Alle Inhalte erstellt von Kazzirah
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Die Queste
Wahrscheinlich hat Ormut jemanden in der "Gebetsvermittlungsstelle" bestochen, dass er alle Stoßgebete in seinem Einflussbereich direkt an ihn weiterleitet. Soll ja vorkommen in diesem harten Wettberwerb...
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Langbogen magisch (+5/+3)
Also, frag' den Spieler doch mal, wofür er den Bogen erhalten hat. Und vor allem frag ihn, ob er nicht vielleicht bereit wäre, den Bogen etwas zu entschärfen. Ich denke, da sollte mit etwas gutem Willen was zu regeln sein. Ein so mächtiges Artefakt ist ja zumeist nicht ohne Grund geschaffen worden. Vielleicht kannst Du ja zusammen mit dem Spieler eine Historie des Bogens erstellen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass der Bogen ursprünglich zu einem bestimmten Zweck geschaffen wurde. Dieser Zweck ist noch nicht erfüllt und der Bogen sucht nach dem "Vollstrecker", um seine Aufgabe endlich zu erfüllen. (Z.B. um ein Dorf vor einer Horde pervertierter Ebergeister zu beschützen. Der Bogen wurde dem Dorfhelden von einem der Schutzgeister des Dorfes übergeben. Leider war der Held nur zum Teil erfolgreich. Zwar hat er die Ebergeister besiegt, aber den Grund des Übels hat er nicht ausräumen können. Diese Aufgabe fällt nun nach Willen des Bogens dem Schamanen zu. Hat dieser diese Aufgabe bewältigt, ist der Bogen (und der Schamane) erlöst. Danach kann man alternativ den Bogen aus dem Spiel verschwinden lassen ("Hänge ihn an der großen Eiche des Dorfes auf.") oder auch den Bogen beim Schamanen belassen, allerdings etwas entschärft. (Z.B. Bogen* (+2/2); der Ko-Bonus und -Verlust wird jeweils reduziert.)
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Menschenopfernde Druiden
Na ja, ich kenne da auch Quellen, die behaupten, die Druiden seien strenge Pythagoreer. Vielleicht ist "Gottesdiener" etwas verwirrend. Jedenfalls gibt es keinen Beleg dafür, dass sie nicht an ihre Götter geglaubt hätten. Und so weit ich es überblicke, gehen alle zeitgenössischen Quellen davon aus, dass die Verehrung der Götter und die damit verbundenen Kulthandlungen bei den Kelten allein den Druiden oblag. Natürlich gibt es bei den Kelten (wie auch den meisten anderen Völkern) keinen wirklich einheitlichen Pantheon. Es gab viele lokale Gottheiten, die nicht von allen Kelten gleich verehrt wurden. Es gab aber wohl die klassisch indogermanische Interpretation, dass die Götter nicht allmächtig seien. Auffällig ist aber, dass im Gegensatz z.B. zu Römern, Griechen und auch Germanen, es eine professionalisierte Form der Verehrung des Übernatürlichen gab. Eben die Druiden. Bei den Römern und Griechen wurde der Gottesdienst semiprofessionell von den Adligen/ Familienoberhäuptern mitübernommen. Wenn sich dort jemand allein mit der Götterverehrung beschäftigen mußte, dann war er ein Sklave! Aber: Es bringt nichts, die historischen Druiden als reine Vorlage für die Druidenschaft Midgards zu nehmen. Dann wären sie wirklich in erster Linie P(W). Und das hielte ich für recht langweilig und dem Spiel schädlich.
- Elfen, Doppelklassen
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Valian - die Alternative
Och, ich fühle mich jedenfalls in der Althistorischen Abteilung der Bib viel wohler als in bei den Neuhistorikern. Die schreiben nur uninteressante Dinge. Wie kommst Du eigentlich an eine Münze, die nicht publiziert ist? Oder hatte die Bib nur nicht den betreffenden Artikel? Versuch's doch mal bei den Archäologen.
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LR, die nur wie TR behindert: Sinn?
</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (HarryB @ Jan. 24 2002,08:33)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Ich denke schon, daß es den einen oder anderen Ritter gegeben hat, der nach geschlagener Schlacht vom Pferd gefallen und in seiner Vollrüstung schlicht eingeschlafen ist, weil er so müde war.<span id='postcolor'> Der dann aber ziemlich sicher nicht wieder aufgewacht sein dürfte: Herzversagen und Atemnot... Ansonsten hast Du durchaus recht.
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besondere Rüstungen und Waffen
Ich halte es für einen Trugschluss, dass solche Qualität leicht zu erhalten wäre. Die Sachen mögen zwar nicht magisch sein, aber ihre Herrstellung dürfte in etwa genauso aufwändig sein. Auch dürfte die Zahl der Produzenten nicht wirklich groß sein. Es bleibt also weiter eine Besonderheit. Und in ihrer psychologischen Wirkung dürften sie auch in etwa einer magischen Waffe gleich kommen...
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Berufsfertigkeiten - unterschiedliche Startwerte bei unterschiedlichen Berufen aber gleicher Fertigkeit
Ja und nein. Natürlich kann man bei jedem Beruf lange darüber diskutieren, ob seine Einstufung richtig ist. Aber das von Dir beschriebene Problem besteht eben nicht, weil die Eingangsvoraussetzungen für Wundheiler und Arzt andere sind. (Siehe Rosendorns Beitrag.) Das erklärt den Unterschied in den Werten hinreichend. Ansonsten kannst Du einfach Erste Hilfe als allgemeine Fertigkeit lernen und dann über Wundheiler um einen Punkt boosten...
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Gewichtsregeln
@Nixonian: Aber der BMI ist immer noch besser als der alte Schmarrn mit "Körpergröße-100(+-10%)"! Denn da fallen all Deine Beispiele noch extremer aus. Das alte Modell hat nämlich den Nachteil linear zu sein, was mit den Körperrelationen nur in einem sehr geringen Bereich korreliert. Also BMI ist nicht der Weisheit letzter Schluss, aber immer noch besser als die alte gängige Praxis.
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Elfen und Bergbau??
In den Elbenschmieden des Ersten und Zweiten Zeitalters haben ganz sicher keine Zwerge mitgewirkt. Zwar trieb man Handel, hat aber definitiv getrennt gelebt und gearbeitet. Allerdings sind die Elben ja auch ein Stück weit lebenspraktischer als Elfen. [irony=on]Allerdings könnte das ja auch der wahre Grund hinter dem Dauerkonflikt zwischen Zwergen und Elfen sein: Die Zwerge haben all die schönen Gegenstände produziert, die die Elfen dann als die ihren ausgegeben haben. Aus Eitelkeit haben sie die ehrlichen und arbeitsamen Zwerge um die verdiente Anerkennung betrogen. [irony=off]
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Menschenopfernde Druiden
Ja, Ogham ist eine recht späte Entwicklung. Noch dazu in einem Randbereich des keltischen Siedlungsgebietes. (Der Rest war zu der Zeit aber auch eher Gallorömer oder romanisierter Britannier. Nein, die Druiden haben keine eigenständige Schriftentwicklung durchgeführt. Dieses Attribut kann aber auch nur vielleicht einem halben Duzend Völkern zugeschrieben werden! Fast alle heute verwendeten lokalschriften lassen sich auf vielleicht zwei/drei Grundtypen zurückführen. Selbst die Griechen haben keine originäre Schrift entwickelt, sondern eine existente Schrift (die phönizische) auf ihre Sprache angepasst. (Was die Entwicklung hin zur phonetischen Schrift bedeutete.) Trotzdem ist es von Bedeutung, dass die Druiden Schrift benutzt haben, nämlich die griechische Schrift! Und zwar lange vor der römischen Herrschaft.
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Habt Ihr "Das Abenteuer beginnt" gekauft?
Lieber Tyrfing, da bleibt Dir nur noch die Abstimmer-Selbsthilfegruppe...
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Menschenopfernde Druiden
Siehste, und wieder in einem Punkt Einvernehmen gefunden. Der Midgard-Barde hat aber wohl doch nur noch den Namen mit dem keltischen Azubi-Druiden gemein. Ersterer geht ja doch von seiner Anlage her eher zum Bänkelsänger. Wahrscheinlich träfe es der Dichterdruide besser. (Auch wenn der Barde recht wenig selbst gedichtet hat, sondern allein rezitiert hat. Halt ein wandelndes Geschichtsbuch.)
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Elfen und Bergbau??
</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Woolf Dragamihr @ Jan. 22 2002,13:33)</td></tr><tr><td id="QUOTE"></span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Kazzirah @ Jan. 22 2002,13:22)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Es soll ja mal Zeiten gegeben haben, da war es mit den Albai nicht besonders weit her. [...]<span id='postcolor'> Und es soll auch mal eine Zeit gegeben haben, in der sich die Elfen mit den Zwergen sehr gut verstanden haben.<span id='postcolor'> Ja, es soll auch eine Zeit dazwischen gegeben haben. Da sind die Elfen dann wohl in die Steinzeit zurückgefallen... (Günstigstenfalls frühes Altpaläolithikum, danach braucht's Bergbau...)
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Menschenopfernde Druiden
Hab' ich doch glatt Ogham vergessen... Die genaue Quelle zur Glaubenswelt der Kelten/Druiden kann ich gerade nicht bringen (bin gerade nicht in der Bib, wo ich das raussuchen könnte). Allerdings schliesst sich Gottesfurcht und "ganzheitliche" Kosmologie nicht aus. Eine Gottheit ist ja schliesslich nicht immer personifiziert. Im Gegenteil sind die Beispiele häufiger, in denen Naturprinzipien vergöttlicht wurden ohne diese zu personifizieren. Die Indogermanen haben ihre Götter ursprünglich nicht personifiziert. Das kam erst mit engerem Kontakt zu Nachbarkulturen auf. Was genau die Druiden wirklich geglaubt haben, läßt sich nur sehr schwer nachvollziehen. Allerdings fällt das auch bei einem römischen Pontifex schwer oder einem spartanischen basileus. Relativ amüsant fand ich jedoch mal die Aussage eines Parawissenschaftlers, der Kelten wären schon in der Lage gewesen, den exakten Erdumfang zu berechnen, und zwar unabhängig von Ptolemaios! Aber da kommen wir in ganz andere Gefilde...
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Elfen und Bergbau??
</span><table border="0" align="center" width="95%" cellpadding="3" cellspacing="1"><tr><td>Zitat (Thjalf @ Jan. 22 2002,13:10)</td></tr><tr><td id="QUOTE">Aufgrund ihrer hohen Kunstfertigkeit sollte es Elfen leicht möglich sein Gegenstände von hohem Wert zu schaffen, die sie gegen Rohstoffe tauschen könnten. Auch ein Zwerg würde sich sicherlich über eine schöne Kristallkaraffe freuen ( nur ein Beispiel auch andere Gegenstände sind hier denkkbar). Ferner würden sich magische Gegenstände als Exportgut anbieten, zwar nur in geringem Umfang, dafür wären diese Dinge von sehr hohem Tauschwert. Und zu guter letzt natürlich alle Arten von Naturprodukten die sich in ihren Wäldern finden lassen. Außerdem wäre ein direkter Handel mit Zwergen nicht zwingend notwendig. Die Albai könnten gut als Zwischenhändler dienen.<span id='postcolor'> Es soll ja mal Zeiten gegeben haben, da war es mit den Albai nicht besonders weit her. Sicher mögen die Elfen sehr kunstfertig sein, aber das sind Zwerge nun einmal auch. (Nicht ganz so, aber immerhin adäquat, um keine Not an schönen Dingen zu finden.) Gerade für ihre magischen Gegenstände sind die Zwerge berühmt. Allenfalls Nahrungsmittel könnten die Elfen liefern. Aber selbst das haben die Zwerge eben keine Nullressource. Es gibt zwergische Bauern! Also hätten wir als reine Handelsoption: Eine Seite (Zwerge / Menschen) hat ein Monopol auf ein Produkt (Eisen / Gold / Silber / Kristall ....) Die Elfen können dafür aber nichts anbieten, was für jene annähernd ähnlich begehrenswert wäre und jene nicht selbst herstellen könnten. Es müssten also inflationär elfische Kunstgegenstände in Midgard kursieren oder aber die Elfen hätten zwingend Materialnot. Aber zum Glück haben die Elfen ja ihre Berggnome.
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Menschenopfernde Druiden
Danke Barmont! Die Druiden haben übrigens durchaus Schrift benutzt: griechisches Alphabet. Allerdings als "Geheimschrift" und zu rein sakralen Zwecken. Es war keine Gebrauchsschrift und die Überlieferung fand weiter streng oral statt. Ich gebe zu, dass meine strenge Hierarchisierung der Druidenkarriere etwas arg idealtpisch war. Im Prinzip gebe ich Barmont und Dommawetta recht. Faktisch wird es Spezialisierungen gegeben haben. Aber es gab sicher eine recht einheitliche und langjährige Ausbildung in mehreren Stufen. Sobald man "Volldruide" ist (was ich regeltechnisch nicht wirklich auf Grad 1 ansetzen würde!, hat man sicher mehr eigenen Entscheidungsraum. Ich würde weiter von einer recht einheitlichen Organisation der Druidenschaft ausgehen. Die Verbindung mag recht locker und halbwegs unverbindlich sein. Aber sie werden sich sicher als einheitliche Elite ihres Volkes ansehen. Das heißt nicht zwingend, dass sie immer die gleichen Interessen verfolgen! Die römische Nobilitas hat sich auch sehr einheitlich als Elite empfunden und sie haben sich trotzdem intern bekämpft. Die unterschiedlichen Interessen und der lockere Zusammenhalt wird m.E. vor allem durch die Zirkel gut ausgedrückt. Aber selbst die keltischen Druiden haben sich regelmäßig getroffen. Damit wirkten sie konstitutiv für das Gemeinschaftsgefühl der Kelten in Nordwesteuropa. Die vermeindliche Weltsicht der Druiden, jenseits enger Götterbilder, verdanken wir aber erst der New-Age-Bewegung. Eigentlich sind es strenge Diener der keltischen Gottheiten gewesen. Aber das braucht die Midgard-Druiden nicht weiter zu stören. Auch brauchen sich die Druiden nicht zu fürchten, dass sie der Urgrund des Untergangs der Kelten gewesen seien. Im Gegenteil waren sie wohl der Grund, warum die Kelten den Römern noch recht lange Widerstand leisten konnten. Nachdem die römischen Kaiser die letzten Druiden vernichtet hatten, wurden die Kelten wunderbare Römer, wie auch alle anderen Völker. Am Konservatismus hat's also nicht gelegen.
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Elfen und Bergbau??
Also, dass sie so lange im Voraus ökonomisch planen, glaube ich nicht. Und dann dürften ihnen die Zwerge auch kein Metall verkaufen. Die planen nämlich definitiv bis in alle Ewigkeit im Voraus! Außerdem beantwortet diese Lösung nicht das Problem, was die denn im Austausch für Metall anzubieten hätten. Da Elfen in diesem Falle keine eigenen Ressourcen hätten, müssen sie schon etwas sehr wertvolles für die andere Handelsseite zu bieten haben. Abgesehen davon empfindet Kazzirah als Zwerg es zwar schmeichlerisch, wenn er hört, dass Zwerge letztlich Kulturbringer der Elfen gewesen seien, allein mag selbst er es nicht wirklich glauben.
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Runenpfeile / Runenbolzen - wie mächtig und wie verbreitet sind sie?
Vielleicht wird er sich schon Meister-Thaumaturen "heranzüchten, wie er auch M.-Magier etc. fördern dürfte. Aber ich wage zu bezweifeln, dass deren vornehmste Aufgabe die wenig prestigeträchtige Produktion von Runenbolzen sein dürfte. Da gibt es doch viel interessanteres, sowohl für den Thaumaturgen als auch den Herrscher. Ersterem wird die stupide Arbeit bald zu langweilig werden, was die Fehlerquote erhöht und die Produktivität verringert. Letzterem dürfte auch mehr an vorzeigbaren Gegenständen interessiert sein, die er seinen Herrscherkollegen stolz (und zur Abschreckung) zeigen kann. Da wirkt: "Ich zeig Dir mal mein Runenbolzenlager!" einfach nicht adäquat.
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besondere Rüstungen und Waffen
Stimme Mike zu. Ein Bonus auf Trefferchance oder Schaden muß nicht magisch bedingt sein. Weitere Möglichkeiten der Aufwertung wären natürlich: besondere Verzierungen, besonders bruchsicher... Das ist natürlich nichts für rein kampforientierte Spieler, aber im Prinzip ist eine Waffe ja auch Statussymbol. Das einfach geschmiedete Schwert macht bestimmt den gleichen Schaden (oder sogar mehr Schaden) als das Prunkschwert, letzteres öffnet aber eventuell soziale Türen. Für Rüstungen gilt ähnliches. Vorteile können hier sein: Wirkt wie KR, behindert aber wie LR. Oder aber eben auch soziale Vorteile. Die lassen sich sogar einigermaßen regeltechnisch umsetzen. Bei bestimmten sozialen Ew: gibt es positive Modifikatoren für solche Waffen/Rüstungen. (Z.B. beim Einschüchtern, oder auch beim Versuch, die Führung über eine Gruppe zu erlangen...)
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Menschenopfernde Druiden
Nein, kriegst Du nicht! Im alten Regelwerk stand das so drin, im neuen ist das etwas abgemildert worden. Allerdings habe ich es schon immer eher in der Richtung verstanden, den eigenen Glauben zu fördern, as nicht zwingend heißt, dass ich fanatisch missionieren muss. Wenn jemand einen kompatiblen Glauben hat, sehe ich für einen Priester da keine Berührungsschwierigkeiten. Wenn sich natürlich jemand durch das Vorbild eines Priesters berufen fühlt, dessen Überzeugungen zu teilen, dann wird der ihm natürlich dabei helfen. Es muss kein aktiver Akt sein. Missionare sind doch wohl nur sehr wenige Priester. Abgesehen davon: Wieso sollte Kazzirah einen Menschen oder gar einen Elfen dazu bringen wollen, die zwergischen Ahnen zu verehren. Das wäre ja Blasphemie! Das sind zwergische Ahnen, da sollen die Elfen schön von weg bleiben!
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Menschenopfernde Druiden
Nun, ich würde nicht von verschiedenen "Schulen" ausgehen, sondern verschiedenen Karrierestufen. Das alles gehört für einen Druiden dazu. Erst ganz am Ende der Karriereleiter kann er sich dann um die großen "Problemkinder" kümmern. (Was über "Königszirkel" recht gut zu lösen ist. ) Davor muss man die ganze Ochsentour durchmachen. Angefangen vom wandernden Geschichtenerzähler und -lerner als Initiatenstufe, wenn man die Geschichte drauf hat, darf man sich niederlassen und das gelernte anwenden. (Was Donnawetta so schön als "Streetworker" bezeichnet hat.) Später dann dürfen sie größere Rituale durchführen. Also keine in sich abgeschlossenen Gruppen, sondern eher Hierarchiestufen.
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Menschenopfernde Druiden
Na ja, zur Aufgabenbeschreibung eines Priesters gehört predigen auch nicht zwingend dazu. (Die druidische Weltsicht könnte man aber durchaus predigen...) Das muss so ein neumodischer Kram sein, den die Albernen eingeführt haben. Bei Zwergens ist das nicht üblich! Und Kazzirah sollte das wissen, ist er doch schliesslich zwergischer P(H). Ausserdem betet er seine Götter nicht an, sondern er betet zu ihnen. Das ist ein deutlicher Unterschied! Wir haben bei unsere Klassifizierung anscheinend unterschiedliche Ausgangspositionen. Ich gehe eben in erster Linie funktional vor, und da haben die beiden Gruppen eben deutliche Gemeinsamkeiten. Deswegen sind Druiden aber sicher noch lange nicht gleich Priester. Sondern es gilt aus der funktionalen Sicht: <Druiden> sind ein Teil von <Priester, allgemein>, <Priester, speziell> sind ein Teil von <Priester, allgemein>, <Druiden> sind ungleich <Priester, speziell>.
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Menschenopfernde Druiden
Schön, wir kommen einander näher! Ich gebe zu, ich habe in meinem jugendlichen Leichtsinn etwas mi dem "zugetan" geschlampt. Natürlich muss ein Priester inbrünstig an seinen Pantheon glauben. Allerdings widmet er sich i.d.R. besonders einer bestimmten Gottheit innerhalb dieses Pantheons. Insofern war mein "besonders zugetan" zu verstehen. Aber das war missverständlich ausgedrückt. Aber das gilt IMHO durchaus auch für einen Druiden. Nur das für den die Glaubensvoraussetzung eine andere ist. Aber ohne Glauben sollte es auch ein Druide ziemlich schwer haben...
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Menschenopfernde Druiden
Sollst Du ruhig auch tun. Natürlich gibt es wesentliche Unterschiede zwischen Priestern und Druiden. Und dennoch haben sie eben Gemeinsamkeiten. Diese bestehen darin, dass beide mit Kulthandlungen zu tun haben, ihnen diese von ihrer jeweiligen Gesellschaft übertragen wurden. (So wie den Schamanen auch.) Das sich die Kulthandlungen durchaus deutlich unterscheiden, ist eine ganz andere Sache. Ihre Funktion für die Gemeinschaft bleibt ähnlich. Sie unterscheiden sich aber deutlich im Aufbau ihrer Kultgemeinschaft. Ich habe das Gefühl, dass Du ein sehr eingeschränktes und negatives Bild von Priestern hast, dass Du global projezierst. (Aber da kann ich mich natürlich irren... ) Ad 1) Ein Priester hat nicht zwingend einen "direkten Draht" zur Gottheit. In vielen Fällen ist er einer Gottheit besonders zugetan, aber das fällt bei mir unter die Unterschiede der Klassen <Priester im Besonderen> und <Druide>. Nur in wenigen Glaubenskontexten sind Gottheiten unfehlbar. Dieser Gedanke kommt eigentlich erst mit den Erlöserkulten a la Christentum, Islam und Mithraismus auf. Ein griechischer oder römischer Gott war alles andere als unfehlbar. Im Gegenteil! Und was die Komplexität des Weltbildes angeht, so halte ich diese Aussage auch für ziemlich gewagt. Das rawindische Weltbild ist mit Sicherheit mindestens ebenso komplex wie das eines Druiden. Ad 2) Stimmt. Fällt für mich aber dennoch eher unter die Unterklassenunterschiede. Ad 3) Auch da scheinst Du wieder nur das Negativ-Bild eines Erlöserkultes zu sehen. Die weitaus meisten Kulte der Weltgeschichte waren nicht missionarisch tätig. Ein Priester hat in erster Linie eine Funktion innerhalb einer Gemeinschaft inne. Mission tritt erst mit den Erlöserglauben auf. Zuvor war ein Glaube eng gebunden an die soziokulturelle Herkunft. Die Römer waren z.B. streng religiöses Volk, in dem Staat und Kult eng verwoben waren. Gleichzeitig war das römische Reich voller eigenständiger Religionsgemeinschaften, die nichts mit dem römischen Glauben zu tun hatten. Zum Teil wurden sie integriert. Religionen wurden nur dann bekämpft, wenn sie den Machtanspruch Roms bekämpften. (Was auf die Druiden zutraf...) Noch mal: Die Klasse <Priester> ist in diesem Fall ziemlich weit gefasst und enthält nicht alle Elemente, die einen Priester im engeren Sinne ausmachen. Dieser wäre eine eigene Unterklasse.