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Ein Grund für M-LvD: 2m Regeln kennen...
PV = Pegasus Verlag, sorry die Lizenz Frage ist hier offtopic... Dafür dann bitte andere Stränge nutzen
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Lanitianisches Komplott
Ganz viel Dank gebührt dem großartigen Team, das über viele Jahre am Ball geblieben ist und den Abenteuerschauplatz intensiv bespielt und somit weiterentwickelt hat. Und eine nicht zu unterschätzende Unterstützung erfuhren wir durch Carsten Grebe, der für uns aus freien Stücken das Layout nach unseren Vorstellungen gestaltete. Ihm gebührt daher ein ganz besonderer Dank! Denn im Layout eines solchen Werkes mit mehreren Korrekturschleifen und nörgeligen Autoren, die jenes so und dieses anders wollen, stecken etliche Stunden Arbeit. Chapeau, lieber @droll! Für mich zeigt es auch, was in dieser tollen Community mit gemeinsamer Anstrengung alles möglich ist.
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NordlichtCon 2026 - Lob, Dank, Anerkennung
Vielen Dank mein SL JoBaSa, Läufer und Heidenheim. Vielen kann meiner Spieler. Der Orgateam und der Schwampfende Gruß, H.
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Bruder Buck erstellte einen Club: Hirams (Dirk) Trauerfeier, Organisation der Teilnehmenden
Heute
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Ein Grund für M-LvD: 2m Regeln kennen...
Wer auch immer der "PV-Verlag" ist. Dass Rechte fehlen, ist wohl ein Gerücht, das immer wieder die Runde macht, aber wohl nicht stimmt (und ja, auch ich habe das wiederholt). Bis auf die Lizenzausgaben von Midkemia (wovon nur Corrinis überhaupt für Midgard erschienen ist, der Rest war noch für Magira), wo schlicht nicht über eine Neuauflage gesprochen wurde, fehlen anscheinend keine Rechte.
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Würfeln oder spielen?
was ich durch die letzten gefühlt dreißig Beiträge gelernt habe: LARP und Pen and Paper Rollenspiel unterscheiden sich in wesentlichen Punkten (no Shit, Sherlock) Tja, das war's
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Würfeln oder spielen?
Naja, die Kommentarspalten im Internet zeigen eher das Gegenteil. Aber man kann natürlich nicht intelligente Figuren unterschiedlich darstellen. Als jemand, der merkt, dass er zu etwas nichts weiß und still ist. Oder auch als jemand, der trotzdem ein großes Ego hat und halt dann Blech redet, obwohl er nichts weiß. Letzteres mache ich ab und an bei einem meiner nicht intelligenten Charaktere. Der fabuliert halt dann (meist falsche) Zusamenhänge, so wie er glaubt, sie verstanden zu haben. Allerdings würfle ich da auch öfter für mich auf die Intelligenz und wenn ich den Wurf schaffe, bringe ich auch die Idee ein, die ich als Spieler habe. Wenn nicht, ist die Figur entweder still, weil sie erkennt, dass sie das nicht versteht, oder redet eben Unsinn.
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Würfeln oder spielen?
Sorry, aber die Trennung Showing und Telling funktioniert im Pen und Paper einfach nicht. Ich sitze nicht in der Gewandung meines Charakters am Spieltisch, noch habe ich dessen Größe und Aussehen oder gar dessen Fertigkeiten, folglich muss ich eine kurze Beschreibung - also "Telling" - liefern, damit die anderen grob wissen, mit wem sie es zu tun haben. Der Rest ergibt sich dann aus dem gemeinsamen Spiel. Durch KI könnte man natürlich ein Bild seiner Spielfigur erzeugen und sogar einen ganzen Comic, aber ich käme mir echt komisch vor, wenn mir jemand sein Bilderalbum vor die Nase hielte, um mir seine Spielfigur vorzustellen. Und wenn wir mal genau sind, dann ist die Beschreibung, wie genau man eine soziale Fertigkeit einsetzt, nichts anderes als "Telling". Wir drehen ja keinen Film. Und das ist ja inzwischen ein Kritikpunkt bei vielen Filmen und Serien, dass die Akteure immer mehr ihre Handlungen erzählen, also Telling betreiben, damit Handynutzer der Handlung blind folgen können. Im LARP sieht die Sache halt anders aus: Gewandung, Maskierung, Schminke und Polsterwaffen sind da ja Pflicht, dann zeigt man noch bestimmte charaktertypische Verhaltensweisen und so und nur so, ist der Begriff "Showing" sinnvoll.
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Würfeln oder spielen?
Mir ist kein anderer Steuermechanismus eingefallen außer einfach Blödsinn zu reden. Und ich glaube, dass unintelligente Figuren durchaus erkennen können, wenn sie zu einem Thema nichts beitragen können.
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Lanitianisches Komplott
Wie versprochen, hier noch ein paar Spielhilfen für den Abenteuerschauplatz Lanitia, die in erster Linie für die Spielleitung gedacht sind. Handout_Spielhilfen_Lanitia_2026.pdf
- Tanz der Träumenden
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Dann hast du dich zumindest missverständlich ausgedrückt. Aber gut, insgesamt hast du schon recht. So gesehen hat auch die Wärmepumpe keine Effizienz von über 100%. Es kommt nur mehr Wärmeenergie raus, als wir an Strom reinstecken. Der dafür noch benötigte Energie kommt halt aus der Umgebung. Mehr als 100% Effizienz muss das System übrigens nur haben, wenn es sich um ein geschlossenes System handelt. Das wird zwar angedeutet ("Himmel verdunkelt"), aber nie final erklärt. Die Menschen holen ja auch noch Energie aus dem Erdkern. Wer sagt dir, dass die Maschinen das nicht auch tun? Insofern gibt es schon Erklärungsmodelle, ist die Frage, ob man das wirklich braucht oder man die Prämisse des Dramas der Filme einfach hinnimmt.
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Ein Grund für M-LvD: 2m Regeln kennen...
Es hat seinen Grund, warum Ulisses Thomas Römer mit der Kompilation des DSA Lore beauftragt hat, um es auf ein für Autor*innen erfassbares Maß zu entschlacken, Widersprüche zu entfernen etc. Die haben tatsächlich das Problem, dass selbst langjährige Autoren kaum noch schaffen, friktionsfrei durch die Lore zu reisen. Was im Ende dann wieder das ermöglichen soll, was @Muahdib zu DSA schrieb: eine reiche, in sich konsistente Welt, aus der man schöpfen kann.
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Lanitianisches Komplott
Wow! Bombastisch! Vielen Dank für dieses tolle Geschenk an die Midgard Gemeinde!!!
- Tanz der Träumenden
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Ein Grund für M-LvD: 2m Regeln kennen...
Dann ist ja gut 😃
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Ein Grund für M-LvD: 2m Regeln kennen...
Du irrst dich, ich habe gerade durch Muahdibs Beitrag einige interessante Aspekte erfahren. Das Aufhängerargument ist mMn geklärt.
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Ein Grund für M-LvD: 2m Regeln kennen...
Ich verstehe nicht so Recht, um was es in diesem Faden eigentlich gehen soll. Ich meine zwischen den Zeilen ein Bedürfnis zu lesen, Frust loszulassen, das Thema scheint mehr der Aufhänger. Irre ich mich?
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Lanitianisches Komplott
Ich kann mich den Reaktionen nur anschließen: ich bin absolut überwältigt von dem Umfang und der Darstellung, von den Details und Eurer Hingabe für dieses Projekt !!! Ein Dankeschön "von hier bis in die Unendlichkeit und noch viel weiter" allen Mitwirkenden !!!!
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Ein Grund für M-LvD: 2m Regeln kennen...
haha schon wieder A und E ... Naja der eine sieht das so der andere so ... Der eine hat halt gerne feste Rahmenbedingungen aus denen er schöpfen kann der andere schreibt einfach eine Geschichte und biegt sich etwas Welt zurecht. Bei DSA hast halt für viele Orte Beschreibungen was dort so alles ist und kannst es einfach umsetzen... bei Midgard musst dir halt noch ausdenken wo welche Kneipe ist .. wie sie heisst ... genauso für Namen von Personen. Das macht halt das Schreiben vielfältiger aber auch komplizierter.
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Lanitianisches Komplott
Hm ich weiß nicht. Ich bleibe glaube ich lieber bei diesem Lanitia, das ich liebgewonnen habe. Aber danke für dein Feedback!
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ChatGPT / KI abseits des RPG
Bei einer regenerativen - nachwachsenden - Energiequelle braucht man die neuronal verbrauchte Hülle doch nicht mehr, oder findet gar einen sinnvollen sekundären Verwendungszweck? Der Wirkungsgrad Energieaufnahme (Nahrung) vs Abgabe (Wärme) ist bei über 70% (im Ruhezustand). Wenn die biologische neuronale Leistung nicht ausreicht, früher als später ... Aber braucht man die Wärme? Unter dem Strich doch effizient prima für das planetare Klima.
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Lanitianisches Komplott
Oh, wie schön. Jetzt gibt es die "Schöne" und "Prächtige" in zweierlei Gestalt. Der Kundige macht aus zweien eins und findet so selbst den Weg ins lanitianische Glück.
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Die Aschekrone
**** Und hier kommt mal eine wirklich gruselige Gruppe - Ihr seid gewarnt **** Magie nicht ausgearbeitet, reine Rohlinge - im wahrsten Sinne des Wortes. Das so etwas von einer KI kreiiert wird, finde ich schon hart. Dragomir „Wurzelfäule“ Svarin – Dunkeldruide, Grad 5 Dragomir war ursprünglich Hüter eines abgelegenen Hains. Als Holzfäller mehrere alte Bäume schlugen, beschränkte er sich nicht darauf, die Verantwortlichen zu bestrafen. Er vergiftete den Brunnen der gesamten Siedlung. Elf Menschen starben, darunter vier, die mit der Rodung nichts zu tun hatten. Dragomir bereut das nicht. Seine einzige Kritik lautet, dass der Wald dadurch ebenfalls belastet wurde. St 57, Gs 65, Gw 73, Ko 71, In 80, Zt 86, Au 48, pA 76, Wk 89 B 24; LP 16; AP 30 Abwehr +13; Resistenz +13/+13; Zaubern +13 Angriffe: Sichel +10 (1W6+1), Speer +10 (1W6+2), Schleuder +9 Fertigkeiten: Naturkunde +13, Pflanzenkunde +13, Überleben +12, Tierkunde +11, Spurenlesen +11, Heilkunde +9, Schleichen +9, Menschenkenntnis +9, Landeskunde (Moravod) +11, Wahrnehmung +6 Sprachen: Moravisch +18, Waelska +8. Seine Magie konzentriert sich auf Pflanzen, Verfall, Tiere, Nebel, Gifte und das Verformen der natürlichen Umgebung. Wo ein gewöhnlicher Druide versucht, einen Wolf zu beruhigen, würde Dragomir ihn eher auf einen Menschen hetzen. Warum er verachtenswert ist: Für Dragomir besitzen Menschen keinen besonderen moralischen Wert. Ein Bauer, ein Hirsch und eine alte Eiche sind Bestandteile desselben natürlichen Gefüges. Der Unterschied: Die Eiche richtet seiner Meinung nach gewöhnlich weniger Schaden an. Kollateralschäden akzeptiert er entsprechend leicht. Er hat außerdem mehrfach Menschen lebendig an Bäumen festgebunden und sie dort der Natur „zurückgegeben“. Besonderheit – Schwarzer Hain: Dragomir führt einen Beutel mit Erde seines zerstörten Hains mit sich. Bei wichtigen Ritualen mischt er einen Teil davon unter die örtliche Erde. Langfristig möchte er einen neuen Hain erschaffen – ausdrücklich einen Ort, an dem Menschen nur geduldet werden. Gruppenbindung: Seine Gefährten betrachtet er nicht unbedingt als Freunde, sondern als sein Rudel. Wer zum Rudel gehört, wird vehement verteidigt. Ein Fremder, der einen Gefährten verletzt, hat nach Dragomirs Verständnis gerade einen natürlichen Feind geschaffen. Cyrvalan Schattenzweig – Schwarzalb, Grad 5 Cyrvalan stammt aus einer schwarzalbischen Gemeinschaft, aus der er nicht wegen seiner Grausamkeit verstoßen wurde. Er wurde verstoßen, weil er verlor. Bei einem Machtkampf verriet er seinen älteren Bruder, ließ zwei Rivalen vergiften und verkaufte den Aufenthaltsort einer verwandten Familie an deren Feinde. Als sein Plan aufflog, floh er an die Oberfläche. Dort gibt er sich manchmal als ungewöhnlich blasser Elf aus. St 48, Gs 91, Gw 88, Ko 62, In 82, Zt 76, Au 92, pA 83, Wk 70 B 27; LP 15; AP 29 Abwehr +14; Resistenz +12/+13 Angriffe: Langschwert +11 (1W6+2), Dolch +11, Bogen +12 Fertigkeiten: Schleichen +13, Tarnen +12, Menschenkenntnis +12, Verstellen +12, Beredsamkeit +11, Spurenlesen +10, Gassenwissen +10, Schlösser öffnen +10, Akrobatik +10, Zauberkunde +9, Wahrnehmung +8 Sprachen: Dunkle Sprache +18, Moravisch +13, Albisch +10, Elfisch +10. Cyrvalan bevorzugt Dunkelheit, Hinterhalte und psychologischen Druck, ist aber ausdrücklich kein reiner Meuchler. Im direkten Kampf ist er ein gefährlicher Kämpfer. Warum er verachtenswert ist: Cyrvalan empfindet Loyalität nach unten als Verschwendung. Diener existieren zum Benutzen. Schwäche ist für ihn keine Entschuldigung, sondern ein Fehler. Er hat einmal einen Gefangenen freigelassen, nachdem dieser ihm sämtliche Informationen gegeben hatte. Danach ließ er ihm die Augen ausstechen. Seine Begründung: „Ich versprach Freiheit. Nicht Sehkraft.“ Besonderheit – Ästhetische Grausamkeit: Cyrvalan mag keine primitive Gewalt. Er bevorzugt Erniedrigung, Angst und sorgfältig gewählte Strafen. Ein Gegner soll verstehen, warum er verliert. Gruppenbindung: Schwarzalbisch geprägt unterscheidet er scharf zwischen den Eigenen und allen anderen. Hat sich die Gruppe als sein Haus, seine Jagdgemeinschaft oder seine Ersatzfamilie etabliert, wird Verrat innerhalb dieses Kreises für ihn fast undenkbar. Nicht aus Liebe. Aus Stolz. „Niemand außer mir darf schlecht über meine Menschen sprechen.“ Borun „Der lachende Prophet“ Vesk – Chaospriester, Grad 5 Borun verehrt keinen Gott, der Ordnung, Mitgefühl oder Verlässlichkeit besonders hoch einschätzt. Sein Glaube besagt, dass Ordnung eine Lüge der Schwachen sei. Gesetze, Ehen, Titel, Eigentum und gesellschaftliche Rollen seien Käfige. Erst wenn diese zerbrechen, zeige sich der wahre Mensch. Borun hilft beim Zerbrechen. St 64, Gs 59, Gw 61, Ko 78, In 69, Zt 88, Au 52, pA 91, Wk 94 B 23; LP 16; AP 32 Abwehr +13; Resistenz +14/+14 Zaubern +14 Angriffe: Streitkolben +10 (1W6+2), Dolch +8 Fertigkeiten: Beredsamkeit +13, Menschenkenntnis +12, Verstellen +11, Landeskunde +10, Zauberkunde +10, Gassenwissen +10, Anführen +10, Heilkunde +8, Wahrnehmung +6 Sprachen: Moravisch +18, Albisch +10, alte Kultsprache +9. Seine Zauber drehen sich um Furcht, Verwirrung, Beeinflussung, Schutz vor fremder Magie und chaotische Veränderungen. Warum er verachtenswert ist: Borun zerstörte einmal eine funktionierende Dorfgemeinschaft lediglich, um seine Glaubenslehre zu beweisen. Er verbreitete drei unterschiedliche Gerüchte: Der Müller vergifte Mehl. Der Dorfälteste stehle Steuern. Die Hebamme sei eine Hexe. Keines davon stimmte. Nach neun Tagen waren zwei Menschen tot und zwölf Familien hatten das Dorf verlassen. Borun bezeichnete das Experiment als: „außerordentlich aufschlussreich.“ Er empfindet Schuldgefühle durchaus – betrachtet sie jedoch als weitere Fessel, die überwunden werden müsse. Besonderheit – Versuchung: Borun versucht Menschen lieber zu verderben, als sie zu töten. Für ihn ist ein rechtschaffener Priester, der aus eigenem Entschluss stiehlt, ein größerer Triumph als zehn erschlagene Gegner. Gruppenbindung: Er respektiert freiwillige Bündnisse paradoxerweise sehr stark. Eine Gruppe, die sich ohne Gesetz, Krone oder Kirche füreinander entschieden hat, entspricht sogar seinem Ideal. Einen Gefährten zu versklaven oder dessen freien Willen dauerhaft zu brechen wäre für Borun tatsächlich eine Sünde. Einen Feind dazu zu bringen, seine Überzeugungen selbst zu verraten, dagegen nicht. Kasimir Volchenko – Dämonenbeschwörer, Grad 5 Kasimir besitzt ein kleines schwarzes Buch. Darin stehen 43 Namen. Keine Dämonennamen. Menschen. Jeder von ihnen wurde irgendwann benutzt, um etwas zu beschwören, zu bannen oder zu bezahlen. Nicht alle sind dabei gestorben. Manche hätten es vermutlich bevorzugt. St 33, Gs 70, Gw 54, Ko 54, In 93, Zt 97, Au 41, pA 67, Wk 88 B 24; LP 14; AP 26 Abwehr +12; Resistenz +12/+14; Zaubern +14 Angriffe: Dolch +8, Stab +8 Fertigkeiten: Zauberkunde +14, Alchimie +12, Lesen von Zauberschrift +13, Menschenkenntnis +10, Verstellen +10, Landeskunde +9, Heilkunde +8, Pflanzenkunde +8, Wahrnehmung +6 Sprachen: Moravisch +18, Albisch +10, Vallinga +9, zwei seltene Ritualsprachen jeweils +7. Kasimir beschäftigt sich mit Beschwörung, Bannung, Schutzkreisen und der Manipulation fremder Wesen. Warum er verachtenswert ist: Kasimir weiß sehr genau, was Dämonen Menschen antun können. Er beschwört sie trotzdem. Nicht aus Verzweiflung. Nicht aus Unwissen. Aus Überzeugung. „Feuer verbrennt Menschen. Trotzdem benutzt jeder einen Herd.“ Für ein wichtiges Ritual entführte er einst einen Straßenräuber und verwendete dessen Lebensenergie als Schutzkomponente. Kasimir verteidigt diese Tat bis heute damit, dass der Mann ein Verbrecher gewesen sei. Er hat nie untersucht, ob die Anschuldigungen tatsächlich stimmten. Besonderheit – Vier Verträge: Kasimir besitzt derzeit vier laufende Vereinbarungen mit außersphärischen Wesen. Keine davon gibt ihm einfach kostenlose Macht. Einer schuldet ihm einen Dienst. Einem schuldet er einen Namen. Einem hat er versprochen, irgendwann eine bestimmte Tür zu öffnen. Vom vierten behauptet Kasimir, der Vertrag sei beendet. Das stimmt (vielleicht) nicht. Gruppenbindung: Dämonen suchen Schwächen. Kasimir weiß deshalb besser als fast jeder andere, dass eine stabile Gruppe Schutz bedeutet. Er würde einen Gefährten nicht einem Dämon opfern. Nicht aus Moral. Denn damit würde er jedem beschworenen Wesen zeigen, dass seine engsten Bindungen verhandelbar sind. Das hält Kasimir für ausgesprochen dumm. Direkte Verbindungen zu Asmalach. Severin „Der Samtene“ Malenkow – sadistischer Finstermagier, Grad 5 Von allen fünf ist Severin vermutlich derjenige, den die meisten Spieler am schnellsten hassen würden. Denn Severin besitzt keine große Rechtfertigung. Keine tragische Religion. Keine verdorbene Naturphilosophie. Keine schwarzalbische Kultur. Er genießt es schlicht, wenn andere Angst vor ihm haben. Und noch mehr genießt er den Augenblick, in dem Menschen erkennen, dass er ihnen wehtun könnte. St 39, Gs 77, Gw 66, Ko 61, In 89, Zt 95, Au 74, pA 92, Wk 84 B 24; LP 15; AP 28 Abwehr +12; Resistenz +12/+14; Zaubern +14 Angriffe: Rapier +9 (1W6), Dolch +9 Fertigkeiten: Menschenkenntnis +13, Beredsamkeit +12, Verstellen +12, Zauberkunde +13, Gassenwissen +10, Landeskunde +10, Alchimie +9, Schätzen +9, Wahrnehmung +6 Sprachen: Moravisch +18, Albisch +11, Vallinga +8. Seine Magie bevorzugt Furcht, Schmerzen, Schwächung, Beherrschung, Illusionen und Finsternis. Warum er verachtenswert ist Severin foltert nicht primär, um Informationen zu erhalten. Manchmal stellt er Fragen, deren Antworten er längst kennt. Er möchte lediglich hören, wie lange das Opfer versucht zu lügen. Er hat Gefangene gegeneinander ausgespielt, Menschen absichtlich Hoffnung gemacht und diese Hoffnung anschließend wieder zerstört. Seine Lieblingsmethode ist nicht körperlicher Schmerz. Es ist die Wahl. „Du kannst jetzt gehen. Aber dann bleibt dein Bruder hier.“ Severin möchte sehen, was Menschen auswählen. Besonderheit – Der Samtene Severin ist beinahe immer höflich. Er schreit selten. Er flucht kaum. Er bedankt sich bei Gefangenen. Nach einem Verhör lässt er Wasser bringen. Gerade dadurch wirkt er erheblich unangenehmer als ein tobender Folterknecht. Seine Grenze Hier würde ich für eine spielbare Version allerdings eine harte Metaregel einbauen: Severins Sadismus richtet sich niemals gegen Gruppenmitglieder. In der Spielwelt erklärt er das anders: Severin betrachtet seine Gefährten als Eigentum seiner sozialen Sphäre. Nicht tatsächlich als Sklaven, sondern eher: „Ihr gehört zu meinem Tisch. Niemand beschädigt etwas, das an meinem Tisch sitzt.“ Er würde einen Gefährten retten, sich für ihn in Lebensgefahr begeben und dessen Tod brutal rächen. Er kann denselben Abend allerdings einen Gefangenen quälen, ohne einen moralischen Widerspruch zu erkennen. Damit ist er wahrscheinlich der unangenehmste, aber zugleich spielbarste echte Bösewicht der fünf.
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Würfeln oder spielen?
Nein, das tue iich nich. Woraus schließt Du das? Lies nochmal was ich geschrieben habe.
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Die Aschekrone
Auch dieser Artikel dürfte nicht für alle geeignet sein. Und anbei die Hintergrundgeschichte des Chaospriesters Picucatl, den ich seinerzeit in der Kampagne gespielt hatte: Auszug aus der Hintergrundgeschichte: Picucatl, genannt Picu, wuchs gut behütet in einer der reicheren Familien in Nahuapan auf. Geboren wurde er in einer sternklaren Nacht, bei der während der Geburt sich eine kleine Wolke über Nahuapan schob und den Blick auf die Sterne kurz verdunkelte. Die Sternkonstellation wurde von einem Deuter fälschlicherweise für ein gutes Zeichen gehalten, was auf Kraft und Ehre hindeutet. Seine Mutter Choca-Nenen (Kakao Puppe) war eine sehr hübsche Frau und angesehene Händlerin, die auf dem großen Markt (Tiaquiz) als Großhändlerin mit Kakao und Mais handelte. Sie war ca. 1.5m groß, von eher zierlicher Gestalt und hatte immer ein freundliches Lächeln auf den Lippen. Zudem war sie ein sehr beliebtes Mitglied der Händlergilde (Pochteca) und man munkelte mehr oder weniger offen, dass sie über kurz oder lang in die Führungsebene der Pochteca aufgenommen werden sollte. Der Vater Pocuia-Chimalli (Rauchender Schild) war als Ordenskrieger (Hualpaq) des Iquibalam häufig mit entsprechenden Aufträgen in Nahuatlan unterwegs und konnte sich meistens nur wenig um Picucatl kümmern. Seine manchmal mürrische Art verschreckte den einen oder anderen Bekannten. Die Freunde wussten aber, dass er mehr oder weniger nur ein tapsiger und zu groß geratener Bär war (er war immerhin 1.72m groß, breit und muskulös). Seine Aufträge führten ihn sogar einmal bis zu den Feuerinseln. Einer der Streitpunkte zwischen den beiden war zum Beispiel, dass er sich kaum von seinem geweihten Maquahuitl trennen konnte. So wuchs Picu gut behütet auf dem großen Markt auf und die Begriffe des Handels, das Feilschen und Handeln wurde ihm schnell vertraut. Seine Freunde nannten ihn auch manchmal Chilucatl (Flinker Rechner). Picu war ein freundliches und ruhiges Kind, welches sich allseits großer Beliebtheit erfreute. Sein bester Freund war Ancunfuncal, ein kleiner und gewitzter Junge von nebenan, mit dem er so manchen Streich durchzog und immer wieder einige Kakaobohnen ergatterte. Ein anderer Freund war ein alter Federflechter, Huancaltlan, der auf dem Markt immer Geschichten erzählte und seine griesgrämige Frau versuchte in der Zeit, seine Federarbeiten zu verkaufen. Ob seine Federarbeiten nun wirklich magische Wirkung hatten oder nicht, hübsch waren sie allemal. Und selbst die Priester des Iquibalam kauften regelmäßig Ihre Federn und Schmuckarbeiten bei Huancaltlan. In seiner Jugend genoss Picu dann an der Yolicalli eine grundsolide Ausbildung in Ballspiel, dem Musizieren mit der Trommel und den im Tempel üblichen Gruppentänzen, die er mit großer Begeisterung ausführte. Beide Eltern bestärkten Picu in dem Glauben an Iquibalam und dass die Iquibani (Priester des Iquibalam) die rechtmäßigen Vertreter des Glaubens waren. Die regelmäßigen Opferungen der Xochimiqui (Blumenkinder, Menschenopfer) erschienen ihm mit der Zeit als ganz normal. Er fragte zwar regelmäßig nach, warum die Menschen geopfert wurden, aber die ruhigen und fundierten Antworten seiner Mutter konnten seine Bedenken immer wieder in Luft auflösen. Ancunfuncal hatte diese Bedenken nicht und betete regelmäßig zu Iquibalam und wollte später ein Priester werden. Für ihn waren diese Gelegenheiten eher kleine Volksfeste, die einfach dazugehörten. Bei den Ballspielen und anderen Übungen (Nyu-Bolo) tat sich Picu nie besonders hervor und war mehr oder weniger stets der schlechteste seiner Gruppe. Beim Ballspiel wurde er daher fast immer als letzter gewählt und mit der Zeit ärgerte er sich doch darüber. Als es dann darum ging, welchen Beruf Picu einmal ergreifen sollte kam es zum Streit zwischen den Eltern: Der Vater wollte, dass Picu als Krieger Dienst tut. Aufgrund der körperlichen Fähigkeiten von Picu war dies schlichtweg kaum möglich und Picu hat wesentlich mehr Talent als Händler gezeigt. Picu musste viele Monate lang ein sehr hartes und gründliches Training durch den Vater über sich ergehen lassen. Nachdem die Erfolge aber eher dürftig blieben, hatte der Vater ein Einsehen und murmelte etwas von einem "verweichlichten Murmel- und Bohnenschubser, der mit Müh' und Not seinen Mais selber kauen konnte." Solche Äußerungen waren natürlich nicht gerade geeignet, sein Selbstvertrauen zu stärken und er wandte sich wieder seinen besseren Fähigkeiten zu. In der Calmecalli (Priesterschule) wurde Picu dann auf magisches Potential geprüft und wurde auf Grund des zu hohen Zaubertalents nicht zugelassen (s.S.140 Nahuatlan QB). Diese Ablehnung ließ Picu das erste Mal an den Lichtgöttern und den Priestern zweifeln. Bei der Prüfung wurde er von einem Priester durch einen Tempel geführt und schon beim Betreten des Tempels mit all seinen Sonnen- und Feuersymbolen stellten sich seine Nackenhaare auf. Er konnte quasi die Macht, die dieser Tempel ausstrahlte, fühlen und teilte dies dem Priester auch mit. Der Priester Fuoranacal war sehr beeindruckt von seinen sensorischen Fähigkeiten, seiner Ausbildung und führte ihn tiefer in den Tempel herein, um ihm einige Artefakte zu zeigen. Picu sah die entsprechenden Artefakte und weigerte sich auch nur in die Nähe davon zu gehen. Der Priester redete noch beruhigend auf Picu ein, aber es half alles nichts, Picu floh fast aus dem Tempel. Später testete der Priester dann noch einen Zauberspruch an Picu, den dieser beinahe mühelos abschütteln konnte. Daraufhin teilte ihm Fuoranacal dann mit, dass er aufgrund seiner Fähigkeiten nicht geeignet sei, die Ausbildung im Tempel zu erhalten und wünschte ihm alles Gute. Bei einer Gelegenheit einige Wochen später erzählte Fuoranacal bei einer Schale leicht angegorener Milch von diesem Ereignis seinen Kollegen. Die Ablehnung auf Grund zu hohen Talents kam dadurch einem anderen Nahuatlani zu Ohren: Tlitectic-Mixtli (Dunkle Wolke) war zu der Zeit als Informant der Caotxil (Priester des Camasotz) und interessierte sich für Picu und beobachtete ihn die nächsten Jahre. In den nächsten Jahren kam es immer wieder zu kleinen Begebenheiten (z.B. bei offiziellen Opferungen), dass Picu unbekannte Personen in seiner Nähe leise Bemerkungen machten, die das Vorgehen in Zweifel zogen. Picu zweifelte weiter, wurde aber von seinen Iquibalam-treuen Eltern immer wieder überzeugt, dass alles seine Richtigkeit hat. Im 20. Lebensjahr wurde Picu volljährig und schloss seine Ausbildung in der Pochteca mit Erfolg ab. Seine Mutter war inzwischen in den Führungskreis selbiger aufgestiegen. Tlitectic-Mixtli konnte nun absehen, dass Picu bald als Fernhändler außerhalb von Nahuatlan aktiv sein würde. Also setzte er seinen Plan in die Tat um. Der Vater von Picu machte nach einem Abend mit zuviel Octli (leicht alkoholisches Getränk aus Maguey-Saft) Bemerkungen, die dem Leiter der Telpochcalli (Kriegerschulen) und den Priestern weitergetragen wurden. Tlitectic-Mixtli sorgte damit dafür, dass der Vater von Picu in Ungnade fiel und als Opfer für die Lichtgötter diente. Der ganze Vorgang wurde teilweise bekannt und durch die Demütigungen durch den Vater und die aktuellen Probleme distanzierte er sich noch weiter von seinen Eltern. Durch den Verlust des Vaters wurde Picu nicht gerade in dem Glauben gestärkt. Tlitectic-Mixtli lernte dann nach einiger Zeit die Mutter kennen und konnte er sie für sich gewinnen (Verführen, Liebeszauber). In der nächsten Zeit nahm er dann langsam Einfluss auf Picu in einer Weise, die seiner Mutter gar nicht gefiel. Etwas später wurde dann ein Fall von Korruption in der Pochteca bekannt und die belastenden Unterlagen wurden in der Schrift von Choca-Nenen gefunden. Damit konfrontiert, stritt sie alles ab. Während der Untersuchung tauchten dann weitere Beweise auf, die sie noch weiter belasteten. Vor einem ordentlichen Gericht wurde sie dann für schuldig befunden und im Namen von Iquibalam zum Tode verurteilt (trotz aller Fürsprache von Freunden und Picu). Nach der Opferzeremonie schwor Picu im jugendlichen Übermut Rache und alles zu tun, um die Herrschaft der ungerecht herrschenden Priesterschaft zu brechen. Tlitectic-Mixtli hatte dann leichtes Spiel, Picu davon zu überzeugen, dass die Herrschaft durch die Iquibalam nicht gerecht ist und er ihm dabei helfen würde, seine Eltern zu rächen. Dazu zogen sie innerhalb von Nahuapan erst einmal in ein Haus in einem anderen Stadtteil um. Er riet ihm allerdings stark davon ab, etwas in der Öffentlichkeit gegen die Iquibalam zu unternehmen, da sie unverändert stark und mächtig sind. So war Picu der immer noch allseits bekannte und beliebte junge Mann von nebenan, der die Grundzüge des Fernhandels in der Pochteca erlernte. Die Pochteca machte sich natürlich auch ihre Gedanken und wollte ihn möglichst bald in das Ausland schicken, damit er auf andere Gedanken kommt. Während dieser Zeit erhielt Picu tagsüber das Training für den angehenden Fernhändler (Beredsamkeit, Schauspielern, Geschäftstüchtigkeit, Rechnen, Wagenlenken, Errainisch, Waffen) und abends nahm er mit Tlitectic-Mixtli dann über einen geheimen Weg, der in dem neuen Haus endete, an Versammlungen von Personen teil, die der Herrschaft durch die Priester überdrüssig waren. Was für Kultsitzungen er dort beisaß wurde ihm erst später klar. Die nächsten Monate verliefen ruhig und alle wunderten sich, warum Picu morgens immer so müde auf der Arbeit erschien, aber fast alle schoben es auf den Verlust der Eltern und Depressionen. In diesen Monaten erhielt Picu dann von Tlitectic-Mixtli ein Training in menschlicher Anatomie und wie man einen Gegner am besten ausschaltet (Meucheln). Dieses Training fand in einer Kammer in der Nähe der verborgenen Versammlungshalle statt und war sehr gründlich. Picu stellte sich beim Lernen alles andere als geschickt an und hatte seine liebe Mühe, diese Fähigkeit überhaupt zu lernen. Nach 6 Monaten teilte ihm Tlitectic-Mixtli dann mit, dass er bereit sei. Die Versammlung teilte ihm mit (und inzwischen wusste er auch, was für eine Versammlung dies hier war), dass er, um richtiges Mitglied zu werden, sein Blut regelmäßig dem Camasotz anbieten muss und er einen der Verräter (der Richter), der seinen Vater und seine Mutter denunziert hatte, heimtückisch mit einem rituellen Dolch umzubringen habe. Berauscht von der Möglichkeit der Rache und begierig seine neuen Fähigkeiten zu testen, schlich er sich in die Nähe, beobachtete mehrere Tage. Bei einer passenden Gelegenheit schlug er zu. Der erste Schlag war tödlich, aber der Gegner konnte sich noch drei Runden wehren, in denen er Picu ebenfalls schwer verletzte. Aber Verdacht fiel auf einen Maisbauern, der von dem Richter vor zwei Tagen zum Tode auf den Opferstein verurteilt worden war und den Richter bei der Verhandlung bedroht hatte. An die Geschichte vor vielen Monaten dachte niemand mehr und Picu hatte das große Glück, dass ihn niemand gesehen hatte. Schwer verletzt schleppte er sich zurück und wurde danach bei einer Zeremonie (mit erneuten Blutopfer) als Mitglied der Caotxil akzeptiert (die 1W6-1 Punkte Konstituionsverlust (5) sind oben berücksichtigt – Achtung: Nach den Erlebnissen aus „Auf heisser Spur“ sind diese nicht mehr vorhanden). Einer der Anwesenden war in eine schwarze Kutte gehüllt und auch sein Gesicht war nicht erkennbar. Als er ihn erblickte, stellten sich bei Picu alle Nackenhaare auf und er erschauerte. Während der Zeremonie blieb die berobte Gestalt die ganze Zeit still und wurde auch nicht vorgestellt. Die Zeremonie fand dann unter der frei schwebenden Statue von Camasotz statt und dauerte etwa 2 Stunden. Nach der Zeremonie erhob sich die Gestalt, nickte dem Hohepriester zu, erhob eine runzlige Hand, die unter der schwarzen Kutte hervorragte, zeichnete ein Zeichen in die Luft und trat dann durch den sich bildenden weiß-bläulichen Spalt. Später erhielt er dann die entsprechende magische Ausbildung (L/S Alt-Nahua, Lesen v. Zauberschrift, Giftmischen, Grundzauber) und wurde in den nächsten 2 Jahren zu einem wahren Caotxil ausgebildet. Sein erster Auftrag ist nun außerhalb von Nahuatlan die Augen und Ohren offen zu halten, wichtige Informationen der Camasotz-Gemeinschaft zuzuspielen und auf keinen Fall die Tarnung zu gefährden. Offiziell wurde er von der Pochteca nach Ehetaclan geschickt, um die dortigen Verhältnisse zu überprüfen und neue Geschäftsmöglichkeiten zu eruieren.