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Spieler kleinhalten - Woher kommt das?
Das ist in meinen Augen ein entscheidender Punkt. Es gibt halt auch den umgekehrten Effekt: Ein Spruch/ein Artefakt wird zur Universallösung für jedes Problem. Das mag für kurze Zeit auch befriedigend sein, wird aber schnell langweilig. Kleine Anekdote dazu: Mein Bruder, der eigentlich in anderen Systemen unterwegs war, spielte vor vielen Jahren mal in meiner damaligen Midgard-Gruppe als Ersatz für einen ausgefallenen Spieler mit. Sein Kommentar hinterher (sinngemäß): "Midgard ist langweilig. Man kann ja alle Probleme mit 'Austreibung des Bösen' aus der Welt schaffen." Das hatte natürlich auch mit dem damaligen Setting zu tun und würde ich aus meiner nun langjährigen Erfahrung nicht bejahen. Trotzdem halte ich den Spruch für einen sehr häufig einzusetzenden Spruch. Und gerade in solchen Fällen, halte ich es für völlig legitim, wenn der Spielleiter (oder die Gruppe als Ganzes) nach Regelungen sucht, die die Spieler dazu zwingt, ihre Probleme mit neuen, kreativeren oder auch einfach nur spannenderen Mitteln zu lösen.
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Midgard Bücher im Angebot
Es ist aber zu beachten, dass die Buchpreisbindung gilt, es sei denn der Verlag hat sie aufgehoben. Oder es sind Mängelexemplare/gebrauchte Bücher.
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Midgard Bücher im Angebot
Warum nicht? Wenn Du als Laden etwas im Bestand hast, dann darfst Du das abverkaufen. Es hat ja nicht jeder einzelne Rollenspielladen Deutschlands eine Verkaufslizenz mit Midgard Press (oder Pegasus, oder beiden) abgeschlossen. Wenn Dein freundlicher Rollenspielladen um die Ecke noch Bücher im Regal stehen hat, darf er die auch verkaufen. Erbe der Löwensöhne für 20 Euro ist tatsächlich gut, aber Abenteuer für z.T. um die 60 Euro sind jetzt nicht unbedingt Schnäppchen...
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Lernen: Identische Kosten beim Steigern / Klassenloses System ist
ich spiele seit Jahren M4P klassenlos in einer Kampagne, die Figuren werden nicht "gleicher", sie spezialiesieren sich ohne Absprache weiter. M bietet ja auch SEHR viel zum Lernen an. M5 bietet keinen Klassenwechsel ! Was meinst mit Lore? Das es in M2,M3,M4 noch Regeln dafür gab?
- Biete: Verkaufe handbemalten 25 mm Zinnfiguren für Midgard Rollenspiele
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Midgard Bücher im Angebot
die Frage ist: dürfen die das überhaupt noch verkaufen? Sind das Mängelexemplare? Ansonsten sind das Super-Schnapper ;.)
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Midgard Bücher im Angebot
Huhu! Ich habe gerade gesehen, dass der Uhrwerk Verlag noch einige Midgard-Bücher im Angebot bzw. sog. Raritäten im Shop hat. Vielleicht ist da was für die eine oder den anderen dabei? Uhrwerk Verlag Online ShopMidgard-Archiv - Uhrwerk Verlag Online ShopUhrwerk Verlag Online ShopShop - Uhrwerk Verlag Online Shop Viele Grüße Mike
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Sammelstrang zum Beitrag des Monats Oktober 2026
Ulvar in Lanitia: https://www.midgard-forum.de/forum/topic/44538-lanitianisches-komplott/page/3/#comment-3918398
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Spieler kleinhalten - Woher kommt das?
Ich denke, es ist sinnvoller, hier zu antworten, weil das so langsam die Regelfrage verlässt. Ich bin nicht sicher, was genau du mit "niederen Motiven" meinst, mir persönlich klingt das zu dramatisch. Ich will die Gründe, warum jemand eine Regel zum Nachteil der Spieler auslegt, gar nicht bewerten. Vielleicht hat der Spielleiter nur einen schlechten Tag. Da sehe ich kein "niederes Motiv", sondern nur eine gewisse Müdigkeit. Wenn eine Regel oder eine Kombination aus Regeln, die beim Lesen nicht ganz eindeutig erscheinen, vom Spielleiter zum Nachteil der Spieler ausgelegt werden - und genauso empfinde ich den Vorschlag, Austreibung des Bösen auf Riesenwesen nicht zuzulassen - dann ist das erst mal "kleinhalten" von Spielern. Warum "kleinhalten"? Weil es eine Handlungsoption nimmt. Dein Argument, man nehme die Option ja nicht den Spielern sondern der Spielwelt, halte ich aus den bereits genannten Gründen für nicht stichhaltig. Die Abenteuer, die Spieler bzw. deren Figuren erleben, beinhalten es ja genau, Bedrohungen für (Teile der) Spielwelt zu bekämpfen und zu beseitigen. Der Zauber Austreibung des Bösen ist für genau den Fall gemacht. Den Vergleich mit Versteinern halte ich für unpassend. Die Zauberformel von Versteinern ist Verändern => Erde => Erde. Das heißt, der Körper des Opfers des Zaubers soll verändert werden. Entsprechend ist das im Bestiarium angeführte Argument mit der Körpermasse bei Riesenwesen gut begründet. Die Zauberformel von Austreibung des Bösen ist Bewegen => Magan => Feuer, in der Zauberbeschreibung steht außerdem, dass sich die Magie gegen den Astralleib richtet. Masse und Ausdehnung des physischen Körpers sind schlicht egal. Die Argumentation mit der Ausdehnung der Kugel in der physischen Welt spielt keine Rolle und das Zerquetschen des Zauberers in dieser Kugel, wenn er sich den Raum mit einem Riesenwesen teilt kleinlich und an den Haaren herbeigezogen. Austreibung des Bösen birgt durch die Möglichkeit, dass das Opfer einen Freischlag erhält, wenn die Resistenz gelingt, ausreichend Risiken, dass der Zauber nicht als die "billige Allzweckwaffe" dient, wie es im Thema kolportiert wurde. Es nicht zuzulassen, den Zauber gegen Riesenwesen anzuwenden, weil der Spielleiter eine andere Idee eines dramatischen Showdowns hatte oder weil er gerade mit der Fragestellung überfordert ist oder was auch immer der Grund sein mag, ist nichts anderes, als Spieler kleinzuhalten. Gönnt den Spielern ihren Erfolg. Auch wenn es mit vermeintlich billigen Zaubern oder Fertigkeiten passiert. Ein Beispiel, das ich selbst erlebt habe: Auf einer Schifffahrt wurde die Gruppe von einem Riesenkraken (Grad 50) angegriffen. Zähmen ist hier praktisch ausgeschlossen, außer in (sehr) hohen Graden. 52 AP sind eine Menge Holz. Außer.... man ist Heiler und hat Zähmen auf seinem Heilerstab aufgeprägt. Dann kostet die Anwendung des Zaubers 1 AP, unabhängig vom Grad des zu verzaubernden Wesens. Das hat der Situation ein bisschen von der Dramatik genommen, aber als Spieler war das sehr befriedigend, die Situation mit dieser nie zuvor genutzten Möglichkeit entschärfen zu können.
- Artikel: Ulvar Numbar
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Lanitianisches Komplott
Voriges Wochenende hatte ich die Ehre, meine Figur Ulvar Numbar das Abenteuer spielen zu lassen. Sein Bericht liegt bei, wie üblich von seinen Gedanken geprägt. Natürlich verdirbt die Lektüre des Berichtes, so es gesagt werden müsste, praktisch von vorne bis hinten das Spielen des Abenteuers... also nur lesen, wenn man nicht mehr spielen mag. 2026 10 Ulvar und die lanitianische Liebe.pdf
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Lernen: Identische Kosten beim Steigern / Klassenloses System ist
Ein klassenloses System per se finde ich für kurze Abenteuer gut. Wer vorhat lange Kampagnen zu spielen wird schnell merken, dass ein Spielleiter Vorlieben hat und dass sich Spieler im Laufe der Zeit an diese Vorlieben anpassen. Das kann in einem offenen System schnell eintönig werden wenn Spieler und Spielleiter nicht aufpassen. Ich finde Midgard hat an sich schon eine sehr gute Grundvoraussetzung um Charaktäre zu erstellen, die ein wenig aus ihrem Charakterschema ausbrechen. Und ich finde, dass auch Klassenwechsel durch die Mechaniken in Midgard - mit kleinen Hausregeln - sehr gut spielbar sind. Da find ichs schade, dass es in M5 keine durchgängigen Regelwerke dafür gibt, obwohl es ja Loretechnisch durchaus vorgesehen ist. Aber ich bin schon sehr gespannt wie LvD sich mit längeren Kampagnen tut.
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Austreibung des Bösen gegen Riesenwesen
Ich erinnere mich an einen Kampf gegen einen bewegungsunfähigen (er wollte seine Brut auf keinen Fall verlassen) Riesenkraken-Dämonen mit über 20m langen Tentakeln. Da wollten wir auch Austreibung des Bösen machen, da wurde uns aber vom SL gesagt "geht nicht, dazu müssten wir auf 15m ran an das Lebenszentrum des Dämonenkraken", was wir nun aus 8 Tentakel-Gründen nicht so gerne wollten. Wir haben dann den Kraken aus 22m mit Auflösungskugeln beschossen. Wir brauchen mehrere davon, weil .... siehe Regelwerk Auflösung gegen Riesenwesen. In der Zwischenzeit mussten wir uns noch gegen die Schergen (Speerfische) erwehren. Der Kampf war unter Wasser, was mit Luftsphäre dann auch zu lösen war...
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Was hört ihr gerade?
Wenn der Kölner Dom mal laut wird. Anne Lapwood zieht alle Register. https://www.youtube.com/watch?v=0_KW1LqUhWE
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Austreibung des Bösen gegen Riesenwesen
Danke für die Idee, wie man das regelkonform lösen kann. Ich wollte auch gar nicht "gegen" die Regel argumentieren. Bei mir ist es anders: Wenn ich eine interessante Idee habe, dann habe ich keine großen Probleme dabei, mir das mit Hausregeln entsprechend möglich zu machen. Dass das so in offiziellen Abenteuern nicht ginge und dass dein Vorschlag, das zu ermöglichen, viel eleganter sind, steht auf einem ganz anderen Blatt. Dass viele Leute im Forum das auch grundsätzlich ganz anders sehen, ist mir auch klar. Aber die Leute, mit denen ich spiele, sind eben auch fein damit. Doch wie gesagt: Wenn es eine Möglichkeit gibt, eine tolle Idee in totalem Einklang mit den Regeln umzustetzen, ist das natürlich optimal. Nur fehlen mir dazu manchmal die Kenntnisse. Meinen Spielern aber auch und wir sind gemeinsam mit etwas Handwedelei erfolgreich groß geworden ;).
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Austreibung des Bösen gegen Riesenwesen
Fairyerweise muss man allerdings anmerken, dass die Abenteueridee nicht mit den Beschreibungen aus dem Bestiarium übereinstimmt. Die beschriebenen Wesen haben andere Eigenschaften als hier verwendet. Das soll keinesfalls eine Abwertung der Abenteueridee sein, sondern lediglich verdeutlichen, dass das zitierte Argument nicht stichhaltig ist: Eine auf fehlerhafter Regelauslegung basierte Regelung kann nicht für ein valides Argument gegen eine Regel verwendet werden. Ich würde Läufers Beispiel anders angehen, um regelkonform zu bleiben (und packe das nun auch in einen Spoiler): Regelkonforme Veränderung der Abenteueridee
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Samstag: Der Funke Ormuts: Abenteuer III: Am Ende des Weges
Thema von Dunkler Lord wurde von Meeresdruide beantwortet in Forumscon - Abenteuervorankündigungens AbenteuerankündigungenMein Elf hat den II. Teil schon in Breuberg überlebt und wäre dann hier gerne dabei.
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Austreibung des Bösen gegen Riesenwesen
In der Tat störe ich mich an dem Begriff, weil es niedere Motive unterstellt und von einer konkreten, einzelnen Entscheidung auf eine grundsätzliche Haltung hochrechnet und damit eine Unterstellung ist. Nun ist das Wesen, an das @Läufer gedacht hat kein klassisches Riesenwesen wie z.B. der Sandwurm, sondern ein sehr spezielles. Und deshalb ist es total angemessen, dafür auch zu speziellen Lösungen zu kommen. Gerade, wenn es eine zweifach gute Entscheidung ist, die dem Spieler die Möglichkeit für seine Fertigkeit lässt und die nicht gleichzeitig das ganze Abenteuer kaputt macht. Deshalb ist es ein sehr guter Ansatz. Und ja: Es ist grundsätzlich ein guter methodischer Ansatz, auf eine Spieleridee nicht spontan "Nein" zu sagen, sondern besser nach einem "Ja, aber" zu suchen. Dass es deshalb aber kein "Nein" geben darf und dass Spieler mit irgendwas, das kein "Ja " oder "Ja, aber" ist, nicht umgehen können, halte ich für verkehrt. Ab und zu mal ein "Nein" ist kein Drama und bringt ein Spiel auch weiter. Nur in eine andere Richtung.
- Austreibung des Bösen gegen Riesenwesen
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Austreibung des Bösen gegen Riesenwesen
Und eine weitere Geschichte, die jetzt nicht im Ruch von Abenteurer kleinhalten stehen kann: Würde man den Zauber (ausschließlich) nach Prados interpretation auslegen, dann wäre @Läufer s gespoilerte Abenteueridee (wer es lesen darf, muss ein paar Beiträge hochgehen und weiß dann genauer Bescheid) tot, weil man das Abenteuer quasi von der Couch aus lösen könnte. Das fände ich ausgesprochen schade, weil ich diese und vergeichbare Idee einfach großartig finde. Es handelt sich dabei ja aber auch nicht um den in der Diskussion sonst angedachten bösen Riesenwurm oder ähnliches.
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Gut- und Böse-Schema oder komplexe Weltsicht voller Grauschattierungen?
Bei den Gesinnungen muss man ja auch erst noch mal rauskriegen, wie die so im Detail interpretiert werden und wo genau im Topf eine Figur dann anzusiedeln ist. Für mich ist es eine Frage der Handhabung. Ich habe ja immer Probleme an ganz anderer Stelle, zum Beispiel an Setzungen wie: "Gnome und Elfen gehören immer dem druidischen Glauben an." Wie kann man das quasi biologisch so definitiv sagen? Was ist, wenn ein Gnom bereits von Kindheit an in einem menschlichen Priesterhaushalt aufwächst? Was ist, wenn eine Elfe zum Glauben an xy bekehrt wurde? usw. Da wie auch bei der Frage von gut und böse muss es Ausnahmen geben können. Und meinetwegen gibt es unter der Horde plündernder Barbaren einen, der das moralisch zweifelhaft findet. Oder unter den Orks einen, der sich eigentlich nach einem friedlichen Miteinander sehnt. Ich würde das nur immer als eine Ausnahme sehen und erst mal davon ausgehen, dass wir in einer Fantasywelt spielen, in der "Feinde umzubringen" moralisch nicht problematisch ist, zumindest nicht im offenen und ehrlichen Kampf. Und wenn die Fürsten oder Häuptlinge sich einigen, dass der Konflikt gelöst ist, dann nimmt man sich auch nicht übel, was man sich in der Schlacht zuvor angetan hat. Wenn man sich antike oder mittelalterliche Sagen mal so anguckt, dann ist erstaunlich, welch andere moralischen Vorstellungen sie so hatten. Bzw. welche Rolle der Krieg oder der Zweikampf oder irgendwelche Ehrvorstellungen damals hatten.
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Austreibung des Bösen gegen Riesenwesen
Es geht darum, erst mal den Inhalt und die Bedeutung der Regeln zu klären. Dazu hat Prados jetzt was geschrieben, den ich nach wie vor hier im Forum als höchste Autorität ansehen. Das hat insbesonders Bewandtnis, wenn man sich auf ner Con auf eine "offizielle"* Lesart beziehen möchte. (*gibt es ja nicht mehr) In deiner Gruppe kannst du es dann immer noch anders spielen oder als SL in der Gruppe entscheiden, dass du es anders handhabst. Wichtig ist erst mal, dass du die Regeln verstanden hast. Und von Vorteil ist auch, wenn du die verschiedenen Sichtweisen und Interpretationen kennengelernt hast, um deine Sicht zu fundieren.