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vor 17 Minuten schrieb Patrick:

Hallo!

Im Weltenband ist die Rede von 20km^2 Fläche und das wird als groß beschrieben, da drinnen ist auch noch eine ausgedehnte Parkfläche. Ist das nicht ziemlich wenig Fläche? Dublin z. B. hat ungefähr 1,4 Millionen Einwohner, also weniger als Candranor und laut Wikipedia (schon klar, das ist keine zuversichtliche Quelle, aber ungefähr müsste das stimmen) ist da die Fläche 115km^2 - also knapp sieben mal so viel.

Gibt's dafür eine Erklärung, ist die Stadt einfach unglaublich gequetscht oder bezieht sich die Fläche nur auf einen Teil der Stadt?

Danke schon mal im Vorraus für jede Antwort.:clap:

Patrick

Dublin hat eine halbe Million Einwohner.

Der Aufbau moderner Städte ist komplett anders als bei einer Fantasy-Stadt. Die Einwohner haben keine Autos und kein ÖPNV. Vergleiche mal die Angaben mit denen von Konstantinopel 1453. Dir werden Ähnlichkeiten und Unterschiede auffallen.

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vor 2 Minuten schrieb Solwac:

Dublin hat eine halbe Million Einwohner.

Da hab ich wohl nicht gut genug gesucht... 1,4 ist der County Dublin. Danke!

vor 4 Minuten schrieb Solwac:

Die Einwohner haben keine Autos und kein ÖPNV.

Stimmt, das frisst natürlich Platz.

vor 12 Minuten schrieb Solwac:

Vergleiche mal die Angaben mit denen von Konstantinopel 1453. Dir werden Ähnlichkeiten und Unterschiede auffallen.

1453 lebten da nur rund 40.000 Einwohner, dass ist also leider kaum vergleichbar🙁

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vor 4 Minuten schrieb Patrick:

1453 lebten da nur rund 40.000 Einwohner, dass ist also leider kaum vergleichbar🙁

Die Zahl von 100000 (aus dem Jahr 1300) ist da schon besser,Vor der Eroberung von 1204 werden 400000 geschätzt. Dies zeigt schon, wie veränderlich solche Zahlen innerhalb kurzer Zeit sein können - hier bei ähnlicher bebauter Fläche.

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Das ist interessant, ich hätte nicht gedacht dass sich Einwohnerzahlen so rasch verändern können (Von Kriegen und Epidemien mal abgesehen)...

Meinst du mit ähnlicher bebauter Fläche die 20km^2?

Patrick

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vor 3 Minuten schrieb Patrick:

Das ist interessant, ich hätte nicht gedacht dass sich Einwohnerzahlen so rasch verändern können (Von Kriegen und Epidemien mal abgesehen)...

Meinst du mit ähnlicher bebauter Fläche die 20km^2?

Patrick

Ja, wobei ein Teil der Fläche als Felder dienten und dies sich auch immer wieder veränderte. Aber die großen Mauern sorgten für eine vergleichsweise große Stabilität in der Bebauung. Wenn die Bevölkerung wuchs, dann rückte die Unterschicht notgedrungen zusammen und wenn sie abnahm hatte man in den Wohnblöcken mehr Platz. In der Nähe der Felder werden auch mal mehr und mal weniger Leute gewohnt haben, die nötigen Importe haben geschwankt usw.

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In meiner Karte, die ich anhand der Angaben aus dem Weltenband erstellt habe (bzw. aktuell erstelle), bin ich schnell auf 80km^2...

Größenwahn oder Platzangst😁

 

Grüße,

Patrick

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Ein Teil der Fläche haben sich die oberen 10000 geschnappt. Mancher Park wäre immer so groß auch wenn eine weitere Million in der Stadt leben wollten/sollten. Und natürlich ist Magie im Spiel, vor allem Alpanu ist für die Ernten zuständig, dazu kommen die größten Frachter Midgards und bringen Korn. Ein Teil dieser Wirtschaft entzieht sich einer einfachen Berechnung mit irdischen Vergleichen.

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Gerade eben schrieb Solwac:

Ja, wobei ein Teil der Fläche als Felder dienten und dies sich auch immer wieder veränderte. Aber die großen Mauern sorgten für eine vergleichsweise große Stabilität in der Bebauung. Wenn die Bevölkerung wuchs, dann rückte die Unterschicht notgedrungen zusammen und wenn sie abnahm hatte man in den Wohnblöcken mehr Platz. In der Nähe der Felder werden auch mal mehr und mal weniger Leute gewohnt haben, die nötigen Importe haben geschwankt usw.

Ok

Aber Candranor hat immer noch 4 mal so viele Einwohner und einen „ausgedehnten Parkbereich“...

Danke für die Überlegungen. @Solwac

Tut mir leid, wenn ich ein wenig nerve, würde mich bloß interessieren, wie das zustande kommt.

Aber wer weiß, vielleicht haben die Seemeister einfach ein wenig mit Magie nachgeholfen😁

Patrick

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Das Stadtgebiet des historischen Karthago war vielleicht so um 30 qkm groß und beherbergte bis zu 400.000 Einwohner.

Vielleicht ist das ein zusätzlicher Anhaltspunkt, auch wenn die Datenlage dünn und ungenau ist.

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Bei knapp vierfacher Einwohnerzahl und einem Park, aber auch Bau in die Höhe und Magie würde ich durchaus 80km^2 schätzen.

20 erscheinen mir doch recht wenig.

In einem Gildenbrief wird ein Mietshaus in Candranor beschrieben. Vielleicht komme ich heute dazu mir auf Basis der Einwohnerzahl und der Größe des Hauses rechnerisch eine Fläche zu ermitteln.

Patrick

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Rom beherbergte in Spitzenzeiten über 1 Mio. Menschen. Das eigentliche Stadtareal betrug lediglich 14 qkm, viele wohnten außerhalb dieses klassischen Bereichs. Mietwucher war ebenfalls an der Tagesordnung.

Aber Candranor orientiert sich lediglich in der Größe an römischen Verhältnissen, ansonsten an Karthago. Da finde ich dieses Bild gut, das ich auch schon für Abenteuer genutzt habe: https://jeanclaudegolvin.com/carthage/

Edited by Godrik
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Was machen die wenn der Meeresspiegel steigt? 

Das sind coole Bilder👍

Das mit Rom ist auch interessant - weißt du wie viel Fläche der gesamte Bereich einnahm?

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vor 49 Minuten schrieb Patrick:

weißt du wie viel Fläche der gesamte Bereich einnahm?

Nein, leider nicht.

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On 4/3/2020 at 8:51 PM, Patrick said:

Lage in Candranor

Sehr schöne Ausarbeitung - ich würde an Deiner Stelle mal Kontakt mit dem Verlag aufnehmen (Dich aber seelisch darauf vorbereiten, dass der Verlag das Gegenteil von "schnell" ist. In der Rangfolge der Tugenden steht "gründlich" deutlich höher). Kontaktadresse findest Du auf Midgard-Online.
Zu Themen wie dem Rat der Hundert und dessen Mehrheitsverhältnissen wird es dort sicher auch bereits Vorstellungen geben - es ist auch an sich Midgard-Praxis, in einer allgemeinen Beschreibung nicht in Details wie Stimmrechtsschwellen zu gehen, sondern mit einem kurzen (ahem) beschreibenden Satz Abenteuerpotenzial zu skizzieren, dabei aber die konkrete Verwendung offen zu lassen ("Das Verhältnis zwischen Rat und Seekönig sowie den jeweils dahinter stehenden Beamten ist von erheblichen Spannungen geprägt; da aber die Tradition verlangt, dass keine Seite ohne die Zustimmung der anderen regieren kann, kommt es formal schließlich dennoch zur Einigung auf einen gemeinsamen Nenner, wie winzig er auch sein mag. Die Intrigen, mit denen König und Ratsherren zu Zustimmung oder Veto verlockt oder gezwungen werden sollen, sind weit über die Grenzen Candranors hinaus berüchtigt."). Hier ist vom Schreibenden hohe Flexibilität gefragt, denn der Verlag weist diese in solchen Punkten i.a. nicht auf. Deshalb wirkt Midgard hinterher "wie aus einem Guss", auch wenn's manchmal frustrierend sein kann.
Einzelne Häuser, Gewerbetreibende etc (deren es in Candranor natürlich Heerscharen gibt - wie viel davon sinnvollerweise in einem QB zu erfassen ist - Produktionskosten/Seitenzahl! - ist eine andere Frage) hingegen haben eine sehr große Chance auf Veröffentlichung nach Plausibilitätsprüfung (der Droll - die Zeitschrift DausendDodeDrolle, das nunmehr offizielle Midgard-Magazin - freut sich immer über so etwas. Nutzername Droll hier im Forum).

Ich würde in der Hauptstadt der Seemeister mehr "Alltagsmagie" sehen, das ist aber ausdrücklich persönliche Meinung. Aber bei dem beeindruckenden Totentor wäre es doch z.B. denkbar, dass Culsu (oder Molko?) von zufällig ausgewählten Durchtretenden einen unerwarteten Wegezoll erhebt? Manche spüren nur den streifenden Griff einer kalten Hand - manche mehr... und manche, die vielleicht einen Handel (oder Händel?) mit dem Tod austragen wollen, suchen dies womöglich...

"Macht" ist nicht zählbar, d.h. man hat "große Macht", aber nicht "eine große Macht".

"weist auf" hat nichts mit "wissen" oder "weiß" zu tun.

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Die Beschreibung im Weltenband ist sehr knapp gehalten. Die 20 km² beziehen sich auf den bebauten Bereich. Die eigentliche Fläche der Stadt ist deutlich größer, wird aber, da haben wir uns doch sehr an das karthagische Vorbild gehalten, anders genutzt und ist nicht als Stadt erkennbar.

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vor 52 Minuten schrieb Ma Kai:

Sehr schöne Ausarbeitung - ich würde an Deiner Stelle mal Kontakt mit dem Verlag aufnehmen (Dich aber seelisch darauf vorbereiten, dass der Verlag das Gegenteil von "schnell" ist. In der Rangfolge der Tugenden steht "gründlich" deutlich höher). Kontaktadresse findest Du auf Midgard-Online.

Erstmal vielen Dank für das Lob. :blush: Dass der Verlag "etwas" lange braucht hab ich auch bemerkt, aber dafür haben wir auch qualitativ hochwertig und stimmige Quellenbücher.

vor 52 Minuten schrieb Ma Kai:

Zu Themen wie dem Rat der Hundert und dessen Mehrheitsverhältnissen wird es dort sicher auch bereits Vorstellungen geben - es ist auch an sich Midgard-Praxis, in einer allgemeinen Beschreibung nicht in Details wie Stimmrechtsschwellen zu gehen, sondern mit einem kurzen (ahem) beschreibenden Satz Abenteuerpotenzial zu skizzieren, dabei aber die konkrete Verwendung offen zu lassen ("Das Verhältnis zwischen Rat und Seekönig sowie den jeweils dahinter stehenden Beamten ist von erheblichen Spannungen geprägt; da aber die Tradition verlangt, dass keine Seite ohne die Zustimmung der anderen regieren kann, kommt es formal schließlich dennoch zur Einigung auf einen gemeinsamen Nenner, wie winzig er auch sein mag. Die Intrigen, mit denen König und Ratsherren zu Zustimmung oder Veto verlockt oder gezwungen werden sollen, sind weit über die Grenzen Candranors hinaus berüchtigt."). Hier ist vom Schreibenden hohe Flexibilität gefragt, denn der Verlag weist diese in solchen Punkten i.a. nicht auf. Deshalb wirkt Midgard hinterher "wie aus einem Guss", auch wenn's manchmal frustrierend sein kann.

Ja, ich hab mir auch überlegt, ob es sinnvoll ist das genau zu beschreiben... aber man kann es ja auch wieder rausnehmen...

vor 52 Minuten schrieb Ma Kai:


Einzelne Häuser, Gewerbetreibende etc (deren es in Candranor natürlich Heerscharen gibt - wie viel davon sinnvollerweise in einem QB zu erfassen ist - Produktionskosten/Seitenzahl! - ist eine andere Frage) hingegen haben eine sehr große Chance auf Veröffentlichung nach Plausibilitätsprüfung (der Droll - die Zeitschrift DausendDodeDrolle, das nunmehr offizielle Midgard-Magazin - freut sich immer über so etwas. Nutzername Droll hier im Forum).

Ich beschreibe natürlich nicht jedes Haus (die Wohnviertel z.B überhaupt nicht, ich liefere nur eine Beschreibung eines typischen Mietshauses, aktuell war ich noch zu faul und hab auf den GB 60 verwiesen, wo DiRi und Stephanie Lammers eine sehr ausführliche und gute Beschreibung davon gebracht haben) und selbst, die die ich beschreibe sind langsam zu viel geworden (mir gehen die Ideen aus). Teilweise habe ich allerdings noch etwas aus anderen Veröffentlichungen rauskopiert, wie zum Beispiel die Gilde vom Elementarstern... Da müsste man noch irgendwie anders machen...

vor 52 Minuten schrieb Ma Kai:

Ich würde in der Hauptstadt der Seemeister mehr "Alltagsmagie" sehen, das ist aber ausdrücklich persönliche Meinung. Aber bei dem beeindruckenden Totentor wäre es doch z.B. denkbar, dass Culsu (oder Molko?) von zufällig ausgewählten Durchtretenden einen unerwarteten Wegezoll erhebt? Manche spüren nur den streifenden Griff einer kalten Hand - manche mehr... und manche, die vielleicht einen Handel (oder Händel?) mit dem Tod austragen wollen, suchen dies womöglich...

Ich hätte auch deutlich mehr Magie gewollt, aber ich hab leider absolut keine Ideen... also wenn du weißt, wie man das reinbringen könnte (und konkrete Ideen hast) dann nur her damit:D

vor 52 Minuten schrieb Ma Kai:

"Macht" ist nicht zählbar, d.h. man hat "große Macht", aber nicht "eine große Macht".

"weist auf" hat nichts mit "wissen" oder "weiß" zu tun.

Ups:huh:... Danke, das wollen wir doch gleich mal ausbessern...

So, und jetzt mach ich mich mal an die "Flächenberechnung"

@Prados Karwan Danke für den Hinweis

Mit freundlichen Grüßen,

Patrick

Edited by Patrick

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Also...

In einer Mietskaserne/Moelares (Vgl. GB60), die ich jetzt als typisches Mietshaus in Candranor nehme, kommen auf, wenn ich das der etwas verwirrenden Skizze richtig entnehmen, knapp 400m^2 40-50 Personen unter. (Nein, die leben nicht auf 10m^2, das Haus ist 5-6 stöckig, macht also ca. 2000m^2 tatsächliche Wohnfläche - das ist für die Rechnung aber unwichtig).

Stadtwache, Seesoldaten und Heer sind bis auf wenige Ausnahmen, die zu den Reichen 1% (s. unten) zählen, auch in Mietskasernen untergebracht.

Rund 1% der Bevölkerung sind reich genug und leben in privaten Häusern mit ungefähr 1000m^2 bzw. sind bei einer solchen Person angestellt (noch einmal 10%) und wohnen auch dort. In absoluten Zahlen also mit Angestellten (30) und Familie (5) 35 pro Person also 525.000 Personen, je 35 Personen 1000m^2. Das macht aufgerundet 30m^2/Person also: 30x525.000=15.750.000m^2=15,75km^2

Ich bin von 15.000 Handwerkern ausgegangen, d. h. auch 1% der Bevölkerung. Diese wohnen mit Familie in ihren Werkstätten, die ich mal grob im Schnitt auf 100m^2 schätze. 15.000 Handwerk + Familie (ca. 75.000 Leute) also 1.500.000m^2=1,5km^2

16.000 Händler, um wieder auf 1% zu kommen, gehen wir mal von 15.000 aus. Wo wohnen die? Entweder sie sind reich genug für eigenes, dann gehören sie wieder zu obigen oder sie wohnen in ihren Handelskontoren. Jeder Händler hat wahrscheinlich im Schnitt noch einmal 100m^2 Lagerfläche. Das ist die unsicherste Schätzung, ich würde jetzt mal sagen 200m^2 pro Händler (mit Lager-, Wohn- und "Büro"fläche), also 3,2km^2. Die sind mit ihren Familien also ca. 80.000.

Die 10.000 Priester und Adepten sowie noch einmal 10.000 Ordenskrieger und Tempeldiener wohnen (in meinem Candranor😁) entweder direkt in den Tempeln oder sie kommen (der Großteil) in Mietshäusern unter, die allerdings mehr Platz pro Person bieten. Dort wohnen 10 Personen auf 200m^2. Also 20m^2 pro, macht 0,2km^2.

Mit Magiern und Lehrlingen ist es das gleiche, auf dem Hügel der Magie hat jede Magiergilde eigene Häuser für ihre Mitglieder. 10.000 sind das, wie oben, 10 auf 200m^2, dementsprechend wieder 0,2km^2.

Ein nicht unbeträchtlicher Teil der Bevölkerung (100.000) lebt auf den Straßen oder sogar darunter, wie ein Teil der Zwerge und die Besucher der Unterwelt. Die fressen also keinerlei zusätzlichen Platz.

Natürlich gibt es noch den Park. ich hab mich da am Central Park orientiert, der hat ca. 4km^2.

Bleiben für die Mietskasernen (s. oben) noch ein paar Leutchen: 1.500.000-(525.000+75.000+80.000+20.000+10.000+100.000)=690.000, ich runde mal auf 700.000. Da wohnen 50 auf 400m^2, das macht also 8m^2/Person. Insgesamt sind das 10 Mio m^2, macht 5,6km^2.

Insgesamt sind das dann also: 3,4+1,5+15,75+0,2+0,2+4+5,6=30,65 km^2

Jetzt ein großes Problem: Wie viel nehmen öffentliche Plätze und Straßen sowie Freiraum ein. Ich würde sagen noch einmal das gleiche der bisherigen Fläche.

Wir kommen also auf 60km^2.

Wer's wissen will oder dazu zählen möchte: Das Hafenbecken hat einen Durchmesser von 2km und dementsprechend eine Fläche von etwa 3km^2.

Bei mir misst Candranor mit Hafen in der Karte 80km^2.

Alle diese Annahmen sind nur Schätzungen, wer irgendetwas für unrealistisch hält, bitte verbessern. Bisher habe ich dazu nur eine Zweitmeinung. Gleiches gilt für die Rechnungen, wahrscheinlich haben sich Fehler eingeschlichen...

 

Mit freundlichen Grüßen,

Patrick

Edited by Patrick

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@Patrick Hut ab vor Deinen bisherigen Ausarbeitungen. :clap: Zur Abschätzung der Wohnflächen habe ich eine Anmerkung. Ich halte die Flächenangaben Wohnfläche/Bewohner immer noch für zu großzügig. Laut statista.de beträgt die aktuelle

Zitat

Wohnfläche pro Einwohner im Bundesland Hamburg zum Erhebungszeitpunkt 39,6 Quadratmeter

Stand: 31.12.2018. Ich habe bewußt einen Stadtsaat genommen, da die Wohnfläche dort tendenziell geringer ist als in Flächenstaaten.

Du gehst von einer Wohnfläche von 40-50 m² je Person aus.

Zitat

40-50 Personen unter. (Nein, die leben nicht auf 10m^2, das Haus ist 5-6 stöckig, macht also ca. 2000m^2 tatsächliche Wohnfläche

Das ist m.E. um ein vielfaches zu hoch. Gerade für die Ärmeren würde ich mich eher an Wohnflächen wie zu Industrialisierungszeiten in Deutschland orientieren als Tagelöhner sich in Schichten die Betten geteilt haben. Candranor wird sicher für viele Ärmere/Landlose attraktiv sein in der Hoffnung dort zu dem einen Promille zu gehren, ds den sozialen Aufstieg schafft.

Du kannst die Einwohnerzahl der Mietskasernen wohl locker mal 2-3 nehmen und dadurch den Flächenbedarf erheblich verringern. Früher war es nicht unüblich, dass sich mehrere Kinder ein Bett geteilt haben und im gleichen Raum geschlafen wie ihre Eltern und ggf. weitere Verwandschaft.

Edited by Hiram ben Tyros
Korrektur: Statista.de ist nicht vom statistischen Bundesamt.
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Danke für den Einwand.

Ich hab mir das bei den Mietskasernen gar nicht überlegt, weil das so im Artikel über Leben im Imperium im Gildenbrief stand und ich dem nicht wiedersprechen wollte.

Es könnte natürlich sein, dass ich einfach mit der Skizze im besagten Artikel nicht zurechtgekommen bin und die Fläche doch niedriger ist. Wenn du den haben solltest und Zeit hast, kannst du ja selbser nochmal schauen, wie viele qm eine Moelares haben soll.

Patrick

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Ist im Artikel zur Mietskaserne auch die durchschnittliche Familiengröße oder Haushaltsgröße angegeben? Ich bin da bei Hiram, die Mietskasernen werden in den meisten Vierteln deutlich weniger Fläche pro Bewohner bieten - Liverpool/Manchester, Mitte 19. Jahrhundert, Brutstätte für Marx und Engels, das wollen (müssen?) wir hier sehen!

Den Flächenbedarf der Paläste der Oberen 1% (und 0,1%) hingegen würde ich erheblich höher ansetzen, dafür dann aber auch die Kopfzahl der Dienerschaft erhöhen. Du hast ein Verhältnis 1:1 Herrschaft:Hauspersonal angenommen, mit 1:10 oder gar 1:50 wärst Du wahrscheinlich nicht falsch, für die Creme de la Creme möglicherweise noch mehr.
Ich habe gerade in einem Abenteuer nachgeschaut, für das ich einen Stadt-Palazzo (zwar Küstenstaaten, aber auch da gibt es Großstädte - Candranor mag gedrängter sein, dafür sind die Reichen dort noch reicher) entworfen habe. Die Grundfläche dürfte auf ungefähr 1000 m2 kommen, einschließlich eines Gärtchens (na ja, Rasenfläche und ein Rosenrankgitter) mit Springbrunnen in der Mitte, man gönnt sich ja sonst nichts. Die Wohn-/Nutzfläche ist natürlich über mehrere Stockwerke hinweg ein entsprechendes Mehrfaches. Die herrschaftlichen Bewohner zählen zwei bis fünf Köpfe (wenn gerade alle anwesend und nicht verstoßen sind - plus zwei ausgeheiratete Töchter), das Personal habe ich auf 14 zusammengekürzt (Heerscharen von Statisten sind für Hollywood toll, für Spielleiter aber anstrengend).

Du hast für Straßen und andere öffentliche Flächen plausibel die gleiche Grundfläche wie die der Häuser verrechnet, allerdings sprichst Du vom Doppelten davon (also 12 + 2x12 statt 12 + 12).

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Dort steht nur

Zitat

werden von etwa 40-50 Personen bewohnt (Kinder mit eingeschlossen). Natürlich gibt es auch besser gestaltete Mietshäuser für betuchte Bürger, doch hier soll sich auf den ursprünglichen Typus der einfachen Mietskaserne beschränkt werden.

Ich hab das oben mal verbessert und da ist mir aufgefallen, dass ich die Fläche von 10km^2 der Einwohner vergessen habe hinzuzuzählen... Deshalb haben wir jetzt ein ganz anderes Ergebnis.

Ich meinte natürlich noch mal das Gleiche und hab das auch ausgebessert.

Patrick

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Gibt's schon Kartenvorentwürfe oder darstellende Skizzen zu Candranor?

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Ich habe eine Skizze entworfen, aber diese liegt bei einem künstlerisch deutlich begabterem Freund, der schon länger Karten zeichnet. Da ich daran wieder einiges ändern wollte, habe ich ihm noch eine sehr grobe Skizze geschickt. Die könnte ich dir geben.

Patrick

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Noch einmal zur Fläche: Die bebaute Fläche beträgt 20 km². Das bedeutet nicht, dass alles auf dieser Fläche einstöckig ist (ganz im Gegenteil) und es kann aufgrund der Klippenlage sogar übereinander gebaut sein. Bei 1,5 Millionen Einwohnern würde jedem Einwohner auf dieser einstöckigen Fläche etwa 13,5 m² zur Verfügung stehen. Wohnhäuser sind mehrstöckig, die Fläche steigt also entsprechend. Und selbst wenn man den sehr reichen Familien eine Villa mit einem Hektar Fläche zugesteht: Die wohnen da ja nicht alleine, sondern haben nicht wenige Bedienstete. Und wenn auf einem solchen Grundstück 100 Leute wohnen und arbeiten, dann sind das pro Person gerade mal 100 m². (Man muss allerdings die Frage stellen, warum man sich in der lärmenden Hauptstadt ein solches Anwesen leisten soll, wenn es außerhalb Candranors nur wirklich wenige Reisezeit entfernt die Möglichkeit gibt, viel weitläufigere Anwesen zu bewohnen. Eine repräsentative, aber überschaubare Stadtvilla ist doch auch ganz schön, zumal auf Grundstücke in Candranor eine jährliche Steuer erhoben wird, die vom Wert des Grundstücks und des Anwesens abhängt ...) Auch Werkstätten und Manufakturen können in mehrstöckigen Gebäuden untergebracht werden, was wiederum die insgesamt zur Verfügung stehende Fläche erhöht.

Will sagen: Selbstverständlich kann man sich sein eigenes Candranor mit anderen Größen und Werten erschaffen. Das Candranor des Weltenbandes aber stapelt seine Einwohner auf der angegebenen Fläche - wie auch immer ...

Und noch ein Nachtrag: Die Fläche des Hafens bzw. des Hafenbeckens habe ich nicht zur bebauten Fläche gerechnet. Das fällt für mich unter Nutzfläche, ebenso wie die Ländereien, die rund um Candranor liegen, zum Stadtgebiet gehören, auf denen aber Landwirtschaft betrieben wird.

Edited by Prados Karwan

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Allerdings stehen die Häuser ja nicht dicht an dicht und nicht alles ist Wohnbereich: Es gibt Straßen, öffentliche Gebäude und Plätze, die auch Fläche einnehmen. Dazu kommt die Parkfläche, aber die zählt natürlich nicht zur bebauten Fläche. Im Weltenband steht aber

Zitat

Die meist mehrstöckigen Wohnhäuser, Straßen, Plätze, Gärten, Kasernen, Arsenale, Hafenanlagen, Tempel und Paläste nehmen etwa 20km^2 ein.

Das heißt all das ist in den 20km^2 schon eingerechnet, was eine deutlich geringere Wohnfläche ergibt.

Patrick

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      Schauspielern +8
      Schätzen +4
      Rechnen +6
      Verführen ++6
      Sprechen/Schreiben:
      -Valinga +16/+12
      -Albisch +12
      - Waelska +12
       
       
      Juliana ist blond, mit mittellangen, bis zu Schulter gehenden Haaren, leicht gelockt. Einfache Blaue Augen mit sehr musterndem Blick (Sie analysiert Menschen schon bei der ersten Begegnung und wenn sie bemerkt, dass jemand lügt, weisst sie meistens sehr höflich darauf hin). Ihre kleine Statur und Ihr voller Busen ist eine Augenweide für jeden Mann. Diese durchschlagenden Argumente nutzt sie gern um Männer zu Verhören und zu Verführen. Sie hat eine Schwäche für aufrichtige Männer, die Initiative ergreifen. Man sollte sich allerdings hüten, Ihrem Vater zu begegnen, da er einen sofort durchleuchten lässt. Es ist auch nicht unwahrscheinlich, dass Juliana von einem von Kerolonix Männern (oder Frauen) beschattet wird, da er sich stehts um sie sorgt.
       
      Schreibt eure Kommentare.
       
      Ich bin schon Feuer und Flamme für eure Kritiken.
       
      Gruß Xardas
    • By Baldor
      Hallo Zusammen,
      mich interessiert derzeit die hierarchische (?) Gliederung der Priesterschaft der Baales Valianis, insbesondere die der Culsu-Priesterschaft in den Küstenstaaten. Gibt es hierzu Informationen (am liebsten offizielle)?
      Besten Dank!

    • Guest Unicum
      By Guest Unicum
      Der Ring der Viarchen
       
      Diese Ringe wurden und werden immer noch in Candranor hergestellt im hohen Forum der Halle der Viarchen (Heute eher bekannt als „der Hof der Hundert“) auf dem Heimstein der Halle. Es ist davon auszugehen das auch in Thalassa so ein Stein existiert/e.
       
      Wird ein neues Mitglied in den Hof der Hundert, der Nachfolgeorganisation des Rates der Viarchen aufgenommen so erscheint es in der Ratshalle und schwört den heiligen Eid die Macht Valians zu mehren, den Passus ob einem die Götter dabei helfen sollen ist schon vor der Herrschaft der Dunklen Meister nur optional gewesen, heutzutage wird er allerdings schon wieder sehr erwartet und es gibt Murren so er weggelassen wird.
       
      Unter Hilfe des ältesten Anwesenden gießt der Aspirant nun in eine Form auf dem Heimstein mit Alchemistengold einen einfachen Ring. Bevor dieser Aushärtet presst er das Symbol seiner Familie in das noch glühende Gold. Früher als jeder noch zaubern konnte wurde dies mit Hitzeschutz gemacht, heute kann man auch einfach eine Zange nehmen. Er hat nun einen Ring mit welchem er sowohl Offizielle Valianische Dokumente als auch Familiendokumente siegeln kann.
      Der Ring wird daraufhin das erste mal angesteckt und kann den Rest des Lebens nicht mehr ohne Verlust des Fingers abgelegt werden. (Was man mit Allheilung wieder reparieren könnte) in diesem Falle verfällt der Ring allerdings zu Goldstaub, ebenso wenn der Träger stirbt.
       
      Spricht der Träger eines Ringes die Formel "Zum Ruhme Valians" (auf Maralinga natürlich) und hebt den Ring in die Höhe. So wird dieser sichtbar. Spricht der Träger "Inkognito" (auch Maralinga) so wird der Ring unsichtbar. Sichtbare Ringe leuchten blau wenn andere sichtbare Ringe in der nähe sind.
       
      Der Haupt-Zweck der Ringe ist es das sich Viarchen gegenseitig erkennen können.
      Früher konnte man in der Haupthalle diese Ringe auch Orten. Seit dem Krieg der Seemeister ist das nicht mehr möglich. Weder die Grauen noch die Dunklen Meister wollten das man die jeweils anderen Orten konnte und so wurde dieser Zauber in einem seltenen Einvernehmen zwischen den Kriegsparteien zerstört. (Diese Historische Begebenheit herauszufinden ist aber faktisch unmöglich, alle Unterlagen dazu wurden vernichtet. Man munkelt nur das es einer der lezten Vermittlungsversuche vor dem Kriege war - einige der Seemeister hatten sich auch schon vor dieser Zeit mit anderen Mitteln gegen dieses Ausspähen geschüzt.)
       
      Die mächtigste Magie des Ringes ist aber seine Möglichkeit sich selbst zu verbergen. Ist er unsichtbar so ist es fast so als ob er einfach "weg" ist. Viele der Träger beschreiben es auch so. Man kann ihn nicht ertasten, man ist nicht mehr magisch (wie wenn man den Ring offen trägt - dann hat der Träger eine magische Aura).
       
      Tatsächlich ist es so das der Ring nicht unsichtbar wird, sondern wirklich verschwindet. Wohin der Goldstaub eines unsichtbaren Ringes verschwindet, wenn der Träger stirbt (oder der Finger abgetrennt wird) ahnt nur der Hausmeister der Viarchenhalle in Candranor. Dann rieselt nämlich am Heimstein Goldstaub aus einer Ritze und sichert dem Mann ein zusätzliches Einkommen zu.
       
      Jeder Adelige aus Candranor kennt diese Ringe. Valianer und Adelige aus den Küstenstaaten kennen die Ringe mit einem EW: Landeskunde mit WM+4 (Küstenstaaten oder Valian). Andere Küstenstaatler mit WM+2. In den ehemaligen Provinzen des valianischen Reiches kennt man die Ringe mit WM+0 bei eigener Landeskunde. Landeskunde aus Ländern in welchen die Valianer nie herrschten kennen die Ringe nicht.
       
      Die Ringe sind Fälschungssicher. Täuschungen hat es aber trotzdem oft genug gegeben. Einen Ring an der Hand verschwinden zu lassen, einen Vorzutäuschen oder ihn blau Leuchten zu lassen - dazu braucht es nur ein banales "Macht über die Sinne". Doch damit kommt man nicht in eine Ratsversammlung in welcher auch nach Jahren immer noch einige Zauberfähigen sind.
       
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    • Guest
      By Guest
      Der Ring der Viarchen
       
      Diese Ringe wurden und werden immer noch in Candranor hergestellt im hohen Forum der Halle der Viarchen (Heute eher bekannt als „der Hof der Hundert“) auf dem Heimstein der Halle. Es ist davon auszugehen das auch in Thalassa so ein Stein existiert/e.
       
      Wird ein neues Mitglied in den Hof der Hundert, der Nachfolgeorganisation des Rates der Viarchen aufgenommen so erscheint es in der Ratshalle und schwört den heiligen Eid die Macht Valians zu mehren, den Passus ob einem die Götter dabei helfen sollen ist schon vor der Herrschaft der Dunklen Meister nur optional gewesen, heutzutage wird er allerdings schon wieder sehr erwartet und es gibt Murren so er weggelassen wird.
       
      Unter Hilfe des ältesten Anwesenden gießt der Aspirant nun in eine Form auf dem Heimstein mit Alchemistengold einen einfachen Ring. Bevor dieser Aushärtet presst er das Symbol seiner Familie in das noch glühende Gold. Früher als jeder noch zaubern konnte wurde dies mit Hitzeschutz gemacht, heute kann man auch einfach eine Zange nehmen. Er hat nun einen Ring mit welchem er sowohl Offizielle Valianische Dokumente als auch Familiendokumente siegeln kann.
      Der Ring wird daraufhin das erste mal angesteckt und kann den Rest des Lebens nicht mehr ohne Verlust des Fingers abgelegt werden. (Was man mit Allheilung wieder reparieren könnte) in diesem Falle verfällt der Ring allerdings zu Goldstaub, ebenso wenn der Träger stirbt.
       
      Spricht der Träger eines Ringes die Formel "Zum Ruhme Valians" (auf Maralinga natürlich) und hebt den Ring in die Höhe. So wird dieser sichtbar. Spricht der Träger "Inkognito" (auch Maralinga) so wird der Ring unsichtbar. Sichtbare Ringe leuchten blau wenn andere sichtbare Ringe in der nähe sind.
       
      Der Haupt-Zweck der Ringe ist es das sich Viarchen gegenseitig erkennen können.
      Früher konnte man in der Haupthalle diese Ringe auch Orten. Seit dem Krieg der Seemeister ist das nicht mehr möglich. Weder die Grauen noch die Dunklen Meister wollten das man die jeweils anderen Orten konnte und so wurde dieser Zauber in einem seltenen Einvernehmen zwischen den Kriegsparteien zerstört. (Diese Historische Begebenheit herauszufinden ist aber faktisch unmöglich, alle Unterlagen dazu wurden vernichtet. Man munkelt nur das es einer der lezten Vermittlungsversuche vor dem Kriege war - einige der Seemeister hatten sich auch schon vor dieser Zeit mit anderen Mitteln gegen dieses Ausspähen geschüzt.)
       
      Die mächtigste Magie des Ringes ist aber seine Möglichkeit sich selbst zu verbergen. Ist er unsichtbar so ist es fast so als ob er einfach "weg" ist. Viele der Träger beschreiben es auch so. Man kann ihn nicht ertasten, man ist nicht mehr magisch (wie wenn man den Ring offen trägt - dann hat der Träger eine magische Aura).
       
      Tatsächlich ist es so das der Ring nicht unsichtbar wird, sondern wirklich verschwindet. Wohin der Goldstaub eines unsichtbaren Ringes verschwindet, wenn der Träger stirbt (oder der Finger abgetrennt wird) ahnt nur der Hausmeister der Viarchenhalle in Candranor. Dann rieselt nämlich am Heimstein Goldstaub aus einer Ritze und sichert dem Mann ein zusätzliches Einkommen zu.
       
      Jeder Adelige aus Candranor kennt diese Ringe. Valianer und Adelige aus den Küstenstaaten kennen die Ringe mit einem EW: Landeskunde mit WM+4 (Küstenstaaten oder Valian). Andere Küstenstaatler mit WM+2. In den ehemaligen Provinzen des valianischen Reiches kennt man die Ringe mit WM+0 bei eigener Landeskunde. Landeskunde aus Ländern in welchen die Valianer nie herrschten kennen die Ringe nicht.
       
      Die Ringe sind Fälschungssicher. Täuschungen hat es aber trotzdem oft genug gegeben. Einen Ring an der Hand verschwinden zu lassen, einen Vorzutäuschen oder ihn blau Leuchten zu lassen - dazu braucht es nur ein banales "Macht über die Sinne". Doch damit kommt man nicht in eine Ratsversammlung in welcher auch nach Jahren immer noch einige Zauberfähigen sind.
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