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- Nicht-reales Mittelalter (Neue Rollenspiel Welt)
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Nicht-reales Mittelalter (Neue Rollenspiel Welt)
Für die Züchtungen könntest Du das verwenden, was Du "hohe Alchimie" nennst.Das Wissen darum ist mit den Elfen untergegangen. Es hieß Kunst der Essenzen. Das Problem dabei ist, dass ich noch ein Volk im Kopf hatte, dass von den "Alchemisten" vorübergehend beherrscht wurde. Natürlich können vielleicht die obersten Herren Elfen gewesen sein, aber ich hab mir größtenteils Menschen vorgstellt. Gibt es dafür einen Grund? Eigentlich nur zwei: Ich hab mir das Land sehr lange so vorgestellt (aber das kann ich noch ändern) Und die Vernichtung der Elfen stelle ich mir früher vor. Allerdings könnten ein paar Elfen überlebt haben und eni Reich gegründet haben...die Idee gefällt mir! Oder ist die nicht sehr klassisch? Klassisch ist jetzt noch leicht untertrieben... Elfen leben in der gesamten Mythologie sehr zurückgezogen, meistens unterirdisch oder in parallelen Zauberwelten und sind hochmagisch. Manchmal sind sie von der Vernichtung bedroht oder brechen gerade ihre Zelte ab, um größtenteils die menschliche Welt endgültig zu verlassen. Eigentlich immer sind es Lichtgestalten von undefinierter Lebensspanne und einem völlig anderen Zeitverständnis, ihr Verhältnis zu den Menschen ist von Missverständnissen geprägt. Ich frage mal anders: Warum und wofür braucht der Zusammenhang Deiner Welt Elfen?
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Nicht-reales Mittelalter (Neue Rollenspiel Welt)
Für die Züchtungen könntest Du das verwenden, was Du "hohe Alchimie" nennst.Das Wissen darum ist mit den Elfen untergegangen. Es hieß Kunst der Essenzen. Das Problem dabei ist, dass ich noch ein Volk im Kopf hatte, dass von den "Alchemisten" vorübergehend beherrscht wurde. Natürlich können vielleicht die obersten Herren Elfen gewesen sein, aber ich hab mir größtenteils Menschen vorgstellt. Gibt es dafür einen Grund?
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Nicht-reales Mittelalter (Neue Rollenspiel Welt)
Genau, nur mit einem großen Unterschied:Die Arracht waren Täter, die andere Wesen gezüchtet und verändert haben. Die Elfen (und damit die Orke) waren Opfer solcher Zuchtversuche. Im Modell der schönen neuen Welt ist der Züchter so pervers, diese geistig abgestufte Gesellschaft und auch sogar die degenierten Epsilon Minus aus sich selbst heraus zu züchten.
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Thaumaturgen und Siegel auf den Körper malen
Ich sehe die ganze Sache ja eher bildlich, beide Gründe dafür habe ich mal markiert.Ein Siegel wird dem Verzauberten halt irgendwohin gemalt, was eine vorgegebene Zeit beansprucht. Noch ein Argument: Realistisch betrachtet dürfte ein aufgebretzelter Thaumaturg so bemalt daherkommen wie ein Klischee-Samoaner, das wird ja auch nicht in allen Gruppen ausgespielt... Spielt ihr LARP?Sieht Spieler B gut aus? Darf ich mitspielen oder wenigstens zuschauen?
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Nicht-reales Mittelalter (Neue Rollenspiel Welt)
Oder ganz anders: Gerade weil diese Welt so frei von eigener Zauberei ist, wird sie regelmäßig als Austragungsort epischer Schlachten von Dämonenheeren missbraucht, die auf ihrer An- und Abreise rücksichts- und gedankenlos alles niedertrampeln, was so im Weg steht oder nicht bei drei auf dem Baum ist. Ich meine jetzt organisierte Dämonen mit einer Mindestgröße von 4-5m und in Heeresstärke, damit auch dem letzten Spieler alles klar ist. Diese Heere treffen immer auf der großen Ebene in der Mitte der Welt zusammen, und am Rande dieser Ebene ist die Welt auch schon bald zu Ende. Ein Ausweichen wird damit unmöglich, die Auseinandersetzung mit dieser höheren Gewalt unausweichlich. Die ansässigen Völker gehen damit und mit ihrer eigenen Hilflosigkeit ganz verschieden um: Das eine Volk lebt im Verborgenen, ein anderes lebt nomadisch aus dem Koffer. Ein drittes hofft, durch Opfergaben der Vernichtung als Kollateralschaden zu entgehen. Ein Dialog zwischen Dämonen und Ansässigen entsteht jedoch niemals! Auch daraus kann eine gewisse Spannung entstehen...
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Nicht-reales Mittelalter (Neue Rollenspiel Welt)
*schüttel aus dem Ärmel* Einschlag eines großen Meteors. Vulkanausbrüche, Erdbeben, Überschwemmungen nie erlebter Ausmaße. Missernten, Hungersnöte, Seuchen. Vernichtung von Lebensräumen, Wanderbewegungen ganzer Völker. Kulturen prallen im Existenzkampf aufeinander, die gesamte bekannte Welt ist erschüttert und wird neu aufgeteilt. Ohne jede Zauberei bleibt da nicht viel: Da muss der innere Konflikt aus den Bewohnern selbst entstehen und durch äußere Umstände angestoßen werden... Glaube ich.
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Artikel: Dvarsgard - eine mögliche Schwesterwelt von Midgard
...wobei Sulvahir mich auf eine nette Idee bringt: Die Sehnsucht der Zwerge könnte doch sein, im Augenblick des Todes oder Bruchteile davor versteinert zu werden? Quasi als ein etwas verändertes Konzept des ewigen Lebens? In dem Fall wäre das Nicht-Versteinertwerden echt übel, wenn es denn mal soweit sein sollte, das der Zauber "Versteinern" als Wundertat im Rahmen eines dann etablierten Götterglaubens entsteht... Daraus lässt sich noch viel mehr stricken: Die eigene gefühlte Unvollkommenheit in Form der körperlichen Verwesung könnte doch erst zu den ersten Grundlagen des Glaubens geführt haben? Die beginnende Anbetung der Statue in der Zunfthalle könnte dann aus einem solchen Gedanken heraus entstanden sein: "Ach, der Meister Anton Arlakar, der hat's gut! Steht hier für immer im Kreise der Meister, und unsereiner wird vergammeln... Könnte der Meister Anton Arlakar doch auch mich angesichts des Todes zu Stein werden lassen!"
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Artikel: Dvarsgard - eine mögliche Schwesterwelt von Midgard
Sehe ich nicht so.So, wie ich BBs Konzept dieser Zwerge verstehe, ist die Affinität zu Stein dermaßen hoch und das Verständnis von ihm dermaßen überhöht idealisiert, dass ein "Versteinern" als Strafe dieser Sichtweise völlig zuwider laufen würde, rein kulturell betrachtet. Die Strafe wäre eher, nach dem Tode nicht versteinert zu werden... Zwergenmutter zu ihrem Sprössling:"Und wenn du nicht sofort deinen Teller leer isst, dann wirst Du nicht steingeworden zum Ruhme von Anton aufgestellt werden, sondern du wirst verrotten, verfaulen und vergessen! Iss! Sofort!"
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Artikel: Dvarsgard - eine mögliche Schwesterwelt von Midgard
Könnte man soweit gehen, dass der schwarzmagische Zauber "Versteinern" auf/in Dvarsgard nicht schwarzmagisch ist sondern im Gegenteil vielleicht sogar Teil des zwergischen Bestattungsritus?Genauso hatte ich es gemeint... Allerdings wäre das das Ziel ihrer Träume. Um dorthin zu gelangen, müssen zuerst Glaube und Kult eine gewisse Größe und Kraft erreichen. Und soweit soll Dvarsgard noch nicht sein, wie ich BB verstehe...
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Nicht-reales Mittelalter (Neue Rollenspiel Welt)
Hallo Professor, zum eigentlichen Thema habe ich wenig zu sagen, aber zu Deiner Vorgehensweise: Ich gebe Schwerttänzer völlig recht, Du fängst momentan hinten an oder bestenfalls irgendwo mittendrin. Ohne grundlegendes Konzept wirst Du nicht weit kommen, fürchte ich. Um deutlicher zu machen, was ich meine: - Wie groß soll die Welt sein? - Wie ist sie geographisch gestaltet und warum? - Wo auf ihr willst Du hauptsächlich spielen, in einem abgegrenzten Gebiet oder überall? - Entwicklungen von Kulturen sind auch stark von der Erscheinungsform des Lebensraums abhängig, z.B. wird ein Volk auf einem Archipel aus kleinen Inseln nicht zwangsläufig Ackerbau betreiben und ein Steppenvolk wird die Küstenlinie mehr als Grenze des eigenen Lebensraums ansehen und weniger als Herausforderung, Seefahrt zu betreiben. - Du willst gar keine Zauberei, ok. Und stattdessen Alchimie? Alchimie ist keine moderne Chemie, sondern eine Spielart der Zauberei (> z.B. Stein der Weisen). Diese Assoziation ist bei den meisten Leuten ganz einfach gegeben, wenn Du Dir etwas anderes vorstellst, solltest Du einen anderen Namen dafür wählen. - Um spannend zu sein, braucht Deine Welt irgendeinen grundsätzlichen Konflikt und Gegensatz. Ich meine, wenn Du erst mal diese Fragen für Dich selber klärst, hat Dein Projekt wesentlich mehr Chancen, Dich länger als zwei Wochen zu fesseln. Zumindest bei mir wäre das so... Außerdem fallen dann allen Befragten konkrete Antworten leichter, weil dann auch Deine Fragen konkreter werden. Als Beispiel setze ich mal einen Link zu BBs Projekt "Dvarsgard", das er aus einer Art Genesis heraus entwickelt. Schon aus dem ersten Ansatz ergeben sich hier viele Punkte, trotz stark abgespeckter Zauberei eine starke innere Spannung aufzubauen. Grüße
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Abrichten des Vertrauten eines befreundeten Spielers
Würde das dann nicht zu einer höheren "Bock-Wahrscheinlichkeit" führen? Und das wiederum nach H&D S.22 zu einem schwächeren Band zwischen Vertrautem und Zauberer? Klar kann die Tm nicht den Vertrauten vom Hexer stehlen, aber vll kann sie einige negative WM auf "Binden des Vertrauten" oder auf Befehle bewirken, die den Hexer zum nachdenken anregen!? Mein Beispiel sollte eigentlich nur verdeutlichen, dass Tiere oberhalb einer gewissen Intelligenz auf eine gewisse Weise auch ein differenziertes Verhalten an den Tag legen können. Die Seelenverwandtschaft zwischen Hx und Vertrautem ist ja das Ergebnis einer Art Ritual über den Zeitraum von vier Wochen, dargestellt in drei erfolgreichen EW:Zaubern hintereinander. Für mich liest sich die Spruchbeschreibung allerdings wie die Anleitung zur magischen Domestizierung eines Nutztiers, das dem Herrn nicht entlaufen und ihn nach besten Kräften verteidigen wird. Mehr erst einmal nicht. Da das Binden eines späteren Vertrauten jedoch von dessen eigenem Willen und Sympathie für den Zauberer so gar nicht abhängt, ist das andererseits schon ganz schön viel. Überhaupt dreht sich der Zauber m.M.n. nicht um das persönliche Verhältnis, sondern um Kontrolle. Für mich bedeutet das: Der Vertraute ordnet sich dem Zauberer unter und akzeptiert ihn bedingungslos als Herrn, muss ihn aber nicht mögen. Und der Herr wiederum ist auch nicht zu einer liebevollen Behandlung seines Vertrauten gezwungen, der Zauber wirkt doch sowieso. Und in diese Lücke kann die Tm stoßen und zusätzlich eine eigene persönliche Beziehung zu dem Tier aufbauen. Die arkane Verbindung zwischen Hx und Vertrautem kann sie dadurch aber keinesfalls "aufweichen". Das Ergebnis könnte so aussehen, dass der Falke sich auf der Schulter der Tm einfach wohler fühlt als auf der des Hx und/oder so, wie Merl in den letzten beiden Absätzen beschreibt. Sollten die beiden Figuren in diesem Fall eine Art Nagelprobe machen (Falke im Baum wird von beiden gelockt), dürfte der Hx dabei ziemlich dumm aussehen. Wenn sich aber die beiden Figuren trennen, ist völlig klar, dass der Vogel dem Hx folgen wird und eben nicht seinem Herzen... PS @ Mitel: Dass die Zünschnur schon brannte, war ja irgendwie klar...
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Inwiefern darf die Handlungsfähigkeit von Spielerfiguren eingeschränkt werden?
@ Galaphil: Puh. Harte Geschichte. Mit so einer Eskalation würde ich mich auch schwertun. Ursprünglich wollte ich ja in meinem letzten Beitrag antworten, dass Du früher anscheinend Teile Deiner Freizeit unbeabsichtigt mit leicht gestörten Mitmenschen verbringen musstest... Nach so einem Erlebnis verstehe ich natürlich Deine Zweifel: So etwas musste ich halt noch nie erleben, vielleicht auch deshalb äußere ich mich so pauschal.Trotzdem spricht Dein Erlebnis ja nicht gegen den Wunsch einer gewissen 'Kommunikationsstruktur' am Tisch, im Gegenteil. Ich fühle mich sogar bestätigt: Denn für mich hört sich die Sache jetzt so an, als ob die Spielerin der Bardin das tote Pferd, ihre eigene Figur und die der Mitspielerin nur zum Vorwand genommen hätte, um aus der Spielsituation heraus mit der Spielerin der Händlerin einen persönlichen Streit anzufangen und auch noch den eigenen Freund mit hinein zu ziehen. Sowas zählt für mich noch nicht zur Liste von Spielern, die mit dem Ausspielen von anderen Figuren ein Problem haben... Stutenbissigkeit? Vielleicht sind sogar die Figuren aller Beteiligten völlig gleichgültig, es hätte sowieso gekracht, kann das sein? War Bardin-Sp vielleicht angefressen, weil die Händlerin-Spielerin ihren Freund herumkommandierte? In solchen Momenten läuft sowieso immer alles aus dem Ruder, egal, unter welchen Umständen es zu solchen Streitigkeiten kommt... Egal, wann und wo sich Zank an Eifersüchteleien entzündet wird der Abend langweiliger und nerviger zugleich als die Herr-der-Ringe-Filme im director's cut. Da fällt einfach jede Form der gemeinsamen Freizeit flach, also auch Rollenspiel. Grüße
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Abrichten des Vertrauten eines befreundeten Spielers
@ Mitel: Vielleicht entwickelt sich ja folgende Situation: Der Vertraute gehorcht zwar auch weiterhin widerspruchslos und ohne Murren dem Hx, seine Zuneigung aber schenkt er dem Tm. Genau wie so viele Hunde von Pärchen: Sie laufen nur bei dem einen der beiden Fuß, kommen aber nur zum anderen, wenn sie kuscheln wollen...
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Abenteuer-Logbuch: Die unglaubliche Reise in einem total verrückten Drachenschiff
Das klassische Seeungeheuer hat noch niemand erwähnt?
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Inwiefern darf die Handlungsfähigkeit von Spielerfiguren eingeschränkt werden?
Ich kann das Pferdemädchen gut verstehen.So wie ich sie mir gerade vorstelle, würde ich an ihrer Stelle mit so einem wüsten Tierquäler auch nicht spielen wollen. Nicht im Sandkasten und auch kein Rollenspiel. Außerdem war es an einem Sonntag, und samstags ist sie immer voltigieren, als Lohn für den Stalldienst unter der Woche. Ich bin genauso. Ich zum Beispiel heule bei jedem noch so schlechten Film Rotz und Wasser, wenn ein Hund in Großaufnahme stirbt. Lassie kann ich mir auch nur ansehen, weil ich weiß, dass es gut enden wird. Neulich habe ich eine kleine Meute brandgefährlicher Jagdhunde auf meine Spieler gehetzt, und ich ertappte mich dabei, wie ich mich für die zwei Tiere freute, die ihre Resi gegen den Zauber Angst versemmelt hatten. An den Erfolg der Figur dachte ich nur sekundär... Und der Tod des Leittieres brachte mich kurzfristig aus der Fassung. Dafür, dass ich meinen Lieblingschar (ok, ich habe nur zwei Figuren...) mal einem AP-losen Falken völlig entnervt das Genick habe brechen lassen, schäme ich mich heute noch. Aber der Falke war das Reittier eines finsteren Feenkriegers (20cm groß und 500g schwer?), der meinem Albai (>100kg/Klischee/damals Ende Gr8) mit nur einem EW:Angriff die Halsadern schier platzen ließ. Der Angriff erfolgte heimtückisch, als der arme Kerl nichts schlimmes dachte. Aus dem Nichts ein Knirschen im Genick, 0LP. Punktlandung. Danke. Er wird vom Priester zusammengeflickt und beginnt, auf den Falken zu schießen, trifft natürlich nicht. Ich war sowas von sauer! Und dann musste der Vogel völlig ausgepumpt notlanden. Mein Albai hinterher, der Feenreiter aber hatte sich versteckt und seinen Falken schutzlos alleingelassen. Und... da überkam es mich einfach! Eigentlich wollte ich den Genickbruch ja nur andeuten, um diesen Winzling hervor zu reizen. Er kam aber nicht, und plötzlich war der Falke eben hin. Dann erst kam dieses Pfund Suppenfleisch aus seinem Hinterhalt heraus, er hatte wohl die ganze Zeit schräg oben hinter meinem Albai in den Zweigen gesessen und sprang ihn jetzt an. Ein Knirschen im Genick, wieder 0LP. Zweimal mit nur einem Hieb so gut wie getötet. Ohne jede Gegenwehr. In dem ganzen Abenteuer waren dies die einzigen beiden Angriffe, die ihr Ziel trafen. Addiert mit meinen Pfeilschüssen waren es überhaupt die einzigen Angriffswürfe, ich war tief verletzt! Und alleine ein zweites mal durch ausgerechnet diesen Priester erstversorgt werden zu müssen wäre eigentlich Strafe genug gewesen! Echt, Xan-Priester, ich hab von denen ja so die Schnauze voll! Trotzdem mache ich mir noch heute Vorwürfe wegen des Vogels, auch wenn es ein imaginärer Falke in einer Fantasiewelt war. Schon kurz nachdem es passiert war dachte ich: Fehler, Riesenkacke! Das wird Vana gar nicht gefallen! Das sind in diesem Moment aber nicht meine Gedanken, sondern die meiner gespielten Figur, also bleiben sie auch im Spiel. Seitdem kommen meinem Albai trotz zwischenzeitiger Adelung keine Jagdvögel ins Haus, von denen hält er sich so fern wie möglich. Er hat eben ein schlechtes Gewissen, will sich absichtlich nicht damit beschäftigen und geht damit sich selber aus dem Weg. Und mit dem Spieler dieses lausigen Xan-Priesters habe ich mich blendend verstanden... Ich bin aber auch schwer mit einer jungen Frau vergleichbar, die ihrer pubertären Liebe zu Pferden noch nicht ganz entwachsen ist. Dein Pferdemädchen konnte ihr Entsetzen nicht im Spiel lassen, ihr wurde es direkt zuviel. Und als direkte Reaktion verlässt sie das Spiel, nimmt aber ihre Entrüstung mit und wirft sie der Mitspielerin an den Kopf: "Wie kannst du nur? Was hat dir denn das arme Pferd getan?" Dass es vielleicht ein Unfall war, dringt gar nicht mehr zu ihr durch. Schwierig, jemanden wieder herunter zu holen, wenn er erst mal so durchgestartet ist. Hatte ihr eigentlich jemand gesagt, dass das ganze nur ein Spiel ist? Also auf eine Weise, die sie auch versteht? Die Frage meine ich ernst: Ich habe mal eine erlebt, die ist eine Stunde nach der Figurenerstellung gegangen mit den Worten (sinngemäß): "Euer Psycho-Test ist mir zuwenig Test und zuviel Psycho." Bei dieser Tante ist im Verlauf dieser Stunde ganz klar ein sensationelles Missverständnis der gesamten Situation entstanden, worauf bei ihr irgendwelche Schablonen im Kopf eingerastet sind. Daraufhin ging sie richtig ab, war so gut wie nicht mehr ansprechbar, folgte nur noch ihrem Fluchtreflex und weg war sie. Da kann man nicht mehr viel machen und Reisende soll man ziehen lassen... Fasel... Vielleicht bin ich auch nur sentimental, weil meine Perle dieses Wochenende außerhäusig ist... Grüße
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Inwiefern darf die Handlungsfähigkeit von Spielerfiguren eingeschränkt werden?
@ Galaphil: Verstehe ich jetzt nicht. Wenn meine Figur ein Problem mit einer anderen hat, spiele ich dieses Problem aus. Wenn ich als SL Probleme mit einer Figur habe, frage ich beim Spieler nach, wie es denn gemeint ist und versuche mich an einer Lösung ingame. Wenn ich als SL oder Spieler ein Problem mit einem anderen Spieler habe, spreche ich ihn auf dieser Ebene an. Aber als Spieler ein Problem mit der Figur eines anderen Spielers? Wie das? Die Situation, die Du ansprichst, deutet für mich auf eine Vermischung beider Ebenen hin. Das führt ganz klar zu Verwicklungen.
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Abenteuer mit Sumpf?
@ Ugolgnuzg: Überlandreisen/Reisegeschwindigkeit: DFR S.85 Entbehrung: KOM S.106-117 Eil- und Gewaltmärsche: KOM S.114-116 Grüße
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