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Bleibt ihr immer in-game??


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Zitat[/b] (der Elfe und die Zwerg @ 17 Juli 2004,13:39)]Du sprachst ja immerhin das gegenwärtige Abenteuer an. Es ist teilweise echt langweilig, weil sich seit einigen Spielabenden die Magistra als Hauptfigur betätigt hat und der Rest die Randerscheinung dazu darstellt.

Wenn ein Charakter über lange Zeit ein Soloabenteuer spielt und den Rest der Gruppe nicht mit einbindet, kann es für diese Spieler schon einmal langweilig werden. Das sollte man als SL auf jeden Fall vermeiden. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass es von Spieler zu Spieler unterschiedlich ist wie lange er untätig am Tisch sitzen kann ohne das Spiel zu beeinflussen. Da kann ich euch nur raten, versucht wieder ins Abenteuer mit reinzukommen. Im Notfall könnt ihr da auch ein bischen euer Spielerwissen einsetzten, wenn ihr z. B. wißt, dass die Magistra gerade bei der Magiergilde ist, könnt ihr z. B. auf dem Markt vor der Gilde einkaufen gehen. Der SL dreht es dann schon so, dass ihr euch "zufällig" trefft. Sitzt der Rest der Gruppe nur dumm in ihrem Herbergszimmer tut sich der SL auch schwer. Die andere Möglichkeit ist, dass sich der Rest der Gruppe selbst beschäftigt, sprich ihr könnt auch ohne den SL selbst Rollenspiel machen. Der SL muss nur dann eingreifen wenn ihr die Spielwelt beeinflusst. Theologische Diskussionen z. B. kann man Stundenlang ohne Ergebnis führen und spätestens wenn die Diskussionsteilnehmer versuchen ihren Standpunkt zu verdeutlichen indem sie sich gegenseitig Verfluchen, Segenen, usw. wirds auch witzig.

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soloauftritte sind gar nicht das problem, solange sie nicht ausufern (also sich zeitlich zu stark ausdehnen). aber wie es momentan läuft, ist folgend: die magistra trifft personen und quatscht mit diesen, während der rest abwarten muss, weil wir die infos brauchen. der rest macht dann dinge, die wichtig sind, wie bewachen der magistra oder andere leute ablenken, was aber nicht eigens ausgespielt werden muss... dem zur folge, ist der rest zwar beschäftigt, die magistra aber die einzige, die agieren darf. ein solches gespräch zieht sich dann einige zeit hin und der rest ist zum zuhören verdammt, weil seine charaktere eingebunden sind. in solchen situationen finde ich es unsinng, wenn der rest nicht der magistra unter die arme greifen darf (hätten wir das nicht getan, dann hätten wir übrigens weniger infos erhalten, als wir mitlerweile haben)...

 

gruß

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Zitat[/b] (Valinor @ 18 Juli 2004,14:09)]Die andere Möglichkeit ist, dass sich der Rest der Gruppe selbst beschäftigt, sprich ihr könnt auch ohne den SL selbst Rollenspiel machen. Der SL muss nur dann eingreifen wenn ihr die Spielwelt beeinflusst. Theologische Diskussionen z. B. kann man Stundenlang ohne Ergebnis führen und spätestens wenn die Diskussionsteilnehmer versuchen ihren Standpunkt zu verdeutlichen indem sie sich gegenseitig Verfluchen, Segenen, usw. wirds auch witzig.

Hi Valinor.

 

Eigentlich ne coole Idee.

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

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Zitat[/b] (der Elfe und die Zwerg @ 18 Juli 2004,18:46)]soloauftritte sind gar nicht das problem, solange sie nicht ausufern (also sich zeitlich zu stark ausdehnen). aber wie es momentan läuft, ist folgend: die magistra trifft personen und quatscht mit diesen, während der rest abwarten muss, weil wir die infos brauchen. der rest macht dann dinge, die wichtig sind, wie bewachen der magistra oder andere leute ablenken, was aber nicht eigens ausgespielt werden muss... dem zur folge, ist der rest zwar beschäftigt, die magistra aber die einzige, die agieren darf. ein solches gespräch zieht sich dann einige zeit hin und der rest ist zum zuhören verdammt, weil seine charaktere eingebunden sind. in solchen situationen finde ich es unsinng, wenn der rest nicht der magistra unter die arme greifen darf (hätten wir das nicht getan, dann hätten wir übrigens weniger infos erhalten, als wir mitlerweile haben)...

 

gruß

Hi.

 

Andererseits darf man nicht vergessen, dass die Magistra in anderen Szenen / Abenteuern ja auch wenig agieren kann.

 

Ansonsten habe ich den nächsten Satz vergessen wink.gif kommt später noch ...

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

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Sorry, dass ich nicht jedes Posting bis ins allerkleinste Detail gelesen habe - mir ist die Textmasse bei manchen einfach zuviel.

 

Bei uns hat sich jedenfalls heraus kristallisiert, dass es weder die Spieler noch der SL (ich) leiden können, wenn Spieler, deren Charaktere nicht anwesend sind, in die Handlungen eines anderen hinein plappern oder Tipps geben. Das empfinde ich als extrem störend und halte ich auch für schlechtes Rollenspiel. (Meine Meinung.) In der Regel haben wir nur äußerst selten das Problem, dass Charaktere mehr wissen sollten, als ihr Spieler weiß - wesentlich öfters aber andersherum. Deswegen kann ich Zwelfs Argumentationslinie zwar intellektuell, aber nicht praktisch nachvollziehen.

 

Wir haben sowieso nicht allzu viele Soloaktionen, aber wenn, dann ist der Charakter/Spieler auf sich selbst gestellt. Als "unrealistischen Kompromiss" gestatten wir aber, dass die erfahrenen Sachen nicht mehr ausdrücklich und ausführlich in Rolle mitgeteilt werden müssen. Die zuhörenden Spieler dürfen ihr Wissen um die Aktionen des Solospielers also einfach in das Charakterwissen einfügen. Es sei denn natürlich, der SL oder der betreffende Spieler wollen nicht, dass die anderen Charaktere alles wissen.

 

Grüße...

Der alte Rosendorn

 

 

 

 

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Zitat[/b] (Calandryll @ 14 Juli 2004,20:32)]oder ob es bei auch vorkommt, dass sich

 

1.) Spieler mit ihrem richtigen Namen ansprechen

 

2.) den SL mitten im Spiel unterbrechen, da ihnen irgendetwas nicht passt oder sie die Regelauslegung kritisieren

 

3.) das lernen, läuft dass bei euch im Spiel oder lesen die Spieler das Regelwerk und ändern die Werte?

 

4.)die Verteilung fair abläuft oder char. spezifisch?

 

5.) und ob so etwas vorkommt wie:" lass mich Spurenlesen, ich hab +8 und du nur +6"!!

1) ständig

 

2) kommt vor

 

3) meist letzteres

 

4) char spezifisch, wenn möglich, aber immer fair

 

5) ständig

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Zitat[/b] (Rosendorn @ 18 Juli 2004,22:35)]...

Als "unrealistischen Kompromiss" gestatten wir aber, dass die erfahrenen Sachen nicht mehr ausdrücklich und ausführlich in Rolle mitgeteilt werden müssen. Die zuhörenden Spieler dürfen ihr Wissen um die Aktionen des Solospielers also einfach in das Charakterwissen einfügen. Es sei denn natürlich, der SL oder der betreffende Spieler wollen nicht, dass die anderen Charaktere alles wissen.

 

Grüße...

Der alte Rosendorn

Hi Rosendorn.

 

Ich denke auch, dass von Dir beschriebene ist notwendig, um die Erzählerei nicht aufzublähen. Wenn der entsprechende Char sagt "Ich erzähle den Anderen alles" oder "Ich erzähle das und das nicht" oder "Ich erzähle die und die Teile" dann reicht auch mir das.

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

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Zitat[/b] (der Elfe und die Zwerg @ 17 Juli 2004,19:31)]@ nanoc: dann vertrittst du ja wieder eine "moderatere" haltung, denn 50/50 war es lange zeit nicht, was du wolltest. du lagst mal bei 90% rollenspiel... das sind ja ganz andere ausgangssituationen, mit deinen werten...

 

@ all: gut. wenn ein charakter intelligenz 100 hat, wie will man das dann so umsetzen, das dies rollengerecht gespielt wird? durch meisterhinweise? toll! dann kann auch die gruppe zusammen arbeiten, das wirkt nicht so nach geschenkt. was dann? das ganze sind abstrakte werte und wenn man solche, besonders geistigen und gesellschaftlichen, attribute umsetzen will, dann wird es schwer dies auch rollengerecht zu tun. intelligenz ausspielen geht dann ganz gut, wenn man dumme leute spielen will. aber hohe intelligenz auszuspielen ist immer eine glückssache. denn das hat nichts mit verstellen zu tun, sondern mit verstehen. die hohe intelligenz kommt besser rüber, wenn der spieler nicht auf sich alleine gestellt ist, sondern die hilfestellung erhält, diese intelligenz auch rüberzubringen. dies passiert indem die anderen mitwirken... eine magistra wirkt intelligenter, wenn sie viele fragen stellen kann, als wenn sie nur wenige hat (und dabei event. wichtiges vergisst).

 

aber im großen und ganzen hat nanoc nicht unrecht. einzelnen spielern infos zukommen zu lassen und anderen nicht, ist ok und scheint sinnvoll zu sein. auch die rollen auszuspielen finde ich ok, das problem ist nur, dass es häufig zu ellenlangen monologen kommt, in denen eine figur ziemlich lange aktiv ist, während der rest wartend rumsitzt. wenn die dann nicht mit eingreifen können, in form von ideen, dann ist langeweile und lärm vorprogrammiert. [solche dinge gab es in letzter zeit häufiger, gerade auch im zusammenhang mit der magistra] wenn dieses problem gelöst werden kann, sehe ich den rest gar nicht sooo problematisch...

 

gruß

 

P.S. Sorry das wir euch hier mit unseren (Nanocs und meinen) privaten "Streitigkeiten" konfrontieren...

@Nanoc: Sorry! Ich konnte nicht anders.

 

 

 

Ich finde es traurig, daß ihr in einer Rollenspielgruppe nur zu 50% Rollenspiel zulassen wollt.

Das ist erschreckend wenig.

Wenn ihr rollenspielt, dann solltet ihr die Rätsel auch in der Rolle lösen.

Ansonsten kann man sich auch Rätselbücher kaufen.

 

 

Wenn in einer Gruppe ein intelligenter Charakter dabei ist, dann sollten die Spieler der anderen Figuren diesen vielleicht erst einmal eine oder mehrere Ideen entwickeln lassen.

Außerdem kann ein intelligenter Charakter auch ein Fachidiot sein, der nicht alles wissen muß.

 

Mein Vorschlag zur Intelligenz ist der PW, ob eine Idee, die einem kommt auch der Figur kommt. Denn intelligente Figuren können dann viel mehr Ideen entwickeln als dumme.

 

Die ellenlange Monologe gehören für die Figuren auch einmal dazu und der Rest sollte dann auch mal geduldig zuhören können. Vielleicht ist das ja euer Problem?

Aber genau das gibt jemandem mal die Möglichkeit seine Figur besser kennenzulernen.

 

Bei uns ist es so, daß wir alle in einen Heidenspaß haben, wenn einzelne Figuren mal in einer längeren Aktion sind. Sei es Informationsbeschaffung oder ein Liebesaben(d)teuer.

 

Es gehört nunmal zum Rollenspiel dazu einen Söldner zur Söldnergilde zu schicken und einen Magier in die Magiergilde.

Mein Söldner hatte drei Aufträge zur Aussicht und diese dann der Gruppe vorgestellt. Danach sagte er für den am geringsten entlohnten zu, weil die Gruppe es so wollte und vergaß völlig nach Heiltränken usw. zu fragen (vorher PW: In). Natürlich wurde er darauf angesprochen, daß die Tränke fehlten, aber auch das gehört zum Rollenspiel.

 

Das beste waren die Gesichter der Mitspieler, denen man ihr Vergnügen ansah, aber auch den Wunsch ein paar Ideen beizusteuern. Sie taten es aber nicht.

Und das nenne ich gutes Rollenspiel und Höflichkeit oder gutes Benehmen.

 

Natürlich reden wir auch mal durcheinander, wenn die Figuren getrennt sind, aber erst wenn alle wieder zusammentreffen, dann wird unter den Figuren Kritik geübt, nachgefragt und gerade das ist so schön. Bei der Stillen Post kann nämlich so einiges verloren gehen, wenn der SL nicht immer alle Informationen an die Gruppe weitergibt, weil er mit einem Spieler vor der Tür war.

 

Wenn die gruppe dann beschließt, den lassen wir nirgends mehr alleine hingehen, dann kann der SL auch alle anderen mit vor die Tür nehmen.

 

Ich finde es einfach spannend, wenn ein Mitspieler mit dem SL wieder reinkommt und dann soeben gesammelte Informationen an die Gruppe versucht weiterzugeben.

 

Oh, es ist auch zweifelsohne lustig, wenn alle wissen welche Infos es gibt und dann die Diskrepanz bemerken zu dem, was der Spieler weitergibt. Aber dann haben sie trotzdem alle Infos und das ist einfach nicht so schön.

 

Natürlich erleichtert das das Lösen des Abenteuers, aber es nimmt auch von der Spannung.

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Hi Jürgen.

 

Die Fifty/Fifty-Aussage von der Spielerin habe ich nicht unbedingt als 50% Rollenspiel, 50% Rätsellösung verstanden.

 

Sie schreibt ja "Ich würde sagen fifty/fifty: die Handlung ist natürlich wichtig und das Bestehen des Abenteuers, aber genauso wichtig sind Rolle und Stimmung."

 

Also Rollenspiel eh, aber halt nicht nur freies Rollenspiel, sondern das Abenteuer soll ja schon gespielt/gelöst werden.

 

Das habe ich evtl. falsch rübergebracht.

 

Jürgen hat vollkommen recht:

Zitat[/b] ]

Wenn ihr rollenspielt, dann solltet ihr die Rätsel auch in der Rolle lösen.

Ansonsten kann man sich auch Rätselbücher kaufen

 

2 von 3 SpielerInnen wollen lt. meiner Befragung dieses

"

*  Wer als Char an einer Situation nicht beteiligt ist, sollte nichts zu den beteiligten Chars sagen dürfen.

* Generell sollte mehr Rollenspiel laufen in dem Sinne, dass nicht die Spieler die Situationen schaffen sollen oder evtl. scheitern, sondern die Chars."

 

So wie es ausschaut, werden wir das auch mal probieren.

 

Ich denke, man kann die verschiedenen Methoden mal testen und dann schauen, was spielbar ist und Spaß macht.

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

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Also bei uns läuft das auch so, dass Spieler dessen chars nicht da sind nicht dazwischen plappern dürfen, das geht nämlich nicht und ist wie eine Stimme aus dem "Off". Meine Spieler und ich sind da einer Meinung.

Gelegentlich trennen wir auch die Räume, wenn ich es als SL für wichtig erachte oder wenn der Spieler es will, z.b. wenn er etwas einsacken will.

 

Ich finde 50% Rollenspiel viel zu wenig und das ist ja genau der Punkt was mir zurzeit an meiner Gruppe nicht passt, obwohl ich eine Verbesserung merke.

Aber ich strebe die nie erreichbaren 100% Rollenspiel an und meine Spieler versuchen alles.

 

mfg

 

Calandryll, der sich bei seine Mitspieler für die Geduld bedankt, die sie schon öfters haben mussten wink.gif

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Zitat[/b] (Jürgen Buschmeier @ 19 Juli 2004,11:44)]Die ellenlange Monologe gehören für die Figuren auch einmal dazu und der Rest sollte dann auch mal geduldig zuhören können.

 

 

Ich finde es einfach spannend, wenn ein Mitspieler mit dem SL wieder reinkommt und dann soeben gesammelte Informationen an die Gruppe versucht weiterzugeben.

Die Monologe sind dann ok, wenn sie, wie du geschrieben hast, auch einnmal vorkommen. Aber wenn dies über Spielabende läuft, dann wird es nervig...

 

Zu dem zweiten Punkt: Da hast du Recht. Es hat seinen Reiz und gewisse Situationen leben davon. Das gibt es bei uns aber auch (nicht immer ist es passend), aber das besteht meistens nicht darin, dass Dinge lange ausgespielt werden, sondern die Figur nur etwas erfährt...

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Zitat[/b] (Rosendorn @ 18 Juli 2004,22:35)]Wir haben sowieso nicht allzu viele Soloaktionen, aber wenn, dann ist der Charakter/Spieler auf sich selbst gestellt.

Bei wenigen Soloaktionen kann ich es voll nachvollziehen, dass dann der Spieler auf sich gestellt sein soll, bei langen oder vielen, ist dies für viele Spieler aber ein vergeudeter Spielabend. Wenn wir vier Stunden spielen und ich insgesamt eine Stunde Hin- und eine Stunde Zurückfahre, dann finde ich es schon schade und frustrierend, wenn ich zwei Stunden rumsitze. (Klar können sich die Charaktere auch anders beschäftigen, aber manchmal sind sie eingebunden und dann muss man wirklich rumsitzen.)

Wahrscheinlich ist es sinnvoll, lange Soloaktionen nicht auszuspielen, wenn der Rest dabei ist, sondern privat mit dem betreffenden Spieler... Aber das ist auch blöd, wenn die Soloaktion wichtige Infos liefern soll, und das ganze mitten am Abend läuft...

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<span style='color:green'>@Nanoc und Der Elfe:

 

Ohne die Runde wirklich zu kennen, ohne in ihr gespielt zu haben, können wir außenstehende die Situation nicht beurteilen. Ich bin davon überzeugt, dass weder Nanocs noch Der Elfes Erklärungen objektiv sind.

 

Gruppeninterne Streitigkeiten gehören eigentlich nicht in ein öffentliches Forum. Ich habe mich als Moderator hier noch nicht eingemischt, da sich der Streit rund um das Thema des Stranges drehte. Seit einigen Seiten allerdings driftet Eure Diskussion in Bereiche ab, die nicht Mitglieder Eurer Gruppe nicht mehr Nachvollziehen können, bzw. es nur noch darum geht möglichst viele Forumbenutzer auf die eigene Seite zu ziehen. Dazu ist das Forum allerdings nicht da. Differenzen dieser Art verlegt bitte auf den Messenger bzw. auf Gespräche innerhalb Eurer Runde.

 

Viele Grüße

hj</span>

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Hi HJ.

 

Ich werde versuchen, mich an Dein Posting zu halten. "Versuchen" deshalb, da ich es weder so ganz verstehe noch mir die Umsetzung in die Praxis vorstellen kann noch verstehe, was erlaubt und was verboten ist.

 

Erstens: Wenn ich Zwelf und ich in unterschiedlichen Gruppen wären dürften er und ich im Forum über unsere unterschiedlichen Ansichten diskutieren. Da wir in einer Gruppe sind, nicht. Aha.

(Dazu kommt, dass wir auch neben dem Forum diskutierten, nämlich die "zu speziellen Dinge)

 

Es war hier sehr interessant, mal die anderen Meinungen zu hören bzw. von dem Spielstil in den anderen Gruppen zu lesen. Wir haben zwar 3 Gruppen, aber mit fast komplett den gleichen SpielerInnen, so das "neuer" oder "anderer" Einfluß fehlt. Con-Erfahrung bzw. Erfahrung mit anderen Gruppen haben auch die Wenigsten, so das die Debatte hier praktisch ist. Was ändert die Tatsache daran, dass Zwelf und ich in einer Gruppe sind bzw. noch andere Debatten nebenher laufen haben?

 

Und das wir uns auf eine (unsere) reale Gruppe beziehen macht die Sache doch eher anschaulicher, oder?

 

Dazu kommt, das Zwelf und ich selten uns nur aufeinander bezogen (also eine eigene Debatte in der großen führten), sondern oft auch auf die Postings der "Anderen". Diese bezogen sich ja auch auf "unsere" Postings, so undurchsichtig schien unsere Debatte ja nicht zu sein.

 

Außerdem hat sich bisher niemand beschwert, oder? Obwohl wir das Thema selbst angsprochen haben (ob wir zu "Insider" diskutieren für ein öffentliches Forum).

 

Zweitens: Es kommt doch im Midgard-Forum öfters vor, dass von einer Gruppe zwei oder mehr SpielerInnen/SL drin sind. Wann dürfen die was wo diskutieren?

 

Zitat[/b] ]Ohne die Runde wirklich zu kennen, ohne in ihr gespielt zu haben, können wir außenstehende die Situation nicht beurteilen.

 

Das ist doch eigentlich immer so, oder? Wir kennen doch i.d.R. die wenigsten Gruppen aus eigener Anschauung.

 

Zitat[/b] ]Ich bin davon überzeugt, dass weder Nanocs noch Der Elfes Erklärungen objektiv sind.

 

Welche Erklärungen sind schon objektiv? Welches Posting im Forum ist nicht geprägt durch die eigene Meinung des Schreibers?

 

Natürlich sind meine Erklärungen nicht objektiv. Sie geben meine Meinung wieder. Die Postings der Anderen hier nicht ???

 

Ich habe nie behauptet, für einen Teil meiner Gruppe zu sprechen oder für die "Gruppe der Rollenspieler für mehr Rollenspiel".

 

Zitat[/b] ]

Gruppeninterne Streitigkeiten gehören eigentlich nicht in ein öffentliches Forum. Ich habe mich als Moderator hier noch nicht eingemischt, da sich der Streit rund um das Thema des Stranges drehte. Seit einigen Seiten allerdings driftet Eure Diskussion in Bereiche ab, die nicht Mitglieder Eurer Gruppe nicht mehr Nachvollziehen können, bzw. es nur noch darum geht möglichst viele Forumbenutzer auf die eigene Seite zu ziehen.

 

Ich bin mir nicht sicher, ob das noch jemand außer Dir so empfunden hat: Das Zwelf und/oder ich "Leute auf unsere Seite ziehen wollen. Letztlich haben doch fast Alle (auch wir) festgestellt, es gibt halt unterschiedliche Ansichten und jeder soll so glücklich werden, wie er/sie will.

 

Daher halte ich Deine Ermahnung für zu spät. Die Debatte ist ja eigentlich zu großen Teilen schon gelaufen.

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

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Zitat[/b] (der Elfe und die Zwerg @ 19 Juli 2004,15:21)]Wahrscheinlich ist es sinnvoll, lange Soloaktionen nicht auszuspielen, wenn der Rest dabei ist, sondern privat mit dem betreffenden Spieler... Aber das ist auch blöd, wenn die Soloaktion wichtige Infos liefern soll, und das ganze mitten am Abend läuft...

Hi.

 

Nun ja, wo es geht, handhabe ich das ja so auch. Aber ich kann mich nicht andauernd mit SpielerInnen treffen und Einzelsessions machen. Dazu fehlt die Zeit.

 

Daher finde ich räumliche Trennung eine Möglichkeit. In dem "nicht-Spiel-Raum" kann ja ruhig über sonstwas geredet werden. Obwohl hier der Nachteil ist, die SpielerInnen kommen raus aus dem Spiel. Und der Wiedereinstieg kann schwierig sein.

 

Daher finde ich den Vorschlag von Valinor sehr interessant (freies Rollenspiel so lange)

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

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Zitat[/b] (Nanoc der Wanderer @ 19 Juli 2004,18:51)]Was ändert die Tatsache daran, dass Zwelf und ich in einer Gruppe sind bzw. noch andere Debatten nebenher laufen haben?

Naja, ihr könnt es von Angesicht zu Angesicht vielleicht schneller ausdiskutieren. Leute aus verschiedenen Gruppen und verschiedenen Städten können das nicht. Deswegen wird da ein Unterschied gemacht.

 

Zitat[/b] ]Außerdem hat sich bisher niemand beschwert, oder?

 

Doch, der Admin. Nur hat der auch die Möglichkeit das gleich in die Hand zu nehmen smile.gif .

 

Grüße, Marc [der es für unangebracht hält Mod-Anmerkungen  - das ist für mich nämlich ein wenig wie eine SL-Entscheidung -  im Forum zu diskutieren.]

 

Aber ich bin ja nicht hj

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Zitat[/b] (mystic.x @ 19 Juli 2004,19:45)]
Zitat[/b] (Nanoc der Wanderer @ 19 Juli 2004,18:51)]Was ändert die Tatsache daran, dass Zwelf und ich in einer Gruppe sind bzw. noch andere Debatten nebenher laufen haben?

 

Naja, ihr könnt es von Angesicht zu Angesicht vielleicht schneller ausdiskutieren. Leute aus verschiedenen Gruppen und verschiedenen Städten können das nicht. Deswegen wird da ein Unterschied gemacht.

 

Zitat[/b] ]Außerdem hat sich bisher niemand beschwert, oder?

 

Doch, der Admin. Nur hat der auch die Möglichkeit das gleich in die Hand zu nehmen smile.gif .

 

Grüße, Marc [der es für unangebracht hält Mod-Anmerkungen  - das ist für mich nämlich ein wenig wie eine SL-Entscheidung -  im Forum zu diskutieren.]

 

Aber ich bin ja nicht hj

Hi.

 

O.k. o.k. ich hab es kapiert.

 

Im Forum diskutiert man Entscheidungen oder Probleme nicht offen, sondern "intern" oder "hinter der Hand"

 

Ach ja:

Ich wohne übrigens nicht in der gleichen Stadt wie Zwelf und sehe ihn i.d.R. auch nur zu den Runden sieht.

 

Und habe ja auch gesagt das ich versuchen will, mich an HJ´s Posting zu halten.

 

Abgesehen davon diskutierte ich, wie ja auch schon gesagt, auch "nebenher" mit Zwelf per E-Mails. Ich fand die Anregungen hier im Forum aber interessant, daher haben wir auch hier diskutiert. Diese hätten wir alleine ja auch nicht gehabt.

 

Das sich niemand beschwerte habe ich so gemeint, dass im Strang selber keine Kritik kam sondern "nur" vom Mod. Also Entscheidung von oben.

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

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@ Valinor: wie sieht das denn mit dem "freien Rollenspiel" bei euch aus? Wird das dann nicht recht laut im Hintergrund? Wird es irgendwie angeregt oder machen es die Spieler von alleine, um sich zu beschäftigen und um ihre Chraktere besser kenne zu lernen? Wie kommt es, dass ihr nicht über Fußball diskutiert, sondern über "religiöse" Fragen? das Problem das ich dabei sehe, ist dass die Spieler dann natürlich Hintergrundwissen haben müssen, das nicht alle haben. Es bringt ja nichts, wenn wir über die albischen Götter diskutieren, aber drei der vier Diskutanten sich damit nicht oder nur oberflächlich auskennen...

 

Gruß

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Zitat[/b] ]@ Valinor: wie sieht das denn mit dem "freien Rollenspiel" bei euch aus? Wird das dann nicht recht laut im Hintergrund?
Das freie Rollenspiel ergibt sich bei uns meistens. Es kann laut werden, aber meistens ist es so wie wenn 2 Gespräche an einem Tisch stattfinden. Das geht problemlos.

 

Zitat[/b] ]Wird es irgendwie angeregt oder machen es die Spieler von alleine, um sich zu beschäftigen und um ihre Chraktere besser kenne zu lernen? Wie kommt es, dass ihr nicht über Fußball diskutiert, sondern über "religiöse" Fragen? das Problem das ich dabei sehe, ist dass die Spieler dann natürlich Hintergrundwissen haben müssen, das nicht alle haben.

Das kommt einfach dann auf, wenn z. B. die Magistra von ihrem letzten Gespräch zurückkommt und z. B. dem Barbaren in Play versucht zu erklären was los war. Sie versucht ihn davon zu überzeugen diplomatisch vorzugehen und will einfach nur hingehen und dem bösen Obermotz eine vor den Latz knallen. Schon gibt es eine Diskussion zwischen den beiden und der Rest der Gruppe kann was anderes machen.

Zitat[/b] ] Es bringt ja nichts, wenn wir über die albischen Götter diskutieren, aber drei der vier Diskutanten sich damit nicht oder nur oberflächlich auskennen...

Über Götter wird nur ein Gläubiger diskutieren, sprich ein PRI oder ein Or. Und die müssen sich mit ihrem Gott auseinandergesetzt haben, sonst könnten sie ihren Charakter ja nicht spielen. Die anderen Ungläubigen wissen Inplay nichts oder nur wenig von den Göttern und somit müssen die Spieler das auch nicht.

 

Z. B.:

Sö betritt eine Grabkammer und bedient sich.

PRI: "Hey ihr könnt doch nicht einfach die Toten bestehlen!"

Sö: "Wieso nicht, sind doch tot!"

PRI: "Ylathor wird euch dafür bestrafen!"

Sö: "Was für'n Typ?"

PRI: "Ylathor ist der Gott dem ich diene. Er ist der Gott der Toten und blablabla"

Schon kann der Rest der Gruppe den Ganzen restlichen Dungeon auseinandernehmen, da höchstwahrscheinlich keiner der beiden so schnell nachgeben wird.

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Zitat[/b] (Valinor @ 19 Juli 2004,22:52)]Über Götter wird nur ein Gläubiger diskutieren, sprich ein PRI oder ein Or. Und die müssen sich mit ihrem Gott auseinandergesetzt haben, sonst könnten sie ihren Charakter ja nicht spielen. Die anderen Ungläubigen wissen Inplay nichts oder nur wenig von den Göttern und somit müssen die Spieler das auch nicht.

 

Z. B.:

Sö betritt eine Grabkammer und bedient sich.

PRI: "Hey ihr könnt doch nicht einfach die Toten bestehlen!"

Sö: "Wieso nicht, sind doch tot!"

PRI: "Ylathor wird euch dafür bestrafen!"

Sö: "Was für'n Typ?"

PRI: "Ylathor ist der Gott dem ich diene. Er ist der Gott der Toten und blablabla"

Schon kann der Rest der Gruppe den Ganzen restlichen Dungeon auseinandernehmen, da höchstwahrscheinlich keiner der beiden so schnell nachgeben wird.

@nanoc und zwelf

 

Ich finde es gut, dass hj  eingegriffen hat, weil ich mich in dem Moment aus Eurer Diskussion ausgeklinkt habe, als sie eine privat Fehde wurde.

 

@valinor

 

Also, dass nur Priester oder Ordenskrieger gläubig sind, entspricht meiner Definition von schlechtem Rollenspiel ziemlich genau. Es ist für mich völlig unverständlich, wie man in einer Welt ungläubig sein kann in der es Götter bewiesenermaßen gibt! Wohl gemerkt die Existenz von Göttern ist auf Midgard genauso sicher wie ein Naturgesetz! Spieler, die da sagen, man muss sich nicht an deren Gebote halten, spielen aus meiner Sicht schlecht, weil sie sich nicht auf die "Realität" der Spielwelt einlassen.  Das ist genauso, als wenn sie sagen würden: "Ich weiß aber, dass mein Schwert nicht nach unten fällt, wenn ich es loslasse und im übrigen gibt es auch überhaupt keine Stadtwachen, die sind alle Ilusionen."

 

Wenn Spielfiguren grundsätzlich über Götter und deren Gebote diskutieren ist das aus meiner Sicht deshalb nicht überflüssig, sondern schlicht die Frage: Glaubst Du an die Realität oder bist Du geisteskrank? Eine völlig andere Frage ist es, ob sich jeder Charakter an die spezifischen Gesetzes eines bestimmten Gottes halten muss. Er kann ja einen anderen Glauben haben und sogar den entsprechenden Glauben verachten. Wer mit einer solchen glaubensinternen Logik bestimmte Sachen macht, oder nicht, spielt gut. Wer behauptet Atheist zu sein, braucht dafür schon eine verdammt gute Begründung und muss immer damit rechnen für geisteskrank gehalten zu werden.

 

Ich habe schon erlebt, dass sich bestimmte Spielfiguren nicht von anderen heilen ließen, weil die nicht an deren Götter glauben (und es waren keine Priester oder Ordenskrieger). Das halte ich für exzellentes Rollenspiel.

 

Atheisten müssen bei mir als SpL deshalb immer damit rechnen, dass ich ihnen off-game erkläre, was ich von ihrer Art der Weltsicht halte. Die meisten Rollenspieler haben da nämlich einen blinden Fleck, was die "Realitäten" Midgards angeht.

 

Gruß

 

Jakob

 

 

 

 

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<span style='color:green'>Um die Diskussion rund um meine Moderation abzuschließen (zumindest öffentlich, bei Diskussionsbedarf bitte eine PN an mich, bzw. wenn Du meinst es wäre von breitem Intresse mach einen eigenen Strang auf).

 

Es geht nicht darum, Euch nicht Gruppeninternas diskutieren zu lassen. Es geht um den Austausch von Argumenten, die von der Allgemeinheit nicht nachvollzogen werden können wie z.B:

 

Zitat[/b] ](abgesehen davon war es anscheinend ein Fehler von Dir anzunehmen, dass alle das so sehen wie Du und ich nur alleine was durchdrücken will gegenüber der Gruppe...)

 

Zitat[/b] ]Nanoc: nein ich denke nicht immer nur an Zwang, aber manchmal kommt es so, bei dir, rüber. und dann liegen solche gedanken schon nahe...

 

Das sind nur zwei Beispiele von vielen aus diesem Strang.

 

Viele Grüße

hj</span>

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Hi.

 

Wie gesagt, ich werde mich eh dran halten. (weniger aus "Einsicht", sondern um niemanden zu nerven. Schade auch, dass Jakob nicht selber was gesagt hat)

 

@ Jakob

 

Zitat[/b] ] Also, dass nur Priester oder Ordenskrieger gläubig sind, entspricht meiner Definition von schlechtem Rollenspiel ziemlich genau. ....

 

Die Debatte wurde ja in anderen Strängen schon geführt. Aber ich gebe Dir prinzipiell recht. Die meisten SpielerInnen gehen zu "modern" an Midgard ran. Auch wenn ich das evtl. etwas anders begründen würde.

 

Zitat[/b] ]Ich habe schon erlebt, dass sich bestimmte Spielfiguren nicht von anderen heilen ließen, weil die nicht an deren Götter glauben (und es waren keine Priester oder Ordenskrieger). Das halte ich für exzellentes Rollenspiel.

 

turn.gif Jo, klasse Rollenspiel  turn.gif

 

Es grüßt

Nanoc der Wanderer

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Zitat[/b] (Jakob Richter @ 19 Juli 2004,10:47)]Also, dass nur Priester oder Ordenskrieger gläubig sind, entspricht meiner Definition von schlechtem Rollenspiel ziemlich genau. Es ist für mich völlig unverständlich, wie man in einer Welt ungläubig sein kann in der es Götter bewiesenermaßen gibt! Wohl gemerkt die Existenz von Göttern ist auf Midgard genauso sicher wie ein Naturgesetz! Spieler, die da sagen, man muss sich nicht an deren Gebote halten, spielen aus meiner Sicht schlecht, weil sie sich nicht auf die "Realität" der Spielwelt einlassen.

PRI und Or sind bei mir die Personen, die sich mit den Göttern eingehend befassen. Das heißt nicht das die anderen keine Glauben haben. Die Wortwahl "ungläubig" war hier etwas irreführend. Ich meinte hier andersgläubig. Für Schamanen gibt es z. B. keine Götter in dem Sinne, das sind halt Geister. Auch Magier können durchaus ungläubig sein, denn Götter wirken meistens durch ihre Priester und wenn die Wunder wirken kann ein Magietheoretiker das auch ohne einen Gott erklären. Auch ein Barbar aus der Pampa ist nicht mit der albischen Götterwelt vertraut und hat demnach auch ganz andere Gebote. Demnach folgt jeder Spieler anderen Geboten und im Extremfall ist ihm die Götterwelt einfach egal. Wieso an irgendwelche Gebote halten, wenn der Gott eh nicht in Erscheinung tritt? Und in Erscheinung wird er erst treten, wenn man die Gebote ziemlich deutlich überschreitet. Daher kann man auch an Götter Glauben und deren Gebote trotzdem verletzen, sogar bewußt.

 

Aber zurück zum Thema. Was ich mit dem ursprünglichen Posting eigentlich sagen wollte ist, stellt euch einfach vor, was eure Charaktere machen würden. Würden die den ganzen Tag über dumm auf dem Herbergszimmer sitzen? Sitzen sie abends schweigend am Lagerfeuer? Nein, sie machen irgendetwas. Genau wie ihr. Ihr redet über Fußball und eure Charaktere? Über irgendwas, was sie halt interessiert. Seien es die Götter (auch Jakob's Beispiel gab sicher einiges an Inplay-Diskussionen), Sportarten, besiegte Monster, Fallen im Dungeon, das Wetter, oder am besten das aktuelle Abenteuer. Diskussionen über NSCs, die Reise, Gefahren, Verschwörungstheorien, usw.

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Zitat[/b] (Valinor @ 20 Juli 2004,13:34)]
Zitat[/b] (Jakob Richter @ 19 Juli 2004,10:47)]Also, dass nur Priester oder Ordenskrieger gläubig sind, entspricht meiner Definition von schlechtem Rollenspiel ziemlich genau. Es ist für mich völlig unverständlich, wie man in einer Welt ungläubig sein kann in der es Götter bewiesenermaßen gibt! Wohl gemerkt die Existenz von Göttern ist auf Midgard genauso sicher wie ein Naturgesetz! Spieler, die da sagen, man muss sich nicht an deren Gebote halten, spielen aus meiner Sicht schlecht, weil sie sich nicht auf die "Realität" der Spielwelt einlassen.

PRI und Or sind bei mir die Personen, die sich mit den Göttern eingehend befassen. Das heißt nicht das die anderen keine Glauben haben. Die Wortwahl "ungläubig" war hier etwas irreführend. Ich meinte hier andersgläubig. Für Schamanen gibt es z. B. keine Götter in dem Sinne, das sind halt Geister. Auch Magier können durchaus ungläubig sein, denn Götter wirken meistens durch ihre Priester und wenn die Wunder wirken kann ein Magietheoretiker das auch ohne einen Gott erklären. Auch ein Barbar aus der Pampa ist nicht mit der albischen Götterwelt vertraut und hat demnach auch ganz andere Gebote. Demnach folgt jeder Spieler anderen Geboten und im Extremfall ist ihm die Götterwelt einfach egal. Wieso an irgendwelche Gebote halten, wenn der Gott eh nicht in Erscheinung tritt? Und in Erscheinung wird er erst treten, wenn man die Gebote ziemlich deutlich überschreitet. Daher kann man auch an Götter Glauben und deren Gebote trotzdem verletzen, sogar bewußt.

Ich sehe das vollkommen anders. Natürlich muss auch ein Magier an prinzipiell an die Existenz von Göttern glauben, wenn er nicht als geisteskrank gelten will. Selbstverständlich kann er nicht alle Wundertaten mit Magietheorie erklären. Das geht weder nach den Grundsätzen, noch nach den Regeln des Arkanums (wie will er z.B. erklären, dass Magier für bestimmte Zauber Material brauchen, Priester aber nicht). Ein Magier, der nicht an die Wirkung göttlicher Magie glaubt, wäre genauso, als wenn er behaupten würde, er glaube nicht an die Wirkung eines Schwerttreffers, weil er den Schaden auch anderes erklären kann. Beides ist Realität aus Midgard, wie kann man das bestreiten?

 

Wunder wirken, genauso, wie jede andere Realität Midgards. Alles andere ist schlicht Realitätsverleugung und

Atheismus ist auf Midgard schlicht Unsinn. Klar glaube ich an die Macht von Xan genauso, wie an die Macht des Schwarzen Angus. Beide sind real. Ein Spieler der so spielt, dass er Götter verleugnet hat eine "out off game" Intervention des SpL verdient.

 

Wie man im Rollenspiel Midgard eine Figur so spielen kann, dass Götter - oder genauer die Macht der Götter - nicht in Erscheinung treten, ist mir ein totales Rätsel! Man kann seine Figur so spielen, dass sie ihre Gesetze bewußt missachten, keine Frage, aber das ist was völlig anderes, als zu versuchen Wunder anders zu erklären.

 

Das ist übrigens auch in den Regeln so, nirgends ich betone nirgends steht, dass es einem freigestellt sei, die Regeln zu göttlichen Wundern, nicht zu beachten. Genausowenig, wie jemand auf die Idee kommen könnte, die Kampfregeln nicht zu beachten.

 

Gruß

 

Jakob

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Zitat[/b] (Jakob Richter @ 19 Juli 2004,18:31)]Ich sehe das vollkommen anders. Natürlich muss auch ein Magier an prinzipiell an die Existenz von Göttern glauben, wenn er nicht als geisteskrank gelten will. Selbstverständlich kann er nicht alle Wundertaten mit Magietheorie erklären. Das geht weder nach den Grundsätzen, noch nach den Regeln des Arkanums (wie will er z.B. erklären, dass Magier für bestimmte Zauber Material brauchen, Priester aber nicht).

Glaub ich nicht. Ich habe nur behauptet, dass ein Magier die Wunder von Priestern Magietheoretisch erklären kann. Ich habe weder behauptet, dass die Theorie richtig ist noch, dass der Magier nicht geisteskrank ist. Man kann auch Geisteskranke Charaktere spielen. Außerdem muss eine Ingame Erklärung nicht konform mit dem Arkanum sein sondern nur mit der Spielwelt.

 

Zitat[/b] ]Wie man im Rollenspiel Midgard eine Figur so spielen kann, dass Götter - oder genauer die Macht der Götter - nicht in Erscheinung treten, ist mir ein totales Rätsel! Man kann seine Figur so spielen, dass sie ihre Gesetze bewußt missachten, keine Frage, aber das ist was völlig anderes, als zu versuchen Wunder anders zu erklären.

 

Findet man bei dir als SL Götter an jeder Straßenecke stehen? Also bei mir nicht. Götter treten im Midgard meines Wissens nach nur äußerst selten in Erscheinung. Soweit ich weiß sind mir bis jetzt erst in einem einzigen Abenteuer Götter persönlich untergekommen.

Stell dir einfach mal vor: Ein Dorf, zu wenig Bewohner und zu weit weg von jeder Zivilisation, so dass bisher keine Kirche hier Fuß gefaßt hat. Das einzige was man hier kennt sind die Zauber des Dorfschamanen und gelegentlicher Wanderpriester/Druiden/Heiler, die ihren Glauber hier aber nicht durchsetzen können. Ich spiele jetzt jemanden aus genau dem Dorf und treffe auf dich, einen Xan-Priester. Wie willst du mir beweisen, dass es deinen Gott gibt und du nicht so'n Stadtschamane bist?

Ich bin der Meinung dass du das ohne GG nicht kannst! Denn deine Wunder reichen nicht. Die Unterschiede zwischen den Zauberern schnall ich als Barbar nicht. Also bin ich erst einmal Gleichgültig (hab endlich den richtigen Begirff gefunden). Und das ist eine offizielle Wahl für den Glauben.

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