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Zauberschild - Form und Schutz
@ Merl: ich verstehe Prados' Ansatz mit der geradlinigen Übertragung weniger physikalisch und mehr als Erklärungsmodell für arkane Zusammenhänge. Und mit dem Folgenden geht vielleicht auch Tuor d'accord...? ... immer vorausgesetzt, ich verstehe die Diskussion hier richtig. Falls ich falsch denke, bitte ich um Korrektur. - Das Durchschauen von Illusionen gilt nur für den Zauberer im Schild, und auch nur indirekt: Er durchschaut die Illusion nicht, sondern sie kann ihn im Schild nicht erreichen. Ist nicht dasselbe. - Zu Deinem zweiten Punkt: Von der Grundidee her benötigt eine menschengroße Figur ein Feld, also passt auch nur eine Person in den Schild. Deine Idee mit dem Unterbrechen von etwa M.ü.M.verstehe ich so gar nicht. Meinst Du damit, der Zauberer eilt mit seinem Zauberschild herbei, schiebt diesen über seinen Kumpel und schmiegt sich an ihn? Geht erst recht nicht wg. der Undurchdringlichkeit auch für Materie und Kreaturen. Der Zauberschild bleibt am Körper des Kollegen hängen und dieser wird bestenfalls weggeschoben. - Keinesfalls kann ein Zauberer im Zauberschild eine weitere, außerhalb des Schildes stehende Figur vor Magie schützen, indem die sich dahinter kauert. Sie ist trotzdem sichtbar und als Ziel für einen gegnerischen Zauberer ungeschützt. Wenn also mit einem Zauber auf sie gezielt wird, prallt die Energie nicht am Schild ab, sondern umfließt ihn und erreicht die Figur auf diesem Weg. Das gilt auch für Bardenmagie, unabhängig von der Ausbreitungsweise von Schallwellen. Zauberlieder gelten als Wort- oder Gestenzauber, wenn sie auf diese Weise mit einem Zauberschild aufgehalten werden könnten, könnte sich eine Figur auch einfach die Ohren zuhalten. - Zum Vertrauten: Zauberer steht im Schild, Vertrauter befindet sich senkrecht darüber, dann ja. Sonst nicht: Die Verbindung zwischen Zauberer und Vertrauten besteht aus einem Silberfaden, und der kann zwar in einem Bogen über die Oberkante des Zauberschildes führen, ein Zauber, der durch den Vertrauten gewirkt werden soll, kann dies aber nicht. Keine Magie durchdringt einen Zauberschild, also kann dann auch nicht durch den Vertrauten gezaubert werden. - Selbstverständlich schützt ein Zauberschild auch vor Erkenntniszaubern, deren Urheber nicht senkrecht über dem Zauberer im Schild sitzt. Findest Du das so überraschend? Grüße
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Artikel: Dvarsgard - eine mögliche Schwesterwelt von Midgard
Rein aus Interesse habe ich nachgelesen und muss den Erbsenzähler raushängen lassen:Ein Weltentor gehört nicht zu den Möglichkeiten eines Schamanen. Allerdings zu denen eines EBe. Demnach könnten die Zwergen Dvarsgards versehentlich einen solchen Bock geschossen und tatsächlich selber für das Wiederauftauchen der Arracht gesorgt haben. Immer vorausgesetzt, die Arracht hätten jemals wirklich diese Welt verlassen und Dir gefiele so eine perfide Idee... Alternativ wäre die Frage, was Du Dir unter 'einer Art' Weltentor vorstellst...? Oder aber ganz anders: Vor ihrem Weggang haben die Arracht ein Thaumagramm mit einem Weltentor hinterlassen, das irgendwann bei der Durchsuchung eines ihrer Dungeons ausgelöst wurde. Quasi als Bestandteil der hausinternen Sicherheitstechnik dieses Dungeons: Wenn ein Nicht-Arracht die betreffende Kammer betritt, ist eines ihrer Geheimnisse in Gefahr und sie können flott zurückkommen. Vielleicht war zu diesem Zeitpunkt der Auslösung die Auswanderung der Arracht sogar schon so lange her, dass sie selber schon die Koordinaten vergessen hatten, sie ohne die unfreiwillige Schützenhilfe der Zwerge sie niemals nach Dvarsgard zurückgefunden hätten?
- Inwiefern darf die Handlungsfähigkeit von Spielerfiguren eingeschränkt werden?
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Artikel: Dvarsgard - eine mögliche Schwesterwelt von Midgard
PS zum Drachenherz: Aus Morkais Idee könnte so der innere Spannungsbogen entstehen, von dem ich geschrieben hatte. Der grundsätzliche Konflikt Dvarsgards. Und ganz ohne Götter oder Religion und ohne irgendetwas am Konzept zu schrauben. Nach dem Motto: Diesen Konflikt gab es "schon immer". Die Zwerge bewachen (unbewusst?) das Herz (wovon nur eine Handvoll von ihnen weiß, wenn überhaupt) und die Arracht wollen es haben (wovon keiner außer den Arracht selber weiß). Der Drache selbst ist mausetot und versteinert, wie gesagt. Der spielt nur noch als Fokus für einen Zauber eine Rolle.
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Artikel: Dvarsgard - eine mögliche Schwesterwelt von Midgard
Schon klar, genauso hatte ich das verstanden.Ok, die Arracht wissen trotzdem vom Anarch im Mond, sind also nicht von anderen Mittelwelten abgeschnitten? Ich weiß.Hat niemand behauptet, der Anarch wäre einfach zu befreien. Und nicht ohne Grund machen die Arracht schon so lange daran herum. Der Kampf um dieses Herz wäre halt eben der epische Höhepunkt einer möglichen Kampagne, bevor die Figuren in Rente gehen, möglicherweise als Halbgötter eines dann von ihnen inspirierten Kultes um die Statue des Steinmetzes. Oder als hochdekorierte Hilfstruppe der Arracht, durch die sie auf dem Weg zur Befreiung einen Schritt weiter gekommen sind. Je nachdem. Wir reden hier vom sehr sehr hochgradigen Abschluss einer überaus erfolgreichen Abenteurergruppe... Episch und heldenhaft eben... Übertrieben? Pöh, dann behalte ich meine Gnome für mich, und zwar alle! So!
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Artikel: Dvarsgard - eine mögliche Schwesterwelt von Midgard
Ich weiß, anders konnte ich aber nicht so hübsch die Kurve zu den Gnomen nehmen. Leider ist Dir dieser Teil anscheinend versehentlich entgangen... Denn absichtlich würdest Du bestimmt niemals... Ok, vergessen wir die Gnome.
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Artikel: Dvarsgard - eine mögliche Schwesterwelt von Midgard
Verständnisfrage: Ich dachte, BB hat die Abspaltung früher als diejenige angesiedelt, die wir alle kennen? Die Idee mit dem Irgendwas, das dem Anarchen helfen könnte und das sich auf Dvarsgard befindet finde ich grandios! Deckt sich aber nicht mit BBs Vorstellung der Arracht in der Verborgenheit. Außer, sie haben feste Verbündete auf der Oberfläche, die sie als Handlanger benutzen. Einzelne menschliche Stämme z.B... würde zur Abenteueridee passen. Diese Zwergenfestung heißt ja schon "Ruhestätte des Marmordrachen", vielleicht nicht zu Unrecht? Das ganze (versteinerte?) Herz eines uralten Drachen könnte ja durchaus als magischer Katalysator dienen...
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Artikel: Dvarsgard - eine mögliche Schwesterwelt von Midgard
Ok, dann halt nur wenige und mickrige Arrachtinchen, klein und schwächlich. Und wenig Thaumaturgie. Aber versucht habe ich's. A propos klein und schwächlich: Wie wär's dann doch mit Gnomen? Man könnte ja sagen, dass die Berggnome auf eine Symbiose mit solchen Zwergen keinen Wert legen und ihre eigenen kleinen Stadtviertel übertage gegründet haben? Upps... Naja, und soviele Möglichkeiten einer Zwergengenesis fallen mir jetzt gerade nicht ein. Geschmiedet werden noch, das hatte ich halt von vornherein mal gespart... Und ein Meisterwerk der Bildhauerei in einer Zunfthalle, das seinen Namen schon mitbringt und langsam eine andere Bedeutung erhält, finde ich bei solchen Zwergen angemessen und stimmungsvoll. Und der Abenteueransatz gefällt mir sehr! Mich k**** gerade sehr an, dass ich Dvarsgard jetzt kenne, es wäre mir ein Fest gewesen, es bei Dir zu spielen...
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Artikel: Dvarsgard - eine mögliche Schwesterwelt von Midgard
PS: Ja, bei den Arracht schieße ich Dir quer, ist mir auch gerade aufgefallen. Ich mag Arracht, und ich mag Thaumaturgie. PPS: Noch mal nachgedacht. Ich mag Thaumaturgie, Arracht sind mir wurstegal. Aber für Thaumaturgie nehme ich sie gern in Kauf...
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Artikel: Dvarsgard - eine mögliche Schwesterwelt von Midgard
Gefällt mir gut. Ich ergänze mal als Vorschlag, was mir noch einfällt: Im Unterschied zu Midgard ist der relative Anteil von Arracht an der Bevölkerung Dvarsgards etwas höher, sie konzentrieren sich auf höchstens fünf Städte, die miteinander in Kontakt stehen. Die Arracht Dvarsgards treten aktiver und aggressiver auf als die Midgards. Sie versuchen alles erdenkliche, den Kontakt zum Anarchen wieder herzustellen. Die Keimzelle dieser Religion könnte doch vielleicht so aussehen: Aus ihrer starken Bindung zu Stein wächst der Gedanke wie eine Sehnsucht, die Zwerge selbst seien irgendwann einmal aus Stein geformt worden. Dann wäre es doch ein tröstender Gedanke, nach dem Tode nicht zu verrotten, sondern zu versteinern. Jetzt ist aber der Einzige, der diesen Wunsch erfüllen kann derjenige, der ihnen als "zwerggewordener Stein" das Leben eingemeißelt hat. Sobald dieses Wesen von den Zwergen einen Namen erhält, hast Du den ersten Ansatz eines Glaubens. Dazu ein Götzenbild aus Granit, fertig. Am Besten fände ich, wenn dieses Götzenbild gar nicht als solches geplant wäre, sondern das Standbild des berühmtesten Steinmetzen in der Zunfthalle der Hauptstadt wäre. Also das Andenken an eine reale Person in einer würdigen und würdevollen Umgebung. Dort stehen noch weitere solche Standbilder, aber vor dieser Statue werden Meister freigesprochen, dort steht der Stuhl des Vorsitzenden usw. Und so ganz langsam über die Jahrhunderte gerät die eigentliche Person hinter dem Standbild in Vergessenheit, und so wird langsam aus "Anton, dem Steinformer" ein "Anton, der Steinbeleber". Weißt schon... Weiter würde ich nicht gehen, also keinen Klerus und keinesfalls Typen wie Pr oder Or. Außerdem sind die Schamanen wahrscheinlich richtig mächtig, also politisch und sozial gemeint. Schließlich existiert für alle Menschen Dvarsgards nur dieses eine Glaubensmodell. Und es ist die einzige Form der Zauberei, die den Menschen kulturell zugänglich ist, wenn ich Dich richtig verstehe? Wundertaten gibt es nicht, Thaumaturgie ist den Arracht vorbehalten, Zwergenmagie fällt auch aus, Dweomer gibt es auch nicht, da bleibt nur der Schamanismus... Grüße
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Inwiefern darf die Handlungsfähigkeit von Spielerfiguren eingeschränkt werden?
Nicht aktzeptabel ist stark untertrieben. Das mit dem "feige" sehe ich genauso. Niemand hindert doch den SL daran, dieses Verhalten spielerisch aufzugreifen und in Absprache mit dem Spieler daraus eine Entwicklung der Figur zu gestalten. Wäre doch spannend für alle, wenn Irindar einer solchen Ordenskriegerin unter die Arme greift und ihren Mut stärkt. Jepp, so hättest Du reagiert. Ich und viele andere auch.Das kann man aber nicht erwarten... Und das Verhalten der Or fand ich auch völlig ok. Übermacht heißt in diesem Fall: Mit fünf Mann eindringen in ein größeres, leicht befestigtes und verbarrikardiertes Gebäude in Hügellage. Wall mit leichter Palisade und von unten kaum einsehbar bis auf Dach und Torhaus. Besatzungsstärke unbekannt, Hauptquartier von gewerbsmäßigen Pferdedieben. Als einziger Lichtblick das Strohdach. Ich kann völlig verstehen, wenn auch eine Or dann sagt, sie will nicht mehr. Das ist nicht ehrlos, denn wir sind Helden und kommen mit einem Plan wieder. Hallo! Ein klassischer Fall, dass der Spieler nicht wusste worauf er sich einlässt. Hier hat einfach das Gespräch gefehlt. Ob ätzende outgamekommentare erwünscht sind ist Gruppensache, bei uns kommen sie durchaus vor. Inhaltlich gehören die Komentare auf alle Fälle in Game (Feigling! Hilf uns gefälligst!). Den Rest kann ich schwer beurteilen, da ich die Situation nicht kenne. Wenn bei mir ein Or (in einer 4er Gruppe) vor 5 Orks flieht, gebe ich ihm auch einen Hinweis, dass dies Konsequenzen haben wird. Flüchtet er vor 7 Riesen schaut die Sache ganz anders aus. Aber ganz offensichtlich fehlte die gemeinsame Sicht auf die Welt. LG Chaos Ich finde ja, die Kommentare waren weder ingame noch outgame, sie waren irgendwie...beides, und genau das fühlte sich dann ätzend an. Nicht Fisch, nicht Fleisch, aber übergreifend.Würdest Du denn Deinen Hinweis in einer solchen Form geben? Glaube ich nicht. Aber die fehlende gemeinsame Sichtweise, ja. Sehr offensichtlich.
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Inwiefern darf die Handlungsfähigkeit von Spielerfiguren eingeschränkt werden?
@ Stephan: Volle Zustimmung! Ich hätte ja ein selbsterlebtes Beispiel, wie es nicht ablaufen sollte, zwar anders gelagert aber dennoch passend. Finde ich. Situation: Deutlich gefährlich, ein Kampf gegen die Übermacht kann nur noch durch Rückzug der Gruppe vermieden werden. Zwei Spieler sind heiß drauf, zwei (darunter ich) sagen nichts, der fünfte druckst herum. #5:"Mir wird das hier zu gefährlich, ich gehe." Allgemeine entsetzte Blicke auf #5. #1, #2:"Du spielst was für eine Klasse? Ordenskriegerin/Krieg?" #5:"Und?" SL:"Geht ja mal gar nicht, dafür wird Irindar Dich nicht mögen!" #5:"Wenn ich aber nicht will und mir die Übermacht zu groß ist?" #1:"Hättest Du Dir vorher überlegen müssen. Jetzt bist Du eine Or/Krieg und sowas geht nicht!" #5:"Echt? Ordenskrieger sind so?" SL, #1, #2:"Jawoll, sind sie!" #5:"Jaaah, ok. Ich ziehe mein Schwert, bretzel mich auf und mache mich kampfbereit..." #1, #2 zu SL:"Also: Wir sind soweit. Geht's los?" Ich habe mal lieber nichts gesagt, weil ich nur Gastspieler war, aber #5 hat mir sowas von leid getan! Niemand sollte dermaßen abgebügelt werden! Nichts gegen den Hinweis auf einen Bruch des eigenen Verhaltens gegenüber des selbstgewählten Typs und dessen Eigenheiten, aber muss es denn auf diese Art und Weise sein? Hätte der SL nicht #1 und #2 in ihre Schranken weisen und eine Lösung ingame und in einem anderen Ton finden können? Wie gesagt: Das Beispiel ist anders als das, worüber gerade diskutiert wird. Ich will damit auch keine neue Baustelle aufmachen, sondern nur ein wenig Bauchweh bei allen Lesern erzeugen... PS: Um Nachfragen vorzubeugen: Nach der Session wurde kein Wort darüber verloren, also ging ich und kehrte niemals wieder...
- Dynamische Beschreibungen und damit verbundene Einschränkungen
- Reisen zu Wasser: Flusspassagen und Schifffahrtsrouten auf Midgard
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Dynamische Beschreibungen und damit verbundene Einschränkungen
Nein. Hat er nicht. Hast Du das nicht bemerkt? Doch, bei der Nichtspielerfigur habe ich gewürfelt. Wenn die ein Abenteurer 1:1 trifft, wird's erst recht spannend. Wenn ich eine Spielerfigur auf besagten Tümpel zugehen lassen sollte (wie gesagt, basierend auf dem, was der Spieler mir mal als Standard, ggf. für eine analoge Situation, gesagt hat), dann würde ich mindestens "bewußt" Wahrnehmung würfeln lassen, also nicht nur die "brauche 20"-automatische Wahrnehmung. "Ich hab' Dich gespielt und das dann halt für Dich kreativ vergessen" wäre schon ein bißchen doof, nicht? Und schon sind wir uns wieder mal einig. Ich hatte mich schon gewundert, weil ich Dich als SL so ganz anders erlebt hatte, als ich Dich hier verstanden habe.
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Warum einen Gnom spielen?
Wenn Du Dir den Schattenweber aus dem Kompendium anschaust, so ist dies ja ein Gnom, der Thaumaturg und Spitzbube vereint - m.A.n. die optimalste und stärkste Kombination für einen Gnom. Jepp.Vor meinem NSC-Gnom sind bisher noch alle eingeknickt. Bärbeißiger Berggnom + eigene Thaumaturgenwerkstatt = höflicher SC Und Sw sind meiner Meinung nach die stärksten Einbrecher überhaupt.
- Dynamische Beschreibungen und damit verbundene Einschränkungen
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Dynamische Beschreibungen und damit verbundene Einschränkungen
Zum einen ist Wahrnehmung recht häufig die einzige Chance, zum anderen hatte ich mich daran aufgehängt, dass der Spieler zusehen soll, wie seine Figur vom SL geführt und ohne eigenes Zutun in eine Situation gebracht wird, die gefährlich werden kann. Der EW:Tarnen des Wolfes ist nur ein Nebenschauplatz. Möglich, dass es solche Fälle geben mag, aber ich bin der festen Überzeugung, dass sie auch umgangen werden können.Mein Grundsatz ist nun mal: Wenn mit einer Figur etwas geschehen soll, steht ihr die Möglichkeit zu, dies zu bemerken, damit ihr Spieler eingreifen kann. Wozu sonst brauche ich denn Spieler? Diese Frage halte ich für obsolet (Endlich konnte ich mal dieses Wort anbringen, danke Prados! ) Du erinnerst Dich aber schon, dass meine Teilnahme am Abenteuer kurzzeitig von meiner Seite aus zur Debatte stand? Wir hatten ja hinterher alles geklärt, sonst würde ich nicht in diesem Rahmen darauf hinweisen...
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Dynamische Beschreibungen und damit verbundene Einschränkungen
Wenn der SL sich spontan eine Situation ausdenkt, darf einer Figur ein EW verweigert werden?Ist die Frage jetzt ernst gemeint, ob ich dieses Vorgehen dann akzeptabel finde? Äh, nein. Finde ich nicht. Warum auch? Dann dürften ja Spieler in meinen Abenteuern so gut wie nie würfeln. Vielleicht wäre das für den einen oder anderen SL zwar praktisch, schön und spaßig wäre es jedoch bestimmt nicht. Kann ich aber nicht beurteilen, weil dieses "Spiel" ohne mich stattfinden müsste. Beim ersten Mal oder wenn es aus Versehen passiert (wie auch mal mir) gebe ich meinen Senf dazu und setze meine Marke. Sobald ich merke, dass ein solches Vorgehen planmäßig erfolgt, damit das Abenteuer überhaupt funktionieren kann, bin ich weg oder werde unberechenbar. Das darf sich dann der SL aussuchen, und es ist immer noch eine Möglichkeit mehr, als er vorher mir gab. Das eine hat doch mit dem anderen gar nichts zu tun!Klar kann der SL nach einer Marschordnung fragen, warum nicht? Die eine Gruppe hat eine, unsere Gruppe hat keine. Finden wir albern, weil wir keine Soldaten sind. Dann würfelt der SL eben aus, welche/r Abenteurer einen EW:Wahrnehmung ablegt und welcher nicht. Wenn der SL festlegt, dass eine Begegnung sich von vorne nähert, nur den Vordersten in der Reihe betrifft und auch nur von diesem bemerkt werden kann, kein Thema. Ich erkenne dabei aber kein Argument, diesem betroffenen Vordersten in der Reihe z.B. einen dafür wichtigen EW:Wahrnehmung zu verweigern.
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Inwiefern darf die Handlungsfähigkeit von Spielerfiguren eingeschränkt werden?
Doch, aber das obligt der Entscheidung des Spielers. Das ist seine Figur. Stimmt, doch er unterliegt trotz allem der Instanzdes SL, der Gruppe und des eigenen guten Geschmacks. Beispiel: Heute Menschenkinder retten, morgen Orkbälger köpfen. Passt irgendwie nicht zusammen. Und genau da sollte der SL nachfragen / einschreiten.
- Inwiefern darf die Handlungsfähigkeit von Spielerfiguren eingeschränkt werden?
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QFT
Ich muss eingreifen: Das ist ganz großer Bullshit! Niemals! wird ein Strudel mit einer Teigmasse gefüllt! Oder füllst Du Teig mit Teig, um den ganzen Mist auch noch auszubacken? JOC, nach Dir will ich niemals eine Küche übernehmen! Nein, in der Küchensprache heißt QFT: Quallen frittieren tieftemperiert.
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Dynamische Beschreibungen und damit verbundene Einschränkungen
@ JOC: Naja, es ist eben dasjenige Beispiel, an dem sich der gesamte Strang entzündet hat. So sehr nebensächlich kann es dann wohl doch nicht sein... Den Rest Deines Statements finde ich dann leider nicht mehr so eingängig, kannst Du ihn nochmal erklären und in Bezug zum Stand der Diskussion bringen?
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Volle Lernpunkte
Morsche Philipos, Deine Art zu argumentieren und aggressionsfrei den Daumen in die Wunde zu legen gefällt mir sehr, nicht nur in diesem Strang. Hier jedoch bringt sie mich dazu, mal wieder einen Gedanken zu den Lernpunkten generell in's Auge zu fassen, den ich lange verdrängt hatte. Danke dafür!
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Dynamische Beschreibungen und damit verbundene Einschränkungen
vielleicht solltest du dich anders vorbereiten für mehr FlexibiltätJepp, halte ich für einen schönen Vorschlag.Heißt für mich: Das Gewicht mehr auf das Setting und weniger (gar nicht?) auf Lösungswege zu legen spart mir als SL viel Arbeit und macht viele Einschränkungen der Figurenmöglichkeiten unnötig.