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Dengg Moorbirke

Schulen, Klöster etc...

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Ich fange mal mit Samuraikampfschulen an.

 

Mein besonderer Dank gilt P-Chan, der mich stets motivierte und vieles verbesserte, Hornack für seine Tipps sowie hj und Rosendorn

 

 

Die Schulen zu Ehren WeTos

 

Gründungsgeschichte:

 

WeTo erschien der Legende nach, bevor er in die Unterwelt ging, dem Gründer der Schule Aku aus dem Klan der Kirschblüten. Als Bauernjunge verkleidet demonstrierte WeTo dem Samurai Kampftechniken die im Kampf gegen die Feinde WeTos zum Sieg verhelfen. Das folgende Samuraisprichwort erinnert an dieses Begegnung.

 

'Sogar ein Bauer kann die Schwertkunst erleuchten'

 

Den Techniken ist gemein, dass mit überraschenden, stilisierten Bewegungen oder weiten Ausfallschritten versucht wird die Deckung des Gegners zu unterlaufen um dadurch seine Abwehr zu erschweren. AkuKirschblüte (Sakura) verinnerlichte und erprobte in den folgenden 10 Jahren seine Kampfkunst und ordnete WeTos Stil drei Tieren zu:

 

Schwalbe: Die Schwerttechniken ähneln mit dem plötzlichen unvorhersehbaren Bewegungen und schnellen verwirrenden Hiebfolgen verbunden mit schnellem Vorstößen und plötzlichem zurückziehen, dem Flug dieses Vogels. Ratte: Der Samurai soll, wie dieses Tier gilt es die Vorteile des Geländes stets zum eigenen Vorteil zu nutzen; die Schwächen und Schwachpunkte werden ausgenutzt, ausserdem muß der Kampf im Dunkeln beherrscht werden. Skorpion: Ziel ist es dieses Stil keine starke Vorderseite und keine schwache Rückseite zu haben. Der Samurai führt teilweise verdeckte Stöße mit der Waffe nach allen Seiten aus, kombiniert mit schnelle Drehungen um Schwertstöße nach Hinten auszuführen. Schwerttechniken mit sichelartigen Ausholbewegungen, versuchen an der Abwehrwaffe vorbeizukommen, dabei wird das Katana in der Hand gewendet wird, sodaß der Anfang der Klinge beim kleinen Finger ist. (Gegner die den Samurai von Hinten angreifen erhalten nur einen Bonus von +1 statt dem üblichen +2.)

Nachdem er drei Schriftrollen mit dem jeweiligen Stil zeichnete erschien WeTo dem Samurai in der Nacht ein weiteres Mal und führte weitere mächtige Kampftechniken vor. Noch in dieser Nacht schuf AkuKirschblüte seine vierte Schrift der geheimen Schwertkunst. Danach schor AkuKirschblüte sein Haar und gründete das kleinere WeTo Klosters am Kanton Schrein. Dort lebte als Mönch. Die letzte heilige Rolle wird vom jeweiligen Großmeister der Kampfschule aufbewahrt, der sie seinem Nachfolger weiterreicht.

Philosophie:

 

Die Anhänger sind sehr religiös und von der Auserwähltheit des TsaiChenTals gegenüber allen anderen Teilen der Welt überzeugt. Wie Ihr Vorbild WeTo glauben sie, daß ein entschlossenes Leben letztendlich ihre Überlegenheit beweisen wird. Es gilt den Kampf gegen die Feinde WeTos jederzeit entgegen zutreten, WeTo zu Ehren und mindestens einmal im Jahr den Kantonschrein aufzusuchen. Der Kampfstil des Kirschblütenklans und den örtlichen SchanBuschi wird von diesem Kampfkloster geprägt.

 

Lehre:

 

Die Schüler müssen in einer einjährigen Zeit der Bewährung ihren Charakter stählen. Sie schauen während der Zeit der 'Eisernen Brust' erfahrenen Schülern bei deren Übungen zu und assistieren. Tritte, Schläge, Würfe und Waffentechniken werden an ihnen eingeübt. Die Schüler erleiden in dieser Zeit einiges. Verletzungen und Unfälle sind häufig, viele Schüler brechen die Lehre vorzeitig ab. Niemals werden von den Meistern befreundete Übungspaare gebildet. Dabei lehrt ihnen der Meister scheinbar nichts. Nach Abschluß dieser mindestens einjährigen Bewährungszeit steigt die Sb und Wk um 1W6.

Zum Abschluß dieser einjährigen Bewährungszeit stellt der Lehrer, dem Schüler eine besondere Aufgabe, die ihn oftmals in Gebiete anderer Klans führt. Diese Knappen werden von Samurais spöttisch 'frisch geschlüpfte Schildkröten' bezeichnet. Werden sie gefangen genommen, wird ein Lösegeld gefordert oder sie dienen als 'Trainingspartner' des besuchten Klans. Diese Schande für Familie und Schule, zieht die Änderung der Familientafeln nach sich. Sollten die Gescheiterten Überleben, bleibt nur Seppuku um die Ahnen zu versöhnen oder der Weg der Ehrlosen Ronins. Nach dieser bestandenen Prüfung schwört der Schüler den Ahnen und den Lehrern des Dojos, die Techniken der Schule niemals anderen als Schulangehörigen zu lehren. Während der Zeremonie wird die ausgesuchte Stilrichtung festgelegt und das entsprechende Tier eintätowiert und passende Symbole werden für Kimonos und Schwerterpaar ausgesucht.

 

Typische Waffen: Katana, Ken, Dolch, NinYato, Naginata ( nur Affenstil)

Unübliche Waffen: NoDachi, Jitte, Kyu

Voraussetzung: Schwerttanz, TaiChi, beidhändiger Kampf. (Wk 61)

Typische Fertigkeiten: Teezeremonie, IaiJutsu, Meditieren, waffenloser Kampf, Akrobatik (Skorpionstil), Kampf im Dunkeln (Rattenstil), Kampftaktik (nur für den Samurai selber nicht für die Gruppe ? Rattenstil) (Was ist mit dem Affenstil?)

Unübliche Fertigkeiten: Kampf in Vollrüstung, Athletik

 

Für die typischen Waffen der Schule die Fertigkeit AkuKata. Diese wird wie Beidhändiger Kampf gesteigert, allerdings für die halben Kosten. Ein Kämpfer erschwert es seinem Gegner ihn zu treffen. Dazu macht er einen Erfolgswurf: AkuKata mit seiner Waffe. Gelingt der Angriff bekommt der Gegner einen Abzug auf seinen WW:Abwehr.

Die Fertigkeit kann nicht zusammen mit beidhändigem Kampf eingesetzt werden.

 

AkuKata: +3 bis +7 Abwehrmalus: -

+8 bis +11 Abwehrmalus -1

+12 bis +15 Abwehrmalus -2

ab +16 Abwehrmalus -3

 

Meisterschüler wechseln die Dojos, um alle drei Tierstile zu erlernen um das wahre Wesen aller Stile zu erkennen, dem Drachenstil. Hierzu bittet er den Großmeister, seine Techniken vorführen zu dürfen. Zeigt er eine beeindruckende Vorstellung, wird der Schüler zum Meister. Das Zeichen dafür ist ein Drache, der ihm tätowiert wird. Ihm werden einige der geheimen Techniken WeTos gelehrt. Erst jetzt darf er andere Schüler ausbilden.

 

Meistertechniken:

 

Die Meister sind im Klan sehr angesehen und bekommen zumeist hohe Positionen um das Ansehen und den Einfluss des Klans zu erhöhen. Die Techniken sollen die Meister befähigen gegen Dämonen und Geister zu kämpfen und Zaubersprüche abzuwehren.

 

Sonstiges:

 

Ein Gerücht besagt, dass die letzte Schriftrolle AkuKirschblütes abhanden gekommen ist. Es heißt, dass der Vorgänger des jetzigen Großmeisters durch die letzten Techniken WeTos wahnsinnig wurde und seine Villa anzündete, doch seine Leiche wurde niemals gefunden. Mit dem Verschwinden der Rolle sind einige Techniken verloren gegangen.

Im TsaiChenTal erscheint immer wieder der 'Schwarze Drache' ein mysteriöser, glatzköpfiger, am gesamten Körper tätowierter, legendärer Kämpfer mit einen kristallenen Ohring. Immer wieder fordert er populäre Schwerkämpfer zu einem öffentlichen Duell auf Leben und Tod mit zwei NinYatos heraus. Das TsaiChenTal hat bereits viele Hoffnungsträger des Kampfes gegen die Schwarzen Adepten durch dem nach dem Sieg immer spurlos verschwindenden Schwarzen Drachen verloren.

 

Die Schule des mächtigen Schwertes

Gründungsgeschichte:

 

Zur Zeit der Nachfolgekriege unterlag der Klan der Monomitos in einer Schlacht dem Phönixflügelklan. Als Ursache der Niederlage erkannte der Samurai Heerführer KenIschi Monomito die minderwertigen Schwerttechnik seines Klans. Er suchte alle bekannten Schwertkämpfer seiner Zeit auf um eine bessere vollendete Kampftechnik zu lernen. Nach einigen Monaten Suche traf er in den Bergen den Wu-Schamanen KanooSei, der ihm die Überlegenheit des Schwertes gegenüber allen anderen Waffen lehrte. Um seinen SchinLos von dieser Technik zu überzeugen besiegte KenIschi überlegen in einem ausgerufenen öffentlichen Wettkampf alle anderen Schwertmeister. Er erhielt danach den Auftrag alle Samurais der Monomitos diese Technik zu lehren. In den nachfolgenden Kriegen besiegten die Monomitos den Phönixflügelklan.

 

Philosophie:

 

Die Schule bildet keine blutrünstigen Schlächter aus. Vielmehr sollen die Schüler lernen, daß das Schwert ein mächtiges Mittel ist um das gerechte Gesetz durchzusetzen und zu verteidigen. Um Recht erkennen zu können und um den Charakter zu formen müssen alle Schüler Prüfungen über die 5 Klassiker ablegen. In den Schriften des berühmten Samurai TsunetomoMonomito wird die Auffassung der Schule wiedergegeben:

 

'Das Schwert des Samurais darf niemals von selbstsüchtigen Interesse geleitet werden, sondern soll den Klan und der Familie nutzen. Der Sieg ist größer, der mit ungezogenem Schwert errungen wurde. Das Schwert des Samurais soll Leben schaffen'.

 

Lehre:

Die Schule lehrt ihren Schülern einen sehr harten Kampfstil. Die Ausbildung ist hart und legt grossen Wert auf körperliche Ertüchtigung. Ziel ist es den Gegner möglichst mit einem mächtigen Schwertstreich zu besiegen. Die Anhänger der Schule führen spezielle Katanas deren Schneide weniger stark gekrümmt ist, als die übrigen Katanas.

 

typische Waffen: Katana, NoDachi, Naginata

unübliche Waffen: Jitte, Kyu, BuKasa, GunSen,

Voraussetzung: TaiChi, Kenntnisse der fünf Klassiker

Typische Fertigkeiten: IaiJutsu, Meditieren, Athletik, Kampftaktik, Laufen, Springen, Schwimmen, Kampf in Vollrüstung

Unübliche Fertigkeiten: beidhändiger Kampf,

 

Schüler greifen mit dem EW der Fertigkeit IaiIdai (mächtiges Schwert) an. Die Kosten entsprechen der Hälfte der Fertigkeit Beidhändigen Kampf und kann nur mit den obigen Waffen ausgeführt werden. Die Waffe muß in der Runde zuvor bereits gezogen sein und zum Schlag über den Kopf erhoben sein. Nach einem lauten Kriegsschrei, kann ein Gegner der mindestens 6m und maximal B m entfernt steht im Sturmangriff, ohne Abzüge angegriffen werden um einen einzigen mächtigen Schlag auszuführen. Der Samurai erhält zusätzlichen Schaden von +2 und EW:Abwehr -4 gegen alle Angriffe in dieser Runde. Auf den Angriffsrang wird für je 8m Abstand zum Gegner 10 Punkte abgezogen. Die Katanas werden grundsätzlich beidhändig geführt. Beim Misslingen des EW: IaiIdai wird der Angriff nach den üblichen Regeln für Kampf und Bewegungsweite durchgeführt (also mit den normalen Abzügen).

Zusatzregel: Zusätzlich dürfen die Schüler dieser Schule den ?konzentrierten Angriff ausführen

 

Meistertechniken:

Meister dieser Technik sollen in der Lage sein gegnerische Abwehrwaffen zu zerschlagen und blitzschnell selbst einen entfernten Gegner angreifen zu können.

 

Gerüchte:

 

In den Bergen von HoSchan sollen die Monomitos einen der mächtigsten Ninja Klans immer wieder für Aufträge einzusetzen. Der derzeitige Großmeister MonomitoOtomi der Schule soll ein Bruder des Legendären Shotoku dem Mönch vom Berg sein, der als Führer der Ninja Familien von HoSchan gilt.

 

Die Schule des heiligen Bergs

Gründungsgeschichte:

 

Der Gründer dieser Schule war der schwächlicher, für den Kampf ungeeigneter, blasser Samurai AoDake (grüner Bambus) Frustriert verließ der junge Samurai sein Dojo und zog sich in die Berge seines Klans zurück. Der Legende nach, soll er dort sich nur von Pflanzen ernährt haben, jeden Tag TaiTschi praktiziert, Holz gehackt und in den kalten Bergseen gebadet haben. Nach 10 Jahren kehrte er von seinen Statur unverändert zurück. Er forderte die 10 besten Samurais und den Sensai heraus ihn nur ein Meter zurückzudrängen. Unverrückbar wie ein Fels stand er. Danach legte AoDake auf den Boden und forderte die 11 Samurais auf ihm am Aufstehen hindern, was ihnen nur wenige Herzschläge gelang. Nach dieser Vorführung besiegte er mit einem Bambusspeer bewaffnet alle 11 Samurais ohne auch nur einen Kratzer. Die besiegten Samurai baten seine Kunst erlernen zu dürfen. Sie wurden die ersten 11 Meister und Gründer des Dojos.

 

Philosophie:

Der wahre Samurai soll mit dem Boden verbunden sein, wie eine Schlange und flexibel soll seine Waffe zustoßen.

 

'Der scheinbar schlaue Samurai gleicht einer Krähe, die ohne Kontakt mit der wirklichen Welt als Kopf mit Flügeln über das Land fliegt. Ein erfolgreicher Samurai muß mit dem Boden verbunden sein'

 

Buchweisheiten und falsche Gelehrsamkeit sollen den Samurai nicht von der Welt ablenken. Die Schüler Meditieren und Atmung konzentrieren sich auf Ihre Atmung um die Welt ohne Täuschungen des Verstandes zu erkennen.

 

Lehre:

Die Schule verwendet flexible Waffen. Die Speertechniken werden mit schwingender, vibrierender Spitze ausgeführt um sich an der Abwehrwaffe des Gegner vorbeizuschlängeln um die Deckung zu durchstoßen.

Gedultig wie eine Schlange muß der richtige Moment zum Zustoßen abgewartet werden.

Mittels einer tiefen und gleichmässigen Atmung soll das Te errreicht werden. Als Prüfung werden Schüler tagelang in ausgehöhlte zerteilt Steinhälften gelegt und in der Erde eingegraben.

 

typische Waffen: Naginata, Bo Stab, Hellebarde, Stoßspeer, KusariGama

unübliche Waffen: NoDachi, Jitte, Kyu

Voraussetzung: TaiChi, Meditation

Typische Fertigkeiten: Tauchen (Luftanhalten, darf in diesem Fall auch ohne Schwimmen gelernt werden), Balancieren (sie stehen immer fest auf dem Boden), Winden, Athletik, Askese, YangScheng

Unübliche Fertigkeiten: Kampf zu Pferd, Reiten, Springen

 

Die Schule lehrt die Fertigkeit Akuhara (Schlangenstil). Diese wird analog zu beidhändigen Kampf gesteigert für die halben Kosten und gilt für die typischen Waffen der Schule. Diese Fertigkeit kann nicht zusammen mit Beidhändigen Kampf eingesetzt werden.

Der Samurai kann auf einen eigenen Angriff verzichten oder getäuschte Angriffe ausführen um auf eine günstige Gelegenheit zu warten um den Gegner mit einem gezielten Schlag zu besiegen. Ob das Manöver gelingt endscheidet ein EW: Akuhara. Er hat dazu die Option einen normalen Scheinangriff zu führen bei dessen gelingen, der Gegener nur AP verliert oder eine günstige Gelegenheit abzuwarten. Für jede Runde die der Samurai einen Scheinangriff ausführt erhält er einen Bonus auf Waffe: +1. Für jede Runde des Abwartens einen Bonus von +2 auf den EW: Waffe.

 

 

Die Schule der Brennessel

 

Gründungsgeschichte:

Der Schwerttänzer Odori-IraKusa (Tanzende Brennessel), beobachtete wie eine freistehende Brennessel sich im Wind bewegte. Er bewunderte die unvorhersehbare kreisenden Bewegung der Pflanze und entwickelte einen Tanzstil, der sich in einer neuen Schwertkampftechnik vollendete. Die Grundzüge der Techniken gehen auf alte Schamanentänze zurück.

 

Philosophie:

Anhänger dieser Schule sind zumeist Anhänger des MingDo. Ein wahrer Kämpfer sollte mit der Natur in vollkommener Harmonie leben. Er zeigt anderen Menschen weder seine wahren Fähigkeiten noch provosiert er andere. Er muß die Absichten seines Gegners ahnen um dessen Angriff vorwegzunehmen.

 

Lehre:

Während der gesamten Lehrzeit verinnerlichen die Schüler während stundenlanger Meditationen die Lehren des MingDos.

Mit Hilfe von Bo-Stabtechniken, bei dem der Stab um den Körper gewirbelt wird und Schwerttanz soll die Geschmeidigkeit gesteigert werden. Mit fortlaufenden, kreisenden, schwankenden Bewegungen, ständig wechselnden Schwerpunkt, abduckendenden Körper und herum wirbelnden Waffen wird versucht, möglichst geschickt den Gegner evenuell sogar von hinten zu attackieren.

typische Waffen: Katana, WakiZaschi, BuKasa, Bo, Wurfsterne

unübliche Waffen: NoDachi,

Voraussetzung: Beidhändiger Kampf, TaiChi, Schwerttanz, Meditieren,

Typische Fertigkeiten: Tuschemalerei, Teezeremonie, Tanzen, Werfen, Springen

Unübliche Fertigkeiten: Kampf in Vollrüstung, Kampf zu Pferd

 

Die besondere Fertigkeit dieser Schule IraKusa-KenBu (Brennessel Schwerttanz) wird wie Beidhändiger Kampf zum halben Preis gesteigert und darf niemals höher sein als der Wert in der Fertigkeit Schwerttanz. Kämpfer, die diese Fertigkeit beherrschen und die Aktion Geschossen ausweichen ausführen sind, fall der EW IraKusaBu gelingt schwerer zu treffen. Gegner bekommen -4 auf den EW:Angriff, wenn sie ihn mit Wurf oder Schußwaffen attackieren

IraKusaBu beinhaltet eine Form des beidhändigen Kampfes mit den typischen Waffen der Odori-IraKusa Schule. Durch diesen Stil erhalten Schülern einen Abwehrbonus von:

 

Stil: +3 bis +7 Abwehrbonus -

+8 bis +11 Abwehrbonus +1

+12 bis +15 Abwehrbonus +2

ab +16 Abwehrbonus +3

 

Meistertechniken:

Meister der Schule sollen besondere Abwehrtechniken und Tarntechniken beherrschen. Die Legenden besagen, daß sie, sogar durch das Erdreich rennen können. Eine Abwehrtechniken gegen Fernkampfwaffen soll existieren bei der mittels des WakiZaschis oder des BuKasas der Angriff abgewehrt wird.

 

Sonstiges:

Die Schule IraKusas sind, auch damit die Schüler ungestört der Versenkung nachgehen können, meist in abgelegenen schwer zugänglichen Gegenden. Oft verdächtigen Klans oder SchanBuschi diese Dojos ein Unterschlupf für Flüchtige zu sein und starteten einen Feldzüge. Bei dem die Meister und einige Schüler jedoch immer wieder entkommen konnten. Allen Schülern ist verboten Zweikämpfe mit Anhängern anderer Schulen zu führen, bis sie als würdige Vertreter die Erlaubnis erhalten den Kampfstil in der Öffentlichkeit zu verwenden. Dieses führte zu einem zweifelhaften Ruf der Schule im TsaiChenTal, da die Schüler jeden Kampf aus dem Weg gehen.

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Nachtrag:

 

Die typischen Waffen: In den Schulen werden nur diese Waffen gelehrt. Diese werden um eine

Schwierigkeitsstufe herabgesetzt.

 

Unübliche Waffen: Die besonderen Stilvorteile der Kampfschule lassen sich nicht mit diesen Waffen ausführen. Sie sind für Samurais deswegen nicht mehr so leicht zu erlernen. Ein Samurai diese Waffen lernen möchte, empfindet ihre Handhabung als schwierig, weil seine verinnerlichten Bewegungsabläufe nicht passen.  Die Steigerungskosten werden um eine Schwierigkeitsstufe heraufgesetzt.

 

Typische Fertigkeiten: Ein Schüler wird auf jeden Fall in diesen Fertigkeiten ausgebildet. Diese Fertigkeiten sind für Schüler um eine Stufe leichter zu erlernen. Das heisst Ausnahme wird zu  Standard, Standard zu Grundfertigkeit. Es wird von den Schülern erwartet, daß sie jede dieser Fertigkeiten angemessen beherrschen. Meister können die wahrhaftige geistige Einstellung nur durch das angemessene Beherrschen ihrer typhischen Fertigkeiten erlangen. Ein Samurai, der sicher in den Fertigkeiten ist, besitzt ein in sich stimmiges Weltbild. Er ist im Kulturkreis von KTP angesehen und erhält deshalb pA sowie Wk +1W6

 

Voraussetzungen: Jeder Schüler muss diese Fertigkeiten erlernen.

Unübliche Fertigkeiten: einer Schule gelten als Ausnahmefertigkeiten.

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Hi Dengg!

 

Sag mal, hast Du Dich schon mal mit den Leuten, die das "neue" KTP QB machen, kurzgeschlossen? Das sieht doch schwer nach entweder Material für das QB oder den GB aus!

 

So gute Artikel, die mehr Farbe ins Land bringen, werden doch bestimmt gerne gesehen.

Alles Gute

Wiszang

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Die Schule der Brennessel

...

Die besondere Fertigkeit dieser Schule IraKusa-KenBu wird wie Beidhändiger Kampf zum halben Preis gesteigert und darf niemals höher sein als der Wert in der Fertigkeit Schwerttanz. Kämpfer, die diese Fertigkeit beherrschen und die Aktion Geschossen ausweichen ausführen sind, fall der EW IraKusaBu gelingt schwerer zu treffen. Gegner bekommen -4 auf den EW:Angriff, wenn sie ihn mit Wurf oder Schußwaffen attackieren

IraKusaBu beinhaltet eine Form des beidhändigen Kampfes mit den typischen Waffen der Odori-IraKusa Schule. Durch diesen Stil erhalten Schülern einen Abwehrbonus von:

 

Stil: +3 bis +7 Abwehrbonus -

+8 bis +11 Abwehrbonus +1

+12 bis +15 Abwehrbonus +2

ab +16 Abwehrbonus +3

mir ist jetzt eine etwas andere Möglichkeit eingefallen die aber den gleichen Effekt hat.

 

Schüler dieser Schule können die Abwehr schneller steigern als andere. Sie haben die Möglichkeit die Abwehr jeden Grad zu erhöhen. Der max. Abwehrwert bleibt allerdings gleich.

 

Sie können also ab Grad 7 den max. Abwehrwert erreichen und bekommen zugang zu den Meistertechniken. Eine könnte sein die Fertigkeit Pfeile in der Luft zu zertrennen.

 

Diese orientiet sich an der Fertigkeit fangen, ist aber Grundfertigkeit für Krieger möglicherweise auch etwas billiger. Auf jeden Fall sollte damit es Sinn macht es leichter als mit Fangen sein eine Fernkampfwaffe abzuwehren

 

Grüße

Dengg

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da es in KTP verschiedene philosophische Richtungen gibt müßten diese unterschiedliche Wege kennen um zu Erleuchtung zu gelangen. Die folgenden Beispiele sollen nur mal eine Diskusion in Gang bringen. Vielleicht fallen Euch ja viel bessere Regeln ein. Oder findet Ihr den Ansatz schon verkehrt?

 

 

 

Grüße

Dengg

 

 

LiChia, die Lehre des Meister Kung:

 

Die Schüler des armen Gelehrten schrieben nach seinem Tod das Buch der Riten. Respekt und Zeremonien sind ein Wert schlechthin. Da das Neue stets auf den Schultern des Vorhandenen steht, gelten Sitten und Schriften als umso bedeutender, je älter und damit ursprünglicher sie sind. Aus der Beachtung der göttlichen Gesetze und Traditionen wird Harmonie zwischen allen Dingen und Tugendkraft entstehen. Wichtig ist es für den Weisen zu lernen, dann wird Erkenntnis kommen und die Welt sich positiv verändern. Meister Kung betonte, dass ein Mensch durch Menschlichkeit, Respekt und Bildung edel wird. Stets sollte das Gesicht aller gewahrt bleiben um Leid zu vermeiden, aus dem letztlich Übel entsteht.

 

 

 

 

Vorschlag: Jemand de nach diesem Weg Te lernen will muß die Kenntnisse der 5 Klassiker haben eine In von mindestens 61 und die Fertigkeit meisterhaft beherrschen.

 

 

 

 

MingDo:

 

Die Lehrer legen extremen Wert auf stundenlange Meditationen. Nach ihrer Auffassung wird die Welt nur unvollständig erkannt, da Stolz und Vor-Erfahrungen ein Erkennen des Tatsächlichen verhindern. So soll der Weise zugleich erkennen und nicht erkennen, also leer und offen sein. Der Intellekt ist dem Erkennen eher hinderlich. Indem sie ihre Schüler schikanieren, sie bewusst unlogisch oder ungerecht behandeln, versuchen sie, ihnen ein neues, ungetrübtes Erfassen zu ermöglichen. Sie glauben, dass im intuitiven absichtslosen Handeln der Einklang mit der Welt erreicht werden kann, bei dem das Te entstehen wird.

 

 

 

 

Vorschlag: Grundvoraussetzung ist die Fähigkeit zur Meditationen. Zt ist ein Wert m.E für Intuition, deshalb muß das Zt mindestens 61 betragen. Der Schüler bekommt jeden Monat den er unter Anleitung seines Meisters verbringt eine EW: Te. Gelingt dieser Wurf so ist er Erleuchtet. Die Höhe des EW hängt nur von der Lehrfähigkeit seines Meisters ab.

 

 

 

 

Daoisten:

 

Sie kennen keine Unterscheidung zwischen Körper und Seele. Für sie ist alles ist eins und sie streben danach, sich seelisch und körperlich zu vervollkommen. Nach ihrer Auffassung ist das Leben rational nicht vollständig erfassbar. Widersprüche erweitern nur die Vielfältigkeit von Dingen oder Personen. Oftmals widersprechende Kräfte sind die Essenz aller Dinge. Wie die Gezeiten oder Jahreszeiten wechseln sich gute mit schlechten Zeiten. Das Ziel des Menschen ist es, den persönlichen, richtigen Weg zu finden, der beim Gehen entstehen wird, um im Einklang zu sein.

 

 

 

 

Ein Daoist muß die Fähigkeit des "Kunst des Langen Lebens erlernen sowie eine körperliche Fähigkeit, wie TaiChi, Schwerttanz oder vergleichbares. Sie können sobald dieses erreicht ist mit dem Erkennen des Tes beginnen. Der Grundwert müßte von der Höhe der geistigen und körperlichen Fertigkeit abhängig sein und sich mit jeden Grad steigeren. Ein PW Te wird bei jedem Gradanstieg ausgeführt.

 

 

 

 

ButsoDo:

 

Rawindrischen Missionare brachten die Worte KiaSanKus nach KTP, wo sie von Gelehrten angepasst wurde. Die Anhänger sind der Auffassung, dass der Mensch immer wieder geboren wird und seine späteren Geburten von seinem jetzigen Handeln beeinflusst wird. Ihr Ziel ist es, Gutes zu tun, um letztlich dem Kreislauf der Wiedergeburt zu entgehen. Nach ihrer Auffassung kann der Mensch nicht klar sagen, ob sein Leben Traum oder Wirklichkeit ist, da beides nur für den Erleuchteten zu erfassen sei. In KanThaiPan wird der Gnädige Erleuchtete aus Rawindra als göttlicher himmlischer Kaiser WenCheng angesehen, der mit seinem Hofstaat darüber wacht, dass sich der Himmelsherrscher an die Gesetze des HuangFan des Großen Ho hält.

 

 

 

 

Vorschlag: Butso Do Anhänger müssen eine alte Schrift beherrschen sowie Kenntnis der fünf Klassiker besitzen. Die Regeln müßten den Mechanismus beherrschen der alten Regeln, daß man erst schlechter wird und danach wieder besser.

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IchiNoTachi (Die Schwertschule des Yamamato-Clans)

(SchuruMazu)

 

Die Schule des Yamamato-Clans ist eine der ältesten des TsaiChen Tals. Sie ist ein Beispiel für den traditionellen Kampfstiel der Samurai. Das Grundprinzip dieses Stiels beruht darauf, den Gegner mit nur einem Schlag zu töten oder wenigstens kampfunfähig zu machen. Schnelle Bewegungen und mit hoher Präzision ausgeführte Hiebe kennzeichnen diese Schule.

 

Es wäre aber falsch die Schwertschule des Yamamato-Clans auf Ausbildungsstätte für Schwertkämpfer zu reduzieren. Die Schule bildet Samurai aus. Für einen Samurai reicht es nicht mit dem Schwert umzugehen. Ein Samurai muss erfüllt sein von Tugend, Anstand und Ehre. Nur einen Teil dessen kann er mit seinem Schwert erringen. Die Ausbildung in der Schwertschule beginnt bereits in der Jugend. Im Alter von 6-8 Jahren werden die Kinder aus den umliegenden Samuraifamilien eingeschult. Parallel zu ihrer körperlichen Entwicklung Lernen die kleinen Samurai Lesen und Schreiben, sowie die Kenntnis der fünf Klassiker. Weltanschaulich hängt die Schule den Lehren von Meister Kung an, der LiChia. Im Mittelpunkt der weltanschaulichen Ausbildung steht folglich das Buch der Riten. Wer die Lehren des Meister Kung nicht kennt, kann nicht versehen, was es heißt ein Samurai zu sein. Die Lehren Meister Kungs sind mehr eine politische Philosophie, den eine Religion (vgl. QB KTP s. 24). Die Kultivierung der eigenen Person nach ethischen Maßstäben und die Verhältnisse in einer Familie stehen dabei im Mittelpunkt der Ausbildung. Das Leben eines Samurai ist dabei geprägt von einer Vielzahl von Beziehungen: Meister Schüler, Vater Sohn, Ehemann Ehefrau, Herrscher Samurai usw. All diese Beziehungen regelt das Buch der Riten. Durch die Einhaltung des Ritus kultiviert sich der Mensch und findet seine innere Harmonie. Wer in Harmonie handelt, handelt recht. Die Lehren der LiChian werden angehenden Samurai nicht zuletzt auch mit dem Bambusstock von klein auf eingehämmert. Sie werden so zu fanatischen Anhängern der LiChian.

 

Spielfiguren die den TaschiDo, also den Weg des Samurai beschreiten und der Schule des Yamamoto-Clans angehören, erlernen keinen Beruf. Sie sind Samurai, dies ist Beruf und Berufung zugleich. Sie erhalten dafür bei Spielbeginn Lesen und Schreiben von KanThaiTun +12, sowie Kenntnis der fünf Klassiker. Ihre Spezialwaffe ist entweder der Ken, der DaDau oder die Katana.

 

Die Schule unterrichtet folgende HoHo:

 

ChochoInu, DageIki, DokujaOschi, FengTsu, HaschiBami, KentoYubo, MingHa, NiuZsuke, SosaYaku, YoroYoschi, YuehSchu KargeKusa, KoKesa, MuHiko, NagaKusa, UzuHaki, NiNintai Uchiotoschi, YingKando

 

Die im Normaldruck aufgeführten Techniken entstammen dem KTP QB. Soweit dort von Schlägen und Tritten gesprochen wird, ersetze man dies durch Hieb mit der geführten Klingenwaffe. Fett gedruckte HoHo sind neu und werden im Folgenden näher erläutert. Alle Techniken können nicht in Verbindung mit beidhändigem Kampf angewendet werden. Eine zweite Waffe würde den trainierten Bewegungsablauf zu sehr behindern.

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Moderation :

so, nach Absprache mit Tuor, habe ich erstmal das Posting, daß sich auf die neue Schule bezieht hierher verschoben.
Es würde mich freuen wenn hier die Hintergründe ausgearbeitet werden würden und neue Details hinzugefügt werden und die Regelschlachten vielleicht erstmal ausbleiben.

Grüße
Euer
Dengg

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
Edited by Dengg Moorbirke

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okay die Teile die ich hinzudichte schreibe ich jetzt mal in grüner Farbe. Einige Teile würde ich vorschlagen zu löschen. Anfang und Ende der Passage habe ich jeweils Rot markiert.

 

 

IchiNoTachi (Die Schwertschule des Yamamato-Clans)

(SchuruMazu)

 

Die Schule des Yamamato-Clans ist eine der ältesten des TsaiChen Tals.

Über drei Generattionen entwickelte sich der spezifische Stil, dieser Schule.

Philosophie ist es den Gegner zuerst angreiffen zu lassen um die SChwäche die durch dei Angriffsbewegung entsteht auszunutzen.

[sie ist ein Beispiel ...wenigstens kampfunfähig zu machen. Schnelle Bewegungen und] Mit hoher Präzision ausgeführte Hiebe kennzeichnen diese Schule und der verzicht den ersten Schlag oder übereilte Angriffe auszuführen.

 

Über die Geschichte der drei Entwickler der Kampftechnik sind folgende Legenden Bekannt. Der Gründer der Schwertmeister Takanobu Hidetsuma, war ein Hatamoto eines kleineren Klans. Er war bei dem Konflikt zweier größerer Klans auf der Verliererseite und verlor sein Lehen und Entschied sich als ehrloser Ronin anderen Samurais den Schwertkampf beizubringen.

Der Clanführer des Klans Yamamoto Muneyoschi, forderte Takanobu Hidetsuma zu einem Duel heruas um diesen in seinen Augen ehrlosen Samurai zu töten. Innerhalb einer Runde verlor Muneyoschi, der selber ein Meister war, indem ihn Takanobu das Katana aus der Hand schlug. Nachdem ihn sein Gefolgsman ein neues Katana zuwarf versucht er erneut anzugreiffen und diesmal nahm ihn sein Gegner das Katana einfach aus der Hand. Nach diesen zwei Siegen wurde Hidetsuma der erste Lehrer dieser Schule und ihn den Yanamoto Klan aufgenommen.

 

Nachdem Muneyosi die Kampftechniken seines Senseis beherrschte zog er zu den TienDse Bergen um den "Unsterblichen Tengu" der schon viele Kämpfer tötete, die den Weg zu seinem versteckten Berg Kloster fanden, herauszufordern. Der Tengu besiegte nach einem kurzen Kampf Muneyoschi. Doch im Gegensatz zu den anderen Kämpfern die vorher kamen wurde Muneyoschi nicht getötet, sondern in den "Fünf Tengu Techniken" unterrichtet und es wurde ihm erlaubt den Sitz des Tengus zu verlassen, der angeblich immer noch in den Bergen leben soll. Der Legende nach soll der Tengu einen seltsamen Humor besessen haben. Andere Klans behaupten mit böser Zunge er hätte Muneyoshi besiegt indem er mit zwei Teekannen gegen ihn kämpfte.

 

Muneyoschi veränderte das Kampfsystem leicht und lehrte auserwählten Meistern seiner Schule die geheimen Tengu -Techniken.

 

Sein Sohn Muneori der ein beliebter Edelman war verfeinerte die Techniken seines Vaters und fügte den Kampffächer als Waffe hinzu und legte Wert auf die Ausbildung der Schüler in den Fünf Klassikern. Muneori arbeitet aufgrund seines hervorragenden Rufes als Schwertlehrer des SchiDoschas.

 

Es wäre aber falsch die Schwertschule des Yamamato-Clans auf Ausbildungsstätte für Schwertkämpfer zu reduzieren. Die Schule bildet Samurai aus. Für einen Samurai reicht es nicht mit dem Schwert umzugehen. Ein Samurai muss erfüllt sein von Tugend, Anstand und Ehre. Nur einen Teil dessen kann er mit seinem Schwert erringen. Die Ausbildung in der Schwertschule beginnt bereits in der Jugend. Im Alter von 6-8 Jahren werden die Kinder aus den umliegenden Samuraifamilien eingeschult. Parallel zu ihrer körperlichen Entwicklung Lernen die kleinen Samurai Lesen und Schreiben, sowie die Kenntnis der fünf Klassiker. Weltanschaulich hängt die Schule den Lehren von Meister Kung an, der LiChia. Im Mittelpunkt der weltanschaulichen Ausbildung steht folglich das Buch der Riten. Wer die Lehren des Meister Kung nicht kennt, kann nicht versehen, was es heißt ein Samurai zu sein. Die Lehren Meister Kungs sind mehr eine politische Philosophie, den eine Religion (vgl. QB KTP s. 24)...

 

[gekürzt um das Lesen zu erleichtern]

 

Spielfiguren die den TaschiDo, also den Weg des Samurai beschreiten und der Schule des Yamamoto-Clans angehören, erlernen keinen Beruf. Sie sind Samurai, dies ist Beruf und Berufung zugleich. Sie erhalten dafür bei Spielbeginn Lesen und Schreiben von KanThaiTun +12, sowie Kenntnis der fünf Klassiker. Ihre Spezialwaffe ist entweder der Ken, der DaDau oder die Katana. Aus praktischen Erwägungen wird zusätzlich wird der Kampf-Fächer gelehrt, da dieser von Samurais oft im öffentlichen Leben getragen wird.

 

[...gekürzt]

 

Alle Techniken können nicht in Verbindung mit beidhändigem Kampf angewendet werden. Eine zweite Waffe würde den trainierten Bewegungsablauf zu sehr behindern.

 

 

 

okay das waren mal ein paar Anregungen dazu. Vielleicht gefallen sie Euch oder Ihr habt sogar noch bessere Ideen?

 

Euer Dengg

 

P.S: als Anregungen nahm ich die Schwermeister: Kamiizumi Hidetsuna, Yagyu Muneyoshi und Yagyu Moneyori.

 

Quellen: Vagabond, Aragami, Der Weg des Samurais

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Also, was mir noch am meisten fehlt, ist die spirituelle Ausrichtung der Schule. Diese Spiritualität sollte ihren Ursprung bereits beim Gründer des Kampfstiels haben. Ich werde mir hierzu mal ein paar Gedanken machen.

 

Die Grundausrichtung, den Gegner zuerst schlagen zu lassen passt für mich besser zu einem Daomeister, der in Ruhe und Gelassenheit seine Kaligraphien pinselt und durch den Einklang mit seinem Pinsel die Führung seines Schwertes verbessert. LiChia ist für mich eher schnell und tödlich. Zu einem als Einsiedler in den Bergen lebenden Rohin passt die daoistisch Ausrichtung besser. Für eine Ausrichtung nach den Lehren der LiChai fände ich eine echte Schule besser, in der die jungen Samurais gleich in jungen Jahren auf Linie gebracht werden.

 

Ich erachte die philosophische Ausrichtung der Schule für so wichtig, da sich daraus sehr schön alles weitere ableiten lässt.

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Also, was mir noch am meisten fehlt, ist die spirituelle Ausrichtung der Schule. Diese Spiritualität sollte ihren Ursprung bereits beim Gründer des Kampfstiels haben.

 

da sehe ich keinen zwingenden Grund. Eher im Gegenteil. Damit sich die Schule auch von den anderen unterscheidet habe ich IHr in meinem Vorschlag eine Entwicklung gegeben. Die dritte Generation wäre hier für die Lehre der LiChia zuständig. Man könnte aus Muneori auch noch zusätzlich einen Gelehrten machen.

 

 

 

LiChia ist für mich eher schnell und tödlich.

 

okay, dann vergleichen wir mal unsere Vorstellungen. Meine Zusammenfassung des QB lautete etwas so:

 

LiChia, die Lehre des Meister Kung:

 

Die Schüler des armen Gelehrten schrieben nach seinem Tod das Buch der Riten. Respekt und Zeremonien sind ein Wert schlechthin. Da das Neue stets auf den Schultern des Vorhandenen steht, gelten Sitten und Schriften als umso bedeutender, je älter und damit ursprünglicher sie sind. Aus der Beachtung der göttlichen Gesetze und Traditionen wird Harmonie zwischen allen Dingen und Tugendkraft entstehen. Wichtig ist es für den Weisen zu lernen, dann wird Erkenntnis kommen und die Welt sich positiv verändern. Meister Kung betonte, dass ein Mensch durch Menschlichkeit, Respekt und Bildung edel wird. Stets sollte das Gesicht aller gewahrt bleiben um Leid zu vermeiden, aus dem letztlich Übel entsteht.

 

Womit Begründest Du also das schnelle und tödliche?

 

Die Grundausrichtung, den Gegner zuerst schlagen zu lassen passt für mich besser zu einem Daomeister, der ...durch den Einklang mit seinem Pinsel die Führung seines Schwertes verbessert.

 

Deine Technik, mit dem Köpfen passt zu der Idee den gegner Fehler machen zu lassen. Ausserdem die Idee die Gegentechnik Takt des Vogelfängers zu BK oder Beschleunigen zu entwickeln. Ausserdem ist es mal was andrees und ich könnte mir vorstellen, daß Jürgen, Sayah etc damit gut leben könnten und ein Char müßt sich überlegen ob er die Vorteile dieser Schule nutzen möchte.

Zu einem als Einsiedler in den Bergen lebenden Rohin passt die daoistisch Ausrichtung besser.

 

Takanobu Hidetsuma, war zwar ein Ronnin, aber meiner Gedankenwelt zog er herum und versuchte als Lehrer der Schwertkunst eine feste Anstellung oder wenigstens Lohn zu erhalten.

Für eine Ausrichtung nach den Lehren der LiChai fände ich eine echte Schule besser, in der die jungen Samurais gleich in jungen Jahren auf Linie gebracht werden.

 

genauso stellte ich es mir auch vor.

 

 

 

Grüße Dengg

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Ok. Ich kann mich auch mit dem Gedanken anfreunden, dass die Schule einen Entwicklungsprozess durchmacht. Ich habe da so schon ein paar lose Gedanken die ich in den nächsten Tagen mal ordnen werde.

 

Zu dem spirituellen Hintergrund:

 

Ich sehe den KiDoka ob nun mit Waffe in der Hand als einen Extremisten an. Dies ergibt sich für mich aus der Nähe dieses Abenteurertyps zum Ordenskrieger. Ich sehe den KiDoka dabei aber nicht zwingend als religiös an. Extrem kann er auch von jedem weltanschaulichen Ansatz her sein. Für mich passte genau aus diesem Grunde die Verbindung zum Samurai so gut. Dies ist aber sicher eine streitbare These. Ich denke jedoch, dass jeder KiDoka für irgend etwas einstehen muss, sei es nun, dass der KiDoka ein Freiheitskämpfer im Osten KanThaiPans ist oder ein Mönch des WeTo.

 

Diese Einbindung in einen spirituellen Hintergrund ist für mich der Weg zu den körperlichen Höchstleistungen die der KiDoka in seinen HoHo vollbringt. Aus diesem Grunde glaube ich, dass es von Vorteil wäre, sich erst über diesen spirituellen Hintergrund Gedanken zu machen.

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LiChia ist für mich eher schnell und tödlich. .

 

Ich gebe zu, hier handelt es sich nur um eine ganz persönliche Vorstellung, die ich dir nicht belegen kann. Ich kann jedoch erklären, wie ich zu dieser Vorstellung komme.

 

Ein Samurai ist für mich zunächst ein Krieger, der ganz und gar von der Lehre LiChia durchdrungen ist. Dies schließt zwar nicht aus, dass ein Samurai auch in eine daoistische Richtung streben kann oder gar Anhänger des BudsoDo ist; in jedem Falle sind jedoch die Lehren des Meisters Kung ein zentrales Element. Eine Schule, die sich nun ausschließlich auf Meister Kung beruft, ist für mich eine klassische Samuraischule, unverfälscht und ursprünglich. Zentral ist die Kenntnis der fünf Klassiker, wobei die Lehren des Meisters Kung dominieren. Für mich geht ein solcher Samurai ohne Schnörkel vor. Er versucht ganz ökonomisch den Kampf schnell und ehrenvoll zu beenden. Er zelebriert die Form, er zelebriert aber nicht den Weg. Schnelligkeit und Effizienz dürften hier maßgeblich sein. Ein solcher Samurai verachtet den Bauernpöbel und das völkische Pack.

 

Dann gibt es den daoistisch motivierten Samurai. Er hält den Ritus für wichtig, weiß aber auch, dass er überlieferte Weißheiten in Frage stellen muss um Erleuchtung zu finden. Er wird den Kampf eher als Prüfung verstehen. Freilich ist es für ihn wichtig jeden Kampf zu gewinnen, aber wichtiger ist es aus jedem Kampf Erkenntnis zu gewinnen. Ein solcher Samurai wird bemüht sein, sich mit und nicht gegen das Dao zu bewegen. Der Einklang mit sich und der Bewegung ist das Ziel, der Fluss der Bewegung entscheidend. Einem solchen Samurai kommt es mehr darauf an, durch eine vollkommene Bewegung den Gegner zu töten. Er missachtet das Volk, weil es unwissend ist. Er wird es aber auch aus gleichem Grund beschützen, denn er weiß, dass er priviligiert ist und daraus auch Verantwortung erwächst.

 

Der Samurai des ButsoDo weiß, dass er wiedergeboren wird. Sein Ziel ist es nach der Wiedergeburt einen höhere Stufe des Seins zu errechen oder im Idealfalle sogar gleich das Nirwana zu erreichen. Für ihn zählt Ehre und Ritus nicht weniger als bei den beiden anderen Typen, doch arbeitet er mehr an sich selbst. Er lernt Techniken der Technik willen und nicht um der Effizienz willen. Er übt sich in Selbstdisziplinen nur um ihrer selbst willen. Ein Samurai dieses Schlages tötet nicht effizient, er tötet schön. Bauern sind für ihn bebauerswürdige Geschöpfe (man verzeihe mir das Wortspiel). Sie sind nicht verachtenswürdig, aber auch nicht reif für Erkenntnis.

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oh ich merke schon der Fall wird schwierig. Ich versuche die Sache mal in Teilaspekte zu zerlegen:

Ein Samurai ist für mich zunächst ein Krieger, der ganz und gar von der Lehre LiChia durchdrungen ist.

Die LiChia dürfte im Osten KTPs wesentlich einflußreicher sein. Vorallem bei der Organisation der "Weissen Orchidee" und bei den treuen staatstragenden Beamten. Im TsaiChenTal ist es wahrscheinlich nicht so extrem. Da es ein feudaler Staat ist.

Dies schließt zwar nicht aus, dass ein Samurai auch in eine daoistische Richtung streben kann oder gar Anhänger des BudsoDo ist

zur Erinnerung: Die Daoisten sind im Osten fast ausgerottet worden und die Lehre des Daoismus hat sich im "Tal" mit der Lehre des ButsoDo zum MingDo vermengt. (irdische Entsprechungen: Taoisten vermischten sich mit den Buddhisten zu den Zen-Buddhisten. Das ist zwar in RL eher Unsinn, im QB steht es aber so. In Reinform dürften nur noch die legendären KenSai Daoisten sein.

Eine Schule, die sich nun ausschließlich auf Meister Kung beruft, ist für mich eine klassische Samuraischule, unverfälscht und ursprünglich.

Vorsicht: Die Samurai in Reinform dürften rein nach dem BushiDo leben also eher wieder nicht nach den 5 Klassikern.

Er zelebriert die Form, er zelebriert aber nicht den Weg. Schnelligkeit und Effizienz dürften hier maßgeblich sein.

Es geht KiDokas/Or immer um die "inneren Aspekte" ihres Tuns. Nur so können sie überhaupt ihre Magie wirken. Das unterscheidet sie von Söldner oder Leibwächtern etc....

Ein solcher Samurai verachtet den Bauernpöbel und das völkische Pack.

das ist vielleicht etwas negativ ausgedrückt. Ihr Selbstverständnis könnte anders sein. Samurais sind die Elite, die den Bauern beschützen und für ihre Sicherheit sorgen, damit die Bauern ihre Aufgabe erfüllen können.

Dann gibt es den daoistisch motivierten Samurai.

das dürften eher die Aussenseiter sein. Sie müßten wahrscheinlich irgendwann Or/KiDoka oder Ronin werden.

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okay. Ich habe jetzt noch mal in dem Buch geschmöckert. Die folgenden Zusammengekürzten Zeilen, dürften Dir gefallen und passen eigentlich perfekt zur LiChia und der Idee nicht den ersten Schlag zu tun.

 

Ein Mann von Rang muß in der Lage sein nicht nur auf dem wirklichen Schlachtfeld zu führen, daß gleiche muß ihn auch in den Grenzen seines Reiches gelingen. Wenn das Land auf rechte Weise regiert wird ist die Verteidigungsbereitschaft des Staates geschützt. Ränke, Ignoranz und Unaufmerksamkeit läuten den Zusammenbruch eines Staates ein.

Dies zu verstehen und im Keim zu ersticken ist gleichbedeutend mit der Fähigkeit Listen zu durchschauen, indem seine Bewegungen im Schwertkampf studiert. Man muß aufmerksam beobachten, damitma die Strategie des Gegners durchschaut. In einer verwirrten Welt werden viele Menschen grundlos getötet. Eine todbringende Klinge wird eingesetzt, um Frieden in eine solche Welt zu bringen. So wird die Klinge zum lebensspendenden Schwert.

(frei zitiert und zusammengefasst aus dem Buch:"Der Weg des Samurais")

 

 

Ich denke darin müßten Deine Gedanken enthalten sein und es passt eigentlich gnaz gut.

 

Grüße

 

Dengg

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@Dengg: Passt bestens, dass Zitat. Ich werde noch mal im Internet schauen, ob ich verwertbares Material zum BushiDo finde. Vielleicht lassen sich ja Zusammenhänge zwischen BushiDo und der LiChia finden, die man verwursten kann. Wenn es um eine Samuraischule geht, scheidet der Osten von KanThaiPan freilich aus.

 

Einen schönen Ansatz wäre auch der Zen - Buddhismus, also MingDo. Ich bin für beides offen. Die jeweilige Hintergrundgeschichte muss dann nur entsprechend angepasst werden.

 

Ich hatte ursprünglich eine echte Schule vor Augen in der bereits die jungen Samurai geschult werden. Im mittelalterlichen Japan erhielt ein Samurai seine echten Schwerter erst mit einem Initiationsritual vor dem Ahnenschrein der Familie mit seinem Eintritt in die Erwachsenenwelt. Vorher trug er nur eine Holzattrappe mit sich herum, die dem Schwert des Vaters nachempfunden war. Dies könnte man in der Schule so umsetzen, dass die jungen Samurai sich zunächst nur mit Kaligraphie und den 5 Klassikern beschäftigen dürfen. Erst nach dem Feierlichen Initiationsritual, dass vor dem Schrein des Schulgründers in diesem Falle durchgeführt wird, erhalten sie ihre Schwerter. Ab diesem Zeitpunkt dürfen sie mit dem Schwerttraining anfangen. Jetzt mal so ins Unreine gesprochen.

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Dies könnte man in der Schule so umsetzen, dass die jungen Samurai sich zunächst nur mit Kaligraphie und den 5 Klassikern beschäftigen dürfen. Erst nach dem Feierlichen Initiationsritual, dass vor dem Schrein des Schulgründers in diesem Falle durchgeführt wird, erhalten sie ihre Schwerter. Ab diesem Zeitpunkt dürfen sie mit dem Schwerttraining anfangen..

 

dafür.

Vorher würde ich ihnen allerdings andere körperliche Ertüchtigungsübungen gönnen.

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So, ich wollte mich am Wochenende jetzt endlich wieder an die Hintergrundgeschichte der Samuraischule machen. Ich hoffe ich schaffe es zeitlich. Zeit ist im Moment dass, was ich am wenigsten habe. Im Urlaub hatte ich mir ein Buch über den Shinto reingedreht. Aus dem Shinto lässt sich m. E. aber nicht so arg viel Honig saugen. Ich hätte besser ein Buch über Bushido gelesen. Na ja, schauen wir mal.

 

Eis ist mir jedoch aufgefallen. Wenn die Schwertschule eine der ältesten sein soll, kommen wir mit drei Generationen nicht hin. Ich schlage daher vor, im Zeitalter der kleinen königreiche zu beginnen. Wir können dann ja immer noch das Schwergewicht auf 3-4 Personen legen, die in der Geschichte der Schule den größten Einfluss auf den Stiel hatten.

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Endlich habe ich es geschafft diesem Projekt etwas Zeit zu widmen. Die nachstehenden Ausführungen sind der versucht den bisherigen Konsens in Worte zu gießen. Ich gebe jedoch zu, darüber hinaus noch etwas hinzugedichtet zu haben:

 

IchiNoTachi (Die Schwertschule des Yamamato-Clans)

(SchuruMazu)

 

Die Schule des Yamamato-Clans ist eine sehr junge weiße KiDo-Schule des TsaiChen Tals. Ihre Gründung liegt erst wenige Generationen zurück.

 

Über die Geschichte der drei Entwickler der Kampftechnik ist folgendes bekannt.

 

Begründer der Schule war der Schwertmeister Takanobu Hidetsuma. Er war ein Hatamoto eines kleineren Clans der westlich von YüTsin lebte. Bei dem Konflikt zweier größerer Clans gelangte er durch Intrige zwischen die Fronten und verlor sein Lehen. Als ehrloser Rohin zog er durch den Norden des TsaiChen- Tals. Da er schon damals ein Meister des Schwertkampfes war verdingte er sich als Schwertlehrer für Diebe und Bauern. Damals war seinem Kampfstil konventionell und nicht von der Magie des KiDo durchdrungen. Auf seinen Wanderungen durch die Ausläufer der HoSchan - Berge geriet er eines Tages in den Hinterhalt einer Räuberbande. Schwer verletzt ließen ihn die Räuber am Wegesrand liegen. Hidetsuma war dem Tode nah, als ein alter Mann des Weges kam. Der Alte, dessen Name nicht überliefert ist, pflegte Hidetsuma gesund und lehrte ihn Weisheiten der alten Dao Meister. Auch wenn sich der Alte im Herbst seines Lebens befand, war er doch behände und gewand wie ein Mann in der Blühte seines Lebens. Viele Jahre zog Hidetsuma mit dem Alten durch die Berge des XY. Es waren Jahre, bestimmt von Askese und Training. In diesen Wanderjahren änderte sich sein Kampfstiel, ohne dass er es merkte. Seine Bewegungen wurden sanft und fließend. Eines Tages verließ der Alte das gemeinsame Lager und stieg auf einen Berg ChuanMenSchan, verwandelte sich in einen Drachen und flog davon. Im Geiste gewandelt begab sich Hidetsuma in die Stadt YüTsin. Auf dem Weg dorthin erkannte ihn der Clanführer des Yamamoto- Clans, Yamamoto Muneyoschi. Sofort forderte Takanobu Hidetsuma zu einem Duell heraus um diesen, in seinen Augen ehrlosen Samurai zu töten. Muneyoschi, selber ein Meister des Schwertes, verlor gleich bei seinem ersten Angriff sein Schwert aus der Hand. Sofort reichten ihm seine Gefolgsleute ein neues Schwert. Erneut griffe er Takanobu an. Sein Schlag ging ins Leere und nur einen Augenblick später nahm ihm sein Gegner die Katana einfach aus der Hand. Muneyoschi verneigte sich, erkannte den Sieg Hidetsumas an und nahm ihn in den Yanamoto- Clan auf.

 

Nachdem Muneyosi die Kampftechniken seines Senseis beherrschte zog er zu den TienDse Bergen um den "Unsterblichen Tengu" herauszufordern. Viele Krieger, die den Tengu herausforderten fanden den Tod. Der Tengu besiegte nach einem kurzen Kampf auch Muneyoschi. Doch im Gegensatz zu den Kämpfern die vor ihm kamen, tötete er Muneyoschi nicht. Er erkannte das herausragende Talent Muneyosis und nahm ihn zum Schüler. Muneyosi erhielt in den folgenden 10 Jahren Unterricht in den "Fünf Tengu-Techniken". Als seine Lehre abgeschlossen war durfte er den Sitz des Tengu verlassen.

 

Muneyoschi Durch die Tengu-Techniken veränderte sich das Kampfsystem. Auserwählten Meistern lehrte er die neuen Techniken. Der neue Stil zeichnete sich nun durch fließende Bewegungen einerseits und harten präzisen Hieben andererseits aus.

 

Sein Sohn Muneori der ein beliebter Edelman war verfeinerte die Techniken seines Vaters und kreierte so den Stil des Yamamato-Clans, wie er noch heute gelehrt wird. Zudem legte Muneori großen Wert auf die geistige und moralische Ausbildung der Schüler. Seine Schule sollte nicht nur eine Schule des Schwertkampfes sein. Es sollte eine Schule für Samurai sein. Für einen Samurai reicht es nicht mit dem Schwert umzugehen. Ein Samurai muss erfüllt sein von Tugend, Anstand und Ehre. Nur einen Teil dessen kann er mit seinem Schwert erringen. Um dies zu vermitteln entwickelte er ein ausgeklügeltes Ausbildungskonzept.

 

Die zwei folgenden Generationen nahmen keinen inhaltlichen Einfluss mehr auf den Kampfstil oder die Unterrichtsinhalte. Die Schule fand jedoch immer mehr Anhänger. Der Schulkomplex wurde um immer mehr Gebäude erweitert. Vor etwa 60 Jahren wurden auf dem Schulgelände zwei Schreine errichtet. Der größere der beiden Schreine wurde den drei Gründern der Schwertschule gewidmet. Der Schrein dient vornehmlich der Ahnenverehrung. Darüber hinaus findet in diesem Schrein das Initiationsritual der jungen Samurai statt. Hier erhalten die jungen Samurai mit Eintritt in die Volljährigkeit ihr erstes Schwert überreicht. Der kleinere Schrein hingegen wurde dem Unsterblichen Tengu gewidmet, von dem Muneyoschi die fünf Tengu-Techniken lernte. Vor diesem Schrein befindet sich der SeiSenBako, der Opferkasten. Hier werden rituell Opfer dargebracht. Geopfert wird ausschließlich Geld. Die erbrachten Opfer stellen die Finanzierung der Schreine sicher.

 

Die Ausbildung in der Schwertschule beginnt bereits in der Jugend. Im Alter von etwa sechs Jahren werden die Kinder aus den umliegenden Samuraifamilien eingeschult. In den ersten Jahren lernen die Schüler zunächst Lesen und Schreiben. Parallel dazu stehen Meditationsübungen auf dem Lehrplan. Ab dem achten Lebensjahr wird Kaligraphie und die Kenntnis der Fünf Klassiker gelehrt, wobei ein deutlicher Schwerpunkt auf dem Buch der Riten liegt. Je nach körperlicher Entwicklung beginnt zwischen dem achten und zehnten Lebensjahr die Schulung des Körpers. Als äußerlich erkennbares Merkmal ist es den jungen Samurai ab diesem Zeitpunkt gestatten einen Tanto zu tragen. Erst wenn die jungen Samurai mit 14 Jahren volljährig sind erhalten sie ihr erstes Schwert. Erst jetzt ist es ihnen erlaubt mit dem Schwerttraining zu beginnen. Vorher ist ihnen nicht einmal das Training mit dem Holzschwert gestattet.

 

Weltanschaulich hängt die Schule den Lehren von Meister Kung an. Im Mittelpunkt der weltanschaulichen Ausbildung steht folglich das Buch der Riten. Wer die Lehren des Meister Kung nicht kennt, kann nicht versehen, was es heißt ein Samurai zu sein. Die Lehren Meister Kungs sind jedoch mehr eine politische Philosophie, den eine Religion (vgl. QB KTP s. 24). Auf der spirituellen Ebene werden die Lehren von Meister Kung daher durch die LiChia ergänzt.

 

Spielfiguren die den Weg des Samurai beschreiten und der Schule des Yamamoto-Clans angehören, erlernen keinen Beruf. Sie sind Samurai, dies ist Beruf und Berufung zugleich. Sie erhalten dafür bei Spielbeginn Lesen und Schreiben von KanThaiTun +12, sowie Kenntnis der fünf Klassiker +9. Ihre Spezialwaffe ist entweder der Ken oder die Katana. Aus praktischen Erwägungen wird zusätzlich wird der Kampf-Fächer gelehrt, da dieser von Samurais oft im öffentlichen Leben getragen wird. Mit ihm können die KiDo-Techniken jedoch nicht angewendet werden.

 

IchiNoTachi, die Schwertschule des Yamamato-Clans gehört zu den gemischten Stilen der weißen Schule.

 

Als nächstes werde ich mich mit dem Lernschema und den einzelnen Kidotechniken beschäftigen.

 

@Dengg: Hast du bezüglich der Tengu-Techniken bestimmte Vorstellungen? Sollen wir uns da neue Techniken ausdenken oder wollen wir auf vorhandene zurückgreifen? Bislang schweben mir sanfte Techniken vor, die erst den Schlag des Gegners abwarten, dann aber einen Bonus auf Aungriff und/oder Schaden geben. Unter Tengu-Techniken stelle ich mir eine art Flugakrobatik vor. Ist dies in deinem Sinne?

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erstmal ein Lob für die tolle Arbeit! :clap::clap::clap:

 

 

...Da er schon damals ein Meister des Schwertkampfes war verdingte er sich als Schwertlehrer für Diebe und Bauern.

 

Ich würde glaube ich einfach schreiben ein Schwertlehrer für Ronin. Das mit den Bauern kann ich mir einfach nur schwer vorstellen. Oder es mütßte erklärt wreden, dass die Bauern sich verteidigen wollen weil sie von Diebesbanden bedroht werden. (die Geschichte alà "Seven Samurai")

 

 

 

 

Damals war seinem Kampfstil konventionell [und nicht von der Magie des KiDo durchdrungen. ] (Würde ich streichen) Auf seinen Wanderungen durch die Ausläufer der HoSchan - Berge geriet er eines Tages in den Hinterhalt einer Räuberbande.

(Vielleicht kommen jetzt doch wieder die Bauern ins Spiel? Vielleicht wurde re ungebracht, weil die Bauern zu wehrhaft wurden? Eine andere Räuberbande zu stark wurde?

 

Eines Tages verließ der Alte das gemeinsame Lager und stieg auf einen Berg ChuanMenSchan, verwandelte sich in einen Drachen und flog davon.

Fiinde ich nicht schlecht, nur warum ein Drache? hat es etwas mit den Long zu tun? Das wäre in der Bergregion nicht unmöglich aber ungewöhnlich? Ist es ein Elementarmeister? Wen es ein Daoist wäre würde der Kranich passender erscheinen?

 

 

Der Schulkomplex wurde um immer mehr Gebäude erweitert.

Vorsicht: Das ganze ist keine Tempelschule vom gigantischen Ausmassen, sondern eine feine Samurai- SChule. Dort wird es eine ehrwürdige Halle geben, die vielleicht größer gebaut wird oder einen Anbau erhält.

Geopfert wird ausschließlich Geld. Die erbrachten Opfer stellen die Finanzierung der Schreine sicher.

 

das würde ich nicht so machen. Geopfert wird alles mögliche, aber geld wird dem Priester eher so nebenbei in einem Umschlag gerreicht. In der Öffentlichkeit wiens Schreines wird sicherlich Geld eher die ZUgabe sein.

 

 

 

Je nach körperlicher Entwicklung beginnt zwischen dem achten und zehnten Lebensjahr die Schulung des Körpers. Als äußerlich erkennbares Merkmal ist es den jungen Samurai ab diesem Zeitpunkt gestatten einen Tanto zu tragen.

soweit ich das weiß begann die körperliche Ausbildung der Samurai Kinder schon viel früher. Ich würde vielleicht das 5 oder 6 Lebensjahr daraus machen. Die Kinder sollten Mut bekommen und abgehärtet sein. (Übernachten auf dem Friedhof, Nackt im Schnee, Tauchen im kalten Wasser, etc...) Das mit dem Tanto als Auszeichnung finde ich so rein gefühlsmässig auch nicht besonders gut. Allerdings fällt mir auch nichts bessrers ein.

 

 

 

Ihre Spezialwaffe ist entweder der Ken oder die Katana.

Ich würde mcih da auf das Katana festlegen, da sich die m.E Techniken doch deutlich unterscheiden werden.

@Dengg: Hast du bezüglich der Tengu-Techniken bestimmte Vorstellungen? Sollen wir uns da neue Techniken ausdenken oder wollen wir auf vorhandene zurückgreifen? – Bislang schweben mir sanfte Techniken vor, die erst den Schlag des Gegners abwarten, dann aber einen Bonus auf Aungriff und/oder Schaden geben. Unter Tengu-Techniken stelle ich mir eine art Flugakrobatik vor. Ist dies in deinem Sinne?

ich habe keine Vorstellungen diesbezügklich. Ich denke das mit der Flugakrobatik könnte passen.

 

 

Nachtrag: Die Namen müßten leicht geändert werden, damit sie an dei Inspirationsquelle erinnern aber nicht identisch sind.

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Nun mein Vorschlag zu den Techniken der Schule:

 

IchiNoTachi (Die Schwertschule des Yamamato-Clans)

(SchuruMazu)

 

Schülertechniken:

AschiNeko, DageIki, HiaBata, MuhiKabe, OjuKiba, SosaYaku, TamakiNe, TuoKobe, UkiGumo, YueSchu, YoroYoschi

 

Eingeweihtentechniken:

HiaTo, HirYou, KaraBide, KubetsuTeki, NagaKusa, NiNintai

 

Meistertechniken:

LingHia, SchitaTsuyu

 

Ein paar Worte zur Auswahl:

 

Im Stil von Takanobu Hidetsuma dominierten weiche, fließende Bewegungen. Diese wurden vereint mit präzisen Hieben. Hier finden all die Techniken ihren Ursprung, die ein Blockieren von Angriffen zum Inhalt haben oder den Gegner durch Finten in eine ungünstige Position bringen. Der Tengueinfluss hingegen tritt in den Techniken hervor, die von Luftakrobatik dominiert werden. In der Techniken NiNintai und TuoKobe findet sich der Einfluss Muneoris wieder. Sein Einfluss auf die Techniken war weit geringer und seine Techniken konventioneller. Sein Geist war jedoch von unbedingtem Siegeswillen und Durchhaltvermögen beseelt.

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So, nach einer längeren Pause gebe ich hier mal wieder etwas zum Besten: :)

 

Die Sekte Butso Amidala Schong

 

Die Sekte soll auf Butso Amidala, einem Erleuchteten zurück. Hierbei soll es sich um einen Jünger Butsos gehandelt haben. Er lehrte seinen Anhängern, der Kreislauf der Wiedergeburt würde durchbrochen, wenn man die Insel der grenzenlosen Klarheit erreicht. Butsu selber habe diese Insel einst für seine treuesten Diener im östlichen Ozean geschaffen. Auf dieser Insel angekommen, soll es einem an nichts mehr fehlen. Alle weltlichen Leiden liegen hinter einem. Der Kreislauf der Wiedergeburt ist durchbrochen. Grenzenloses Heil liegt vor einem. Aufgrund der recht eingängigen Jenseitsvorstellung, fand die Sekte vor allem Anhänger im einfachen Volk. Um die Insel der grenzenlosen Klarheit zu erreichen, gibt es zwei Möglichkeiten, den lange und den kurze Weg. Der lange Weg führt über das ständige Meditieren und Rezitieren von Sinnsprüchen, bis schließlich der Zustand der Erleuchtung eintritt. Der kurze Weg ist der Amidala- Tod, der Tod im Dienste der Sekte. In der Sekte bildeten sich zunächst zwei Zweige heraus. Den Zweig der meditativen Klarheit, der den langen Weg beschritt und der Zweig der inneren Aufgabe, der den kurzen Weg wählte. Der Zweig der meditativen Klarheit vermischte sich später mit anderen Butso- Sekten, so dass es inzwischen die Butso Amidala Schong nur noch als Zweige der inneren Aufgabe existiert.

 

Die Sektenmitglieder finden sich verstreut in ganz KanTaiPan, überwiegend jedoch im TsaiChenTal. Die Sekte versteht sich heute als eine Geheimgesellschaft, die in „Einheiten“ von jeweils 10 Mitgliedern organisiert ist, einem Meister (As von mindestens Grad 7) und 9 weiteren Schülern. Die Sekte steht Männern und Frauen offen. Sie haben dem Erleuchteten Butso Amidala Gehorsam, Keuschheit und den Tod geschworen. Ihr ganzes Leben widmen sie ausschließlich der Aufgabe, sich zum Werkzeug eines Mordes zu machen. Dabei steht nicht nur der Erfolg im Vordergrund, sondern auch die Art und Weise der Durchführung. Ziel der Mitglieder ist es dem Mord besonders elegant aber in jedem Falle eigenhändig zu verüben. Die Tat soll Teil eines harmonischen Ganzen sein. Die Verwendung von Fernkampfwaffen - nicht aber von Gift - ist den Mitgliedern erlaubt. Gift stört die Harmonie. Auf Befehl ihres Meisters begehen sie die Tat. Sollte die Tat fehlschlagen, setzen sie ihrem eigenen Leben augenblicklich ein Ende. Nur so, glaubt die Sekte, kann alles wieder zu einem harmonischen Ganzen zusammengefügt werden. Noch nie wurde ein Sektenmitglied lebend gefasst.

 

Die Sekte erhält ihre Aufträge von Jedermann. Um Kontakt mit ihr aufzunehmen muss man sich an einen Butso- Schrein begeben und sein Ansinnen leise vor sich hin flüstern. Sofern der Auftraggeber akzeptiert wird, erhält man nach genau 10 Tagen Nachricht über die Höhe der erwarteten Opfergabe. Es handelt sich dabei immer um einen Geldbetrag, dessen Höhe von der Person des Opfers abhängt. Spätestens 10 Tage danach erfolgt der Mordanschlag. Die Sekte garantiert für die Opfergabe nicht den Erfolg des Anschlags, sondern nur den Versuch durch eines ihrer Mitglieder.

 

Bei den Sektenmitgliedern handelt es sich ausnahmslos um Assassinen. (Auch der Abenteurertyp NY wäre denkbar, passt aber nicht so gut.)

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Die Sekte Butso Amidala Schong

 

Die Sekte soll auf Butso Amidala, einem Erleuchteten zurück....Aufgrund der recht eingängigen Jenseitsvorstellung, fand die Sekte vor allem Anhänger im einfachen Volk. .)

gefällt mir sehr gut der Hintergrund:wave:

 

der meditativen Klarheit vermischte sich später mit anderen Butso- Sekten, so dass es inzwischen die Butso Amidala Schong nur noch als Zweige der inneren Aufgabe existiert..)

 

das finde ich zwar nicht schlecht, aber doch sehr schade. Ich habe neulich einen wunderbaren Kogaratsu Comic gelesen ("die andere Hälfte des Himmels"). Deort wurde schön der Konflikt zwischen den Kämpfenden, männlichen Teil des Ordens, den YamaBuschi und den weibliche, meditativen Teil des ORdens, den NichiRen. Der Konflikt führte dort zu ständigen Reiberreien der sich bis in die Welt der Kamis forttrug, aber letzlich war es doch nur das dynamisch wechseldne Ying/Yang welches den Orden ausmachte. Ich würde so einen Konflikt gerne aufnehmen. Wie wäre es wenn die "Killer" der nichtoffizielle verborgene Teil eines makellosen Ordens wäre. Sozusagen das Stiefkind über das man nicht gerne redet, den nicht jeden Mönch ist die Weisheit durch Meditation gegeben...:uhoh:

Die Sektenmitglieder finden sich verstreut in ganz KanTaiPan, überwiegend jedoch im TsaiChenTal. Die Sekte versteht sich heute als eine Geheimgesellschaft, die in „Einheiten“ von jeweils 10 Mitgliedern organisiert ist, einem Meister (As von mindestens Grad 7) und 9 weiteren Schülern. ..

Der Teil müsste dann agepasst werden...

Warum nimmst Du die Zahl 10 mit 9 Schülern? Da würde ich gerne spirituelle Gründe wissen, den nichts ist in KTP zufällig...

... Sollte die Tat fehlschlagen, setzen sie ihrem eigenen Leben augenblicklich ein Ende. Nur so, glaubt die Sekte, kann alles wieder zu einem harmonischen Ganzen zusammengefügt werden. Noch nie wurde ein Sektenmitglied lebend gefasst.

 

okay, das habe ich jetzt schon tausendmal gehört. Das muss ein Grundprogramm für Assasinen sein:lol: (Ist nicht böse gemeint)

Die Sekte erhält ihre Aufträge von Jedermann. Um Kontakt mit ihr aufzunehmen muss man sich an einen Butso- Schrein begeben und sein Ansinnen leise vor sich hin flüstern. Sofern der Auftraggeber akzeptiert wird, erhält man nach genau 10 Tagen Nachricht über die Höhe der erwarteten Opfergabe.

... das finde ich gut. Es hat etwas von Kozure Okami.

 

Was mir noch fehlt sind etwas tiefere Gründe für die Sekte. Ich finde es einfach zu wenig was du geschrieben hast. Ich denke die Motivation, dieser Untergrundsekte müsste noch deutlich ausgebaut und mit etwas mehr Fundament versehen werden. "Erleuchtung im Tod für eine Gruppe" Diese Motiv ist nicht besonders kanthaipan spezifisch und somit könntest Du die Killer auch in vielen anderen Ländern ansiedeln.

 

Vielen Dank für den Artikel und ich hoffe ein paar Anregungen gegeben zu haben.

 

Alles Gute

Dengg

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@ Dengg:

 

Mein ursprünglicher Gedanke war es, eine religiös motivierte „Killerorganisation“ zu schaffen. Diese wollte ich ganz bewusst von den Schattenfamilien abgrenzen. Die Schattenfamilien stehen im TsaiChenTal ausschließlich den Daimyos zur Verfügung. Die „Killer“ -Sekte hingegen ist offen für alle, vorausgesetzt, man wird als Auftraggeber akzeptiert. Den anderen Zweig der Sekte brauchte ich eigentlich nur um dem ganzen etwas mehr Leben zu geben. Zu einem Konflikt beider Zweige kann (konnte) es kaum kommen, da der Zweig der inneren Aufgabe als Geheimgesellschaft organisiert ist und daher nicht offen zu Tage tritt. Er wäre als Konfliktpartner nicht greifbar.

 

Bei der Zahl 10 habe ich mir folgende Gedanken gemacht. Es sollte eine grade Zahl sein, alles andere wäre nicht harmonisch. Außerdem? Besteht doch die Welt aus 10 tausend Dingen. ;) Es gibt aber auch eine ganz profane Begründung. Das Wort der KanThai für die Zahl 10 spricht sich fast genauso aus wie das Wort für Tod. In der Zahl 10 verbinden sich also die 10 tausend Dinge der Welt mit dem Tod. Der Tod wird hier wiederum in einer doppelten Bedeutung wichtig, geht es doch einmal um den Tod des Opfers, andererseits aber auch um den Tod der Wiedergeburt. Der Gläubige meint ja durch seine Tat die Insel der grenzenlosen Klarheit zu erreichen.

 

Man könnte hier sicher auch 12 Mitglieder begründen, da sie aus der Eins und der Zwei besteht und beides zusammen Drei ergibt. Denn wie sagte doch LiTan:

 

Das Dao erzeugt die Eins.

Die Eins erzeugt die Zwei.

Die Zwei erzeugt die Drei.

Die Drei erzeugt alle Dinge.

Alle Dinge haben im Rücken das Dunkle

und streben nach dem Licht,

und die strömende Kraft gibt ihnen Harmonie.

Die 12 stünde zudem für die Zwölf irdischen Zweige oder die 12 Doppelstunden des Tages.

 

Die Selbstentleibung beim Fehlschlag der Tat ist natürlich nicht die absolute Neuheit. Hier wollte ich dem Ganzen aber einen spirituellen Hintergrund geben. Damit komme ich auch gleich deiner Bitte nach, etwas mehr zum spirituellen Hintergrund zu schreiben:

 

In der Sekte vermischen sich - wie so oft in KanThaiPan – gleich mehrer, verschiedenen Glaubensvorstellungen. Im Zentrum steht die Harmonie. Eine Störung der Harmonie wird als unrein empfunden. Nur der Weg der Harmonie führt zur Insel der grenzenlosen Klarheit. Es gilt Unreinheiten zu beseitigen. Spricht jemand an einem Schrein den Wunsch aus, ein anderer solle den Tod finden, so ist aus Sicht der Sekte die Harmonie gestört. Der Tod dieser Person oder ersatzweise der Tod des Sektenmitgliedes stellt diese Harmonie wieder her. Ob der Anschlag glückt oder scheitert ist nach den Vorstellungen der Sekte alleine vom Schicksal abhängig. So oder so wird die Harmonie aber wieder hergestellt. Da sich das einzelne Sektenmitglied dieser Ausrichtung seines Lebens voll und ganz verschrieb, sieht es seinen eigenen Tod nicht als die Beendigung seines eigenen Lebens, sondern als Durchbrechung des Kreislaufes von Tod und Wiedergeburt. „Versüßt“ wird das ganze dadurch die Jenseitsvorstellung, der Insel der grenzenlosen Klarheit. Dies alles führt dazu, dass die Sektenmitglieder bei ihren Anschlägen völlig kompromisslos und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben vorgehen. Nimmt sich der Attentäter das Leben, so tut er dies nicht, um einer möglich Folter zu entgehen. Er tut es auch nicht aus den Gründen, die für einen Samurai von Bedeutung sein können. Denn als einfacher Mann oder einfache Frau hat er/ sie kein Gesicht, welches er/ sie verlieren könnte.

 

KanThai- spezifisch ist m. E. der Gedanke von Harmonie aus dem Volksglauben der KanTai in Kombination mit den Vorstellungen des ButsuDo. Aus dem Ganzen entspringt dann ein Fanatismus, der an das bedingungslose Dienen der Samurai erinnert. Auch die Sektenmitglieder dienen ohne Rücksicht auf ihr Leben. Aufgrund ihres Standes dienen sie aber nicht einem Daimyo, sonder dem Schicksal und der Harmonie. Dies entspricht dann ihrer Vorstellung vom Dao.

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      Angesichts der bisher erschienenen KanThaiPan-Abenteuer kann man auch nicht als Erklärung vorbringen, in diesem Land sei halt das kämpferische Niveau allgemein sehr hoch:
       
      Im KanThaiPan-Quellenbuch werden zudem OrcaMurai als Grad 1 beschrieben, wobei es auch Elitekämpfer Grad 2 sowie einzelne Individuen (normalerweise als Anführer) Grad 3-7 gebe. Die OrcaMurai, auf die die Abenteurer im vorliegenden Abenteuer treffen, sind dagegen alle Grad 3, die OgraMurai Grad 6 statt 4.
       
      Wenn ich meinen Spielern ein einigermaßen konsistentes Midgard präsentieren will, werde ich also zumindest die Massengegner in diesem Abenteuer radikal abschwächen müssen. Allerdings geht das Abenteuer öfters davon aus, dass die hochgradigen Abenteurer mit diesen Begegnungen überfordert sind und Hilfe von außen benötigen, was nach Abschwächung der Gegner kaum mehr der Fall sein dürfte. Mit niedriggradigeren Figuren lässt sich das Abenteuer aber auch nicht gut spielen, da die abschließende Begegnung in der Hölle kaum abgeschwächt werden kann, ohne an Glaubwürdigkeit zu verlieren,
       
      Vergleichsweise harmlos sind übrigens die Gegner, die den Abenteurern im Turnier von ChuLongMen gegenüberstehen, wo man eigentlicherwarten würde, dass es echte Elitekämpfer anzieht. Aber dort sollen die Abenteurer schließlich auch gewinnen ...
       
      Mein Fazit: Das Abenteuer enthält durchaus gute Ideen, und von der Geschichte her sehe ich dem zweiten Teil mit Spannung entgegen. Handwerklich weist es aber aus meiner Sicht grobe Schnitzer auf, und ich weiß noch nicht, ob ich es für meine Gruppe (die nach KanThai Pan unterwegs ist und nächstens mit Kurai-Anat beginnt) werde verwenden können.
       
      Oh, und Scherznamen à la "AuWei", "GauDi" und "GeiEWaLi" möchte ich in Midgard-Abenteuern auch nicht mehr lesen müssen. Ich kann sie abändern, aber es besteht immer die Gefahr, dass mir einer durch die Lappen geht und erst den Spielern auffällt, wenn ich den Namen laut ausspreche.
       
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      Gruß
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