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Akeem al Harun

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  1. Dir ist aber schon klar, dass die Statistik erst bei mehreren 10.000 Würfelwürfen greift, ja? Viele Grüße Harry
  2. Siehst du, genau das ist es, was ich mit einseitiger Betrachtungsweise meine. Woher soll denn das "mehr" an EP kommen? Allein durch den Schadensbonus? Das wird nicht funktionieren. Die maximal mögliche theoretische Anzahl an EP wird durch die Gegner bestimmt, nicht durch den eigenen Schadensbonus. Sicher. Es kommt jedoch darauf an, was ich mit dieser Betrachtungsweise erreichen will. Die Behauptung "Durch einen höheren Schadensbonus erhalte ich mehr EP" halte ich für Augenwischerei. Hier wird ein Automatismus unterstellt, den es so nicht gibt. Eben, völlig unabhängig von irgendwelchen Würfelergebnissen. Viele Grüße Harry
  3. Die Anforderungen müssen nicht mal unterschiedlich sein. Es gibt immer Gelegenheiten, bei denen der eine gerade nicht handeln kann, weil er anderweitig beschäftigt ist. Manchmal müssen auch mehrere oder gar alle Figuren dasselbe tun. Nicht zuletzt können bereits zwei Spitzbuben oder Glücksritter sehr unterschiedlich sein und andere Aspekte betonen. Viele Grüße Harry
  4. Siranas Aussagen sind auf die Situation mit Figuren, die am Anfang stehen übertragbar. Interessant, du diskutierst also aufgrund von Vorurteilen (du hast ja nach eigenen Aussagen keine Erfahrungen) und das auch noch in einem schlechten Diskussionsstil ("Das ist so!"). Du unterschlägst all die Faktoren, welche die EP Vergabe beeinflussen und beschränkst dich darauf, dass zwei Figuren mit unterschiedlichen Voraussetzungen exakt identisch handeln. Unter der Voraussetzung, dass beide Figuren tatsächlich immer exakt dasselbe tun und (!) die Würfelergebnisse beider Figuren immer exakt dieselben sind, magst du recht haben. Allerdings sind diese Annahmen so realitätsfremd, dass ich mich wundere, dass du auf einer solchen Basis ernsthaft diskutieren willst. Deine übrigen hinkenden Beispiele will ich nicht mehr kommentieren und denke, dass es keinen Sinn hat mit Dir zu diskutieren, solange das nicht vernünftig möglich ist. Auf deine "gefühlten Wahrheiten" mag ich mich nicht einlassen. Viele Grüße Harry
  5. Die "Rollenspielerarchetypen" gibt es selten in der Reinform, in der Regel ist es eine Mischung. Die Typen sind bewußt überzogen dargestellt, um das Problem anschaulich zu machen. Viele Grüße Harry
  6. @Kurna & Godrik Ich weiß nicht, welche Erfahrungen ihr gemacht habt. Meine decken sich offenbar nicht mit euren, sondern eher mit denen Siranas. Da es aber offenbar andere Erfahrungen als die Euren gibt, könnt ihr Eure Aussagen auch nicht verallgemeinern. Viele Grüße Harry
  7. Die Aussage ist in der Allgemeinheit nicht zu halten. Es gibt viele Faktoren, welche die EP-Vergabe beeinflussen. Vielleicht steckt der "glückliche" Charakter schnell einen kritischen Treffer ein und ist außer Gefecht gesetzt. Vielleicht sammelt der "Pechvogel" mehr EP durch den Einsatz seiner Fertigkeiten. Es gibt so viele Vielleichts in der Rechnung, dass eine Aussage in die eine oder andere Richtung immer nur "gefühlte Wahrheit" enthält, sie lässt sich aber nicht handfest belegen. "Belohnen" und "bestrafen" ist vielleicht ein bißchen hart ausgedrückt, trifft aber dennoch den Kern. Ich sehe zwar auch den gemeinsamen Aspekt. Nichtsdestotrotz sieht das Regelwerk vor, viel Aktivität mit viel Erfahrung zu belohnen. Die Aktivität des Spielers sollte dabei nicht mit Aktivität der Figur verwechselt werden. Der gemeinsame Aspekt zwischen Spielern und Spielleitern bedeutet auch, dass der Spielleiter einen Überblick über die Fertigkeiten der Figuren hat und weniger aktive Spieler dazu ermuntert, Fertigkeiten einzusetzen, wenn der Zeitpunkt dafür gekommen ist. Auf diese Weise werden nicht vorlaute Spieler belohnt. Dann muss ich auch keinen Ausgleich dafür einführen, dass ich introvertierte und extrovertierte Spieler habe. Viele Grüße Harry
  8. @Norgel: Demnach ist es in deiner Welt nicht möglich, dass eine Person einer anderen hörig wird? Also gänzlich ohne Einwirkung von Magie oder Gewalt... Viele Grüße Harry
  9. Da es so langsam in ein anderes Thema übergeht, gibt es die Antwort hier (Vergabe von EP) Viele Grüße Harry
  10. Dass der Vorsprung vergrößert wird, sehe ich nicht; zumindest nicht generell. Es gibt viele weitere Faktoren, die beeinflussen, wie viele EP eine Figur erhält. Nur um mal ein Beispiel zu nennen: Figur A: Ein Thaumaturg, der super Basiswerte hat und beim Erwürfeln der EP nur Maximalwerte hinlegt. Figur B: Ein Söldner, mit durchschnittlichen Basiswerten (immerhin ein Angriffsbonus von +1) und den minimalwerten bei Waffen und Fertigkeiten. Die ersten drei Abenteuer bestehen zu 70% aus Kämpfen. Wer von den beiden wird wohl nach den ersten drei Abenteuern mehr EP sammeln? Das Beispiel wurde bewußt überzogen, um zu zeigen, dass die Annahme "wer bei der Charaktererschaffung beim Würfeln mehr Glück hat, erhält auch mehr EP" nicht generell haltbar ist. Eine pauschale EP Vergabe verwende ich auch ab und zu, insbesondere bei Improvisationsabenteuern. Ansonsten nehme ich davon abstand. Ich bestrafe damit die aktiven Spieler und belohne die weniger aktiven. Dabei sollte es genau umgekehrt sein. Viele Grüße Harry
  11. Ich hab grad das DFR nicht zur Hand (auf Arbeit). Ich hatte gestern bei der ZEP Vergabe geschaut, bei "sonstiger Zauber". Da bekommt man für jeden verbrauchten AP 3 ZEP. Kann natürlich sein, das Vision in M4 mittlerweile anders gehandhabt wird als noch in M2 oder M3. Da lasse ich mich gerne berichtigen. Keine Ahnung, ob sich das seit M3 geändert hat. In M4 gibt es jedenfalls eine Klarstellung, dass bei Zaubern, die alle AP verbrauchen, nur die Mindestzahl der benötigten AP als Grundlage für die ZEP Berechnung dienen. Bei Vision also 3 AP (= 9 ZEP), 10 AP (= 30 ZEP) für Wiederkehr. (Das sind die Beispiele, die du auf Seite 269 des DFR findest. Im übrigen wäre es hilfreich, wenn du im Voraus kenntlich machst, dass du auf einer anderen Basis als M4 diskutierst.) Dass das Problem als solches existiert, wird doch von niemandem bestritten. Es wird nur unterschiedlich stark gewichtet. Keine Sorge, ich komme auch erst jetzt so langsam in diese Richtung. Inzwischen finde ich gerade diese Spannbreite interessant. Es ist doch unrealistisch, wenn zu Beginn alle dieselben Voraussetzungen haben. Wenn die Gruppe zudem die Fertigkeiten halbwegs streut, fällt das noch weniger ins Gewicht. Viele Grüße Harry
  12. Thema von Krayon wurde von Akeem al Harun beantwortet in Die Differenzmaschine
    Die Installation des IE7 erfordert einen erfolgreichen WGA (Windows Genuine Advantage) Test. Für mich ein Grund, den IE7 nicht zu installieren. Mein Windows würde den Test zwar bestehen, aber ich lasse mich nicht von Microsoft gängeln. Viele Grüße Harry
  13. Stimmt nicht ganz. Der Zauber kostet alle AP, mindestens aber 3, d.h. der Zauberer bekommt mindestens 9 ZEP, wenn er mehr als 3 AP hat also noch mehr. Und die AP für höhere Grade habe ich in die Rechnung gar nicht mit einbezogen. Schlag mal bitte das DFR auf Seite 269 auf und lies den ersten Absatz der linken Spalte. Na ja, bei mir ist das nicht so, wie du beschreibst. Es muss kein 1-Tages-Abenteuer sein. Auch in anderen Abenteuern gibt es zeitkritische Situationen, insbesondere wenn im Hintergund Dinge gleichzeitig passieren. Es kann (muss aber nicht!) auch sehr schnell gehen, die Unterschiede zu relativieren. Was bringt uns das für diese Diskussion weiter? Eben. Da sich am Ende alles ausgleicht, ist doch eine Balance gegeben. Im Bereich der frischen Grad 1 Figur, das mag sein. Aber warum müssen denn alle dieselbe Ausgangsbasis haben? Es ist ja auch völlig in Ordnung, mit einer Hausregel zu spielen. Für meinen Geschmack dramatisierst du allerdings etwas zu sehr. Viele Grüße Harry
  14. Na ja, malen nach Zahlen trifft es nicht wirklich. Es ist doch eher so, dass du ein unfertiges Gemälde bekommst, das du nach herzenslust weiter bemalen kannst. Viele Grüße Harry
  15. Ach ja, eine Sache wird oft beiseite gelassen: das Mindestalter der Figur. Im schlechtesten Fall liegt dies bei 17 (18) Jahren, im besten Fall bei 25 (28) Jahren. Wenn wir bei der Betrachtung der Extreme bleiben und unterstellen, dass nur vom Lehrmeister gelehrt wird und im Schnitt 3/4 eines Jahr zum lernen bleibt, dann ist eine Figur, die mit 17 (18) begonnen hat im Alter von 25 (26) bereits mitten in Grad 8, während eine Figur, die mit 25 (28) beginnt, hier bereits 33 (36) Jahre alt ist. Spinnen wir das weiter, so dauert es etwa 55 Jahre um Grad 15 zu erreichen. Eine Figur, die mit 25 (28) Jahren beginnt, wäre dann also bereits 80 (83) Jahre alt! Für die Figur die mit 17 (18) beginnt, ist die Situation mit 72 (73) Jahren zwar nicht viel besser, aber immerhin. Ohne lebensverlängernde Maßnahmen ist Grad 15 realistisch nie zu erreichen. Viele Grüße Harry
  16. Ich wollte eigentlich nur zeigen, dass Torquils Rechnung als Beispiel für die Unterschiedlichkeit von Figuren nur bedingt taugt. Sicher, wenn eine Figur ausschließlich sehr hohe Leiteigenschaften hat und bei den Lernpunkten bombig würfelt, dann hat er natürlich zunächst einen Vorteil. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass sich die Unterschiede durch das Midgard System irgendwann mehr oder weniger ausgleichen. Spätestens in den Gradbereichen, in denen der rechnerische Unterschied an GFP kleiner ist als der Unterschied zwischen zwei Graden. Es kann außerdem ebenso passieren, dass die Figur mit der besseren Ausgangsbasis im Spiel nur Müll würfelt, während der anderen alles gelingt. Mit Statistik lässt sich nicht sinnvoll argumentieren, da die Zahl der bei Midgard üblichen Würfe so klein ist, dass alles passieren kann. Vielleicht hat die Figur mit der schlechteren Ausgangsbasis aber auch den aktiveren Spieler. Dadurch relativiert sich auch vieles. Es sind zwar Unterschiede vorhanden, es gibt aber Mechanismen, diese auszugleichen. ...und wenn jemand mit einer schlechten Ausgangsbasis nicht spielen will, dann zwingt ihn niemand dazu. Viele Grüße Harry
  17. Der Zauber kostet den Schamanen 500 FP, womit sich deine Rechnung zu ersten mal relativiert. Der Zauber Vision kostet alle AP, mindestens aber 3. Das bedeutet, der Zauberer erhält 9 ZEP für den Einsatz - hier relativiert sich deine Rechnung zum zweiten mal - und ist darüber hinaus danach wehrlos. Die Annahme, der Zauber Vision sei in jedem Abenteuer sinnvoll einsetzbar steht meines Erachtens auf wackeligen Füßen, so dass sich die Rechnung zum dritten mal relativiert. Außerdem kann ein Zaubernwurf auch mal scheitern. Das bedeutet der Schamane ist für nix wehrlos. Der Zauber Vision ist durchaus so gestaltet, dass ein Schamane es sich gut überlegen muss, ob er ihn einsetzt oder nicht. Zu guter letzt kostet die Vision 3 Lernpunkte, die man nur dann nicht erreicht, wenn man mit 2W6 zwei Einsen würfelt. Das passiert nur sehr selten (knapp 3%), so dass nur sehr wenige Schamanen nicht die Möglichkeit haben, sich für oder gegen eine Vision zu entscheiden. Viele Grüße Harry
  18. Thema von Akeem al Harun wurde von Akeem al Harun beantwortet in Das Netz
    Ich habe denen mal Bescheid gesagt. Solche Peinlichkeiten sind ja kaum zu ertragen. Viele Grüße Harry
  19. Das habe ich mir fast gedacht. Die Frage ist halt, in welcher Form man eingreift. Manchmal genügt es, eine kurze oder lange Pause zu machen. Das muss man den Spielern weder kleiner noch große Tipps geben. Die sind allerdings in seltenen Fällen tatsächlich auch nötig. Viele Grüße Harry
  20. Das ist aus einem Grund überhaupt kein Problem: kein Zauber in Midgard ist übermächtig. Selbst wenn man eine Vision oder Tiersprache theoretisch einsetzen kann, muss man erst einmal eine sinnvolle Gelegenheit dafür erhalten. Viele Grüße Harry
  21. Ich bin als Spielleiter dafür verantwortlich, Plan B zu ermöglichen, wenn die Spieler Ansätze zeigen. Wenn die Spieller auf der einen Möglichkeit beharren, die sie nicht hinkriegen (oder die sie sich nicht zutrauen), ist das ihr Problem. Sie sollten sich mindestens nach einer Alternative umsehen. Für den Spielspaß sind schließlich alle gleichermaßen verantwortlich. Viele Grüße Harry
  22. Du hast nicht ganz unrecht. Der von dir beschriebene Umstand kann ein Fehler sein, das ist aber nicht zwingend so. Davon ab ist es interessant, dass du hier über (echte und eingebildete) Fehler dritter diskutierst, wo du es doch an anderer Stelle ablehnst. Viele Grüße Harry
  23. Weil ich es nicht für relevant halte, denn... ...denn wenn Spieler und Spielleiter sich einig sind, dass sie solche Abenteuer und Situationen wollen, dass ist das ihr gutes Recht. Das ist dann nicht mal "schlechtes Rollenspiel". Das ist vielleicht nicht die Art Rollenspiel, die ich bevozuge. Wenn die jeweilige Gruppe damit ihren Spaß hat, wäre es anmaßend zu behaupten, sie würden nicht richtig Rollenspielen. Abgesehen davon: was unterscheidet eine Schleichenprobe, an dem das Abenteuer hängt, von einem übermächtigen Gegner, der in einem heroischen Kampf besiegt wird oder umgekehrt, der die Gruppe in einem heroischen Kampf besiegt? Die Gruppe kann hinterher tolle Geschichten von dem Kampf erzählen. Insbesondere wenn sie sich den Kampfplatz und die übrigen Bedingungen nicht aussuchen konnte, weil da jemand seinen Schleichenwurf nicht geschafft hat. Dem stimme ich zu. Andere nicht. Macht uns das zu "besseren Rollenspielern", als "die anderen" es sind? Viele Grüße Harry
  24. Genau, zuhause kann man sich seine Welt schön erarbeiten. Dabei ist erstmal jeder Input recht. Wie schön, dass ihr euch einig seid. Andere wie Rosendorn haben andere Erfahrungen gemacht. Viele Grüße Harry
  25. Hallo Alondro, von der Situation, wie du sie beschreibst, habe ich nichts erwähnt, oder? Ich ging nirgends davon aus, dass ein "living on the edge" Spieler in einer Runde Geschichtenerzähler auf seine Kosten kommt. Ich habe eher stillschweigend unterstellt, dass eine Gruppe inklusive Spielleiter nur dann auf ihre Kosten kommt, wenn sie den Spielspaß aus ähnlichen Dingen beziehen. Viele Grüße Harry

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