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vor 19 Minuten schrieb Acrasia:

Bei der Erschaffung eines Valian. Charakters, dessen Mutter adelig ist, aber den Vater kennt man (noch) nicht, also illegitimes Kind, zählt der Char dann auch als adlig (2LE leichte soziale Fertigkeit, wäre dann Etikette) oder nur als Mittelstand (2 LE Wissensfertigkeiten)? Ich würde annehmen, er wird auch als Adliger behandelt.

Hallo Acrasia,

ich würde sagen, das kannst Du über deine Charaktergeschichte selbst entscheiden. Wenn der Charakter von der Familie anerkannt und mehr oder weniger wie ein leibliches Kind aufgezogen wird, dann hat er auch die entsprechenden Lernpunkte eines Adligen. Wird er nur geduldet, hatte zwar Hauslehrer aber keine Freunde oder wird mehr wie ein besserer Hausangestellter erzogen, dann Mittelschicht.

Viele Grüße
Blaues Feuer

 

 

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Hi. Danke Blaues Feuer! Der Char wird v. Mutter nur geduldet, hat keine reiche Familie, die ihn unterstützt. (Warum sollte er sonst Abenteuern anstatt Vorlesungen an der Multiversität zu hören und an seiner Gildenkarriere zu basteln?). Also wohl doch Mittelschicht. Dann kann er aber keine Etikette! Das wäre schon nötig, aber es gibt nur so wenig LE zu Beginn. Lieben Gruß v. Acrasia.     P.S.: Wie verbessere ich Tippfehler wenns schon geschrieben ist? Hab zum 1. Mal ein Phone in der Hand.

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vor 2 Minuten schrieb Acrasia:

Hi. Danke Blaues Feuer! Der Char wird v. Mutter nur geduldet, hat keine reiche Familie, die ihn unterstützt. (Warum sollte er sonst Abenteuern anstatt Vorlesungen an der Multiversität zu hören und an seiner Gildenkarriere zu basteln?). Also wohl doch Mittelschicht. Dann kann er aber keine Etikette! Das wäre schon nötig, aber es gibt nur so wenig LE zu Beginn. Lieben Gruß v. Acrasia.     P.S.: Wie verbessere ich Tippfehler wenns schon geschrieben ist? Hab zum 1. Mal ein Phone in der Hand.

Dann würde ich genau das handsteuern. Wenn deine Figur unbedingt Etikette haben wollte, dann hat sie sich alles abgeguckt und von den Hausangestellten beibringen lassen, was es darüber zu wissen gibt - also Ausbildung adlig, Lebensstandard aber Mittelschicht. Ist ja nicht so, dass man das in Grad 1 wahnsinnig gut beherrscht.

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Danke Eleazar, dann mach ich das so wie du meinst. Wow, ich hab’s geschafft, deine Nachricht zu finden! Mit der Zeit werd ich’s schon lernen, falls mich vorher kein Admin aus dem Forum wirft... „zitter“ Gruß Acrasia, sucht ihre Alzheimerpillen... 🥴

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Viel dürfte auch davon abhängen, ob die Vaterschaft anerkannt wird oder nicht. Wenn die Familie der Mutter also den Vater anerkennt, dann würde ich auch sagen, das eine Behandlung als Adel angemessen sein. Ansonsten kann man davon ausgehen, dass es nur auf das Umfeld ankommt, also ob Stipendien oder so für ein adliges Umfeld sorgen. Selbstbewusstsein und frühe Gewöhnung an das angemessenene Verhalten muss erklärt werden.

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vor 1 Minute schrieb Solwac:

Viel dürfte auch davon abhängen, ob die Vaterschaft anerkannt wird oder nicht. Wenn die Familie der Mutter also den Vater anerkennt, dann würde ich auch sagen, das eine Behandlung als Adel angemessen sein. Ansonsten kann man davon ausgehen, dass es nur auf das Umfeld ankommt, also ob Stipendien oder so für ein adliges Umfeld sorgen. Selbstbewusstsein und frühe Gewöhnung an das angemessenene Verhalten muss erklärt werden.

och, da würde ich wenig Bauchschmerzen mit haben. Man kann Etikette auch als ungeliebtes Kind auf die harte Tour lernen. "Sitz gefälligst gerade! Sprich nicht wie ein Bauerntölpel. Herrje, deine Tischmanieren!?" etc.

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vor 4 Minuten schrieb Blaues Feuer:

och, da würde ich wenig Bauchschmerzen mit haben. Man kann Etikette auch als ungeliebtes Kind auf die harte Tour lernen. "Sitz gefälligst gerade! Sprich nicht wie ein Bauerntölpel. Herrje, deine Tischmanieren!?" etc.

Es sollte halt ein passendes Umfeld sein und durch ständige Ermahnung und Korrekturen etwas lehren können.

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Gleichberechtigt und (il)legitimes Kind hat ja nicht zwingend was miteinander zu tun. :dunno:

Man kann gleichberechtigt sein und es trotzdem als unentschultbaren Fehler ansehen, ein nicht standesgemäßes Kind zu haben - für Männer wie für Frauen.

Vielleicht ist die Mutter einfach nur sauer, weil ihr das Kind eine gute Partie oder eine Priesterkarriere oder sonstige Pläne durchkreuzt hat.

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vor 27 Minuten schrieb Blaues Feuer:

och, da würde ich wenig Bauchschmerzen mit haben. Man kann Etikette auch als ungeliebtes Kind auf die harte Tour lernen. "Sitz gefälligst gerade! Sprich nicht wie ein Bauerntölpel. Herrje, deine Tischmanieren!?" etc.

So hab ich das gelernt 🙃

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Ich habe das mit dem Adelsstand so in Erinnerung, dass die Figur aus irgendeinem Grund eben nicht mehr als Adliger in seiner Familie bleiben möchte oder kann. Also zählt demnach nur, in welchem Umfeld die Erziehung vor dem Leben als Abenteurer stattgefunden hat.

Meist ist abseits der Heimat auch selten der Stand als Adliger von Belang, sondern mehr, dass man ein solches Umfeld kennt und sich dort zurecht findet.

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vor 16 Stunden schrieb Willkyr:

Ich habe das mit dem Adelsstand so in Erinnerung, dass die Figur aus irgendeinem Grund eben nicht mehr als Adliger in seiner Familie bleiben möchte oder kann. Also zählt demnach nur, in welchem Umfeld die Erziehung vor dem Leben als Abenteurer stattgefunden hat.

Meist ist abseits der Heimat auch selten der Stand als Adliger von Belang, sondern mehr, dass man ein solches Umfeld kennt und sich dort zurecht findet.

Das ist immer noch so.

Zitat

Adlige Abenteurer genießen bei vielen Bewohnern Midgards, die einem ähnlichen Kulturkreis entstammen, ein höheres Ansehen, und sie besitzen die Fähigkeit, sich ungehemmt unter den Mächtigen und Vornehmen zu bewegen. Darüber hinaus haben sie keine Vorteile im Spiel, da sie ihre Abenteuer meist weit von ihrem Geburtsort entfernt erleben. Mit Unterstützung ihrer Verwandten können sie nicht rechnen, denn es wird schon seinen Grund haben, warum sie in einer gemischten Gesellschaft auf Abenteuer ausziehen, statt zu Hause die Vorzüge ihrer gehobenen gesellschaftlichen Stellung zu genießen: die Familie eines adligen Abenteurers ist verarmt oder in Ungnade gefallen, er hat sich im Streit von seinen Verwandten getrennt, oder er ist wegen persönlichen Fehlverhaltens verbannt worden.

Das wird gerne mal überlesen. Ich erlebe auch immer wieder auf Cons Figuren, die meinen, weil sie beim Stand eine 100 gewürfelt haben, in der Thronreihenfolge fast ganz oben zu stehen. Oder vergleichbares.

Klar, gespielt werden kann alles. Aber das muss in Abstimmung mit der Gruppe erfolgen, da sich sonst unverdiente Vorteile einer solch ausgespielten Figur ergeben.

Denn umgekehrt macht das auch niemand. Wenn ich beim Stand eine 01 würfle, heißt das auch nicht, dass der Bettlerkönig mein Vater ist oder ich die Comreda übernehme, sobald mein Vater/Mutter das zeitliche segnet.

 

Edited by Einskaldir
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Das. Wenn adelige Abenteurer wichtig wären, wären sie keine Abenteurer ;) ("Freelancer", die für Gold und Ruhm ihre Dienste anbieten und/oder ihr Leben riskieren)

Ein inländisches Gildenmitglied hat uU einen höheren gesellschaftlichen Status als ein Abenteurer-Adeliger vom anderen Kontinent.

Edited by dabba
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'Wichtig' ist ein sehr dehnbarer Begriff. Ich behaupte mal, es ist für uns heute eh kaum wirklich nachvollziehbar, was den Status und das Selbstverständnis eines Mitglieds eines Adelshauses angeht. Ein hoher Rang ist da gar nicht unbedingt mit viel direkter Macht verbunden. Und in einer Rollenspielwelt dürften die Vor- und Nachteile einander aufwiegen. Und für SC heißt das vor allem, sie haben einen Patron, nämlich ihre Familie, aber auch eine Verpflichtung gegenüber dieser. 

Illegitime Kinder sind in Adelsfamilien übrigens meist sehr nützlich. Dem Haus verpflichtet und damit auch Vertrauenspersonen, gleichzeitig aber keine Anwärter auf die Erbfolge. Also ideale Agenten der Familie. 

An sich ist 'Adlig' eher ein Beruf, der bestimmte Fertigkeiten und Verhalten mit sich bringt, ähnlich wie Magier oder Priester. Die beide sozial übrigens auf ähnlichem Niveau unterwegs sind.

Eine adlige Figur dürfte immer den großen Auftritt können. Denn nur dann kann sie diesen Statusvorteil voll ausspielen. Umgang mit anderen sozialen Gruppen fällt dagegen eher schwer, man passt nicht rein, fällt auf und wird geschnitten. Man selbst wird Probleme haben, sozial niedriger stehende überhaupt wahrzunehmen. 

Adel ist und war immer übrigens, wenn wir mal in unsere Welt schauen, sehr international ausgerichtet. Man kennt sich, man respektiert einander. Man hat nicht zwingend reale direkte Macht, aber Beziehungen. Und man erkennt einander gegenseitig an. Was nicht immer heißt, dass man gut behandelt wird.

Als Hochadliger mag es einem auch passieren, dass man eingekerkert wird, weil jemand sich von dir Lösegeld verspricht, oder ein politisches Druckmittel. 

Allerdings sollte man etwas weniger schnell ermordet werden, also von Personen außerhalb der eigenen Familie...

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Am 1.9.2022 um 17:49 schrieb Blaues Feuer:

dessen Mutter adelig ist

Wenn das Kind bei der Mutter aufwächst, kann es gerne als adlig zählen. Und wie Kazzirah richtig ausführt, als Bastard ist er doch perfekt, um auf abenteuerliche Missionen ausgeschickt zu werden - bzw. jedenfalls nicht im sonst gegebenen Umfang an Familie und Sitz gebunden. 

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