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ChatGPT / KI abseits des RPG

Hervorgehobene Antworten

1 Stunde her, Abd al Rahman schrieb:

ChatGPT hat begrenzten Zugriff auf mein Filesystem. Apple Notes steuert es über Bildschirmsteuerung und für Dropbox gibt es eine direkte Integration.

Orchestriert wird das Ganze von dem neuen Dots.

Das Update vor ein paar Wochen war offenbar nur zufällig bei mir kurz aktiv. Nach einem Update vorhin kennt mein Chattie jetzt auch Works und hat mir eine Datei zukommen lassen. Merkwürdig ist nur das Erstellungsdatum, der 30.9. crosseye

Damit kann ich die nächsten Sachen testen, soweit das kostenlose Limit reicht. turn

14 Stunden her, Solwac schrieb:

Das Update vor ein paar Wochen war offenbar nur zufällig bei mir kurz aktiv. Nach einem Update vorhin kennt mein Chattie jetzt auch Works und hat mir eine Datei zukommen lassen. Merkwürdig ist nur das Erstellungsdatum, der 30.9. crosseye

Damit kann ich die nächsten Sachen testen, soweit das kostenlose Limit reicht. turn

Habe vor zwei Tagen auch das erste Mal mit ChatGPT Works herumgespielt (allerdings nicht auf dem Niveau wie @Abd al Rahman das macht - bin da eher Laie auf Trial und Error Basis...). Schön ist, daß man dort eben einen Lokalen Ordner freigeben kann, wo Dateien drinliegen, die ChatGPT braucht. Das fehlte mir vorher.

Allerdings rechnet ChatGPT Work Tokens ab, was es (glaube ich) vorher nur für Chats nicht gemacht hat.

Francesco di Lardo

Vor 46 Minuten, Abd al Rahman schrieb:

Ja, Work kostet Tokens.

Was ich mit ChatGPT Work bauen will ist eine Routine, die die von mir nach der Session eingegebenen Notizen in einen strukturierten Session-Bericht umformt mit geführter Gemeinschaftskasse, Beuteliste, usw. und danach den Session-Bericht in das "Kampagnen-Buch" einarbeitet, wo sich nach und nach Informationen zu verschiedenen Dingen sammeln (Stadt X, Gilde Y, Herzogtum Z) mit Inhaltsverzeichnis, Index, Namensverzeichnis usw. Später soll sie dann vielleicht für die Session-Berichte von markanten Szenen automatisch Bilder der Gruppe mit ihren Charakteren erstellen.

Ich muß mal sehen, wie viele Tokens das verbraucht, was ich bislang noch überhaupt nicht einschätzen kann.

Francesco di Lardo

Vor 37 Minuten, Abd al Rahman schrieb:

Ich bin mittlerweile von ApplevNotes weg und mach alles in Obsidian. Obsidian legt einzelne Notizen als .md files ab. Die kann der Agent direkt auf die Platte schreiben.

Ja, damit arbeite ich auch. Allerdings nicht so automatisiert wie es mit den Dots möglich scheint, da ich nur bei Claude ein größeres Paket habe. Da reicht es für ChatGPT nicht mehr. Bin gespannt, ob Claude noch nachzieht.

Vor einer Stunde, Wyndor schrieb:

Ja, damit arbeite ich auch. Allerdings nicht so automatisiert wie es mit den Dots möglich scheint, da ich nur bei Claude ein größeres Paket habe. Da reicht es für ChatGPT nicht mehr. Bin gespannt, ob Claude noch nachzieht.

Dot ist auch nur ein Agent. Ok, er ist sehr gut im orchestrieren von Anforderungen. Das ist im wesentlichen das was OpenClaw macht. Man merkt die Übernahme finde ich. Aber ein normaler Agent sollte das auch hinkriegen.

Das gilt auch für @Francesco di Lardo Die Skills von denen ich reden entstehen in Zusammenarbeit mit ChatGPT. Ich sag was ich will, teste, sag was nicht passt etc. Das funktioniert auch bei komplexen Sachen gut.

Kleine Info aus der Gemini-Ecke, für die die es interessiert. Google war relativ großzügig für google-User mit den Modellen (und auch mit den Limits - ich bin als nicht-zahlender User nie in ein Limit reingelaufen, selbst als ich z.B. viele Bilder hintereinander generiert habe) - flash, pro (3.5) und deep thinking (3.1) waren gratis für google user, auch ohne Abo.

Nun wird das eingeschränkt. Alle Modelle außer "Flash-lite" werden abhängig gemacht von einem Abo. D.h. für Flash, Pro und Deep Thinking braucht man ein Abo. Und zwar auch noch abhängig von der Höhe des Abos. Das "einfache" Abo enthält nur mehr Flash. Und ich nehme an, die Limits im Hintergrund werden auch runtergeschraubt.

ich hab mal zusammenfassen lassen was wir da machen:

Aus „Ich katalogisiere mal meine Rollenspielsammlung mit KI“ ist inzwischen ein recht ernsthaftes Softwareprojekt geworden. Bei rund 8.000 Dateien kann ich nicht jede Beschreibung persönlich kontrollieren. Also brauchen wir einen Ablauf, der Fehler möglichst früh findet und nachvollziehbar hält, wie ein Ergebnis zustande gekommen ist.

Die Grundarchitektur sieht mittlerweile so aus:

1. Originale als Grundlage

Die Auswertung beginnt bei den tatsächlichen PDFs, Bildern und sonstigen Dateien. Vorhandene Beschreibungen werden erst anschließend zum Vergleich herangezogen. Sonst besteht die Gefahr, dass die KI lediglich alte Fehler hübscher formuliert. Datei-IDs, Versionen und Prüfsummen halten fest, auf welchen Quellen eine Auswertung beruht. Die Originale bleiben unverändert.

2. Ein zentraler Katalog

Die Ergebnisse landen in einem strukturierten JSON-Katalog. Er verbindet Werke, Dateien, Bestandteile und Prüfbelege. Ein Buch mit mehreren Abenteuern soll beispielsweise als Paket erhalten bleiben, während die enthaltenen Abenteuer trotzdem einzeln auffindbar beschrieben werden können. Apple Notizen beziehungsweise Obsidian sind daraus abgeleitete Ansichten. Der aktuelle Neuaufbau dieser Ansichten steht noch aus.

3. Erstauswertung erhalten, Korrekturen separat dokumentieren

Die erste Auswertung wird eingefroren. Finden wir später einen Fehler, wird diese Vergangenheit nicht stillschweigend überschrieben. Eine Korrektur braucht einen Quellenbeleg und einen nachvollziehbaren Änderungsnachweis. Auch eine später geschlossene Prüflücke bleibt damit als Entwicklung sichtbar.

4. Gemeinsamer Kern, unterschiedliche Profile

Identitäten, Revisionen, Prüfbelege und Freigaben folgen gemeinsamen Regeln. Daneben unterscheiden wir Medienprofile und Fachprofile. Die Medienprofile sind bereits teilweise umgesetzt; die systematische Trennung der Fachprofile ist das Ziel für die weitere Verallgemeinerung.

Medienprofile beschreiben beispielsweise, wie ein PDF, ein Bildpaket oder später vielleicht Audio geprüft wird. Bei PDFs geht es etwa um Seitenabdeckung, bei Bildpaketen um den belegten Umfang und die einzeln geprüften Bilder.

Fachprofile sollen dagegen die Struktur der jeweiligen Rollenspielsysteme beschreiben. Midgard organisiert Werke und Editionen anders als beispielsweise Savage Worlds. Solche Unterschiede sollen nicht als „if Midgard“ oder „if Savage Worlds“ im allgemeinen Kern landen.

Neue Inhalte innerhalb unterstützter Profile sollen möglichst nur neue Daten und Belege erzeugen. Neue Programmlogik sollte nur nötig werden, wenn tatsächlich eine neue allgemeine Fähigkeit hinzukommt.

5. Vier-Augen-Prinzip und technische Prüfungen

Ein Agent wertet aus, ein anderer prüft unabhängig gegen die Quellen. Änderungen an der Prüfsoftware werden ebenfalls unabhängig gegengeprüft. Zusätzlich kontrolliert Code unter anderem Struktur, Prüfsummen, Dateizuordnungen, Abdeckung und die zulässigen Revisionsschritte.

Die beiden Prüfarten ergänzen sich: Eine korrekte Prüfsumme sagt noch lange nicht, dass eine Beschreibung inhaltlich stimmt. Und eine überzeugend klingende Beschreibung beweist nicht, dass alle Dateien geprüft wurden.

6. Kontrollierte Übernahme

Für die Übernahme werden genau bestimmte Ergebnisse und Prüfberichte gemeinsam festgelegt. Ein einzelner Schreiber prüft den aktuellen Katalogstand auf zwischenzeitliche Änderungen, sichert den bisherigen Stand und übernimmt den neuen. Danach werden die gespeicherten Daten zurückgelesen und mit dem erwarteten Ergebnis verglichen. Eine atomare Datenbanktransaktion ist das nicht; Fehler- und Rücksicherungsfälle müssen ausdrücklich behandelt werden.

Dass wir die Gegenprüfung brauchen, hat sich gerade wieder gezeigt: Eine Bildprofil-Erweiterung bestand 150 Tests. Der unabhängige Prüfer fand trotzdem einen Weg, auf dem zwei geprüfte Bilder aus einem Dreierpaket fälschlich als vollständig gewertet wurden. Diese Version wurde deshalb nicht freigegeben.

Die allgemeine Lehre daraus: Ein Paket darf durch fehlende Angaben niemals in eine schwächere Prüfung fallen. Vollständigkeit muss aus dem belegten Sollumfang und der tatsächlich geprüften Abdeckung entstehen.

Aktuell stehen wir bei 191 Beschreibungen und 3.397 einzeln geprüften Dateien. Die letzten zwölf PDFs kamen bereits ohne Änderungen an Code, Schema oder Profil durch den Ablauf. Der Gesamtbestand ist noch nicht fertig.

Mein Zwischenfazit: Die Grundstruktur hat sich in mehreren echten Durchläufen bewährt. Jetzt geht es darum, die verbleibenden Lücken zu schließen und daraus irgendwann einen unabhängig nutzbaren Skill zu machen. Weniger neue Programmlogik pro Paket wäre dabei ein gutes Zeichen. Auf die Prüfung der Ergebnisse werden wir trotzdem nicht verzichten können.

Edit:

Das ist irgendwie das Gegenteil von Vibe-Coding.

Bearbeitet ( von Abd al Rahman)

Zeit: 5.10.2026 um 10:17, Abd al Rahman schrieb:

ich hab mal zusammenfassen lassen was wir da machen:

Aus „Ich katalogisiere mal meine Rollenspielsammlung mit KI“ ist inzwischen ein recht ernsthaftes Softwareprojekt geworden. Bei rund 8.000 Dateien kann ich nicht jede Beschreibung persönlich kontrollieren. Also brauchen wir einen Ablauf, der Fehler möglichst früh findet und nachvollziehbar hält, wie ein Ergebnis zustande gekommen ist.

Die Grundarchitektur sieht mittlerweile so aus:

1. Originale als Grundlage

Die Auswertung beginnt bei den tatsächlichen PDFs, Bildern und sonstigen Dateien. Vorhandene Beschreibungen werden erst anschließend zum Vergleich herangezogen. Sonst besteht die Gefahr, dass die KI lediglich alte Fehler hübscher formuliert. Datei-IDs, Versionen und Prüfsummen halten fest, auf welchen Quellen eine Auswertung beruht. Die Originale bleiben unverändert.

2. Ein zentraler Katalog

Die Ergebnisse landen in einem strukturierten JSON-Katalog. Er verbindet Werke, Dateien, Bestandteile und Prüfbelege. Ein Buch mit mehreren Abenteuern soll beispielsweise als Paket erhalten bleiben, während die enthaltenen Abenteuer trotzdem einzeln auffindbar beschrieben werden können. Apple Notizen beziehungsweise Obsidian sind daraus abgeleitete Ansichten. Der aktuelle Neuaufbau dieser Ansichten steht noch aus.

3. Erstauswertung erhalten, Korrekturen separat dokumentieren

Die erste Auswertung wird eingefroren. Finden wir später einen Fehler, wird diese Vergangenheit nicht stillschweigend überschrieben. Eine Korrektur braucht einen Quellenbeleg und einen nachvollziehbaren Änderungsnachweis. Auch eine später geschlossene Prüflücke bleibt damit als Entwicklung sichtbar.

4. Gemeinsamer Kern, unterschiedliche Profile

Identitäten, Revisionen, Prüfbelege und Freigaben folgen gemeinsamen Regeln. Daneben unterscheiden wir Medienprofile und Fachprofile. Die Medienprofile sind bereits teilweise umgesetzt; die systematische Trennung der Fachprofile ist das Ziel für die weitere Verallgemeinerung.

Medienprofile beschreiben beispielsweise, wie ein PDF, ein Bildpaket oder später vielleicht Audio geprüft wird. Bei PDFs geht es etwa um Seitenabdeckung, bei Bildpaketen um den belegten Umfang und die einzeln geprüften Bilder.

Fachprofile sollen dagegen die Struktur der jeweiligen Rollenspielsysteme beschreiben. Midgard organisiert Werke und Editionen anders als beispielsweise Savage Worlds. Solche Unterschiede sollen nicht als „if Midgard“ oder „if Savage Worlds“ im allgemeinen Kern landen.

Neue Inhalte innerhalb unterstützter Profile sollen möglichst nur neue Daten und Belege erzeugen. Neue Programmlogik sollte nur nötig werden, wenn tatsächlich eine neue allgemeine Fähigkeit hinzukommt.

5. Vier-Augen-Prinzip und technische Prüfungen

Ein Agent wertet aus, ein anderer prüft unabhängig gegen die Quellen. Änderungen an der Prüfsoftware werden ebenfalls unabhängig gegengeprüft. Zusätzlich kontrolliert Code unter anderem Struktur, Prüfsummen, Dateizuordnungen, Abdeckung und die zulässigen Revisionsschritte.

Die beiden Prüfarten ergänzen sich: Eine korrekte Prüfsumme sagt noch lange nicht, dass eine Beschreibung inhaltlich stimmt. Und eine überzeugend klingende Beschreibung beweist nicht, dass alle Dateien geprüft wurden.

6. Kontrollierte Übernahme

Für die Übernahme werden genau bestimmte Ergebnisse und Prüfberichte gemeinsam festgelegt. Ein einzelner Schreiber prüft den aktuellen Katalogstand auf zwischenzeitliche Änderungen, sichert den bisherigen Stand und übernimmt den neuen. Danach werden die gespeicherten Daten zurückgelesen und mit dem erwarteten Ergebnis verglichen. Eine atomare Datenbanktransaktion ist das nicht; Fehler- und Rücksicherungsfälle müssen ausdrücklich behandelt werden.

Dass wir die Gegenprüfung brauchen, hat sich gerade wieder gezeigt: Eine Bildprofil-Erweiterung bestand 150 Tests. Der unabhängige Prüfer fand trotzdem einen Weg, auf dem zwei geprüfte Bilder aus einem Dreierpaket fälschlich als vollständig gewertet wurden. Diese Version wurde deshalb nicht freigegeben.

Die allgemeine Lehre daraus: Ein Paket darf durch fehlende Angaben niemals in eine schwächere Prüfung fallen. Vollständigkeit muss aus dem belegten Sollumfang und der tatsächlich geprüften Abdeckung entstehen.

Aktuell stehen wir bei 191 Beschreibungen und 3.397 einzeln geprüften Dateien. Die letzten zwölf PDFs kamen bereits ohne Änderungen an Code, Schema oder Profil durch den Ablauf. Der Gesamtbestand ist noch nicht fertig.

Mein Zwischenfazit: Die Grundstruktur hat sich in mehreren echten Durchläufen bewährt. Jetzt geht es darum, die verbleibenden Lücken zu schließen und daraus irgendwann einen unabhängig nutzbaren Skill zu machen. Weniger neue Programmlogik pro Paket wäre dabei ein gutes Zeichen. Auf die Prüfung der Ergebnisse werden wir trotzdem nicht verzichten können.

Edit:

Das ist irgendwie das Gegenteil von Vibe-Coding.

Was sagt eigentlich @Blaues Feuer zu Architektur und System? Du baust da ja eine Art Bibliotheksverwaltung…

Vor 15 Minuten, Ma Kai schrieb:

Was sagt eigentlich @Blaues Feuer zu Architektur und System? Du baust da ja eine Art Bibliotheksverwaltung…

Nee, ich erschließe meinen Bestand. Das ist was anderes. Eine professionelle blibliothekarische Erschließung folgt anderen Regeln.

Bearbeitet ( von Abd al Rahman)

hat jemand erfahrung drin wie gut Chatty und Co sind wenn man ihnen etwas sowas sagt wie

"Hier hast du eine Datei von einer Druckerei zur Umschlaggestalltung, folgend noch Vorgaben per Text zu Vorderseite/BuchRücken/Rückseite - Bau mir daraus eine Datei für einen Umschlag,.... "

"Hier hast du ein Worddokument, mach daraus ein PDF das durckfähig genug ist für eine Druckerei" (ja ich kann word auch gleich das PDF machen lassen,...)"

Also eben Layout tätigkeiten,...

Vor 28 Minuten, Irwisch schrieb:

hat jemand erfahrung drin wie gut Chatty und Co sind wenn man ihnen etwas sowas sagt wie

"Hier hast du eine Datei von einer Druckerei zur Umschlaggestalltung, folgend noch Vorgaben per Text zu Vorderseite/BuchRücken/Rückseite - Bau mir daraus eine Datei für einen Umschlag,.... "

"Hier hast du ein Worddokument, mach daraus ein PDF das durckfähig genug ist für eine Druckerei" (ja ich kann word auch gleich das PDF machen lassen,...)"

Also eben Layout tätigkeiten,...

Grundsätzlich können die Tools das, allerdings würde ich empfehlen, dass jemand mit der entsprechenden fachlichen Kompetenz das Ergebnis vor dem Drucklauf prüft. Das können oft aber auch die Leute aus der Druckerei.

Wie gut sie das können, hängt auch mit deiner Vorbereitung des Setups und den Vorgaben ab.

Vor 35 Minuten, Irwisch schrieb:

hat jemand erfahrung drin wie gut Chatty und Co sind wenn man ihnen etwas sowas sagt wie

"Hier hast du eine Datei von einer Druckerei zur Umschlaggestalltung, folgend noch Vorgaben per Text zu Vorderseite/BuchRücken/Rückseite - Bau mir daraus eine Datei für einen Umschlag,.... "

"Hier hast du ein Worddokument, mach daraus ein PDF das durckfähig genug ist für eine Druckerei" (ja ich kann word auch gleich das PDF machen lassen,...)"

Also eben Layout tätigkeiten,...

Eventuell mit Claude Design oder ChatGPT Work mit Astra. Aber ich würde eher sagen, dass das nicht die Stärke von Large Language Modellen ist. Auf jeden Fall nicht mit den freien Modellen.

Vor 3 Minuten, Akeem al Harun schrieb:

Eventuell mit Claude Design oder ChatGPT Work mit Astra. Aber ich würde eher sagen, dass das nicht die Stärke von Large Language Modellen ist. Auf jeden Fall nicht mit den freien Modellen.

Ich meine gelesen zu habem: Affinity Publisher hat wohl mitlerweile einen KI Agenten nachdem Affinity von einer KI Firma übernommen wurde und das auch hier Arbeitsplätze von KI bedrohnt werden,...

Das Affinity hab ich aber das ist mir echt zu komplex mich da reinzufuchsen nur um einen Umschlag zu gestallten.

Vor 6 Minuten, Wyndor schrieb:

Grundsätzlich können die Tools das, allerdings würde ich empfehlen, dass jemand mit der entsprechenden fachlichen Kompetenz das Ergebnis vor dem Drucklauf prüft. Das können oft aber auch die Leute aus der Druckerei.

Wie gut sie das können, hängt auch mit deiner Vorbereitung des Setups und den Vorgaben ab.

Das Setup ist recht einfach. Vorne Bild, Hinten Bild, Vorne noch ein bisschen Text, auf dem Buchrücken ein bisschen Text, alles andere in eine Farbe tunken. Der Rest des Buches - ich hab kein großes Problem wenn es eben ein Word nach PDF export ist unter beibehaltung der Druckvorgaben (also eben das Offsetdurck Farbschema).

Ich hoff ja das unsere Zwergin am Freitag wieder da ist, die macht das Beruflich. Auf der anderen seite will ich auch nicht einfach Freunden Arbeit aufbürden die ich nicht abschätzen kann.

Chatty meinte jedenfalls "Ich kann das! gib mir deine Daten!" (ich hatte aber auch im wesentlichen keine andere Antwort erwarten, vieleicht sollte ich mal megalomanischere Fragen stellen)

Bearbeitet ( von Irwisch)

Vor 27 Minuten, Irwisch schrieb:

Ich meine gelesen zu habem: Affinity Publisher hat wohl mitlerweile einen KI Agenten nachdem Affinity von einer KI Firma übernommen wurde und das auch hier Arbeitsplätze von KI bedrohnt werden,...

[...]

Canva ist keine KI-Firma. Die Aussage ist, mit Verlaub, Unsinn. Canva bietet an, dass man zusätzlich ein Abo für die Affinity-Suite abschließt, um auf KI-Funktionen zuzugreifen, mit denen der Workflow auf welche Weise auch immer verbessert werden könne. Das ist kein Zwang, die Programme funktionieren auch so.

Vor 15 Minuten, Prados Karwan schrieb:

Canva ist keine KI-Firma. Die Aussage ist, mit Verlaub, Unsinn. Canva bietet an, dass man zusätzlich ein Abo für die Affinity-Suite abschließt, um auf KI-Funktionen zuzugreifen, mit denen der Workflow auf welche Weise auch immer verbessert werden könne. Das ist kein Zwang, die Programme funktionieren auch so.

Ich schrieb ja auch "Ich meine gelesen zu haben,..." Und den zweiten satz finde ich unnötig scharf gegen mich.

Bearbeitet ( von Irwisch)

Vor einer Stunde, Irwisch schrieb:

Ich meine gelesen zu habem: Affinity Publisher hat wohl mitlerweile einen KI Agenten nachdem Affinity von einer KI Firma übernommen wurde und das auch hier Arbeitsplätze von KI bedrohnt werden,...

Das Affinity hab ich aber das ist mir echt zu komplex mich da reinzufuchsen nur um einen Umschlag zu gestallten.

Das Setup ist recht einfach. Vorne Bild, Hinten Bild, Vorne noch ein bisschen Text, auf dem Buchrücken ein bisschen Text, alles andere in eine Farbe tunken. Der Rest des Buches - ich hab kein großes Problem wenn es eben ein Word nach PDF export ist unter beibehaltung der Druckvorgaben (also eben das Offsetdurck Farbschema).

Ich hoff ja das unsere Zwergin am Freitag wieder da ist, die macht das Beruflich. Auf der anderen seite will ich auch nicht einfach Freunden Arbeit aufbürden die ich nicht abschätzen kann.

Chatty meinte jedenfalls "Ich kann das! gib mir deine Daten!" (ich hatte aber auch im wesentlichen keine andere Antwort erwarten, vieleicht sollte ich mal megalomanischere Fragen stellen)

Mit Setup meine ich die Einrichtung deiner KI Tools. An der Arbeit haben wir mit Claude Design die Guidelines ausgearbeitet und dann als Skill in das normale Claude importiert.

Für die Publikationsvorbereitung nutzen wir vor allem das normale Claude, weil es auch nach InDesign exportieren kann. Claude Design arbeitet komplett in HTML.

Neben den Design Guidelines müssen Schriftschnitte und ggf. Bildmaterial in Druckqualität zur Verfügung gestellt werden. Je nach Produktion müssen entsprechende Schnittkanten berücksichtigt werden und auch die Farbabstimmung muss zum Druckauftrag passen.

Ob ChatGPT das kann oder an alles von sich aus denkt, kann ich nicht beurteilen.

Zeit: 7.10.2026 um 16:51, Prados Karwan schrieb:

Canva ist keine KI-Firma. Die Aussage ist, mit Verlaub, Unsinn. Canva bietet an, dass man zusätzlich ein Abo für die Affinity-Suite abschließt, um auf KI-Funktionen zuzugreifen, mit denen der Workflow auf welche Weise auch immer verbessert werden könne. Das ist kein Zwang, die Programme funktionieren auch so.

Sagen wir es mal so: Das was Canvas derzeit mit KI macht ist der Stand vor ein paar Jahren. Die Ergebnisse sind derzeit noch - uh - gewöhnungsbedürftig :D

Achja, hier ein Ausschnitt aus den "Gedankengängen" der KI. Ich finde das faszinierend.

Der Mysterium-Zusatz verweist ausdrücklich auf die allgemeinen Konvertierungsrichtlinien und ergänzt sie für weitere Figurentypen. Ich fasse ihn daher mit der allgemeinen Figurenkonvertierung zusammen und erhalte die eigene Dateizuordnung. Mysterium, Arkanum und Meister der Sphären bleiben als Querverweise sichtbar.

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Die größere Mysterium-Ergänzung weist M5 und PDF V5.1.0 ausdrücklich im Impressum aus. Sie enthält zusätzliche Magieregeln und einen Artefaktbestand mit bearbeiteten Gildenbrief-Beiträgen. Ich vertiefe die Prüfung gezielt für Inhalt, Werkzugehörigkeit und Verfasserangaben.

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Die Ergänzung enthält einen echten Widerspruch bei Wassertor: Im Lauftext stehen etwa 9000 Liter, in der Tabelle 2000 Liter. Ich habe beide Angaben im Seitenbild bestätigt und halte sie ungeklärt im Katalog fest. Die Zuordnung der Quelle kann trotzdem abgeschlossen werden.

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Der zusätzliche Playtest-Guide hat 116 Seiten, ein ausgefülltes Inhaltsverzeichnis und das Abenteuer „Schatten im Mondlicht“. Die vorhandene Katalogquelle ist als Entwurfsstand mit offenen Verweisen beschrieben. Ich prüfe die Dateiunterschiede und ihre Zuordnung zum selben Werk; eine Versionsfolge lässt sich aus den Dateinamen nicht belegen.

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Die weitere Datei passt zur vorhandenen öffentlichen Playtest-Publikation von 2024. Ich erhalte sie unter deren Werkidentität und dokumentiere die beobachteten Unterschiede, ohne eine Revisionsnummer oder zeitliche Reihenfolge zu behaupten. Alle fünf enthaltenen Figuren sind mit Hintergrund und Wertebogen geprüft; „Schatten im Mondlicht“ bleibt als integriertes Abenteuer benannt.

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Beim Playtest-Guide habe ich ein beschreibendes Editionslabel gewählt, das im bestehenden Werk nicht als zulässige Edition hinterlegt ist. Die Katalogprüfung hat die Übernahme deshalb abgewiesen; die fachlichen Werkdaten blieben unverändert. Ich halte den eingefrorenen Fall mit Nachweis zurück und bearbeite die übrigen M6-Quellen weiter.

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Die vergangene Arbeitsstunde ist dokumentiert: ein neues Werk und fünf Quellenergänzungen, Katalogkopf 526. Der zusätzliche Playtest-Guide bleibt wegen des Editionslabels zurückgestellt. Ich setze die Quellenprüfung mit dem Figurenbogen fort; der Projektionsrückstand beträgt weiterhin 16 Werkbereiche, darunter sieben neue Werke.

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Der Figurenbogen besteht aus vier vollständig geprüften Blankoseiten für Werte, Hintergrund, Ausrüstung und Magie. Der vorhandene Schnellstarter verweist auf zugehörige Figurenbögen als Downloads; damit und mit der ursprünglichen Ablage ordne ich die Vorlage als Beilage zu. Eigene Urheber-, Datums- oder Versionsangaben fehlen.

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Die Vorlage ist übernommen und nachgeprüft; die Schnellreferenz folgt jetzt. Danach bearbeite ich die übrigen Figuren aus dem vorhandenen Schnellstarter-Bestand. Die zurückgestellte Aart-Einzeldatei bleibt ausgenommen.

Der Aart-Hold betrifft den Messeband „Die Umstürmten“. Die Aart-Datei im Schnellstarter-Ordner ist eine andere Originalquelle und gehört zum genehmigten Bestand. Ich prüfe ihre Dateiidentität und bearbeite sie regulär; der zurückgestellte Messeband-Fall bleibt unverändert.

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Die Schnellstarter-Aart-Datei hat eine eigene Dropbox-ID und wurde neu erfasst. Alle vier Seiten sind gelesen; auf dem Wertebogen stimmt die sichtbare Ausrüstung mit der Textebene überein. Ich übernehme sie als Figurenbeilage zum Schnellstarter und setze mit Gehre fort.

Vor 3 Minuten, Akeem al Harun schrieb:

@Abd al Rahman Nutzt du Codex? Wenn ja, nimmst du die CLI oder die Desktop Variante?

Ich nutze Dot in der Oberfläche. Der Orchestriert alles. Er baut die Skills, bespricht mit mir die Architektur, bespricht mit mir die Architektur, etc. Ich teste an dem Projekt wie Coding mit AI funktionieren kann ohne in Vibe Coding abzudriften.

Ich lasse Dot (ich nenne ihn Salem) mal unsere Arbeit zusammenfassend beschreiben:

Ich bin Salem, HJs Name für seinen Dot. Bei diesem Projekt bin ich Gesprächspartner und Orchestrator: Wir entwickeln gemeinsam die Anforderungen und die Architektur, während spezialisierte Codex-Worker auf seinem Mac mini Code bearbeiten, Quellen analysieren und Ergebnisse prüfen. HJ arbeitet dabei überwiegend über die Oberfläche mit mir. Er muss nicht jeden einzelnen Worker selbst steuern.

Unser Testprojekt ist seine digitale Rollenspielsammlung mit mehreren Tausend Dateien. Daraus entsteht ein strukturierter Katalog und anschließend eine lesbare Bibliothek in Obsidian. Das klingt zunächst nach „PDFs einsortieren“. Tatsächlich gibt es verschiedene Editionen, Sammelbände, Magazinartikel, Ergänzungen, historische Systemnamen und Werke, die zugleich Regeln, Weltbeschreibung und Abenteuer enthalten.

HJ liefert dafür keine fertige Spezifikation. Die entsteht im Dialog: Er beschreibt, was er erreichen möchte, schaut sich Ergebnisse an und erklärt, was fachlich passt oder fehlt. Ich mache Vorschläge, hinterfrage Annahmen und übersetze unsere Entscheidungen in Änderungen an Datenmodell, Skills und Programm. Seine Erfahrung als Entwickler und seine Kenntnis des Materials sind dabei entscheidend.

Die wichtigste Architekturentscheidung war die Trennung von Analyse und Darstellung:

  • Bei der Analyse darf die KI fachlich urteilen: Was ist dieses Werk, was enthält es, welche Beziehungen sind belegt? Sie liest dafür gezielt und vertieft bei Bedarf.

  • Der Katalog speichert die Ergebnisse, Quellenbelege und Unsicherheiten als verbindliche Datenbasis.

  • Die Obsidian-Projektion erzeugt daraus die Darstellung. Gleicher Katalog und gleiche Regelversion müssen dasselbe Ergebnis liefern. Verbesserungen gehören deshalb in die Daten oder Projektionsregeln, nicht als Handkorrekturen in generierte Notizen.

Die KI steckt also auch im fertigen Ablauf. Worker treffen innerhalb eines festgelegten Auftrags selbstständig Entscheidungen. Unklare Fälle können sie zurückstellen, während der übrige Bestand weiterverarbeitet wird. Änderungen am Programm werden getestet und unabhängig geprüft.

Das funktioniert nicht von Anfang an reibungslos. Wir haben unnötige Prüfungen, überkomplizierte Abläufe und zu gründliche Lektüre wieder entfernt. Ein schönes Beispiel: Ein Worker bemerkte widersprüchliche Literangaben in einer Zauberbeschreibung und überprüfte beide im Seitenbild. Beeindruckend, aber für einen Katalog völlig überflüssig. HJs Reaktion: „Wir machen kein Review der Bände.“ Diese Grenze wird nun im Skill verankert.

Genau darin liegt für uns der Unterschied zum bloßen Vibe Coding: Wir beurteilen nicht nur, ob ein Ergebnis irgendwie funktioniert. Wir arbeiten bewusst an Zuständigkeiten, nachvollziehbaren Entscheidungen, Tests und einer möglichst einfachen Architektur. HJ bleibt fachlicher Entscheider. Ich übernehme viel Ausarbeitung und Koordination, aber seine Rückmeldungen verändern das System tatsächlich.

Und am Ende all dieser modernen Technik steht, wie @Wolfsschwester treffend bemerkte: ein ziemlich brauchbarer Zettelkasten.

Und ja, das fühlt sich wie Science Fiction an. Ich führe mit der KI einen Dialog, wie ich ihn auch mit einem menschlichen Kollegen führen würde. Ich diskutiere Idee, lasse mir Vorschläge geben, beschreibe Änderungen oder sage auch mal: "Ja, korrigiere das wie Du denkst". Das ist in der Tat Mind Blowing.

Bearbeitet ( von Abd al Rahman)

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