Zu Inhalt springen

Solwac

Mitglieder
  • Beigetreten

  • Letzter Besuch

Alle Inhalte erstellt von Solwac

  1. Aber genau darum geht es doch. Die Annahme, dass es nur eine Möglichkeit gibt, von der schlecht geschriebene Abenteuer ausgehen, was wiederum die Spiellerfreiheit einschränkt. Nehmen wir mal diese 50 Gegner, die Gruppe ist umzingelt und die Beschreibung der 50 lässt einen siegreichen Kampf (der natürlich im Zweifel erst einmal ausgewürfelt werden müsste) äußerst unwahrscheinlich erscheinen. Der Anführer der 50 ruft jetzt: "Ergebt euch!". Es folgen noch ein paar Würfe auf Menschenkenntnis, Landeskunde usw., die Abenteurer haben also eine gute Vorstellung, was folgen dürfte. Der Spielleiter hat also die Situation gut beschrieben, einige verdeckte EW gewürfelt und wartet auf die Reaktion der Spieler. Es gibt auch durchaus eine Alternative, allerdings halte ich alles außer dem Aufgeben für nicht sinnvoll. Und nu? Solwac P.S. Bitte jetzt nicht diskutieren, wie es zur Situation kommen konnte. Das wäre Thema für einen anderen Strang. Lassen wir die bisherige Beschreibung also einfach mal logisch aus Sicht der Spieler erscheinen und schieben die Ursache auf vorherige schlechte (sprich unglückliche) Entscheidungen der Spieler.
  2. Davon auszugehen, dass das so ist, ist der Fehler von dem ich schreibe. Der Kopf des SL muss frei bleiben. Genauso der des Abenteuerautoren (um wieder auf den Strang zurückzukommen). Es kann IMMER eine Alternative geben. Wenn SL oder Autor das nicht im Hinterkopf behalten wird das Abenteuer Mist. Die Frage ist nur, sind die 50 Gegner bereits das Ergebnis einer Alternative oder gibt es innerhalb einer Alternative eine Unteralternative? Und wenn letzteres, wie weit soll es getrieben werden? Wenn es zu sehr herunter gebrochen wird, dann geht der Fluss der Beschreibung und damit des Abenteuers verloren. Ist das Angebot an Alternativen aber zu grob, dann gibt es für die Spieler nicht genug Möglichkeiten sich am Spiel zu beteiligen. Die Grenze ist wahrscheinlich nur schwer zu beschreiben. Solwac
  3. Statt Wortklaubereien zu betreiben, können wir uns drauf einigen, dass (gerade für nicht niedrige Grade) 50 Gegner mal praktisch unüberwindbar, mal sehr gut schlagbar und manchmal nur durch mehr als reinen Kampf überwindbar sind? Wenn der eine eine andere Variante als der andere unterstellt, dann wird das hier nichts. Und wenn der eine offenbar ein Variante meint, dann ist es im Sinne der Diskussion schon fast eine Frechheit, wenn in der Antwort absichtlich eine andere Variante unterstellt wird. Solwac
  4. Artikel lesen ursprünglicher Link zur Seite der Uni Wien.
  5. Das Schicksal wacht schon über die Kleinen. Deswegen haben es die Feldhüter auch nur mit einzelnen Orcs zu tun... Nein, dann wäre es kein guter Ratschlag mehr. Ein Ratschlag ist ernst gemeint (und löst genau deshalb gerne Heiterkeit am Spieltisch aus). Solwac
  6. Sehr schönes Artefakt! Aber warum schreibst Du immer von Thaumagral, das passt doch gar nicht. Besser wäre einfach immer von Artefakt zu sprechen und dem Spielleiter die Liste der Thaumagralzauber als Beispiele zu nennen. Ist es erwünscht, dass die Feder auch ein zweites Mal verwendet werden kann (bei einer 01 beim Pw:ABW)? Wenn nicht, dann wäre eine Beschreibung als aktiviertes tierisches Zaubermittel vielleicht schöner. Eine aktivierte Feder speichert dann genau einen bei der Aktivierung festgelegten Zauber. Ob da jetzt ein ABW festgelegt wird oder der Effekt auf jeden Fall eintritt, da kann man variieren. Solwac
  7. was haette Bauer Harms denn sonst machen sollen? Die Orcs abschlachten wie Vieh, oder sie fesseln und warten bis sie erfrieren? Schlag was besseres vor als den zufaellig im Ort weilenden Haendler, der sich des Problems gern annimmt, um weiterhin gute Geschaefte zu machen. ciao,Kraehe Tja, er hat ein Problem. Wenn der Händler einen guten Vorschlag macht, z.B. dass er sie in den Süden bringt und dort eine Arneit für sie hat, dann könnte das klappen. Allerdings wäre es sicher kein Verkauf. Das passt nicht zu einem Volk, welches keine Unfreien kennt. Wenn der Sklavenhändler die Halblinge gut kennt, dann gibt es sicher auch noch weitere Ausreden. Ansonsten wäre für mich eine typische Lösung, dass Orcs in kleinen Gruppen und mit guten Ratschlägen versehen weg geschickt werden. Dabei darf man den Erfolg der Ratschläge nicht unterschätzen! Solwac
  8. :rotfl::rotfl: Wenn der Sklavenhändler nicht wäre, dann würde ich Geschichte in mein Repertoire aufnehmen. Solwac
  9. Im Jahr 1878 wurden die ersten "Normalien für die Betriebsmittel der Preußischen Staatsbahnen" herausgegeben. Diese Normalien sind Konstruktionszeichnungen im Maßstab 1:40 auf einzelnen Blättern und zeigen unter anderem Lokomotiven, Schlepptender, Güterwagen, Personenwagen, Eisenbahnweichen oder auch Einrichtungen für Bahnhöfen, wie Uhren, Öfen und Möbel. Initiator war Moritz Stambke, zu der Zeit auch Eisenbahndirektor der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft (BME). 1881 wurde er in das Preußische Ministerium für öffentliche Arbeiten als Vortragender Rat berufen und übernahm später die Verantwortung für die Maschinentechnik und wurde 1895 als der Geheimer Oberbaurat in den Ruhestand verabschiedet. Vorher gab es nur wenige Absprachen in technischen Fragen zwischen den einzelnen Eisenbahngesellschaften (z.B. Spurbreite, Lage der Zug- und Stoßeinrichtungen). Dies hatte zur Folge, dass Güter teilweise beim Übergang von einer zur nächsten Eisenbahngesellschaft mühsam umgeladen werden mussten und das übergehende Wagen im Betrieb außerhalb der Heimatgesellschaft keine Ersatzteile für allfällige Reparaturen fanden. Die Normalien fanden zuerst Anwendung im Betrieb der verschiedenen staatlichen preußischen Eisenbahngesellschaften und wurden von einigen anderen Länderbahnen übernommen. 1909 wurde auf dieser Basis der Deutsche Staatswagenverband gegründet, mit dem Ziel eines freizügigen Güterwagenaustauschs. Der Deutsche Staatswagenverband konnte nun im Gegensatz zum Preußischen Staatswagenverband einheitliche Wagenbauarten durchsetzen. Es entstanden elf verschiedene Wagengattungen. Die letzten preußischen Musterzeichnungen wurden 1923 herausgegeben und ab 1925 wurden die Normalien durch Deutschen Industrie-Norm des "Normenausschuss der deutschen Industrie" (DIN) abgelöst. Das Rollmaterial ist inzwischen längst verschwunden und auch viele Hochbauten sind im und nach dem zweiten Weltkrieg zerstört worden. Aber gerade auf Nebenstrecken im ehemals preußischen Gebiet kann man die Ähnlichkeiten immer noch bei vielen Bahnhöfen sehen.
  10. Thema von podaleirios wurde von Solwac beantwortet in M4 - Gesetze der Magie
    Vielleicht solltet Ihr ein anderes Beispiel wählen. Ein Schwarm hat keinen Erfolgswert für Raufen, offenbar ist die Kampfweise doch nicht als Handgemenge zu werten. Solwac
  11. Ach, der ist sehr wohl aktuell, es mich nur all die Zeit keiner auf den Tippfehler darin aufmerksam gemacht. Solwac
  12. Bei so einer gemischten Truppe dürften neben Waffen (natürlich in Privatbesitz!) auch geeignete Werkzeuge (z.B. Mistgabeln, Gartengerät und natürlich große Küchen- und Schlachtermesser) Verwendung finden. Die typische Fernkampfwaffe ist für mich die Schleuder, da könnte ich mir für alle Halblinge in solch einer Miliz eine Schlinge und einen Beutel Scleuderbleie vorstellen. Rüstungen sind teils in Privatbesitz, teils improvisiert vorhanden, dabei wäre ein Kettenhemd für eine Gruppe schon viel (die meisten haben TR oder LR). Mit Mampftaktik statt Kampftaktik wird man Orcs kaum beeindrucken können, die größte Waffe dürften die Unterschätzung durch den Gegner und Scharmützel (bevorzugt mit Fernkampf) sein. Wenn da immer ein paar Schleuderbleie fliegen (und treffen) und anschließend aber kein Halbling zu sehen ist (und Schleichen und Tarnen können sie ja nun alle), dann zehrt das an den Orcs. Im reinen Nahkampf hingegen dürfte die Moral schnell schwinden. Bei den Moralwürfen nach Kompendium sollte im Halfdal die Empörung richtig ausgespielt werden. Eigentlich würden ja alle schon flüchten, aber der Orc da hat doch einfach ein Stück Knick entwurzelt! So etwas hat es ja seit dem ersten Picknick meiner Oma nicht gegeben! Solwac
  13. Hm, für eine gute Antwort fehlen mir da noch ein paar Angaben. Was für Halblinge sollen es denn sein? Abenteurer, Feldhüter, gut gesittete Halblinge die nur ungern zu den Waffen gegriffen haben, ungesittete Halblinge (also solche, die sich zu viel bei den Menschen abgesehen haben) usw. Ein wehrhafter Halbling (z.B. ein Händler) wäre mit Kurzschwert, kleinem Schild, Lederrüstung und vielleicht noch einer Schleuder schon gut dabei. Abenteurer haben alles mögliche und teils exotische Zeug, Feldhüter könnten noch Speere haben und ein Zivilist greift zu Dolch, Knüppel oder Mistgabel, hat vielleicht auch eine Schleuder und trägt dicke Kleidung (TR). Solwac
  14. Du kannst die Situation natürlich auch abwandeln. Mir ging es darum, dass es teilweise kleine Unterschiede in der Vorstellung vom Geschehen zwischen Spieler(n) und Spielleiter gibt. Und zumindest für die erste Runde entscheiden diese Unterscheide vielleicht über Überraschung oder Waffen ziehen bei der Figur. Ich habe für das Beispiel nur meine Erfahrungen heran gezogen. Das schlimme ist, dass man als mitdenkender Spieler auch nicht immer beurteilen kann, ob der Spielleiter an solche Dinge jetzt gedacht hat oder nicht. Und dann hat man die Wahl zwischen einer nervenden Zwischenbemerkung oder einem mindestens genauso nervendem Hinterher, wenn die Figur durch so ein Vergessen einen Nachteil erleidet. Vielleicht können wir den Punkt aber raus nehmen und unter allgemeine Kommunikation neben der reinen Beschreibung packen? Diese Beispiel mag Dir offensichtlich vorkommen, aber wäre es das auch am Spieltisch? Hier habe ich die Situation jetzt neutral beschrieben, jeder hat Zeit zum lesen. Ich bin hier wieder bei 1. - Beschreibungen und unterschiedliche Vorstellungen davon. Deine Beobachtung ist richtig, die Schlussfolgerung teile ich aber nicht. Den Durst (bei einer normalen Reise durch Alba) kann eine Figur jederzeit durch einen Schluck aus dem Wasserschlauch stillen, aber der Wasserschlauch kann nur an bestimmten Stellen wieder gefüllt werden. Von der Seite her ist für mich die Vorgabe Durst viel strikter als die Vorgabe Wasserschlauch füllen. Vielleicht noch einmal kurz zusammen gefasst: Es kann nicht jede einzelne Entscheidung ausgespielt werden, der Zeitbedarf dafür würde jedes Abenteuer sprengen. Andererseits ist ein Bestimmen durch den Spielleiter schnell problematisch (siehe u.a. diesen Strang). Mein Lösungsvorschlag ist nun, soweit wie möglich die Beschreibungen mit solchen dynamischen Teilen als Vorschlag zu formulieren. Ein Vorschlag, der von den Spielern im allgemeinen wortlos akzeptiert wird, weil sich die Vorstellungen von Spieler(n) und Spielleiter decken. Es können aber sofort Einwände vorgebracht werden, sei es wegen unterschiedlicher Vorstellungen (wie verhält man sich normalerweise in einer beschriebenen Situation und warum diesmal eventuell anders) und einfach wegen eines Missverständnisses. Solwac
  15. Thema von Einskaldir wurde von Solwac beantwortet in Bibliothek
    Ja, den Film gibt es noch nicht. Die Filmstränge können übrigens mit der Suchfunktion durchforstet werden. Solwac
  16. Wenn es als Beispiel in einer Diskussion über Klappentexte für Kaufabenteuer gebracht wird, ist es allerdings unerheblich, dass es für ein Con-Abenteuer eingesetzt wurde. Insofern erkenne ich nicht, warum es unzulässig wäre, diesen Text unter Bezugnahme auf die eigene Erwartungshaltung an Kaufabenteuer zu bewerten. MaKai brachte es als Beispiel, dass es ja auf Cons schwierieger ist, denn da lesen die Spieler und nicht der SL den "Teaser" und denen möchte man halt nicht zuviel verraten. Wenn MaKai damit festgestellt hat, dass der Text einer Vorankündigung nicht dem der Klappe in der Verkaufsversion entsprechen sollte... Solwac
  17. Einer der die Spieler und ihre Chars interessiert und sie motiviert und ihnen nichts vorschreibt. Ich geb mich aber gerne mit (nicht uni)nteressanten, nicht demotivierenden Einstiegen zufrieden, der ihnen nichts vorschreibt Das ist reichlich schwammig. Gib doch mal ein konkretes Beispiel. Es darf ruhig etwas ausführlicher sein. Solwac
  18. Thema von Akeem al Harun wurde von Solwac beantwortet in Das Netz
    Eine Schlange mit zwei Köpfen!
  19. @Stephan: Warum gibt es in Deiner Beschreibung nur ein entweder oder? Du vermengst das "dass" einer vermittelten Information mit dem "wie". Wenn Du aus Sicht des Abenteuers etwas bestimmtes machen möchtest, warum willst dann aber die genauen Umstände inklusive Interaktion mit den Spielern schon vorher festlegen? Wäre es nicht besser, wenn Du Dir zwar mögliche Abläufe überlegst, die genauen Details sich dann aber aus dem Spiel heraus ergeben? Bei Deinem Beispiel setzt Du eine Allerweltsszene voraus und ich verstehe, dass Du im Vorfeld keine "Prozessbeschreibung" mit den Spielern aushandeln willst. Aber warum nicht so eine Szene gemeinsam mit einem Spieler entwickeln? Du bestimmst also einen Spieler (entweder aufgrund des Verhaltens/der Rolle oder per Zufall) und überlegst Dir, was Dir als sinnvoll erscheint. So würde ich bei einer Reise zwischen Corrinis und Tidford und ohne sonstige Warnungen davon ausgehen, dass eine Figur gerüstet (so wie auf dem Weg halt) und mit der Waffe am Waffengürtel bzw. auf den Boden gelegt sich hinkniet und dann den Wasserschlauch füllen will. Irgendwelche Zauber oder Artefakte sollten nur aktiv sein, wenn sie es sonst auch für die ganze Reise sind. Dann beschreibst Du die Szene schrittweise und klärst dann mit dem Spieler die Details. Und ja, dabei könnte sich herausstellen, dass die geplante Szene stärker als gedacht angepasst werden muss oder sogar ausfallen muss (letzteres habe ich aber nur ganz selten erlebt). Beispiel: Bestimmung der Figur für die Szene, z.B. wird einfach gewürfelt. Es soll jedenfalls der Spitzbube sein, vielleicht hat er sich auch einfach wie von Morkai beschrieben gemeldet. SL - als Gedanken: Also der Spitzbube rennt in Lederrüstung herum und ist normal mit Kurzschwert und kleinem Schild bewaffnet. SL: Du gehst also an den Bach und willst den Wasserschlauch auffüllen. Du hast Dein Schwert an der Seite und legst den Schild ab, richtig? 1. Möglichkeit: Spieler: Ja, richtig. Passiert was besonders? (Jetzt könnte z.B. der Hinweis auf gelernte Wahrnehmung o.ä. kommen. Dies wäre der Normalfall) 2. Möglichkeit: Spieler: Ja, aber denkt daran, mein Wolfi folgt mir auf Schritt und Tritt? (Jetzt könnte sich herausstellen, dass die Szene mit dem Wolfshund so nicht klappt. Entweder der Hund ist vielleicht doch woanders oder es wird improvisiert oder die Szene wird auf eine andere Gelegenheit verschoben) 3. Möglichkeit: Spieler: Nein, natürlich habe ich den Schild am Arm und bevor ich das Schwert weg stecke wird die Umgebung sorgfältig betrachtet. Den Helm habe ich natürlich auch noch auf! (Offenbar verhält sich die Figur nicht wie erwartet, eventuell sogar wirklich unlogisch - oder wird wirklich bei jeder Rast so ein Tamtam veranstaltet? Hier sind auch die anderen Spieler gefragt. Oder gab es vielleicht im Vorfeld ein Missverständnis und dies führt zu einer besonderen Vorsicht?) Durch die kleine Rückfrage wird der Spieler eingebunden, Missverständnisse werden ausgeräumt und dennoch wird im Normalfall das Abenteuer wie gedacht weiter laufen. Als Spieler kannst Du Dich leiten lassen, es gibt aber auch die Möglichkeit für Änderungen ohne dass der Spielleiter unterbrochen werden müsste. Solwac P.S. Natürlich ist dieses Beispiel etwas idealisiert. In der Praxis wird es Abweichungen geben. Aber sollte nicht wenigstens der Versuch unternommen werden, bei dynamischen Szenen alle einzubinden? Oder gibt es theoretische Gründe dagegen?
  20. @Schwerttänzer: Kann es sein, dass Du wieder mal nicht verstehst, was da geschrieben wurde? Bitte lese die von Dir zitierten Passagen noch einmal gründlich und denke über die Zusammenhänge hier nach! Ich werde auch noch einmal verdeutlichen, welcher Teil meines Beitrages an alle gerichtet war. Solwac
  21. Querlesen bringt schon eine ganze Menge. Die meisten Punkte sind für das Abenteuer ja irrelevant. Aber vielleicht bietet sich so eine Figur ja für die Einleitung an oder der ein oder andere Punkt des Abenteuers kann angepasst werden. Letztlich ist es eine Chance für die Figur auf ein Extra, keine Verpflichtung für den Spielleiter. Solwac
  22. Diese Idee lässt sich auf eigentlich unbeteiligte NSC ausdehnen. Denn auch der unschuldige Händler wird durch solche Nachforschungen gestört und reagiert wenn ihm die Hutschnur reißt. Wenn man das mit dem Verhaltensschema/-Index verknüpft, dann könnte es ähnlich wie bei Moralwürfen laufen. Die erste Störung wird meist noch hingenommen bzw. versucht eher neugierige Nachforschungen. Danach steigt dann die Gefahr von echten Reaktionen. Will sich der Spielleiter nicht schon vorher festlegen, dann wird ausgewürfelt, was nach der vierten Aktion der Spieler passiert. Außerdem ändert sich das Verhalten im direkten Kontakt auch im Laufe der Zeit. Solwac
  23. Wenn der Spielleiter kaum Infos gibt, dann ist es halt so. Aber ich habe schon Spieler erlebt, die praktisch alles ignorieren und sich einfach eintragen. Da bin ich als Spielleiter nicht für Probleme deswegen zuständig. So eine ausführliche Beschäftigung geht ja eh nur bei vorabgesprochenen Runden. Vor dem Abenteuer werden die Figuren nur überflogen und ausführliche Beschreibungen können nur bei guter Strukturierung sinnvoll quer gelesen werden. Das werden sie dann aber auch (zumindest von mir). Solwac
  24. Also das Wort "richtig" kommt mir da auch komisch vor. Die Frage nach dem gedachten/schriftlich fixiertem Verlauf habe ich aber auch schon gestellt. Nur sehe ich einen Unterschied zwischen "anders" und "richtig/falsch". Solwac
  25. Relevanz zu meiner Aussage?Soll es denn eine geben? Interessant finde ich, wie sich hier auf ein Randthema eingeschossen wurde. Natürlich ist es schön, wenn ein Spielleiter mit wenig Aufwand (zeitlich und monetär) die Eignung für seine Gruppe feststellen kann. Aber er könnte auch hier im Forum lesen und ist nicht auf die Ansicht beim Händler angewiesen. @alle: Ein Punkt ist zwar hier schon mehrfach erwähnt worden, einen Lösungsansatz sehe ich aber noch nicht: Wenn eine Gruppe ein Kaufabenteuer spielt, dann will sie oft nicht nur ein (möglichst gutes) Abenteuer spielen, sie will auch ein bestimmtes spielen. Eines, welches durch die schriftliche Fixierung gut vergleichbar ist. Wenn jetzt im Vergleich mit anderen Gruppen oder auch nur mit dem Abenteuer festgestellt wird, dass schon sehr früh von der Vorlage abgewichen wird, dann kommt Enttäuschung auf. Enttäuschung, weil man die restlichen Teile dann nicht oder zumindest nicht so wie beschrieben gespielt hat; Enttäuschung, weil einem interessante Szenen, Schätze, Artefakte entgangen sind oder auch Enttäuschung, weil man "den Fehler" finden will, weshalb man vom Abenteuer abgewichen ist. Auf der anderen Seite wird es leicht als Railroading empfunden, wenn der Spielleiter oder auch die Gruppe den Ablauf in eine bestimmte Richtung drücken. Manchmal reichen dazu schon Kleinigkeiten wie z.B. Karten als Handout durch die das interessante Gebiet eingegrenzt wird. Dieses Dilemma tritt bei manchen Arten von Abenteuern stärker auf als bei anderen, scheint mir aber grundsätzlich unlösbar zu sein. Zumindest dann, wenn die Spieler bewusst etwas bestimmtes spielen wollen. Denn dann sind Abweichungen und Improvisationen immer dazu verdammt, wieder zum Pfad zurück zu führen. Solwac P.S. Mir ist klar, dass nicht alle Gruppen deswegen mit Kaufabenteuern Probleme haben. Aber hier im Strang geht es ja nicht um die problemlosen Fälle...

Wichtige Informationen

Wir setzen Cookies, um die Benutzung der Seite zu verbessern. Du kannst die zugehörigen Einstellungen jederzeit anpassen. Ansonsten akzeptiere bitte diese Nutzung.

Konto

Navigation

Suche

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.