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Reaktionen auf GB #55


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Hallo!

 

Ist es ein Versehen oder Absicht, dass das Land der Berekyndai gleich im ersten Satz als "Fürstentum" bezeichnet wird, schließlich handelt es sich doch um ein relativ unabhängiges, monarchisches Staatsgebilde?

 

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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Hallo!

 

Im Artikel über die Berekyndai heißt es, dass die Rtazhon im Nahkampf zu Pferde unter anderem mit Hellebarden kämpfen würden (Seite 12). Dies ist regeltechnisch jedoch ausgeschlossen (MIDGARD - Das Fantasy-Rollenspiel, Seite 151).

 

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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Hallo!

 

Im Artikel über die Berekyndai heißt es, dass die Rtazhon im Nahkampf zu Pferde unter anderem mit Hellebarden kämpfen würden (Seite 12). Dies ist regeltechnisch jedoch ausgeschlossen (MIDGARD - Das Fantasy-Rollenspiel, Seite 151).

 

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

Ich habe den Artikel nicht lektoriert, antworte aber trotzdem: Soweit ich weiß orientiert sich der Artikel an historischen Vorbildern (wie gesagt, da ich ihn nicht lektoriert habe, bin ich mir da nicht sicher). Gerade Hellebarden gibt es in vielfältiger Form. Ich kann mir vorstellen, das die Berekyndaischen Hellebarden eine regionale Besonderheit sind.

 

Viele Grüße

hj

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Solange die Glefe (Naginata) als Besonderheit nicht wie ein zweihändig geführter Anderthalbhänder benutzt werden kann, sehe ich hier auch einen Widerspruch mit den Regeln. Wenn sich das nicht durch Rückfrage beim Lektor oder Autor aufklären läßt, dann wäre ich für eine solche Sonderlösung. So bleibt der Flair einer regionalen Spezialität erhalten und der Schaden der Glefe ist nicht so hoch, dass es im Verhältnis zu anderen Waffen unangemessen wäre.

 

Solwac

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Hallo Solwac!

 

Solange die Glefe (Naginata) als Besonderheit nicht wie ein zweihändig geführter Anderthalbhänder benutzt werden kann, sehe ich hier auch einen Widerspruch mit den Regeln.
Da es sich um eine Hellebarde handelt, die der Naginata lediglich ähnelt, haben wir es in diesem Fall mit einer Hellebarde und nicht mit einer Glefe zu tun.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Man kann natürlich Wortklauberei betrieben, aber eine Hellebarde, die einer Naginata (Glefe) ähnelt, kann alles sein. In Anlehnung an den Anderthalbhänder würde ich die etwas kleinere Glefe zum Vorbild nehmen, wenn man eine regeltechnische Ausnahme vorsieht. Die Alternative wäre für mich, dass ein ohne Kommentar nicht auflösbarer Fehler im Artikel enthalten ist.

 

Solwac

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Hallo Solwac!

 

Man kann natürlich Wortklauberei betrieben, aber eine Hellebarde, die einer Naginata (Glefe) ähnelt, kann alles sein. In Anlehnung an den Anderthalbhänder würde ich die etwas kleinere Glefe zum Vorbild nehmen, wenn man eine regeltechnische Ausnahme vorsieht.
Ein Hund, der einer Katze ähnelt, ist deshalb noch lange nicht alles und schon gar kein Fuchs.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Hallo!

 

Nachdem ich den Gildenbrief nun vollständig durchgelesen habe, folgt hier meine Meinung zu dem Werk.

 

Der ausgeschriebene Wettbewerb gefällt mir sehr gut, weil er die Autoren nicht thematisch bindet, sondern ihre Kreativität in einem nur vage angerissenen Rahmen anspricht. Hoffentlich stößt er auf ein reges Interesse. Ich kann wegen meiner derzeitigen Magisterarbeit leider nicht daran teilnehmen.

 

Der Artikel über die Kalifenwahl fasst sehr schön das zusammen, was man als Spieler oder Spielleiter auf der letzten SüdCon erleben konnte. Als tolle Gedächtnisstütze gefiel mir der Beitrag daher sehr.

 

Die beiden Artikel über die Berekyndai und die Politik des KuraiAnat sind zwar recht interessant, doch enthalten sie leider zu wenig praktische Informationen, um sie direkt zu verwerten. Hier würde mir eine nähere Anbindung an die Spieler und Spielleiter gefallen.

 

Die Rubrik "Sangeskunst" sollte meiner Meinung nach noch etwas mehr mit Hintergrundinformationen unterfüttert werden. So wäre es schön, mehr über den jeweiligen Barden zu erfahren, den Ort und die Umstände des ersten Vorspielens, die Resonanz bei den Zuhörern und die heutige Bedeutung des Liedes.

 

Das Abenteuer habe ich noch nicht gelesen und werde es zu gegebener Zeit in einem separaten Themenstrang ansprechen.

 

Der Artikel über die verschiedenen Pferderassen finde ich spitze, auch wenn mir der Schreibstil überhaupt nicht zusagt. Der waelische Pferdemarkt ist gut gemacht, allerdings fehlt mir eine Karte des Geländes. Die Artefakte aus der Rubrik "Merkwürdig Magisch" sind allesamt gelungen.

 

Sehr gut gefallen mir, nicht nur wegen ihrer Thematik, die Artikel über die Nahrungsmittel der Zwerge und in Aran. Die humorvolle Umsetzung des Stromberger Fernsehkochs als Halbling mit etwas schrulligem Verhalten hat mich doch sehr zum Schmunzeln gebracht.

 

Mit Nortia und Kasim werden abschließend zwei interessante Figuren dargestellt, mit denen man den Zyklus der Dunklen Meister in seiner Gruppe voranbringen kann.

 

Alles in allem ist diese Ausgabe sehr abwechslungsreich. Zwar hat sie vereinzelt Schwächen, doch dominieren die bekannten Stärken.

 

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

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Hallo!

 

Ist es ein Versehen oder Absicht, dass das Land der Berekyndai gleich im ersten Satz als "Fürstentum" bezeichnet wird, schließlich handelt es sich doch um ein relativ unabhängiges, monarchisches Staatsgebilde?

 

Mit freundlichen Grüßen, Fimolas!

Ich habe den Artikel zwar nicht gelesen, doch schieße ich, da sich niemand anders bemüht, mal ins Blaue. Der Titel Fürst ist nicht gleichzusetzen mit der Abhängigkeit von einer höher gestellten Instanz, auch wenn er dort seine Wurzeln hat.

Der heutige Herrscher von Monaco nennt sich zum Beispiel Fürst, obwohl er ein Souverän ist. Das ist in der Geschichte begründet, da Monaco nicht immer unabhängig war und daher noch der Titel stammt.

Ein Fürstentum, das zur Zeit souverän ist, war es also wahrscheinlich nicht immer.

 

Grüße,

Tede

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Ich habe ihn nun auch durch!

 

Insgesamt finde ich ihn sehr gelungen, allem voran die Artikel über Essen in Aran und bei den Zwergen.

Der Artikel über das KuraiAnat hat mir auch gut gefallen, weil er sehr informativ war, ähnlich der Artikel über die Kalifenwahl.

Das Abenteuer ist sehr nett und lustig zu lesen, aber ein wenig zu "platt", so ein typischer rein-rauf-runter-raus-Dungeon, wenn man mir die Anlehung an eine gewisse Werbung verzeihen möchte... aber das fliegende Schwein hat mich dennoch sehr zum lachen gebracht, wirklich nett gemacht - auch wenn ich nicht so recht verstehe, wieso man das Abenteuer als "Einstiegsabenteuer" deklariert hat. Die Anlehnung an den Hintergrund von Lechvelian fand ich ok, aber nicht wirklich nötig - auch wenn sie mir das Lesen von NSC-Beschreibungen erspart hat, da ich den Roman schon gelesen habe, was ich als positiv empfinde; die nämlich finde ich immer den zähesten Part beim Vorbereiten.

Merkwürdig magisch war Top! Hat mir durchweg alles gefallen! Auch wenn ich die Seidenumhänge und das Kopftuch nicht in eine Ausgabe gepackt hätte... sie sind sich einfach zu ähnlich...

Der Rest dümpelte so vor sich hin, die Pferderassen und der Markt haben mir nicht so gefallen; die Pferderassen deswegen, weil ich sie unübersichtlich fand (eine genaue [tabellarische?] Auflistung der Unterschiede wäre hilfreich gewesen, man hätte nicht den kompletten Tierbogen immer abdrucken müssen) und die Aufmachung als Brief hat auch nicht grade zur Übersichtlichkeit beigetragen.

Der Pferdemarkt fing ganz nett an, aber nach 3 Seiten hatte ich keine Lust mehr, da mir der Artikel zu langatmig war. Ich werde ihn mir wohl erst fertig durchlesen, wenn ich ihn brauche. Tipp an den Autor: Es hätte nicht zu JEDER Bude eine "Abenteueridee" sein müssen - zu jeder zweiten oder dritten hätt's auch getan.

 

Im großen und ganzen fand ich ihn aber recht gelungen, wenn auch nicht alle Artikel meinen Geschmack trafen! Großes Lob an ALLE Autoren (und natürlich die Redaktion ;) )

 

Grüße,

Gimli CDB

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auch wenn ich nicht so recht verstehe, wieso man das Abenteuer als "Einstiegsabenteuer" deklariert hat.

 

Weil wir es auf der Spielemesse in Essen vor ein paar Jahren als solches eingesetzt haben. Die ursprüngliche Version war direkt für die damals zur Verfügung stehenden sechs Erstgradfiguren des Support-Teams geschrieben. Diese Bezüge wurden natürlich entfernt.

 

Rainer

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Tipp an den Autor: Es hätte nicht zu JEDER Bude eine "Abenteueridee" sein müssen - zu jeder zweiten oder dritten hätt's auch getan.

Die stammen vom Lektor. Willst du dich mit mir anlegen? :box:

 

Viele Grüße

hj

Ich schlage einfach mal in die gleiche Kerbe ;). So viele Abenteuerideen waren ein bisschen viel.

 

Ansonsten hat mir dieser GB aber sehr gut gefallen.

 

Bleibt nur noch eine Frage: WANN KOMMT DER NÄCHSTE???? :D

 

:grim:

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Hallo Tede!

 

Ein Fürstentum, das zur Zeit souverän ist, war es also wahrscheinlich nicht immer.
Darin liegt es wohl begründet, wenn man sich die Geschichte der Berekyndai anschaut. Herzlichen Dank für Deine Ausführungen.

 

Liebe Grüße, :turn: , Fimolas!

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Hallo alle Zusammen,

 

ich habe zwar mein Exemplar noch nicht gelesen und halte es auch noch nicht in der Hand. Aber ich möchte hier mal was als Autor an merken. Was mir hier in diesem Strang, aber auch in den über die GB's davor aufgefallen ist. Auf der einen Seite schreien alle nach Hintergrund Informationen die möglichst stimmig und aufschlußreich sind. Kommen diese dann werden sie mit komentater wie schlechter Schreibstiel oder zu langatmig versehen. Ich persönlich setze mich einfach mit meinem breiten Hinterteil auf solche Äußerungen. Aber jüngere oder sensiebelere Menschen werden dadurch abgeschrekt weiter etwas für die Allgemeinheit zuschreiben. Und um alles was dann in irgendwelchen PC-Dateien verstaubt ist es schade.

 

Es ist nun mal nicht jeder Midgard-Spieler ein Deutsch-Professor oder ein Literaturpapst, wie hier er doch gleich "Reich-Ranitzki". Aber wenn es schon durch das Lektorat kommt dann ist an dem Artikel auch etwas drann.

 

Ich kann allen nur sagen last Euch von solchen Nörgler nicht beeindrucken. Diese werden immer irgendwo ein Haar in der Suppe finden. Schreib drauflos und wenn die Redaktion es für gut befindet dann ist es das auch.

 

Von jedem der schreibt lebt der Gildenbrief und nicht von denen die immer "nur" nörgeln.

 

Liebe Grüße

Mandrad

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Mandrad, trotzdem würde ich aber hier im Thread nicht nur diejenigen Kritiken lesen, die etwas an deinem Artikel auszusetzen haben. In den meisten wird er doch eher gelobt ...

 

Das ist auch so ein typischer Fehler von Autoren: Immer nur die negative Kritik wahrnehmen und dann womöglich auch gleich als persönlichen Angriff auffassen. Siehe es doch so: Die meisten GB-Leser schweigen, was z.B. heißt, dass sie wohl mit dem Artikel einverstanden sind. Und die Lobe sollten wirklich nicht überlesen werden ... ;)

 

Ich fand den Pferdemarktartikel durchaus gut. Er war einigermaßen allgemein und stellt nur exemplarisch die "Bewohner" des Marktes vor. Ein "Zuviel" an Abenteuerideen zu bemängeln, finde ich völligen Quatsch. Ich finde, von sowas kann man nicht wirklich zuviel haben. Und diejenigen, die einen (gerade) nicht interessieren, überliest man einfach ...

 

Grüße...

Der alte Rosendorn

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Abenteuerisdeen sind wichtig. Den Pferdemarkt z.B. habe ich schon mehrmals auf Cons geleitet unter dem namen "Ein ganz normaler Tag in Waeland". Je nachdem für welche Stände sich die Abenteurer interessierten wurde die eine oder andere Abenteueridee angestoßen. Das will ich eigentlich nicht missen. Wer sich nicht dafür interessiert soll drüber hinweglesen. So viel Platz brauchen die auch net.

 

Viele Grüße

hj

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Ein Artikel wie der Pferdemarkt ist immer dann schön, wenn man ihn sowohl als kulturspezifisches Quellenmaterial nutzen kann wie auch als zusammenhängende Ideensammlung für Abenteuerchen. Ich habe den ganz normalen Tag letztes Jahr mit meinem Halbwaelinger bei seinem ersten Besuch in Waeland genießen können. Dabei konnten wir recht frei agieren und einige Störenfriede jagen, während wir uns der waelischen Kultur ergingen. Mit so einem Abenteuer kann man in einigen Stunden die Kultur sehr schön präsentieren, daher sind ähnliche Beschreibungen für den Gildenbrief immer geeignet.

 

Solwac

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Ich habe gestern das aranische Hähnchen in Granatapfelsoße gekocht, und es ist sogar bei meiner Tochter gut angekommen (was echt was heißen will!).

Nur für Kalorienzähler ist das natürlich nix... :D

 

Ansonsten fand ich den GB auch sehr schön, die Highlights waren imho der Artikel über die Berekyndai, der Pferdemarkt (ich finde Abenteuerideen klasse!), Ormuts tägliche Gaben und am besten: Merkwürdig magisch.

 

Mehr davon und weiter so!

 

André

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Mir gefielen bisher alle Artikel, die ich im derzeitigen Gildenbrief gelesen habe. Bei den Pferden hat mir vor allem der Schreibstil gefallen. Das als Brief aufzubauen finde ich mal originell, Sachbeschreibungen finden wir doch genug. Und für das schnelle Nachschlagen sind die einzelnen Kästchen mit den Pferdewerten als kompakte Übersicht ideal.

 

Noch nicht gelesen habe ich das Abenteuer und den KanTai-Artikel. Ich kann mit dem Land halt nicht viel anfangen.

 

Der Aufruf zum Artikelschreiben gefällt mir. Ich arbeite sowieso gerade an einem Artikel und muss jetzt nur noch sehen, wie ich die Worte da unterkriege :D

 

Gruß

Rana

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Hallo zusammen,

 

mir haben sowohl Pferdemarkt, als auch der Pferde Artikel gut gefallen.

 

Waeland ist wirklich nicht "mein" Land - ich habe da noch nie gespielt, dass tut aber dem Artikel keinen Abbuch. Er ist gut. Die Pferderassen sind aus meiner Sicht sehr schön beschrieben - in welcher literarischen Form ist mir nicht so wichtig.

 

Zur Diskussion um Kritik an den Autoren kann ich nur sagen: ich weiß, dass nicht allen mein KTP Artikel gefallen kann - KanThaiPan ist als land eben umstritten. Kritik, wenn sie konstruktiv ist, nehme ich gerne an und über Lob freue ich mich! Ich bin keinesfalls demotiviert.

 

Gruß

 

Jakob

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