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Solwac

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  1. Wir als Spieler leben nicht in der Welt der Spielfigur. Jede Festsetzung von Ehre ist daher von persönlichen Annahmen geprägt, denen das allgewärtige Feedback der Umgebung fehlt. Auch der Spielleiter kann dies wenn überhaupt nur ansatzweise ersetzen. Die erste Frage ist also: Gibt es einen bestimmten Ehrenkodex für die Fianna? Meine Antwort: Ja, die besondere Stellung der Fianna in der erainnischen Gesellschaft geht mit einer über das in der erainnischen Bevölkerung hinausgehenden Ehre einher. Damit die zweite Frage: Wie sieht dieser Ehrbegriff aus? Meine Antwort: Der Fian misst sich selbst an den Idealen der erainnischen Mythen und Erzählungen. Dabei sind menschliche Schwächen durchaus kein Problem, zumindest solange trotzdem nach dem Ideal gestrebt wird. Nicht jeder Fian wird zu einem Helden einer verbreiteten Geschichte, aber alle haben die Chance dazu. Da die Aufnahme bei den Fianna durch Können und nicht durch Abstammung geregelt wird, dürfte die Zahl der schwarzen Schafe im Vergleich zu anderen besonderen Gruppen (z.B. Adlige oder Priester) eher gering sein. Ein Spieler ist also im Detail frei in der glaubhaften Darstellung der Figur. So kann ich mir z.B. einen Fian mit Schlösser öffnen vorstellen. Aber er wird diese Fertigkeit nicht einfach für einen Diebstahl nutzen. So etwas wäre für mich prinzipiell unglaubwürdig. Die Frage der Ehre ist im Umgang mit anderen Erainnern, anderen Menschen, anderen Nichtmenschen nicht in einem Satz zu beantworten. So kann dem einfachen Erainner durchaus arrogant von oben herab begegnet werden. Der einfache Erainner wird im Gegenzug auch einen gehörigen Respekt entgegen bringen und sei es nur dem Fian und nicht der Person. Bei einem Ausländer in Erainn sieht es genauso aus, dieser hat den Fian zu respektieren. Tut er es nicht, dann sollte dies Unverständnis der einfachen Erainner zur Folge haben. Die hier diskutierten Probleme mit Orcs kann ich nicht nachvollziehen. Warum sollte da nicht der Pfeil in den Rücken kommen? Wie würde der einfache (bewaffnete) Erainner reagieren? Genauso kann der Fian handeln, denn er teilt ja diese Ansichten. Wenn hingegen nicht der Pfeil geschossen wird, dann sollte es einen besonderen, in Geschichten auch extra erwähnten, Grund haben. Das kann militärische Raffinesse sein (etwa: So fällt den Orcs nicht auf, dass wir von der Patrouille wissen) oder auch individuelle Gründe haben (nein, diesen Orc erschiesse ich nicht, er hat mich vor zwei Wintern auch nicht umgebracht - was natürlich sofort Stoff für eine weitere Geschichte liefert).
  2. Ich verstehe einige Beiträge hier nicht. Die Fianna stellen eine vergleichsweise kleine Gruppe der besten Kämpfer Erainns. Sie sind verantwortlich für den Kampf gegen Dämonen und Untote (damals die Diener der Seemeister, heute noch die Überbleibsel in der Mallachtéara und den Corran-Bergen) und vor allem den Schutz der heiligen Stätten in Teámhair. Der Beitritt zu den Fianna und damit das Ausscheiden aus den innererainnischen Kämpfen bringt für mich ein ausgesprochenes Ehrgefühl (natürlich aus der Sicht der Erainner, wen interessieren da Orcs?) und ein gewünschtes Verhalten im Sinne erainnischer Helden mit sich. Für die Abenteurer unter den Fianna bleibt natürlich ein guter Interpretationsspielraum. Eher nicht so hehres Verhalten, z.B. in Hinterhalt, ist nicht sein Ding. Es muss also schon gegen "ehrlose" Gegner gehen, nicht aber gegen gut beleumundete. Einige der "Einladungen" Robin Hoods passen da nicht, andere schon. Da die Geschichten in Erainn aber durchaus auch menschliche Fehler enthalten, wird von einem Fian sicher keine Lichtgestalt erwartet - ein ausreichendes Bemühen reicht.
  3. Thema von Akeem al Harun wurde von Solwac beantwortet in Stammtische
    Ich kann doch das Jubiläum nicht verpassen...
  4. Thema von Lord Chaos wurde von Solwac beantwortet in Sonstiges zu Regionen
    Ulwar ist jetzt in der Neuauflage des Rawindra-Quellenbuchs enthalten.
  5. Viel mehr interessiert die Prinzessin in der Regel, was die anderen nicht erzählen Gräfin, Prinzessin, wer soll da noch mitkommen? Likörchen gefällig?
  6. Endlich! Ja, das ist genau das, was ich meine! Bei den Lesen der Quellenbücher habe ich häufig wirklich das Gefühl, dass da z.B. nicht Alba beschrieben wurde sondern ein fantastisches mittelalterliches Schottland, wo man nur Namen und Geographie geändert hat. Naja, auf der einen Seite ist das so gewollt, so ist die Welt erdacht. Aber nehmen wir mal eine andere Kultur (so auf Midgard nicht vorhanden), wie soll die Kultur vermittelt werden? Ein Vergleich mit irdischer Kultur soll es ja nicht sein. Also müssten viele Dinge beschrieben werden, auch eher belanglose. Diese eher belanglosen Beschreibungen interessieren aber auch nicht jeden, d.h. für ein Produkt (im Gegensatz zu einem persönlichen Projekt) kommen viele Probleme wieder. Da wo jetzt das Geschichtsbuch kritisiert wird, tritt dann gefühlt uninteressantes Material. Auch müssten solche Beschreibungen entweder detaillierter werden oder sie bleiben offen. Bei der Adaption einer irdischen Kultur sind kleine Lücken nicht so krass, sie können wage durch Wissen um die irdische Vergleichskultur geschlossen werden.
  7. Dann müssten aber etliche Spielleiter etwas falsch gemacht haben... Deine Beiträge bringen immer so viel schwarz-weiß, dass eine inhaltliche Diskussion sehr schwer wird. Dir gefallen einige Sachen nicht, schön. Aber Deine Schlussfolgerungen kommen in einer Absolutheit rüber, dass Verbesserungen kaum möglich sind. Was meinst Du, welchen Umfang müsste eine Fantasy-Kultur haben um bei Spielern und Spielleitern so viel Eindruck zu hinterlassen, dass auf Basis des Quellenbuchs ein gemeinsames Spiel so ähnlich wie bei Midgard zu ermöglichen?
  8. Ich kann da immer noch keine Simulation erkennen.
  9. Wo wird denn was simuliert? Wir scheinen sehr unterschiedliche Vorstellungen von "Simulation" zu haben. Nochmal Alba? Das wäre natürlich Blödsinn. Nein, ich vermisse nach wie vor einen Vorschlag wie Du ein Quellenbuch gerne hättest. Was hat das mit Quellenbüchern zu tun? Ich kann mit den Regeln in einer beliebigen Welt spielen, also natürlich auch in einer komplett selbst ausgedachten. Den Mut dabei kann ich nachvollziehen, denn der Spielleiter hat kein Netz und keinen doppelten Boden wenn Spieler den vorbereiteten Teil der Spielwelt verlassen und improvisiert werden muss. Aber ich kann mit genauso viel Fantasie auch in die Lücken eines Quellenbuchs gehen und dort etwas leiten. Jedes Abenteuer ändert die persönliche Spielwelt, egal ob mit oder ohne Quellenbuchmaterial.
  10. Was hat das mit Mut zu tun? Du unterstellst, die von genannten Schlussfolgerungen seien unausweichlich. Dies sind sie aber nicht, sonst könnten nicht so viele Spieler mit den von Dir kritisierten Punkten sein. Midgard war schon immer eine Welt, die Spielleiter zu eigenen Abenteuern ermuntert hat. Wo aber kommen viele Ideen her? Doch wohl aus irdischer Geschichte und Geschichten. Im Übrigen eignet sich Midgard gar nicht zur Mittelaltersimulation, dieser Punkt von Dir geht völlig ins Leere. Oder kann ich z.B. irgendwo Kreuzzüge nachspielen oder das Angevinisches Reich? Ich kann aber sehr gut einzelne Ideen nach Midgard verpflanzen, für fast alles gibt ein Plätzchen. Eine funktionierende Alternative zeigst Du jedenfalls nicht auf.
  11. Meine drei Runden waren einmal M4, einmal M5 und einmal gemischt (Mehrheit der Figuren nach M5). Zumindest die Runden in der Taverne dürften überwiegend M5 gewesen sein, in anderen Spielräumen habe ich aber nur meine eine Runde erlebt.
  12. Da war doch genügend Platz. Soweit ich das überblickt habe, hat aber nicht jeder diesen Platz genutzt, sodass ich nicht weiß, ob man durch eine Auswertung der Rundenaushänge (was ja eine sehr objektive Vorgehensweise wäre) eine verlässliche Aufstellung der M4/M5 Runden erhalten kann. Mfg Yon Das ist etwas ganz anderes. Problematisch dürften alle die Runden sein, die nicht am Aushang voll geworden sind, also z.B. Vorabsprachen und ad hoc organisierte Runden. Da braucht keiner mehr diese Information.
  13. Da war doch genügend Platz.
  14. Aha, wie sähe denn die Alternative aus?
  15. Wie viele Beispiele hast Du dazu? Von Dir kommen viele Allgemeinplätze und ich kann mir kein Bild machen wie ein Dir genehmes Quellenbuch aussehen sollte.
  16. Nein. Auch sie war anwesend und wurde somit zum Schweigen verdammt Eine Geastube!
  17. Gibt es eine Aussage der Tube nach dem Abenteuer?
  18. Also ich habe beim Lesen der Quellenbücher nicht das Gefühl eines einfachen Abschreibens. Aber das mag jeder anders sehen. Die fantastischen Elemente können keinem Geschichtsbuch folgen und beim Erkennen von historischen oder literarischen Dingen ergibt sich schnell eine große Tiefe aufgrund von Assoziationen. Auf Krawall alles neu machen zu wollen ergibt kein flüssiges Werk.
  19. Was willst Du eigentlich? Keine Quellenbücher? Dann ignoriere sie und mache sie nicht anderen madig. Oder doch welche? Dann werden sicher nicht alle Punkte Deinem Geschmack entsprechen. Das ist nun einmal so wenn andere sich etwas ausdenken. Oder Du willst eigene? Dann schreibe sie, stelle sie hier ein und wir kritisieren sie.
  20. Tja, dann hast Du ein Problem. Wenn Du es besser kannst, dann hast Du sicher Material nach Deinen Maßstäben. Bis auf wenige Details passen meine Ideen aus der Zeit vor Quellenbüchern immer noch, die Weltenbeschreibung nach M3 war trotz (oder gerade wegen) ihrer Kürze gut. Ein paar Nachmittage in der Stadtbücherei und schon waren Moravod, Rawindra, KanThaiPan, Aran oder Eschar lebendig vor meinem Auge. Ähnliches habe ich im Laufe der Jahre bei vielen Spielleitern in deren Abenteuern gesehen. Mit Quellenbüchern wird es einfacher ein einheitliches Bild zu bekommen (wichtig z.B. bei Cons). Für die Heimrunde ist das egal.
  21. Unsere Artefaktesets sind wie alle unsere Spielleitergeschenke ab dem jeweils folgenden WestCon käuflich zu erwerben solange der Vorrat reicht.
  22. Thema von Abd al Rahman wurde von Solwac beantwortet in Testforum 1
    Test
  23. Ja was denn nun?Ist es das Problem von Midgard wenn Quellenmaterial Festlegungen trifft? Oder ist es spezifisch für Midgard, wenn ein Quellenbuch manchen zu wenig und manchen zu viele Details enthält? Oder ist es die Nähe zu irdischen Kulturen, die mal was vorgeben oder auch nicht? Irdische Kulturen im Vergleich schränken nichts ein, sie ermöglichen aber vielen Leuten schnell eine Vorstellung.

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