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Eheschließungsgeflechte bei den abaBulugu
Also, ich hole mal etwas weiter aus. Die abaBuluga sind soziologisch betrachtet eine Stammesgesellschaft. Das bedeutet, dass das Individuum nicht, die Gemeinschaft alles ist. Familie, im Sinne unserer modernen Kleinfamilie (Mann-Frau-Kinder) ist dort in aller Regel nicht relevant. Relevant sind direkte Verwandtschaftsbezüge. Bei einer Heirat wechselt grundsätzlich immer einer der Eheleute von einem Verwandtschaftsverbund in den anderen. Das bedeutet nicht, dass der andere zwingend dem wechselnden überlegen wäre, im Gegenteil. Da innerhalb einer Stammesgesellschaft jedes Mitglied seine eigenen Aufgaben hat, auf die du ja auch immer wieder hin gewiesen hast, bedeutet es nichts weiter als einen Wechsel der Loyalitätsbeziehungen. Wir haben, was das betrifft, einen etwas anderen Familienbegriff, wie mir scheint, denn "Clan" ist erst einmal nichts weiter als eine erweiterte Grossfamilie. Das ist der wichtige Bezugspunkt in einer Stammesgesellschaft. Ehen werden immer aus Stammesinteressen eingegangen. Es gibt kenen anderen Grund. Alles andere ist ein Nice to have. Will jemand unter Missachtung der Stammesinteressen eine Ehe eingehen, so wird er zwangsweise zum Paria und wird vermutlich sogar aus dem Stammesverbund ausgestoßen. (Was faktisch einem kulturellen Todesurteil gleich kommt: Die Person hat alles Verloren, was Bedeutung für ihr Leben hat. Das Stammesdenken ist nur schwer mit unserem modernen Verständnis zu fassen, wie gesagt, der Einzelne ist nichts, die Gemeinschaft ist alles.) Ob die Gesellschaft patriarchal, matriarchal, polygam, monogam oder wie auch immer organisiert ist, ist dafür irrelevant. Im Quellebuch habe ich keinen Beleg für Ehegeflechte gefunden. Aus der Mögluichkeit, dass Männer wie Frauen prinzipiell mehrere Ehen eingehen können, sehe ich nicht den zwingenden Schluss, dass diese unterschiedliche, nicht miteinander verbundene Partner haben können. Entweder hat ein Mann mehrere Frauen, diese dann aber nur diesen einen Mann, oder aber es hat eine Frau mehrere Männer, diese aber nur diese eine Frau. Etwas anderes ist es bei Stammeskulturen, in denen Ehe als solche gar nicht existiert. Dort gibt es allenfalls temporäre Beziehungen zwischen zwei Personen, in aller Regel führen diese dann aber völlig getrennte Leben. In einigen der Vorbildkulturen ist das m.W. der Fall. Was ich druchaus auch für denkbar halte, da es in manchen Stammeskulturen üblich ist, dass die Ehegrenzen nicht so starr sind, wie wir uns das heutzutage vorstellen. Die Ehe ist dann letztlich nur der Wechsel von einem Familienverband in einen anderen. In einem solchen Fall kann es üblich sein, dass die Frau bzw. der Mann faktisch mit allen Männern / Frauen der Grossfamilie verbunden ist. Das widerspricht aber der Lesart des Quellenbuchs, das hier eben doch davon ausgeht, dass es eine individualisierte Verbindung zweier Personen ist, die nicht nur als Stellvertreter agieren.
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Eheschließungsgeflechte bei den abaBulugu
Ich sehe es auch so, dass es keine Ehegeflechte gibt. Es gibt zwar kein eindeutig dominantes Geschlecht, das schließt aber eben doch nicht aus, dass einzelne Personen nicht eben doch dominant in der Gesellschaft sein können. Eine Frau, die es sich leisten kann, wird mehrere Männer haben und ein Mann, der es sich leisten kann, wird mehrere Frauen haben. Diese begeben sich dann aber in eine mehr oder minder starke wirtschaftliche Abhängigkeit. Familienoberhaupt würde ich aus dem Bauch heraus auch eher auf eine Grossfamilie beziehen. Mit der Heirat wechselt einer der Eheleute die Familie. Er wird Teil eines anderen Familienverbandes, nämlich dem, der der andere Partner angehört. Also: Mann A aus Familienverband B heiratet Frau C aus Familienverband D. Mit der Heirat wechselt entweder A von B nach D oder C von D nach A. Weder A noch C sind notwendigerweise Familienoberhaupt, da sie in der Regel einer Großfamilie angehören werden. In manchen Fällen wird eine Heirat schon alleine daran scheitern, dass der Familienwechsel nicht gewährleistet ist. Die Ehen in einer solchen Gesellschaft werden in aller Regel keine Liebesheiraten sein, sondern aus Claninteressen arrangierte sein.
- Dürftest du Deutscher werden?
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Zwerge - Schwimmen oder nicht schwimmen
Ja. Sicher. Ich schon. Und? Na ja, du hast deine Elementarzwerganmerkung in direktem Bezug auf meinen Beitrag, in dem ich dies im Sinne von 2. geschrieben habe, dein Einwurf aber eben auf eine Auslegung im Sinne von 1. nur sinnvoll gewesen wäre. Daher die Nachfrage. Insbesondere, da ein solcher Einwurf darauf schließen läßt, dass du damit eben auch davon ausgingest, dass es für einen Zwerg völlig normal sei, schwimmen zu lernen.
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Zwerge - Schwimmen oder nicht schwimmen
@ Bro: Dir ist aber der Unterschied zwischen: "Ein Zwerg kann kein Schwimmen lernen" und "Ein Zwerg hat unter normalen Umständen nicht das Bedürfnis Schwimmen besser als ungelernt zu beherrschen" klar, oder?
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Zwerge - Schwimmen oder nicht schwimmen
Man kann ja Schwimmen für Zwerge automatisch zur Ausnahmefertigkeit machen oder so. Könnte man, muss man aber nicht. Man macht einem bulugischen Krieger ja auch nicht den Gebrauch von Armbrüsten zur Ausnahmefähigkeit, nur weil er unter normalen Umständen gar nicht auf die Idee käme, diese Fertigkeit zu beherrschen. Natürlich, denn in dem Fall wäre eine Unvereinbarkeit von (Erdelementar-)Zwerg und Schwimmen / Seefahrt evident... Das Beispiel von Detritus bestätigt im Prinzip meine Aussage. Für den Ottonormalzwerg ist Seefahrt etwas eher mystisches, fern jeder Lebenserfahrung, schon allein aufgrund ihrer Umwelt. Leben sie aber in Küstennähe, so fallen diese kulturellen Beschränkungen.
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Zwerge - Schwimmen oder nicht schwimmen
Hrimdvergar, Erddvergar etc. Allesamt Elementarwesen. Wobei es m.W. de Theorie gibt, dass die Zwerge Midgards mit diesen Elementarwesen verwandt sind. (Wenn auch eher entfernt.)
- Midgard - Das Brettspiel
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Zwerge - Schwimmen oder nicht schwimmen
Na ja, bei einem Zwerg sollte die Erdverbundenheit schon sehr ausgeprägt sein. Das bedeutet nicht, dass er nicht Schwimmen lernen kann, auch nicht, dass es ihm schwer fallen muss, wenn er es denn mal tut. Wobei die Frage nach (maritimer) Seefahrt eine andere ist. Hier verläßt der Zwerg den sicheren Erdboden und überläßt sich Elementen, die ihm eher fremd sind. Ob diese Furcht / Respektt vor dem Meer kulturell oder biologisch angelegt ist, mag ich nicht zu beurteilen. Sicher ist es auch hier so, dass es Zwerge geben wird, die eher das Risiko der Seefahrt auf sich nehmen als andere. Es mag sogar welche geben, die sich zu ausgesprochenen Seebären entwickeln. Die meisten aber werden sich durch eine gewisse Scheu vor dem Meer auszeichnen.
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Midgard - Das Brettspiel
Nein. Es wird kein Strategiespiel, einfach ein Brettspiel. Aber nichts zum einfach Runterspielen. Hallo Branwen, es klingt, als wüsstest du schon mehr... Magst du uns noch ein bisschen was verraten...? Na ja, sie hat die Lizenz vergeben, am Prototypen arbeitet Lutz schon seit zwei Jahren. Da ist das eigentlich zu erwarten, oder?
- gagolga - Das Rätsel
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Midgard - Das Brettspiel
Laut spielbox.de hat Lutz Stepponat, Autor der "Rückkehr der Helden", einen eigenen Verlag Phantastische Spielewelten gegründet. Erstes Projekt ist ein Brettspiel unter der Midgard-Lizenz. Über den weiteren Werdegang will der Verlag im Internet beichten. Ich bin schon mal sehr gespannt.
- gagolga - Das Rätsel
- gagolga - Das Rätsel
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gagolga - Das Rätsel
okay, sorry, wenn das so ist, ich habe die Wappen aller österreichischen Bundesländer schon im Kopf. Und wenn ich immer nachsehen muß, macht mir das auch keinen Spaß. Ich weiß, wie man googelt Es ist aber eben kein Wissenstest, auch wenn einem das helfen kann, sondern ein Rätsel, bei dem vor allem die Kombinationsgabe unter Zuhilfenahme der gängigen Internethilfsmittel im Vordergrund stehen. Ohne google und (mehr noch) Wiki sind die Rätsel kaum zu lösen. Wenn dir das keinen Spaß macht... Geschmäcker sind eben verschieden. @Merwyn: Ja, der hat's in sich. Was weißt du denn schon (Gerne per PN, damit die anderen auch noch Spaß damit haben. )
- gagolga - Das Rätsel
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gagolga - Das Rätsel
Bist du sicher? Am Anfang hatten sie keine Großschreibung implementiert, die nimmt er jetzt aber. Aber er unterscheidet eigentlich auch nicht dazwischen. Das mit den Sonderzeichen ist ärgerlicher, weil man die leicht mal vergißt. Vielleicht doch einfach bei der ersten Eingabe vertippt? Bei der 26 hab ich es gerade noch einmal ausprobiert, da klappen beide Versionen...
- gagolga - Das Rätsel
- gagolga - Das Rätsel
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gagolga - Das Rätsel
Ach so, es wäre technisch möglich, dass man zum Beispiel "Einstein" genauso gelten lässt wie "Albert Einstein". Natürlich, aber damit weitest du das nur aus. Wo ist dann die Grenze? In den gagolga-Regeln ist eigentlich klar, dass in der Regel immer der vollständige Name gilt, so wie er bei Wiki angegeben ist. Wenn du z.B. nur "Einstein" eingibst, ist das nun mal nicht das gleiche wie "Albert Einstein"... Wobei du recht hast, dass das gerade bei den frühen Rätseln nicht immer konsistent eingehalten wurde. Später bessert sich das aber, wohl auch, weil man eben die Linie gefunden hat. Zur 20: Ja, da hab ich einen ähnlichen Fehler gehabt und mich auch sehr gewundert. Wobei ich mich da weniger geärgert habe. Manchmal werden sie aber wieder kommen, diese Level, wo man meint, nicht anders als mit wildem Passwort-Ausprobieren voran zu kommen. (Und nachher sich oft fragt, wieso man da nicht gleich drauf kam.)
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gagolga - Das Rätsel
Na ja, wie sollte man das sonst machen? Es kann halt nur eine richtige Lösung geben. Und das ist in aller Regel der vollständige Name. Außer es geht speziell um einen Teil des Namens. Manchmal erschließt sich einem das gesuchte aber erst nach dem Lösen. Und manchmal auch erst, wenn man noch mal nachfragt... Wo war das mit dem Vornamen? War das vor 25?
- gagolga - Das Rätsel
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