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Eleazar

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  1. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Eleazar in Sonstiges zu Abenteuer
    Da fällt mir noch folgende Vorgehensweise ein: An einer Kreuzung kippt man einfach einen großen Pappkarton mit Blechtellern, Zinnbechern, Messern, Gabeln, Klangschalen, Becken, Percussionsinstrumenten, rostigen Ketten etc. aus, dann zieht man seine Waffen und stellt sich Rücken an Rücken mitten auf die Kreuzung. Dann hat man zwar irgendwie tatsächlich ohne Scheiß die Initiative verloren, aber das dämliche schlechen, Türen auftricksen kann man sich sparen. Oder wickelt ihr den Bihänder in eine Wolldecke?
  2. Thema von Ma Kai wurde von Eleazar beantwortet in Spielsituationen
    M,ibddA! Persönlichkeit ist immer ein Gemisch von verschiedenen Eigenschaften, Stärken, Schwächen, wasweißichauchimmers. Weil wir kaum die Zeit und Fähigkeit haben, wie ein Schauspieler oder Schriftsteller einen richtig umfassenden Charakter, eine Persönlichkeit zu entwickeln, sind Rollenspielfiguren meistens sehr flach angelegte Persönlichkeiten mit äußerst wenigen wiedererkennbaren Merkmalen. Und da Spleens oder Schwächen halt eine besonders hohe Wiedererkannbarkeit haben, greift man eben halt gerne dazu. Hat nichts mit einer Persönlichkeit zu tun, sondern eher mit unserer Unfähigkeit, eine Persönlichkeit realitätsnah darzustellen. Also würde ich fast sagen fürs Rollenspiel gilt in der Mehrzahl der Fälle: Schwäche = Persönlichkeit. In echt eher nicht. Und für die Rollenschauspielnaturtalente hier im Forum (de Niro ist ne Knackwurst) gilt es selbstverständlich auch nicht in keinster Weise niemals! El,wab.
  3. Thema von Ma Kai wurde von Eleazar beantwortet in Spielsituationen
    Theoretisch würde ich eine Schwäche erst einmal als einen Verlust an (Entscheidungs-)Freiheit definieren - eine Schwäche ist, wenn du Optionen verlierst. In unserer Gruppe haben wir nun eine Sonderregel gehabt, in der Spielfiguren bei weniger als 3 LP bestimmte "Geisteskrankheiten" auf Stufe 1-4 zugewiesen wurden (1= lästig; 4=massive Behinderung des Charakters). Mein Assassinne kam relativ schnell auf Größenwahn 3. Meine Beobachtung: Durch diese Beeinträchtigung wurde der As zu einer derart offensiven und waghalsigen Spielweise gezwungen, dass er seine herausragenden Fähigkeiten wunderbar einsetzen konnte. Ohne diesen sanften Zwang hätte ich es mir wohl nie getraut, ihn so durchgeknallt und lebensmüde zu spielen und gerade dadurch hat er so oft das Blatt gewendet, weil dann im entscheidenden Augenblick noch das Würfelglück dazu kam. Insofern ist die Definition von Schwächen doch gar nicht so einfach und hängt noch von so vielen weiteren Faktoren ab, dass eine akademische Diskussion darüber eigentlich nur müßig ist. Aber Persönlichkeit hat der gute Klettermaxe gehabt.
  4. Wenn man Gift benutzt, bringt Scharfschiessen und Tarnen nicht mehr so den Mehrwert . Und andersherum ist's genauso. Ich habe ja auch nicht das Ziel, jemanden doppelt umzubringen. Nur eine Person einmal mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit und einem minimalen Risiko.
  5. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Eleazar in Sonstiges zu Abenteuer
    Ich halte es für ganz realistisch, wenn eine Burg kein Bad und kein Klo hat. Versailles hatte meines Wissens auch solche Einrichtungen nicht. Klugscheißermodusaus. An fehlenden oder überzähligen Klos scheitert es nicht. Ich sehe eher das Problem dass im Dungeon oder z.B. in einer Burg o.ä., wenn die Komplexe bewohnt sind, nicht wirklich mit realistischen Alarmplänen gespielt werden kann. Ruckzuck hat wer was gehört oder ist jemand über wen gestolpert und dann sind alle auf den Beinen ... Da fällt mir eine realistische Lösung schwer.
  6. ... aber der Assassinne hat alles was er braucht in der richtigen Kombination. Und wenn er als Armbrustscharfschütze getarnt mit vergiftetem Bolzen auf dich ansitzt, dann weißt du nicht wer dein Feind ist, ob er dich bei einem fehlschuss gemeint hat und wann und wo er wieder zuschlägt.
  7. Thema von Serdo wurde von Eleazar beantwortet in Spielleiterecke
    Wir schreiben in unserer alten Gruppe seit ewigen Zeiten Protokolle aus Sicht jeweils einer Spielfigur. Als wir wöchentlich gespielt haben, kamen immer 1-2 handgeschriebene Seiten raus. Jetzt, wenn wir ein Wochenende 2x im Jahr spielen, wird es schnell ziemlich umfangreich. Die Protokolle sind zwar immer wahr, aber teilweise derartig subjektiv gefärbt, dass es eine wahre Freude ist, sie zu lesen. Und da reihum jeder mal dran ist (wir machen alles in Reihenfolge der Reaktionswerte ...) gibt es auch kein Gemecker. Die Infos sind da und man kommt auch in die Stimmung ganz gut rein. Legendär ist ein Spielabend, an dem überhaupt nix passiert ist (wir sind einfach nicht den direkten, gefährlichen Weg (Krieg, Chaoswesen) gegangen, sondern einen kleinen Umweg und kamen bei den Hobbits vorbei, deren größtes selbsterlebtes Unheil jener harter Winter vor 18 Jahren war, als die Wölfe bis ins Dorf gekommen sind !!!!). Da hat die Spielerin angeboten, das Protokoll in Reimform zu machen. War nett. Meine jetzige Gruppe hingegen weigert sich. Ich finde das bedauerlich.
  8. Schönen Dank, dass du das machst!
  9. Ich halte den Assassinnen für die mächtigste Klasse. Wenn ein Abenteurer alleine was erledigen muss, würde ich immer den Assassinnen nehmen. Und wenn es gut läuft, dann erledigt er seinen Auftrag und keiner weiß, wer es gewesen ist. Bei der Wahl eines Lieblingsfeindes wäre ein Ass für mich auch am bedrohlichsten.
  10. Ich habe mit Midgard vor ewigen Zeiten angefangen und weigere mich hartnäckig, was anderes auszuprobieren. Zwischendurch habe ich mich mal jeweils einen Abend an den Tisch gesetzt um Herr der Ringe, D&D, AD&D, Buck Rogers und DSA zu spielen, aber nur, weil der SL nichts anderes meistern wollte. Aber das alles hat mich überhaupt nicht überzeugt. Jetzt wollte einer aus der Gruppe Earthdawn leiten, nun kommt es aber wegen seines Wegzuges nicht mehr dazu. Längere Zeit habe ich lediglich mal Shadowrun gespielt. Schöne Welt, ein regeltechnischer Alptraum - vor allem mit dem einen SL. Mein Fazit: Für Fantasy brauche ich kein anderes System, da kenne ich das beste. Die Zeit, um mich in das Regelsystem einzufuchsen, ist mir echt zu schade. Ich hätte aber kein Problem, mit Midgardregeln auf einer anderen Welt zu spielen. Da hänge ich eh nicht der reinen Lehre an. Am liebsten würde ich sogar Shadowrun nach Midgardregeln spielen.
  11. Thema von Degas wurde von Eleazar beantwortet in Neues im Forum
    Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut und ist hier im Forum doch voll und ganz gewährleistet. Eine unterbundene Meinungsfreiheit äußert sich darin, dass Schlapphüte vor deinem Haus stehen und Salz in deinen Garten streuen. Oder dass du deinen Job los bist. Oder dass ... Dass in in einem Forum nicht jeder Beitrag mit Applaus hingenommen wird, ist nicht wirklich bedenklich. Bei Tante Käthes Geburtstagskaffeeklatsch herrscht auch Meinungsfreiheit, trotzdem ist dort nicht alles erlaubt/ geboten zu sagen. Man sollte sich hier immer auch ein bisschen vor Augen führen, dass man hier nicht auf einem x-beliebigen öffentlichen Platz postet, sondern in einem Forum, das von einer Person verantwortet und von wenigen finanziert wird. Irgendwie ist man halt immer ein bisschen zu Gast. Dann kann man sich auch ein bisschen so verhalten. Und PS: Ich sage auch, wenn ich zu Besuch bin zu allem ja und Amen. Und das ist auch nicht gemeint.
  12. Artefaktvernichtungssituationen: 12 Stunden im Meer treiben an einer Planke. Da kann man irgenwann schon mal vor die Frage gestellt werden, ob man zusammen mit seinem BIhänder untergehen möchte oder nicht. Und dann könnte man auch mal Gebrauch machen von der wunderbaren Liste, in der die Auswirkungen von Frost, Stürzen und Feuersbrünsten auf Ausrüstungsgegenstände behandelt werden. Zu den beiden Vorrednern: Sicher ist "zuviel" auch eine subjektive Mengenangabe. Und eventuell sind die Schatzkammern von SL ja auch ein wenig aufgefüllt worden. Ich habe manchmal die Tendenz, jedem der KInder was Schönes in den Stiefel zu tun. Dann sammelt sich da einiges an.
  13. Ich stelle mir jetzt gerade einen aufgeweichten, modderigen Lehmboden mit vielen Rillen und Furchen von den vorhergehenden Ochsenkarren vor: Versteinert der jetzt sozusagen mit allen seinen Klüften oder wird er plan und fest? Ansonsten kann es für einen Wagen dan erst recht halsbrecherisch werden, diesen Weg zu befahren.
  14. Thema von Degas wurde von Eleazar beantwortet in Neues im Forum
    Ich schiebe das einfach mal auf die allgemeine Wetterlage und die eiternden Nasenebenhöhlen und bleibe frohgemut. Man kann sich das Forum auch so hinreden, wie man´s braucht/ erwartet / liebt / ... Seid einfach Gänseblümchen und lasst die Sonne in euch rein! Jau!
  15. Ich habe auch in kleinen und in sehr großen Gruppen gespielt (9 Spieler, ein Spielleiter). Beides hat seinen Reiz und es kommt sehr auf die Leute und den SL an. In großen Gruppen arbeiten wir sehr konzentriert: Wir sitzen in der Reihenfolge unseres Handlungsrangs am Spieltisch und jeder kündigt nach und nach seine Aktionen an. Das ist für den SL durchaus machbar. Vor allem aber teilen wir uns oft in Kleingruppen auf, die einzelne Passagen mit dem SL alleine ausspielen. Das passt der Gruppe immer ganz gut, denn wir spielen in dieser Konstellation selten, dann aber für ein ganzes Wochenende. Und in den "Spielpausen" kann man sich eine Menge privates Zeug erzählen. Das beste "Rollenspiel" habe ich tatsächlich mit der großen Gruppe erlebt. Das liegt an den Personen, von denen ich auch keine missen möchte. Insofern ist es immer traurig, wenn einer nicht dabei sein kann und wir nur mit 5 oder 6 Spielern spielen.
  16. Thema von Grad 5 wurde von Eleazar beantwortet in Erainn
    @ Agadur: Ein schwarzer Hexer macht aber nichts gut, eher nur was schlechter. Ich denke zuerst wird verhindert, dass der mit seiner schwarzen Kunst weiteren Schden anrichtet. Er wird geblendet oder die Augen werden ausgestochen, seine Hände werden ihm zertrümmert und die Zunge rausgeschnitten. Dann wird dafür gesorgt, dass er unter den Bedingunegn der Haft nicht zu Ruhe und Ausdauer kommt (Schlafentzug - z.b. durch eine Zelle, in der knietief das Wasser steht). Und dann denke ich, könnte es eine äußerst fiese Hinrichtung werden, zu der auch die ganze Familie aus dem Nachbardorf anreisen würde (Rädern, Vierteilen). Da der Körper nicht wieder zum Leben erweckt werden können soll und das ganz ja auch der Abschreckung dienen mag, sollte der Leichnam dann in vier Käfigen oben an den Zinnen als Fraß für die Raben zur Schau gestellt werden. Ups - was für böse, böse Gedanken.
  17. Was geschieht mit Tieren oder Pflanzen im Wirkungsbereich? Was ist, wenn sich ein Sumpfwurm durch den Morast schlängelt?
  18. Thema von Degas wurde von Eleazar beantwortet in Neues im Forum
    Ich habe mich jetzt viele Seiten durch diesen Strang gewühlt und zwar mit immer geringerer Begeisterung. Welchen Zweck soll dieser Strang eigentlich haben? So hier ein angeranzter "Ton im Forum" gehegt und gepflegt werden, damit man ihn auch später noch parat hat wenn man ihn braucht? Oder soll hier durch eine Aussprache mit daran gearbeitet werden, dass der "Ton im Forum" besser wird oder besser bleibt? Wenn der letzte Zweck auch nur Ansatzweise erreicht werden soll, dann vermisse ich hier bei etlichen Leuten a.) den Großmut, sich über Sachen, über die man sich auch mal aufregen kann, sich aufgrund freier Entscheidung und einer weitergehenden emotionalen Ruhe durchaus auch mal nicht aufzuregen b.) den Grundgedanken, dass die absolut bescheuerten Ansichten meines Gesprächspartners wenigstens noch ein Mindestmaß an Respekt verdient haben, weil ja immerhin er diese Gedanken noch für einen wichtigen Beitrag ansieht c.) ... und wenn alles nichts mehr hilft, dann kann man seine Meinung zu einer Sache ja auch immer noch dadurch ausdrücken, dass man sich mit ihr gar nicht mehr beschäftigt. Wort zum Sonntag. So und jetzt weiter mit den Nicklichkeiten.
  19. Thema von Sansibar wurde von Eleazar beantwortet in Spielsituationen
    Was mich am meisten irritiert, ist das Gehabe, dass so ein bisschen in die Richtung geht "Ich bin der Zauberer, ich brauche euch alle nicht". Ich habe lange einen reinrassigen Magier gespielt, der auch sehr effektiv war. Dass alles aber immer unter der Maßgabe, dass der Rest der Gruppe ihn und den Priester geschützt und möglichen Gegnern den Weg verstellt haben. Ich würde mal davon ausgehen, dass auch NPC so viel Grips haben, dass immer einer sich die Typen mit den farbenfrohen Umhängen und den Zauberhüten vornimmt und dann setzt einer jede Runde einen Pfeil auf den Zauberer ab, den der nicht parrieren kann. Will sagen: Wenn die NPCs intelligent gewspielt werden, dann wird der zauberkundige Abenteurer erleben, dass er auf die wohlwollende Hilfe seine Mitspieler angewiesen ist. Ansonsten geht er baden. Insofern müssen Zauberer Teamspieler sein, sonst sind es sehr schnell tote Zauberer.
  20. Ich habe mal in einem Film über die Geschichte des Fußballs eine sehr netten Vorläufer gesehen: Zwei Städte treten gegeneinander an. Ziel ist es, einen Ball durch das Stadttor des Gegners zu werfen. Mannschaftsgröße: So viele Leute man kriegen kann. Spielregeln: Eigentlich keine. Ich würde man sagen: Keine richtigen Waffen und wer bewusstlos ist, wird nicht weiter geschlagen. Ist so ein bisschen die Synthese aus Rugby und Krieg. Aber wohl historisch.
  21. Thema von Kurna wurde von Eleazar beantwortet in Das Netz
    Ich find das doof. War auch nicht zufrieden. Nicht mal mit alternativer Schreibweise. Doof. Und gemein.
  22. Thema von ohgottohgott wurde von Eleazar beantwortet in M4 - Gesetze der Kreaturen
    Da Pferde ohne Schwierigkeiten und gerne im Gang ihr Geschäft erledigen, wird ein Pegasus es genau so machen. Eventuell findet man eine Weide, wo die Tiere grase und kann sie beobachten und dann zugreifen oder aber man sammelt in der Nähe des Ortes, wo die Pegasi leben auf gut Glück einen Apfel ein und muss dann damit leben, dass man eventuell einen Apfel von einem ordinären Klepper in seinen Trank mischt. Wenn in einem Tempel ein Pegasus verkehrt und seine Hinterlassenschaft eine begehrte alchemistische Komponente ist, dann kann ich mir schon denken, was da passiert. Packt mal viiiel Geld ein. Ach ja, besagt der Volksglaube nicht, dass getrockneter und fein zerstäubter Pegasusmist, wenn er über ein Erdbeerfeld gestreut wird, die Ernte gewaltig verbessert und die Zeugungskraft eines männlichen Erdbeeressers ins schier unermessliche steigert? Nur damit man mal ein Bild hat, wer um die Pferdeäpfel mit welcher Motivation so alles mitsteigert.
  23. Anstatt eines Gehstocks sollte es ein speziell angefertigter Hammer aber auch tun.
  24. Vorletzten Freitag waren die Abenteurer in einem Militärlager zur Ausbildung. Der Druide wurde genötigt, mit einem Holzschwert einen Übungskampf zu machen. Seine Gegnerin war eine tätowierte Gewohnheitsverbrecherin, die durch die Meldung in ein Freiwilligenregiment aus dem Knast kam. Der Druide, der immer sehr freundlich ist, stellte sich artig vor und versprach, auch nicht allzu hart zuzuschlagen. Und sie schlug ihm gleich in der ersten Kampfrunde das Holzschwert so übel aufs Auge, dass seine Sehkraft vermindert wurde. Danach warf sie das Kurzschert auf den Boden "So, war´s das?" und ging einen Kaffee trinken. Die Gruppe war total sauer, bis auf den Ermittler, der seinerseits doofe Sprüche machte. Letzten Freitag kam dann der erste Einsatz im echten Kampfgeschehen. Der Ermittler knüpfte nahtlos an seine Lästereien von der Vorwoche an. Leider bekam er in der folgenden Schlacht auch eins aufs Auge, nur seins ist final weg. Der Druide hat nichts gesagt, aber man konnte sehr gut sehen, was er gedacht hat. Kleine Sünden ... Ach ja, die tätowierte Lady ist inzwischen längst desertiert. Kann ein netter NPC werden im Sinne von: Man sieht sich immer zweimal - wenn noch Augen da sind. Ach ja 2: Gestern kriegte der Söldner, der mit Vorliebe mit seinem Bihänder agiert, einen kritischen Treffer auf den linken Arm. Zwei Schadenspunkte mehr und er hätte bei der nächsten Vollrüstung das Geld für eine Armschiene sparen können. Das Pikante dabei: Vor einer Woche beim letzten Spielabend hat er den gleichen Arm schon mal gebrochen gehabt. Wegen besonderer Verdienste im Kampf gegen die Orcs (Banner mit gerettet; durch die Reihen der angreifenden Zombies durchgebrochen und das eigene Heerlager gewarnt) hat er einen Allheilungstrank aus der Offiziersapotheke bekommen. Spielweltzeit zwischen den beiden Krits etwa eine Stunde. In dem Tempo kann man keine Heiltrünke nachbeordern. Ob die Schicksalsgöttin vielleicht was gegen Bihänder hat?
  25. Ich habe mal ein Schiffabenteuer im Zusammenhand einer Eschar-Kampagne / Große Salzkarawane gespielt, habe aber keine Ahnung, wo das Abenteuer drinstand. Es war ein Detektivabenteuer bei dem sich die Zahl der Mitreisenden fortlaufend reduziert hat. Man kann den Plot mit Sicherheit so ziemlich auf jedes Schiff an jedem Ort verschieben. War ganz witzig, allerdings hatten wir dann einen ziemlich technischen Weg gefunden, um zur Lösung zu kommen. Ließ sich dann fast aus dem Lehnstuhl lösen. Aber egal. Und für zwischendurch allemal gut Wenn du was selber schreiben möchtest und Spaß an solchen Sachen hast: Spiel doch mal "Pest an Bord": Die Besatzung erkrankt komplett an einer Lebensmittelvergiftung und die Abenteurer und lauter NPC-Nichtskönner-Passagiere versuchen das Schiff zu steuern. Oder: Die Besatzung wird krank und die Abenteurer sind zusammen mit 10 Junghändlern eines Handelskontors, die auf der Fahrt unter Anleitung Teamarbeit erlernen sollten. Und jetzt fangen sie ohne Aufsicht an, sich gegenseitig zu mobben, fertig zu machen und nebenbei noch das Schiff zu steuern. Ein Nebenschauplatz inspiriert durch einen Dokumentarfilm über ein Schiffunglück mit einem niederländischen Auswandererschiff: Das Schiff ist vor einer unbewohnten Insel auf Grund gelaufen und in kürzester Zeit haben der Obermaat und der größte Teil der Besatzung vollkommen den Verstand verloren und ein Mord- und Terrorregime aufgerichtet. Mach es doch so: Man findet ein treibendes Floß auf dem Meer mit einem Seemann, der Hilfe für die Verunglückten sucht. Auf der Insel angekommen, wird man Zeuge, wie das Ruderboot mit den Rettern nicht freundlich empfangen, sondern übelst masakriert wird. Und wenn das für die Gruppe nicht als Anreiz ausreicht, dann ist eben der Kapitän mit entführt worden, der als einziger den sicheren Kurs zum Ziel bestimmen kann. In einer stillen Bucht anlanden, Insel auskundschaften, verlassene Piratenfeste, durchgeknallte Matrosen, hilfsbedürftige Siedler, mysteriöse Kultstätte, Leichen ohne Herzen, Herze ohne Leichen, finstere Dämonen mit Hirnfresserqualitäten. Und ständig PWs machen lassen, damit man nicht selbst zu unkontrollierten Wutausbrüchen hingerissen wird. Wüste Träume, Schlafwandeleien. Paranoide Grundstimmung. Zack, fertig ist die Laube.

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