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Drachenmann

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  1. OT: Als SL stehe ich sowieso und generell blöd da, wenn ich den weiteren Abenteuerverlauf an einem einzigen EW aufhänge...
  2. Das ist aber IMHO keine Frage von M5 und wurde mit Spuren suchen in M4 genauso unscharf abgebildet. Womit ich bei der Antwort von @Der Dan lande, dass es stimmungsfördernd sein und zum Rollenspiel gehören kann, wenn eine Figur mit rein ländlichem Hintergrund sagt: "Von Einbruchsspuren an Türschlössern habe ich keine Ahnung." Andersherum mache ich genau das mit meiner momentanen Lieblingsfigur, wenn es um meinetwegen Spuren im Wald geht, also z.B. sowas wie abgebrochene Zweige. Das wird von Spurensuche, wie sie es gelernt hat und versteht, in ihrem Erfahrungshorizont einfach nicht abgebildet. Allerdings sehe ich das wie @Abd al Rahman : Das ist allein die Entscheidung des/der Spieler*in und darf von der SL nicht ungefragt eingeführt werden, höchstens vorgeschlagen. Mit ergänzenden Fertigkeiten arbeite ich als SL auch und fahre gut damit.
  3. @Bruder Buck @Nixonian Ohne Mist, ich bin gerade sehr gerührt. Klar könnte ich das als PN schreiben, aber dann kriegt ja niemand mit, was für liebe Menschen ihr seid. Und meinen eigenen negativen, destruktiven Scheiß trage ich ja auch immer öffentlich hier aus. Also ist es auch nur legitim, mich genauso öffentlich zu bedanken. Zu einer Zeit, als es mir echt beschissen ging, habt ihr mir einen kleinen Orden verliehen, einen Schulterklopfer, indem ihr meinen Titel "Bunter Hund" mit farbigen Buchstaben hinterlegt habt. Als einzigem User im ganzen Forum. Immer, wenn ich nach dem sehr schmerzhaften Verlust meines Lebenstraums ins Forum kam, haben mich diese bunten Buchstaben daran erinnert, dass ich für euch ein besonderer Mensch bin und außerdem nie vergessen darf, dass ich das auch für mich selber sein muss. Damit aber nicht genug: Nach einem grundlegenden Forums-Update habt ihr den bunten Titel erneuert, das habe ich sehr wohl bemerkt. In diesem Moment habt ihr mir gezeigt, dass eure Handlung keine Eintagsfliege war, sondern echter Zuneigung entsprungen ist. Mit diesen Gesten habt ihr mir über Jahre hinweg sehr geholfen, dafür meinen tiefempfundenen Dank! Im Rückblick sage ich: Ihr habt mir damit den Rücken gestärkt und mir Kraft gegeben, wieder aufzustehen. Danke. Liebe Grüße Drachenmann PS: Das ist zwar ein öffentlicher, aber persönlicher Thread. Ich möchte hier nur von Leuten ein Like oder eine Antwort sehen, der/die mit meiner damaligen Lebenslage zu tun hatten. Und sobald BB und Nix diesen Strang gelesen haben, kann er meinetwegen auch gerne von den beiden wieder gelöscht werden. Denn dann hat er seinen Zweck erfüllt.
  4. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Drachenmann in Spielleiterecke
    Spannende Unterscheidungen, beide gehen IMHO in Richtung der Sichtweise @Bros, die ich deshalb jetzt besser verstehe und auch stimmiger finde als meine ursprüngliche. Danke!
  5. Schlappe 5 x Ja inklusive Zusatzfrage, also kein Drittel. Darf ich trotzdem weiter mitspielen?
  6. Ich finde, der UK passt.
  7. Schöne Ideen. @MrP Innerhalb des 20m UK können die Entstehungsorte der Duplikate frei positioniert werden, richtig? Sichtkontakt vorausgesetzt... @Fabian Das mit der "unmittelbaren Umgebung" bei Entstehung in deiner Version irritiert mich nämlich leicht: Letztlich heißt das für mich, so dicht wie möglich beim Zauberer, also in seinem Kontrollbereich. Das schränkt den Zauber IMHO dann doch stark ein und sieht nach meiner Lesart ungefähr so aus: Ist das so von dir gemeint oder verstehe ich dich falsch? Generell noch eine Frage zur Bewegungskontrolle bei Konzentration: Ich fände es zu heftig, wenn bei Konzentration sämtliche Duplikate individuell gesteuert werden können. Ein Duplikat/Runde unter Konzentration halte ich für angemessener, dafür kann in jeder Runde das Duplikat gewechselt werden.
  8. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Drachenmann in Spielleiterecke
    Sorry, zuerst gepostet, dann erst deinen Schlussbeitrag gelesen. Das war keine Absicht.
  9. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Drachenmann in Spielleiterecke
    Ein klares Jein, finde ich. Schließlich greifen Druiden ja auch aktiv und regulierend ein und lassen nicht alles mal so laufen. Streng genommen und zu Ende gedacht müsste das Ziel sein, jeden Eingriff überflüssig zu machen. Dafür müsste sämtliche Zivilisation auf Midgard ausgelöscht werden und zuallerletzt würden die Druiden das Licht ausmachen und die Tür von außen schließen.
  10. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Drachenmann in Spielleiterecke
    Ich habe nochmal über den Teil nachgedacht, den ich fett markiert habe, und tue mich etwas schwer damit. Vielleicht haben wir an dieser Stelle unterschiedliche Begriffsanwendungen, aber ich meine nicht, dass die druidische Sicht in diesen Kategorien denkt. "Leben und Tod" oder "Wachstum/Vermehrung und Siechtum/Absterben" würden IMHO die Sache eher treffen. Denn der Tod bringt ja gleichzeitig neues Leben hervor (ok, jetzt werde ich kitschig...), aber du weißt, was ich meine. Eine Würgepflanze z.B., die ihren Wirt langsam zu Tode bringt, ist die böse bzw. finster? Wenn sie es ist, dann muss ein Druide sie eigentlich entfernen, um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Überhaupt finde ich ja, dass die Einteilung in gut und böse auf Midgard so gar nicht greift, aber das ist ein anderes Thema...
  11. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Drachenmann in Spielleiterecke
    Das sehe ich nicht so. Crom-Cruach ist für mich die wilde und entfesselte Seite der Natur. Droch-Druiden haben für mich einfach nur eine Vorstellung von Gleichgewicht, die jedem Zivilisationsgedanken krass widerspricht.
  12. Thema von Quicksilver wurde von Drachenmann beantwortet in Konzertsaal
    Alter, kannst du vielleicht beim nächsten Mal einen Warnhinweis für so emotionale Kerlchen wie mich dazu schreiben? Ich habe jetzt echt das Wasser in den Augen...
  13. So hart würde ich es jetzt nicht sehen, immerhin bleiben ja noch Materialwert, eine eventuelle nicht-magische Nutzung als normaler Gegenstand und eine vielleicht ansprechende kunsthandwerkliche Gestaltung, die eine Benutzung als repräsentatives Schmuckstück zulässt. Aber das wird jetzt OT...
  14. Ich nähere mich der Frage eher aus der Richtung, was praktikabel aus Sicht des Herstellers ist und welchen Zweck das Artefakt im Spiel haben soll. In den meisten Fällen wird ein Artefakt ja als Auftragsarbeit hergestellt worden sein, denn kein Thaumaturg baut wild irgendwelche Artefakte und hofft dann auf Käufer. Deshalb muss ein Auslöseritual IMHO eine Mischung sein aus "einfach und schnell in der Praxis" und "nicht zu offensichtlich oder intuitiv erkennbar". @Panther schreibt ja ausdrücklich von einem einfachen Artefakt, also einem, dass nicht für eine ganz spezielle Situation gebaut wird wie z.B. die Hintertür nach Moria im Herrn der Ringe. Ich stelle mir gerade das Beratungsgespräch bei einem Thaumaturgen vor, sagen wir mal, irgendwas analog zum Flammenschwert (ARK S.200). a) bis e) dürften für den oder die Kundin völlig in Ordnung sein. Auch f), i) und j) sind als kundenbezogene Rituale noch durchführbar, je nach Kultur austauschbar, aber im Rahmen. Aber g) und h) scheiden IMHO völlig aus: Sowas kann der Thaumaturg zwar ins Verkaufsgespräch einfließen lassen, aber nur, wenn die Kundschaft seinen Sinn für Humor teilt. Die andere Frage ist ja außerdem: Wozu dient ein Artefakt, wenn die Gruppe es findet oder erbeutet? Wenn ich möchte, dass die Abenteurer es benutzen können, sollte das Auslöseritual durch Ausprobieren, meinetwegen auch von einer bezahlten Fachkraft, herauszufinden sein. Das ist bei a) bis e) mit Geduld und Zeit durchaus möglich. Wenn ich das Artefakt als abenteuerwichtiges Element einsetze, kann es Hinweise enthalten, zu denen z.B. die Sache mit den Hundehaaren und dem albischen Auslösewort gehören können. Dann erfährt die Gruppe zwar nicht unbedingt, wie das Schwert ausgelöst wird, denn wer kommt denn auf sowas, aber eben, dass es wohl 1. albisch und 2. sehr kompliziert zu sein scheint. Mit etwas Glück können dann noch über die eingeschlagenen Punzen die beteiligten Handwerker und Thaumaturgen eingegrenzt werden...
  15. @Zanarah An Figuren bringst du mit, was du gerne spielst. Je größer deine Auswahl, umso mehr Chancen hast du, ein passendes Abenteuer zu finden, weil die am schwarzen Brett ausgehängt werden. Außerdem kommt es im Vorfeld hier im Forum oft zu Vorankündigungen (falls die Con-Orga das zulässt), auf die du dich melden kannst. Dabei halten die allermeisten SL aber eine Anzahl Plätze frei, damit auch Besucher*innen vor Ort eine Chance haben, mitzuspielen. Die Zettel am Brett sind Vorlagen zum Ausfüllen. Die Spielleitung trägt sich ein, schreibt einen kurzen Teaser, in welcher Gegend Midgards gespielt wird, um welche Art von Abenteuer es sich grob handelt, Besonderheiten dabei und welchen Gradbereich die Figuren mitbringen sollten. Am Tisch findet sich dann trotzdem oft eine Schnarchnase, die irgendwas davon nicht verstanden oder einfach keine andere Gruppe gefunden hat. Oder auch jemand, der klar sagt, seine Figur passe vom Grad nicht, aber er fügt sich in die Gruppe ein. Das wird dann meistens irgendwie eingepasst, weil wir ja alle zocken und niemanden verhungern lassen wollen. Manchmal schlägt auch jemand am Tisch auf und fragt, ob noch ein Platz frei sei, die Runde sei geplatzt oder was auch immer. Trotzdem passiert es, dass ein versprengtes Häufchen Leute keinen Anschluss findet, und dann greift der große Vorteil eines spielsystembezogenen Cons: Irgendjemand erklärt sich dann fast immer bereit zu leiten, und wenn es improvisiert ist. Daraus können fast die schönsten Momente entstehen. Zum Schwätzen findest du immer Anschluss, weil ein Con ja keine getaktete Fortbildung ist, sondern selbstbestimmte Freizeit. Viele halten sich bewusst einen halben oder ganzen Tag frei, um entspannt zusammen zu sitzen. Vorher kennen musst du niemanden, die Leute sind wirklich sehr aufgeschlossen, freuen sich über neue Gesichter und gehen auf sie zu. Du brauchst also keine Angst zu haben, alleine in einer Ecke zu stehen, nur weil du zum ersten Mal auf einen Midgard-Con gehst.
  16. Ist das jetzt so ein traditionelles Wendland-Folklore-Ding oder eure Antwort auf Sangria in Eimern?
  17. Thema von Panther wurde von Drachenmann beantwortet in Material zu MIDGARD
    Ich kann mich nicht entscheiden, welches Bild mir am besten gefällt. Das ist ein echter Pluspunkt des BEST in meinen Augen. Genausowenig finde ich ein Bild wirklich misslungen. Für mich passt alles, wie es ist.
  18. Thema von Degas wurde von Drachenmann beantwortet in Neues im Forum
    Davor vielleicht auch schon? Ich bitte dich, dein Diskussionsverhalten zu überdenken. Danke. Gruß Bruder Buck @Lukarnam Bitte verstehe mich jetzt nicht falsch, meine folgenden Fragen stelle ich dir vor dem Hintergrund, dass immerhin du das Thema in diesem Thread aufgemacht hast: Hat dir mein Beitrag hier geholfen, meine Reaktion im Themenstrang besser zu verstehen? Schließlich war sie ja der Grund für deine Beschwerde hier. Brauchst du zu dem einen oder anderen Punkt eine weitere Erklärung von mir? Wie kannst/möchtest du mit meiner direkten und BBs indirekter Kritik umgehen?
  19. Thema von Degas wurde von Drachenmann beantwortet in Neues im Forum
    Oh, das wusste ich nicht. Sollte ich dann in Zukunft solche Konflikte lieber per PN klären, was ich aber doch eh schon mache? Aber was tue ich, wenn sie ohne mein Zutun hierher gezogen werden? Und wohin soll ich mich wenden, falls ich wirklich mal nicht alleine zurechtkommen und Hilfe brauchen sollte? Jedenfalls wollte ich niemandem mit meinem Kram öffentlich auf den Sack gehen...
  20. Thema von Degas wurde von Drachenmann beantwortet in Neues im Forum
    Das ein netter Versuch, aber falsch. Ich hatte ganz bewusst einen Beitrag von @EK zitiert und auf ihn geantwortet, das ist auch klar aus dem Verlauf ersichtlich, finde ich. Wenn hier also jemand am Versuch zu zitieren gescheitert ist, dann nicht ich. Meine Wortwahl "postpubertär" bezog sich auch nicht auf dich als Person, sondern auf dein Gesprächsverhalten - großer Unterschied. Ich fasse zusammen: Zunächst hast du eine völlig inhaltsfremde, überspitzte und provozierende Frage eingebracht und sie unnötigerweise auch noch "total witzig" gegendert, als es um die emotionale Befindlichkeit von Frauen in für sie unangenehmen Situationen ging. Als ich dieses Gesprächsverhalten postpubertär genannt habe, hast du dich persönlich angegriffen gefühlt und nennst es jetzt im Nachhinein beleidigend. Das hättest du auch gleich tun können, ohne Aufsehen zu erregen, dann hätten wir die Sache geschmeidig beigelegt. Aber nein, du hast ein großes Fass aufgemacht, irgendeinen folgenden Beitrag wahllos von mir zitiert und deiner Verletztheit dadurch Ausdruck verliehen, dass du mit einer wilden Anhäufung persönlicher Angriffe und politischer Unterstellungen geantwortet hast. Was für mich immer noch ok gewesen wäre, wir hätten immer noch die Bremse ziehen können. Jetzt aber gehst du her, ziehst meinen und nur meinen Beitrag hierher und machst auf Opfer? Der Themenstrang ist also für dich genau dann nicht mehr angemessener Ort, wenn du Gegenwind auf eigene Entgleisungen bekommst? Dann solltest du beim nächsten Mal vorher nachdenken und mir gleich eine PN schicken oder sofort die Moderation um Hilfe bitten. Aber nicht erst scharf schießen, dich dann wegducken und vor dem Lehrerzimmer verstecken. Als Gegenbeispiel möchte ich wieder mal mein fast entgleistes Streitgespräch mit EK hervorheben, weil es für mich ein Highlight der letzten Zeit ist: Wir waren hart, sehr hart in der Sache, aber als es drohte zu eskalieren, haben wir es unter uns geklärt. Darum geht es mir, wenn ich immer davon schwadroniere, ich könne nicht dafür garantieren, nicht mehr ausfallend zu werden: In der Sache kann ich gerne mit harten Bandagen argumentieren, kein Ding. Ich halte auch problemlos aus, wenn mir mitgeteilt wird, zu weit gegangen zu sein, und habe auch keine Schmerzen, dafür um Entschuldigung zu bitten. Was mich wirklich nervt ist, wenn miese persönliche Angriffe und Respektlosigkeiten hinter aalglatten Formulierungen versteckt werden. Dann fällt jede Eloquenz von mir ab und es gibt Backenfutter als Retoure. Genau das ist IMHO hier passiert. Nicht nur, dass du den falschen Beitrag von mir zitiert hast und das jetzt ganz frech umdrehst, du hast aus heiterem Himmel eine Kanonade aus persönlichen Respektlosigkeiten auf mich abgefeuert, und du glaubst ja wohl nicht ernsthaft, sowas bliebe unbeantwortet? Damit aber nicht genug, die Antwort zitierst du in diesen Strang und tust so, als wäre dir um eine Auslagerung aus dem Themenstrang gelegen? Entschuldige, aber das ist wirklich billig und ein unwürdiges Schauspiel.
  21. Thema von Degas wurde von Drachenmann beantwortet in Neues im Forum
    Dankeschön! Hier bitte: Hahaha, Drachenmann, Du bist schon ein arg lustiger Kerl. Wann liest Du einen Text einmal unvoreingenommen? Dur drehst und wendest Dich, wie es ideologisch paßt. Wegen einer Minderheit von Männern, die sich ungebührlich oder verbrecherisch benehmen, wird gleich die Mehrheit des Geschlechts verurteilt. Ich bin davon überzeugt, die Mehrheit beider Geschlechter geht in einem entspannten Miteinander miteinander und untereinander um und unterstützt dieses Vorgehen bewußt wue unbewußt. Du und Kampfgenossen tun jedoch so, als würde das Gegenteil vorherrschen und rufst zum "Verteidigungskampf" auf. Diskriminierung ist für Dich auch nur dann vorhanden, wenn es paßt. Amüsant, dieser lustig gemeinte Aufruf zum friedlichen Miteinander. Ah ja. Na dann... edit: Zur besseren Lesbarkeit habe ich nochmal meine direkte Antwort eingefügt. Und um mich mal auf dein rhetorisches Niveau zu begeben @Lukarnam : Ich habe dich nicht beleidigt, sondern nur eine provokative Frage gestellt. Aber mal im Ernst: Nachdem du dich tatsächlich über meine Antwort beschwerst, lass uns doch mal über Ton, Wortwahl und Inhalt auch deines Beitrags unterhalten.
  22. Ich finde, ein Verkleiden i.S. der Fertigkeit ist nie magisch basiert, sondern immer "handwerklich" und wird dann durch Haltung, Bewegung, Gestik, Mimik glaubwürdig. Außerdem bleibst du magisch "verkleidet" an jedem Heimstein hängen und jedes "Erkennen von Zauberei" ist eine Bedrohung. Hier werden ja schon viele Dinge erwähnt: Schminke, Perücke, falscher Bart, Kleidung von anderem Stand, Berufskleidung. Handschuhe finde ich wichtig, weil die Hände viel verraten, wie @Lukarnam bereits schreibt. Das können ja auch z.B. grobe Arbeitshandschuhe sein. Einen schweren Gehfehler kriegst du mit Schuhen hin, wo bei dem einen die Ferse innen um einige Zentimeter erhöht ist. Ein falscher Bauch, unter passender Kleidung umgeschnallt, und schon bist du (mit verzurrten echten Brüsten) entweder ein dicker Mann oder (mit falschen Brüsten) eine hochschwangere Frau. Mit Büchern unterm Arm und passender Kleidung bist du ein*e Gelehrte*r. Überhaupt finde ich passende Accessoires extrem wichtig: Wenn deine Figur sich als lidralische*r Zauberkundige*r verkleidet, sollte sie schon auch das Abzeichen des Covendo sichtbar tragen. Solche Dinge fallen mir ein... Und passende Zusatzfertigkeiten: Eine Verkleidung als Adelige*r ohne gelernte Etikette ist mehr als riskant, genauso eine Verkleidung als Hebamme ohne jedes medizinische Grundwissen...
  23. Ich habe deinen Beitrag mal aufgeteilt und so umgestellt, dass ich klarer darauf antworten kann... Die vorgegebene Auswahl an Fertigkeiten ist kleiner geworden, das stimmt. Und den Wegfall einiger Fertigkeiten empfinde ich im Spiel als wirklich schmerzhaften Verlust, Baukunde vorneweg, aber das ist etwas Persönliches. Weniger Fertigkeiten bedeutet natürlich im Umkehrschluss, dass viele von ihnen jetzt universeller eingesetzt werden können. Können - nicht müssen, aber ja, damit wächst die Versuchung, eine Alleskönnerfigur zu spielen. M5 erfordert also dort ein Mehr an Selbstdisziplin, wo vorher die Spielleitung auf den manchmal eng gesteckten Rahmen einer Fertigkeit verweisen konnte. Auf der anderen Seite macht es mir mit M5 bereits in einem sehr viel niedrigeren Grad Spaß, eine Figur zu spielen, weil sie einfach viel früher als in M4 auch mal was hinkriegen kann. Außerdem ist doch eine größere Fertigkeitenauwahl bei der Figurenerschaffung nicht gleichbedeutend mit weniger Klischée, meine ich. Mit diesen Würfeltabellen hatte ich nie einen Vertrag, die fand ich immer todlangweilig und grottenschlecht. Außerdem kam ein Ungleichgewicht hinein, weil auf die Anzahl der Lernpunkte gewürfelt wurde, das ist in M5 nicht mehr so. Und wenn eine Gruppe mit zusätzlichen Berufskenntnissen zu Spielbeginn arbeiten möchte, dann kann sie das doch trotzdem tun. Du kannst doch problemlos sagen, eine Figur hat z.B. die berufliche Fertigkeit Geschäftssinn/Leder, weil sie Gerber gelernt hat. Das Lernschema ist schnell abgeschätzt und schon geht das los. Das mag ich an den beiden Versionen, die ich kenne, so sehr: Sehr viele Konstrukte und Mechanismen kann ich als Vorschlag verstehen, sie so anwenden, wie sie im Buch stehen, sie abändern oder sie ignorieren und weglassen. Damit hebele ich nicht gleich das komplette System aus, sondern drehe es mir so zurecht, wie es mir passt. Und das, finde ich, geht in M5 sehr viel einfacher als in M4. edit: Nach @Panther s Hinweis, dass es hier nicht primär um Hausregeln geht, habe ich meinen Beitrag versucht, entsprechend einzukürzen. Allerdings finde ich, dass es schon ins Thema passt, ob und wie einfach sich Hausregeln einbauen lassen. Und hier ist für mich M5 einfach eingängiger, weil strukturierter aufgebaut. Aber meine persönlichen Figurenbeispiele habe ich rausgenommen.
  24. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich für beide Lernsysteme zu blöd bin, also im Rechnen wirklich minderbegabt. Seit M5 lerne und steigere ich konsequent über MOAM und bin damit fein raus. Aber irgendwie finde ich das neue Lernsystem einfacher und glaube, beim analogen Lernen würde ich weniger Fehler machen als bei M4. Spannend. Mir hilft die stärkere Trennung der Zauber nach Figurentypen sehr und Überschneidungen nehme ich gerne in Kauf. Ich weiß nicht, ist das nicht eher eine Frage des persönlichen Spielstils? Wer eine Klischée-Figur geben will, kann das doch in beiden Systemen tun, und wer das nicht möchte, hat dafür doch auch in M5 die Möglichkeit. Oder verstehe ich dich gerade falsch? Ok, die Vielfalt an Fertigkeiten ist schon durch die geringere Gesamtanzahl eingeschränkt ggü M4, und die Sinnhaftigkeit mancher Aufteilungen erschließt sich mir im Vergleich nicht. Trotzdem fühle ich mich nicht vom Lernsystem dazu gedrängt, klischéehaft zu spielen. Und wenn ich möchte, kann ich manche oder viele der M5-Fertigkeiten ja auch wieder wie in M4 aufdröseln und mehrere daraus machen. Das System gibt das problemlos her.
  25. @Sir_Wilfried Wenn du in M4 fit warst, wirst du mit M5 keine Probleme haben, dich schnell einfinden und viele alte Bekannte dort treffen. Nur das Lernsystem ist jetzt komplett anders, aber ich finde schlüssiger und einfacher: Z.B. kriegst du jetzt keinen Augenkrebs mehr mit einer endlosen Tabelle für Fertigkeitssteigerungen, auch noch aufgeteilt in Grund-, Standard- und Ausnahmefertigkeit. Es gibt auch endlich nur noch eine Sorte Erfahrungspunkte, mit denen alles gelernt wird. Und der Grad ist nicht mehr an die verlernten Punkte gekoppelt, sondern an die insgesamt erhaltenen. Du musst dir auch nicht alle Bücher sofort komplett nachkaufen, wenn du mit M4 sowieso voll ausgestattet bist. Dann reicht im Prinzip der Kodex fürs Erste aus, wie @BulliB schreibt, weil so gut wie alle M4-Zauber genauso in M5 funktionieren, auch die Thaumaturgie. Die weggefallene Resi-Umgebung ersetzt du einfach durch den Abwehr-Wert. Ok, manches wird etwas holperig, aber das kriegst du mit Improvisation glatt gebügelt. Wenn euch das Prinzip Midgard Spaß macht, können die restlichen Bücher nach und nach dazu kommen, wenn nicht, hast du nicht endlos viel Geld in den Sand gesetzt. Ah, noch ein Argument für M5, zusätzlich zu MOAM: In jedem echten Regelbuch zum Anfassen hast du jetzt einen Hash-Code, mit dem du dir kostenfrei nicht nur Zusatzmaterial, sondern auch das komplette Buch als PDF herunterladen kannst. Du brauchst also keinen Kleinlaster mehr, falls du mal auswärts leitest. Außerdem findest du in Branwens Basar ein PDF zur Grad-Umrechnung, das brauchst du unbedingt, wenn du die Regelbücher kombinieren willst.

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