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Läufer

m5 - Meinung Welches Gift für Blasrohr?

Empfohlene Beiträge

Hallo!

Ein Spieler möchte gerne eine SpF mit Blasrohr spielen. Möchte ich als SL auch unterstützen. Aber Blasrohr funktioniert ja nur mit Gift. Und da fehlt mir das Gefühl, was man da sinnvollerweise zulässt, so dass das Blasrohr einerseits eine interessante Waffe ist, andererseits aber das Spiel nicht sprengt.

Gibt es da Erfahrungen oder funktionierende Modelle?

Danke und zu den Sternen

Läufer

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Alles, was es an Giften gibt, die über den Blutkreislauf ihre Wirkung entfalten.

Etwas, was die Muskulatur beeinträchtigt, also Abzüge auf EW und WW gibt, lähmt oder gar tötet, etwas, was nicht mehr klar denken lässt, etwas zum Schlafen, benommen machen, Halluzinationen auslöst.

Ich meine, es gibt irgendwo einen Strang über Gifte, Fimolas hat diesen erstellt.

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vor 33 Minuten schrieb Jürgen Buschmeier:

Hier der Link

Das ist schon eine tolle Sammlung. Aber gibt es diese auch in einerso schönen Liste wie der Link zum Midgard Digest Nr,98? Und woher sehe ich ob die Blasrohr geeignet sind?

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Erfinde Rezepte für Pfeil- und Kontaktgifte aller Art. Bestimme es selbst.

Das Öl/der Saft einer bestimmten Pflanze wird durch die passenden Würfe auf irgendwelche Fertigkeiten gewonnen, haltbar, klebrig usw. gemacht...

Es haftet für 1 h am Pfeil.

 

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Hallo @Jürgen Buschmeier,

vielen Dank für den Link - die Liste hatte ich nicht auf dem Schirm.

Konkrete 'Modelle' nach dem Motto 'Unser Assassine kriegt nach einem EW: Gassenwissen folgende Pfeilgifte zu folgenden Preisen .., und das funktioniert ganz gut..." hat aber noch niemand, oder?

Danke

Läufer

 

 

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Gast Unicum
vor 12 Minuten schrieb Läufer:

Konkrete 'Modelle' nach dem Motto 'Unser Assassine kriegt nach einem EW: Gassenwissen folgende Pfeilgifte zu folgenden Preisen .., und das funktioniert ganz gut..." hat aber noch niemand, oder?

Nein, ich hätte da auch ggf neben Gassenwissen auch noch die Kombination Alchemie + (Pflanzenkunde + Naturkunde + Tierkunde) um selbst ein (Pflazliches, Mineralisches oder Tierisches Gift herzustellen.

Und wie schwer es ist an so etwas zu kommen,... also vieleicht so in der Art vo:  WM +2 für ein 1w6 Gift, -2 für ein 2w6 gift, -4 für 3w6/schlafgift -8 für 4w6/tödlich. (oder so ähnlich - ohne lange darüber nachgedacht zu haben)

Prinzipiell ist das Blasrohr eine Fernkampfwaffe, insofern hätte ich ein kleines Problem damit 2w6 gifte zu leicht und/oder in zu hohen Dosen verfügbar zu haben - da dann die schwere Armbrust - nur schadenstechnisch gesehen - etwas entwertet wird.

bearbeitet von Unicum

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vor 38 Minuten schrieb Unicum:

Nein, ich hätte da auch ggf neben Gassenwissen auch noch die Kombination Alchemie + (Pflanzenkunde + Naturkunde + Tierkunde) um selbst ein (Pflazliches, Mineralisches oder Tierisches Gift herzustellen.

Und wie schwer es ist an so etwas zu kommen,... also vieleicht so in der Art vo:  WM +2 für ein 1w6 Gift, -2 für ein 2w6 gift, -4 für 3w6/schlafgift -8 für 4w6/tödlich. (oder so ähnlich - ohne lange darüber nachgedacht zu haben)

Prinzipiell ist das Blasrohr eine Fernkampfwaffe, insofern hätte ich ein kleines Problem damit 2w6 gifte zu leicht und/oder in zu hohen Dosen verfügbar zu haben - da dann die schwere Armbrust - nur schadenstechnisch gesehen - etwas entwertet wird.

Hallo Unicum,

als wichtiges Stellrad sehe ich die Schadensgeschwindigkeit: Wenn die potentiell letalen Giftschäden nur langsam kommen, dann ist es in Aktionsphasen keine Konkurrenz zu anderen Fernwaffen. 

Zu den Sternen

Läufer

 

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Ich hätte selbst bei 3w6 Gift noch keine Bedenken.

Man hat ja i.d.R. einen WW:Abwehr + es muss ja auch erstmal durch die Rüstung kommen und dann noch einen PW:Gift (bzw. in M4 je nach Rüstung einen guten PW).

Und aus dem Hinterhalt ist auch ein Bogen/l.Armbrust mit Scharfschuss immer noch tödlicher

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Gast Unicum
vor 21 Minuten schrieb Slüram:

Zumal das Blasrohr ja auch eine sehr viel geringere Reichweite als die schwere Armbrust hat....

vieleicht, auber auch nur vieleicht, schreibe ich das näcshte mal dazu was ich mit

vor einer Stunde schrieb Unicum:

 - nur schadenstechnisch gesehen -

meinen könnte,...

 

 

vor 15 Minuten schrieb seamus:

Ich hätte selbst bei 3w6 Gift noch keine Bedenken.

Man hat ja i.d.R. einen WW:Abwehr + es muss ja auch erstmal durch die Rüstung kommen und dann noch einen PW:Gift (bzw. in M4 je nach Rüstung einen guten PW).

Und aus dem Hinterhalt ist auch ein Bogen/l.Armbrust mit Scharfschuss immer noch tödlicher

Ich schon, das liegt unter anderem auch daran das ich weiter denke - denn das Gift kann ich auch auf den Bolzen schmieren den ich dann mit Scharfschiessen verwende,... oder auf meinen Morgenstern schmieren der sicher leicht durch die Rüstung kommt,... Den PW:Gift kann ich durch  WM erschweren (auch ein Parameter des Giftes).

Spätestens wenn sich dann jeder sagt das man Gift immer einsezt - ist die Spielbalance gekippt.

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Gast Unicum
vor 46 Minuten schrieb Läufer:

als wichtiges Stellrad sehe ich die Schadensgeschwindigkeit: Wenn die potentiell letalen Giftschäden nur langsam kommen, dann ist es in Aktionsphasen keine Konkurrenz zu anderen Fernwaffen.

Du hast einiges an Stellschrauben:

Preis, Verfügbarkeit, WM auf eigene Herstellung, Anzahl der Dosen pro Herstellung, WM auf PW:Gift, Schaden/Zeit, Dauer wie lange es dauert das Gift zu Aplizieren, Wie lange bleibt es frisch,... etc...

Und ja - es gibt auch Gifte die extrem schnell wirken, Gifte die Tage brauchen machen auf Waffen imho nicht ganz soviel Sinn - auch hier kann ich mir Dinge Vorstellen die ich aber nicht austexten werde - so halte ich etwa ein Lähmundgift welches erst nach 20 Tagen wirkt doch für etwas "unpraktisch".

Einiges davon wäre Micromanagement - ich würde das so nicht haben wollen.

 

Eine Tabelle mit verschiedenen Giften, wie sie hier schon verlinkt wurde, bringt mir dahingehend immer rcht wenig, aber ich weis ja auch nicht ganz so richtig was du eigentlich willst. Was meinst mit "funktionierendes Modell"?

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vor einer Stunde schrieb Unicum:

Ich schon, das liegt unter anderem auch daran das ich weiter denke - denn das Gift kann ich auch auf den Bolzen schmieren den ich dann mit Scharfschiessen verwende,... oder auf meinen Morgenstern schmieren der sicher leicht durch die Rüstung kommt,... Den PW:Gift kann ich durch  WM erschweren (auch ein Parameter des Giftes).

Spätestens wenn sich dann jeder sagt das man Gift immer einsezt - ist die Spielbalance gekippt.

Tja - mit dem Gift ist das dann so eine Sache: Wenn die SC es "problemlos" bekommen und verwenden können, dann können es die NSC genau so.

Spielbalance - auf einem zugegebener Maßen tödlicherem Niveau - wieder hergestellt.

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vor 7 Minuten schrieb Slüram:

Tja - mit dem Gift ist das dann so eine Sache: Wenn die SC es "problemlos" bekommen und verwenden können, dann können es die NSC genau so.

Spielbalance - auf einem zugegebener Maßen tödlicherem Niveau - wieder hergestellt.

Ich werde dieses "was die Spielfiguren machen, das lasse ich die NSC auch machen, weil es sonst unfair ist" - Konzept nie ganz verstehen, aber das ist auch nicht das Thema dieses Stranges.

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Gast Unicum
vor 18 Minuten schrieb daaavid:

Ich werde dieses "was die Spielfiguren machen, das lasse ich die NSC auch machen, weil es sonst unfair ist" - Konzept nie ganz verstehen, aber das ist auch nicht das Thema dieses Stranges.

Ach verstehen tue ich das schon. Wenn das in einem Gruppenvertrag so erwähnt ist dann ist das so, und alles andere regelt ein Gruppenvertrag. Bei mir ist es dann eher so: Das gibt Ruchpunkte und irgendwann fällt das - vieleicht - den leuten auf die Füße

und ja - die Obrigkeit (NSC) ist auch so eine Stellschraube wie verfügbar Gift ist.

bearbeitet von Unicum

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vor einer Stunde schrieb Unicum:

Ich schon, das liegt unter anderem auch daran das ich weiter denke - denn das Gift kann ich auch auf den Bolzen schmieren den ich dann mit Scharfschiessen verwende,... oder auf meinen Morgenstern schmieren der sicher leicht durch die Rüstung kommt,... Den PW:Gift kann ich durch  WM erschweren (auch ein Parameter des Giftes).

Spätestens wenn sich dann jeder sagt das man Gift immer einsezt - ist die Spielbalance gekippt. 

Gift zu verwenden ist fast überall Streng verboten (zumindest Historisch, soweit ich weiß). Daher muss, wer gift verwendet es immer Heimlich Tun. (Einige Naturvölker mal ausgenommen.) Daher halte ich das Blasrohr für ungeeignet für offene Kämpfe.

Wer Blasrohr spielen will, sollte meines erachtens sein Augenmerk nicht auf dem auf den Einmaligen vorteil des Blasrohres setzen: Der getroffene Merkt nicht, dass er getroffen wurde.

Wenn man diese Massiven Unterschiede Zwischen Blasrohr und Konventionellen Giften hinreichend beachtet, ist es nicht so schlimm, wenn man es nicht genau Ausbalanciert. Ein Blasrohr darf in einem Hinterhalt, der nicht auffallen darf, der beste Weg, dass sollte man durch Starke gifte (3W6 bis Tödlich, Schlaf, Wahnsinn etc.) Repräsentieren. In Offenen Kämpfen sollte der SL aber dafür sorgen, dass ein Blasrohr nicht so gut ist, in dem Er gifte recht teuer macht (nicht als Massenware verfügbar, man sollte für 5-10 Anwendungen eienes giftes auch mal 10-15 Min.  Kauf ausspielen und entsprichendes Gold) und Gifte eher selten macht.

 

 


Wenn man das Gift im Offenen Kampf verwenden will, würde ich mal den Vergleich mit anderen Schweren Heranziehen.
Man sollte bei reinem Schaden ungefähr so viel nehmen, wie bei anderen Schweren Vernkampfwaffen. ein wenig weniger, um auszugleichen, dass man mit einem Blasrohr mehr Möglichkeiten hat.

Der Schaden ist meist ca. 1W6 (2W6-4, 3W6-9, 1W6, 1W6+1, 1W6-1,2W6-1/2) nur die Stockschleuder Fällt da raus (2W6-2),ist aber auch sehr Sperrig. daher sollte der Schaden im Wesentlichen 1W6 sein.

Wenn ich versuche, mich an den Kosten für andere Munition zu Orrientieren, wird es Schwierig... den für 1SS Gift raus zugeben ist unrealistisch. Gifte sollten für 5-10 SS pro Anwendung zu bekommen.

Weiterer Nachteil von Gift, der durch Realismus mir nötig erscheint: Gift wirkt nicht sofort. üblicherweise würde ich machen 1Schaden pro Runde (und der Schadenswurf entscheidet für wie Lange), oder Gesamter Schaden nach 1W6 Runden.
Ein weiterer gestzter Nachteil ist, dass man selbst bei einem Treffer keinen Schaden macht wegen des PW-Gifttoleranz.

Um diese Nachteile Auszugleichen sollte man noch über Vorteile nachdenken. Hier sehe ich als stielvoll, dass Spezialeffekte möglich sein Sollten. Ein Gift sollte (Stadt Schaden, nicht Zusätzlich) Effekte haben können, wie
- Muskelschwäche/Zitteranfälle: -2 Auf Bewegungsvertigkeiten (Incl. Waffen und Abwehr) für 2 min
- Blutverdünnung: +1 auf Schaden für zukünftige Angriffe mit Scharfen Waffen für 5 min
- Kurzer Schwindelanfall: nach 1W3 Runden, eine Runde wegen Schwindelanfall aussetzen
- Halluzinationen: für die nächsten 5 Runden muss der Getroffene einen PW-40:In schaffen um Freund und feind auseinander zu Halten.
...
Die Effekte sollten nicht Kommulativ sein, oder nochmal generft werden.


In diesem Fall muss man aber noch verhindern, dass Spieler diese Gifte auf Konventionelle Waffen aufgetragen wird. denn dann würde es OP. Man kann hier nur Ausreden vorbringen, die das ingame erklären, wie "Auf Blasrohren ist das zwar annerkannt, auf Bögen aber geächten", "Bei Großen wunden verliert der Getroffene so viel Blut, das ein Großer teil des Giftes wieder ausgespült wird.","Das Gift ist magisch, das ist einfach so", "Man brauch so viel Gift, dass es sich nur im sich Folsaugenden Wattebausch passt. eine Pfeil o.Ä. würde so viel Gift nur mit einer Großen Giftkammer (teuer) aufnehmen können. o.Ä.

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vor 2 Stunden schrieb Unicum:

...Ich schon, das liegt unter anderem auch daran das ich weiter denke - denn das Gift kann ich auch auf den Bolzen schmieren den ich dann mit Scharfschiessen verwende,... Spätestens wenn sich dann jeder sagt das man Gift immer einsezt - ist die Spielbalance gekippt.

Meine Aussage bezieht sich rein auf das Ausgangsthema -Blasrohr-

Wenn der Blasrohrcharakter effektivere Waffen beschmiert oder es an effektivere Kollegen weitergibt, gibt es halt über kurz oder lang die Spielweltretoure (übliche Ächtung von Gift & absehbarer Ärger mit Obrigkeit, sofern in Geschichte passend: entsprechende Attentate/ausgerüstete Gegner) -nach vormaliger Ankündigung, ob die Spieler dieses Aufrüst-Karussell wirklich andrehen wollen-.

Ist halt wie beim Scharfschiessen-Einsatz: Übermässiger Gegner-Tötungs-Einsatz führt zu entsprechender Antwort/Reaktion

bearbeitet von seamus
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vor 17 Minuten schrieb seamus:

Meine Aussage bezieht sich rein auf das Ausgangsthema -Blasrohr-

Wenn der Blasrohrcharakter effektivere Waffen beschmiert oder es an effektivere Kollegen weitergibt, gibt es halt über kurz oder lang die Spielweltretoure (übliche Ächtung von Gift & absehbarer Ärger mit Obrigkeit, sofern in Geschichte passend: entsprechende Attentate/ausgerüstete Gegner) -nach vormaliger Ankündigung, ob die Spieler dieses Aufrüst-Karussell wirklich andrehen wollen-.

Ist halt wie beim Scharfschiessen-Einsatz: Übermässiger Gegner-Tötungs-Einsatz führt zu entsprechender Antwort/Reaktion

Da bin ich bei dir, wenn es hingegen nicht effektiv, sondern effizient geschehen soll, dann muss es vielleicht doch das unauffällige Blasrohr bleiben.

Faszinierend finde ich hier, wie man vom eigentlichen Thema wegkommt. Mir scheint, es geht um eine Spielerin, die das Blasrohr für ihre Figur auserkoren hat. Es stellte hier also Läufer die Frage nach Giften und nicht nach Spielweltreaktionen und Spielgleichgewicht.

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Hallo!

Ein paar Ideen:

Kurzes Thaumaturgenblasrohr: (Reichweite 2m/3m/5m):

Mehl: Leichter Treffer: Opfer 1 Runde geblendet; Schwerer Treffer: Opfer 1W6 Runden geblendet

Nießpulver: Schwerer Treffer:  1W6 Runden wegen Niesen Handlungsunfähig, wenn PW: GiT gelingt, die Hälfte  (Erhältlich: alle Städte, 1SS/Dosis)

 Lotusblütenstaub: Schwerer Treffer:  Opfer extrem Müde. -2 auf EW: Angriff, -10 auf Gw, mit erfolgreichem GiT die Hälfte. Wirkungsdauer: 1W6 Stunden, und wenn das Opfer zur Ruhe kommt, will es schlafen. (Erhältlich: Lotosblütenstaub ist Zaubermaterial:)

(Und bei diesen 'normalen Pulvern würde ich die Regel für Zaubermaterial nutzen: Also: Es ist so lange Pulver da, bis eine 1 beim EW: Angriff fällt.)

Rawindrischer Lotus  - lässt sich auch mit einem solchen Blasrohr zum Einsatz bringen, kriegt man aber in Alba in der Regel nicht. 

Blasrohr mit Pfeilen:

Schmerz: Wie Zauber, GiT halbiert Wirkung. (Erhältlich: Alle Städte, EW: Gassenwissen, 3GS/Dosis)

Schwäche: Wie Zauber; Wirkung setzt nach 1 min ein und bleibt 30 Miunten, GiT halbiert Wirkung. (Erhältlich: Städte, EW: Gassenwissen, 5GS/Dosis)

Gelber Lotus: Wie Zauber 'Schlaf', mit EW-20: GiT kann Opfer wach bleiben, hat aber für eine Stunde -2 auf alles (Erhältlich: Große Städte, EW-4: Gassenwissen, 40GS/Dosis)

Gift: 1W10 Minuten lang pro Minute 2LP/AP, PW: GiT halbiert. (Erhältlich: Große Städte, EW-4: Gassenwissen, 20GS/Dosis)
(Ein solches Gift ist für gesunde Menschen gefährlich, aber normalerweise nicht tödlich; für kleinere Tiere dagegen schon.) 

Noch ein paar Zusatzgedanken:

Kritischer Fehler 'Schütze verletzt heißt bei Pulver, dass der Schütze das Pulver in den Mund bekommt ...

Abwehr und Gifttoleranz: In der Regel muss der Blasrohrschütze einen schweren Treffer erzielen. Damit hat das Opfer die Dosis abgekriegt, GiT sagt also nur noch, wie der Körper damit fertig wird. Darum halbiert GiT die Giftwirkung nur.

Zu Waffengift gefällt mir die Argumentation von Simsor sehr gut, dass die von normalen Klingen verursachten blutenden Wunden viel von dem Gift wieder ausspülen, und deshalb ein Blasrohrgift nicht dafür geeignet ist oder man einfach viel mehr braucht. 

Ein Treffer durch einen Blasrohrpfeil wird nicht zwingend bemerkt, sondern nur, wenn dem Getroffenen ein EW+4: Tasten gelingt - in ruhiger Umgebung kann er u.U. auch den Schuss mit einem EW: Hören bemerken. 

Man kann nur jede dritte Runde schießen (Pulver einfüllen bzw. vergifteten Pfeil sorgfältiig einlegen, und Pfeile nur auf Ziele, die sich nur mit B1 bewegen.)

Obrigkeit: die genannten Pfeilgifte sind alle so, dass man mit einer Geld- oder Disziplinarstrafe rechnen muss (also das, was ein Abenteurer sich bei jedem Stadtabenteuer eigentlich mehrfach verdient), aber nicht mit der Todesstrafe.  

Jeder hinreichend fähige Alchimist kann die obengenannten Gifte erzeugen, verkauft sie aber nicht - denn Giftverkauf ist strafbar, und Alchimisten stehen immer unter besonderer Beobachtung der Obrigkeit. (Außer, die SpF überzeugen den Alchimisten, es doch zu tun.)

Seht ihr Widersprüche? Ergänzungen? 

Zu den Sternen

Läufer

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vor 20 Stunden schrieb Läufer:

...Damit hat das Opfer die Dosis abgekriegt, GiT sagt also nur noch, wie der Körper damit fertig wird. Darum halbiert GiT die Giftwirkung nur...

Ich finde deine ganzen Gifte mit der halbierten/gelungenen GiT Auswirkung relativ stark, aber sind nette Ideen dabei.
 

Meinst du da wirklich EW (EW-20: GiT) bei "Gelber Lotus" oder meinst du PW+20:GiT (also Malus auf den Gift-prüfwurf)?

 

GiT -Gift-Toleranz

bearbeitet von seamus
tippfehler

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Ich finde die Reichweite etwas kurz. Für die Pulver mag das noch in Ordnung sein. Für Pfeile würde ich die etwas erhöhen. Im Gegenzug würde ich die Pulver evtl. auch im Nahkampf zulassen. Mehr als einen Schuss sollte man im Normalfall dort ja nicht haben. Ansonsten wäre das Blasrohr nur sehr beschränkt praktisch nutzbar. 

Auch drei Runden Ladezeit finde ich etwas übertrieben. Zwei tun es da auch. 

Ansonsten gefällt mir die Ausarbeitung gut. 

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Gast Unicum
vor 18 Stunden schrieb Läufer:

Seht ihr Widersprüche? Ergänzungen? 

Ich gebe hier zu bedenken:

vor 18 Stunden schrieb Läufer:

Mehl: Leichter Treffer: Opfer 1 Runde geblendet; Schwerer Treffer: Opfer 1W6 Runden geblendet

Da kann also jemand einen anderen im Dauergeblendet sein halten(*). Ich würde jedenfalls den Leichten Treffer ohne Blendung lassen. Vergleiche das mal mit ARK 69.

vor 18 Stunden schrieb Läufer:

Rawindrischer Lotus  - lässt sich auch mit einem solchen Blasrohr zum Einsatz bringen, kriegt man aber in Alba in der Regel nicht. 

Warum sollte es kein Substitut in Alba geben? Zugestanden ich kenne mich in der Pflanzenwelt der britischen Inseln nicht aus, aber ich weis das es in Deutschland so einiges an giftigen Dingen gibt,... die man heute eben nicht mehr kennt. Als meine Freundin ihr Kind bekommen hat, war ihr Schgwiegervater - ein Prof der Biologie mit schwerpunkt pflanzen - bei ihnen und hat im Garten alles giftige angezeigt mit dem ein Kind nicht in Berührung kommen sollte,... das war dann doch zimelich viel.

vor 18 Stunden schrieb Läufer:

Ein Treffer durch einen Blasrohrpfeil wird nicht zwingend bemerkt, sondern nur, wenn dem Getroffenen ein EW+4: Tasten gelingt - in ruhiger Umgebung kann er u.U. auch den Schuss mit einem EW: Hören bemerken. 

Würde ich so weglassen. Schau dir einfach mal einen Blasrohrpfeil an, der ist zu dick um unbemerkt die Haut zu durchdringen. Wie oft hast du schon ein Spritze beim Arzt bekommen und wirklich nichts gespürt? Und eine moderne Arztkanüle ist wahrscheinlich (#) dünner als ein Blasrohrpfeil.  (# da kann ich mir gerade nicht 100% sicher sein aber ich weis das es bei den Spritzen deutliche unterschiede gibt und die dünnsten regelrechte Meisterwerke sind, so etwas bekommt ein Albischer Schmied nicht hin - in dieser hinsicht - woher bekommt der schütze seine Nadeln? In einigen Ländern nimmt man die Nadeln von Kakteen - die haben gerne Wiederhaken was gut ist aber sicher nicht schmerzfrei beim eindringen)

vor 18 Stunden schrieb Läufer:

Man kann nur jede dritte Runde schießen (Pulver einfüllen bzw. vergifteten Pfeil sorgfältiig einlegen, und Pfeile nur auf Ziele, die sich nur mit B1 bewegen.)

Ich sehe da jezt keinen Grund warum man nicht jede Runde schiessen können sollte. (*) SO viel Aufwendiger (ich denke es ist sogar einfacher) wie das Laden einer Armbrust ist das auch nicht - hast du mal mit Blasrohr geschossen?

Und btw: das gibt meines erachtens der Kodex nicht her.

vor 18 Stunden schrieb Läufer:

Obrigkeit: die genannten Pfeilgifte sind alle so, dass man mit einer Geld- oder Disziplinarstrafe rechnen muss (also das, was ein Abenteurer sich bei jedem Stadtabenteuer eigentlich mehrfach verdient), aber nicht mit der Todesstrafe.  

Jeder hinreichend fähige Alchimist kann die obengenannten Gifte erzeugen, verkauft sie aber nicht - denn Giftverkauf ist strafbar, und Alchimisten stehen immer unter besonderer Beobachtung der Obrigkeit. (Außer, die SpF überzeugen den Alchimisten, es doch zu tun.)

Nun, Rattengift ist sicher etwas das man kaufen kann und vertreiben kann in einer Stadt.

Wenn das Blasrohr als solches also eine allgemein gültige Waffe ist (was ich in Alba eben nicht denke) wäre Blasrohrgift eben auch zu bekommen.

Was die Juristerei betrifft - in dem Moment wo jemand ein Gift (wie auch immer) gegen einen Menschen einsetzen wird (und erwischt wird) - und das kann sein was es will - ist imho "Polen offen"

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vor 5 Stunden schrieb Unicum:
vor 23 Stunden schrieb Läufer:

Mehl: Leichter Treffer: Opfer 1 Runde geblendet; Schwerer Treffer: Opfer 1W6 Runden geblendet

Da kann also jemand einen anderen im Dauergeblendet sein halten(*). Ich würde jedenfalls den Leichten Treffer ohne Blendung lassen. Vergleiche das mal mit ARK 69.

Ich hatte mich an KOD5 S. 83 orientiert, und halt daran, dass der Getroffene die Runde einfach in einer Mehlwolke steht. Aber ja, passt eigentlich nicht.

 

vor 5 Stunden schrieb Unicum:
Am ‎01‎.‎07‎.‎2018 um 21:41 schrieb Läufer:

Rawindrischer Lotus  - lässt sich auch mit einem solchen Blasrohr zum Einsatz bringen, kriegt man aber in Alba in der Regel nicht. 

Warum sollte es kein Substitut in Alba geben? Zugestanden ich kenne mich in der Pflanzenwelt der britischen Inseln nicht aus, aber ich weis das es in Deutschland so einiges an giftigen Dingen gibt,... die man heute eben nicht mehr kennt. Als meine Freundin ihr Kind bekommen hat, war ihr Schgwiegervater - ein Prof der Biologie mit schwerpunkt pflanzen - bei ihnen und hat im Garten alles giftige angezeigt mit dem ein Kind nicht in Berührung kommen sollte,... das war dann doch zimelich viel

Och nee, zu einem 'ist das gleiche, heißt nur anders' habe ich keine Lust. Der in den Löwensöhnen beschriebene Lotus mit seinen Farbvariationen soll einzigartig bleiben. Aber natürlich kann eine Giftliste erstellt und erweitert werden, aber eigentlich will ich es kurz halten.

 

vor 5 Stunden schrieb Unicum:
Am ‎01‎.‎07‎.‎2018 um 21:41 schrieb Läufer:

Ein Treffer durch einen Blasrohrpfeil wird nicht zwingend bemerkt, sondern nur, wenn dem Getroffenen ein EW+4: Tasten gelingt - in ruhiger Umgebung kann er u.U. auch den Schuss mit einem EW: Hören bemerken. 

Würde ich so weglassen. Schau dir einfach mal einen Blasrohrpfeil an, der ist zu dick um unbemerkt die Haut zu durchdringen. 

Naja, auf die Idee hat mich Simsor gebracht:

Am ‎01‎.‎07‎.‎2018 um 18:18 schrieb Simsor:

Wer Blasrohr spielen will, sollte meines erachtens sein Augenmerk nicht auf dem auf den Einmaligen vorteil des Blasrohres setzen: Der getroffene Merkt nicht, dass er getroffen wurde.

Ich bin hin und her gerissen. Einerseits ist das mit dem unbemerktem Treffer cool, ist das, was du schreibst, plausibel, und auch das KISS-Prinzip sagt "weglassen"

 

vor 5 Stunden schrieb Unicum:
Am ‎01‎.‎07‎.‎2018 um 21:41 schrieb Läufer:

Man kann nur jede dritte Runde schießen (Pulver einfüllen bzw. vergifteten Pfeil sorgfältiig einlegen, und Pfeile nur auf Ziele, die sich nur mit B1 bewegen.)

Ich sehe da jezt keinen Grund warum man nicht jede Runde schiessen können sollte. (*) SO viel Aufwendiger (ich denke es ist sogar einfacher) wie das Laden einer Armbrust ist das auch nicht - hast du mal mit Blasrohr geschossen?

Und btw: das gibt meines erachtens der Kodex nicht her.

KOD5, S. 144 sagt 'in völliger Ruhe ..." - das habe ich mit 'jede dritte Runde" übersetzt. Aber nein, mit so einem Blasrohr habe ich noch nicht geschossen. Hast du da Erfahrung?

vor 5 Stunden schrieb Unicum:
Am ‎01‎.‎07‎.‎2018 um 21:41 schrieb Läufer:

Obrigkeit: die genannten Pfeilgifte sind alle so, dass man mit einer Geld- oder Disziplinarstrafe rechnen muss (also das, was ein Abenteurer sich bei jedem Stadtabenteuer eigentlich mehrfach verdient), aber nicht mit der Todesstrafe.  

Jeder hinreichend fähige Alchimist kann die obengenannten Gifte erzeugen, verkauft sie aber nicht - denn Giftverkauf ist strafbar, und Alchimisten stehen immer unter besonderer Beobachtung der Obrigkeit. (Außer, die SpF überzeugen den Alchimisten, es doch zu tun.)

Nun, Rattengift ist sicher etwas das man kaufen kann und vertreiben kann in einer Stadt.

Wenn das Blasrohr als solches also eine allgemein gültige Waffe ist (was ich in Alba eben nicht denke) wäre Blasrohrgift eben auch zu bekommen.

Was die Juristerei betrifft - in dem Moment wo jemand ein Gift (wie auch immer) gegen einen Menschen einsetzen wird (und erwischt wird) - und das kann sein was es will - ist imho "Polen offen"

Kaufen: Wollte ich mit dem Hinweis 'Stadt' oder 'Große Stadt' plus dem EW: Gassenwissen abhaken, so dass der Spieler sich selbst ausrüsten kann. 

Und rechtlich sehe ich das genauso wie Magie ohne Magiergilde - da muss man schon überlegen, was man wie öffentlich macht. 

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vor 14 Stunden schrieb daaavid:

Ich finde die Reichweite etwas kurz. Für die Pulver mag das noch in Ordnung sein. Für Pfeile würde ich die etwas erhöhen. Im Gegenzug würde ich die Pulver evtl. auch im Nahkampf zulassen. Mehr als einen Schuss sollte man im Normalfall dort ja nicht haben. Ansonsten wäre das Blasrohr nur sehr beschränkt praktisch nutzbar. 

Für Pfeile hatte ich an die Blasrohre aus KOD5, S. 144 gedacht - also bis zu 20m.

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      "

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      Eigene Erschöpfung (-4) ist auf S.85 aufgelistet
      & +4 bei erschöpft/wehrlosem Gegner war bei Fernkampf bisher in keiner Auflage angelistet, wobei man dort dann auch gar keine Abwehr hatte (Ausnahme gr.Schild?).
    • Von seamus
      Wie spielt ihr Faustkampf bei euch bzgl. 2.WW:Abwehr & Schadensabzug -S.142:"
      Kämpft ein Faustkämpfer ..., so kann er ihn mit einem schweren Treffer bewusstlos schlagen.
      Nach dem gescheiterten WW:Abwehr wird zuerst der Schaden bestimmt. Dann würfelt der Getroffene einen zweiten WW:Abwehr mit dem erwürfelten Schaden als Abzug.
      Misslingt auch dieser zweite Widerstandswurf, so ist er auf jeden Fall benommen und ...
      "?
      a) 2.WW.Abwehr genau wie 1. (& somit mit Abwehrwaffe) oder zwar wie gehabt mit Boni/Mali aber eben ohne Abwehrwaffe (also wie zu M4 gezielter Hieb 2.Abwehr) da ja ein schwerer Treffer verursacht wurde & somit die Abwehrwaffe überwunden wurde
      (halte letzteres für richtiger, aber wäre ja wohl Hausregel ;-))
      b) Schaden -AP oder LP-  (LP falls anwendbar -sprich nicht nur mit leichtem Schaden -S.141- angegriffen wurde)
      (erwürfelt deutet für mich auf AP-Schaden hin, aber eindeutig finde ich es nicht, denn eine Rüstung nimmt ja einiges von der Wucht - wobei auf S.69 2. auch erwürfelt steht & erst mit 4. LP-Schaden verursacht wird & das fehlt oben). AP-Schaden=erwürfelt, da ja schwerer Treffer Voraussetzung
      c) Der schwere Treffer sorgt (wie sonst auch -S.69 4.) für LP-Schaden (Ausnahme S.141) und evtl. Benommenheit/Bewusstlosigkeit, oder?
       
      Ich bin wahrscheinlich zu sehr M4 speziell gezielter Hieb "belastet".
      Dort war Faustkampf ja eine eigene Fertigkeit, die nur leichten Schaden verursachte.
       
      Seitenangaben: Kodex
      speziell für Orlando -S.141-:"
      Im waffenlosen Kampf kann sich ein Abenteurer entscheiden, nur leichten Schaden anzurichten, indem er sich zurückhält. Nur kritischer Schaden kostet dann Lebenspunkte.
       "+S.69:
      1. EW:Angriff
      2. Schaden würfeln, das Ergebnis wird von den Ausdauerpunkten des Getroffenen abgezogen
      3. WW:Abwehr -Gelingt der Wurf* (Gesamtergebnis mindestens so hoch wie das Ergebnis des EW:Angriffff aus 1.), bleibt es beim Ausdauerverlust, und der Angriff  ist beendet. Misslingt der Wurf, siehe 4.
      4.  Der erwürfelte Schaden aus 2. wird von den Lebenspunkten des Getroffenen abgezogen - nachdem er um den Wert des Rüstungsschutzes verringert worden ist.
    • Von Kio
      u.A. die Diskussion in Zauberer im Kampf beschützen      brachte mir wieder die Frage hoch, ob in Midgard ein Schütze frei wählen kann, ob er ballistisch schießt. Der Meinung scheinen nämlich viele Schreiber zu sein und im Kodex konnte ich auch keine explizite Einschränkung finden.
      Auch wenn's natürlich irrelevant ist, aber: realistisch ist das nicht.
      Es gibt nur die Stockschleuder, die immer ballistisch schießt und deshalb erst ab 21 Metern eingesetzt werden kann.
      Daraus kann man mMn. aber auch folgern, dass im Nahbereich nie* ballistisch geschossen werden kann und zumindest ab mittlerer Entfernung der ballistische Schuss optional ist. Realistisch wäre, dass spätestens im Fernbereich der ballistische Schuss zwingend ist.
      Ich frage mich auch, ob man deshalb zumindest im Fernbereich – und bei der Stockschleuder also: immer – auch noch den WM-2 für den ballistischen Schuss hinzurechnen muss.
      *) wenn ich mich dennoch willentlich für einen ballistischen Schuss entscheide, bedeutet das, dass ich weniger stark aufziehe, dass also auch der Schaden geringer ist. Eine Armbrust hätte diese Möglichkeit gar nicht.
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