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Computernerds unter sich - Der Computerschwampf


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Sam's Journey im Test: Ein Kaufgrund für den C64 - Nerdtum macht es möglich, dass sich eine Community hält und immer noch Software dafür entwickelt wird.

By the Way: In der Serie 'Halt and Catch Fire' (bei dem Titel, wem sagt hier HCF, HLT, KIL noch was?) wird der C64 ab der zweiten Staffel ordentlich abgefeiert. Apple spielt bzgl. Unternehmen und Produkte ausnahmsweise nur eine sehr untergeordnete Rolle. Das Vorbild für die Figur Joe MacMillan ist dafür überdeutlich, insbesondere in späteren Staffeln ...

Edited by Guest
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Ja, der C64 war für viele spätere IT-ler der erste Kontakt mit der Computerei. Ein bezahlbares Gerät mit einer festgelegten Hardware, die ausgereizt werden wollte. Während die PC-Nutzer schon damals oft einfach neue Hardware gekauft haben, falls die alte zu langsam war. ;) 

Apple hingegen war damals schon teuer aber halt noch nicht cool und lifestylish. Apple hatte damals schon eine Fangemeinde, die war aber tendeziell längst nicht so freakig wie die C64-Szene. Auch wenn der Apple II als Heimcomputer in den Staaten durchaus populär war.

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Meinen VC20 habe ich neu bekommen, Weihnachten 85. Luxus-Kombi mit Datasette, einem Spiel und der dazu passenden Tragtasche. Hab mit meinem Vater ein Autovergleichsprogramm geschrieben und mein "Reaktionstest" am VC-20 war eine Zeitlang bei meinen Freunden so beliebt, daß sie sogar die schöneren C-64-Spiele stehenließen, da war ich sogar ein bissl stolz, obwohl das ein Mini-Basic-Programm war. Ich war aber nicht fleißig - von Assembler habe ich nix gewußt.

C64 war zu der Zeit quasi unerschwinglich. Hat so um die 10000 ATS gekostet, und ohne Diskettenlaufwerk ja fast nutzlos.

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vor 41 Minuten schrieb dabba:

Ja, der C64 war für viele spätere IT-ler der erste Kontakt mit der Computerei. Ein bezahlbares Gerät mit einer festgelegten Hardware, die ausgereizt werden wollte. Während die PC-Nutzer schon damals oft einfach neue Hardware gekauft haben, falls die alte zu langsam war. ;)

Ne, das war 1983 noch nicht so. Der PC war in Europa noch nicht so definiert festgelegt, die Software wurde noch für Geräte adaptiert, die nur MS-DOS als Gemeinsamkeit hatten. Der Ur-PC konnte (teils mit größerem Netzteil) noch aufgerüstet werden und die Grenzen waren nicht erreicht. 512 KB von 640 möglichen wertete selbst die ömmelige 8088 auf. Man konnte viel Geld in einen PC stecken, aber beim möglichen Endpreis wäre eine Workstation mit 68000 besser gewesen.

vor 45 Minuten schrieb dabba:

Apple hingegen war damals schon teuer aber halt noch nicht cool und lifestylish. Apple hatte damals schon eine Fangemeinde, die war aber tendeziell längst nicht so freakig wie die C64-Szene. Auch wenn der Apple II als Heimcomputer in den Staaten durchaus populär war.

Apple hat die Ideen von Xerox unters Volk gebracht. Und mit 512 KB und nicht nur 128 wie bei den ersten Macs und Lisa konnte man dem Kunden das Konzept auch mit mehr als nur Spielzeug erklären. Es war für 99% der Computernutzer komplett neu.

Störend war der Apple IIGS, der langsamer als nötig gemacht wurde und es brauchte mehrere Update-Zyklen um die Programmierer zu vernünftigen Programmen zu erziehen...

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vor 12 Stunden schrieb Solwac:

Der PC war in Europa noch nicht so definiert festgelegt, die Software wurde noch für Geräte adaptiert, die nur MS-DOS als Gemeinsamkeit hatten.

Gab es MS-DOS auch für Systeme, die nicht IBM-kompatibel waren?

(Ich meinte mit "PC" den berühmten 100 % IBM-kompatiblen PC. Also, was C64, Amiga, Apple etcpp. nicht waren).

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vor 3 Minuten schrieb dabba:

Gab es MS-DOS auch für Systeme, die nicht IBM-kompatibel waren?

(Ich meinte mit "PC" den berühmten 100 % IBM-kompatiblen PC. Also, was C64, Amiga, Apple etcpp. nicht waren).

Ja. Es gab einen MS-DOS Software-Emulator für den Amiga. Es gab den zwar auch als Hardware, aber das hat den Amiga dann zu einem echten IBM-Kompatiblen gemacht. 

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vor 9 Minuten schrieb Abd al Rahman:

Ja. Es gab einen MS-DOS Software-Emulator für den Amiga.

Also ohne die Leistungen der damaligen Emulator-Entwickler madig machen zu wollen: Ein IBM-Emulator auf einem Amiga mit seiner 68000er-CPU war ein netter Stunt, aber produktiv arbeiten hätte ich damit nun wirklich nicht gewollt. ;)

Wie dem auch sei: Der C64 und später der Amiga und der Atari ST hatten damals so ihre eigene freakige Szene, die doch ein anderes Bewusstsein herausgebildet hat. Das vorhandene Material wurde irgendwie für alles mögliche genutzt. Ein klein wenig wie Midgard-Spieler. Aber jetzt schweife ich ab. ;)

Edited by dabba
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vor 4 Minuten schrieb Nixonian:

Mit MS-DOS wollte niemand produktiv arbeiten. Man mußte.

Naja, später kam ja Windows 3.x, das sich viele privat als Sicherheitskopie ausgeliehen haben. ;) 8 Disketten.

Warum konnte sich der IBM-kompatible PC eigentlich durchsetzen, obwohl er Ende der 80er weder vom Preis noch von der Leistung die attraktivste Lösung war?

Edited by dabba
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vor 2 Minuten schrieb dabba:

Naja, später kam ja Windows 3.x, das sich viele privat als Sicherheitskopie ausgeliehen haben. ;) 8 Disketten.

Warum konnte sich der IBM-kompatible PC eigentlich durchsetzen, obwohl er Ende der 80er weder vom Preis noch von der Leistung die attraktivste Lösung war?

Massenmarkt. IBM war so clever Lizenzen rauszugeben. 

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vor 1 Minute schrieb Abd al Rahman:

Massenmarkt. IBM war so clever Lizenzen rauszugeben. 

...und Microsoft so clever, die Rechte an MS-DOS nicht abzugeben. Und dann zeitweise gleichzeitig an Windows und an OS/2 zu entwickeln.

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