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Harry Potter - J.K. Rowling


Was haltet ihr von der Harry Potter Saga  

65 members have voted

  1. 1. Was haltet ihr von der Harry Potter Saga

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vor 4 Stunden schrieb Einskaldir:

Hermine nahm eine richtig coole Entwicklung. Legte sich mit Malfiy an und so weiter. Und dann wird sie weinerlich. Wie schade um die Figur in dem Aspekt.

Bist Du schon ganz durch? Zwischendrin hat jede der drei Hauptfiguren irgendwo einen Punkt, wo sie einfach den Kanal voll hat und von den anderen weiter getragen wird. 

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Das ist ja das Schöne an den Büchern. Jede Figur hat auch ihre nervigen Seiten. Ron ist oft nicht der Hellste, gerade die emotionale Intelligenz geht ihm manchmal ab. Harry ist oft einfach nur bockig, Hermine versucht analytisch sachlich zu bleiben, wird dann aber manchmal von ihren Gefühlen überwältigt (Witze über die gewissen Tage im Monate spare ich mir hier mal).

Aber gerade das macht die "Helden" doch menschlich und zur geeigneten Identifikationsfigur.

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vor 34 Minuten schrieb Widukind:

Hermine versucht analytisch sachlich zu bleiben, wird dann aber manchmal von ihren Gefühlen überwältigt (Witze über die gewissen Tage im Monate spare ich mir hier mal)

Dann spar ihn dir doch wirklich. Wäre weniger zum Fremdschämen.

 

vor 34 Minuten schrieb Widukind:

Aber gerade das macht die "Helden" doch menschlich und zur geeigneten Identifikationsfigur.

Für dich mag das stimmen. Diese Figuren schaffen es zumindest bei mir nicht. Und ich lese das Ding gerade trotz Potter zu Ende.

Edited by Einskaldir
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vor 19 Stunden schrieb Einskaldir:

Viel wichtiger scheint mir, Zielen zu üben zu sein.

Auch ein Punkt, den ich nicht verstehe. Wenn das Treffen scheinbar so schwierig ist, weil der Zauber nicht selbst sein Ziel findet, sollte das Lerninhalt sein.

Außerden kann er gerne stupieren, wenn er anschließend das Ding zu Ende bringt.

Es geht doch in Hogwarts nicht darum, Dumbledores Armee auszubilden ;) Da soll eine Berufs- und Alltagsausbildung geliefert werden. Kämpfer entstehen anders, eher durch persönliche Lehrer oder so etwas wie einen Duellierclub - auch wenn das bei Lockhart natürlich grandios scheitert

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vor 40 Minuten schrieb Hiram ben Tyros:

Außerdem muss man immer dran denken, dass es keine Erwachsenen sind. Zu Beginn des letzten Bandes sind sie 17 Jahre alt.

Was bitte ist "Erwachsen"? Wie wird man das? Und was sagt das Alter dazu aus?

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vor 1 Minute schrieb Patrick:

Es geht doch in Hogwarts nicht darum, Dumbledores Armee auszubilden ;) Da soll eine Berufs- und Alltagsausbildung geliefert werden. Kämpfer entstehen anders, eher durch persönliche Lehrer oder so etwas wie einen Duellierclub - auch wenn das bei Lockhart natürlich grandios scheitert

Naja, aber das "Treffen" gilt ja für sehr viele Zauber, nicht nur Schadzauber. Von daher ist ja nicht ein militärischer Aspekt, sondern ein grundlegender.

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vor 19 Stunden schrieb Einskaldir:

Viel wichtiger scheint mir, Zielen zu üben zu sein.

Auch ein Punkt, den ich nicht verstehe. Wenn das Treffen scheinbar so schwierig ist, weil der Zauber nicht selbst sein Ziel findet, sollte das Lerninhalt sein.

Außerden kann er gerne stupieren, wenn er anschließend das Ding zu Ende bringt.

Klar, manchmal ist es schon komisch oder störend, dass manche Todesser nicht endlich mal dauerhaft festgesetzt werden, auf der anderen Seite gibt es so einen Wiedererkennungswert und  Leser wie Chararakter entwickeln eine Beziehung zu ihren Feinden. 
Ist ja auch im Rollenspiel schön, wenn einem Figuren zweimal begegnen (sehe ich zumindest so und einige andere hier auch)

Edited by Patrick
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Ich finde, das ist eine der eher starken Seiten an den Potter-Büchern. Die absoluten Überflieger-Eltern von Harry stellen sich als nicht ganz so nett heraus - z.T. sogar ganz das Gegenteil. Harry hat halt eher zufällig bzw. durch bestimmte "geschichtliche" Zusammenhänge eine Besonderheit - das macht ihn aber eben nicht zum großen Helden, auch wenn das in den ersten Büchern so aussieht. Ron war mir schon am Anfang zu sehr der "comedy relief" und damit zu schablonenhaft die Witzfigur - der nimmt eher die Gegenrichtung und wird, trotz einer absolut nachvollziehbaren Pubertäts-Trotzphase ein brauchbarer Typ. Hermine bleibt ein bissl schablonenhaft die Streberin - spannend für eine Autorin, daß sie gerade der weiblichen Hauptfigur weniger "Charakter" zugesteht. Vielleicht aber auch grad deshalb - Hermine ist immer "lawful good" und damit langweiliger als die anderen. Snape stellt sich als wichtige "graue" Figur heraus, Dumbledore hat seine Fehler usw.

Im Rahmen einer 08/15 "coming of age" Heldengeschichte a la jeden anderen Fantasy- oder Kung-Fu-Film oder Star Wars oder Herr der Ringer oder was auch immer (schwächlicher Typ - nein Typinnen gibt es eben da nicht - wird ausgebildet und beweist sich zum Schluß im Kampf Gut gegen Böse) ist da mehr an Figurentiefe erreicht als in manch anderen großen Geschichten.

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vor 2 Minuten schrieb Einskaldir:

Naja, aber das "Treffen" gilt ja für sehr viele Zauber, nicht nur Schadzauber. Von daher ist ja nicht ein militärischer Aspekt, sondern ein grundlegender.

Mir fällt aber nichts ein, wo man im Alltag oder Beruf nicht einfach nochmal probieren kann…

Aber klar, hätte man vielleicht noch reinbringen können - nur wäre das nicht interessant gewesen, glaub ich. Also zum Lesen

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vor 9 Minuten schrieb Nixonian:

Im Rahmen einer 08/15 "coming of age" Heldengeschichte a la jeden anderen Fantasy- oder Kung-Fu-Film oder Star Wars oder Herr der Ringer oder was auch immer (schwächlicher Typ - nein Typinnen gibt es eben da nicht - wird ausgebildet und beweist sich zum Schluß im Kampf Gut gegen Böse) ist da mehr an Figurentiefe erreicht als in manch anderen großen Geschichten.

Mir gehts überhaup nicht um einen Überflieger. Harry bleibt für mich einfach blass und wird mir immer unsympathischer. Auch in seinen Handlungen.

Ganz anders zum Beispiel bei der Weitsehersaga um Fitz. Mehr kann man als Hauptfigur kaum auf die Mütze bekommen und der Charakter ist wundervoll. Wie gesagt, aus meiner Sicht. Potter ist einfach für mich ein unsympathischer blasser Kerl.

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vor 39 Minuten schrieb Einskaldir:

Naja, aber das "Treffen" gilt ja für sehr viele Zauber, nicht nur Schadzauber. Von daher ist ja nicht ein militärischer Aspekt, sondern ein grundlegender.

Die Welt von Rowling ist nicht durchdacht. Das merkte ich auch immer beim Lesen. Das ganze Konstrukt mit den heimlich lebenden Magiern funktioniert so was von gar nicht. 

Es sind Kinder- und Jugendbücher. Und als solche finde ich sie super. Meine eine Trainingspartnerin ist 34. Die ist "Generation Potter", die ist mit den Büchern zusammen erwachsen geworden, hat den Schulweg wie die Protagonisten im gleichen Alter mit gemacht. Die sieht das ganz anders, als wir alten Säcke. 😉

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Ich sehe es als eine Kinder- und Jugendbuchreihe, die für Erwachsene auch geht. Und dann sogar ganz gut geht.

Da sind eine ganze Reihe von nervigen Kinderreien drin: Der große trotteliger Kumpel Hagrid, der den Kindern die Gurkengläser aufmacht, aber nicht als Erwachsener fungieren kann. Dieses permanente Schweigen der drei gegenüber Erwachsenen, die ihnen helfen könnten. Das Rumreiten auf Süßigkeiten und Scherzartikeln, bis auch der letzte aus dem Alter raus sein würde usw.

Und ja, es ist echt übel, mit den Hauptfiguren deren Pubertät durchzumachen. Obwohl das ziemlich gut beschrieben ist (ich sammle gerade Erfahrungswerte).

Aber als erwachsener Leser muss man einfach hinnehmen, dass es Rowling absolut nicht um Worldbuilding geht, sondern dass sie coole Szenen schreibt, wann und wie sie sie braucht. Und das nehmen Kinder gnädiger hin als Erwachsene und die gnädiger hin als Nerds.

Ich mag Hermine eigentlich sogar am liebsten. Die Stimme der Vernunft. Dann Ron, die Stimme von ???. Und zuletzt Harry. Aber das ist okay, denn das Trio funktioniert ja trotzdem irgendwie. Und vielleicht ist das das Schriftstellerisch richtig Gelungene.

Ich jedenfalls brauche keine Romanfiguren, die mir sagen, wo es lang gehen soll. Nicht in der Geschichte und nicht fürs richtige Leben. Und ganz ehrlich: Harry Potter ist absoluter Kult. Die Verkaufszahlen sprechen für sich. Die Romane haben ein ganzes Genre ins Leben gerufen. Und eine ganz neue Möglichkeit, Pblikumsschichten anzusprechen. Natürlich kann man daran allerhand blöd finden. Aber ich finde erst mal den Erfolg beeindruckend, freue mich an dem Spaß, den ich lesend, vorlesend und guckend gehabt habe. Und wenn dann ein Haar in der Suppe ist, esse ich drumrum.

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vor 1 Stunde schrieb Bruder Buck:

Die Welt von Rowling ist nicht durchdacht. Das merkte ich auch immer beim Lesen. Das ganze Konstrukt mit den heimlich lebenden Magiern funktioniert so was von gar nicht. 

Naja, da ist sie nun wahrlich nicht alleine. Das angeblich so tolle world building von z.B. JRR Tolkien lebt auch nur von "deus ex machina" und "speed of plot" devices, daß immer zur genau rechten Zeit das richtige passiert, sowie auch das richtige Artefakt oder der richtige Zauberspruch und das richtige Wesen zur Verfügung steht. 

Das wird halt bei Rowling noch potenziert, indem es keine eigene Zaubererwelt gibt, sondern die irgendwie in unsere Welt reingepfriemelt wird. Ja, das funktioniert nicht, da hast du recht, aber über so Sachen muß man halt immer hinweg sehen.

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vor 3 Stunden schrieb Hiram ben Tyros:

Außerdem muss man immer dran denken, dass es keine Erwachsenen sind. Zu Beginn des letzten Bandes sind sie 17 Jahre alt.

Das Argument zieht für mich nicht. Oder generell das hier öfter erwähnte "Es sind Kiner- Jugendbücher.

Spätestens ab Teil 4 sind wir aus dem Kinderbuch raus.  Rowling zelebriert in Teil 5 genüsslich die Folter an Harry. Es sterben ständig Figuren. Es gibt Grausamkeit und Mord.  

Und wird direkt erlebt. Daher erachte ich Harrys Verhalten nicht für nachvollziehbar. 

 

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Gerade hat Harry endlich, endlich mal einen  Cruciatus Fluch gegen einen Todesser eingesetzt. Weil er McGonnagal ins Gesicht gespuckt hat.

Endlich!

Aber Stupor! gegen den Menschfresser, der seine Freundin essen will, bei Bill das Gesicht zerfleischt hat und wer weiß wie viele Menschen getötet hat...

Passt scho

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Diese Sprüche sind halt die unverzeihlichen Flüche. Und deren Gebrauch ist eben unverzeihlich, d.h. er definiert dich als böse und nicht mehr zu den Guten zugehörig.

Da hilft es nichts, wenn wir moralisch flexibler denken. Also eigentlich Pech für Harry. Inkonsequent, dass er dafür nicht geächtet wird.

  • Thanks 2
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vor 19 Minuten schrieb Eleazar:

Diese Sprüche sind halt die unverzeihlichen Flüche. Und deren Gebrauch ist eben unverzeihlich, d.h. er definiert dich als böse und nicht mehr zu den Guten zugehörig.

Da hilft es nichts, wenn wir moralisch flexibler denken. Also eigentlich Pech für Harry. Inkonsequent, dass er dafür nicht geächtet wird.

Was der Minister nicht weiß, macht ihn nicht heiß...

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vor 1 Stunde schrieb Eleazar:

Diese Sprüche sind halt die unverzeihlichen Flüche. Und deren Gebrauch ist eben unverzeihlich, d.h. er definiert dich als böse und nicht mehr zu den Guten zugehörig.

Da hilft es nichts, wenn wir moralisch flexibler denken. Also eigentlich Pech für Harry. Inkonsequent, dass er dafür nicht geächtet wird.

Nein. So viel ich weiß, sind sie im Rahmen der Selbstverteidigung, gegen Schwarze Magier und entsprechende Wesen erlaubt 

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vor 11 Minuten schrieb Einskaldir:

Nein. So viel ich weiß, sind sie im Rahmen der Selbstverteidigung, gegen Schwarze Magier und entsprechende Wesen erlaubt 

Barty Crouch hat die drei unverzeihlichen Flüche im Kampf gegen die Todesser erlaubt, aber diese Entscheidung war hochumstritten. 

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vor 16 Minuten schrieb Einskaldir:

Nein. So viel ich weiß, sind sie im Rahmen der Selbstverteidigung, gegen Schwarze Magier und entsprechende Wesen erlaubt 

Nope, du kommst lebenslang hinter Gitter - und das kommt in Harry Potter ja einer Folter mit anschließender Todesstrafe gleich.

Ausnahme s. Widukind.

Bisschen hart, aber der ganze Rechts- und Politikapparat in der Wizarding World ist doch... stark unausgeglichen :lookaround:

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