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Figurenkonzepte und Lernpunkte/Kategorien


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Figurenkonzepte beziehen sich immer auf Grad 1, alles was später kommt, hängt von den gespielten Abenteuern ab.
Merkwürdig, das erste Steigern beendet schon das Figurenkonzept?

Ja, aber es hängt vom Abenteuer ab. Man ist jetzt nämlich an den Ausgang des Abenteuers gebunden. Zwar kann man immer noch Erfahrungspunkte für die Weiterentwicklung des Charakterkonzepts verwenden, aber jetzt spielen die Erfahrungen aus den Abenteuern eine wichtigere Rolle. Auch schränkt der SL ein, was man vor Ort lernen kann. MIDGARD ist nicht D&D, wo das Charakterkonzept die gesamte Charakterlaufbahn bestimmt. Hier kann man seine EP-Ausgaben nur sehr schlecht im Voraus planen.

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Unter M4 konnte man Abenteurer m. E. individueller gestalten. Unter M5 sind sie doch recht stromlinienförmig. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass man über den Beruf und die ungewöhnlichen Fähigkeiten zu Spielbeginn an Fähigkeiten kam, die je nach Abenteuertyp später sehr teuer zu lernen waren. Gleichwohl finde ich das System zur Erschaffung eines Abenteurers in M5 besser. Durch die bessere Struktur in M5 ist es sehr leicht möglich in seiner eigenen Spielgruppe den Nachteil zu M4 auszugleichen indem ich den Spielern einfach ein paar LE für den besonderen Background als Bonus gebe. So könnte man z.B. mit 4 LE zur freien Verfügung aus allen Kategorien die Abenteurer deutlich besser individualisieren.

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Ich seh das so, dass ein Grad 1 Charakter in M5 ein Teenager in Entwicklung ist. Manche sind in der Umsetzung ihres Konzepts dabei etwas weiter, manchen fehlt noch einiges mehr. Und dann gibt es die ehrgeizigen 'Spielereltern', deren Vorstellungen erst Jahre später halbwegs umsetzbar sind .

Edited by Galaphil
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Hi Tuor

 

Wenn du dir anschaust, wie weit donnawettas und meine Vorstellung einer Ylathorpriesterin auseinander sind und trotzden beide M5 gerecht erstellt, dann kann dein Vorwurf der stromlinienfoermigen M5 - Chars so nicht stimmen ;)

 

LG Galaphil

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Ja, aber es hängt vom Abenteuer ab. Man ist jetzt nämlich an den Ausgang des Abenteuers gebunden. Zwar kann man immer noch Erfahrungspunkte für die Weiterentwicklung des Charakterkonzepts verwenden, aber jetzt spielen die Erfahrungen aus den Abenteuern eine wichtigere Rolle. Auch schränkt der SL ein, was man vor Ort lernen kann. MIDGARD ist nicht D&D, wo das Charakterkonzept die gesamte Charakterlaufbahn bestimmt. Hier kann man seine EP-Ausgaben nur sehr schlecht im Voraus planen.

 

für mich nicht. :dunno: oder besser, für mich nicht so absolut wie Du es hier darstellst. Bei manchen meiner Figuren bestimmen die gespielten Abenteuer wie sich der Charakter entwickelt. Bei meiner Hauptfigur gab es hingegen genau zwei Abenteuer, die die Charakterentwicklung entscheidend beeinflusst haben in einer für mich unvorhergesehene Weise. Alle anderen waren - was die Charakterentwicklung angeht - reine EP- und Schätzelieferanten.

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Ich denke auch, dass nur die wenigsten Abenteuer eine Figur in ihrer Entwicklung entscheidend beeinflussen/verändern, und das wird eher erst in mittleren oder höheren Graden sein. In den niedrigen Graden ist man als Spieler doch noch damit beschäftigt, seine Vorstellungen, die man hat, auch auf dem Blatt halbwegs zu verwirklichen.

 

Lieben Gruß

Galaphil

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Das liegt aber meist daran, dass die Abenteuer auch für diese Charaktere ausgelegt sind. Aber der SL kann nach der Charaktererschaffung sehr leicht lenken, in welche Richtung sich die Charaktere entwickeln sollen. Vielleicht gibt es den Lehrmeister für die geanu die eine Fertigkeit, die dem Charakter fehlt, in dem Kaff, in dem sich die Gruppe zur Zeit befindet nicht. Vielleicht ist genau der Zauber, der ins Charakterkonzept passt, dem hier unbekannt...

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Das ist dann auch wieder sehr von der jeweiligen Spielpraxis abhängig.

Wer z.B. überwiegend auf Cons spielt (ich glaube, das ist bei BF der Fall?), der hat im Zweifelsfall keine Restriktionen wie Verfügbarkeit von Lehrmeistern. In einer Kampagne kann (muß nicht!) so etwas relevant werden (in der Bonner Runde gibt es das z.B. auch nicht; in der KTP-Connection war es bisher auch kein Thema, obwohl ich da ein bißchen mit den Lehrmeistern spielen möchte).

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Also ich würde sagen, dass ich aus 2 von 3 Abenteuer was in mein Figurenkonzept übernehme... Da findet man eine magische Waffe, die man eigentlich doch gar nicht.... da war mal wieder diese Kunde, die man eigentlich nicht.... Der König bittet einen doch freundlich, länger zu bleiben....

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Spielt wer ernsthaft die Suche nach einem Lehrmeister für Allerweltsfertigkeiten aus? Wir reden ja nicht von supergeheimen KTP-Fertigkeiten für Albai, sondern von so Fertigkeiten wie Gassenwissen, Schleichen oder Überleben, denke ich. Und die kann ich, wenn schon nicht im Kaff A, so doch im Kaff B oder der Stadt C problemlos lernen.

 

Und für Zaubersprüche braucht man mittlerweile nicht einmal mehr einen Lehrmeister, wenn man es ganz genau nimmt ;)

  • Like 1
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Spielt wer ernsthaft die Suche nach einem Lehrmeister für Allerweltsfertigkeiten aus? Wir reden ja nicht von supergeheimen KTP-Fertigkeiten für Albai, sondern von so Fertigkeiten wie Gassenwissen, Schleichen oder Überleben, denke ich. Und die kann ich, wenn schon nicht im Kaff A, so doch im Kaff B oder der Stadt C problemlos lernen.

 

Ja, nicht bei Feldwaldundwiesen Fertigkeiten, aber bei einigen Zaubersprüchen sicher und bei einigen Fertigkeiten auch (Fechten z.b.)

Das ist auch nicht unbedingt Schikane sondern bringt auch weitere interessante NSC's ins Spiel.

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Hallo Unicum

 

Dein Ja ist eigentlich eine genaue Bestaetigung meiner Frage: wenn man davon ausgeht, dass offenbar noch nicht durchgesickert ist, dass man beim Lernen neuer Zaubersprueche keinen Lehrmeister mehr braucht (man diesen nur zukaufen kann, aber nicht muss), dann bleibt ueber, dass man neue Fertigkeiten im Normalfall immer lernen kann und nur fuer ganz spezielle Fertigkeiten wirklich in ein anderes Land gehen muss, um einen Lehrmeister zu suchen.

 

Wobei ich mich frage, wenn eine Figur eine bestimmte Technik lernen will, muss sie diese ja irgendwo gesehen haben, um ingame auf die Idee zu kommen - dann koennte sie ja bei demjenigen lernen, bei dem sie gesehen hat, was sie lernen moechte.

 

Aber eine Reise nach Lidralien ist ja auch nicht so schlimm und Anlass fuer viele neue Abenteuer ;)

 

LG GP

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Dein Ja ist eigentlich eine genaue Bestaetigung meiner Frage: wenn man davon ausgeht, dass offenbar noch nicht durchgesickert ist, dass man beim Lernen neuer Zaubersprueche keinen Lehrmeister mehr braucht (man diesen nur zukaufen kann, aber nicht muss), dann bleibt ueber, dass man neue Fertigkeiten im Normalfall immer lernen kann und nur fuer ganz spezielle Fertigkeiten wirklich in ein anderes Land gehen muss, um einen Lehrmeister zu suchen.

 

Mag sein das du es als Bestätigung siehst.

 

Ich sehe eigentlich die deutlich höheren Goldkosten füpr LE als Vergütung für einen Ausbilder.

Als Indiz sehe ich aber auch das man die 200GS/LE erlassen bekommt wenn man auf Seite 154 rechts bei "Lern- und Ausbildungsmöglichkeiten als Belohnung" das erlassen bekommen kann.

 

Und Seite 153 sagt eigentlich ganz ausdrücklich:

 

"Dieser Betrag beinhaltet neben dem Lebensunterhalt auch noch die Kosten für einen Ausbilder, der den Abenteurer beim Erwerb der neuen Fertigkeit unterstützt."

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Hallo Unicum

 

Die entscheidende Passage steht auf Seite 154:

Sowohl beim Verbessern einer gelernten Fertigkeit, als auch beim Lernen neuer Zauber, kann man auf eigene Erfahrung (Praxispunkte) oder auf die Dienste eines Lehrmeisters zurückgreifen, um sich für Geld dabei unterstützen zu lassen - siehe den Kasten in der linken Spalte. Das normale Lernen funktioniert hier also OHNE Lehrmeister.

 

Beim Lernen neuer Fertigkeiten dafür besteht keine Möglichkeit, sich einen Teil der nötigen Erfahrungspunkte durch Geld zu ersetzen, weil hier sowieso davon ausgegangen wird, dass der Abenteurer sich so weit wie möglich von einem erfahrenen Lehrmeister anleiten lässt.

 

Dies steht im letzten Absatz auf Seite 154.

 

Damit ist klar: Verbessern schon gelernter Fertigkeiten und Lernen neuer Zaubersprüche standardmäßig im Selbststudium, Lernen neuer Fertigkeiten ausschließlich mit Lehrmeister.

 

Lieben Gruß

Galaphil

 

PS: der von dir angesprochene Satz auf Seite 153 bezieht sich aber nur auf das Lernen neuer Fertigkeiten (steht im ersten Absatz, erster Satz des Kapitels 'Die Kosten des Lernen'). Beachte auch, dass du beim Lernen eines neuen Zauberspruchs nur 100 GS/LE bezahlst, also die Hälfte von den Kosten einer neuen Fertigkeit. Berücksichtigt man, dass davon 40 GS an Lebensunterhalt und normale Nebenkosten weggehen, bleibt der Rest für das arkane Studium von Büchern oder Zaubermaterialien, die beim Selbststudium verbraucht werden.

 

Und noch ein Punkt: Mit Schriftrollen, Ogamstäben oder göttlichen Eingebungen geht das ganze noch schneller und billiger ;)

Edited by Galaphil
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Damit ist klar: Verbessern schon gelernter Fertigkeiten und Lernen neuer Zaubersprüche standardmäßig im Selbststudium, Lernen neuer Fertigkeiten ausschließlich mit Lehrmeister.

 

Damit ist eigentlich nur klar das dies Deine Interpretation ist.

 

Das auf seite 154 steht das die LE für Zaubersprüche nur 100 Gs kostet schliesst doch nicht aus das die Regeln weiter oben dafür nicht gelten "...auch noch die Kosten für einen Ausbilder,..."

 

Denn dieses Steht unter einen Hauprtunterschrift ohne das zwischenzeitlich eine andere Überschrift kommt. Damit ist eigentlich klar das der Alles aus "Die Kosten des Lernens" gilt, was nicht explizit geändert wird.

 

Das ist jedenfalls meine Interpretation, ansonsten würd ich bei mir im Geschäft alle Handbücher seit 7 Jahren falsch schreiben. Allgemeines -> Besonderes. Besonderes schlägt Allgemeines aber nur wenn Besonderes auch wirklich etwas anderes sagt. ansonsten gilt immer Allgemeines.

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Nein Unicum, da täuscht du dich. Der erste Teil unter Kosten des Lernens bezieht sich ausschließlich auf die Fertigkeiten, das steht erstens, wie ich oben schon geschrieben habe, gleich im ersten Satz und zweitens erkennst du das daran, dass bei der Kategorienaufzählung ausschließlich Fertigkeitenkategorien genannt werden, nicht aber Zaubersprüche. Die Kapitel: Lernen von Zaubersprüchen und Praxis und Ausbildung sind eigene Kapitel mit eigenen Regeln, die allerdings ebenfalls die Kosten des Lernens betreffen, weshalb sie im selben Großkapitel stehen. Warum man keine Zwischenunterschrift Lernen von Fertigkeiten gesetzt hat, musst du beim Verlag anfragen, meine Vermutung ist, dass es sich aufgrund des Layouts nicht ausging, das ist aber reine Spekulation. Dieses ...auch noch die Kosten eines Ausbildners... steht übrigens nach dem Satz, der schon explizit den Unterschied zum Zaubern zeigt, da dort die Kosten für eine Lerneinheit ja eben nicht 200 GS betragen, und direkt danach steht: ...der dem Abenteurer beim Erwerb der neuen Fertigkeit unterstützt.

Klarer geht es wohl nicht, oder?

 

Wenn du dir die Regeln zu Praxis und Ausbildung ansiehst, wird wohl auch schnell klar, dass das Lernen neuer Zaubersprüche ähnlich funktioniert wie das Steigern von Fertigkeiten: Bei beiden bekommst du Praxispunkte, die du für entweder eine TE für Fertigkeiten oder eine LE für Zaubern aus der jeweiligen Gruppe einsetzen kannst, und bei beiden kannst du dir einen Ausbildner suchen, bei dem du bis zur Hälfte der Kosten der EP einsparen kannst. Und diese Regel gilt explizit nicht für das Lernen neuer Fertigkeiten, denn das ist laut S.153 ja schon in den 200 GS pro LE für Fertigkeiten eingepreist.

 

Lieben Gruß

Galaphil

Edited by Galaphil
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Denkfehler! Denn das Lernen neuer Zaubersprüche wird regeltechnisch wie das Lernen neuer Fertigkeiten behandelt. Das sieht man z.B. eindeutig an den EP-Kosten pro LE.

 

Es tut mir leid, aber diese Aussage ist nicht korrekt. Die EP-Kosten pro LE sind das einzige, dass beim Lernen von neuen Fertigkeiten und Zaubersprüchen gleich ist, alle anderen Regeln sind unterschiedlich: PP, Ersetzen von EP durch Gold, Lehrmeister als Belohnung, Goldkosten pro LE, Zeitaufwand pro LE, aber auch Lernen von Spruchrollen, Ogamstäben und übernatürliche Eingebungen

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Lernen von neuen Zaubern - die Diskussion hier kommt mir zu spitzfindig und semantisch rüber :dunno:

 

Ich lese das so: Mit Praxispunkten kann ich einen neuen Zauber auch ohne Lehrmeister lernen. Nicht ganz einfach, wenn ihr mich fragt - schließlich werden die Zauber in verschiedenen Schulen aufgeteilt.

 

Azu (und sonst braucht's einen Lehrmeister) bi

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Nein Unicum, da täuscht du dich.

 

Ich bleib dabei: du täuschst dich.

 

Der erste teil ist das allgemeine und im zweiten Teil werden die veränderungen zum lernen von Zaubersprüchen geschrieben.

Es werden Nur änderungen aufegezählt, da der Lehrmeister nicht erwähnt wird bleibt er bestehen.

 

Und ich werde mich jezt hier dazu nicht mehr äussern.

Der Strang heisst schliesslich "Meinung Figurenkonzepte und Lernpunkte/Kategorien"

Und nicht "Braucht man nopch Lehrmeister für Zaubersprüche?"

Oder "Hat eine kaskadierte Überschrift in der Deutschen Sprache etwas zu sagen oder nicht?"

Oder "Muss man etwas das man oben geschrieben hat unten nochmal wiederholen?"

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  • 6 years later...
Am 3.1.2014 um 13:50 schrieb Hiram ben Tyros:

 

Vermutlich, wobei ich die Idee bei Beibehaltung der Lernschemata interessant finde. Die Charakterklasse definiert wieviele Punkte ich für welche Fertigkeit ausgebe. Was ich mit den Startpunkten mache liegt ganz bei mir. So liese sich jedes Charakterkonzept und jede Vorgeschichte umsetzen.

 

Na, vielleicht ist das ja eine Idee für M6 in 10+ Jahren. :D

Wow! Hat hier jemand hellseherische Fähigkeiten? 😅

  • Like 1
  • Haha 1
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Am 3.1.2014 um 13:50 schrieb Hiram ben Tyros:

 

Vermutlich, wobei ich die Idee bei Beibehaltung der Lernschemata interessant finde. Die Charakterklasse definiert wieviele Punkte ich für welche Fertigkeit ausgebe. Was ich mit den Startpunkten mache liegt ganz bei mir. So liese sich jedes Charakterkonzept und jede Vorgeschichte umsetzen.

Dieses Posting hier kannte ich noch gar nicht :notify:

Die gleiche Idee hatte ich auch und habe diese ausgearbeitet und hier im Forum vorgestellt: 

https://www.midgard-forum.de/forum/topic/35768-freie-charaktererstellung-in-m5/

Mfg   Yon

  • Like 1
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    • By Panther
      Hallo,
      da steht also diese Tabelle mit den Angriffswerten für Gruppe 1: "die meisten Zauberer".... Ein Grad 27 NSC Zauberer wird danach nur Hauptangriffswaffe + 10 gelernt haben.
      Das empfinde ich als doch zu niedrig...
      Auf der nächsten Seite stehen die Anzahl der Zauberer, die ein Zaubrerer: Ein Grad 24 Zauberer 
      16  Sprüche          Stufe 1-4 und
      14                     der  Stufe 5-7 sowie
      9                       der  Stufe 8-10*
      Meine Hx:
      33  Sprüche          Stufe 1-4 und
      15                     der  Stufe 5-7 sowie
      5                       der  Stufe 8-10*
      Also bei den niedrigen Stufen bin ich doppelt über der "Erwartung"
      Könnt Ihr mal bei Euch zählen?  Oder ist das mal wieder eine NSC/SC Unterschied-Regel..... Die NSC-Zauberer werden "kleiner" gehalten.
       
      Mit einem schlauen SQL- Skript könnte man sogar über die MOAM-Datenbank gehen und mal den Schnitt der dort eingegebenen 15000 Figuren ermitteln. Das wäre spannend:
       
       
       
    • By Lukarnam
      Das Thema hier ist als Ableger von Chillurs ursprünglichen Thema "Vorschlag: Der Con-Grad - Vergleichbarkeit für Cons" zu verstehen. Ich finde die Idee sinnvoll, eine Vergleichbarkeit des Könnens von Spielfiguren zu finden, das über den reinen ES- basierte Grad hinaus geht. Der Grad alleine sagt nur aus, wieviel Erfahrungspunkte, ohne PP, eine Figur erhalten hat.
      Meine Idee ist, die nur die TE einer Figur ab Grad 1 zu zählen und daraus eine Vergleichbarkeit abzuleiten. Zwei Figuren, die für die gleiche Anzahl TE Fertigkeiten gelernt oder gesteigert haben, wären idealerweise ähnlich "mächtig". Dabei sind 1 LE = 3 TE und 1 PP = 1 TE gleichgesetzt. Die Vergleichbarkeit setzt voraus, dass sich die Probanten auf das gleiche Abenteuer einlassen würden, also in ihrem Lernzielen nicht zu sehr divergieren. Ein Bücherwurm wird sich nur selten in ein (angekündigtes) Kampfabenteuer stürzen - der Spielleiter gibt den Abenteuertyp vor.
      Um einen (ersten) Eindruck zu erhalten, habe ich eine Figur mit gleichem den gleichen ES (sowie Geld und PP) auf verschiedene Weisen gesteigert - gleiche Lernreihenfolge, die ich für eine meiner Spielfiguren verwendet habe.
      Für alle nachfolgenden Testmagier (Spezialisierung Erschaffen) gilt: ES- Grad 4, 680 ES und 1580 GS. Attribute und Magie habe ich nicht berücksichtigt. Nachdem alle die gleichen Fertigkeiten neu gelernt haben, werden übrige Punkte in Zauber investiert. Er hat durch reines Glück und ohne weiteres Zutun 6 PP erwürfelt.
       
      Testmagier 1 lernt völlig "normal", er erreicht 32 TE in Summe: 6 TE durch PP, 5 TE durch Steigern vorhandener Fertigkeiten, 21 TE = (3 * 7 LE) durch Lernen neuer Fertigkeiten bzw. Zauber. Ihm bleiben 120 EP und 380 GS übrig. (da der zu lernende Zauber "normal" nicht mehr bezahlt werden konnte, ihm hat viel Gold gefehlt). "Normal" ist Lernen ohne Belohnung, ohne Spruchrollen.
      Testmagier 2 lernt alles als "Belohnung" (1/2 EP, 0 Gold), er erreicht 61 TE in Summe: 6 TE durch PP, 7 TE durch Steigern und 48 TES (= 3 * 16 LE) durch Lernen neuer Fertigkeiten bzw. Zauber. Ihm bleiben 0 ES und 1580 Gold übrig. Der 7. TE ergibt sich, weil man bei 1/2 EP noch schnell etwas für 5 EP lernen kann.
      Testmagier 3 lernt alles als "Belohnung" und von "Spruchrollen" (alle Zauber). Er erreicht 82 TE in Summe: 6 TE durch PP, 7 durch Steigern und 69 TE (3 * 23 LE) durch Lernen neuer Fertigkeiten bzw. Zauber. Ihm bleiben 0 EP und 1140 Gold übrig.
      Testmagier 4 lernt gar nicht, ist ein Extrem und erreicht damit 0 TE. Ihm bleiben die 6 PP, 680 EP und 1580 GS für bessere Zeiten übrig.
      Testmagier 5 ist der Standardmagier, er hat 680 EP, idealerweise lernt er "normal" nur punkte- optimiertes Zeug, damit kommt er auf 74 TE (Wissen, 1 TE  = 10 EP), 6 TE durch 6 PP. (Den verbliebenen Geldbetrag kann ich aus meiner Handschrift vom Schmierzettel nicht mehr entziffern - Geld ist jedoch in dem Beispiel irrelevant, daher rechne / schaue ich nicht nach, was kostet 1 TE steigern?)
      Testmagier 6 hat die meisten TE zu sammeln versucht, ungeachtet der Sinnhaftigkeit - das schafft er mit Spruchrollen bei Zaubern (keine Zauberblätter, keine Nekromantie) und volle Belohnung bei Wissensfertigkeiten wie Sprache bzw. Lesen von Zauberschrift. Er kommt auf 182 TE, davon 6 PP, 53 TE für das Verbessern von Sprachen und Lesen von Zauberschrift, 123 TE durch LE (Zauber, Spezialisierung). Dabei habe ich nur die "Standard"- Schulen berücksichtigt, keine Nekromantie und Zauberblätter, Zaubermittel, usw. - die erzeugen noch mehr TE, aber das ist mir zu spät aufgefallen.
       
      Der Grad 4 Magier schafft es somit auf ein Spektrum von 0 TE bis 182 TE, was schon eine gewaltige Spanne ist. Die Spielweise der Ursprungs- Gruppe und die Vergabe von Lern- Belohnungen oder Geld erzeugen spürbare Abweichungen.
       
      - - - 
      Ein ziemlich vielseitiger Magier Grad 18, irgendwie in vielen Abschnitten gesteigert, kommt bei 7.765 ES auf 522 TE (55 PP, 86 TE durch Steigern, 382 TE durch Neues / Zauber). Geld hat der Magier nie, er gibt jede Münze zum Lernen aus.
       
      - - -
      Genug gerechnet, auswerten werde ich ein anderes mal. Klar ist, die TEs sagen mehr über die Einsatzfähigkeit einer Figur aus, als ihr ES- Grad.
    • By Octavius Valesius
      Dieser Strang
      brachte mich darauf, dass nicht nur Tm die Option auf einen fähigeren Begleiter haben sollten, sondern auch Hexer und alle anderen die seit M5 einen Vertrauten wählen können. Wie steht ihr dazu und wie würdet ihr das abbilden?
    • By Panther
      Ich will das Thema mal "anders herum" betrachten
      A) Wie lernt man?
      ... beim Anwenden ... bei der Praxis...   ... durch Fehler "1" ... Trial and Error .. das besondere Erlebnis "20" ala Eureka ... Selbststudium mit mehr oder weniger Hilfsmitteln wie Bücher / durch blindes Probieren Das alles kann man mit oder ohne Lehrer / einer anleitenden Hilfe machen
      Wenn also eine Hilfe dabei ist, dann will er dafür bezahlt bekommen:... Evtl verrät er ein Gildengeheimnis oder er will einfach nur seine Unkosten decken und leben und Essen/Dach über den Kopf für seine Familie
      Man selbst muss natürlich dabei auch noch essen und irgendwo schlafen. Evtl. werden noch Materialien beim Lernen verbraucht (Mehl beim Kuchen backen)
      Lernen kostet eine gewisse Zeit, wer einen schon wissenden Lehrer nimmt, bei dem geht das schneller (Zeit, Kost und Logie sinken, dafür aber Lerhmeister Lohn)
      B) Gold
      Der, der was lernen will, muss de kosten dafür zahlen
      Wer das obgie 1...5 alleine durchführt, braucht keine Lehrer, im diesem Sinne beschleunigen Lehrer den Prozess nur.
      Ein Lehrer sollte so bezahlt werden also verdienen, das er wir ein Berufstätiger je nach seinem Wissensstand "normal" leben kann.
      C) Erfahrung
      Was ist das überhaupt? EP?  Beim Steigern kann man ja noch verstehen. Bevor ich bei Karate den schwarzen Gürtel machen kann, muss ich halt den gelben Gürtel zu erst machen. Die Sache baut auf einander auf. So weit so gut...
      Erfahrungspunkte ansonsten sind aber irgendwie abstakt.
      D) Praxispunkte
      Um 1. und 3.   oben abzubilden, werden Praxispunkte simulierend vergeben. Warum nicht bei 2... also lernen durch Fehler
      E) ZEIT
      Machen wir uns nichts vor.... Die meisten Spieler lassen Ihre Figur nicht altern.... Damit ist dieses "Steuerungsmittel" nicht vorhanden... Ein Mensch konnte bei M4 nicht alles lernen, er wäre vor mit über 100 gestorben...
       
      Ansätze zur Lösung:
      Bei jeder Sache, die man lernen will steht nur:
      a) wie teuer? Verbrauchsmaterial und Geheimnisverrat-Kosten, Das Lernbuch, was man teuer zum selbststudium ergattern musste.
      b) wie lang? Damit regeln sich dann Kosten für Kost und Logie
      hier kann dann der Lehrmeister eingebaut werden....
      Bitte vergesst aber dabei nicht, eure Figuren altern zu lassen...
      ----
      Damit man die Praxispunkte da irgendwie  reinbekommt... könnte man Praxispunkte wie  ein "Lernbuch" einsetzen...
      Folgen:
      Es gibt keine EP mehr, PP nur noch als "Kosten und Zeiit Reduzierer"
      Wenn der SL viel Gold raushaut, dann können die Spieler sparen und weiter auf abenteuer ziehen oder alles verlernen oder sich ein Magisches Schwert kaufen oder einen Allheilungstrank oder ein Amulett gegen Blitze schleudern.....   Wenn sie alles verlernen, werden, sie halt schnell altern...
       
       
       
    • By Panther
      Tja, nebenan geht es um Gold und Lernen,
      hier mal die Diskussion um Gold und Artefakte...
      Da haben die Abenteuer in Grad 10 (M5) mal 300 EP erarbeitet und eine Belohnung von 2100 GS pro Nase.
      Was machen wir dann? Shoppen!
      Was haben wir denn so?
      KOD5, 199 ff  ARK5, 201ff
      Langschwert 100 GS
      Kettenrüstung 100 GS
      Pferd mit Zaumzeug und Sattel... 120 GS
      Kleinsegler 800 GS
      Heilen von Wunden als Dienstleistung 100 GS
      Heiltrank 1W6  200 GS
      Talisman +4 aufladen  200 GS
      6 Glücksbringer aufladen +1 80 GS

      Vk magisches Langschwert (1/1)  650 GS
      VK Pulver der Zauberbindung 500 GS
      VK Springwurz 1000 GS
      ....
      Ist da was zu teuer? Zu billig?
       
       
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