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Drachenmann

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  1. Du sagst es geht nicht, ich sage es geht. Im DFR steht dazu nichts, also können wir das Thema zum Spieler klein halten abgeben. Strike, 1:0 für Solwac! Naja, die Frage von Tempus Thales drehte sich um Angriff mit Faustkampf PLUS gleichzeitige Abwehr mit Parierdolchbonus.Schon klar, aber wer A sagt, stimmt in diesem Fall automatisch auch B zu.Nein? Ich als Spieler würde es versuchen, wenn meine Figur das alles könnte.
  2. Da gibt es wohl ein Missverständnis: Meine Analogie geht wie folgt: Jeder kann in Plattenrüstung kämpfen und dabei u.a. auch einen Panzerhandschuh (kein regeltechnischer Begriff, nur eine Beschreibung) tragen und ohne Abzüge eine Waffe führen. Der auf S.198 im DFR beschriebene Handschuh ist leichter, warum sollte jetzt auf einmal mit ihm keine Waffe mehr geführt werden können? Die Handschuhe auf S.198 gelten regeltechnisch als Kampfriemen. Bei ihnen handelt es sich nicht um lediglich verstärkte, aber ansonsten normale Lederhandschuhe mit dem üblichen funktionalen Wert. Es sind grobe Teile, konzipiert, um Schaden anzurichten. Deshalb eignen sie sich nicht, um außer ihnen irgendetwas anderes in der Hand zu halten. Sie haben mit normalen und auch Blei- oder Sandhandschuhen nur den Namen gemeinsam, mehr nicht. Ok, da habe ich mich verrannt. Ich sehe den größten Vorteil darin, mit einem Dolch, einem Parierdolch, diesen Handschuhen, Faustkampf, WaloKa und beidhändigem Kampf antreten zu können.Also optional, nicht alles gleichzeitig natürlich... Die Idee war ja ursprünglich, für den Einsatz von Faustkampf mit solchen Handschuhen eben keine Waffe wechseln zu müssen, wenn gleichzeitig Parierdolch und Dolch gehalten werden. Und das ist mir persönlich einfach zu heftig. Dagegen ist ja z.B. eine Kombi wie Fechten mit Rapier und Parierdolch nur noch Kindergarten...
  3. Und wie ist es mit dem ursprünglichen Vorschlag, mit solchen Handschuhen Dolch und Parierdolch führen zu können? Ich halte den Vorteil für gewaltig.
  4. Upps, ich hatte deinen Beitrag zu flüchtig gelesen. Aber was meinst du dann mit einem Schlag an den Waffenarm in Verbindung mit der Abwehr? Nebenbei: Darum schreibe ich ja, dass der gezielte Hieb nur mit Kampfriemen durchführbar ist. Denn die zählen als Waffe... Ich brauche doch keinen Kampf in Vollrüstung nur weil ich einen Panzerhandschuh trage und mit einer Waffe kämpfen will. Umgekehrt ist sicher nicht jeder Panzerhandschuh für Faustkampf geeignet. Deswegen der Hinweis auf eine Spezialanfertigung. Ein mit Nieten besetzter Lederhandschuh ist für mich auch nicht so massiv wie ein Panzerhandschuh. Mit der Entsprechung KR wäre man auch im Rahmen der Vorgaben für die Rüstung des restlichen Körpers. Ich habe diese Panzerhandschuhe immer so verstanden. Kampf in Vollrüstung ist ja schließlich mehr als nur, sich in einer Blechdose ansatzweise kontrolliert zu bewegen. Dazu gehört eben m.M.n. auch, mit solchen Handschuhen Waffen führen zu können. Gut, deine angedachten Nietenhandschuhe sind weniger massiv, zugegeben. Sie sind aber auch nicht so effektiv wie Kampfriemen. Ich meine, mit solchen Handschuhen lässt sich höchstens ein höherer AP-Schaden herausholen, wenn überhaupt. Darauf würde ich mich einlassen, aber keinesfalls auf eine Art "Kampfriemen-light". Also nicht auf schweren Schaden, noch nicht mal einen reduzierten, denn Kampfriemen als Waffe (i.S. des DFR) und Handschuhe sind nun mal zwei völlig unterschiedliche Dinge, meine ich. Ich gehe eh von zwei benötigten Handschuhen aus, da Faustkampf zwei Arme braucht.Für einen Waffenwechsel braucht es meiner Meinung nach immer noch eine Runde, da die Streitäxte ja verstaut werden müssen. Nur wenn sie einfach fallen gibt es einen Vorteil. Neben waffenlosem Kampf nd normalem Faustkampf wären jetzt auch LP-Verluste nach Boxschlägen möglich. So doll finde ich den Vorteil jetzt nicht. Das Fallenlassen der Äxte habe ich jetzt vorausgesetzt. Und in diesem Moment habe ich mit solchen Handschuhen einen echten Zeitvorteil. Von zwei Handschuhen ging ich auch aus, in meinem Satz liegt die Betonung auf der Formulierung "diesen Dingern", im Vergleich zu Kampfriemen...
  5. Offenbar nach einem unterstellten schweren Treffer der den Gegner unter die Hälfte der LP bringt. Also in dem Fall meinen Gl? Vergiss es! Jepp, dafür hat der Faustkämpfer die Chance auf den K.O. und er prügelt dem Gegner die Konsti raus. Und den gezielten Angriff auf den Waffenarm hat er auch, stimmt. Bringt aber nur was mit angelegten Kampfriemen. Finde ich nicht.Um mit einem solchen Panzerhandschuh eine Waffe zu führen, muss die Figur schließlich Kampf in Vollrüstung gelernt haben. Andersherum ist ein solcher Handschuh als Teil einer Vollrüstung für den Faustkampf nicht geeignet. Mit Geld allein und einer Spezialanfertigung ist das nicht zu regeln, meine ich. Das wird zu krass! Dann hole ich meinem Gl nämlich zwei von diesen Dingern und kann ihn auch noch mit seinen beiden Streitäxten antreten lassen. In diesem Moment ist er quasi doppelt bewaffnet, kann also ohne Zeitverlust die Waffe wechseln. Ich weiß ja nicht...
  6. Hallo Drachenmann, sehr schön beschrieben oben. Das Beispiel zeigt noch besser wo ich drauf hinauswollte. In so einem Einzelfall (Im Turnier Arm auf den Rücken binden) muss man doch sehen, dass man dem Spieler eine reelle Chance gibt seine immerhin ja aus einer uneigennützigen Situation bzw. aus zum Rollenspiel passenden Gründen bewusst vorgeschlagene Einschränkung durchzuspielen. Andernfalls darf der SL sich dann nicht wundern, dass der Spieler die Schultern zuckt und auf seine Aktion verzichtet. Danke für die Blumen, ich dachte mir, dass dieser Schwank zu deiner Ausnahme passt. Im Prinzip sind wir damit ja mal wieder beim Spieler-klein-halten-Thema angekommen... Denn streng nach den Regeln war der SL ja im Recht. Als Spieler könnte ich sehr gut mit einer solchen Spontanlösung leben, sehr fair. Bleibt halt die Frage nach einer generellen und mehrheitsfähigen Lösung, denn schon ein gebrochener Arm würde den Faustkämpfer über einen längeren Zeitraum außer Gefecht setzen. Und das kann ja nun wirklich jeder Figur in jeder Kampfrunde passieren. Andererseits... Deinen Vorschlag finde ich auch als allgemeine Regelung erst mal nicht übel: Schnell, einfach, nachvollziehbar. Und die WM sind den Lernkosten und den realistisch erreichbaren Fertigkeitswerten angemessen. Mich auch, mich auch... Ist aber egal. Den WaloKa hatte ich wegen den Tritten und Kopfstößen angeführt, aber da war ich wohl diesmal der Kleinkarierte.
  7. Sorry, wo nimmst du denn jetzt noch die -2 auf EW:Faustkampf her?Und ich muss sagen, dass ich trotz meines (einmaligen) Erlebnisses die Regeln zu Faustkampf nicht als schwachsinnig empfinde. Wie schon erwähnt, soll ja m.M.n. nicht die Realität abgebildet werden, sondern eine mit dem System stimmige Fertigkeit entstehen. Da muss man halt auch mal Abstriche machen. Lass es uns doch mal durchspielen: Mein Gl tritt an in LR mit Halskrause und der einen oder anderen Lederschiene. EW:Faustkampf hat er inzwischen auf +12 gelernt, dazu +1 AngB = EW+13 Schaden macht er mit Bonus inzwischen 1W6+1. Gut, dieser Schaden ist ein leichter, auch bei schweren Treffern. Aber schon nach Colins erstem, nicht abgewehrten schweren Treffer kann dein Mann mit seinem Schwert in der nächsten Runde nur noch abwehren, er ist nämlich benommen. Mindestens. Mit etwas Glück ist er sogar eine Runde wehrlos, bzw. 2W6 Runden ko. Dann ist der Kampf beendet, dein Mann lebt noch und alle seine KEP gehen an mich. Saubere Sache und kein Blutbad, so mag ich das. Und: Bei gleicher Gw ist Colin vor deinem Kämpfer dran, d.h. eventuell ist das Ding mit nur einem Schlag durch. Außerdem macht er mit der blanken Faust etwa soviel AP-Schaden wie dein Schwertkämpfer. Wo bin ich jetzt benachteiligt? Aber ok, lass uns mal so tun, als ob. Gib mir eine Runde, dann lege ich Kampfriemen an und mache bei jedem schweren Treffer auch schweren Schaden, unter Wahrung aller meiner Chancen auf den Knock-Out wohlgemerkt. Und selbst wenn dein Mann stehenbleiben sollte, ist er irgendwann mit der Ko komplett runter. Ehrlich gesagt will ich gar keinen Parierdolch noch zusätzlich haben, wofür sollte ich den denn brauchen?
  8. Ah, Moment! Meine Argumentation verläuft in diesem Zusammenhang ja abseits der Regeln. Nach den Regeln kannst Du natürlich auch Wundertaten mit dem Pulver permanent machen, kein Problem. Schönes Argument!
  9. Thema von Ma Kai wurde von Drachenmann beantwortet in Spielleiterecke
    @ Chriddy: Wenn du dich dann letztendlich recht entsonnen hast, poste doch einfach eine Seitenzahl.
  10. Ich nicht. Einhändiger Faustkampf GEHT NICHT. Ich hab mich vielleicht etwas falsch ausgedrückt. Ich meinte wenn eine Spielfigur die Faustkampf normal beherrschte nun dauerhaft einen Arm verloren hat. Soweit muss ich gar nicht gehen: Meine Lieblingsfigur, ein inzwischen sehr breit und schwer gebauter albischer Gl mit sehr guter Körperbeherrschung (Gw 91) und sattem Wumms (St damals auch schon 98) trat im 8. Grad verkatert, wieder angeheitert und gutgelaunt bei einem Boxturnier an. Faustkampf damals auf - glaube ich - 11 gelernt, +1 AnB = 12, SchB +3, macht 1W6 Schaden, das kann sehr wehtun. Also reelle Chancen wenigstens fürs Viertelfinale. Colin machte sich also warm für die anderen Koffer, ebenfalls ernstzunehmende Athleten, Kampfsportler und echte Kerle mit Nehmerqualität. In einer großen Halle, eher einem Gym. Gegockel, Geprolle, Angeberei im Vorfeld gehören immer zu einem solchen Ereignis, vor allem wenn mit freiem Oberkörper geboxt wird. Es ging auch wie erwartet gut los und auch gleich in die Vollen; Colin boxte zunächst einen dicken albischen Schmied nieder und fegte danach einen Chryseier aus dem Ring. Cool, aber Aufwärmgegner. Allerdings wurden nach jeder Runde die Gegner neu ausgelost, und mein Gl hatte bis einfach Glück gehabt und wenigstens Gegner gezogen. Doch plötzlich wurde meinem kampfgestählten und narbenübersäten Albai ein Junge von vielleicht 15 Jahren in den Ring geworfen. Ok, er war trainiert und vorbereitet, aber er hatte Angst. Zu recht. Und das war nicht fair. Ich wollte meiner Figur einen Arm auf den Rücken binden lassen, doch das wurde vom SL als regeltechnisch nicht umsetzbar abgelehnt. Ein EW:Faustkampf sei so nicht möglich, nur ein EW:Raufen. Mit Abzug für die gewollte Einarmigkeit. Diese Auskunft untermalte der diensthabende SL mit der Schilderung eines in seinem Sinne aufgebracht pfeifenden Publikums. Ich und meine Figur hatten ja eigentlich Beifall für die noble Geste erwartet, aber was soll's. Man kann nicht alles haben, und man sollte niemals alles zeigen. Daraufhin ließ ich meine Figur den Kampf aufgeben, denn Colin schlägt keine Kinder, erst recht nicht in einem Faustkampfturnier. Ich lasse mir meine Figur von keinem pissigen Beamten-SL zum Idioten machen! Das hätte nicht passieren müssen. Naja, diese Ersatztechniken gehören dann doch eher zum WaloKa, finde ich. Darum sollte auch beides gelernt werden. Ist zwar teuer und dauert besch. lang, ist aber grandios im Ergebnis! Nein, im Ernst: Den Teil mit den EP und dem Handicap unterschreibe ich. Faustkampf ist so endlos teuer, es ist eine Qual, für diesen einen Scheißpunkt so ewig lang spielen zu müssen, also hast du immer wieder jahrelang für den Sprung auf die nächste Stufe gespart. Du hast dir alle anderen Fertigkeiten verbissen, denn es geht um eine echte Verbesserung. Und dann hast du wirklich den Lehrmeister gefunden, den Radiergummi angelegt und endlich diese verblichene, verwaschene Bleistiftzahl ausradiert. Voller Genugtuung und nach Jahren der Entbehrung schreibst du eine 12 in den Kasten. Und das alles soll jetzt hin sein, nur weil ein Arm ab ist? Ich würde eher die Mindest-Gw erhöhen, analog zur Mindest-St bei zweihändigen Waffen, die einhändig geführt werden. Das könnte ich mir auch vorstellen.
  11. @ Tempus Thales: Faustkampf ist halt nur der Name für eine Fertigkeit, irgendwie muss das Ding ja heißen. Beschrieben ist eine zweihändige Kampffertigkeit, die nicht einhändig ausgeübt werden kann. Als Besonderheit gelten für diese Fertigkeit ellenlange Einschränkungen und Vorteile, so etwa die Möglichkeit, den Schaden mit speziellen Kampfriemen zu erhöhen. Aber grundsätzlich kann diese Fertigkeit nur und ausschließlich mit zwei freien Händen ausgeübt werden. Wahrscheinlich genau deshalb, damit sie nicht mit einhändigen Waffen kombiniert werden kann... Mit WaloKa ist es ja genauso. Natürlich lässt sich streiten, ob damit tatsächliche Bewegungen und Kampfsituationen abgebildet werden, das aber ist nicht die Intention der Regeln, sondern allein die Spielbarkeit. Meine Meinung...
  12. Thema von Ma Kai wurde von Drachenmann beantwortet in Spielleiterecke
    Lesen will gelernt sein. Danke Wie meinst Du das?Du hast doch irgendwas im Hinterkopf, denn die Spruchbeschreibung bezgl. verzauberter Materie ist ja dann doch schon ziemlich deutlich...
  13. Thema von Ma Kai wurde von Drachenmann beantwortet in Spielleiterecke
    könnte das nicht auch an der Masse der Tür scheitern? Wenn es sich um eine massive Steintür handelt die mehrere Tonnen wiegt? Nein. Die implodierende Kugel lässt sämtliche Materie in ihrem Inneren zu Staub zerfallen, egal wie schwer und dicht.
  14. @ Orlando: Nein, ein Frevel wäre es bestimmt nicht, wenn z.B. einem verdienten Or in einem der Tempel seines Pantheons eine geweihte Rüstung solcher Art überreicht wird, im Gegenteil. Warum auch? Weihen ist ja auch dafür vorgesehen, nicht nur für die Herstellung und Reinigung von heiligen Orten. Mit dieser Art einer permanenten Verzauberung kann die Glaubensgemeinschaft natürlich sehr gut leben. Das ist ja schon an einer speziellen Eigenschaft solcher Artefakte zu sehen: "(...) Sie zeigen ihre besonderen Eigenschaften nur in den Händen gläubiger Anhänger der Götter des Priesters..." (ARK, 268) Der weihende Priester verliert bei der Herstellung 1 GG, und dieser Punkt GG fährt also als ein winziger Teil der göttlichen Aufmerksamkeit dauerhaft in das Artefakt, so stelle ich mir das vor. Das ist in meinen Augen etwas grundsätzlich anderes, als wenn derselbe Or eine Wundertat wirkt, was ja erst mal kein Problem ist, dann aber während der Wirkungsdauer einen anwesenden Magier oder Thaumaturgen bittet, dieser Wundertat mit dem PvZ zu einer künstlichen Dauerhaftigkeit zu verhelfen. Dieses Vorgehen halte ich aus religiöser Sicht für frevelhaft und ketzerisch, zumindest aber für fragwürdig.
  15. Thema von Ma Kai wurde von Drachenmann beantwortet in Spielleiterecke
    Auch ein grundsätzlicher Aspekt: Wer eine Tür unbefugt öffnet, will meistens nicht dabei erwischt werden. Wenn aber klar ist, auf wen hinter dieser Tür zwangsläufig getroffen werden wird, wenn sie nicht geräuschlos geöffnet werden können sollte, dann muss diese Tür auch nicht stark gesichert werden, zumindest nicht hinsichtlich von Strukturpunkten. Türsicherung heißt ja, die Abenteurer daran zu hindern, eine Tür zu öffnen. Und eine vorhersehbare und nicht zu unterdrückende Lautstärke ist in Akeems Idee bestimmt ein Grund.
  16. Thema von Bronculus wurde von Drachenmann beantwortet in Spielleiterecke
    @ Bronculus: Ganz blöde Frage: Hattest Du eigentlich den Dämon so angelegt, dass er die Gruppe in eine Zerreißprobe führt? Oder ist dir nur die Situation entglitten und dann eskaliert? Denn wenn der Sö zunächst nicht bei sich war, dann aus diesem Zustand erwacht und ein Wesen sieht, das er wegen deiner eigenen Beschreibung für eine Bedrohung halten muss... Was soll er denn sonst tun als es angreifen? Wenn er dagegen zu sich kommt und ein Wesen sieht, das in seinen Augen keinerlei Gefahr darstellen kann, sollte vielleicht zunächst das Verhalten des Sö hinterfragt werden. Wenn der Dämon dagegen von dir als offensichtlich fremdartig, gefährlich und bedrohlich gespielt wurde, bin ich eher von der Weltoffenheit zumindest des WHx überrascht, ein wenig auch von der des Hl. Das Verhalten des WHx und seine Begründung dafür verblüffen mich sowieso. Ich habe die grundsätzliche Beschreibung dieses Abenteurertyps etwas dogmatischer in Erinnerung, kann mich aber auch irren. Wie hattest Du denn den Dämon geschildert und gespielt?
  17. Thema von Merl wurde von Drachenmann beantwortet in Midgard-Smalltalk
    Ich habe noch nie darüber nachgedacht, aber ich glaube, meine Elfen schwitzen nicht. Die Vorstellung, dass die Achselhaare mit einem leisen Schmatzen auffächern und sich ein Schweißgeruch ausbreitet, widerspricht doch sehr meinem Bild von überirdischer Schönheit.
  18. Regeltechnisch ja, volle Zustimmung. Mir ging es gerade aber mehr um die moralische Interpretation und Bewertung des Betroffenen selber, seiner Glaubensgemeinschaft und deren Klerus bezüglich des Pulvers der Zauberbindung. Es geht mir nicht darum, dass einem Tempel von dessen Gottheit ein ewiges Licht geschenkt wird. Das sind meines Erachtens zwei Paar Schuhe...
  19. Das sehe ich genauso. Ja klar, was denn sonst? Ganz genau, sondern nur Magier und Thaumaturgen. Und dieses Moment kann für das Medium einer Gottheit schon zu einem gewissen Konflikt führen. Davon ist nicht zwangsläufig auszugehen, denn auch ein Wunderwirker leidet unter den Auswirkungen der gewürfelten 1. Nur weil etwas nicht ausgespielt wird, heißt es nicht, dass es nicht passiert. Folgende (rein moralische und klerikale) Argumentation: Hätte die Gottheit eine permanente Wirkung gewollt, hätte sie sie der Figur verliehen. Warum hat sie es nicht getan? Weil eine permanente Wirkungsdauer eine göttliche Eigenheit ist und somit auch der allergläubigsten Figur nicht zusteht. Falls überhaupt, wird sie der Figur von der Gottheit geschenkt, als Auszeichnung für dauerhaftes Verhalten aus tiefer Frömmigkeit heraus, als Ansporn für die Figur selbst und die Glaubensgemeinschaft. Und deswegen kann die eigenmächtige Anwendung des PdZ durchaus als Frevel angesehen werden, denn sie greift künstlich (=magisch) in die gewollt kurzfristige göttliche Intervention einer Wundertat ein, manipuliert sie zu einer nicht gewollten Dauerhaftigkeit und führt sie damit ad absurdum. Ich neige sogar dazu, soweit zu gehen, einer solchen Figur das Motiv der eigenen Gottgleichheit zu unterstellen, da sie eine solche Manipulation zulässt. Insofern wäre die Anwendung des Pulvers der Zauberbindung nicht nur Frevel, sondern sogar Ketzerei und würde zu einem Verstoß führen. Oder zu einem Austritt aus der Gemeinschaft, da ein solcher eigenmächtiger Eingriff in das Wirken der Gottheit einen Zweifel am eigenen Glauben darstellt. In meinen Augen wäre damit der Schritt zum Typenwechsel WHx so gut wie vollzogen. Mit Sicherheit.
  20. Thema von Liandril wurde von Drachenmann beantwortet in M4 - Sonstige Gesetze
    Du kannst es ja halten wie ein Dachdecker, aber zum einen leite ich weniger rigide, zum anderen wirfst Du m.M.n. ein paar Dinge durcheinander. Wenn der Einsatz einer Fertigkeit abenteuerrelevant ist, durch ihn die Figur konsequent umgesetzt wird oder er einfach nur besonders unterhaltsam ist, vergebe ich für ihn AEP. Auch für eine Kampffertigkeit wie beidhändigen Kampf oder Fechten, also auch für Scharfschießen mit der schweren Armbrust in ein Handgemenge. Wenn es sich jedoch um eine alltägliche Situation handelt, also das Handgemenge und der Schuss von außen zu einer eingespielten Taktik gehören und die ganze Situation deshalb weder besonders ist noch Teil des Rollenspiels, dann vergebe ich keine AEP. Was es niemals gibt, ist ein PP-Wurf auf Kampffertigkeiten. Einen PP auf Kampffertigkeiten gibt es nur bei der gewürfelten 20, dann aber automatisch. Seine Vergabe unterliegt nicht Deiner Entscheidung und ist auch nicht verhandelbar.
  21. Thema von Ma Kai wurde von Drachenmann beantwortet in Spielleiterecke
    Dieses Ziel kannst Du m.M.n. auf zwei Wegen erreichen: Du kannst die Tür dermaßen verstärken, dass die Abenteurer sich daran abarbeiten, bis ihnen die Sinnlosigkeit dieses Unterfangens dämmert. Rein passive Haussicherheitstechnik hält auf Dauer jedoch keiner entschlossenen Horde von hochgradigen Nebenerwerbseinbrechern stand, deshalb musst Du entweder die Spieler mit erfolglosen EW zermürben oder aber den Figuren ab einer gewissen Eskalationsstufe schweren Schaden zufügen. Und beides macht keinem der Beteiligten Spaß. Den zweiten Weg halte ich für wesentlich eleganter: Schon mit ihrem äußeren Erscheinungsbild macht die Tür auch dem letzten Depp klar, dass er auf der falschen Seite steht und ihm auch kein unbefugtes Eindringen gelingen wird. Dazu gehört die Tür, die ich Dir oben beschrieben habe. Eine weitere Idee wäre etwa eine Tür, die mit klerikalen Formeln versehen wurde. In diesem Fall wäre ein wesentlicher Teil der Einbruchssicherheit die Mitteilung, dass dieser Eingang unter dem Schutz zumindest eines Tempels steht. Als Spieler stand ich demletzt vor einer uralten, verwitterten und vernagelten Eingangstür zu einem uralten, verwunschenen Gebäude auf einem großen Gelände voller dichten Wildwuchses - in einer durchaus vielversprechenden Lage am Innenstadtrand; ich würde sagen in einer 2B-Lage. Mittendrin eben dieses Gebäude, und schon der Weg dorthin war sehr abschreckend, hier blieb schon die erste Sp-Figur zurück. Als wir dann doch irgendwann vor dieser Tür standen, wussten wir sofort, dass nicht sie selber das Hindernis darstellt, sondern der senkrechte rote Balken der Laran-Priester darauf. Wir haben dort viel erlebt, aber diese Tür blieb zu. Zu zu. Denn darauf will ich ja eigentlich hinaus: An solchen Türen versuchen sich keine Amateure. Einer solchen Tür steht m.M.n. auch eine abenteuerwichtige Rolle zu, denn sie ist etwas besonderes. Türen und Mechanismen, wie sie bis jetzt in diesem Strang vorgestellt werden, finden sich ja jetzt nicht an Einfamilienreihenhäusern. Wenn damit aufgefahren wird, gibt es auch einen Grund dafür. Und das nötige Kleingeld. Klingt erstmal banal, ist für mich aber ein wichtiger Aspekt. Türen trennen zwischen Drinnen und Draußen, und der Aufwand an Sicherheitstechnik wächst mit dem Spannungsgefälle zwischen beiden Seiten. Schlußendlich will ich Dir als Bauschreiner nur sagen, dass ohne zwei Räume niemals nach einer Tür gefragt wird. Ich fürchte, Deine (pauschale) Frage nach einer einbruchssicheren Tür wird nicht zufriedenstellend beantwortet werden können, weil jede verschließbare Tür einen grundsätzlichen Sinn benötigt. Eine höchstmögliche Sicherheit kann auf mehr als nur einem Weg erreicht werden. Und dann ist es ja auch so: Türen werden nicht gebaut, um Abenteurergruppen die Augen aufgehen zu lassen. Ganz sicher rechnen der erfahrene Thaumaturg, Schlosser, Schreiner, Maurer mit Unwägbarkeiten und beraten sich untereinander. Wenn es etwas zu schützen gilt, wird aus dieser Zusammenarbeit schon ein Arbeitsergbnis entstehen, das schon rein äußerlich für sich spricht, denn schließlich zahlt der Auftraggeber auch dafür. Ach? Das verstehe ich nicht. Wenn ich mir schon Thaumagramme leisten kann, dann zeige ich das doch her!
  22. Thema von Ma Kai wurde von Drachenmann beantwortet in Spielleiterecke
    Ich habe eine Tür, die den Seiteneingang eines befestigten Gebäudekomplexes verschließt. Zunächst einmal muss sie überhaupt gefunden werden, da der Zugang mit einer Erscheinung der Außenmauer optisch angeglichen und zusätzlich mit einem Deckmantel versehen wurde. Die Tür selbst ist flächig mit Blech beschlagen, die Angeln befinden sich nicht außen und ein Türknauf ist auch nicht vorhanden. Der einzige erkennbare Schwachpunkt besteht in dem dreieckigen Schlüsselloch (Kantenlänge 1 cm) in der Mitte des Türblattes. Allerdings befindet sich dieses Schlüsselloch im Mittelpunkt einer kunstvollen Ätzung im Blech: Ein Stern mit sehr vielen Zacken, in die thaumaturgische Symbole geätzt wurden, wird von zwei Kreisen umschlossen. Der Platz zwischen den beiden Kreisen ist ausgefüllt mit weiteren Symbolen, die erkennbar in der Verlängerung jeweils einer Zackenspitze des Sterns angeordnet sind. Auf beiden Seitenwänden des Zugangs befinden sich etwa in Brusthöhe zwei metallene Halbkugeln, einen Meter der Tür vorgelagert. Von ihnen führt ein in Mauern, Decke und Boden eingelassener Metallstab rund um den ganzen Zugang. Er mündet in ein weiteres thaumaturgisches Muster auf dem Boden, ebenfalls aus Metall und eingelassen. Passiert ein Wesen von menschlicher Intelligenz diese Anordnung, klappen die beiden Halbkugeln wie die Augen einer Schlafpuppe auf und geben den Blick auf zwei Metallscheiben frei. Auf die eine ist ein Auge, auf die andere ein Ohr geätzt. Gleichzeitig leuchtet eines der Symbole im Muster auf dem Boden auf und eine freundliche Frauenstimme mit leichtem chryseischen Akzent ertönt. Sie warnt auf Neu-Vallinga vor jedweder Berührung der Tür, gefolgt von einem besorgten Hinweis auf mehrere verborgene Schutzmechanismen und den offensichtlichen magischen Schutz auf dem blechbeschlagenen Türblatt. Besucher des Hauses, die versehentlich hier um Einlass bitten möchten, werden höflich gebeten, am Gebäudetor vorstellig zu werden. Abschließend informiert die angenehme Frauenstimme über die ausführende Thaumaturgenwerkstatt, deren Adresse und Öffnungszeiten. Danach wiederholt die Stimme denselben Text auf Maralinga und chryseisch. Bisher standen drei Gruppen vor dieser Tür. Keine Spielerfigur zog eine nähere Untersuchung ernsthaft in Erwägung, die Anlage ist also in meinen Augen voll funktionstüchtig.
  23. Thema von Ma Kai wurde von Drachenmann beantwortet in Spielleiterecke
    gelöscht
  24. Es gab genau zu diesem Thema einen ellenlangen Strang, und ich fürchte, dass Du gerade völlig falsch liegst. Es geht ja schon damit los, dass ein Langschwert ganz klar ein Einhandschwert ist. Also kann die Figur sehr wohl mit Langschwert und Parierdolch beidhändig angreifen, dann aber nicht mit dem Parierdolch abwehren. @ Slasar: Der Unterschied besteht in dem zweiten möglichen Angriff zu Rundenende, für den die Figur aber die Fertigkeit Fechten erlernt haben muss.
  25. Meine Rede. Genau diese Frage des SL aber führte ja zu Abds Eingangsposting.Der SL fragte, ob der Th denn tatsächlich so schnell den Stab ziehen könne, und über die Antwort sind wir uns ja alle einig, wie es scheint: Yes, he can! Ja, Runenstäbe können zerbrechen. Dafür haben sie sogar eine Sollbruchstelle eingebaut. (...) Nein, von zufällig zerbrechenden Runenstäben geht keine Gefahr aus. Denn um den Zaubereffekt auszulösen muss der Benutzer den Stab mit beiden Händen halten und sich auf den Zauber konzentrieren. Da dies bei einem zufällig zerbrechenden Runenstab nicht der Fall ist, wird der Zauber auch nicht ausgelöst. Denn ein Runenstab ist nunmal kein Runenplättchen. Das ist ja eh klar. Oh, bei einem zufälligen Zerbrechen dachte ich auch jetzt weniger an Alltagssituationen, sondern an Momente wie schweren Sturzschaden.Da nämlich kann sich die Sollbruchstelle durchaus nachteilig auswirken, und an diesen Umstand hat mich Prados' Ausführung erinnert. Ich wollte jetzt nicht den Eindruck erwecken, ich würde ab sofort nach Möglichkeiten suchen, einen Th in seinen Möglichkeiten zu beschneiden!

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