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Solwac

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  1. Und da kommen wir zum Knackpunkt: Einerseits wird eine Punktevergabe entsprechend der Leistung gewünscht, gefordert oder zumindest als fair angesehen. Aber welcher Leistung? Die pauschale Vergabe besagt, die Teilnahme am Spiel durch den Spieler ist das Maß. Das DFR misst im wesentlichen die Leistung der Figur, mit der Konsequenz, dass z.B. der Angriffsbonus eine Rolle spielt. Besser geeignet wäre eine Bewertung, wie gut der Spieler die Möglichkeiten seiner Figur ausgenutzt hat. Allerdings kommt es dann zu der Frage, wer das beurteilen soll. Und da meinen einige hier, dass der Spielleiter es nicht könne. Zurück auf Feld 1. Solwac
  2. Abgesehen davon, dass das DFR ausdrücklich davon spricht, dass einfache Situationen keinen Erfolgswurf nötig machen (gerade wegen der 5%-Chance für einen Patzer), warum willst Du die Verwendung von Unsichtbarkeit so stark einschränken? Die Beschreibung im Arkanum stellt sicher, dass die Vorteile nicht zu stark sind und über einen ganzen KAmpf hinweg wirken. Es wäre aber denkbar, dass eine Figur mit mehreren Siegeln bemalt wird und ein Thaumaturg nach jedem EW jeweils sofort wieder zaubert. Bei einem EW:Klettern verdoppelt das Aufwand, reicht das als Hürde? Oder würdest Du dann solange EW verlangen bis der Zauberer keine AP mehr hat oder die Siegel ausgegangen sind? Solwac
  3. Das ist eine Hausregel. So schlimm ist das Wegstecken und Holen einer Waffe ja nicht. Es ist halt lästig im direkten Kampf. Aber das ist ähnlich wie mit einem Bogen für einen Kämpfer. Solwac
  4. Das ist aber kein Nahkampf. Da ist viel Platz für Freunde, die sich dazwischen stellen können. Solwac
  5. Wäre eine Möglichkeit. Eine andere wäre (wir reden ja eh über Hausregeln), wenn die Kampffertigkeiten rund ums Fechten (also auch mit Säbel sowie die beiden Fertigkeiten aus dem DFR), die Fertigkeiten aus KTP, Buluga usw. regeltechnisch unter einen Hut gebracht werden könnten. Das sollte aber in einem allgemeineren Strang diskutiert werden. Solwac
  6. Spontan: Dann aber nur zur zweiten Abwehr, weil man sonst billig zu einem "beidhändigen Kampf" kommt. Nach etwas Überlegung: Das ist dann aber alles kein "Fechten" mehr, wo man ja bekanntlich seine Waffenseite statt der Front dem Gegner zuwendet, um ihm möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Mit einem Säbelfechten ohne zweite Waffe oder Schild kann ich mich hingegen anfreunden. Klar, beidhändiger Kampf darf hier nicht durch die Hintertür kommen. In jeder Kampfrunde kann nur das eine oder das andere eingesetzt werden. Beim Säbel kann ich mir auch gut vorstellen, dass die Verwandtschaft zu den anderen Fechtarten nicht so groß ist, also nicht nur eine weitere Technik zu Fechten hinzugelernt wird. Aber das sollte man getrennt betrachten. Dabei ist natürlich wichtig, wie weit man die verschiedenen Waffenarten abstrahieren will oder nicht. Rapier und Fuchtel sind halt Stichwaffen, der Krummsäbel hingegen ein Einhandschwert. Solwac
  7. Wenn es um Säbelfechten geht (im Gegensatz zu Säbelkampf), dann kann ich mir gut einen zweiten Säbel als Abwehrwaffe vorstellen. Man könnte hier eine komplementäre Fertigkeit zu beidhändigem Kampf nehmen. Solwac
  8. Mal eine Frage zum Umfang von Quellenbüchern für Midgard 1880: Was für Material soll denn da rein? Mir kommen die letzten Vorschläge alle wie ein Geschichtsbuch vor. Das allermeiste könnte man sich mit verhältnismäßig wenig Arbeit zusammen suchen und behandelt eher abstrakte oder zumindest nicht sehr für ein Abenteuer relevante Themen. Wesentlich interessanter (und auch schwieriger zu recherchieren) wären aber Fragen nach dem Alltag eines Besuchers in Kairo, einer Familie in einem Städtchen in Galizien oder einer Eisenbahnfahrt in Afrika. Dinge also, die im Spiel auftreten und damit wichtiger als die Größe des Schnurrbarts von Erbprinz von und zu, von dem eventuell sogar Fotos existieren. Solwac P.S. Meine Frage richtet sich nicht nur an (potentielle) Autoren, sondern genauso an Spieler, die ein Quellenbuch ja anschließend für das Spiel nutzen sollen.
  9. Könnte ein Mod bitte die beiden Stränge über Tiermeister und ihre Gefährten verschmelzen oder wenigstens in ein Unterforum stecken? Danke
  10. Schönes Beispiel! Irgendwann im Abenteuer wird der Beschwörer seine Wesen rufen oder es wird ein EW:Dunkle Sprache fällig. Bei den Fertigkeiten, die eher passiv auftreten (weil sie vom Spielleiter initiiert werden) ist das Problem gering. Aber vor einem Kampf wäre es sinnvoll, wenn Knechte berücksichtigt würden. Oder bei meinem Beispiel mit der zu beschleichenden Wache: Für die Gruppe ist es sinnvoll, wenn der Fähigste den Versuch unternimmt. Wie also wird der Spagat gelöst, auf der einen Seite nicht alles auf dem Marktplatz auszurufen und dennoch ein gemeinsames Spiel zu erreichen? Oder ist der Widerspruch zu groß und das Ausspielen einer gewissen Rolle ist schlichtweg nicht mit Gruppenspiel vereinbar? Solwac
  11. Kochen ist halt eine offensiver vorgetragene Fertigkeit. Also wird er irgendwann sich mal melden? Oder wie läuft das ab? Solwac
  12. @Shayleigh: Irgendwas wird die Figur mit dem niedrigen Grad ja gekonnt haben, ansonsten hätten sich die anderen das ja nicht mitangesehen. Aber Spielanteile durch Aktivität des Spielers haben ja erst einmal nichts mit der Figur zu tun. Zumindest unterstelle ich mal, dass ein aktiverer Spieler mehr mit derselben Figur macht als ein passiverer. @Drachenmann: Wenn Du das Datenblatt umdrehst, dann bedeutet das ja nur, dass Du nicht die Werte direkt sprechen lassen willst (als eine Möglichkeit von Spieler zu Spieler zu reden) und alles mit Deiner Figur machen möchtest. Wie aber machst Du es? @Widukind: Verstehe ist es richtig, Du würdest mit dem Elfen außer einer eher unspezifischen Arroganz keine Hinweise auf die vorhandenen Stärken geben und erst nach dem Scheitern einer anderen Figur anpacken? Ich kann mir die Wiederholung eines solchen Verhaltens irgendwie nicht richtig vorstellen. In einer festen Runde treten die Fertigkeiten ja nach der ersten „Demonstration“ zu Tage und auf Cons bleibt eventuell keine Zeit für ein Ausspielen der Wiederholung (selbst wenn es inhaltlich möglich wäre). Bei manchen Fertigkeiten ist es relativ einfach, andere Figuren einzuschätzen und dann auch entsprechend zu berücksichtigen. Aber Zauber, Wissensfertigkeiten oder auch manche Abenteurerfertigkeiten (z.B. Schleichen, Tarnen, Schlösser öffnen) sind nicht so offensichtlich. Natürlich kann man es so spielen, dass der selbstbewusste Söldner mit Schleichen+4 (immerhin gelernt) versucht die Wache leise zu überrumpeln und der eigentlich besser geeignete Spitzbube (Schleichen+9, nur eben nicht bekannt) eben nicht. Für den Spitzbuben könnte es (ja nach restlicher Gruppe) sogar rollengerechtes Verhalten sein, aber es wäre auch eine verpasste Gelegenheit für einen eigenen Auftritt. Ich kenne Runden, in denen dann ein Spieler (nicht die Figur) sagt, der Spitzbube hat doch Schleichen+9, der soll das tun. Oder es wird gefragt, wer hat den höchsten EW:Schleichen? Die Alternative, die Runde verzichtet einfach auf die Fertigkeit einer Figur, gefällt mir am wenigsten. Solwac
  13. Wir hatten ja schon mehrfach hier im Forum das Thema Kompetenz einer Figur, z.B. wie es rollenspieltheoretisch aussieht oder ob Optimierung oder Verskillung gut sind bzw. wie weit eine solche Figur durch den Spielleiter eingeschätzt werden kann. Wie sieht es aber aus Spielersicht aus? Gegeben sei eine Figur mit ihren Werten und eine Spielrunde (sowohl andere Spieler wie auch der Spielleiter), die die Figur entweder noch gar nicht kennt oder zumindest nicht die letzten (wichtigen) Änderungen der Fertigkeiten oder Zauber. Was macht Ihr um Eurer Figur einen entsprechenden Platz in der Runde zu verschaffen, also Spielanteile bei Begegnungen zu bekommen, bei Planungen mehr als nur eine weitere Person zur Verfügung zu stellen usw.? Bleibt Ihr nur innerhalb der Rolle oder wird auch auf Spielerebene geredet und wenn ja, was und wie? Gibt es Unterschiede zwischen der Heimrunde und einem Con und dort zwischen einer Runde ohne und einer mit bekannten Gesichtern (was die Figur betrifft)? Und wie geht Ihr vor, wenn die Figur eine gewisse Rolle spielen soll, der Schwerpunkt an Fertigkeiten aber dann doch woanders liegt (z.B. der sich als Händler ausgebende Beschwörer. Klar kann er etwas kämpfen, hat vielleicht auch Geschäftstüchtigkeit gelernt und trotzdem hat seine Stärken natürlich als Zauberer)? Solwac
  14. Nein, dies ist nicht möglich. Lernen mit Praxispunkten bedeutet, dass mindestens die Hälfte der nötigen FP aus PP bestritten wird und für den Rest AEP, KEP bzw. ZEP (je nach Fertigkeit) genutzt werden. Eine Drittelregelung gibt es da nicht. Solwac P.S. Kreativecke? Soll das der Beginn einer Hausregel werden?
  15. Die Kombination hat auch einige Vorteile, da sehe ich auch kein Problem. Solwac
  16. "Meine" Vertrauten (d.h. als Spieler und als Spielleiter in einer Kampagne) haben alle durchschnittliche bis überdurchschnittliche Werte. In der Regel läuft es so ab, dass sich irgendwie ein Tier anbietet (bei einem Druiden war es z.B. eine Taube) und nach dem erfolgreichen Binden dann Werte bekommt (einmal hatte das Tier schon vorher Werte bekommen). Da Vertraute normalerweise nicht aktiv zum Angriff eingesetzt werden, scheinen mir hohe AP und LP nicht zu stark, erhöhen aber den Spielspaß durch größere Robustheit bei Gefahren. Bisher habe ich nur getötete Vertraute erlebt, wo dann ein, zwei LP auch nicht geholfen hätten... Solwac
  17. Was für Tipps? Gibt es irgendwelche Zauber, die unklar sind? Zumindest die letzten beiden Kombinationen haben doch gar keine Probleme. Solwac
  18. Es gibt nicht DEN tollen Ort oder so. Ein gutes Stadtabenteuer lebt davon, dass die Abenteurer agieren können und Feedback bekommen. Das können Erkundigungen in der Halb- und Unterwelt sein, in der Magiergilde, im Tempel, bei einem reichen Kaufmann, der Kräuterfrau usw. Nicht überall wird es was im Sinne des Abenteuers geben, aber es sollte unterhaltsam sein. Dazu kann es kleine Begegnungen geben, z.B. den Bettler, das diebische Äffchen u.ä. Wichtig ist, dass Du als Spielleiter den roten Faden im Auge behältst und ggf. die Spieler mit Tipps versorgst und im Sinne des Abenteuers anspielst. Als Vorbereitung brauchst Du eine gute Vorstellung von der Stadt und einige ausgearbeitete Schauplätze. Es können nicht alle Ideen der Spieler vorher gesehen werden, hier wird dann improvisiert. Für die NSC braucht es Namen und ein paar Beschreibungen, die Spielwerte hingegen sind meist nicht so wichtig. Auch hier lohnt sich ein Pool an fertigen Figuren. Solwac
  19. Natürich ist die Kombination selten, aber das Regelwerk äußert sich trotzdem umfassend dazu. Solwac
  20. Macht es doch! Der Spieler kann aus beiden Lernlisten auswählen. Solwac Ja weiss ich, nur wenn ich mich richtig erinnere wird nach Regeln ein Ordenskrieger der zum Zauberer wird Priester... es grüsst Sayah el Atir al Azif ibn Mullah Und warum sollte ein Thaumaturg nicht Schwert und Schild nehmen und in einen Orden eintreten? Solwac
  21. Macht es doch! Der Spieler kann aus beiden Lernlisten auswählen. Solwac
  22. Sowohl als auch. Ein Ordenskriegerthaumturg kann aus beiden Spruchlisten auswählen. Er kann also sowohl die Wundertat als Spruch wie auch das Zaubersiegel lernen. Als Spruch wäre es hier wohl sinnvoller, aber bei anderen Zaubern kann das anders sein (inklusive der Möglichkeit beide Versionen zu lernen). Solwac
  23. Ich habe noch keinen Runenmeister im Spiel erlebt, aber die (nicht) überarbeiteten Runenzauber finde ich enttäuschend. So hebelt die Stärkerune einige anderen Regeln aus usw. Die Möglichkeit, AP im Vorfeld auszugeben und dafür aber auch die Auslöser vorher festzulegen, gefällt mir hingegen. Wenn der Spielleiter hier abweicht, dann ist das natürlich blöd. Hat man das Glück eines passenden Auslösers, dann wird man mit AP-Verlust bestraft (der eventuell sogar die letzten AP während eines Zaubers raubt). Solwac
  24. Thema von Odie wurde von Solwac beantwortet in M4 - Die Abenteurertypen MIDGARDS
    Spielerfreundlicher für wen? Den Spieler des Meeresmagiers oder den des Beschwörers? Ein Beschwörer hat Stärken und Schwächen (wenige Zaubersprüche, nur wenige Instantbeschwörungen, wenige Grundfertigkeiten usw.). Wenn die Stärken jetzt auch von anderen Figuren besetzt werden, dann treten die Schwächen noch stärker zu Tage. Beim Vergleich mit dem Magier darf die etwas kleinere Spruchliste nicht zu stark gewertet werden. So wird nur die Auswahl eingeschränkt, aber die Spezialisierung ist ja bereits fest gelegt. Solwac

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