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  1. Heute

  2. Hmm, ich kenne mich nicht wirklich dazu aus mit welchen Detailaspekten sich diese Begrifflichkeiten etabliert haben. Bei den präsentierten Definitionen im Eingangsbeitrag in dem von dir verlinkten Strang spielt der Rechenweg für Modifikationen nach meinem Verständnis diesbezüglich aber keine wirkliche Rolle. Aus meiner Sicht ist das hier Diskutierte jedenfalls kein kategorischer Unterschied, sondern nur ein anderes Vorgehen beim Simulieren. Übertragend: Ob man beispielsweise Biologie oder Physik betreibt, hängt nicht entscheidend daran wie rechnerisch kompliziert das jeweilige Modell, das man gerade verwendet, ist. Ich selbst bin mit meiner Gruppe von M4 auf D&D 5e gewechselt - letzteres hat die diskutierte Vorteil/Nachteil-Mechanik im Pen&Paper-Bereich groß gemacht: Der prinzipielle Spielstil hat sich dadurch in meinen Augen nicht nennenswert geändert. Nach meiner Erfahrung aus erster Hand und aus zweiter Hand ist das also nicht besonders relevant für das effektive Spielerlebnis. Wir haben zeitweise sogar auf Midgard mit D&D-Regeln eine an M4 orientierte Kampagne gespielt. Aber gut, verschiedene Leute betrachten Spielregeln wohl unterschiedlich abstrakt und bestimmend: Ich kann zumindest nachvollziehen, warum Leute aufgrund von variierter rechnerischer Komplexität zum Variieren ihres Spielstils neigen. Wenn man seinen Spielstil aber nicht an Detailregeln knüpft, ist der Umstieg reibungslos. Eine typische Spielgruppe stellt nach meiner Erfahrung beim Systemwechsel so oder so keine ausführliche rollenspieltheoretische Betrachtung an, sondern verwendet Regeln und Welt möglichst nach Bauchgefühl und Gewöhnung. Die Vorteil/Nachteil-Mechanik kann nach meiner Einschätzung grundsätzlich problemlos in typische D20-Systeme eingefügt werden, u.a. weil sie additive Modifikatoren überhaupt nicht inhärent behindert oder einschränkt, und für den typischen Spieler intuitiv funktioniert.
  3. !!!mod!!! @Rastan hat nach Erfahrungen mit der Vorteil- und Nachteil-Regelung gefragt. Wenn ihr lieber diskutieren wollt, was simulationistischer ist oder ob die alten WM feiner abgestuft sind könnt ihr so verfahren: Einfach einen neuen Strang eröffnen und ein entsprechendes Ausgangsposting platzieren. Vielen Dank! Hornack
  4. Da im Strang gesagt wurde, dass man mit numerischen Ab- und Zuschläge feiner dosieren kann, finde ich schon, dass es so ist.
  5. Es kann sogar für Informatik- oder Mathematik-Absolventen merkliche Mühen auslösen, wenn man über längere Zeit annähernd konsistent spielen möchte, und sich dazu dutzende Konstanten für unterschiedliche Situationen merken muss.
  6. Wann geht es denn wieder los???
  7. Ich stelle im Kontext mal in Frage, dass der Unterschied ob und wie oft man +/-Werte oder Vorteil/Nachteil im jeweiligen System typischerweise auf Würfe anwendet, den Grad des Simulationistisch-Seins überhaupt effektiv verschiebt.
  8. nächster spieltermin wäre der 9.11 gegen 19.30
  9. Das kostenlose PDF ist fertig und hochgeladen. Diesmal gehen alle PDFS, ungeachtet beim wem bestellt wurde, über unsere Homepage. Der Link steht auf Seite 3, diesmal etwas größer gedruckt als beim Cabinett. Das PDF ist diesmal nicht mit einem Passwort versehen. Rainer
  10. Bietest du das Abenteuer ggf. auch noch ein anderes Mal an, wenn das Interesse so hoch ist. Es hört sich wie geschaffen für meinen Druiden Bedwyr an (aus Gründen auch bekannt als Meeresdruide, hatte schon mal mit Nahuatlani zu tun), der aber trotz seiner Eigenschaft als Eponym für mein Forumskonto erst Grad 18 ist.
  11. Thema von Solwac wurde von Ma Kai beantwortet in Testforum
    Du, wenn ich gerade höre, dass Saudi Aramco 31 Milliarden Dollar Gewinn gemacht hat... im letzten Quartal (!!)... dann... weiß ich nicht mehr recht, was ich dazu sagen soll...
  12. Wow! Die Oper Carmen, von Bizet, auf das allerwesentlichste reduziert: https://www.youtube.com/watch?v=wzVOONGM9Rc Tolle Stimme und ...
  13. auch wenn ich das Thema "Ist MIDGARD simulationistisch" nicht überstrapazieren möchte, da gibt es ja einen Strang dazu, dennoch denke ich, dass MIDGARD weit genug weg von einem simulationistischen System ist, so dass der Wechsel von +/-Werten zu Vorteil/Nachteil da wirklich passt.
  14. Bei Boni kann ich eine Situation allgemein insgesamt einschätzen und zu einem so abgestuften Ergebnis kommen, wie es mir vorschwebt: Glitschigen Abhang mit Steigeisen und Klettergeschirr hochklettern, wärend mich Mücken piesacken: - 2 Das ist für mich keine Frage der Mathematik. Nur ich als SL kenne genau die Steigung, die Glitschigkeit und den Blutdurst der Mücken. Und dann kann ich die Sache genau so schön schildern und erzählerisch aufmalen, als ob ich ne Vorteils-Nachteils-Regelung habe oder das Gummibärenorakel befrage. Das letzte Mal, dass einfache Plus- und Minusrechnungen Leuten messbar Mühen gemacht haben, war während meines Studiums der Erziehungswissenschaften.
  15. Thema von Solwac wurde von Widukind beantwortet in Testforum
    naja, immerhin spielt er ja noch in dem weltbewegenden Spitzenklub al-Nassr FC.
  16. Markus und ich würden das Kloster 2 spielen, aber auch was anderes. Meine höchste Figur hat Grad 10 (M5). Wir spiele an Fr bei Leif und können auch nur Samstag.
  17. Aus Security Sicht? Ein Unterschied wie Tag und Nacht.
  18. Thema von Solwac wurde von Sulvahir beantwortet in Testforum
    Die Schließung des Strangs rückt näher: Ronaldo tritt aus Portugals Nationalteam zurück
  19. Vor/Nachteil 2malnwürfeln verschiebt keinen Werrtebereich. Das gekoppelt mit 30+Bonusergebnis ist schon ein schönes Schmankerl für mich, bspw.zur Unterscheidung Anfänger, Experte (Fertigkeit bis+10/+11+) und möglichst Fokussierung auf wenige Fertigkeiten dafür diese höher als +10.
  20. Bei M5 hat man WMs verrechnet (auf WM +-1 Auflösung) Bei MLvD verrechnet man Vor- und Nachteile (auf WM +-4 Auflösung) Fazit : nur gröber aber immer noch verrechnen Bei D&D eine schnelle Vor-Nachteile Verechnungsregel A Gut, dass dieses Verrechnen wegfällt, beschleunigt das Spiel sehr B Schlecht, das es damit nun noch gröber wird
  21. Aus D&D kenne ich es so, dass sich gleichzeitige Vorteile und Nachteile immer aufheben, egal wie viele es von einer Sorte gibt. Ich bin mal gespannt, wie sich die Regelung "ein Vorteil und ein Nachteil heben sich auf, aber ein Vorteil und zwei Nachteile ergeben einen Nachteil" im Spiel bemerkbar macht.
  22. Wir hatten ja gerade erst eine Sicherheitslücke bei VPS, wegen der die Cloud-Anbieter alle kurzfristig updaten mussten. Ob es in der Praxis einfacher ist, aus einem Container auszubrechen oder aus einer VPS, das möchte ich nicht beurteilen. Einerseits ist die Isolierung bei VPS stärker, andererseits kann ich mit einer VPS auch mehr Unsinn anstellen als mit einem Container. Vermutlich gibt es sich nicht viel. Eigentlich hast du das Problem schon, bevor du den Container startest: Wo kommen persistente Daten hin? Im Prinzip sollte ich einen Container jederzeit löschen und neu erstellen können. Das kann auch die Wiederherstellung nach einem Einbruch erleichtern, wenn man genau weiß, wo Dateien liegen, die man weiter verwenden will.
  23. Hier mal was altes aus dem 16. Jh. von John Dowland, einfach schön: https://www.youtube.com/watch?v=AC1ozMUi7xI&list=RDAC1ozMUi7xI&start_radio=1 https://www.youtube.com/watch?v=FhMYUT9WiIM&list=RDFhMYUT9WiIM&start_radio=1 Mir gefallen beide Versionen wirklich gut und ich kann nicht sagen, welche ich besser finde.
  24. Letztlich kann man statt Vorteil/Nachteil zuerst als Faustregel die +4/-4 nehmen, die statistisch in etwa aufs Gleiche rauskommen - und dann halt, wie Du sagst, abwandeln. Mich stört am V/N auch am meisten, dass er so binär ist - ich sage gerne "gute Idee, gibt +2" und dann ist das halt ein kleiner Schubs, aber keine starke Änderung. Ein Vorteil wäre für einfach so 'ne gute Idee halt schon recht viel.
  25. Nee, container laufen noch immer auf dem gleichen Kernel. Das löst das Problem nicht. Außerdem kann aus Containern auch ausgebrochen werden. Probleme hast Du auch wenn es um Backups geht. Das ist bei Containern nichtmal so trivial. Container vereinfachen die Installation und Upgrades. Aber nicht den eigentlichen Betrieb. Ich rede von echten VPS, die unter einem Hypervisor laufen. Es kann zwar theoretisch auch aus einem Hypervisor ausgebrochen werden, aber ein VPS ist erstmal eine geschlossene Instanz.
  26. Eventuell auch Container, aber die sind hier ein zweischneidiges Schwert: Container haben zwar auf der einen Seite den Vorteil, dass sich Patches leicht einspielen lassen und man keine Probleme mit unterschiedlichen Abhängigkeiten bekommt (z.B. dass Software A ein Update auf PHP 8.4 braucht, die andere aber auf 9.x). Außerdem kann man ggf. nur die betroffenen Container abschalten. Man ist aber auch darauf angewiesen, dass die Updates für die Container schnell kommen. Außerdem kann es im Einzelfall schwierig sein, festzustellen, ob der Container betroffene Software enthält: Wir haben z.B. für den Midgard-München e.V. Collabora CODE in einem Container laufen - es war gar nicht mal so einfach, herauszufinden, ob das überhaupt PHP enthält.

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