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Dynamisches Midgard?


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In der aktuellen Diskussion über Autoren und Abenteuer ist als ein möglicher Grund für die geringe Beteiligung die relativ statische Weltenbeschreibung genannt worden.

 

Jetzt frage ich mich, wie ein dynamisches Midgard aussehen könnte. Als größtes Problem sehe ich dabei, dass eine Beschreibung in einem offiziellen Abenteuer oder einem QB immer nur für einen bestimmten Zeitpunkt gilt. Die Entwicklung bis zum nächsten Update ist dann für jede Gruppe anders, bis dann wieder offiziell eine Beschreibung kommt.

 

Für einen Autor bedeutet dies, dass ein Abenteuer mit Bezug auf solche Beschreibungen nur für relativ kurze Zeit "aktuell" wäre. Innerhalb einer privaten Runde mag das noch gehen, aber spätestens bei einer Veröffentlichung mit mehrfachen Testrunden, Lektorat usw. könnte hier der Hintergrund unter den Füssen weggezogen werden.

 

Da würde es nur helfen, wenn einige Leute nur den Hintergrund fortschreiben und die Abenteuer dies als wahrscheinlichen Lösungsweg berücksichtigen. Damit aber die Spieler nicht schon die Lösung kennen, dürften nur wenige Abenteuerautoren hier eingeweiht sein.

 

Für mich als SL, der gerne Abenteure selbst schreibt (wenn auch meist in Form von Notizen, die eine Weitergabe nicht erlauben), wäre das nicht wünschenswert. Was meint Ihr?

 

Solwac

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Ich sehe auch mehr Vorteile darin, dass der Hintergrund relativ statisch bleibt.

 

Ein dynamischer Hintergund hat zu Folge, dass ich mit einer Figur eine Kampagne spiele, welche vielleicht die Welt halb umstürzt, während eine andere Figur davon gar nichts weiß. Der statische Hintergrund ermöglicht es mir, mehrere Figuren zu spielen ohne dass es zu Inkonsistenzen kommt.

 

Viele Grüße

Harry

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Ich finde den von Elsa beschrittenen Weg, wichtige aktuelle Ereignisse auf midgard-online zu veröffentlichen, gut und ausreichend. Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass ich mich recht wenig um die offizielle Geschichtsschreibung auf Midgard schere. Zum einen spielen wir nicht allzu oft mit Kaufabenteuern und wenn wir es den tun, ist es bislang immer gelungen das gekaufte Abenteuer auf unserer Midgardwelt einzubauen. Dazu bedarf es im Zweifel nicht mehr, als ein wenig Fantasie. Diese sollte man bei Rollenspielern voraussetzen dürfen.

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Nebenbei spiele ich auch noch ein klein wenig DSA und da geschieht genau das, was Solwac als problematisch bezeichnet.

Mittlerweile ist die xte Regionalbox für diverse Regionen rausgekommen, weil mal wieder mit einer Kampagne der ganze Kontinent umgekrempelt wurde. Das kann bei Midgard nicht funktionieren, weil dort die Veröffentlichungspolitik eine ganz andere ist.

 

Früher in meiner Anfangszeit als Rollenspieler mit DSA haben wir viele eigene Abenteuer gespielt, weil wir von den aktuellen Ereignissen losgelöst spielen wollten. Dadurch mussten wir dann aber auch fast völlig unabhängig davon spielen, weil sich sonst massive Ungereimtheiten ergeben hätten.

 

Durch die statische Situation auf Midgard kann man ziemlich unproblematisch alte Abenteuer spielen und das in fast beliebiger Reihenfolge (von den Kampagnen abgesehen).

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Der relativ statische MIDGARD-Hintergrund ist aus den von dir schon genannten Gründen notwendig und sollte nicht in großen Schüben verändert werden. Abenteuer, wie "Säulen der Macht" mit der anschließenden, auf dem SüdCon 2005 ausgespielten, Kalifenwahl und das wohl bald erscheinende Abenteuer um die Krönung von Beren MacBeorn in Alba, sind das richtige Maß, kleine Veränderungen zu bringen, die aber keine Quellenbücher umwerfen und dergestalt veralten lassen, dass sich Spieler genötigt sähen, deswegen neue Bücher zu kaufen. Das hielte ich auch für Beutelschneiderei und bin daher ziemlich froh, dass das bei MIDGARD nicht so ist.

 

Was insbesondere Jakob Richter im anderen Strang angesprochen hatte, geht m.E. in eine andere Richtung: Die Spielercharaktere können in den Abenteuern die Veränderungen in MIDGARD herbei führen und sind hierbei eben nicht nur der Spielball von von NSCs herbei geführten Entwicklungen, wie das eben in "Säulen der Macht" der Fall ist.

 

Dieses Ansinnen kann ich sehr gut verstehen, es ging mir in meiner Heimrunde nämlich auch irgendwann auf den Keks, mit meinem Charakter (bzw. die ganze Gruppe) fortwährend von fremden Mächten, die Politik machen, wie Bauern auf dem Schachbrett gezogen zu werden. Der Teil, der mich Einfluss nehmen lies, die Möglichkeiten zur Einflussnahme, die ich, bzw. mein Charakter hatten, das hat mit gefallen (weil ich auch einen entsprechenden Charaker spiele)!

 

Aber das Gefühl, man kann Entwicklungen in den Abenteuern, die im Hintergrund laufen, überhaupt nicht beeinflussen, ja es ist vom Abenteuer-Verfasser nicht gewollt, dieses Gefühl der Ohnmacht kann ganz schön frustrieren. Man will ja als Spieler - und auch die Charaktere (sind ja meist Egomanen...) - der Handlungstragende, der Handelnde und nicht der herum geschubste sein (was ja insbesondere bei der "Zwei-Welten-Kampagne" der Fall ist).

 

Grüße

 

Bruder Buck

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[...]Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass ich mich recht wenig um die offizielle Geschichtsschreibung auf Midgard schere. Zum einen spielen wir nicht allzu oft mit Kaufabenteuern und wenn wir es den tun, ist es bislang immer gelungen das gekaufte Abenteuer auf unserer Midgardwelt einzubauen. [...]

Dem kann ich mich nur anschließen. Wenn ein Abenteuer ein Abweichen von der offiziellen Geschichtsschreibung bedeuten würde, dann handelt es sich halt um eine Ungenauigkeit in der Überlieferung. :dunno: Im Zweifel ist es so passiert, wie es die Abenteurer erlebt haben, nicht wie es die Geschichtsschreiber später zu Papier gebracht haben. Solche Fehler passieren doch laufend. ;)

 

Edit: Dieser Strang steht im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion.

 

Norgel

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Ich denke es muss ja auch nicht immer der "große Krieg" zwischen zwei Staaten oder albischen Königsclans sein. Die RL-Geschichte bestand ja auch nicht unentwegt aus Bürgerkriegen und Schlachten. Die Ereignisse aus der "Kehrseite der Medaille", im "Thronerben" oder in Worming haben ja durchaus Dynamik. Mit ähnlichen Dingen ergänze ich auch "unser Alba". Verbunden mit kleineren Clankriegen, die das politische Gleichgewicht jedoch nicht aus der Waage bringen (beispielsweise werden die MacFeochs bei uns in naher Zukunft zu den landlosen Clans gehören und es wird zu Ärger auf bzw. um die Hjalta Inseln kommen), sorgen in meinen Augen für genug Bewegung. So bleiben auch gekaufte Abenteuer spielbar, wenn man ab und an mal einen Namen austauscht.

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Ich denke, dass eine statische Beschreibung recht unproblematisch und leicht zu handhaben ist. Wenn ich es dann für eine Gruppe so hinbiegen möchte, dass ich eventuell einen Krieg zwischen Alba und Erainn von Zaun brechen will oder einen Hexenmeister dazu berufe, eine der Küstenstädt zu überfallen, kann ich es ja immer noch machen. Es ist, denke ich, auch viel einfacher eine eigene Kampagne in einer statischen, als in eine sich ständig wandelnden Welt unterzubringen.

 

:grim:

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Nebenbei spiele ich auch noch ein klein wenig DSA).

Du gehst also fremd?! ;)

 

und da geschieht genau das, was Solwac als problematisch bezeichnet.

Mittlerweile ist die xte Regionalbox für diverse Regionen rausgekommen, weil mal wieder mit einer Kampagne der ganze Kontinent umgekrempelt wurde. ).

Dies wäre für mich ein Grund das Spielsystem zu wechseln. :sly:

 

Durch die statische Situation auf Midgard kann man ziemlich unproblematisch alte Abenteuer spielen und das in fast beliebiger Reihenfolge (von den Kampagnen abgesehen).

Dies schätze ich ebenfalls sehr. Wenn wir schon mal ein offizielles Midgardabenteuer spielen, ist es meistens schon uralt. Die Welt Midgard so statisch sie, wie sie ist halte ich für einen der großen Pluspunkte des Spielsystems. :thumbs:

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@BB: Jakob wird sich sicher noch selber melden, aber ich sehe keinen Unterschied für die Folgeabenteuer zwischen Aktionen der Spielerfiguren und denen von NSCs.

 

Es gibt eine Situation vor dem Abenteuer. Dabei gibt es Fakten aus dem QB und welche, die der SL für das Abenteuer erzählt. Nach dem Abenteuer ist etwas geschehen. Sind dabei Fakten aus dem QB geändert worden, dann ist eine Inkosistenz aufgetreten, die sich z.B. beim nächsten Kaufabenteuer oder Con zeigen kann. Dies hat bei kleinen Figuren (z.B. Müller aus einem Dorf, welches nur in einem Abenteuer vorkommt) keine besonderen Folgen, wohl aber bei wichtigen NSC oder bedeutenden Fakten.

 

Wenn sich aber Abenteuer nicht mehr auf solche wichtigen Fakten beziehen, dann hätten sie einen ganz anderen Charakter.

 

Solwac

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Midgard ist eigentlich nicht statisch. Statisch ist nur der Hintergrund für die meisten offiziellen Abenteuer. Konfliktpotential bietet Midgard genug. Mir gefällt es, dass es MIDGARD den Spielleitern weitestgehend überläßt diese schwelenden Konflikte ausbrechen zu lassen.

 

Viele Grüße

hj

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und da geschieht genau das, was Solwac als problematisch bezeichnet.

Mittlerweile ist die xte Regionalbox für diverse Regionen rausgekommen, weil mal wieder mit einer Kampagne der ganze Kontinent umgekrempelt wurde. ).

Dies wäre für mich ein Grund das Spielsystem zu wechseln. :sly:

Da ich mir keine Regelbücher oder Regionalboxen von DSA kaufen muss, weil die in dreifacher Ausführung komplett in unserer Runde vorhanden sind, stört es mich nicht.

In meiner früheren Runde haben wir diese Verkaufspolitik aber auch schon nicht mit gemacht, weil wir einfach im alten Aventurien geblieben sind und die Veränderungen nicht mit gemacht haben.

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@BB: Jakob wird sich sicher noch selber melden, aber ich sehe keinen Unterschied für die Folgeabenteuer zwischen Aktionen der Spielerfiguren und denen von NSCs.

Ja bin ich denn der einzige, der Jakobs "Beschwerde" so interpretiert, wie ich es oben geschriebn habe? :confused:

 

Da geht es doch gar nicht darum, ein "dynamisches" Midgard zu fordern (was für mich, wenn es dann so wäre wie bei DSA, auch ein Grund wäre, das System zu wechseln... wenn ich mich abkochen und abzocken lassen will, dann spiele ich Sammelkartenspiele.... ;) ), sondern darum, dass die Spielercharaktere Einfluss nehmen können und nicht die Brocken von den NSC hingeschmissen bekommen und ihre Heldentaten bitteschön im Verborgenen zu tun haben.

 

Euer

 

Bruder Buck

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In meiner früheren Runde haben wir diese Verkaufspolitik aber auch schon nicht mit gemacht, weil wir einfach im alten Aventurien geblieben sind und die Veränderungen nicht mit gemacht haben.

Ich denke an der Dynamik von Aventurien und den im Vergleich dazu wenigen Veränderungen auf Midgard kann man die unterschiedliche Philosophie bzw. die unterschiedlichen Ziele der Autoren/Verlage erkennen.

 

Bei DSA geht es scheinbar darum, Gewinne zu machen. Wenn man einmal Regelbücher und Regionalbände auf den Markt wirft und die für immer Gültigkeit haben, kann man damit keine Gewinne erzielen. Der Spielerstamm hat irgendwann alle Regionalbände und der Zufluss an neuen Spielern ist zu gering um damit wirtschaften zu können. Also muss man die Stammspieler ebenfalls dazu bewegen, sich neue Bände zu kaufen. Das funktioniert aber nur mit einer gewissen Dynamik.

 

Jürgens erstes Ziel scheint es eher zu sein, ein gutes Rollenspielsystem mit einer möglichst konsistenten und atmosphärisch dichten Welt zur Verfügung zu stellen. Das gelingt aber nur mit kleinen, vorsichtigen Änderungen. Da JEF mit dem Rollenspiel nicht reich werden will, läuft es eben so, wie es läuft.

 

Viele Grüße

Harry

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Ich denke das dynamische an Aventurien ist gerade das, was den Charme an DSA ausmacht und es von anderen Rollenspielen abhebt. Es ist halt immer noch die Seifenoper der Fantasy-Rollenspiele. Für eine Seifenoper muss sich aber ständig etwas verändern, es müssen neue Gesichter her. (Ganz so schlimm wie Sirana erzählte ist es bei DSA mit den Regionalbänden übrigens auch nicht, lediglich die Materialmenge ist wesentlich höher als bei Midgard -- außerdem fiel die letzte Umkrempelaktion auch mit dem Umstieg auf Regelversion 4 zusammen)

 

Midgard will lieber statisch sein, mit geringen Änderungen im Hintergrund. Hat für die Spieler Vor- und Nachteile: den Vorteil, dass sie weniger Material kaufen brauchen, den Nachteil, dass es schwierig ist die SpF als treibende Kraft in offizielle Abenteuer einzubauen. Nachteil ist, dass die Spieler mehr Eigeninitiative zeigen müssen. Da muss jeder selbst wissen, was er will, die perfekte Lösung für alle gibt es nicht.

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Ahoi Freunde.

 

So wie es ist, ist es schon gut. Zwar lach ich auch immer mal wieder gerne darüber, dass in "meinem" Alba König Beren noch immer ein Kind ist (seit gut 15 Jahren), dafür kann ich aber auch jederzeit ältere Abenteuer noch mal spielen. Mir fiel schon folgende "Dynamik" unangenehm auf: Im Abenteuer Die Kinder des Träumers taucht ein NSC auf, der bei mir neulich in Sieben kamen nach Corrinis gestorben ist. Ich muss jetzt hoffen, dass meinen Spielern das später nicht auffällt...

 

Machts gut und haut-wuchtig,

Freund Jan.

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Wobei ich einen Band vom Volumen des DFR oder eines Quellenbuches - falls so etwas machbar wäre - gar nicht so schlecht fände, der für die verschiedenen Regionen politische u.ä. Ereignisse und was so alles dazugehört umfasst.

 

Das würde ich auch wirklich nicht als Abzocke oder derlei sehen.

Grundsätzlich spielen doch fast alle Abenteuer in einem relativ engen Zeitrahmen von ca. 100 Jahren (oder eher sogar deutlich weniger)

 

Ich muß zugeben, daß mir überregionale Konflikte etwas fehlen, aber nun nicht so sehr, daß ich groß anfangen müsste zu jammern oder über Systemwechsel nachzudenken. Hätte auch wenig Probleme damit im eigenen Midgard so etwas selber zu machen - ist halt ohne "Quellenbuch" halt vergleichbar viel Aufwand.

Selbst wenn man dann Kaufabenteuer in der gleichen Region spielt,

sollten sich solche Änderungen vergleichsweise leicht einarbeiten lassen.

 

Mein Fazit:

Eine Art Quellenband "Aktuelle Geschichte" fänd ich toll aber nicht zwingend und innerhalb der nächsten Jahre - wenn sich kein Enthusiast findet - wohl auch kaum zu realisieren.

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Im Abenteuer Die Kinder des Träumers taucht ein NSC auf, der bei mir neulich in Sieben kamen nach Corrinis gestorben ist. Ich muss jetzt hoffen, dass meinen Spielern das später nicht auffällt...

 

Ersetz ihn halt einfach gegen einen anderen...

Bruder / Neffe / ganz anderen....

Ich glaube mich zu erinnern, daß seine Identität nicht gar so wichtig ist,

auch wenn seine Handlungsweise wohl durch die Ereignisse davor wohl leichter verständlich sind.

 

 

-> Man muß bei gelebter Geschichte halt immer mal etwas anpassen.

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Hi.

 

Ganz so schlimm ist es bei DSA nun doch nicht. Obwohl auch ich kritisiere, dass bevor alle Regionalbände neu raus sind, schon die Grundlage "Geographica Aventuria" überholt war/ist. Aber es ist ja nicht so, dass jedes Jahr ein Regionalband überarbeitet raus kommt. Aber es stimmt schon, die Dinger sind kürzer aktuell als bei anderen Systemen.

 

Als "sich-auf-dem-Laufenden-haltenden" muss ich aber sagen, dass mir die DSA-Entwicklungen teilweise schon gefallen. Habe einfach das Gefühl, dass mehr Runden eine gemeinsame Grundlage haben als bei Midgard. Manche NSC´s kennt fast jeder Spieler, die Entwicklung der Welt kann zumeist in Abenteuern selbst miterlebt/-bestimmt werden (leider teilweise mit starker Lenkung seitens des SL).

 

Mir ist das bei DSA zu viel und bei MIDGARD zu wenig. Ein wenig mehr Geschichtsfortschreibung bei MIDGARD würde ich begrüßen, vor allen wenn es um offene Enden geht wie z.b. in Eschar.

 

MIDGARD würde lebendiger erscheinen. Aber ich muss zugeben, alle meine Gruppen sind so weit in der Geschichte hinten, dass wir nie die aktuelle Zeitleiste mitspielen könnten. Ihr seht also, ich bin da selbst zwiegespalten.

 

Gruß

Bernd

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Die Gesellschaften in (auf) Midgard scheinen nicht nur statisch zu sein, Midgard ist ja fast ein Hort des Glücks: Es fehlen weitgehend soziale Konflikte, Hungersnöte, Epidemien etc. Während ersteres für den Alltag als SL ganz hilfreich ist, finde ich letzteres eher schade.

Epidemien und Hungersnöte sind zeitlich begrenzt. Was sollen die in einem Quellenband? Soll da drin stehen, dass im süden Albas gerade die Pest umgeht?

 

Viele Grüße

hj

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@Belchion: Ich wollte die Dynamik in Aventurien nicht unbedingt schlecht machen. Eigentlich macht es Spaß, zur Abwechslung mal richtig große Politik zu spielen (wir sind gerade mitten in der Rückkehr des Kaisers), aber ständig hätte ich da eben keine Lust drauf.

 

Ich kann mich aber auch noch gut an alte Zeiten erinnern, wo der damalige Sl meinte, dass wir dieses und jenes alte Abenteuer nicht spielen könnten, weil mittlerweile Dinge in Aventurien geschehen wären, die dem widersprechen würde.

 

Selbstverständlich kann ich sowas bei MIDGARD auch konstruieren. 40 Fässer Pfeiffenkraut nach Weißer Wolf und Seelenfresser zu spielen funktioniert auch nicht, aber da wusste ich im Voraus, dass es sich um eine Kampagne handelt.

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Epidemien und Hungersnöte sind zeitlich begrenzt. Was sollen die in einem Quellenband? Soll da drin stehen, dass im süden Albas gerade die Pest umgeht?

 

Fände ich gar nicht so falsch.

Derartige Seuchen sind tiefgreifende Einschnitte, die ganze Landstriche entvölkern können und die politische Lage destabilisieren kann.

Resultate könnte sein: Bürgerkrieg, Hexenverfolgung bizarren Ausmaßes, Invasion, etc...

 

(Wenn ich es mir so recht überlege, ich glaube so etwas darzulegen könnte richtig Spass machen ;-) )

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Epidemien und Hungersnöte sind zeitlich begrenzt. Was sollen die in einem Quellenband? Soll da drin stehen, dass im süden Albas gerade die Pest umgeht?

 

Fände ich gar nicht so falsch.

Derartige Seuchen sind tiefgreifende Einschnitte, die ganze Landstriche entvölkern können und die politische Lage destabilisieren kann.

Resultate könnte sein: Bürgerkrieg, Hexenverfolgung bizarren Ausmaßes, Invasion, etc...

 

(Wenn ich es mir so recht überlege, ich glaube so etwas darzulegen könnte richtig Spass machen ;-) )

 

So etwas wäre aber dann doch eher etwas für den Gildenbrief oder?

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