen können. Wenn ich bei Scharschießen schon mit zwei Resultaten von 25 jemanden töten kann, wird es noch übler (sorgfältig Zielen käme ja auch noch bei beiden EWs mit drauf). Das könnte bei M6 besser gemacht werden.
  6. Ich könnte mir vorstellen, dass sie gern einen der Kreativen hier kennenlernen würden.
  7. Ich verstehe dein Problem jetzt viel besser und auch die Notwendigkeit für dich, rasch die wichtigen Informationen zu bekommen zu dem, was an dir nagt. Auf der anderen Seite verstehe ich auch, dass Pegasus gerade all das schlecht festlegen oder sagen kann, so lange andere Sachen noch nicht richtig festgeklopft sind. Da stimmt einfach die Reihenfolge nicht. Das sind gewisser Weise tragische Umstände, für die keiner so richtig was kann. Und ja, das ist erst mal blöd. Ich finde es gut, dass jetzt auch der Ärger mal auf den Tisch kommt, damit der in Ruhe bearbeitet werden kann. Ich glaube, keine Seite hat Interesse daran der anderen vors Knie zu treten. Deswegen werden die Probleme Schritt für Schritt zur größten allgemeinen Zufriedenheit aller abgebaut werden. Auf diesen guten Willen würde ich erst mal vertrauen, auch wenn das nicht bedeutet, dass alle meine Wünsche und Bedürfnisse umfänglich berücksichtigt werden können. Fakt ist ja, dass die Frankes nun mal aufhören werden. In dieses Paradies gibt es einfach keinen Weg zurück. Die schlimmste aller Möglichkeiten - die Franke schließen das Midgard-Projekt ab und werfen den Schlüssel weg - ist vermieden. Das ist doch schon mal gut. Und von da aus müssen Kompromisse gemacht werden: Pegasus wird Midgard zumindest auch mit einem wirtschaftlichen Interesse weiterführen (was ja auch ein deutlicher Vorteil bei der Veröffentlichungspolitik werden kann) und es sind weit mehr kreative Köpfe eingebunden (was ja auch erst mal gut ist). Und jetzt wäre es doch wohl gut, wenn möglichst viele diesen Prozess konstruktiv und positiv begleiten.
  8. Es ist wohl alles so sehr im Fluss, dass man nicht viel mehr sagen kann, als dass alles im Fluss ist. Das ist zwar unergiebig, aber irgendwie auch nicht zu ändern. Wenn Pegasus an einer eigenen, umfassenden Software-Lösung arbeitet, dann ist das für @Biggles natürlich extrem ungünstig. Aber auch wieder nicht zu ändern. So lange nicht viel fest und klar ist, kann man nicht viel sagen. Das nervt, ist aber logisch.
  9. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Eleazar in Elektronik
    Aber das ist wahrscheinlich auch allen Beteiligten klar.
  10. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Eleazar in Elektronik
    Das sind ja schlechte Nachrichten!
  11. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Eleazar in Elektronik
    @Biggles : Nur mal so als Frage: Wenn du keine Lizenz für M6 zu für dich akzeptablen Bedingungen erhalten würdest und wenn deine Lizenz für M5 auslaufen würde (zwei Wenns, die jetzt noch keiner beantworten könnte), könntest du dir dann vorstellen, eine Offline-Version von MOAM M% zur Verfügung zu stellen? Ich bin absoluter Laie und habe keine Ahnung, was das für einen Aufwand bedeuten würde, aber ich möchte MOAM nicht für immer missen müssen und hielte so ein Tool für eine Sache, für die ich auch ein bisschen was bezahlen würde (was mit deiner jetzigen Lizenz wahrscheinlich auch nicht ohne weiteres möglich sein würde).
  12. Das mag sein. Für Branwens Geldbörse kurz vor Toresschluss im Midgardgeschäft ist es aber wohl klar.
  13. Dann ist es ja in Ordnung. Ansonsten frage ich mich schon, warum du dir so viel Ärger machst. Mir spart das Abo unterm Strich ne Menge Arbeit und Überlegung, ob ich das nun wirklich haben will oder nicht und ob ich es schon bestellt habe oder nicht. Und jetzt mal zwei, maximal drei Wochen Verzögerung. Aber wenn du gedanklich schon raus warst, dann brauchtest du emotional vielleicht nur noch einen Anlass. Das ist dann aber vielleicht auch schon der ganze Grund.
  14. Urlaub ist Urlaub und sei gegönnt. Dass dass Geld schon weg ist und die Ware noch nicht da, lässt mich kalt. Branwen liefert zuverlässig und dann eben ein bis zwei Wochen später - dies eine Mal, weil Urlaub ist. Unter Umständen war es ja sogar mal anders geplant gewesen und die Druckerei (wie viele gerade) konnte nicht rechtzeitiig liefern, so dass das ganze so in den Urlaub reingerutscht ist. Wie gesagt: Dies eine mal! Ich gehe mal davon aus, dass das Einzugsverfahren irgendwie automatisiert ist. Meinetwegen muss man sich nicht die Mühe machen, daran was zu ändern. Ist halt diesmal Vorkasse. Dass ich als Abonnent die Sachen jetzt später kriege als über Amazon und den DDD-Verlag, geht mir am allerwertesten vorbei. Meine Glückseligkeit hängt nicht von den paar Tagen ab. Dass andere Kunden das früher kriegen, kann ich gönnen. Mal ehrlich, wäre alles andere nicht auch ein bisschen komisch von mir? So wie ich das sehe, sind die einzig Leidtragenden doch die Frankes: Wer kein Abo hat und nicht warten kann und es ganz schnell haben muss, kauft diesmal nicht auf Branwens Bazar. Da gehen dem Verlag sicher ein paar Euros verloren.
  15. Ich weiß nicht, ob ich die Reaktion richtig verstehe, aber gerade beim Priester finde ich es wichtig, wie er gespielt wird und nicht, was er auf dem Dokument stehen hat. So ist das gemeint. Deshalb sind mit Verhaltensregeln wesentlich wichtiger als Zauberlisten.
  16. Die hohe Con-Affinität hier im Forum ist ein extrem verzerrender Faktor. Wenn ich auf Cons gehe, sind die offiziellen Regeln enorm wichtig, weil ich immer in verschiedenen Gruppenzusammensetzungen spiele. Spiele ich ausschließlich in meiner Heimgruppe, kann ich mühelos mit Absprachen sehr viel ändern. Ganz unterschiedliche Bedürfnisse also.
  17. Schon viel geschrieben worden: M6 zur Wahl stellen ist sinnlos, weil es kein sachliches, inhaltliches Argument gibt, das zu wählen, außer man ist HellseherIn. Folgeproblem: Wo gehören die 6 Stimmen für M6 dann hin? Scheinbar sind es ja Leute, die Freude an Neuem haben. Hätten die alle für M5 gestimmt, dann wäre M5 mit Abstand am beliebtesten. Ist aber eine reine Vermutung Nächste Geschichte: Was heißt eigentlich "Lieblingssystem"? Das ist doch eine vollkommen unklare Frage. Das System, mit dem ich am meisten Spaß hatte? Dann vielleicht doch lieber M2, als ich noch mit vollem Haar jede Woche mit einem +3/+3 Schwert gegen Orks ausgezogen bin. Oder das Spielsystem, dass als M1-5 langsam evolutionär am besten kennengelernt habe, also M4? Oder das schlanke M5, dass ich unterm Strich für das beste Midgard halte, weil ich es einem Anfänger viel leichter erklären kann? Du fragst nach einer emotionalen Vorliebe. Die kann viele Ursachen haben Dann ziehst du Schlüsse, die du nicht ansatzweise abgefragt hast: Würde ich mir so was wie M4 oder M5 noch mal kaufen? Gut, ich kaufe mir alles, wo Midgard drauf steht. Aber wieso sollte man sich sonst ein Regelsystem kaufen, dass sich nicht nennenswert von einem unterscheidet, was man schon hat? Ich glaube nicht, dass Vanilleeis anzubieten, jetzt so eine innivative Geschäftsidee ist. Und schließlich: Ich lasse das ganze mal als Spaßumfrage stehen, die dafür nützt, dass wir hier im Forum was zu quatschen haben. Außerdem kann man jetzt gucken, wer zu den ewig Gestrigen, Vorgestrigen und Vorvorgestrigen gehört ;). Wenn man diese Umfrage jedoch im Sinne einer Marktforschung für aussagekräftig hält, dann offenbart man leider, dass man von Umfragen und Empirie nicht viel Ahnung hat: Die Grundgesamtheit ist absolut so klein, dass die statistischen Abweichungen gigantisch sind. Eine Mail von irgendwem an seine drei M4-Spielgruppen ("Ey, da ist ne lustige Umfrage im Forum. Lass uns mal abstiimmen!") kann alles kippen. Wenn verbitterte M4-Hinterhertrauerer, die Chance ergreifen, mit dieser Abstimmung noch mal Flagge zu zeigen, und die M5-Gewinner-der-Geschichte das nicht nötig haben, kannst du die Umfrage vergessen. Repräsentativ ist hier gar nichts: Die Abstimmenden sind nicht danach ausgewählt, ob sie die typischen RollenspielerInnen repräsentieren.* Das ganze Forum ist nicht repäsentativ für die Midgardgemeinde. Und ist die Zielgruppe für M6 überhaupt die alte Midgardgemeinde oder sucht man nach neuen Käuferschichten, die sonst eher Chtullu oder Shadowrun spielen? Und und und. *Bei Wahlprognosen berücksichtigen Wahlforschungsinstitute zudem nicht nur das Ergebnis ihrer Umfragen. Denn Umfragen weichen immer von den tatsächlichen Wahlentscheidungen ab (AfD-Wähler outen sich vielleicht nicht, weil sie wissen, dass das bei vielen nicht ankommt. Andere erzählen ne Menge und machen das Kreuz am Ende doch wieder dort, wo sie es immer gemacht haben). Damit die Prognose möglichst nah am späteren Ergebnis ist, wird also nach einem geheimen Schlüssel am Umfrageergebnis noch was geändert. (Die normale Sonntagsfrage ist noch mal was anderes und da würde es mich wundern, wenn am Umfrageergebnis noch was geändert wird. Aber dafür kommt dann immer der Satz: Eine Sonntagsfrage ins eine Momentaufnahme. Bei einer tatsächlichen Wahlentscheidung spielen noch langfristigere Überzeugungen eine Rolle).
  18. Für mich gehört die Diversifikation des Priesters in den Fluff-Bereich und ist darüber eigentlich auch gut zu machen. Den Rest kann man meiner Meinung nach auch gut handsteuern. Meiner Meinung nach ist Midgard jedoch schon fast traditionell schwach bei der inhaltlichen Ausgestaltung von Kulten und Religionen. Anfangs erfuhr man nichts über eine Religion als den Götternamen und die Kultwaffe. Und auch weiterhin sind die Regeln in dem Bereich nicht stark. Andererseits laufen die Diskussionen hier im Forum auch meist hin zu einer weitestgehenden individuellen Freiheit. Ich erinnere mich an Stängen, in denen auf Verhaltenskodizes und Hierarchien in den Kulten wert gelegt wurde und dann aber auch die komplette Freiheit davon gefordert wurde. Anything goes at its best. Dafür nun wieder sind die M5-Regeln das optimale Werkzeug. Jede Profilierung ist gleichzeitig auch eine Einengung. Jede kulturelle Setzung ist auch ein Stück Bevormundung. Ich glaube, so was läuft gerade massiv gegen den Trend der Zeit. Es wäre ja eine Option, die Priester als einzige Klasse mit strengen regeltechnischen Vorgaben als Option anzubieten und den Rest wie gehabt laufen zu lassen. Ich denke, dass dagegen aber auch eine Menge Protest aufkommen würde. In einer unserer Homebrew-Welten hatte der Priester einen strengen Kodex und eifersüchtig über dessen Einhaltung wachende Götter. Und natürlich waren ihm als Herrschafts-Feuerpriester alle Feuerzauber offen und alle Wasserzauber streng verboten. Aber wir spielten auch nur in unserer Gruppe und nicht auf Cons. Also mussten wir uns nur in der Gruppe abstimmen.
  19. Wenn man sich überlegt, ob man einen Zauber aufnimmt, der die Logik der Spielwelt aushebelt und eventuell hunderte schöne Szenarienideen kaputt macht, dann hat das aber auch gar nichts mit Spieler kleinhalten zu tun. Wenn man einen Zauber zulässt und man dann mit den Konsequenzen nicht zurecht kommt und waghalsige Twist einbaut, damit z.B. der Täter nicht auf dem Silbertablett präsentiert wird, hingegen schon. Du hast das anders erlebt? Gratulation. Mich hat die Diskussion umso mehr bestärkt, dass es den Midgard-Zauber bei mir in Spielerhänden nicht geben wird. In Nichtspielerhänden bislang übrigens auch nicht. Davon abgesehen: Wenn wir jetzt schon zu zweit sind, die sich mit den 1880 Magierregeln nicht auskennen, müssen wir das hier vielleicht auch nicht ausbreiten.
  20. Spooky fände ich ja, wenn die Zeit in der Gegenwart vielleicht nicht weiter vergeht, aber die Nutzerin eben spontan um die in der Vergangenheit verbrachte Zeit altert.
  21. Allgemein zu Zeitreisen: Ich finde es bei Midgard total nervig, dass es da durch den Zeitreisezauber kaum eine Möglichkeit gibt, mit einem Mord an einer bedeutenden Persönlichkeit durchzukommen. Bitte achte darauf, dass so ein Zauber für erfahrene Abenteurer oder Nichtspielerfiguren nicht zu einer Art Standardvorgehen werden kann, x-beliebige Geheiminsse einfach mal aufzudecken.
  22. Der SL muss halt auch reagieren: Besteht die ganze Gruppe aus Nahkämpfern plus Zauberin, dann schiebt mal die Klopper in der Mitte auf dem Bodenplan zusammen und stellt die Zaubererin an einem Ende auf. Hindernisse oder Landschaft sind nicht so wichtig, weil die Kämpfer einfach nur um Bäume und Felsen rumrennen und sich daneben prügeln. Also kann man sie auch weglassen. Habe ich aber eine Fernkampfspezialisten und will ich auch im seine 5 Minuten Ruhm geben, dann muss ich ihm vermehrt auch Landschaften hinstellen, die für Nahkämpfer keinen Sinn ergeben: Schluchten, Flüsse, Bäume ... Oder Situatonen: Verfolgungsjagd zu Pferd. Genau wie ich dem Barden im Überlandabenteuer auch mal was zu tun geben muss. Das muss ja nicht heißen, dass ein Fernkämpfer dann unangreifbar wäre: Vielleicht hat er 4, 5 Runden einen Standortvorteil und dann ist auch bei ihm ein Gegner dran. Vielleicht muss er sich dann mit dem Zauberer auseinandersetzen. Vielleicht sind die Gegner nach drei Runden alle in Deckung, durch den Fluss. Vielleicht beschießen er und der andere Bogenschütze sich die ganze Zeit. Bei Midgard sind sepzialisierte Fernkämpfer nicht vorgesehen. Deshalb gibt es auch in den üblichen Abenteuern keine Situationen für sie. Aber wenn man so einen Fernkämpfer hat, dann muss der SL dafür sorgen. Und natürlich kann er den Bogen auch mal überspannen und eine Situation konstruieren, in der sich die Spielgruppe wünschten, mehr gute Fernkämpfer zu haben, um den Gegnern Paroli zu bieten. Fernkampf hat immer die Möglichkeit, großartige Szenen zu produzieren: Wir haben mal ein befestigtes Barbarendorf gegen noch fiesere Barbaren verteidigt. Da habe ich dann zum Auftakt den feindlichen Chef mit einer 20/100 vom Pferd geholt. Und danach noch mal den Ersatzchef mit nem kritischen Beintreffer. Danach war der Angriff erst mal abgeblasen.
  23. Ausschließlich Fernkampf ist ein hartes Brot. Dann würde ich unbedingt auf Scharfschießen gehen und einen Killer draus machen. Der ist dann auch schnell jedem Meuchler überlegen. Solange er nicht in Gebäuden jemanden umbringen will. Wenn ich einen reinem Bogenschützen eine Lebensberechtigung geben wollte, dann würde ich einen Hawkeye draus machen mit allerlei Trickpfeilen: Brandpfeile, Pfeile mit Bindfäden im Schlepptau, Pfeile mit Pfeifen, Pfeile mit Hülsen für Botschaften, Pfeile mit dies und das Salz usw. Jeder Erfolg auch in Nichtkampfsituationen gibt dann bei sinnvollem Einsatz AEP. Eventuell auch mal für die Umgehung eines Kampfes. Wenn er mehr mit seinem Bogen machen kann, kommen auch mehr Punkte zusammen. Dass jemand bei M4 am Anfang nicht viel kann, ist aber allgemein so. Gilt ja auch für die Gegner. Das ändert sich schnell.
  24. Dann würde ich genau das handsteuern. Wenn deine Figur unbedingt Etikette haben wollte, dann hat sie sich alles abgeguckt und von den Hausangestellten beibringen lassen, was es darüber zu wissen gibt - also Ausbildung adlig, Lebensstandard aber Mittelschicht. Ist ja nicht so, dass man das in Grad 1 wahnsinnig gut beherrscht.
  25. Ich habe M5 angekreuzt. Tatsächlich habe ich alle fünf Editionen gespielt. M1 war natürlich klasse und meine Einstiegsdroge. M2 haben wir sofort dankbar angenommen, weil die vielen neuen Abenteurertypen und Fertigkeiten ein weites Angebot von Möglichkeiten gemacht haben. Außerdem hat M2 aufgezeigt, wo überall Schwächen bei M1 gelegen hatten. M3 war in meinen Augen ein gewaltiger Flop im Midgarduniversum: Mit am Ende sechs Heften war man nur am rumsuchen. Wenn du eine Tabelle brauchtest, musstest du immer noch woanders nachgucken. Umständlicher ging es nicht! Ein SL hat uns genötigt, M3 zu spielen, ansonsten haben wir weiter M2 gespielt und nur die Schutzwürfe aus M3 als Hausregel übernommen. Sogar den Reaktions- und Handgemengewert gab es bei uns lange Zeit noch, statt und zusätzlich zu Gw. Als Zusatzregeln haben wir Glaubensfestigkeit eingeführt und Insanity-Points als Ersatz für die Folgen schwerer Verletzungen bei weniger als 4 LP. Erst Jahre später, als wir längst bei M4 waren, habe ich mir die Originalregeln gekauft. Bis dahin haben mir Kopien in einer Spiralbindung vollauf gereicht. Bei M4 bin ich zwiegespalten: Die Aufmachung finde ich toll und auch die Regelfülle war für mich am Anfang klasse. Aber wir haben zuerst auch wöchentlich gespielt und sind evolutionär reingewachsen. Allerdings habe ich Thaumaturgen und Beschwörer aus meinem Midgard ausgeschlossen. Als die eine Gruppe auf zwei Wochenenden im Jahr wechselte, wurde die Regelfülle problematisch bis nicht zu bewältigen. Und das Mikromanagement nervte, ebenso wie Fisselregelungen für jeden Kleinscheiß. War schön, aber ich weine M4 keine Träne mehr nach. M5 fand ich von Anfang an klasse. Jürgen E. Franke war sogar so nett, die doofen Charakterklassen rauszuschmeißen. Die Regelvereinfachungen finde ich fast durchgehend super und wir haben eigentlich alles übernommen. Lediglich die die Erschaffungsregeln und vor allem die Ausbauregeln finde ich nicht sonderlich intuitiv. Klar, das spart jetzt ein paar Seiten und die Systematik hinter den Charakterkonzepten ist sichtbar, aber warum das jetzt "einfacher" oder "leichter" sein soll als die Tabellen, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich habe den Eindruck, dass bei manchen bei "Tabelle" einfach eine Klappe runtergeht und eine allergische Reaktion einsetzt. Ich fand bei M4 auch die Formeln für die Bestimmung für Boni gut. Hatte man gleich was in der Hand, wenn man Wesen mit Werten über 100 einführen wollte. Alles in allem ist M5 für mich die beste Edition. Darüber hinaus kann man die Regeln auch Neulingen im Hobby in die Hand drücken. nachgetragener Nachtrag: Zwei weitere extreme Vorteile hat M5 außerdem noch: Das eine ist MOAM als Hilfe, um mal eben schnell Erstgradfiguren für eine ganze Gruppe zu machen oder um mächtige NSFs aus dem Ärmel zu schicken (Danke @Biggles) und dass es den ganzen Schmonz auf PDF gibt. Ich habe mir eine Komplett-PDF gemacht und bin so der König im Suchen und Recherchieren, ich kann alles dabei haben, ohne schleppen zu müssen (manchmal ist das gut, auch wenn man lieber Bücher mag) und ganz ehrlich: Man kann einem Neuling auch mal in seine PDF reinsehen lassen, damit er sich das Regelwerk später kauft. Alles das gab es bei M1 bis 4 nicht und man weiß nicht, ob es bei M6 mit dem Service auch kommen wird. M6 ist ein ungelegtes Ei, deswegen kann ich dazu nichts wirklich sagen. Aber ich glaube kaum, dass M6 in meinen beiden Gruppen eine Chance hat. Erstens ist die Zufriedenheit mit M5 hoch und höher als bei allen anderen Editionen. Das ist die Fassung mit der wir gut spielen können. Zweitens glaube ich kaum, dass viele Leute aus den Gruppen Lust haben, für den Umstieg auf M6 viel Geld auszugeben. Wenigstens werden wir keine Einigkeit herstellen können. Warum dann wechseln? Wir haben auch etliche SpielerInnen, die mit Ach und Krach die Grundzüge von M5 drauf haben und die wahrscheinlich wieder Jahre bräuchten, sich mit M6 vertraut zu machen. Auf der anderen Seite haben wir echt keinen Regelfreak, der unbedingt was Neues haben möchte und seine Zeit gern in Regellektüre steckt. Regeln sind nur ein Werkzeug und wenn der alte Hammer es tut, braucht man keinen neuen, Drittens stören mich ein paar Details an M6 und ein paar interessante Neuerungen hauen es nicht raus: Ich liebe die Prozentwerte bei den Eigenschaften und kann mir gut was drunter vorstellen. Die 20er-Skala ist für mich in dem Bereich eine störende Abstraktion. Die Möglichkeit, Figuren beim Ausbauen immer frei weiterzuentwickeln, klingt spannend. Vor allem, um einen Kämpfer später zum Zauberer zu machen, was bei M5 ja nicht geregelt ist. Andererseits ist das ähnlich wie bei Shadowrun und das stresst mich. Ansonsten habe ich absolut kein Problem, wie bei M5 eine Klasse zu wählen und die dann im bestehenden System auszubauen. Die Leitplanken stören mich praktisch nie und helfen öfter mal. Viertens ist mir die Spielwelt ziemlich egal. Ich leite eh auf einer eigenen Welt und fertige Abenteuer nutzen wir so gut wie gar nicht. Fünftens gehe weder ich noch meine MitspielerInnen auf Cons. Das Problem, sich als Dinosaurier mit einer überlebten Regeledition zu fühlen, stellt sich uns nicht. Was ich für realistisch halte, ist, dass mit M6 ein paar gute Ideen abfallen, die dann ihren Weg als Hausregeln zu uns finden. Neugierig bin ich in jedem Fall, aber eben eher aus allgemeinen und theoretischen Gründen. Kaufen werde ich es mir auf jeden Fall. Hoffentlich auch lesen.

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