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Kazzirah

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  1. Der Dolch ist allerdings auch erst einmal ein Werkzeug, insbesondere zum Essen. Das Wakizashi wäre ein Statussymbol. Dies ist aber auch nicht jedem zugänglich und in diesen Kulturen kommt man dem Herrscher nicht wirklich nahe. Ein erfolgreiches Attentat auf einen Herrscher während einer Audienz, das der Attentäter überlebt, ist Stoff für Legenden. Das schafft nicht einmal die Grad15 Kampfmaschine unter normalen Umständen! Zudem sollte man bitte nicht vergessen, dass es auch noch andere Schutzmechanismen jenseits der physischen Entwaffnung gibt. In Gesellschaften, wo das Waffentragen zum Standesbewußtsein gehört, ist der Mißbrauch dieses Rechts mit einer völligen Entehrung verbunden. Also trittst du zwar dem herrscher in Waffen gegenüber, mußt dich aber dennoch wohlgefällig verhalten, wenn du ihm keinen Grund für deinen Tod liefern willst.
  2. Je nach Kultur ist aber auch das bewaffnete Erscheinen vor einem sozial deutlich höher Gestellten ein unverzeihlicher Affront. Und ich wage zu behaupten, dass diese Kulturen auf Midgard wesentlich weiter verbreitet sein mögen als die von dir bevorzugten. Hm, in Waeland mag es üblich sein, vielleicht auch bei den Twynneddin. Aber auch da nur für einen ausgewählten Kreis. Kein Herrscher, insbesondere keiner, der seine Macht auf Gewalt stützt, wird ohne Mechanismen auskommen, die das von dir beschriebene Verhalten zu verhindern vermögen. Und das Effektivste ist nun einmal, dass im Angesicht eines Herrschers nur vertrauenswürdige Personen Waffen tragen dürfen. Noch einmal: Jede Herrschaft basiert auf einer Monopolisierung legitimer Gewalt. Jede Androhung illegitimer Gewalt führt zu einer Destabilisierung des legitimen Machthabers. Daher ist es oberste Pflicht dieses Machthabers, illegitime Gewalt zu verhindern. Er muss also in der Lage sein, seinen Machtanspruch auch durchzusetzen. Und je umstrittener ein Herrscher ist, desto geschickter wird er darin sein, sein Gewaltmonopol durchzusetzen. Dein literarisches Beispiel finde ich insofern nicht passend, da es ein Extrem darstellt, dass rein durch Fiktion entstanden ist, eine Metapher um die Macht und die Größe des Protagonisten deutlich zu machen.In einer High Fantasy Umgebung, in der die SCs die ultimative Macht darstellen sollen, mag es angehen. nicht aber in einer halbwegs realistischen Umgebung, wie sie Midgard darstellt.
  3. Ja, ich kann es mir sogar sehr gut vorstellen. Das Verhältnis zum göttlichen Mentor entspricht ja eben gerade nicht dem üblichen formalisierten Ablauf einer Religion. Ich sehe nicht, was dem im Wege stehen sollte. (Im Gegensatz zu einem schwarzen Hexer, der zwangsläufig auf einen Wechsel zum Schwarzalben führen wird.)
  4. Du meinst in der Art, wie es einem unbeteiligten Kneipengänger auffällt, dass sich zwei Freunde erkennen? Ich würde es hier ja eher als unbewußtes erkennen auffassen. Eher als: Man sitzt dann wie zufällig nebeneinander und kommt leichter ins Gespräch. Ich glaube nicht, dass das jemand Außenstehenden zwingend auffällt...
  5. Du meinst das von Phananx? Ja, das soll ganz gut sein. Ist halt was für die Risiko-Liebhaber... Klar, dass du als Tabletop-Liebhaber das bevorzugt. Ist aber doch eher was für eine eingeschränkte Klientel. Wobei Phalanx ja in letzter Zeit versucht, sich weg vom reinen Tabletop-Freakspiel hin zu Brettspielen für den netten Familienabend zu entwickeln.
  6. habe momentan (da auf der Arbeit) keinen Zugriff auf die heimische Spielesammlung, deswegen eine Kurzbeschreibung: Es gibt (zumindestens) 2 Erweiterungen, "Die Feinde" und "Sauron". Das tolle an dem Spiel ist, dass man versucht, GEMEINSAM das Ziel zu erreichen. Verteilt über das Spiel muss man an verschiedenen Schausplätzen Punkte sammeln. Dann ist es das Kniziasche bei Kosmos, das nicht zum Film heraus gekommen ist. Es gibt noch die Versionen zum Film vom TM-Team bei Kosmos und das Kartenspiel (auch von Knizia) bei Ravensburger. Ganz früher gab es noch "Ringgeister" bei Queen, das auch ein kooperatives Spiel mit interessantem Mechanismus war. Auf Dauer leider etwas eintönig...
  7. Der freundliche Tankwart meint: SR= Shadowrun. ;D
  8. Ich würde mich an den Ständen im RL nicht zu sehr aufhängen. Die Entwicklungsmöglichkeiten auf Midgard sind durchaus wesentlich anders. Entscheidender ist meiner Meinung nach, ob man der jeweiligen Kultur diese Entwicklung zutraut oder nicht. Die drei aus meiner SIcht passendsten wurden genannt. Nach der Präzesierung Tharons hielte ich Südalba durchaus für sehr angemessen. Gerade weil sich dort aus dem Klerus heraus eine intellektuelle Elite herausbildet, die zwar theologische Wurzeln hat, aber weit darüber hinaus entwickelt ist. Als Handlungsort würde sich Cambryg anbieten, das dem westmitteleuropäischen Modell der intellekuellen Entwicklung wohl am nächsten kommt. In Alba würde ich die Entwicklungsmöglichkeiten hier als freier ansehen als in den Küstenstaaten, dort dürfte der Einfluss der mächtigen Familien auf die kulturelle Entwicklung stärker sein. In Chryseia dagegen dürfte die klerikale Bindung stärker sein.
  9. Mir drängen sich eigentlich auch als erstes Chryseia, Alba und die Küstenstaaten auf. In allen drei Ländern halte ich diese Entwicklung für denkbar. In den Küstenstaaten wohl am ehesten säkular, wenn auch sicher mit leichter religiöser Konnotation. In Alba drängt sich eine Verbindung mit dem Vraidoskult geradezu auf. Und zwar vor allem mit der klösterlichen Traditionslinie. Allerdings kann ich mir auch hier sehr gut vorstellen, dass in den Klöstern der Dheis Albi mehrstimmig gesungen würde. Chryseia drängt sich aufgrund der Tiefen Bedeutung der Religion und der wohl weit verbreiteten Klöster und Eremitagen geradezu auf. In diesem Wunderland des religiösen Wetteifers dürfte es durchaus zu dieser Linie der Gottesverehrung gekommen sein.
  10. Thema von Vates wurde von Kazzirah beantwortet in Fuardain
    Moderation : Thema nach Fuardain verschoben und Titel angepaßt. Da gehört es eher hin. Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen
  11. @ Breston: Vielleicht haben wir uns dann gegenseitig mißverstanden. Ich denke, dass eine Menge Irritationen per PN ausgeräumt hätte werden können. Dass ich meinerseits in der Begründung falsch formuliert habe, sehe ich ein, es ist bereits geändert in eine neutralerer Formulierung. Ich bleibe allerdings dabei, dass der Kommentar zu Polen an dieser Stelle und in dieser Form unangemessen war. Über die Interpretation von Geschichte können wir an anderer Stelle gerne diskutieren. Gerne auch über das spannende Verhältnis von Polen zu Deutschland. Fände ich als Historiker durchaus spannend.
  12. @Breston: Ich hatte dich per Mail gebeten, die Behauptung zu entfernen, dass das heutige Polen zu befindlich sei. Dass ich dies für befremdlich und falsch erachte. Diese Aussage glaube ich als Historiker auch durchaus auf Basis des gegenwärtigen historischen Wissens belegen zu können. Deine Reaktion darauf war eine Frechheit und reine Provokation. Wen es interessiert, dem schicke ich gerne den gelöschten Beitrag und unseren PN-Austausch zu. Mag sich jeder selbst ein Bild davon machen, ob das so in dieses Forum gehört oder nicht.
  13. Thema von 8ung wurde von Kazzirah beantwortet in Midgard-Smalltalk
    Also, bei uns war das bisher nie ein Problem. Klar ärgert es manchmal, wenn ein Telefon klingelt. Aber im Zweifel haben Anrufe Priorität. Ein Abstrafen von Spielfiguren wegen Telefongeklingels empfinde ich als deplatziert. Das wäre ein Grund, die Gruppe zu wechseln!
  14. Von der Lebensführung her würde Söldner am besten passen. Da die Bewegungsfertigkeiten von großer Beeutung sind, würde ich noch den Barbaren vorschlagen. Für den Wagenlenker wohl den Steppenbarbaren und für die anderen den Nordlandbarbaren. Menschenkenntnis hielte ich für weniger wichtig. Das fällt eher unter Kampftaktik oder die jeweilige notwendige Professionsfertigkeit des Athleten. Das Problem ist, dass die griechischen Athleten durchaus Spezialisten waren (von einigen wenigen herausragenden Ausnahmen einmal abgesehen...).
  15. Als Beruf könnte ich mir Athlet sehr gut vorstellen, aber als eigene Charakterklasse hilete ich ihn für weniger notwendig. Wenn überhaupt, dann in der Form des abgewandelten Typs, wie es Solwac vorschlägt. [Klugscheißermodus=on]Im übrigen ist griechisch athlon "die Waffe", (Wett-)Kampf ist der agon. [Klugscheißermodus=off]
  16. Thema von paffilo wurde von Kazzirah beantwortet in Neu auf Midgard?
    Ich hätte sie kurz auf die möglichen Konsequenzen ihres Tuns aufmerksam gemacht. (Auch Abenteurer ahben so was wie gesunden Menschenverstand, der unabhängig von ihren Spielern agieren kann). Wenn sie es dann immer noch für eine sinnvolle Aktion halten, dann können sie gerne abziehen. Allerdings dürften sie dann damit rechnen, dass was auch immer in der Binge ist, danach nicht mehr dort ist. Wenn nötig würde ich ihnen aber auch einen günstigen Rastplatz (und eventuell eine Ersatzwaffe) bereitstellen, damit sie sich etwas erholen können.
  17. Thema von KhunapTe wurde von Kazzirah beantwortet in Chryseia
    Legenden verkünden immer eine (transzendentale) Wahrheit! "Wahrheit" ist nicht identisch mit "objektiver Wahrheit" Was in der Legende enthalten ist, ist wahr! Die Wahrheit mag sich einem Außenstehenden nicht erschließen. Aber sie ist wahr. Das ist ein gruindlegendes Konzept in jeder Religion. Im Falle des Jakchos Kultes magh es durchaus sogar so sein, dass die genaue Wortfolge relevant ist, da der Kult sehr alt ist, mag es sein, dass er nur mündlich überliefert ist.
  18. Thema von paffilo wurde von Kazzirah beantwortet in Neu auf Midgard?
    Am besten ein Kaufabenteuer z.B. aus dem Quellenband "Corrinis" nehmen und spielen. Wenn man dann Übung hat, kann man das auch selbst erstellen, aber für den Anfang sollten fertiog konstruierte Abenteuer ganz günstig sein.
  19. Thema von KhunapTe wurde von Kazzirah beantwortet in Chryseia
    Natürlich hat der Kult auch chaotische Züge, er ist ein Naturgott! Und er ist nicht generell benevolent. Er ist damit aber kein Chaosgott. Es ist ein ambivalenter Kult. Daher gibtz es gegen bestimmte Kulte bestimmt grundlegende Bedenken. Allerdings würde ich auch davon ausgehen, dass der Gott offiziell verehrt wird, auch und gerade in den Städten! Schließlich muss man die Gottheit besänftigen, damit die Natur nicht die Kultur bedroht. Ich würde ein verschiedenen Städten offizielle Festspiele zu Ehren der Gottheit vermuten, hier wird es sportliche und vor allem musische Wettkämpfe geben. (So wie es auch für Dionysos solche Festspiele gegeben hat.) Im Rahmen dieser Kulthandlungen finden auch Mysterien statt, die auf eine Gruppe der Stadt beschränkt ist, z.B. alle Bäuerinnen.
  20. Thema von KhunapTe wurde von Kazzirah beantwortet in Chryseia
    Die Mysterien sollten Mysterien sein, weil sie nur Eingeweihten zugänglich sind. Das kann dann durchaus auch eine handfeste Orgie sein. Wichtig ist nur, dass man zum Kult gehören muss, um daran teilhaben zu dürfen. Einem Außenstehenden darf nicht einmal verraten werden, was das Mysterium ist. Dies wäre so ziemlich der schlimmstmögliche Frevel in einem Mysterienkult. (Vraidos ist da anscheinend extrem liberal, in den antiken Mysterienkulten war es jedenfalls so, daher wissen wir leider heute so gut wie nichts darüber, was sie da veranstaltet haben, jenseits von Gerüchten...) So würde ich das auch in Chryseia in Bezug auf Jakchos sehen: Viele Gerüchte, Anhänger hüllen sich in Schweigen, jede Kultgruppe hat ihre eigenen Mysterienfeiern, volle Bandbreite von Kaffekränzchen, über übelste Gelage bis hin zu Menschenopfern...
  21. Was ich eventuell erlauben würde: Wenn der Zauberer während der gesamten Lernzeit (nicht nur der aktiven, sondern wirklich der gesamten) den Hut aufgesetzt hat und die Wirkung bestehen bleibt, dann kann er die erhöhte Int auch zum Lernen einsetzen. Allerdings vergißt er das über sein natürliches Maximum hinausgehende in dem Moment, wo er den Hut auch nur für einen kurzen Moment absetzen würde, dann aber endgültig. So würde ich das bei allen geistigen Fertigkeiten handhaben. Dies ist allerdings definitiv eine liberale Auslegung der Regeln. Bei dem Stärkering würde ich es etwas liberaler sehen. Die Figur kann die Waffe lernen, muss dabei natürlich immer den Ring tragen. Wenn er den Ring nicht trägt, ist er zu schwach. Der Unterschied ist m.E., dass das Erlernte einmal elementar mit der Eigenschaft (Intelligenz) zusammen hängt und im anderen Fall die Eigenschaft (Stärke) nur mittelbaren Einfluss auf die Beherrschung der Fertigkeit hat.
  22. Ich denke, dass Tuor genau dies mit seiner Aussage ausdrücken wollte.
  23. Zumindest in unserer irdischen Geschichte war es durchaus üblich, dass sich Söldner gegen Verletzungen und Arbeitsunfähigkeit in ihrem Kontrakt versichert haben. Das hängt natürlich auch vom Verhandlungsgeschick des Söldners ab, welche Erfahrungen er hat und ob er Freelancer ist oder zu einem Söldnerregiment gehört. Die Regimenter haben definitiv eine bessere Verhandlungsbasis. Generell würde ich im übrigen bei normalen Kontrakten eher geringe Solde annehmen, nur wenn das Risiko besonders hoch ist und / oder der Söldner besonders qualifiziert, dann wird mehr bezahlt. Abwerben sollte allerdings auch üblich sein. Letztlich hängt der Preis auch von Angebot ab. Konkurrenz drückt den Preis. Üblich dürfte auch sein, dass Söldner einen Beuteanteil erhalten, Ist die Aussicht auf Beute hoch, wird weniger Grundsold verlangt. Ist die Erwartung auf Beute gering, steigt der Preis wieder. (Frieden ist schlecht fürs Geschäft! )
  24. Ähm, vielleicht sollten wir uns einfach mal auf ein einheitliches Vokabular einigen: Kaltblut und Wechselwarm sind synonym. Es bedeutet, dass der Organismus seine Körpertemperatur nicht selbst regulieren kann, sondern von der Umgebungstemperatur abhängt. Dies gilt für die Mehrzahl der Reptilien. Allerdings galt dies für die Dinosaurier (zumindest eine große Gruppe unter ihnen) nicht. Im Spiel würde ich persönlich allerdings davon ausgehen, dass die Sritra von einer Dschungelwelt kommen und Kältephasen nicht gewöhnt sind und daher körperlich auf Kältezufuhr reagieren, allerdings dürften kurzfristig allenfalls Abzüge zu erreichen sein. ich würde die Auswirkungen auf das doppelte der normalen Auswirkungen setzen, was die Reaktionsfähigkeit angeht. So schnelö kühlt ein Körper auch nicht aus.
  25. Sritras müssen nicht Wechselwarm sein. Nicht alle Echsen sind prinzipiell Kaltblüter, die Dinosaurier zum Beispiel waren nicht wechselwarm, sondern konnten ihre Körpertemperatur selbst regulieren.

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