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Unsterbliche (Highlander-Film) auf Damatu?

Hervorgehobene Antworten

Hallo,

ich hab mir gestern mit Genuss den Trailer für die Neuverfilmung von "Highlander - Es kann nur einen geben" angeschaut.

Wie schon früher öfter mal hab ich mich gefragt, ob man sowas (nicht den schottischen Unsterblichen MacLeod sondern das Konzept mit den Unsterblichen, die in einem ewigen Kampf sich gegenseitig die Köpfe abschlagen) nicht irgendwo auf Damatu verorten - und spielen - kann.

Was meint ihr? Passt sowas z.B. nach Sathrakon?

Vor einer Stunde, KoschKosch schrieb:

Was meint ihr? Passt sowas z.B. nach Sathrakon?

Das Konzept war für mich immer ein ganzweltliches, es gab unsterbliche auf allen Teilen der Erde. Also wenn dann gibt es solche Typen auf der ganzen welt. Natürlich haben sie dann auch immer das gleiche Problem, spätestens nach ein paar Jahrzehnten wird auffallen das da einer eben nicht altert. DAS würde ich auch nicht irgendwie raus-x-en wollen.

Es nur in einem einzelnen Land/kontinent anzusiedeln halte ich für zu eng gefasst.

Wenn ich die Region korrekt verstehe, wären das dann alles Götter Nebenfiguren? Das wäre mir zu einschränkend.
Ich würde das Damatuweit und dann als Gunst/Makel bzw. Besonderheit Der Preis abbilden.

Gezielte Hiebe speziell Köpfen würdest du als besonderen Angriff abbilden?

Der Preis - Wesen mit diesem Gunst/Makel bzw. Besonderheit altern solange bis sie das erste Mal durch Gewalt/Gift/Krankheit versterben würden. Sie fallen für w3 Stunden in ein Koma.
Danach erwachen sie, altern nicht weiter und sind unsterblich, bis sie geköpft werden oder das letzte Wesen mit "Der Preis" sind.
Ausserdem erhalten sie den kleinen Zauber "Preisaspriant erkennen" (Gedanke, sehr weit). Mit diesem erspüren sie automatisch in der Reichweite befindliche "Der Preis"-Teilnehmer.

Bearbeitet ( von seamus)
ergänzt Krankheit, Götter: NF, Zauber: Gedanke

Man nimmt ja auch mit jedem Köpfen die Energie des jeweils geköpften in sich auf.

Grundsätzlich kann man die Leute überall unterbringen - muss man vielleicht auch, denn die werden Jagd aufeinander machen, und damit das nicht nach einem kurzen, blutigen Gemetzel alles vorbei ist, braucht es Abstand.

Vor 34 Minuten, Ma Kai schrieb:

Grundsätzlich kann man die Leute überall unterbringen - muss man vielleicht auch, denn die werden Jagd aufeinander machen, und damit das nicht nach einem kurzen, blutigen Gemetzel alles vorbei ist, braucht es Abstand.

Sie machen nicht "einfach so" Jagdt aufeinader. MacLeod und Ramirez kommen gut miteinander aus. Wenn es wirklich so ist wie du meinst, dann hätte Ramirez sich einfach MacLeods Kopf geholt, möglichkeiten dazu hatte er zuhauf. Aber gar so tief bin ich in der Lore auch nicht drin.

10 Stunden her, Irwisch schrieb:

Sie machen nicht "einfach so" Jagdt aufeinader. MacLeod und Ramirez kommen gut miteinander aus. Wenn es wirklich so ist wie du meinst, dann hätte Ramirez sich einfach MacLeods Kopf geholt, möglichkeiten dazu hatte er zuhauf. Aber gar so tief bin ich in der Lore auch nicht drin.

Das stimmt, aber wahrscheinlich sind die beiden die Ausnahme. Sind ja die Helden!

Vor 6 Minuten, Ma Kai schrieb:

Das stimmt, aber wahrscheinlich sind die beiden die Ausnahme. Sind ja die Helden!

Im 1.Film gab es auch mind. ein weiteres friedliches Zusammentreffen (bzw.evtl sogar eine Freundschaft) -Stichwort Sunda-, aber wiederum erneut mit dem Filmheld.

Bearbeitet ( von seamus)

Schwierig, da Highlander ein Fantasy-Franchise mit sehr eigenen "Magieregeln" ist. Andererseits hat Midgard ja eine Tradition, von Star Wars bis Cthulhu alles irgendwie zu portieren. 😉

Ein paar Überlegungen:

  • Highlander ist anfänglich und ursprünglich Urban Fantasy. Eine geheime Gesellschaft mit eigenen Regeln, die parallel zur "normalen Wirklichkeit" existiert. Da hat @Abd al Rahman schon recht, eigentlich passt es gut in die moderne Welt und ist eher Vampire: The Masquerade als Tolkien.

  • Nimmt man den Urban Fantasy-Aspekt, passt es gut zur Alten See – Städte, Geheimgesellschaften, aber auch verwegene Duelle sind hier gut aufgehoben.

  • Wenn du eher eine mystische Komponente betonen willst, weil es etwa ein Wettstreit der Champions von Gottheiten ist, dann würde ich es Richtung Alte und neue Imperien verlagern. Da hast du auch große Städte, und überlebensgroße Heldinnen und Helden sowie Schurkinnen und Schurken fügen sich gut ins Bild.

  • Sathrakon lehnt sich eher Richtung Sword & Sorcery (oder Conan meets Silo), aber mit dem einen oder anderen Twist passt Highlander natürlich auch hier rein; oder sogar in die Todlosen Lande, wenn du dem ganzen einen wirklich dunklen (und vielleicht makabren) Twist geben willst.

Alte Elfen einer Geheimgesellschaft? Wer erbt das Wissen um die Artefakte aus alter Zeit? Es kann nur einen Hüter geben!

20 Stunden her, Michael M schrieb:
  • Highlander ist anfänglich und ursprünglich Urban Fantasy.

Das stimmt nur teilweise. Der Haupthandlungsstrang spielte in der "Jetztzeit", da alles in Richtung "Gathering" und dem "letzten Überlebenden", der "den Preis" erhält ausgerichtet war. Sowohl der Film, insbesondere später die Serie hat das jedoch tief in die Geschichte verwurzelt. Unsterbliche in einer mittelalterlichen Welt zu haben, ist aus meiner Sicht kein Problem.

Das Problem sehe ich - ähnlich wie @Abd al Rahman - eher darin, dass im Highlander-Lore die "Magie" der Unsterblichen die einzige Magieform in einer ansonsten magielosen Welt ist. In einer Welt, in der es ohnehin unsterbliche Wesen gibt (wie Elfen z.B.) und unterschiedliche Magieformen und mächtige Wesen (z.B. Gottheiten), wäre die Dynamik eine ganz andere, als sie uns in den Highlander Filmen gezeigt werden würde.

Ich will damit nicht sagen, dass es nicht gehen würde, Unsterblichen a la Highlander auf Damatu (oder Midgard) zu platzieren. Es dürfte sich aber deutlich anders anfühlen, als die Stimmung in Filmen und Serie.

Bearbeitet ( von Akeem al Harun)

2 Stunden her, Akeem al Harun schrieb:

Das stimmt nur teilweise. Der Haupthandlungsstrang spielte in der "Jetztzeit", da alles in Richtung "Gathering" und dem "letzten Überlebenden", der "den Preis" erhält ausgerichtet war. Sowohl der Film, insbesondere später die Serie hat das jedoch tief in die Geschichte verwurzelt. Unsterbliche in einer mittelalterlichen Welt zu haben, ist aus meiner Sicht kein Problem.

Das stimmt schon, wobei ich schon meine, dass dies eine der exemplarischen Filmreihen ist, die nach dem ersten Teil hatten enden sollen. 🙂 Wobei Highlander II immer noch eng mit einem urbanen Setting verknüpft ist und sich von Urban Fantasy ausgehend verdächtigt nah an Cyberpunk anschleicht.

Aber vielleicht gibt Highlander II hier noch einen Ansatz: Ist es nicht der Film, in dem herauskommt, dass die Highlander eigentlich auf die Erde verbannte Außerirdische sind? Vielleicht sind es wenige Gestrandete/Verbannte/Geflohene einer anderen Mittelwelt.

2 Stunden her, Akeem al Harun schrieb:

Das Problem sehe ich - ähnlich wie @Abd al Rahman - eher darin, dass im Highlander-Lore die "Magie" der Unsterblichen die einzige Magieform in einer ansonsten magielosen Welt ist. In einer Welt, in der es ohnehin unsterbliche Wesen gibt (wie Elfen z.B.) und unterschiedliche Magieformen und mächtige Wesen (z.B. Gottheiten), wäre die Dynamik eine ganz andere, als sie uns in den Highlander Filmen gezeigt werden würde.

Das ist unbestritten ein gewichtiger Punkt.

Dass mit der Jetztzeit finde ich gar nicht so entscheidend. Ich könnte sie mir auch gut in einer Fantasywelt vorstellen. Auch dass sie nicht die einzigen sind, die nicht altern, ist nicht wirklich schlimm. Ihre Besonderheit ist doch in der konkreten Situation, dass sie auf herkömmliche Art und Weise nicht umzubringen sind. Das müsste man einfach regeltechnisch umsetzen: Immun gegen jede andere Art, sie zu töten. Auch gegen Zauber, die sie nicht köpfen.

Was ich überhaupt nicht verstehe: Warum sollten sich so mächtige Wesen auf ein Land oder eine Region beschränken? Sie würden überall sein, wo sie ihren Zielen nachgehen können. Man wird sie ja kaum aufhalten können.

Als Herkunft kann man sich eine andere Mittelwelt, aber auch eine nahe Chaoswelt vorstellen. Bei letzterer kann man freier mit den "Naturgesetzen" umgehen.

Die Frage ist nur, was will man mit den Typen? Als Spielfiguren kommen sie wohl nicht in Betracht. Also bleiben sie als NSCs. Doch welche Rolle sollen sie da spielen? Ich könnte mir da eigentlich nur eine epische Kampagne vorstellen, in der die Spielfiguren den Vorhang lüften und das Geheimnis eines uralten Weltenkonflikts offenlegen: Mächtige Wesen, die im Geheimen unter uns leben und die Geschicke von mächtigen Organisationen, Gilden, Reichen lenken, um ihren geheimen Krieg auszufechten*. Und weil es eine ziemlich einfache Lösung wäre, dass nicht auffällt, dass sie altern, könnten sie sich ja als Elfen darstellen.

Warum diese Heimlichtuerei? Wenn das Geheimnis erst mal offenliegt, ist es am Ende ja ziemlich einfach, einen Highländer zu töten: Netz drüber, Arme und Beine festhalten und einer macht den Rest. Also brauchen sie Leute und einen Machtapparat, um sich zu schützen.

Aber will man so eine Kampagne haben?

Ich denke nur, wenn man das haben will, dann muss man groß und episch rangehen. Wenn es zu klein wird, dann wird es auch schnell banal. Und dann hätte man eine große Idee verpulvert.

* Ich erinnere mich düster an einen der damals wohl beliebtesten Perry Rhodan Zyklen "Die Meister der Insel". Da kommen die Terraner in die Andromeda-Galaxie, die von den Meistern der Insel beherrscht wird. Nur weiß man gar nicht so genau, wer die sind. Das nach und nach aufzudecken, macht den Reiz aus. Wobei die MdI weitestgehend zusammenarbeiten. Aber bei den Highlandern könnte man was Ähnliches konstruieren: Einzelne Bündnisse, ansonsten "Es kann langfristig nur einen geben" und das gemeinsame Interesse, dass die Existenz der Highlander verborgen bleibt.

So in etwa könnte ich es mir vorstellen.

Bearbeitet ( von Eleazar)

Vor 10 Minuten, Eleazar schrieb:

Die Frage ist nur, was will man mit den Typen? Als Spielfiguren kommen sie wohl nicht in Betracht.

Gute Frage. Als Nebenfiguren finde ich sie nicht besonders spannend, bei all den anderen Unsterblichen, die bereits genannt wurden.

Als Abenteurer hingegen wäre das eine ganz andere Möglichkeit Abenteuer zu erleben:

  • Zunächst spielt man eine kleine Gruppe Verbündeter (max. 3) gegen den "Rest der Welt"

  • und durch die Jahrhunderte.

  • Dann, wenn nur noch eine Handvoll übrig Unsterblicher übrig ist, kann man das als PvP enden lassen.

Wenn da Spieler Bock drauf haben - warum nicht.

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