Alle Inhalte erstellt von Stephan
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Mobile Navis
Radarwarner sind in Deutschland verboten. Und wenn man damit erwischt wird, dann wird das einkassiert. Als Gegenleistung bekommt ihr dann glaube ich sogar Punkte in Flensburg. Und bewirken, das man langsamer fährt, sollen diese rot-weißen Schilder mit den Zahlen drin Ich bin mir nicht sicher, ob ihr vom selben sprecht. Es gibt inzwischen Navigationsgeräte, die kennen (fast) alle fest installierten Radarfallen (Starenkästen). Unter der Annahme, dass diese von den verantwortungsvollen Behörden ja an Unfallschwerpunkten aufgestellt werden, warnen sie den Fahrer dann durch eine Ansage wie 'Achtung: Gefahrenstelle voraus', die der Fahrer natürlich entsprechend versteht Diese Geräte spüren also keine Radarstrahlen auf und können somit auch nicht vor mobilen Radarfallen warnen. Sollte das auch illegal sein?
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Prinzenhochzeit
In der Tat: Bei optimaler Lösung seitens der Abenteurer ist Thaloram am Ende tot oder gefangen. Im zweiten Fall kann er sich eventuell noch (etwa durch vorbereitetes Schrumpfen) befreien. Dann kann der SL ihn bei Bedarf auch später noch als Gegenspieler auftreten lassen. Gelingt ihm die Flucht nicht, so dürfte ihn in Mokattam die Todestrafe ereilen. Ich auch.
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Lernzeitverkürzung
Thema von Abd al Rahman wurde von Stephan beantwortet in M4 Kreativecke - Gesetze der Erschaffung und des LernensIn der Vergangenheit haben wir die Lernzeit auch weitgehend vernachlässigt. Ich bemühe mich aber gerade in meiner Gruppe ein etwas konsistenteres Bild aufzubauen und da möchte ich sie schon beachten. Man sollte auch beachten, dass nach M4 die Unterscheidung zwischen Lernen durch Selbststudium und Lernen beim Lehrmeister auch über die Lernzeit geschieht. Wenn man die also ignoriert verschiebt, verschiebt man die Balance gegenüber den Vorgaben des Regelwerks. Sulvahirs Vorschlag ist übrigens sehr ähnlich zu meinem zweiten in diesem Strang. Bei Sulvahir erfolgt die Beschleunigung der Lerngeschwindigkeit allerdings proportional zur verbrauchten Zeit, was letzlich dazu führen dürfte, dass die Lernzeit etwa wie die Quadratwurzel der verbrauchten FP ansteigt (siehe auch Norgels Vorschlag). Bei mir erfolgt die Beschleunigung der Lerngeschwindigkeit proportional zu den verbrauchten FP, so dass die Lernzeit wie der Logarithmus der verbrauchten FP ansteigen würde (was Rosendorn offenbar mit großem mathematischen Gespür erkannt hat). In der vorliegenden Form sollte man aber beide Vorschläge auch ohne Taschenrechner ganz gut bewältigen können, wobei ich meinen für etwas leichter umsetzbar halte. Essentiell bei all diesen Vorschlägen ist natürlich noch die Frage, ob die vorgeschlagene Lernbeschleunigung jeweils für einen ganzen Lernzeitraum die Steigerung einer Fertigkeit in einem Lernzeitraum eine Stufensteigerung für eine Fertigkeit gelten soll. Ich würde aus Realismusgründen die zweite Variante bevorzugen, was allerdings dazu führen würde, dass sich die Lernzeit für Abenteurer, die eine große Zahl kleiner Steigerungen durchführen, kaum verringern würde. Alternativ verweise ich übrigens noch auf meinen ersten Hausregelvorschlag, zu dem es noch kein Feedback gab.
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Zu viele und verschiedene Meinungen / Ansprüche?
Damit ist das Forum für mich unnütz geworden. Viele Grüße Akeem Und wie soll das anders funktionieren? Soll ein Moderator beim Strangeröffner erstmal nachfragen ob ein Beitrag OT ist oder nicht? Viele Grüße hj Also hierfür hatte es ja weiter oben schon einen Vorschlag gegeben: Erst mal annehmen, dass alles, was im Strang steht, On-Topic ist. Bis der Strangeröffner zu Erkennen gibt, dass er das nicht mehr so sieht. Im von Akeem genannten Fall wäre die von dir vermutete Frage aber sowieso unsinnig gewesen. Da der problematische Beitrag ja vom Strangeröffner selber stammte, konnte der Moderator eine berechtigte Vermutung dazu haben, ob der Strangeröffner ihn für OT hält.
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Zu viele und verschiedene Meinungen / Ansprüche?
Du fragst, auf was sich die thementreue in einem klar themenorientierten Forum stützt, gehst aber einfach so von deiner Meinung aus, mit der du diese Thementreuer kritisierst. Da verstehe ich jetzt deinen Standpunkt nicht (außer, daß man selber immer davon überzeugt ist, das Richtige zu wissen und zu denken ) Ganz einfache Situation: Neuling kommt ins Forum und stellt eine Frage. Er weiß, daß ein Forum kein synchrones Medium ist und fragt deshalb nicht schon nach einer halben Stunde nach, sondern stellt z.B. seine Frage am Abend. Am nächsten Abend kommt er heim und sieht: 56 neue Antworten. "Cool" denkt er sich, "soviele Antworten!". Dann beginnt er zu lesen. Und da unterhalten sich lauter Leute, die schon jahrelang im Forum sind und einen hohen Grad haben etc. über ein Thema, das ihn gar nicht interessiert. Ob hier alle den Mut, Ausdauer und Nerven haben/investieren wollen, sich bei seinem ersten Strang mit den "Regulars" anzulegen, die inzwischen in eine öllig andere Richtung diskutieren- ich glaube es nicht... Also zum ersten Teil des Postings kann ich schwer was sagen, da es mir nicht richtig verständlich ist. Ich habe den Eindruck, dass mir hier ein gewisser Hang zur Rechthaberei vorgeworfen wird. Ich will gar nicht leugnen, gelegentlich diesem Fehler zu verfallen, aber bei meinen Beiträgen in diesem Strang? Der zweite Fall beschreibt ein valides Szenario. Aber wie Rosendorn glaube ich, dass es nicht so häufig vorkommt und man dafür durchaus eine passende individuelle Lösung finden kann.
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Zu viele und verschiedene Meinungen / Ansprüche?
Ich muss gestehen, dass für mich dieser enzyklopädische Charakter am Forum eher untergeordneten Charakter hat. Wobei das auch vom Unterforum abhängt. Dass es zu jedem Abenteuer genau einen Strang gibt ist sicher gut. Und hier kann man auch sehr schnell erkennen was OT ist. Scheint mir inzwischen auch ohne Moderation gut zu funktionieren. In anderen Unterforen nutze ich diese Funktionalität, an der sich die Moderationen sehr stark orientieren, aber sehr wenig. Woher kommt eigentlich die starke Ausrichtung des Moderatorenteams (oder zumindest einzelner Moderatoren) auf diese Enzykopadie-Funktion? Vorgabe des Forenbetreibers? Abstimmung im Moderatorenteam? Umfragen unter Forumsbenutzern? Da ich in meinem Leben noch nie einen Chatraum besucht habe, kann ich die genaue Abgrenzung zum Chat nicht treffen. Soweit ich weiß, ist die Kommunikation beim chatten wesentlich 'synchroner'. Noch einmal ein Wort zum Strangeröffner, dem das Thema zerredet wird. Hier wäre mein Wunsch, dass die Moderatoren sich nicht selbst zum Anwalt von jemanden machen, der ihre Hilfe vielleicht gar nicht braucht. Wenn der Strangeröffner selbst unter diesem Phänomen leidet, dann kann er ja gerne die Moderatoren einschalten oder sich im Strang entsprechend äußern. Wenn er das nicht tut, dann gehe ich davon aus, dass er den Strang gar nicht mehr verfolgt (zum Beispiel, weil sein Problem schon gelöst wurde) oder die Beiträge eben doch hilfreich findet. Den Bezug verstehe ich (mangels Hintergrundwissen?) nicht. Ist er hier nicht OT?
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Lernzeitverkürzung
Thema von Abd al Rahman wurde von Stephan beantwortet in M4 Kreativecke - Gesetze der Erschaffung und des LernensAlso ich kann mich mit Rosendorns Regelung auch nicht so recht anfreunden, aus bereits genannten Gründen. Wenn, dann höchstens so wie von Curilias beschrieben. Aber da müsste man dann noch die genauen Deckelungen festlegen. Wäre also noch einiges an Detailarbeit nötig. Wobei ich dann auch statt einer Deckelung eher eine abflachende Kurve nehmen würde. Also z.B.: Wenn ein Lernschritt x Punkte kostet, dann verlernt man die ersten 100 Punkte mit normaler Geschwindigkeit, die zweiten 100 mit doppelter Geschwindigkeit, die dritten 100 mit dreifacher Geschwindigkeit,...
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Lernzeitverkürzung
Thema von Abd al Rahman wurde von Stephan beantwortet in M4 Kreativecke - Gesetze der Erschaffung und des Lernens@Rosendorn: Vielleicht formulierst du deinen Vorschlag nochmal als ganzes aus. Mir ist im Augenblick noch nicht ganz klar, wie deine Regel aussehen soll.
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Lernzeitverkürzung
Thema von Abd al Rahman wurde von Stephan beantwortet in M4 Kreativecke - Gesetze der Erschaffung und des LernensHier ein alternativer Vorschlag für eine Hausregel: Am Ende eines Kampfes kann sich ein Abenteurer entscheiden einen Teil der in diesem Kampf erworbenen KEP nach der Formel 40KEP = 1 PP in Praxispunkte für eine der im Kampf eingesetzten Fertigkeiten (also Angriffswaffe, Abwehrwaffe, Abwehr, sowie Spezialfertigkeiten wie Fechten, Beidhändiger Kampf, KiDo...) umzusetzen. Beim erfolgreichen Einsatz einer allgemeinen Fertigkeit kann er sich an Stelle von 5 AEP auch einen kleinen Praxispunkt (kPP) für diese Fertigkeit aufschreiben. 8 kPPs können in einen PP umgewandelt werden. Offenbar schränkt das Ziehen der entsprechenden Option die Flexibilität ein. Dafür kann man aber Steigerungen (aber nicht Neulernen) wesentlich schneller durchführen.
- W20/W100 auf eine Sorte reduzieren
- W20/W100 auf eine Sorte reduzieren
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Zu viele und verschiedene Meinungen / Ansprüche?
Zunächst einmal: Die unten angegebene Kritik ist weit davon entfernt, mich aus dem Forum zu vertreiben. Ich bin froh, dass es das Forum gibt, und den Leuten dankbar, die einen Teil ihrer Freizeit opfern (und eventuell sogar wirtschaftliche Risiken eingehen), um es am Leben zu erhalten. Aber auch ich finde (nicht überraschend) manche Dinge unbefriedigend. Schon im Eingangsbeitrag wird meines Erachtens eine unzulässige Vermischung von Schwampf und OT gemacht. Schwampf sind für mich solche Beiträge, die irgendeinen mehr oder minder flachen Kalauer oder einfach nur Smilies einbringen oder irgendwelche Anspielungen, die nur eingeweihte verstehen (was manchmal eine Mehrheit der Teilnehmer sein mag). OT sind Beiträge, die sich inhaltlich aus der sachlichen Diskussion ergeben, aber die ursprüngliche Frage möglicher Weise nur noch bedingt betreffen. Erstere Beiträge sind ein Übel und sollten konsequent wegmoderiert werden. Beiträge der zweiten Art sind dagegen oft ein Zeichen einer lebendigen Diskussionskultur. Ich bedauere, dass hier von Moderatorenseite so häufig eingegriffen wird. Mich hat das schon oft davon abgehalten, in eine Diskussion einzusteigen. Ich würde dafür plädieren, Diskussionen erst einmal wesentlich freier laufen zu lassen. Hat der ursprüngliche Strangeröffner den Eindruck, dass ihm sein Strang zerredet wird, so sollte er doch erwachsen genug sein, dies im Strang klar zu machen. Das kann ja gerne für die Moderatoren der Anlass sein, ab jetzt hier schärfer zu moderieren. Auch den immer wieder gerne gegebenen Hinweis auf alte themengleiche Stränge finde ich oft nicht besionders erbaulich. Manchmal will man ein Thema einfach nach einigen Jahren mal neu diskutieren, ohne gleich den Ballast einer ellenlangen Diskussion am Bein zu haben, von denen etliche Teilnehmer gar nicht mehr präsent sind, oder inzwischen vielleicht selber eine andere Meinung haben. Ganz grauslich wird es, wenn die alten Stränge durch Formatierungszeichen praktisch unleserlich geworden sind. Die Politik des Forums scheint es zu sein, eine möglichst redundanzfreie Datenbank zu allen Midgardthemen aufbauen zu wollen. Ich wünsche mir eher eine Plattform, auf der man zu Midgardthemen mal diskutieren kann und dabei auch mal Ideen links und rechts des Weges aufnehmen kann. Ich vermute auch, dass man das nicht völlig aus dem Ruder laufen lassen darf. Aber etwas mehr Liberalität würde ich mir häufig doch wünschen.
- W20/W100 auf eine Sorte reduzieren
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W20/W100 auf eine Sorte reduzieren
Für Leute, denen Midgard sehr wichtig ist, und die bereit sind sich entsprechend intensiv mit den Regeln auseinader zu setzen, ist sicher die Unterscheidung zwischen EW, WW und PW keine unüberwindbare Hürde. Die meisten Mitglieder dieses Forums dürften zu dieser Gruppe gehören. Für Spieler, die Midgard eben so als eins von vielen Hobbies mitspielen und die insbesondere wenig Lust haben, sich mit Regeldetails zu befassen (Frauen gehören nach meiner Erfahrung meist zu dieser Gruppe), ist diese Unterscheidung aber schon schwierig. Daher fände ich eine Vereinfachung schon wünschenswert. Argumente der Form "Das war schon immer so" oder "Wenn es dir hier nicht gefällt, dann gehe doch nach drüben" rufen in mir reflexartig eine Oppositionshaltung hervor. Daher bleibe ich dabei, dass eine Vereinfachung wünschenswert wäre, aber nicht absolute Toppriorität hat.
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W20/W100 auf eine Sorte reduzieren
Eine Vereinheitlichung des Würfelsystems steht für mich nicht an erster Stelle meiner Wünsche an ein verbessertes Midgard. Aber wenn es eine wirklich überzeugende Idee gibt, stromlinienförmigere Regeln ohne sonstigen Funktionalitätsverlust zu bekommen, bin ich dafür. Da ich ein Freund ausdifferenzierter Charaktere bin, kann ich mir eine reine Beschränkung auf W20 nur schwer vorstellen. Es müsste also wohl doch der W100 sein.
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Diskussionen zu Moderationen
Also ich werde nur sehr selten moderiert. Aber das eine Mal, wo ein Beitrag von mir ohne jede Benachrichtigung gelöscht wurde, bin ich glatt von einem technischen Fehler (meinerseits oder irgendeiner Software) ausgegangen. Dass jemand so unhöflich sein könnte, meinen Beitrag kommentarlos zu löschen, hätte ich nicht erwartet. Ich habe den Beitrag dann nochmal erfasst, was zu einem genervten Anraunzer seitens des Moderators führte. Es stellte sich dann heraus, dass der Moderator einfach nur vergessen hatte, seine PN an mich abzuschicken. Solche Bedienfehler können natürlich vorkommen. Aber absichtliches kommentarloses Löschen finde ich eigentlich inakzeptabel (soweit mir das als Konsument zusteht). Ich würde mir wünschen, dass es Politik dieses Forums ist, dass so etwas nicht vorkommt. Sollte es einzelne Forumsmitglieder geben, deren Unfug man anders nicht mehr Herr wird (kann mir kaum vorstellen, dass Solwac dazu gehört), so sollte derjenige einen entsprechenden Hinweis 'Deine Beiträge werden ab jetzt auch ohne Rückmeldung gelöscht' erhalten.
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Verletzung behindert Abenteuer
Dieses an sich einleuchtend klingende Argument geht etwas am Problem vorbei. Es sagt ja: "Wenn du gar kein zufälliges Ergebnis willst, warum würfelst du dann überhaupt?" Die Antwort kann lauten: "Weil ich ein zufälliges Ergebnis will, aber nicht genau mit der nach Regeln vorgegebenen Verteilung". Zum Beispiel kann ich als SL durchaus den Zufall darüber entscheiden lassen wollen, ob der Gegner die Spielerfigur trifft oder nicht. Daraus folgt noch nicht automatisch, dass ich auch noch als drittes mögliches Ergebnis 'Gegner trifft Spielerfigur kritisch' vorsehen möchte.
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Wie kann ein Anwenden von würfelabhängigen Regeln PG sein?
Der Satz lautete Soweit ich sehe, handelt es sich hierbei um einen Satz, der nach dem einleitenden "Falsch," aus einer Aufzählung dreier Hauptsätze besteht. Wegen eines fehlenden Kommas kann ich nicht erkennen, ob das zweite "falsch" nun zum zweiten oder zum dritten Hauptsatz gehören soll. Wie auch immer, der Hauptsatz "er sieht das alles in [falsch]" ist mir in beiden Varianten unverständlich.
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Wie kann ein Anwenden von würfelabhängigen Regeln PG sein?
Falsch, er ist der Profi auf dem Feld des Kampfes, er sieht das alles in falsch er erfasst das alles intuitiv. ... @Schwerttänzer: Obige Teile deines Postings habe ich so interpretiert. Wenn du dich mißverstanden fühlst, und vielleicht sogar beobachtest, dass dir das häufiger passiert, gebe ich dir einen Tipp: Die folgenden Charakteristika eines Postings erhöhen die Wahrscheinlichkeit mißverstanden zu werden: Verwendung nicht allgemein bekannter Abkürzungen Verwendung nicht allgemein bekannter Spezialbegriffe Sätze, die stark von den Regeln der deutschen Sprache abweichen (z.B. der letzte zitierte)
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Wie kann ein Anwenden von würfelabhängigen Regeln PG sein?
Zur Frage, wie nun die Waffenwahl eines Ordenskriegers genau zu Stande kommt, kann jeder sicher seine eigene Meinung haben. Das Regelwerk gibt hier keine eindeutigen Vorgaben. Kernpunkt der Diskussion ist für mich, die von Schwerttänzer vertretene These, dass Spielfiguren sich immer hundertprozentig effizient verhalten, "weil sie ja sonst dumm seien". Damit beschreibt er in meinen Augen das Verhalten von Schachfiguren. Wer Midgard mit diesem Anspruch spielen will, der kann das natürlich gerne tun. Vielleicht findet er ja genügend Gleichgesinnte. Ich finde eine solche Spielphilosophie jedenfalls völlig langweilig. Reale Menschen verhalten sich nach meiner Erfahrung ständig irrational und ineffizient. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Sie liegen in der jeweiligen Persönlichkeit, an kulturellen Prägungen, gemachten Erfahrungen, Emotionen, mangelnder Intelligenz,... Bei einer Welt, die sich starrk an das Mittelalter anlehnt (wie das bei Midgard nunmal so ist), würde ich derartige Effekte noch viel stärker erwarten. Daher bevorzuge ich einen Spielstil, bei dem eben solche Effekte berücksichtigt werden. Hierbei entwickelt natürlich jeder Spieler seinen persönlichen Stil. Wenn der Stil eines Spielers von dem meinen zu sehr abweicht, ist die Basis für den gemeinsamen Spielspaß wohl nicht gegeben. PG beschreibt einen bestimmten Spielstil (der natürlich auch wieder in diversen Schattierungen auftreten kann). Wer behauptet, die von einem geführte Spielfigur besitze die Fähigkeit, sich ständig effizienzoptimiert zu verhalten, steht bei mir im Verdacht diesen Spielstil zu vertreten.
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Bewegung und Anstrengung während des Zauberns
Zur Vollständigkeit: Es war ja auch nach Reiten während des Zaubervorgangs gefragt. Aus der Erinnerung (habe Regelwerk nicht zur Hand) ist das nicht vollständig ausgeschlossen. Ist, wenn ich mich nicht ganz täusche, im DFR bei der Beschreibung der Fertigkeit 'Reiten' beschrieben.
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Prinzenhochzeit
Ok, was ich in meinem letzten Posting zum Wissen über den Zeitplan geschrieben habe, bezog sich auf die Darstellung im Abenteuer. Ein SL kann gerne davon, wie von Markus vorgeschlagen, abweichen. Die Story hat damit keine Probleme. Zunächst einmal ist es nicht so wichtig, wie die Abenteurer zur Bergung der Briefe stehen. Oberste Entscheidungsinstanz ist der Kapitän, der hier unschlüssig ist. Die Bergung wird von Selim und Thaloram befürwortet und vom Priester und ggf. den Abenteurern abgelehnt. In diesem frühen Stadium lässt sich der Kapitän von Selim und Thaloram sicher mehr beeinflussen. Später hängt es auch davon ab, wie die Abenteurer agieren. Trotzdem haben Selim und Thaloram natürlich ein Interesse daran, dass auch die Abenteurer mit dieser Mission einverstanden sind, da sie es sich in der komplizierten Situation nicht gleich mit dieser potenten Gruppe verderben wollen. Insbesondere Thaloram möchte die Abenteurer ja für die Bergung der Briefe einsetzen, was ihn wohl zwingt, die Abenteurer von der Wichtigkeit der Mission zu überzeugen. Selim dagegen hat eher Interesse, dass die Abenteurer die Mission ablehnen, denn dann bleibt ja nur übrig, dass er sie durchführt, was ihm den Zugriff deutlich erleichtern würde. In meiner Vorstellung werden sowohl Selim als auch Thaloram zunächst einmal die Wichtigkeit des Briefs des Kalifen herausstellen. Der Brief von Talifa (um den es ihnen ja eigentlich geht) würden sie möglichst nur nebenbei erwähnen, damit er den anderen gar nicht ins Bewußtsein gelangt. Ist die Gegenwehr der Abenteurer zu stark, so werden sie eventuell auch die von Markus vorgeschlagene Argumentation bezüglich Talifas Brief einnehmen (Thaloram vermutlich eher, da er nun mal die Mitwirkung der Abenteurer dringender braucht). Das ist dann schon ein kleiner Punktsieg für die Abenteurer (ob sie ihn bemerken sei dahin gestellt).
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Prinzenhochzeit
Noch eine Anmerkung zum Zeitdruck: Den Spielern wird am Anfang vom Kalifen mitgeteilt, dass ein zu spätes Eintreffen als Affront gewertet würde. Was der Radscha als zu spät ansieht weiß er aber selber nicht und kann es daher den Abenteurern auch nicht sagen. Die Abenteurer können bereits in Nansur über das Stadtfest in Mangalwar erfahren (bei mir beidesmal nicht passiert) und mutmaßen, dass dieses markante Datum für den Radscha wichtig sein kann. Im Abenteuer nicht erwähnt aber natürlich auch möglich, dass die Abenteurer noch auf der Wüstenbrise von dem Stadtfest hören. Wann aber der Radscha zu sehr verärgert ist, weiß auf der Wüstenbrise (und auch auf dem Roten Drachen) niemand.
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Verletzung behindert Abenteuer
Du schlägst also vor, mehr Punkte in eine Fertigkeit zu investieren und diese dafür seltener zu nutzen. Hört sich für mich nicht wirklich spielspaßfördernd an. Man sollte auch noch berücksichtigen, dass nach Midgard-Regeln leider die Steigerung von Abwehr oder von Abwehrwaffen die Gefahr kritisch getroffen zu werden überhaupt nicht verringert. In meinen Augen ziemlich absurd. Eine Steigerung von Angriff oder Schaden senkt die Gefahr mittelbar, weil Gegner dadurch schneller überwunden werden und somit die Anzahl von deren potentiell kritischen Angriffen sinkt. Hat aber in vielen Kämpfen, in denen man nach Überwinden eines Gegners eventuell danach den nächsten kriegt, auch nicht sooo viel Effekt.
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Prinzenhochzeit
Danke, Markus, für die erneut sehr schöne Schilderung. Insbesondere die Überzeugungsarbeit mit den Briefen, die für den SL sicher eine besondere Herausforderung darstellt, hast du schön dargestellt. Allerdings verstehe ich den letzten Satz (über Talifas Brief) nicht. Ob der Magische Kreis des Verschleierns auch gegen Sehen von Verborgenem schützt, ist eine interessante regeltechnische Frage. Vielleicht sollte die mal im Magie-Forum geklärt werden. Fall der Kreis hier nicht schützt, ist zu beachten, dass Thaloram, wenn er auf diese Weise auspioniert wird, einen EW: Resistenz hat, bei dessen Gelingen er bemerkt, dass er beobachtet wird. Insgesamt finde ich es nicht so schlimm, wenn die Abenteurer das kleine Labor des Thaumaturgen bemerken. In deinem Fall ist natürlich ein Berufskollege da, der weiß, dass ein reiner Thaumaturg so etwas wohl nicht braucht. Für andere finde ich das aber nicht so problematisch. Immerhin arbeitet so ein Thaumaturg ja auch mit so magischen Materialien wie Zaubersalzen, da würde ich ein solches Labor für natürlich halten. Und sowieso ist gerade für eine Nichtspielerfigur die Vermischung thaumaturgischer und alchimistischer Interessen sehr plausibel.