Zu Inhalt springen

Alle Aktivitäten

Dieser Verlauf aktualisiert sich automatisch

  1. Letzte Stunde

  2. Thema von jul wurde von Hiram ben Tyros beantwortet in Midgard Cons
    Deswegen ist es ja so wichtig, dass Patrick Jungspieler motiviert zum Con zu kommen...
  3. 100% das! Zudem: Sowohl als Spieler*in als auch als SL steht man manchmal auf dem Schlauch, da kann man noch so gut den eigenen (oder fremden) Figurenbogen oder die Regeln kennen. Gerade, wenn man vielleicht etwas länger oder später am Tag spielt. 🙂 Jede*r steht mal auf dem Schlauch. In meiner Auffassung von Rollenspiel (und in meinen Runden sowieso) unterstützt man sich gegenseitig und hilft sich bei Missverständnissen oder Irrungen. Schließlich spielen wir miteinander (kollaboratives Erzählspiel und so).
  4. Sag mal, sprecht ihr in solchen Situationen nicht mehr miteinander? Wenn an meinen Tischen da irgendwelche Unklarheiten aufkommen, reden wir da kurz drüber und finden gemeinsam eine Lösung. Ich halte dieses "erfahrene Spieler sollen alleine schwimmen" als sehr konfrontativ. Es gibt immer mal Missverständnisse oder Spieler interpretieren das, was die SL sagt, anders als gemeint. Da kann man sich doch kurz drüber austauschen und die beste Lösung finden. Wenn meine Spieler beispielsweise einen Tatort untersuchen frage ich sie, wonach sie suchen, worauf sich achten und wie sie bei der Suche vorgehen. Wenn da jemand mit ausgeprägt gutem Geruchssinn dabei ist, bekommt sie andere Hinweise als eine Person, die lediglich nach schriftlichen Aufzeichnungen sucht. Wenn sie die Wände abklopfen bekommen sie die entsprechenden Hinweise auf Hohlräume - dann muss für diese Spur auch nicht gewürfelt werden.
  5. Ich denke, Spielrunden kann man nicht so über einen Kamm scheren - jede ist anders: Es gibt Spieler, die haben kein tiefes Regelwissen, sind aber sehr engagiert und extrovertiert dabei. Es gibt zurückhaltende Regelfüchse Es gibt Regelfüchse, die engagiert dabei sind. Dabei muß es überhaupt nicht so sein, daß "die Stillen" untergebuttert würden. Ich kenne etwa stille Spieler, deren "Spezialität" die sarkastische Zwischenbemerkung aus dem Off ist (nicht nur beim Rollenspiel) - sehr zur Belustigung aller. Optimalerweise hat man aber von vornherein einen Blick auf die Zusammensetzung der Spielergruppe: Extrovertierte Regelfüchse und zurückhaltende Unwissende (also die beiden Pole) passen meist nicht gut zusammen. Ich möchte nicht als SL auf Dauer irgendeinen Spieler einbremsen oder einen anderen aus dem Schatten hervorlocken müssen - wäre für die Spieler am Ende auch nicht sonderlich schön und für mich als Spielleiter auch nicht. Besser, man verwendet anfangs die Zeit darauf, Spieler zu finden, die miteinander harmonieren. Natürlich soll jeder Spieler einer Runde seine 5-Minuten-Ruhm bekommen - und hoffentlich auch mehr als das. Aber ich halte nicht Buch darüber, ob auch ja jeder Spieler dieselbe Zahl Minuten Ruhm bekommt. Oder dieselbe Anzahl von EP. Jeder hat mal gute und schlechte Tage. Und übertriebene Gleichmacherei wird auch niemandem gerecht. Francesco di Lardo
  6. Heute

  7. Thema von droll wurde von Irwisch beantwortet in Midgard Cons
    Ich bin ja noch nicht mal angemeldet aber wenn fahre ich ab Karlsruhe. Wenn ich recht leer hinfahre könnt ich bei der Anreise auch am Bahnhof vorbei fahren.
  8. Thema von jul wurde von Ma Kai beantwortet in Midgard Cons
    Südcon 1880-Con?
  9. Da bin ich gänzlich anderer Meinung und würde es als SL in meiner Spielrunde niemals so dulden. Spieler (es sind aller meistens Männer, daher gendere ich hier bewusst nicht), die ausgebuffte Regelfüchse sind haben eh schon mehrere Vorteile. Sie haben ihren Charakter schon optimiert und können de facto bei gleichem Erfahrungslevel eh schon mehr, als die anderen. Dadurch haben sie tendenziell mehr Spielanteile. Zudem geht dieser Typus Spieler meistens mit einer extrovertierten Art einher. Die muss man am Spieltisch als SL eh einbremsen, damit andere am Tisch auch noch aktiv mitspielen und nicht mehr nur Statisten sind. Denen dann auch noch mehr Vorteile zu geben, dadurch dass man ihre optimierten Vorschläge durchwinkt, weil es ja als SL so rum leichter ist, fände ich gegenüber den anderen Mitspielenden am Tisch unfair. Nein, als SL ist es meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass alle Spieler:innen am Tisch agieren können und idealerweise jede:r mal für den Charakter die 5-Minuten-Ruhm bekommt. Die Regelfüchse bekommen dann halt u.U. eine Aufgabe eine Schippe schwerer, damit die auch gefordert sind und ihr Erfolgserlebnis haben, ohne das alle anderen an den Rand gedrängt werden.
  10. Thema von jul wurde von Solwac beantwortet in Midgard Cons
    Es könnte zu einem Problem werden, die 1880-Abenteuer zu koordinieren...
  11. Vielen Dank, alles OK. War nur eine Anfrage 😀
  12. ein Beitrag in einem Thema wurde beantwortet von Wheel of Fortune in Stammtische
    Sorry, ausgerechnet an dem Tag spielt meine Brettspielrunde.
  13. Ich weiß nicht, ob das den offiziellen Midgard-Regeln entspricht, aber für mich sind alle Fertigkeiten auch passiv. Wenn die Spielfigur einem angeblich tollen Reiter begegnet, der aber sein Pferd völlig falsch gegürtet hat, so würfele ich geheim auf Reiten, ob dies der Spielfigur auffällt (sofern sie Reiten als gelernte Fertigkeit hat). Äußert der Spieler schon den Verdacht, dass der Reiter eigentlich ein Scharlatan ist, so gibt es einen Bonus auf diesen geheimen Wurf. Sagt der Spieler sogar explizit an, dass er darauf achten will, so ist der Bonus noch höher oder der Wurf gelingt automatisch (oder schlägt nur bei einem kritischen Fehler fehl). Natürlich kann es auf alle diese Würfe auch Modifikationen geben, z.B. ein Abzug, wenn die Fehler doch nicht so offensichtlich sind.
  14. Auf dem abstrakten Niveau unterscheiden wir uns nicht. Nur für mich gehört zur Lösungssuche eben festzulegen, was die Spielfigur in der Spielwelt macht, um das Problem zu lösen, und nicht herauszufinden, auf welche Fertigkeit des Regelwerks dieses Tun denn nun abzubilden ist. Daher gehört die anzuwendende Fertigkeit für mich auch nicht zur Beschreibung dessen, was die Spielfigur zu tun gedenkt. Daher sehe ich auch keinen Grund, sie darauf festzunageln (ich nehme an das "Das würde mein Charakter nie so machen." bezog sich darauf).
  15. Okay, du meinst also den Thorwaler äh Verzeihung Waelinger, der den Hochadligen direkt mit Du anspricht und aus seinem Krug trinkt, weil er Durst hat? Auch wenn der Spieler natürlich weiß, dass sowas negative Folgen hat? Ja, natürlich. Allerdings sind die Spielfiguren ja meist in der Gruppe unterwegs, und so gibt es die Möglichkeit der anderen Spielfiguren (nicht Spieler), dies zu verhindern. Ist diese Spielweise weniger effektiv, was die "Lösung" von Abenteuern angeht? Ja, vermutlich. Ist diese Spielweise "immersiver"? Ja, ich finde schon.
  16. Thema von jul wurde von ohgottohgott beantwortet in Midgard Cons
    Hm - ich komme aber auch…
  17. Du hast Recht. Ich bin beispielsweise dieser Meinung. Wer sich eingehend mit den Regeln befaßt und diese kennt, sollte auch die Früchte dieser Arbeit ernten. Zumal zeigt er, daß nicht "alle Regelarbeit" am Spielleiter hängen bleiben muß. Spielrunden, in denen Spieler die Regeln gut kennen, funktionieren nach meiner Erfahrung besser, als solche, in denen das nicht der Fall ist. Die Grenze ist da zu ziehen, wenn Spieler die Schwelle zum "rules lawyering" überschreiten. Francesco di Lardo
  18. Ich versuche es noch einmal besser zu erklären: Was ich meine ist: Die Spielfigur würde (aus sich heraus und ihrem Wissen / Fertigkeiten) in der Spielwelt sich falsch verhalten, einen Fehler machen, einen Fauxpas begehen. Wenn ich auf die Spielfigur als den "entscheidenden Akteur" abstelle, dann MUß ggf. dieser Fauxpas passieren, auch gerade ohne, daß der Spieler das will oder verhindern kann. Wenn ich bei "Belohungen" auf die Spielfigur und nicht den Spieler als "Akteur" abstelle, dann müßte ich dies auch bei "Bestrafungen", um konsistent zu bleiben. Francesco di Lardo
  19. Thema von droll wurde von ohgottohgott beantwortet in Midgard Cons
    Könnte mich jemand in Heidesheim aufpicken?
  20. Da verfolgen wir offensichtlich eine unterschiedliche Spielphilosophie: Wenn es ein Mißverständnis durch meine Beschreibung gäbe, was ich durch deren Diskussion erkenne, so würde ich das Mißverständnis um meine Beschreibung ausräumen - also die Entscheidungsgrundlage richtig stellen. Anstatt die Entscheidungsgrundlage zur Lösungssuche richtig zu stellen, würde ich ihnen aber keine Teile der eigentlichen Lösungsfindung verraten. Ich bin kein Freund von dem Ausspruch: "Das würde mein Charakter nie so machen." Wenn der Spieler just vorher sagt, daß der Charakter es just so macht, dann lasse ich den Einwand nicht gelten. Es gibt in einigen Systemen Fertigkeiten, die "passiv" zur Anwendung kommen können, d.h. ohne daß der Spieler ausdrücklich deren Anwendung ansagt. Bei Rolemaster z.B. "Alertness" als "passive Wahrnehmung" im Gegensatz zu "Perception" als aktiver Wahrnehmung. Nach System sind die Werte für "Alterness" deutlich geringer angelegt, als jene für "Perception", wenn ein Charakter diese Fertigkeiten lernt. Besitzt ein Charakter "Alertness", dann würde ich in gewissen Situationen als SL für den Spieler geheim darauf würfeln - es ist ja per Definition eine "passive" Fertigkeit, d.h. ohne aktiven Charakter- oder Spieler-Trigger. Für den Fall, daß "Alterness" einen Erfolg hat, würde ich dem Spieler eine Beschreibung geben, die ihn vermutlich dazu veranlaßt, mir zu sagen, daß er auf "Perception" (aktive Wahrnehmung) würfeln möchte - was er dann tun kann. Francesco di Lardo
  21. ja natürlich, ich bin ja als Spielleiter ein "Fan der Spielfiguren", ich akzeptiere ihre Entscheidungen, und wenn die Kriegerin den Heldentod wählt, um die Orks auf der Brücke aufzuhalten und dem Rest der Gruppe so das Entkommen sichert, warum nicht? Ansonsten verstehe ich glaube ich nicht ganz, was du meinst, wenn du sagst, der Spieler könnte einen Fehler der Spielfigur verhindern tut es aber nicht. Nochmal: Es gibt anscheinend die Sicht, dass Spielfiguren einen Vorteil davon bekommen sollen, wenn sich ihr Spieler gut mit dem Regelwerk auskennt. Das kann man so machen, ist aber nicht mein Spielstil.
  22. Du stellt also auf die Spielfigur ab in Sachen Belohnung, auch wenn dessen Spieler keine "Belohnung" verdient hätte. Und was ist mit negativen Aspekten? Reitest Du die Spielfigur hinein, wenn es für die Spielfigur angemessen ist, da sie es "nicht besser weiß" oder "glaubt, es gehört so", auch wenn dessen Spieler dies vermieden und somit keine "Bestrafung" verdient hätte? Wer A sagt, muß auch B sagen, wenn es konsistent bleiben soll, denke ich. Daher bevorzuge ich das Abstellen auf den Spieler, der die Spielfigur steuert, als "Handelnden" und nicht auf die Spielfigur selbst. Francesco di Lardo
  23. Thema von stefanie wurde von Irwisch beantwortet in Midgard Cons
    Euch allen viel Spass!
  24. Thema von stefanie wurde von jul beantwortet in Midgard Cons
    Angekommen ✅
  25. Du kannst Boni/Mali als SL, die Du für richtig hältst, auch dann noch berechnen, wenn der Spieler "einfach so drauf los würfelt". Dann hat er sich augenscheinlich bei seinem Manöver "keine Gedanken" über etwaige Schwierigkeiten gemacht. Möglich, aber vielleicht nicht der optimale Ansatz. Ich handhabe es als SL so, daß ich die vom Spieler angekündigte Aktion erst mit einem "ok" quittieren muß, bevor sein dazugehöriger Würfelwurf gemacht wird. Würfelt er vorher, gilt der Wurf - unabhängig von Ausgang - nicht. Diese Vorgehensweise erlaubt es mir auch, den "Plan" des Spielers ggf. vorher zu kommentieren. Francesco di Lardo
  26. Tatsächlich könnte es sogar vorkommen, dass ich den Spielern einen Hinweis gebe, wo sie nach Geheimtüren suchen könnten. Nämlich dann, wenn ich aus ihren Diskussionen entnehme, dass sie aus einem Grund X an einer bestimmten Stelle S suchen und dass ihre Folgerung X => S fehlerhaft ist, weil a) es ein Missverständnis durch meine Beschreibung der Situation gab oder b) sie eine Information nicht berücksichtigt haben, die eine Spielfigur auf Grund ihres Figurenhintergrunds oder einer von ihr beherrschten Fertigkeit eigentlich haben müsste (eventuell würfele ich dafür auch geheim auf diese Fertigkeit). Davon abgesehen gilt das bereits gesagte: Die Orte, an denen Geheimtüren gesucht werden können, sind in der Spielwelt real. Die Aufteilung der Handlungsoptionen der Spielfiguren gemäß Fertigkeiten aus dem Regelwerk ist ein technisches Konstrukt, das der Abwicklung am Spieltisch dient.
  27. Bei a) und b) bin ich bei Dir. Die "Zaunpfahl-Methode" gibt es bei mir als SL aber nicht. Auch als Spieler habe ich es erlebt, daß Dinge im großen Stil scheitern können: Eine Kampagne lief über viele, viele Monate. Wir haben als Charaktere versucht, bis zu einem "Zeitpunkt X" etwas zu verhindern, um die Pläne "des Bösen" zu durchkreuzen. Der Zeitpunkt X war, wenn bestimmte Sterne in einer ganz bestimmten Konstellation standen. Als wir ankamen, war es "zu spät". Wir hätten rechtzeitig vor Ort sein können. Aber wir haben den Zeitpunkt X falsch bestimmt ziemlich zu Beginn der Kampagne. Wir hatten mehrere Möglichkeiten, den Fehler zu finden - auch später noch. Haben wir aber nicht. "Das Böse" triumphierte... Hatten wir deshalb während der Kampagne keinen Spaß? Doch, sehr viel sogar! War danach die Welt zerstört? Nein, aber wir hatten nun erst Recht zu tun, bei dem Versuch, den Karren aus dem nun viel tieferen Dreck zu bekommen. Francesco di Lardo

Konto

Navigation

Suche

Suche

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.