Jump to content

NedDevine

Mitglieder
  • Content Count

    88
  • Joined

  • Last visited

About NedDevine

  • Rank
    Mitglied
  • Birthday 06/25/1976

Contact Methods

  • AIM
    Ned Devine

Recent Profile Visitors

The recent visitors block is disabled and is not being shown to other users.

  1. Leider gibt es im Internet keine wirklich guten Abbildungen, vielleicht helfen die beiden hier ein wenig: Link 1 Link 2 Die tibetischen Lanzen sind natürlich nicht mit den hochmittelalterlichen Turnierlanzen zu vergleichen, aber auch nicht mit dem einfachen Stoßspeer, dass auch von Fußsoldaten geführt werden kann.
  2. Wichtige Vorbild-Tiere wären natürlich das Yak und das Bharal (Blauschaf). Die tibetische Mythologie bietet ansonsten noch den Schneelöwe (Gangseng), das Garuda (halb Mensch halb Adler, Schlangentöter), diverse Drachen, das Windpferd (eine Art Pegasus), unzählige Naturgeister und Dämonen des Bön-Kultes und natürlich den Yeti!
  3. Im Großen und Ganzen bin ich ganz deiner Meinung, mit Ausnahme der "Kriegermönche", die meiner Meinung nach durchaus eine Berechtigung haben. Das reale Tibet war lange Zeit alles andere als ein friedliches Land und die buddhistischen Mönche haben ihre Zeit nicht nur mit meditieren und lächeln verbracht. So wurde beispielsweise der letzte König Tibets Glang Darma, der versuchte, den Buddhismus zu vertreiben, im Jahre 842 von einem Mönch mit einem Pfeilschuß ermordet. Und auch beim Kampf um die weltliche Vorherrschaft in Tibet waren die verschiedenen buddhistischen Schulen nicht gerade zimperlich, wenn es darum ging, die Macht mit Gewalt an sich zu reissen. Man darf sich die Kriegermönche natürlich nicht als echte "Ordensritter" vorstellen, wie man sie in Alba oder Chryseia findet, aber eine tibetische Form eines "Shaolin", der im Umgang mit Waffen geübt ist, ist m. E. durchaus möglich.
  4. Moin, also ich denke schon, dass die hohen Lamas inkarniert sind. Ich stelle mir das ganze so vor: Die Lamas besitzen in ihrem Inneren von der Geburt an alle Fähigkeiten, die sie auch schon im vergangenen Leben besessen haben, diese "schlummern" allerdings in ihnen. Lediglich einzelne Fähigkeiten sind sofort abrufbar. Welche das ist, hängt wohl ganz vom Entwicklungsgrad des Tulkus, also der "Seele" de Lamas ab. Bei einem einfachen Lehrer ist das womöglich nur die Gabe, bereits mit zehn Monaten fließend zu sprechen oder Gebete zu rezitieren. Bei einem Oberhaupt einer Schule könnte das tatsächlich sogar das oben erwähnte Blitze schleudern sein. Die erwählten Kinder kommen dann, wie im RL, in ein Kloster, wo ihnen nach und nach beigebracht wird, sich zu erinnern. Mit 14 oder 15 haben sie dann mehr oder weniger den "alten Stand" erreicht und werden initiiert. Dann verfügen Sie über alle Fähigkeiten, die auch schon der Vorgänger hatte.
  5. Hallo Xan,

     

    ja, es stimmt, der Artikel im Gildenbrief stammt aus meiner Feder.

    Erst einmal freut es mich natürlich, dass dir meine Ideen zu den Berekije gefallen. Ich habe natürlich ganz und gar nichts dagegen, wenn du aufbauend auf meinem Artikel weiter an diesem Teil Midgards arbeitest. Im Gegenteil, ich bin schon auf deine Texte gespannt!

     

    Die Idee eines Forumprojektes klingt verlockend, allerdings fehlt mir dazu im Moment ein wenig die Zeit. Ich würde mich aber freuen, wenn du mich auf dem Laufenden hälst, was deine Arbeit angeht. Wir können uns gerne via E-Mail austauschen!

     

    Freue mich von darauf, von dir und über die Berekije zu lesen!

    Beste Grüße,

     

    Volker

  6. Hallo,

     

    nach deinem Beitrag im Berekyndai-Strang, nehme ich an, dass du auch der Verfasser des Gildenbriefartikels über dieses Volk bist - oder?

     

    Ich bin nämlich sehr daran interessiert die Hochebene von Berekije weiter auszugestalten, um hier auch mal Abenteuer zu erleben.

    Es ist vielleicht etwas hoch gegriffen - aber ich habe da einen Quellenband dazu im Sinn oder einen in diese Richtung gehenden, Details beschreibenden Gildenbriefartikel.

     

    Da ich deine Ausarbeitung wirklich hervorragend finde und sie mit großer Freude gelesen habe, würde ich die weiteren Ausarbeitungen gerne auf deinen Artikel aufbauen ... dafür wollte ich mir aber deine Erlaubnis einholen.

     

    P.S.: vielleicht hast du ja auch selbst Zeit und Lust diese faszinierende Kultur genauer (z.B. im Rahmen eines Forumsprojekts o.ä.) auszuarbeiten und den Midgard-Spielern (vielleicht sogar mit einem QB) die Hochebene Berekije schmackhaft zu machen. Meiner Erfahrung nach trauen sich die meisten nur in Regionen, zu denen ausführliches Quellenmaterial besteht, auf das der SL zurückgreifen kann.

     

    MfG Xan

  7. NedDevine

    Merlin

    Moin! Was die druidische Sache bei den Toquinern angeht, gebe ich dir recht. Allerdings war Merlin ja in den meisten Darstellungen auch kein "waschechter" Druide, sondern eine "Mischform", zumindest in späteren Schriften. Einen nicht-toquinischen Berater mit dunathischen Wurzeln, der sich zum "neuen Weg" bekennt und dem frisch gelandeten Anführer zur Seite steht, könnte ich mir persönlich durchaus vorstellen. Da muss ich dir widersprechen. Hab das Alba-Quellenbuch gerade nicht zur Hand, aber die MD-Zeittafel, die sich ja wenn ich mich recht entsinne darauf bezieht. Da steht: Das würde ja sogar ganz gut auf Artus passen, der ja auch nicht auf der Insel (die bereits seit mehr als 100 Jahren "befreit" war), sondern in Gallien gegen die Römer gekämpft hat.
  8. NedDevine

    Merlin

    Kann mich Birks 1. Variante nur anschließen: Die gesamte Geschichte um Merlin und Artus (zumindest die ursprüngliche, nicht die, die im Spätmittelalter bzw. in der Neuzeit durch Leute wie Fräulein Zimmer-Bradley ausgeschmückt wurde), ist in meinen Augen durchaus albisch, liegt aber weit in der Vergangenheit. Merlin wäre – legt man die Version von Geoffrey of Monmouth – "nur" der Haus- und Hofdruide Elrod MacBeorns bzw. eines seiner Nachfolger, die gegen die Reste Valians kämpften. Die später hinzugedichtete Gralsgeschichte würde in die gleiche Zeit passen, da sie den Übergang vom Druidentum zum Christentum markiert und Merlin zu einem Magier macht, der den alten Weg kennt und nutzt, aber den neuen Glauben mitvorantreibt.
  9. Hallo zusammen, nachdem sich ein Spieler meiner neuen Gruppe entschieden hat, einen Ordensritter vom Heiligen Speer zu spielen, hab ich ein wenig gegoogelt und gesehen, dass der "Ordre de Saingere" im MH 1 detailliert beschrieben wurde. Wie an anderer Stelle auch schon geschrieben, ist Tyrfing nicht zu erreichen. Deshalb: Hat jemand die Ausgabe 1 und möchte diese loswerden? In erster Linie geht es mir nur um diesen einen Artikel, unabhängig davon, das es natürlich schön wäre, wenn ich meine Fanzine-Sammlung noch etwas mehr komplettieren könnte. Beste Grüße, Ned
  10. Na dann ist ja gar nicht mehr so lange hin...
  11. Also an und für sich bin ich mit OS X voll und ganz zufrieden. Also wäre es mir am liebsten, Programme für dieses System zu bekommen. Wenn alle Stricke reißen, dann würd' ich mir parallel auch noch Linux installieren...
  12. Da ich seit einigen Monaten endlich einen Computer besitze (also einen Mac) und nicht mehr vor einer elektrischen Rechenmaschine sitze (also einem PC), bin ich natürlich auf der Suche nach OS X-tauglicher Software rund um Midgard, vor allem nach einem guten Charakter-Generatoren. Ich weiß, die Chancen stehen nicht sonderlich gut, da ich nun zu einer winzigen Minderheit gehöre. Aber vielleicht bin ich ja nicht ganz alleine? :-)
  13. Ich glaube das Problem ist einfach nur, dass die Situation im Norden verdammt kompliziert ist, weil hier das Clansystem wesentlich bedeutender ist, als das feudale. Das Land im Herzogtum Haelgarde gehört aus Clansicht von jeher den Rathgars. Wenn die MacBeorns nun also einen Tilion oder einen Turon zum Herzog von Haelgarde ernannt hätten, hätte das sehr wahrscheinlich einen Bürgerkrieg zur Folge gehabt. Aus genau dem gleichen Grund wird nach den Ereignissen in der "Kehrseite der Medaille" auch wieder ein MacRathgar Heereswart der Nordmarken. Der Effekt, den diese Titelvergaben erzielen, sind sogesehen ziemlich hoch: Natürlich werden die MacRathgars dadurch nicht königstreu, aber sie bleiben vorerst mehr oder weniger ruhig...
  14. Besser spät als nie. Über Begrifflichkeiten lässt sich natürlich immer streiten. Zur theokratischen Monarchie: Eigentlich drückt dieser Begriff nur aus, dass ein Land von einer Art "Gottkönig" regiert wird. Ob dies nun durch Erbfolge (wie im Alten Ägypten), durch Wahl (wie im Vatikan) oder durch Wiedergeburt (wie in Tibet) geregelt ist, spielt eigentlich keine große Rolle. Bei der Regentschaft des Dalai Lama vor dem Einmarsch der Chinesen hat man übrigens auch von theokratischer Monarchie gesprochen.
  15. Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Ich würde auch Berekyndai nehmen. Bei meinen "Recherchen" bin ich auch über nichts anderes gestolpert!
×
×
  • Create New...