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Norgel

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About Norgel

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    Sag ich nicht
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Persönliches

  • Name
    Ingo
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    Dortmund
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    Äh, Midgard?
  • Biografie
    Woher soll ich das wissen? Ich habe die meiste Zeit gespielt oder geschlafen.

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  1. Bei uns in der Gruppe ist es zwar gemischt, aber die weit überwiegende Mehrheit (und ich auch) bevorzugt ganz klar Papier gegenüber Tablet und Co. Es heißt ja auch "Pen & Paper" und nicht "Stylus & Screen". 😉 Praktisch finde ich es als SpL allerdings, Bilder von NSC, Landschaften, Objekten etc. per Messenger an meine Spieler zu schicken, weil man so verhindert, dass die Charaktermappe auf lange Sicht überläuft. Außerdem sind die Bilder auf dem Bildschirm ordentlich leuchtstark und wirken deshalb lebendiger als Ausdrucke.
  2. Wir hatten (ich glaube unter M3) mal die Hausregel, wonach jeder Abenteurer über eine Schmerztoleranz verfügt. Diese beträgt 1 zzgl. eines von der Konstitution der SpF abhängigen Wertes. Ich meine, das wäre +1 bei Ko >60 und +2 bei Ko > 80 und + 3 bei Ko > 95 gewesen. Jedenfalls bestand die Regel darin, dass die SpF negative WM in Höhe der Hälfte des erlittenen LP-Schadens abzüglich der Schmerztoleranz auf alle EW erhalten hat. Bei einem Schaden von 6 LP und einer Schmerztoleranz von 2 also insgesamt WM-2. Dieser Malus sinkt dann jede Runde um 1. Im vorgenannten Beispiel wäre die SpF also in der zweiten Runde nach dem Treffer wieder ohne WM unterwegs. Von der Dynamik der Kämpfe her war die Regel prima. Allerdings sollte man dazu sagen, dass sie sowohl Waffen mit hohem LP-Schaden als auch das Erzielen des 1. schweren Treffers doch sehr begünstigt.
  3. Wer sein Handwerkszeug mit sich herumträgt, wird vielleicht nicht misstrauisch beäugt, aber der durchschnittliche Abenteurer ist ja nun nicht unbedingt der in einfache Arbeitskleidung gehüllte Wanderer, der sich auf seine Feldhacke stützt. Das geht schon bei der Rüstung los. Der Otto-normal-Bauer wird im Zweifel keinerlei Rüstung (nichtmal aus Leder) sein Eigen nennen. Und dann die nach meiner Wahrnehmung bei Abenteurern recht beliebten Schwerter: Allein der Wert eines Schwert dürfte vielen Monatseinnahmen eines Bauern entsprechen. Von Reitpferden ganz zu schweigen. Ein relativ niedriggradiger Abenteurer auf einem Reitpferd mit Lederrüstung und Schwert ist also schon eine herausragende Erscheinung und allein aufgrund der Ausrüstung eine potentielle Bedrohung. Das besondere an Schwertern, aber auch Morgensternen oder Kriegshämmern (z.B. Rabenschnabel) ist im Übrigen, dass sie in dieser Form eigens und ausschließlich für den bewaffneten Konflikt hergestellt wurden. Soll heißen: Wer eine entsprechende Waffe trägt, der rechnet damit, dass er in einen eben solchen geraten wird und er ist entsprechend geschult und vorbereitet. Außerdem muss es sich um jemanden handeln, der Zeit und Muße hatte, sich mit dem Kriegshandwerk zu beschäftigen, was bei den meisten Bauern und vielen Handwerkern wahscheinlich nicht der Fall ist. Die müssen halt einer "ehrlichen" Arbeit nachgehen um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
  4. In einer meiner Kampagnen, die in der von mir erdachten Freistadt Siveilla in Tevarra spielt, haben sich die SpF im Laufe der Zeit einen hervorragenden Ruf in Teilen der Bevölkerung erworben. Der notorisch klamme Fürst der Stadt, für den die Abenteurer manche brenzlige Situation entschärft haben, hat aus der Not heraus den Abenteurern anstelle von Gold anderweitige Gratifikationen zukommen lassen. Zum Beispiel wurde nach jeder der SpF eine Straße oder ein Platz benannt oder es gab sogar eine Sonderprägung der ohnehin neu aufzulegenden Münzen mit dem Konterfei der Charaktere. Das war natürlich dem Ansehen der SpF zuträglich und hat ihre Akzeptanz selbst in den oberen Bevölkerungsschichten deutlich erhöht...
  5. Ich denke, die Reaktion der Umwelt auf die Abenteurer hängt von so vielen verscheidenen Faktoren ab, dass man hier schwerlich verallgemeinern kann. Wenn man aber mal vereinfachend davon ausgeht, dass die Abenteurer immer gleich auftreten und dadurch immer die gleiche Botschaft senden, hängt die Reaktion im Wesentlichen vom "Empfänger" ab. Und da bin ich der Ansicht, dass eine (meist ziemlich gut) bewaffnete Gruppe von Abenteurern aus Sicht eines Dritten zunächst einmal eine potentielle Bedrohung darstellt. In meiner Spielwelt reagieren einfache Dörfler oder Bauersleute von daher zunächst einmal vorsichtig und distanziert auf die Abenteurer. Dabei werden sie alles daran legen, die Fremden nicht unnötig zu reizen, um nicht Gefahr zu laufen, auf der Spitze eines Schwertes zu enden. Natürlich gilt der Grundsatz der Gastfreundschaft, aber es ist jeder Dorfbewohner froh, wenn die Abenteurer selbige nicht in Anspruch nehmen und schnell weiterziehen. In einer Stadt sieht das in Nuancen anders aus. Auch hier gilt der Grundsatz des Misstrauens und der Vorsicht. In einer Stadt darf der Bürger allerdings bis zu einem gewissen Grad auf den Schutz der Wache vertrauen. Außerdem dürfte hier das Bildungsniveau etwas höher sein und Fremde (Händler, wandernde Handwerksgesellen etc.) sind - insbesondere in Hafenstädten - häufiger anzutreffen. Es kommt hinzu, dass viele Städter zumindest gehört haben dürften, das so mancher Abenteurer schon ein kleines Vermögen in Goild und Edelsteinen angehäuft hat, so dass die Aussicht auf ein lohnendes Geschäft locken könnte. Übrigens sehe ich einen entscheidenden Unterschied zwischen Söldnern und Abenteurern: Söldner werden in aller Regel dafür bezahlt, andere Wesen zu töten. Abenteurer werden dafür bezahlt, dass sie einen Job erledigen. Die Waffen tragen sie zumeist "nur" zur Selbstverteidigung.
  6. Ich sage meinen Spieler(inne)n einfach, dass die Karte die tatsächlichen architektonischen Gegebenheiten nur näherungsweise wiedergibt. Das ist ja auch logisch, weil die zweidimensionale Sicht z.B. Höhenlinien nur unvollkommen wiedergeben kann. Bloß weil ich als SpL die Karte herausgebe, heißt das ja nicht, dass diese Karte genauer sein muss, als diejenige, die die Spieler für ihre Spielfiguren selbst zeichnen würden. Es könnte also z.B. durchaus sein, dass eine eingezeichnete Wand tatsächlich dicker ist, als auf der Karte eingezeichnet, so dass sich dort ein Geheimgang verbergen würde.
  7. Erst einmal vielen Dank für die vielen tollen Vorschläge! Besonders gut gefällt die Lösung von Abd. Leider ist das Programm noch in der Testphase, so dass ich mir übergangsweise etwas anderes suchen muss. Nach nochmaliger intensiver Internet-Recherche bin ich auf eine weitere zwar etwas aufwändigere, aber - wie ich finde - dafür auch sehr atmosphärische Lösung gestoßen. Kurz zusammengefasst: Man deckt eine Papierkarte mit Deko-Granulat ab und legt dann mit den Fingern dasjenige frei, was die Abenteurer entdeckt haben.
  8. Hallo zusammen, nachdem ich jetzt länger nicht gepostet habe, melde ich mich mal mit einem - wie ich finde - verzwickten Problem zurück. Und zwar habe ich vor, meine Gruppe in einen doch recht weitläufigen Dungeon zu schicken. Das Kartenmaterial habe ich am PC erstellt und auch auf A3 verfügbar. Jetzt das eigentliche Thema: Wie stelle ich die stückweise Erkundung der Räume und Gänge am besten dar? Mein erster Gedanke war, über die gesamte digitale Karte eine weiße Ebene zu legen und dann mit dem Eraser-Tool die Karte Stück für Stück freizulegen. Der Nachteil ist, dass das Tablet einfach zu klein für den Spieltisch ist. Die A3-Karte ist aber zu groß, um einen Zettel mit einem Loch zu verwenden. Da kuckt dann die restliche Karte mit allen Eintragungen herunter vor. Hat jemand eine Idee oder vielleicht sogar schon gute erfahrungen mit anderen Methoden gemacht? Erbauliche Grüße Norgel
  9. Passt vielleicht auch hierhin: In den 90er Jahren hat das Jugendamt der Stadt Braunschweig mal Abenteuer gefördert und prämiert. Das ganze lief nach meiner Erinnerung unter dem Stichwort "Braunschweiger Fantasy Awards" (oder so ähnlich). Die prämierten Abenteuer ware durch die Bank sehr gut bis genial und wurden in der Reihe "Braunschweiger Schelmin" veröffentlicht. Ich komme darauf, weil es ja wohl einen Grund gegeben haben wird, warum ein Jugendamt ausgerechnet Rollenspielabenteuer fördert bzw. prämiert. Man versprach sich vermutlich positive Wirkungen auf die Mitspieler. Vielleicht könntest du da nochmal nachhaken...
  10. Wie wäre es hiermit: Ein Krieger bekommt einen Hieb mit dem Langschwert ab und verliert dadurch z.B. 5 LP. Nun ließe sich der Ansatz vertreten, dass sich diese 5 LP bei genauer Betrachtung aus mehreren Faktoren zusammensetzen, nämlich Blutverlust und Gewebeschaden. Betrachtet man die 5 LP nun als Gesamtschadenspotential der Wunde, der sich nur im unbehandelten Zustand realisiert, so ließe sich argumentieren, dass die Wunde infolge der Behandlung mit Erste Hilfe nicht ihr volles Potential im Hinblick auf Blutverlust realisieren kann. Es würden danach bei genauer Betrachtung nicht 2 LP geheilt, sondern der Schaden des Treffers sozusagen nachträglich um 2 LP gesenkt.
  11. Nö, hab ich nicht, aber danke für den HInweis. Inzwischen hat mir "Panther" schon die entsprechenden Excel-Listen geschickt. Auch von dieser Stelle nochmal herzlichen Dank dafür! EDIT: Strang kann geschlossen werden.
  12. Hallo zusammen, vielleicht bin ich einfach nur zu blöd zum Suchen , aber ich muss trotzdem Fragen: Gibt es irgendwo eine tabellarische Auflistung aller M4-Fertigkeiten? Ich konnte nichts finden... Für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar!
  13. Hab die Regeln jetzt nicht zur Hand, aber müsste (zumindest nach M4) hier nicht "Schwarze Zone" etc. helfen?
  14. ... und ich möchte das "Vielseitigkeitsmöbel" beisteuern. :D
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