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Zottel

Bannen von Zauberwerk auf Vertraute

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Was passiert eigentlich wenn Ich oder jemand anderes Bannen von Zauberwerk auf meinen Vertrauten spricht?

Spontan würde ich sagen das, zumindest wenn ich den Spruch selber spreche, keinen Schock erleide, aber der Vertraute halt nicht mehr Vertrauter ist.

Meinungen?

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Es scheint mir, als sollte dann die Bindung aufgehoben sein.

Das hätte dann auch den Schock zur Folge und ev. den Tod des Vertrauten, je nach dessen Alter.

 

Auch wenn die SF den Spruch selbst aufhebt, sollte der Schock bestehen, denn die besondere Verbindung ist einfach nicht mehr da.

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Naja, bei der Spruchbeschreibung steht man bekommt den Schock wenn der Vertraute stirbt...

Wieso sollte der Vertraute sterben? Werden die durch den Zauber aelter als normal?

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Das initiale Binden des Vertrauten hat keine Wirkungsdauer. Somit kann man es durch Bannenvon Zauberwerk nicht aufheben und der Vertraute bleib Vertrauter bis dieser stirbt.

 

Der zweite Zauber, der es dem Zauberer ermöglicht durch die Augen seines vertrauten zu sehen, hat eine Wirkungsdauer und ist somit auch aufhebbar.

 

Viele Grüße

hj

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Ich sehe das etwas anders als HJ: Beim initialen Binden ist keine Wd angegeben. Es ist höchst diskutabel, ob die Wd 0 oder unendlich ist. Ein Zauber mit Wd 0 ist z. B. Heilen von Wunden; hier wirkt die Magie nur ganz kurz, bis der natürliche Zustand wieder hergestellt ist, der sich dann von alleine - ohne Magie -erhält. Ein Zauber mit Wd unendlich ist z. B. Vereisen, der jederzeit Magie benötigt, um den gefrorenen Zustand aufrecht zu erhalten (und daher auch bannbar ist).

 

Binden des Vertrauten kann mit beiden vergleichbar sein: Es kann sein, dass die Magie nur kurz wirkt, um die dauerhafte Verbindung zwischen Hexer und Familiar (den Silberfaden) herzustellen; dann ist die Wd 0 und der Spruch nicht bannbar. Es kann aber auch sein, dass die Magie die ganze Zeit wirken muss, weil der Silberfaden gerade die "Manipulation des Magan" ist, die man laut der Spruchbeschreibung von Bannen von Zauberwerk wieder rückgängig machen kann. Die Ausgangsfrage kann ich daher nur mit einem klaren: Ich weiß es nicht! beantworten.

 

Ich kann aber immerhin sagen, dass die Verbindung zwischen Hexer und Familiar mit Sicherheit durch eine Schwarze Bannsphäre zerstört werden kann, weil diese entsprechende Silberfäden durchtrennt. Und ich stimme Zottel zu, dass in einem derartigen Fall (auch falls man dass Bannen des Binden zulässt) der Hexer keinen Schock erleidet; das ist nur beim Tod des Vertrauten der Fall. Der Tod ist nämlich etwas völlig anderes als die Auflösung der Verbindung: Ich gehe davon aus, dass beim Tod des Vertrauten die Verbindung zunächst einmal noch besteht, und dass der Hexer gerade wegen dieser Verbindung mit einem sterbenden Wesen den Schock erhält. Wird die Verbindung ohne Tod gelöst, dürfte das unproblematisch sein.

 

Grüße,

 

Hendrik

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Dass man permanente magische Effekte nicht aufheben kann, stimmt so nicht. Selbst magischen Gegenständen kann man ihre Magie bannen. Die Verbindung, die durch "Binden des Vertrauten" geschaffen wird, ist definitiv magisch, beruht auf Magan und ist somit meiner Meinung nach auch durch "Bannen von Zauberwerk" bannbar. Nur wenn es sich um Dweomer handeln würde, könnte man es nicht bannen.

 

Grüße,

Tede

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Zitat[/b] (Tede @ 19 März 2004,13:21)]Dass man permanente magische Effekte nicht aufheben kann, stimmt so nicht. Selbst magischen Gegenständen kann man ihre Magie bannen. Die Verbindung, die durch "Binden des Vertrauten" geschaffen wird, ist definitiv magisch, beruht auf Magan und ist somit meiner Meinung nach auch durch "Bannen von Zauberwerk" bannbar. Nur wenn es sich um Dweomer handeln würde, könnte man es nicht bannen.

Das Regelwerk unterscheidet zwei verschiedene Arten von permanenter Verzauberung: Wd: 0 und Wd: unendlich. Zauber mit einer Wirkungsdauer von 0 lassen sich nicht bannen. Die Frage hier ist, wie Hendrik es richtig erkannt hat, handelt es sich beim initialen Binden des Vertrauten um einen Zauber mit der Wd: 0 oder um einen Zauber mit der Wd: Unendlich.

 

Viele Grüße

hj

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@ Hendrik

Ich glaube nicht, dass der Schock durch des "Miterleben" des Todes entsteht, sondern vielmehr durch das Auflösen der magischen Verbindung. Immerhin hat der Schock direkte Folgen auf die Zauberfähigkeit des Zauberers. Andere Einschränkungen der Fähigkeiten werden nicht beschrieben. Den Schock würde ich dabei nicht mit den Schocks vergleichen, welche durch körperliche Verletzungen herrühren, sondern eher als eine Zeit der tiefen Verzweiflung.

 

@hjmaier

Wenn ich mich richtig erinnere zeichnen sich Zauber mit einer Wirkungsdauer von 0 meisten dadurch aus, dass sie einen natürlichen Zustand herstellen, sprich nur der Weg zu diesem Zustand ist magisch, der Zustand selbst aber nicht. Deshalb würde ich im Fall von "Binden des Vertrauten" von einer permanenten Dauer ausgehen.

 

Grüße,

Tede

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zu Punkt 1 (Schock oder nicht): Naja, in der Spruchbeschreibung steht klar das der Zauberer den Schock erleidet wenn der Vertraute stirbt, von Band reissen steht da nichts! Ich würde hier also Hendrik zustimmen

 

zu Punkt 2 (Wd unendlich oder 0): Auch hier muss ich Hendrik zustimmen, Wd 0 oder unendlich ist das problem. Hier würde ich jedoch zu Tedes interpretation neigen.

 

Punkt 3 : Mir ist das kommentar von Jürgen B. noch nciht klar warum der Vertraute sterben sollte?

 

Punkt 4: Wenn durch eine Schwarze Bannsphäre der Silberfaden getrennt wird, Ist dann der Vertraute wieder ein Normales tier (bzw ein freier Dämon oder was auch immer?)

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Wenn der Zauber von BdV darin besteht, dass der Silberfaden hergestellt wird, dann gefallen mit Tedes Überlegungen. Bei einer Bannsphäre sollte dann der gleiche Schock wie beim Tod auftreten, oder?

 

Leider gibt die Spruchbeschreibung da wohl nicht genügend Information (Zottels Antwort zu 1.)

 

Wenn der Silberfaden unterbrochen wurde, das Tier aber noch lebt, wie kann es dann wieder zum Vertrauten werden? Das Tier kann ja nicht plötzlich ungeeignet worden sein. Eher im Gegenteil, die lange Gewöhnung aneinander sollte die Wiederherstellung des "vertraut seins" erleichtern.

 

Solwac

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Zitat[/b] (Tede @ 19 März 2004,13:35)]@hjmaier

Wenn ich mich richtig erinnere zeichnen sich Zauber mit einer Wirkungsdauer von 0 meisten dadurch aus, dass sie einen natürlichen Zustand herstellen, sprich nur der Weg zu diesem Zustand ist magisch, der Zustand selbst aber nicht. Deshalb würde ich im Fall von "Binden des Vertrauten" von einer permanenten Dauer ausgehen.

Meist, aber nicht immer. Mein Lieblingsbeispiel ist an dieser Stelle immer Bannen des Todes und Verjüngen.

 

Für beide Arten der Wirkungsdauer gibt es gute Argumente. Welche man sich zu Eigen macht ist Geschmackssache.

 

Viele Grüße

hj

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@Zottel

Ich verstehe ehrlich gesagt, deine Frage bezüglich des Sterbens nicht ganz. Warum sollte ein Vertrauter nicht sterben? Vertraute sind Tiere und somit meist kurzlebiger als Menschen. Zudem haben Vertraute recht wenig LP.

Es ist also keineswegs unwahrscheinlich, dass mal ein Vertrauter im gefahrvollen Abenteuerleben stirbt, egal ob nun durch Verletzung, an Krankheit oder aber an Altersschwäche.

 

Grüße,

Tede

 

 

 

 

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Zitat[/b] (Tede @ 19 März 2004,13:35)]@ Hendrik

Ich glaube nicht, dass der Schock durch des "Miterleben" des Todes entsteht, sondern vielmehr durch das Auflösen der magischen Verbindung. Immerhin hat der Schock direkte Folgen auf die Zauberfähigkeit des Zauberers. Andere Einschränkungen der Fähigkeiten werden nicht beschrieben. Den Schock würde ich dabei nicht mit den Schocks vergleichen, welche durch körperliche Verletzungen herrühren, sondern eher als eine Zeit der tiefen Verzweiflung.

[...]

In der Spruchbeschreibung steht aber nur, dass der Schock durch den Tod ausgelöst wird, nicht durch das Lösen der Verbindung. Da steht noch nicht einmal, dass durch den Tod die Verbindung (sofort) aufgelöst wird. Ich halte meine These daher für wesentlich wahrscheinlicher bzw. deine These für nicht mit der Spruchbeschreibung überein stimmend.

 

Grüße,

 

Hendrik

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Zitat[/b] (Zottel @ 19 März 2004,13:43)][...]

Punkt 4: Wenn durch eine Schwarze Bannsphäre der Silberfaden getrennt wird, Ist dann der Vertraute wieder ein Normales tier (bzw ein freier Dämon oder was auch immer?)

Meinem Verständnis nach: Ja! Da ich davon ausgehe, dass bei einem Lösen der Verbindung ohne Tod des Vertrauten kein Schock ausgelöst wird, dürfte der Normalzustand wieder bestehen - ohne weitere Folgen.

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Zitat[/b] (Solwac @ 19 März 2004,13:47)][...]

Wenn der Silberfaden unterbrochen wurde, das Tier aber noch lebt, wie kann es dann wieder zum Vertrauten werden? Das Tier kann ja nicht plötzlich ungeeignet worden sein. Eher im Gegenteil, die lange Gewöhnung aneinander sollte die Wiederherstellung des "vertraut seins" erleichtern.

 

Solwac

Ich sehe nichts, was dagegen spricht, ein erneutes Binden zuzulassen!

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@tede:

Jürgen f schrieb:

Zitat[/b] ]

"Das hätte dann auch den Schock zur Folge und ev. den Tod des Vertrauten, je nach dessen Alter.

Das klang für mich danach als würde durch das bannen der Verbindung der Vertraute sterben.

Das der Vertraute leicht sterben kann ist mir völlig klar, nur nicht warum durchs lösen der Verbindung. Es klang etwas danach als würde der Vertraute durch den Zauber länger Jung bleiben, und dann beim brechen des Zaubers halt "nachaltern"... aber davon war mir nichts bekannt...

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@ hjmaier

Bannen des Todes und Verjüngen gehören beide zur Großen Magie und sind Sonderfälle . Daher finde ich sie wenig repräsentativ. Zwingend ist meine Argumentation aber nicht. Da hast du sicherlich recht.

 

Grüße,

Tede

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Zitat[/b] (Hendrik Nübel @ 19 März 2004,13:59)]
Zitat[/b] (Solwac @ 19 März 2004,13:47)][...]

Wenn der Silberfaden unterbrochen wurde, das Tier aber noch lebt, wie kann es dann wieder zum Vertrauten werden? Das Tier kann ja nicht plötzlich ungeeignet worden sein. Eher im Gegenteil, die lange Gewöhnung aneinander sollte die Wiederherstellung des "vertraut seins" erleichtern.

 

Solwac

Ich sehe nichts, was dagegen spricht, ein erneutes Binden zuzulassen!

Normales Binden meine ich nicht, dies sollte klappen. Ich meine den Passus, dass bei schlechten Würfen sich das Tier als ungeeignet erweisen soll. Dies kann meiner Meinung nach nur beim ersten Anlauf gelten und nicht, wenn das Tier schon mal Vertrauter war.

 

Solwac

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Zitat[/b] (Solwac @ 19 März 2004,14:10)]
Zitat[/b] (Hendrik Nübel @ 19 März 2004,13:59)]
Zitat[/b] (Solwac @ 19 März 2004,13:47)][...]

Wenn der Silberfaden unterbrochen wurde, das Tier aber noch lebt, wie kann es dann wieder zum Vertrauten werden? Das Tier kann ja nicht plötzlich ungeeignet worden sein. Eher im Gegenteil, die lange Gewöhnung aneinander sollte die Wiederherstellung des "vertraut seins" erleichtern.

 

Solwac

Ich sehe nichts, was dagegen spricht, ein erneutes Binden zuzulassen!

Normales Binden meine ich nicht, dies sollte klappen. Ich meine den Passus, dass bei schlechten Würfen sich das Tier als ungeeignet erweisen soll. Dies kann meiner Meinung nach nur beim ersten Anlauf gelten und nicht, wenn das Tier schon mal Vertrauter war.

 

Solwac

Zustimmung!

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Zitat[/b] (Hendrik Nübel @ 19 März 2004,13:56)]
Zitat[/b] (Tede @ 19 März 2004,13:35)]@ Hendrik

Ich glaube nicht, dass der Schock durch des "Miterleben" des Todes entsteht, sondern vielmehr durch das Auflösen der magischen Verbindung. Immerhin hat der Schock direkte Folgen auf die Zauberfähigkeit des Zauberers. Andere Einschränkungen der Fähigkeiten werden nicht beschrieben. Den Schock würde ich dabei nicht mit den Schocks vergleichen, welche durch körperliche Verletzungen herrühren, sondern eher als eine Zeit der tiefen Verzweiflung.

[...]

In der Spruchbeschreibung steht aber nur, dass der Schock durch den Tod ausgelöst wird, nicht durch das Lösen der Verbindung. Da steht noch nicht einmal, dass durch den Tod die Verbindung (sofort) aufgelöst wird. Ich halte meine These daher für wesentlich wahrscheinlicher bzw. deine These für nicht mit der Spruchbeschreibung überein stimmend.

 

Grüße,

 

Hendrik

Du hast recht. Ich korrigerie meine Meinung. Der Schock wird durch das Miterleben des Todes ausgelöst.

Das erklärt jedoch nicht, warum der Zauberer gerade die Fähigkeit zu Zaubern verlieren sollte. Entweder dieser generelle Schock ist so groß, dass er allgemein handlungsunfähig ist oder gar nicht.

Deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass dieser Verlust der Fähigkeit zu Zaubern nicht direkt etwas mit dem Schock nur zu tun hat, sondern getrennt davon betrachtet werden muss. Auch im Text kann man diesen, den Schock und den AP-Verlust als reine Aufzählung verstehen. Der Schock muss nicht die Ursache der beiden anderen Wirkungen sein.

Meiner Meinung nach wird zumindest der Verlust zu Zaubern und eventuell sogar auch der AP-Verlust durch das mit dem Tod einhergehende Auflösen des Silberfadens hervorgerufen. Dieser hat eine direkte Verbindung zu den magischen Fähigkeiten des Zauberers, denn er kann durch ihn hindurch zaubern. Dass durch die Zerstörung des Fadens für eine gewisse Zeit die Fähigkeit zu Zaubern beeinträchtigt wird, empfände ich als stimmig.

 

Grüße,

Tede

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Zitat[/b] (Zottel @ 19 März 2004,14:03)]@tede:

Jürgen f schrieb:

Zitat[/b] ]

"Das hätte dann auch den Schock zur Folge und ev. den Tod des Vertrauten, je nach dessen Alter.

Das klang für mich danach als würde durch das bannen der Verbindung der Vertraute sterben.

Das der Vertraute leicht sterben kann ist mir völlig klar, nur nicht warum durchs lösen der Verbindung. Es klang etwas danach als würde der Vertraute durch den Zauber länger Jung bleiben, und dann beim brechen des Zaubers halt "nachaltern"... aber davon war mir nichts bekannt...

Mea culpa! Ich denke, dass Jürgen Buschmeier davon ausging, dass der Schock vom Lösen der Verbindung auftritt und somit auch der Vertraute "geschockt" wird. Wenn der Vertraute nun schon etwas älter wäre, könnte er wohl auch daran sterben.

Unter der Voraussetzung, dass der Schock nur durch das durch den Silberfaden miterlebte Sterben ausgelöst wird, kann der Vertraute also aufatmen wink.gif

Anders ist es, wenn der Zauberer stirbt. Erleidet in diesem Fall der Vertraute den Schock?

 

Grüße,

Tede

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Zitat[/b] (Tede @ 19 März 2004,14:37)]Anders ist es, wenn der Zauberer stirbt. Erleidet in diesem Fall der Vertraute den Schock?

Davon würde ich ausgehen, auch wenn es nicht in den Regeln erwähnt ist. Aber normalerweise interessiert einen Spieler eher sein Zauberer. lookaround.gif

 

Solwac

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Moin!

Zwei Fragen:

1. Seit Ihr sicher, daß eine doch recht poplige schwarze Bannsphäre den Silberfaden trennt??

2. Woraus schließt Ihr, daß der Vertraute älter wird als andere seiner Art?

 

Gruß

Krayon

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    • By Yon Attan
      Hi
       
      Kann man mit Bannen von Zauberwerk nur verzauberte Wesen und Objekte von den Auswirkungen eines Zauberspruchs befreien? Laut Spruchbeschreibung ist der Wirkungsbereich ja entweder 1 Wesen oder 1 Objekt.
       
      Strahl und Kegel sind wohl nicht so relevant, die meisten Zauber mit diesem Effekt wirken gar nicht lange genug, als dass man diese sinnvoll mit BvZ angreifen könnte.
       
      Wie ist das aber bei Zaubern mit Wirkungsbereich "Umkreis"? Sind diese "unbannbar"?
       
      Relevant insbesondere für
      Bannen von Kälte, Hauch des Winters,
      Zwingkreise und Bannsphären
      Feuerring
      Nebel schaffen
      Rauchwolke
      Windmeisterschaft
       
      Und was ist mit den Sprüchen die einfach eine Quadratmeterangabe als Wirkungsbereich haben (z.B. Lichtrunen) oder gar keinen Wirkungsbereich haben (z.B. Feuerwand)?
       
      Stark dagegen (und damit für die Möglichkeit, BvZ anzuwenden) spricht Arkanum S.102:
       
      Dort wird nämlich explizit erwähnt, dass man mit BvZ einen Umkreis-Zauber aufheben kann. Dies ergibt sich indiziell zusätzlich aus S.101, dort wird bei einem anderen Umkreis-Zauber explizit erwähnt, dass dieser gerade nicht durch BvZ aufgehoben werden kann. Das wäre nicht notwendig, wenn man diesen Spruch sowieso nicht mit BvZ angreifen kann.
       
      Wie seht ihr das?
       
      Mfg       Yon
    • Guest
      By Guest
      Was passiert wenn sich ein verärgerter Seemeister, ein Vampir und ein Dämon zusammentun?
       
      Nichts Gutes.
       
      Wir schreiben die Jahre kurz vor dem Krieg der Magiere. Das Paktieren mit Dämonen wurde zwar schon hier und da ausprobiert aber war eigentlich noch nicht gut gelitten.
       
      Wie wir uns erinnern gab es schon in den Jahren zuvor Spannungen und Kriege an den Grenzen des Valianischen Reiches. Es ist davon auszugehen das es sich eher an der Westlichen Grenze, Richtung Nahuatlan selbiges abspielte. Doch das ist nur eine Vermutung. Seemeister gab es überall, Dämonen ebenso und nun ja auch Vampire sind zwar manchmal in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt aber auch da gibt es Mittel und Wege.
       
      Der Name des Seemeisters um den es hierbei geht ist leider nicht mehr überliefert. Die wenigen Dokumente die erhalten geblieben sind lassen nichts über seinen Namen aus.
       
      Die wenigen Fragmente die der Bestandteil dieser Forschung sind beginnen, nach einer eigenen chronologischen Einordnung, damit das der Seemeister im Krieg mit "irgendwelchen Wilden Eingeborenen" eine Schlappe einstecken musste. Ein ganzes Expeditionskorps war vernichtet worden - von dummen eingeborenen unter Ausnutzung einiger Örtlichen Begebenheiten.
       
      An dieser Stelle muss man einschieben das "irgendwelche wilden Eingeborene" - schlichtweg jedes nicht-vallianische Volk gewesen sein kann.
       
      Der Seemeister verlor einen signifikanten Anteil seines Heeres und musste sich in eine Festungsanlage zurückziehen. Er überlegte sich woran es gelegen haben konnte und witterte Verrat. Akribisch genau untersuchte er wer alles von der Expedition gewusst haben konnte.
       
      Er untersuchte auch genau den Ort des Überfalles.
       
      Genauere Details sind dabei nicht überliefert, die Fragmente lassen darauf schließen das sich der Seemeister der Reise in die Zeit bediente um herauszubekommen das die Vorbereitungen zum Überfall kurz nach dem festlegen der Marschroute begangen wurden. Zu diesem Zeitpunkt wussten aber nur 3 Leute über die Route Bescheid: Der Proviantmeister der Expedition, der Anführer der Expedition und der Seemeister selbst. Die ersten beiden starben aber bei dem Überfall und auch eine Befragung der Seelen von beiden brachte zunächst nichts. Sie schienen auch keine Fehler gemacht zu haben.
       
      Woher wusste also der Feind von der Route?
       
      Ein magisches Ausspähen war relativ unmöglich schrieb der Seemeister. Zwar gab es keinen heimstein, aber anderer magischer Schutz wie "Deckmantel" war immer aktiv bei den wenigen Besprechungen.
       
      Es fehlen hier in den Dokumenten einige Passagen doch verschwunden sind.
       
      Es geht weiter in Thalassa - oder zumindest in Chandranor. Jedenfalls schreibt der Verfasser dass er wieder 'in der Zivilisation' und sich sicher ist von einem Vertrauten belauscht worden zu sein. Zugestanden war er recht erbost über diese Sache und beschloss deswegen etwas gegen Vertraute im Allgemeinen und gegen katzenartige Vertraute im Besondern zu unternehmen.
       
      Wieder fehlen sicher einige wesentliche Dokumente. Es ist immer noch davon auszugehen das sich dies alles vor dem Krieg der Magiere zugezogen hat.
       
      Er schreibt das er einen Pakt mit zwei anderen. Genauer einem Dämon und einem Vampir geschlossen hatte und das aus diesem Resultat etwas geboren wurde das es ihm ermöglichte, sich zumindest etwas zu rächen.
       
      In dem, leider nur in Fragmenten überlieferten Dokument, wird ein magisches Ritual beschrieben zu dessen Vorbereitung man einige Ortsübliche Zecken braucht. Am besten abgelesen von einem Straßen-Hund, -Katze oder -Ratte doch auch Zecken an Eidechsen oder auch von Menschen eignen sich dafür. Dann braucht man etwas Blut einer Person mit einem hohen Zaubertallent - es steht leider nicht dabei was der Schreiber genau mit 'hoch' meint - könnte es auch sein das er sein eigenes Blut dazu genommen hat? Wie dem auch sei – des Weiteren brauchte er einen Tropfen Dämonenblut und einen Tropfen Vampirblut.
       
      Diese drei Blutsorten dienten dazu die Zecken zu verändern. Sie sollten sich an hohe Magie gewöhnen und süchtig danach werden. - So verstehe ich es jedenfalls.
       
      Die Zecken sollen in einer Glasphiole lange Jahre sich noch lebensfähig halten. Ich vermute aufgrund der Blutmahlzeit solch potenter Spender.
       
      Doch kommen wir zum Resultat:
       
      Die Zecken kennen, wenn sie denn freigelassen werden eigentlich nur noch eine einzige Wirtsform: Wesen aus denen ein Silberfaden kommt. Und zwar die Art Silberfaden (hm es scheint auch andere Arten zu geben, ich muss da mal weiter nachforschen) welche einen Vertrauten an seinen Meister bindet.
      Die Zecken suchen diese Wirte auf und verhalten sich dann eigentlich so wie normale Zecken auch: sie suchen einen Ort wo es warm und dunkel ist und fangen an Blut zu saugen. Doch - neben dem Blut - saugen sie auch Magie.
      Die Beschreibung ist nicht genau. Doch auf der letzten Seite macht sich der Schreibe recht lustig darüber was dem Betroffenen alles an Leid wiederfahren kann.
      Weitere Fragmente sind nicht überliefert, ich habe jedoch eine zerbrochene Phiole gefunden in welcher tatsächlich einige, beim Zerbrechen wohl gestorbener Zecken enthalten waren.
       
       
    • Guest Unicum
      By Guest Unicum
      Was passiert wenn sich ein verärgerter Seemeister, ein Vampir und ein Dämon zusammentun?
       
      Nichts Gutes.
       
      Wir schreiben die Jahre kurz vor dem Krieg der Magiere. Das Paktieren mit Dämonen wurde zwar schon hier und da ausprobiert aber war eigentlich noch nicht gut gelitten.
       
      Wie wir uns erinnern gab es schon in den Jahren zuvor Spannungen und Kriege an den Grenzen des Valianischen Reiches. Es ist davon auszugehen das es sich eher an der Westlichen Grenze, Richtung Nahuatlan selbiges abspielte. Doch das ist nur eine Vermutung. Seemeister gab es überall, Dämonen ebenso und nun ja auch Vampire sind zwar manchmal in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt aber auch da gibt es Mittel und Wege.
       
      Der Name des Seemeisters um den es hierbei geht ist leider nicht mehr überliefert. Die wenigen Dokumente die erhalten geblieben sind lassen nichts über seinen Namen aus.
       
      Die wenigen Fragmente die der Bestandteil dieser Forschung sind beginnen, nach einer eigenen chronologischen Einordnung, damit das der Seemeister im Krieg mit "irgendwelchen Wilden Eingeborenen" eine Schlappe einstecken musste. Ein ganzes Expeditionskorps war vernichtet worden - von dummen eingeborenen unter Ausnutzung einiger Örtlichen Begebenheiten.
       
      An dieser Stelle muss man einschieben das "irgendwelche wilden Eingeborene" - schlichtweg jedes nicht-vallianische Volk gewesen sein kann.
       
      Der Seemeister verlor einen signifikanten Anteil seines Heeres und musste sich in eine Festungsanlage zurückziehen. Er überlegte sich woran es gelegen haben konnte und witterte Verrat. Akribisch genau untersuchte er wer alles von der Expedition gewusst haben konnte.
       
      Er untersuchte auch genau den Ort des Überfalles.
       
      Genauere Details sind dabei nicht überliefert, die Fragmente lassen darauf schließen das sich der Seemeister der Reise in die Zeit bediente um herauszubekommen das die Vorbereitungen zum Überfall kurz nach dem festlegen der Marschroute begangen wurden. Zu diesem Zeitpunkt wussten aber nur 3 Leute über die Route Bescheid: Der Proviantmeister der Expedition, der Anführer der Expedition und der Seemeister selbst. Die ersten beiden starben aber bei dem Überfall und auch eine Befragung der Seelen von beiden brachte zunächst nichts. Sie schienen auch keine Fehler gemacht zu haben.
       
      Woher wusste also der Feind von der Route?
       
      Ein magisches Ausspähen war relativ unmöglich schrieb der Seemeister. Zwar gab es keinen heimstein, aber anderer magischer Schutz wie "Deckmantel" war immer aktiv bei den wenigen Besprechungen.
       
      Es fehlen hier in den Dokumenten einige Passagen doch verschwunden sind.
       
      Es geht weiter in Thalassa - oder zumindest in Chandranor. Jedenfalls schreibt der Verfasser dass er wieder 'in der Zivilisation' und sich sicher ist von einem Vertrauten belauscht worden zu sein. Zugestanden war er recht erbost über diese Sache und beschloss deswegen etwas gegen Vertraute im Allgemeinen und gegen katzenartige Vertraute im Besondern zu unternehmen.
       
      Wieder fehlen sicher einige wesentliche Dokumente. Es ist immer noch davon auszugehen das sich dies alles vor dem Krieg der Magiere zugezogen hat.
       
      Er schreibt das er einen Pakt mit zwei anderen. Genauer einem Dämon und einem Vampir geschlossen hatte und das aus diesem Resultat etwas geboren wurde das es ihm ermöglichte, sich zumindest etwas zu rächen.
       
      In dem, leider nur in Fragmenten überlieferten Dokument, wird ein magisches Ritual beschrieben zu dessen Vorbereitung man einige Ortsübliche Zecken braucht. Am besten abgelesen von einem Straßen-Hund, -Katze oder -Ratte doch auch Zecken an Eidechsen oder auch von Menschen eignen sich dafür. Dann braucht man etwas Blut einer Person mit einem hohen Zaubertallent - es steht leider nicht dabei was der Schreiber genau mit 'hoch' meint - könnte es auch sein das er sein eigenes Blut dazu genommen hat? Wie dem auch sei – des Weiteren brauchte er einen Tropfen Dämonenblut und einen Tropfen Vampirblut.
       
      Diese drei Blutsorten dienten dazu die Zecken zu verändern. Sie sollten sich an hohe Magie gewöhnen und süchtig danach werden. - So verstehe ich es jedenfalls.
       
      Die Zecken sollen in einer Glasphiole lange Jahre sich noch lebensfähig halten. Ich vermute aufgrund der Blutmahlzeit solch potenter Spender.
       
      Doch kommen wir zum Resultat:
       
      Die Zecken kennen, wenn sie denn freigelassen werden eigentlich nur noch eine einzige Wirtsform: Wesen aus denen ein Silberfaden kommt. Und zwar die Art Silberfaden (hm es scheint auch andere Arten zu geben, ich muss da mal weiter nachforschen) welche einen Vertrauten an seinen Meister bindet.
      Die Zecken suchen diese Wirte auf und verhalten sich dann eigentlich so wie normale Zecken auch: sie suchen einen Ort wo es warm und dunkel ist und fangen an Blut zu saugen. Doch - neben dem Blut - saugen sie auch Magie.
      Die Beschreibung ist nicht genau. Doch auf der letzten Seite macht sich der Schreibe recht lustig darüber was dem Betroffenen alles an Leid wiederfahren kann.
      Weitere Fragmente sind nicht überliefert, ich habe jedoch eine zerbrochene Phiole gefunden in welcher tatsächlich einige, beim Zerbrechen wohl gestorbener Zecken enthalten waren.

      Spoiler : Normalerweise bleibt eine Zecke recht unentdeckt bis sie sich voll und fett gesogen hat. Diese Zecken saugen jedoch hauptsächlich Magie und nehmen deswegen an Volumen nicht sehr zu. Deswegen werden sie auch schwerer entdeckt als normale Zecken.
      Die Wirkung ist das der Zauberwurf für Binden des Vertrauten kumulativ jeden Monat um 2 Punkte erschwert wird.
      Bei einem Kritischen Fehler beim Zaubern gelingt es der Zecke die Verbindung zu kappen, mit den normalen Konsequenzen die der Verlust eines Vertrauten auf den Zauberer hat.
      Gleiches passiert wenn der Zauberer 3 x in Folge beim Zaubern versagt hat auch dann bricht die Verbindung schlagartig zusammen.
      In beiden Fällen saugt die Zecke sich in den folgenden Tagen am Blut des nun Ex-Vertrauten satt, lässt sich abfallen und bringt wieder neue Zecken zur Welt. Der Vertraute geht in der Regel einige Tage später an dem Gift das die Zecke in ihm hinterlassen hat zu Grunde. Alternativ – verwandelt sich der Ex-Vertraute in einen (kleinen) Vampir. (Und stirbt wohl dann an Unterernährung, am Sonnenlicht oder sonst an etwas das er nicht wusste)

       
      Hier klicken um artikel anzuschauen
    • By Octavius Valesius
      Grüße
       
      Diesemal etwas SEHR ungewöhnliches: Einen Vertrauten für einen Zwergenhexer ….. ok, kleiner Scherz.
      Ich weiß nicht genau wie sich dieser Gedanke eingeschlichen hat, aber ich suchte ein erdverbundenes Totemtier für einen Schamanen. Daraus wurde dann dieser Artikel. Viel Vergnügen.
       
      Der Maulwurf
       
      Maulwürfe werden üblicherweise zwischen 10 und 17 cm groß, wozu noch ein kurzer, haarloser Schwanz von 2-4,5 cm kommt. Während der Körper von einem dichten, aus Wollhaaren bestehendes, Fell bedeckt ist, sind alle vier Pfoten haarlos. Der Körper ist walzenförming und geht über einen kurzen, kaum erkennbaren Hals in einen spitz zulaufenden Kopf über. Die vorderen Beine und Pfoten sind zu effizienten Grabwerkzeugen umgebildet. Die Augen sind klein und unscheinbar und obwohl die Ohren ohne Gehörmuscheln auskommen, sind diese hoch entwickelt. Ferner besitzt der Maulwurf lange Tasthaare im Gesicht.
      Maulwürfe ernähren sich in erster Linie von Insekten und Würmern. Sollten sie ihrer habhaft werden verschmähen sie aber auch kleine Echsen und Nager nicht. Pflanzen und Wurzeln stehen nicht auf ihrem Speiseplan. Am Tag kann ein ausgewachsener Maulwurf bis zu 50g Nahrung vertilgen. Längere Nahrungspausen von 12h vertragen Maulwürfe nur schlecht und sind dem Hungertod nahe. Der Halter eines Maulwurfs muss sich also an den Lebensrhythmus seines Partners anpassen. Maulwürfe haben als unterirdisch lebende Säuger keinen ausgeprägten Tag/Nacht-Rhythmus. Sie jagen 4-5h, schlafen, jagen 4-5h usw. Aktiv sind sie meist vormittags, nachmittags und gegen Mitternacht. Als Vertrauter für herumziehende Gesellen eigenen sich Maulwürfe nicht, da sie ausgesprochen territorial sind und ein festes Gebiet von bis zu 2000m² für ihren Bau beanspruchen. Je nach Witterung und Bodenbeschaffenheit kann dieser bis zu einem Meter tief gegraben werden um auch im Winter ausreichend Nahrung zu finden.
      Maulwürfe sind Einzelgänger und suchen nur im Frühjahr zur Paarung die Gesellschaft von Weibchen. Dabei kann es zu Kämpfen mit anderen Männchen um das Recht der Paarung kommen.
      Fienden kann man Maulwürfe auf ganz Vesternesse, außer südlich der Melgarberge. Die Lebenserwartung eines Maulwurfs kann bis zu 5 Jahre betragen, doch in freier Wildbahn verstirbt 2/3 der Population im ersten Lebensjahr.
       
      Datenblatt:
       
      Maulwurf (Grad 0) In: t50
      LP 1w3 AP 1w3+1 MW+10 EP 1
      Gw 55 St 15 B11 OR
      Abwehr+10 Resistenz+10/10/10
       
      Angriff: Biß+6 (1w6-3) – Raufen+4 (1w6-5)
       
      Bes: Baukunde +8 (nur natürliche Höhlen und Tierbaue), Hören+15, Sehen+4, Tasten +15; spurtstark; Gegner erhalten -2 auf ihren EW: Angriff
       
      Der Maulwurf als Totemtier:
      Baukunde +2 (nur natürliche Höhlen und Tierbaue), Hören +2, Tasten +2
    • By Octavius Valesius
      Grüße
       
      Diesemal etwas SEHR ungewöhnliches: Einen Vertrauten für einen Zwergenhexer ….. ok, kleiner Scherz.
      Ich weiß nicht genau wie sich dieser Gedanke eingeschlichen hat, aber ich suchte ein erdverbundenes Totemtier für einen Schamanen. Daraus wurde dann dieser Artikel. Viel Vergnügen.
       
      Der Maulwurf
       
      Maulwürfe werden üblicherweise zwischen 10 und 17 cm groß, wozu noch ein kurzer, haarloser Schwanz von 2-4,5 cm kommt. Während der Körper von einem dichten, aus Wollhaaren bestehendes, Fell bedeckt ist, sind alle vier Pfoten haarlos. Der Körper ist walzenförming und geht über einen kurzen, kaum erkennbaren Hals in einen spitz zulaufenden Kopf über. Die vorderen Beine und Pfoten sind zu effizienten Grabwerkzeugen umgebildet. Die Augen sind klein und unscheinbar und obwohl die Ohren ohne Gehörmuscheln auskommen, sind diese hoch entwickelt. Ferner besitzt der Maulwurf lange Tasthaare im Gesicht.
      Maulwürfe ernähren sich in erster Linie von Insekten und Würmern. Sollten sie ihrer habhaft werden verschmähen sie aber auch kleine Echsen und Nager nicht. Pflanzen und Wurzeln stehen nicht auf ihrem Speiseplan. Am Tag kann ein ausgewachsener Maulwurf bis zu 50g Nahrung vertilgen. Längere Nahrungspausen von 12h vertragen Maulwürfe nur schlecht und sind dem Hungertod nahe. Der Halter eines Maulwurfs muss sich also an den Lebensrhythmus seines Partners anpassen. Maulwürfe haben als unterirdisch lebende Säuger keinen ausgeprägten Tag/Nacht-Rhythmus. Sie jagen 4-5h, schlafen, jagen 4-5h usw. Aktiv sind sie meist vormittags, nachmittags und gegen Mitternacht. Als Vertrauter für herumziehende Gesellen eigenen sich Maulwürfe nicht, da sie ausgesprochen territorial sind und ein festes Gebiet von bis zu 2000m² für ihren Bau beanspruchen. Je nach Witterung und Bodenbeschaffenheit kann dieser bis zu einem Meter tief gegraben werden um auch im Winter ausreichend Nahrung zu finden.
      Maulwürfe sind Einzelgänger und suchen nur im Frühjahr zur Paarung die Gesellschaft von Weibchen. Dabei kann es zu Kämpfen mit anderen Männchen um das Recht der Paarung kommen.
      Fienden kann man Maulwürfe auf ganz Vesternesse, außer südlich der Melgarberge. Die Lebenserwartung eines Maulwurfs kann bis zu 5 Jahre betragen, doch in freier Wildbahn verstirbt 2/3 der Population im ersten Lebensjahr.
       
      Datenblatt:
       
      Maulwurf (Grad 0) In: t50
      LP 1w3 AP 1w3+1 MW+10 EP 1
      Gw 55 St 15 B11 OR
      Abwehr+10 Resistenz+10/10/10
       
      Angriff: Biß+6 (1w6-3) – Raufen+4 (1w6-5)
       
      Bes: Baukunde +8 (nur natürliche Höhlen und Tierbaue), Hören+15, Sehen+4, Tasten +15; spurtstark; Gegner erhalten -2 auf ihren EW: Angriff
       
      Der Maulwurf als Totemtier:
      Baukunde +2 (nur natürliche Höhlen und Tierbaue), Hören +2, Tasten +2
       
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