Alle Inhalte erstellt von Akeem al Harun
- Lamento eines genervten Spielers/Leiters
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Lamento eines genervten Spielers/Leiters
Teils, teils. Ein Spielleiter ist natürlich derjenige, der Vorgaben durch ein Abenteuer oder Quellenband umsetzt. Wenn der Spielleiter die Abenteuer nicht selber schreibt (und sich hier für den Geschmack der Spieler zu sehr an das Quellenbuch hält), leitet er offizielle Abenteuer. Im Prinzip ist der Spielleiter oft auch ein Abenteuerautor, nur veröffentlichen nicht viele Autoren ihre Abenteuer. Umgekehrt ist es möglich, dass der Spielleiter - aus welchen Gründen auch immer - sich nicht an das Quellenbuch (oder Abenteuer, das auf dem Quellenbuch basiert) hält und ihm dies wiederum von den Spielern vorgeworfen wird. Offenbar hast du gänzlich andere Erfahrungen gemacht, als viele andere Diskussionsteilnehmer hier. Schätze dich glücklich, dass es in deiner Runde niemanden gibt, der Quellenbücher für obligatorisch hält. Manche Menschen sind regelrecht "fantasiefaul". Wenn sie die Wahl haben, sich etwas auszudenken oder auf bekanntes zurückzugreifen, wählen sie immer das letztere. Das siehst nur du so. Etwas zu belegen und es zu widerlegen sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Aufgrund der Tatsache, dass es noch viele andere Gründe gibt, warum Midgard so wenige Abenteuerautoren hat, lässt sich hier tatsächlich kaum ein Zusammenhang herleiten. Die Behauptung von oben ist nicht viel mehr als eine begründete Annahme. Viele Grüße Harry
- Kritische Erfolge / Fehler bestätigen
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Spass am Rollenspiel?
Hier vermengst du verschiedene Ebenen des Spiels miteinander und nimmst eine Bewertung vor, die dir nicht zusteht. Es ist absolut zulässig, aus einem Würfelwurf Spannung zu beziehen. Es gibt auch nachweislich Spieler, die mögen dieses "living on the edge" durch riskante Aktionen, die bei schlechten Würfen auch arg in die Hose gehen können. Das hat wenig damit zu tun, ob der jeweilige Spieler ein Anfänger ist oder nicht, sondern viel mehr damit, welche Art von Rollenspiel ihm am meisten Spaß macht. Insofern kann hier keinesfalls von einem "Fehler" die Rede sein. Viele Grüße Harry
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Lamento eines genervten Spielers/Leiters
Das wollte (und habe ich meiner Meinung auch nicht) an abrede stellen. Das ist dein gutes Recht. Allerdings ist genau das der Grund für diese Diskussion. Ich finde es ein wenig albern, mehr oder weniger den moralischen Zeigefinger zu heben und zu sagen: "Diese Diskussion ist doch Blödsinn!" Offenbar gibt es Diskussionsbedarf, ansonsten hätte der Eingangsbeitrag nicht so viel Resonanz hevorgerufen. Wenn du dich an der Diskussion nicht beteiligen willst, dann tue es auch nicht. Aber "verbiete" nicht den anderen, darüber zu diskutieren. Der Unterschied zwischen einem Buch, einem Film und einem Rollenspiel ist, dass ein Buch und ein Film reine Konsumartikel sind. Du liest ein Buch oder schaust dir einen Film an und entweder gefällt es dir, oder nicht. Du magst Kritik äußern, was du anders/besser gemacht hättest, es ändert aber nichts am Buch oder am Film. Quellenmaterial eines Rollenspiels hingegen beeinflusst maßgeblich den Spielverlauf. Du hast hier ein Feedback, dass du weder beim Buch, noch beim Film hast. Innerhalb einer Spielrunde mag man sich über den Umgang mit dem Quellenmaterial einigen können. Das ist aber auch nicht der Vorwurf bzw. das Problem des Strangeröffners. Für offizielle Abenteuer bzw. für diejenigen, die solche verfassen, ist offizielles Quellenmaterial verbindlich. Dies bedeutet für Autoren eine Einschränkung, die am Ende möglicherweise auch die Spieler zu spüren bekommen. Nicht jeder ist in der Lage, wie GH ein Abenteuer ganz elegant zwischen den Zeilen eines Quellenbuches anzusiedeln. Das bedeutet, das Quellenmaterial nicht direkt auf Spielgruppen nebgativen Einfluss haben muss. Indirekt hat es das aber schon, da durch die Verbindlichkeit die Anzahl der möglichen Abenteuerautoren sinkt und damit letztendlich auch die Anzahl der tatsächlich veröffentlichten Abenteuer. Viele Grüße Harry
- Essen
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Lamento eines genervten Spielers/Leiters
Auch das finde ich (als ehemaliger DSA-SL) auch ziemlich anmassend. Wenn im DSA-QB ein Wirtshaus genau beschrieben ist, soll es die Fantasie anregen und Ideen geben. DSA steht in dem Ruf, dass dort jedes Klohäuschen im tiefsten Wald beschrieben ist. Es gibt auch DSA Spieler, die sich darüber beschweren. Darüber hinaus unterscheide ich durchaus zwischen dem System und seinen Spielern. Selbst wenn in DSA jedes Grashalm beschrieben ist: solange Spielleiter und Spieler verantwortungsvoll damit umgehen (benutzen, was man brauchen kann, weglassen, was man nicht brauchen kann) gibt es ja auch kein Problem damit. Die Tatsache, dass sich DSA Spieler über den Detailreichtum beschweren deutet aber darauf hin, dass sich einige Spieler eben doch auch im Detail an die Quellen halten. Siehst du, genau das meinte ich. So wie JOC sich ausdrückte, gibt es solche Leute nicht. Viele Grüße Harry
- Essen
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[Suche] Taschenbuch "Robin's Laws of Good Game Mastering"
Wie ärgerlich, dass ich die parallel laufende Auktion verpasst habe, in der das Buch für 3,50 EUR + Versand den Besitzer wechselte... Viele Grüße Harry
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Kritische Erfolge / Fehler bestätigen
Das ist nicht bei allen Fertigkeiten so. Manche Fertigkeiten verlangen vom Spieler ausdrücklich einen EW:Strecke oder Zeit. Paradebeispiel ist hier Klettern, wo ein EW:Strecke verlangt wird, wobei die Strecke von den Umständen abhängt. ...und hier kann ein kritischer Fehler ohne weiteres den Tod zur Folge haben. Viele Grüße Harry
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Lamento eines genervten Spielers/Leiters
Mag sein, dass das einige so sehen. Ich kann was das angeht nur für mich sprechen. Ich denke, dass das schlicht eine Frage des Geschmackes ist. Quellenbuchangaben als obligatorisch anzusehen mag von manchen Spielern als "Schutz" vor "Spielleiterwillkür" empfunden werden. Wenn du das so ausdrückst, sicher nicht. Allerdings unterstellst du hiermit, dass jemand, der ein Quellenbuch wörtlich in sein Spiel aufnehmen möchte (aus welchem Grund auch immer) ein "fantasieloser QB Sklave" ist. Wenn du das von vorne herein so negativ belegst, wird sich damit natürlich niemand identifizieren. Bedenke aber, dass die Midgard Quellenbücher - anders, als dies bei anderen Systemen der Fall sein mag; DSA ist ja bekannt dafür - durchaus noch Raum für eigene Fantasien lässt, ohne dass man den Wortlaut des Quellenbuches ändern oder ignorieren muss. Viele Grüße Harry
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Lamento eines genervten Spielers/Leiters
Niemand hat behauptet, dass alle Spieler (oder Spielleiter, umgekehrt geht das ja auch, siehe das Eingangsbeispiel mit den Unfreien in Moravod) so seien. Die Diskussion dreht sich darum, dass sich überhaupt einige Spieler/Spielleiter sklavisch an Quellenbücher halten. Dies wohlgemerkt nicht im Rahmen des Entwurfs offizieller Abenteuer, sondern in der heimischen Runde. Viele Grüße Harry
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Internetzugang - Provider
Stimmt, da fragt man sich, wo der Pferdefuß ist. Viele Grüße Harry
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Decke oder was kommt von oben?
Der Zauberer ist zwar "unverwundbar", allerdings nur für 2 min. In der Zeit hat er auch keine Möglichkeit, in den Kampf einzugreifen, da er selbst nicht durch den Schild zaubern kann, bzw. nur nach einem erfolgreichen Zauberduell. Das stelle ich mir spannend vor, wenn der Zauberer im Zauberschild eine Feuerkugel in der Hand hält und damit nicht durch den Schild kommt... Viele Grüße Harry
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Decke oder was kommt von oben?
Halte ich für eine gute Idee. Insbesondere, dass der Deckel nur dann möglich ist, wenn der Zauberschild auf den vier Seiten eines Feldes steht. Viele Grüße Harry
- Räume - Fallen, Fun und Fieses
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Kompendium - Doppelklassencharaktere
Ja, das finde ich nur schade, da der Charakter dadurch (finde ich) zu viuelseitig wird. Bei meiner Regelung würde er nur wenige (für ihn aber wichtige) Zauber lernen, und sonst ganz normal bleiben. Bei der Regelung aus dem Komp. würde ich erst die Fähigkeiten Hochsteigern, zum Hx werden, und somit übermächtig (man beachte die Spannbreite der zu lernenden Zauber des Hx). Die Gefahr übermächtig zu werden besteht bei Midgard nicht. Eine 20/100 macht auch einem NinYa/GHx den Garaus. Viele Grüße Harry
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Internetzugang - Provider
Oh, dann ist das offenbar noch schlimmer geworden, als zu meiner Zeit. Zu meiner Zeit war man nur an eine bestimmte Zugangssoftware gebunden. Die IP Anwendungen, die dahinter steckten, waren gleichgültig. Aber ich würde AOL auch nicht empfehlen. Wegen der verwendeten proprietären Techniken ist man auf AOL angewiesen, wie auf keinen anderen Provider. Darüber hinaus versteht sich AOL als "Alternative" zum Internet, indem sie entsprechenden Content anbieten. Nicht zuletzt habe ich bei AOL - wie auch bei MSN - ein mulmiges Gefühl, was die mit meinen privaten Daten machen würden... Viele Grüße Harry
- Kompendium - Doppelklassencharaktere
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Fertigkeiten eines Grad 1 Charakters (Frust)
Vorausgesetzt, dass die pA stimmt. Viele Grüße Harry
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Gegner streng nach Regelwerk?
Demnach dürfte es auch keine 3W6 Krafttrünke, oder 2W6 Heiltrünke geben, da die Lernkosten für das aktivieren derselben nicht im Arkanum stehen. Man sollte nicht vergessen, dass das Arkanum verbindliche Grenzen für Spielerfiguren setzt. Für Nichtspielerfiguren gelten unter Umständen ganz andere Regeln. Zumindest, solange der Spielleiter im Hinterkopf behält, dass er nicht gegen die Spieler spielt. Viele Grüße Harry
- Test - Welcher Rollenspieltyp bist du?
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[Test] Dein Sündenregister
Mann, bin ich harmlos... 812.53 Viele Grüße Harry
- Test - Welcher Rollenspieltyp bist du?
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Test - Welcher Rollenspieltyp bist du?
Dieses Ergebnis entsprach auch meiner Einschätzung, wobei ich den Umgang mit den Würfeln sicherlich mehr schätze als oben angegeben. Mit freundlichen Grüßen, Fimolas! Ein Taktiker ist durchaus jemand, der Würfel einsetzt. Nur halt kein stumpfer Haudrauf (= Weekend Warrior). Viele Grüße Harry