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Drachenmann

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Alle Inhalte erstellt von Drachenmann

  1. Thema von Toro wurde von Drachenmann beantwortet in Stammtische
    Nur aus Interesse: Wo seid Ihr denn gelandet? (Ich sag's ja immer wieder: Fichtekränzje, Wallstraße...zumindest als einmalige Lokalität sehr gut geeignet. Gute Küche, guter Service, moderate Preise. Ein klassisches Wirtshaus.)
  2. Mit EW: Verkleiden? Wenn dem so wäre, dann wäre das Fremdverkleiden doch eher sinnlos. Mal wieder missverständlich ausgedrückt, sorry. Ich meine folgende EW des Verkleideten wie z.B. Schauspielern...
  3. Wer eine andere andere Figur verkleidet, würfelt auf den eigenen EW. Was der Verkleidete dann daraus macht, obliegt seinen eigenen EW. Paris, 20:00: Die Frisur hält. Paris, 20:01: Das Model macht einen Kopfstand, die Perücke fällt. Pech. Hätte Klaudia Schiffer den Kopfstand bleiben gelassen, wäre sie noch heute brünett...
  4. Sorry, obwohl ich diese unleidige Realismusdebatte hasse, wie Du weißt: Diese Kriegsmaschine ist in jeder Hinsicht nicht möglich oder zu bauen. Erst recht nicht zu bedienen oder zu bewegen. Zu drehen auch nicht. Das Ding ist wie ein Ratroad (ja, der Wagen fährt) : Cool anzuschauen, aber alltagsuntauglich. Sorry. Stell doch mal eine Skizze als Anhang ein, wie das Teil daherkommt. Unmöglich, ich wette um Deinen Einsatz. PS: Auch kriegstaktisch betrachtet ist diese Maschine voll daneben: Zwölf Bolzenschussgeräte an einem drehbaren Baum erden in Richtung des Gegners gewuchtet und abgeschossen. Was für ein Gegner sollte das sein, das extra für ihn diese Einrichtung gebaut, gewartet und bemannt wird? Und wie langsam bitte watschelt er über das Feld? Wie werden die Armbrüste geladen und von wem? Entschuldige, das ist Pillepalle. Mit einem anständig erlernten EW:Geländelauf wird diese "Bastion" in Sekunden unterlaufen. Denk' doch mal alleine an das Gewicht! Wenn Du Deine Spieler einschüchtern willst, gibt es wirklich andere Mittel.
  5. Ich sehe die Sache genau wie Stephan, Eleazar und Zadek: Wachgabe wird massiv entwertet, und ein taktisches Vorgehen ebenso. Und wenn die Figuren einer Gruppe mehrheitlich über ein genügend guten Wk-Wert verfügen, (was mich nicht besonders überraschen würde) leidet ja außerdem stark die Atmosphäre: Z.B. bei Überlandreisen wird die Wahl eines geschützten und gut zu sichernden Lagerplatzes sekundär, denn die meisten Abenteurer stehen dann doch eh sofort wie die Stehaufmännchen Gewehr parat. Also können sich alle beruhigt einrollen und wegpennen. Ich finde, diese Regelung hebelt viele nette Situationen für die Spieler aus, sowohl aktiv als auch passiv. Sie mindert in meinen Augen den Spielspaß und senkt die Spannung beträchtlich. Und das wäre doch schade. Ein Beispiel in Stichworten: Mein GL im Zelt. Dieb schneidet Zeltwand auf und stiehlt. GL erwacht etwas zu spät und bemerkt Diebstahl. GL ist Albai, rastet aus, pfeift nach Schlachtroß. Schlachtroß folgt Pfiff auf direktem Weg durch Zeltlager zu seinem Herrn. Wütender albischer GL springt nahezu nackt mit Claemore auf Pferd und nimmt Verfolgung auf. Dieb flüchtet auf Schiff. GL schafft es, alle Zelte auf dem direkten Weg zu Schiff niederzureiten und nicht zu stürzen, nimmt Anlauf, springt, landet auf Schiff und stellt Dieb. Verängstigter Dieb rückt Beute heraus, verunsicherte Mannschaft hält Mund. Albischer GL ist zufrieden, wendet Schlachtross auf Schiffsdeck und wird jetzt erst richtig wach: Zeltlager ist waelischer Markt. Auch Waelinger sind jetzt wach und sehen nackten Albischen Krieger mit großem Schwert auf dickem Pferd. Waelinger zählen eins und eins, was naturgemäß dauert etwas länger, also albischer GL macht die Biege. OK: Nach der angesprochenen Regelung hätte mein GL so oder so verloren mit einer Wk:64. Aber wenn er eine höhere hätte? Dann hätte er dem Dieb wahrscheinlich müde lächelnd nicht nur die Hand gebrochen. Und das hätte mich um einen richtig coolen Abgang gebracht, und den SL auch. Wäre das nicht schade um eine schöne und improvisierte Situation gewesen? Und das ist eigentlich mein Punkt: Deine Regel macht bisher unberechenbare Situationen berechenbar und damit langweilig. In meinen Augen... Grüße
  6. Thema von Toro wurde von Drachenmann beantwortet in Stammtische
    @ Zadek: Kurt-Schuhmacherstraße (Konsti), Brücke runterzus, danach direkt rechts > Parkhaus. Von dort aus zu Fuß von bisheriger Fahrtrichtung aus links und geradeaus bis zu erkennbarer Hauptverkehrstr. Überqueren und fragen, dabei den Geldbeutel hinten stecken. Grüße
  7. Thema von Nelson wurde von Drachenmann beantwortet in Rollenspieltheorie
    Oha, jetzt muss ich tatsächlich über eine passende Antwort nachdenken... ...aber spontan antworte ich: Edit: Gelöscht. Spontan ist zwar schön und gut, aber die Antwort hat sich mal wieder blöde motzbackig gelesen und war doch gar nicht so gemeint. Ich setze mich später noch mal dran und arbeite meinen Standpunkt besser heraus. @ Marc: Nix für ungut! Ich war etwas gestresst von der Arbeit und vom Gesundheitszustand meiner angeschlagenen besseren Hälfte. Sorry! Grüße
  8. Thema von Nelson wurde von Drachenmann beantwortet in Rollenspieltheorie
    Oh, mir geht es nicht um Unsinn.Mir geht es um das Lösen von Situationen. Als ich als SL bei der letzten Session plötzlich, aus heiterem Himmel das Tempo anzog und mir eigentlich so etwas wie ein EW:Wahrnehmung vorschwebte, die Spielerin aber sehr cool mit "Kampftaktik" konterte, hatte sie völlig recht und gewann die Situation. Resultat = AEP, weil situationswichtig. Sobald mir ein Spieler nachvollziehbar und in einem einfachen Dreiwortsatz (ich bin ein Bub) darlegt, warum das Verhalten seiner Figur authentisch und der EW oder WW gerechtfertigt ist: Bitteschön, gelungen, Dankeschön! Misslungen: Pech für die Kuh...in die Sch**** gelaufen, so ist das Leben. No Risk, no Fun, wir sind Helden! Oha, jetzt muss ich tatsächlich über eine passende Antwort nachdenken... Ganz genau!
  9. Thema von Toro wurde von Drachenmann beantwortet in Stammtische
    Schade . Trage Dich mal als Wackelkandidat ein Ich finde es auch schade!Da gibt es endlich mal wieder einen richtig großen Stammtisch...
  10. Thema von Nelson wurde von Drachenmann beantwortet in Rollenspieltheorie
    Warum Erfahrungspunkte? M.M.n. dienen sämtliche EP der zukünftigen Figurenentwicklung. Nur so kann eine Figur eine völlig neue Fertigkeit erlernen und bereits erlernte verbessern. Das ist zwar eine Binsenweisheit, aber ein grundsätzlicher Regelmechanismus bei Midgard, was ja allein schon an den Summen erkennbar ist und daran, dass auf den verlernten Punkten der eigene Grad aufbaut, von dem wiederum Eigenschaften der Figur abhängen (z.B. Immunität gegen bestimmte Zauber, eine eigene Aura, der Bekanntheitsgrad der Figur). Warum keine Pauschalvergabe? Als Gradmesser für die Punktevergabe dienen mir verschiedene Wertungen: Anzahl und Gefährlichkeit besiegter Gegner, zielorientiertes Einsetzen abenteuer- oder situationswichtiger Fertigkeiten, figurengerechtes Auftreten und stimmungsvolles Verkörpern von Typ und Figur, stringentes und glaubwürdiges Charakterspiel, außerdem zeitliche Anwesenheit des Spielers. Mir persönlich sind außerdem noch Teamwork und saubere Trennung von Figuren- und Spielerebene wichtig. Für die KEP habe ich die EP-Stufe und die AP, sowie Unter- und Überzahlregeln. Um den Einsatz von Fertigkeiten zu bemessen, definiere ich im Vorfeld AEP für Teilziele des Abenteuers, die entweder jede an der Situation beteiligte Figur erhält oder die ganze Gruppe - je nach meiner vorherigen Definition. Charakterspiel bemesse ich vorrangig an der Reaktion der Mitspieler und an der Erfüllung der eigenen Vorgaben des Figurenverhaltens durch den Spieler selbst. Und dafür, dass ein Spieler (meinetwegen auch komatös) am Tisch sitzt und sich mein Geschwafel anhört, vergebe ich pauschal AEP/Stunde. Auch bei individueller Punktevergabe kann ich keinen Grund für ein Wettbewerbs- oder Konkurrenzverhalten erkennen. Ich sehe in einer individuellen Punktevergabe eher meine ernsthafte Reflexion auf das Spiel jedes Einzelnen, in die ich außerdem versuche, die Reaktion der anderen Mitspieler einfließen zu lassen. Und das finde ich gut, weil ich damit Spiel und Spielanteile jedes Einzelnen würdige und nicht alle über einen Kamm schere. Bei einer pauschalen Vergabe habe ich häufig einen faden Beigeschmack, als wären die Punkte gleichgültig oder sogar lästig. Sind sie aber nicht; ich brauche sie, um meine Figur weiter zu entwickeln. Und als Spieler interessiert mich, wo die Defizite in meinem Spiel gelegen haben, unabhängig von Wettbewerb. Damit lehne ich eine pauschale Punktevergabe nicht ab, nur muss dann m.M.n. eben eine Nachbereitung im Gruppengespräch erfolgen... Und nein, das meine ich nicht therapeutisch!
  11. Thema von Toro wurde von Drachenmann beantwortet in Stammtische
    Na toll: Wahrscheinlich muss ich am 14. arbeiten...
  12. Thema von Toro wurde von Drachenmann beantwortet in Stammtische
    Wie gesagt: ich schließe mich der Mehrheit an. Dann esse ich eben vorher in der Döner-Kurve oder beim Bianco... Das wichtige ist eh der gemeinsame Abend und nicht die Speisekarte!
  13. Ich finde einen "Titel" als Hinweis unter dem Benutzernamen auch am Besten. Zusätzlich vielleicht ein Rahmen um den Benutzernamen, nicht zu dick, jedoch klar erkennbar? Am Avatar würde ich nichts verändern, da ein neues Forumsmitglied nicht wissen kann, dass der Avatar verändert wurde und weswegen. Diese Veränderung hat es schließlich nicht miterlebt, sie ist also auch nicht hilfreich.
  14. Thema von Toro wurde von Drachenmann beantwortet in Stammtische
    Ich weiß ja nicht...Wenn es um Essen und Sachsenhausen geht, bin ich entschieden für das "Fichtekränzje". Sehr gutes Essen, moderate Preise, kompetenter Service. Außerdem bin ich nachtblind, und wenn ich nach den Fotos der "Hölle" gehe, laufe ich auf dem Weg zum Klo stumpf an die Wand. Und die Speisekarte liest sich für mich zwischen den Zeilen eher abschreckend. Die Aus- und Wortwahl spricht für sich... Da ich aber ein Wackelkandidat bezüglich des Termins bin, schließe ich mich der Mehrheit an.
  15. Thema von Toro wurde von Drachenmann beantwortet in Stammtische
    Nachdem der 14.10. wohl fix ist, versuche ich in jedem Fall zu kommen. Ist abhängig von der Arbeit... Wegen der Lokalität gehe ich auch mal in mich...
  16. Ich bin total genervt: Vielleicht habe ich andere Arbeitszeiten als normale Menschen, aber regelmäßig werden meine Antworten um 3:30 zerschoschen. Un ich gebe mir echt Mühe. Zurückholen geht nicht. Fuck.
  17. Thema von Diotima wurde von Drachenmann beantwortet in Bibliothek
    "Der junge Koch" ist DAS Lehrbuch der Berufsschulen.Damit lernst Du erstens korrekt garen und zweitens so dermaßen fünfzigerjahremäßig alles ungewürzt totbraten, dass Du den Fraß noch nicht mal selber essen willst. Relevant lediglich für die Gesellenprüfung. Die Teubner-Bücher sind generell empfehlenswert, vor allem die Themenbücher.Ich habe eines über Kräuter, eines über italienische, eines über Mittelmeerküche und eines über Desserts. Top! Alle gebunden, alle teuer weil gründlich. Allerdings benötigst Du für diese Bücher ein wenig Grundlagenwissen, das vorausgesetzt wird. Denn nur teure Bücher und ganz ohne Wissen führen zu einer Katastrophe auf dem Teller. Du solltest für diese weiterführende Reihe zumindest über ein fundiertes Grundwissen als Hobbykoch verfügen. Überhaupt bei jedem Kochbuch! Denn wenn Du weißt, was Du am Herd zu tun hast, kannst Du aus dem dämlichsten Rezept eine gute Anregung holen! Bloß nicht, die lernen alle nach dem Jungkoch... Im Ernst: Für Deinen Rundumschlag gibt es kein Buch, das alles enthält. Es gibt völlig veraltete Bücher wie den jungen Koch, aus dem Du lernen kannst, wie welche Stücke gegart werden. Aus ihm kannst Du auch Basics lernen wie eine Bayrisch-Creme, allerdings für Gäste Ü70. Kann man machen, muss man aber nicht. Andererseits habe ich ein königl. bayer. Kochbuch älteren Datums, in dem ernsthaft geraten wird, aus einer halben Kuh eine Bouillion zu kochen. Nun ja... Ich möchte Dir einen anderen Weg vorschlagen: Schaff Dir Dein Wissen gerichteweise drauf, denn Du kochst nicht gewerblich, sondern privat. Also essen eh alle dasselbe, no problem. Zu Anfang werden die Lücken und Dein Staunen groß sein, doch das gibt sich mit den Jahren. Aus Büchern lernst Du eh nur nix, Du musst Dein Roastbeef schon selber verhunzen und die Gäste auf eine Pizza einladen, das gehört dazu. Du solltest einfach alles, was Du Deinen Gästen vorsetzen willst, im Vorfeld als eine (zwei?) Portionen probekochen und die Kritik einarbeiten. Jeder normale Koch kocht alles auf Probe und lässt es gegenschmecken. Bücher mit Bildern lesen sich immer wunderbar, und dann stimmt die Ofenhitze nicht. Kochen ist mehr, als nur Mengen und Teile zusammenhauen. Kochen ist zuallererst Handwerk, in zweiter Linie Gefühl und last but not least (wenn die ersten Bedingungen erfüllt sind) Fantasie und Kreativität. Das erste lässt sich lernen. Doch darfst Du niemals vergessen, dass wir über einen Lehrberuf reden, das geht weder über Nacht, noch mit einem tollen Buch unterm Kopfkissen. Das geht nur mit viel viel Selbermachen und öfters auch mal in die Kacke hauen. So what? Ein guter Koch schluckt die Kritik und bringt dieselbe Scheiße ein zweites Mal, aber perfekt und selber an den Tisch! Aber zuallererst ist Kochen üben, probieren, üben, probieren und immer aus den Fehlern lernen, bis der Gast zufrieden ist. Das kann Dir kein Buch abnehmen. Kochen kannst Du Dir nicht anlesen. Mein Tip: Einfach machen und lernen. Grüße
  18. Thema von Akeem al Harun wurde von Drachenmann beantwortet in Das Netz
    WTF?!?! Was macht die Frau da mit dem Kind?!?! Ist ja nicht mit anzusehen!Ich würde der Schabracke am Liebsten ersatzweise unseren 8kg-Kater zur Verfügung stellen... Was habt ihr auf den Augen? Das ist gar kein echtes Baby. In den letzten zehn Sekunden des Videos erlangt es wieder das Bewusstsein und bewegt mehrmals hilflos den Arm.Die sogenannte Bezugsperson würde wahrscheinlich behaupten, es winke in die Kamera... Ich halte es für echt und (noch?) lebendig.
  19. Vorgeschichte Und genau jetzt verabschiede ich mich.
  20. Genauer gesagt: die Definition des Amtes gegenüber dem tradierten König.Klar lieben die meisten Leute Ämter, Uniformen, Orden und das ganze Lametta, aber ein König stellt ja schon von Haus etwas dar. Was hat er davon, sich zum Pfalzherren ernennen zu lassen? Wenn er nicht kann oder will, wer bietet sich stattdessen an und warum? Warum sollte ein Pfalzherr, der sowieso König ist und auch bleiben wird, vor dem Druckmittel des Amtsentzuges einknicken? [spoiler=Wie ich die Ämterkette sehe] Borelian war und ist König irgendwo im Norden, und Mereburg, der einzige Seehafen, ist sein Stammsitz. Außerdem haben ihm 54 Könige die treue Gefolgschaft geschworen, solange es für die gerechte Sache der Ostmark usw... Damit ist Borelian zwar Kaiser und wird gewisse Privilegien ausgehandelt haben, aber den König eines anderen Volkes und Landes absetzen kann er deshalb noch lange nicht. Dafür muss er den anderen König immer noch besiegen, denn er ist Primus inter pares. Und das geht mal beim Mittagessen, mal auch nur mit Belagerungsmaschinen. Jepp. Ja, aber dieses Problem ist mehr agrarwirtschaftlicher Natur... Nur, weil die Könige Borelian gewählt haben, ist er nicht allmächtig.Allmacht ist ein Zeichen von Göttlichkeit, und damit Borelian sie beanspruchen kann, muss er m.M.n. durch ein der menschlichen Gesellschaft übergeordnetes Wesen (Gott oä) in sein Amt berufen werden. Also... jedenfalls müssen alle glauben, es sei so, damit es funktionieren kann... Dies ist aber nicht der Fall, denn Borelians Macht legitimiert sich durch seine Amtsbefugniss, die ihm per Abstimmung und Vertrag verliehen wurde. Die Ostmark ist bis jetzt noch nichts besonderes, das war sie aber in meinen Augen noch nie.Allerdings ist sie auf dem Weg, ein funktionierendes Staatsgebilde zu werden. Das alleine ist schon sehr viel für ein Fantasie-Reich, darauf kannst Du aufbauen! Ich meine, Du orientierst Dich sehr an den gängigen Vorstellungen von Menschen, Elfen, Orks und Zwergen. Das ist Geschmackssache, und Deine Vorgaben waren von Anfang an sehr konkret. Den großen Vorteil der Ostmark sehe ich darin, dass jeder Spieler sich sehr leicht dort zurechtfinden wird und Deine Abenteuer flott und reibungslos anlaufen können. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Du als SL Dich auf gewohnte soziale und emotionale Muster bei den NSC beziehen kannst, ohne groß nachdenken zu müssen. Die Ostmark ist eben ein Reich, um in der Welt als Spieler Fuß zu fassen, ähnlich wie Alba auf Midgard. Das wirklich besondere kannst Du dann über Sitten und Bräuche einflechten, wie das Salz in der Suppe. Aber wenn Du schon mal fragst: Nimm das Gebiet der heutigen Niederlande und Flamens im Erscheinungsbild des 14. Jahrhunderts, zieh die Auswirkungen des hundertjährigen Krieges ab, mache es etwa 15x so groß und erhöhe den ganzen nördlichen Landstrich so stark, dass Du eine Steilküste wie bei Dover erhältst. Das ganze Land hat zwar viel Wasser, ist durchzogen von Flüssen, Seen und Kanälen. Im Gegensatz zum Beispiel wäre es aber nicht besonders fruchtbar. Nach Süden hin sinkt es ab, aber nicht so stark, dass alles Wasser zwangsläufig in ein großes Binnenmeer mündet. Dort wird es durch eine schroffe Gebirgskette mit nur einem Durchlass begrenzt, an dem Deine südliche Handelsstadt liegt. Zwischen Gebirge und Steilküste ein blühendes Leben aus Fischerei, Schafzucht und Töpferei. Dann noch die Laufvögel, fertig. Genauso wirkt die Ostmark auf mich, das mächtigste Reich der Welt. Was aber keinesfalls abwertend gemeint ist, eine Hochebene mit Bergen zum Süden hin und ansonsten Steilküste hat ihren Reiz. Ich wollte nur ein weiteres Mal anmerken, dass 54 Könige auch einen gewissen Raum beanspruchen - oder aber wir verstehen das Wort König grundsätzlich verschieden. Was würdest Du denn von einer etwas mehr überschaubaren Anzahl von Königen halten? Deine gesamte Welt, wenn Du sie weiterhin so moderat gestaltest, wird von sozialen Konflikten leben, und das finde ich cool. Dir muss nur klar sein, dass die wirkliche Arbeit in diesem Fall erst noch auf Dich zukommt: Eine (mehrere) funktionierende Gesellschaften zu entwerfen, ausgewogen genug, um parallel zu existieren, und verschiedenartig genug, um Konfliktpotential für Abenteuer in höheren Graden zu erhalten. Und darüberhinaus muss jede einzelne Gesellschaft das Gleiche bieten, für niedrige und mittlere Grade: Eine wirtschaftliche, politische und soziale Beständigkeit (meinetwegen ethnisch tradiert), die stark genug ist, auch mal eine Veränderung im Gesamtgefüge zu verkraften wie z.B. die Inventur Borelians - aber auch eine gewisse Inkonsistenz, von der eben diese Beständigkeit auch in ihren Grundfesten erschüttert werden kann (wie durch eine Lossagung Zynestras von der Ostmark). Diese Katastrophen sind allesamt klassisch und sehr gefährlich.Das haben Naturkatastrophen mit kontinentalen oder globalen Auswirkungen nun mal an sich. Und ohne Zauberei bleiben nun mal nur wenige Ursachen übrig, die alle entweder/oder/und ein großes Erdbeben, Vulkanausbrüche, Überflutungen, Klimaveränderungen bewirken. Du solltest halt schauen, dass Du nicht versehentlich das gesamte Leben auslöschst...
  21. Thema von Grad 5 wurde von Drachenmann beantwortet in M4 - Gesetze der Kreaturen
    [OT]Laissez-Faire, nicht aintiautoritär... [/OT]
  22. Ganz ehrlich, wenn das bedeutete, dass der Verdächtige, den ich mir als Spieler als Spieler ausgucke, automatisch was mit dem Fall zu tun hat, oder dass in der Ruine, in der ich herumstöbere, automatisch auch was zu finden ist, dann hätte ich was dagegen. Das ist dann wie in den öden Szenarien, wo - egal was ich tue und wo ich bin, die gleichen 5 Orks meinen Weg kreuzen. Nein danke. Aber vielleicht habe ich es auch falsch verstanden. @ Prof: @ Shadow666: Nope, aber für die Spieler soll es sich so anfühlen. Insofern liegst Du völlig richtig, als die krausen Gedankengänge unserer Spieler noch kränker sind als unsere eigenen als SL. Das muss sich ändern, und deswegen müssen wir die allerwahnwitzigsten dieser Gedanken aufgreifen und ihnen den Spielball sofort als Doppelpass zurück geben! @ Eleazar: Hast Du, aber sowas von! Absolut kein Automatismus, sondern einfach die Spieler laufen und auch etwas finden lassen. Hmm, hört sich jetzt auch völlig bescheuert an... Ich bleibe bei Deinem Ork-Beispiel, nur andersherum: Die Spieler wissen von den fünf Orks und suchen sich die Hacken ab (aus dramaturgischen Gründen). Ich könnte sie jetzt stumpf durch die Gegend latschen lassen, bis sie blau anlaufen. Lieber jedoch kürze ich ab und lasse die Suche mit einem der ersten EW zielsicher das Ziel ansteuern. Allerdings (denn ich zögere schon hinaus) kann ich dabei ihren völlig sinnlosen Spekulationen zuhören wie etwa: "Orks wohnen immer mit Trollen zusammen, lasst uns zusammen und kampfbereit bleiben!" "Orks hinterlassen ständig und stets eine Spur der Verwüstung, auf der sich abgenagte Knochen finden!" "Essen Orks eigentlich auch schon als Säuglinge Fleisch?" "Kinder von Orks sind gar nicht so hässlich, das kommt erst mit den Jahren!" Du kennst solche Gesprächsfetzen. Und damit kann wiederum ich als SL spielen! Sie finden keine Spur von Orks, sondern einen supergoldigen Orkensäugling, hach wie süß. ... bischen klumpig gewachsen vielleicht, aber niedlich. (Kindchenschema:-10 auf alle EW außer Schaukeln, wirkt aber wie ein Zauber:Anziehen+10, Elfen und Zwerge resistieren automatisch.) Eine Stunde später prallt die völlig derangierte Orkmutter in die Gruppe, mal sehen, wie es weitergeht. Auch so etwas darf ich aus einem gelungenen EW:Suchen machen, wenn es um die Standortpeilung der Orkhöhle geht. Keine Verwüstung, keine Knochen, kein düsteres Loch im Boden wie vielleicht ursprünglich geplant. Im Gegenteil: Von mir aus trägt die Orkmutti Kittelschürze und Gemüsemesser (EW:Dolch-1) (Ach ja, und dann habe ich mir im Vorfeld überlegt, wie der stolze Orkvater wohl auf den Stand der Ereignisse reagieren möchte...) Die Orks mit abenteuerwichtigen Positionen habe ich eh schon vorbereitet... Und den Troll gibt es vielleicht auch tatsächlich, coole Idee... Je nach Auftreten und Verletzungsgrad der Gruppe wird er entweder von der Kette gelassen oder jätet Unkraut im Vorgarten und wünscht den Abenteurern einen schönen Tag noch. So halt... Ist jetzt aus der Hüfte geschossen, doch ich glaube nicht, dass Du wesentlich anders vorgehst. Anderes Beispiel: Nach dem selben Prinzip kann ich auch meine Hinweise verteilen. Ich weiß, welche Hinweise ich herausgeben will und wie schwierig es ist, an sie im Einzelnen zu gelangen. Ich weiß auch in etwa, wo sie zu finden sind und habe sogar eine ungefähre Idee von etwaigen Sicherungsmechanismen. Das meiste davon habe ich schon rudimentär schriftlich vorbereitet. Der Rest ergibt sich im Spiel, ist mir doch egal, wo sie das Zeug jetzt letztendlich finden. Aber eins ist klar: Ich rede nicht von einem kompletten Abenteuer, sondern von grundsätzlichen Ereignissen innerhalb des Plots, die nun mal passieren müssen, damit überhaupt etwas passieren kann. Und da ich mein Beispiel auf ein Abenteuer beziehe, dessen Setting ich ganz gut beherrsche, setze ich diese Bedingung einfach mal voraus. Unter diesen Voraussetzungen kann ich mir erlauben, das Rollenspiel wie eine Art Mannschaftssport anzugehen: Alle Spieler gemeinsam mit mir und gegen mich zugleich. Wenn ich als SL mich dabei so souverän in meinem eigenen Setting bewege, dass ich auf die allermeisten Vorstöße der Spieler bei erfolgreichem EW eine weiterführende Antwort gebe und vielleicht sogar stimmungsvoll beschreibe, dann werde ich ein Buch darüber schreiben. Bis dahin entwerfe ich brav meine Hinweise und erlaube mir eine gewisse Unschärfe bei der Platzierung als Raum für die Spieler. In einer Umgebung, die mir nicht so geläufig ist, würde ich die Rahmenbedingungen dann doch etwas enger setzen müssen. Das aber würde mir weniger Spaß machen. Soviel, um meine Aussage und mein Beispiel plastischer zu beschreiben. Quasi transzendentaler... *swing * Grüße
  23. Bei mir ist es größer als vorher und man kann zudem die Größe verändern (Ecke unten rechts). Oh, die drei Rallyestreifen... Schau an?Seit der Umstellung habe ich nicht nur zwei Reihen à 7 Symbolen, sondern vier direkt unter meinem (nun riesigen ) Antwortfenster. Die doppelte Anzahl ist jedoch sinnlos, weil die hinzugekommenen Symbole erstens inhaltlich identisch bis auf eines sind, zweitens transparent erscheinen und drittens viel hässlicher sind als die gewohnten. Somit hast Du nicht viel verpasst... Aber seltsam ist das ja schon.
  24. Thema von Akeem al Harun wurde von Drachenmann beantwortet in Das Netz
    WTF?!?! Was macht die Frau da mit dem Kind?!?! Ist ja nicht mit anzusehen!Ich würde der Schabracke am Liebsten ersatzweise unseren 8kg-Kater zur Verfügung stellen...
  25. Thema von Quicksilver wurde von Drachenmann beantwortet in Konzertsaal
    Scheiß-Song... Wieso, sieht doch ganz aus...?

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