Zu Inhalt springen

Drachenmann

Mitglieder
  • Beigetreten

Alle Inhalte erstellt von Drachenmann

  1. Thema von Degas wurde von Drachenmann beantwortet in Neues im Forum
    Seht Ihr, und ich meinerseits habe meine ganz eigene Einschätzung zum Thema Event.Macht ja nichts, denn was bleibt, sind besonders hervorgehobene Beiträge monatlich, auf die ich einfach gern aufmerksam gemacht werde. Drei, vier Engagierte kümmern sich darum und ich freue mich darüber und nehme es dankend an. Ist ja wohl nicht das Schlimmste, wofür es sich forumsintern zu werben lohnt, nein? Und es kostet den Leser nichts, und beim Drüberziehen muss kein Pop-Up geblockt werden, also rundum nur Vorteile!
  2. Thema von KhunapTe wurde von Drachenmann beantwortet in Küstenstaaten
    Ist zwar leicht OT, passt aber noch haarscharf: Zumindest die Beamten in den Einfuhrbehörden der lidralischen Hafenstädte sind weder dumm noch neu im Geschäft. Sie erkennen besondere Waffen genauso wie andere besondere Gegenstände am auffälligen Verhalten des Besitzers (EW:Menschenkenntnis, EW:Schauspielern, EW:Beredsamkeit, usw...) Wenn die ersten, oberflächlichen Untersuchungen der Zollthaumaturgen ergebnislos enden, wird der Covendo Mageo um Hilfe ersucht. Und wenn auch die weiteren Untersuchungen zu nichts führen, kann in jeder Stadt die jeweils verfügbare Priesterschaft hinzugezogen werden. Da ich mir die lidralischen Städte so vorstelle, dass sie die Zugangsgewalt über geweihte Waffen anderer Gottheiten als den eigenen in ihren Mauern haben, geht in diesem Fall mit Gold gar nichts mehr. Zunächst. Die Figur muss nun der örtlichen Priesterschaft plausibel darlegen, warum gerade ihr die Einfuhr einer solchen Waffe gestattet werden sollte. Und es geht hier definitiv nur um die Einfuhr in die Stadt und die nachvollziehbare Lagerung bis zur Wiederausfuhr. Allerdings finden sich in vielen Städten verarmte Kloster der Baales, die alles auf eine Karte setzen und gegen eine beträchtliche Spende ihren Ruf sogar für Fremdgläubige aufs Spiel setzen. Und nein, man sollte sie trotzdem niemals "Leumund" nennen, denn trotz der Schäbigkeit und scheinbaren Hilflosigkeit solcher Klöster beherbergen diese Gebäude tiefgläubige Nonnen oder Mönche, die ihrer Gottheit in den Tod folgen würden. Sie folgen Alpanu oder Culsu, und viele von ihnen haben schon mehrmals das Mutterkloster in Candranor besucht. Außerdem z.B. bekleidet der Hohepriester der Baales Valinani in Parduna zugleich das Amt des Staatskanzlers. Allerdings ist er Priester des Tin, na so ein Zufall... Jedenfalls sollten alle Gotteskämpfer darüber nachdenken, wie offenherzig sie wohl anschließend mit ihrer Waffe in der Stadt verfahren sollten, und genauso ist es ja auch von den Behörden gemeint. Die Lidralier haben ihre eigenen Götter und Ordenskrieger, und wie jedem in ihrer Lage reichen die ihnen auch...
  3. Thema von Degas wurde von Drachenmann beantwortet in Neues im Forum
    Ich meine, es ist ein wenig von beidem, Werbung und Erinnerung. Beworben wird ein forumsinterner Event, der zwar monatlich stattfindet, sich aber einer strikten Selbstbeschränkung unterworfen hat. In diesen Abstimmungsstrang werden lediglich Vorschläge mit Link gestellt, mehr nicht. Allein aus der Menge ihrer eigenen Postings heraus wird diese Abstimmung deswegen niemals besonders häufig oben zu finden sein. Ich könnte sie leicht aus den Augen verlieren, wenn ich nicht an sie erinnert werden würde, obwohl immer echte Perlen dabei sind. Sobald ich das Thema sehe, mache ich es auf. Es ist ja nicht nur irgendein Abstimmungsstrang; es ist der Beitrag des Monats im Forum. Über Cons und Stammtische wird ja auch belanglos geplaudert, nur über den Beitrag des Monats nicht. Vielleicht wäre es einen Versuch wert? Grüße @ blaues feuer; Solwac: Muss ich mal ganz auf blöd fragen, weil ich mir echt nicht vorstellen kann, warum jemand eine solche Beschwerde anzetteln kann: Hat einer von euch beiden schon mal einen Beitrag für die Monatskür vorgeschlagen?
  4. Thema von KhunapTe wurde von Drachenmann beantwortet in Küstenstaaten
    @ Slasar: Ich für meinen Teil trenne den ganzen Verwaltungsvorgang in zwei Teile auf, zum einen in die Registrierung und zum anderen in den Eigentumsnachweis. Für eine Registrierung ist zunächst eine Untersuchung notwendig, in den meisten Fällen durch einen Thaumaturgen mit einer etwa zweistündigen Untersuchung und einem EW:Thaumtographie (kann bei Misserfolg wiederholt werden, Fachbibliothek +6 > ARK S.275f). Kosten 30-50 Gs inkl. schriftlicher Wirkungsbeschreibung. Die größte Hürde hierbei dürfte sein, dass in meinen KüSta nicht registrierte Artefakte vorläufig beschlagnahmt und zwangsuntersucht werden, dh sie sind erst mal weg. Für die spätere Freigabe des Artefakts ist dann eine Eigentumsurkunde nötig, und spätestens jetzt prallen Verwaltungsvorgaben und Gesellschaft aufeinander: Während ein adeliger Lidralier wahrscheinlich recht problemlos sein Eigentum zurückerhält und nur noch die Gebühr für die Urkunde begleichen muss, dürfte dies z.B. einem Waelinger ohne Eigentumsnachweis wesentlich schwerer fallen. Hier könnte ein Leumund gute Dienste leisten, der dem Abenteurer durch die eigene Unterschrift den Besitz gegenüber dem Covendo bestätigt. Die Preise für einen glaubwürdigen Leumund schwanken und hängen stark vom beschlagnahmten Gegenstand sowie von Auftreten, Aussehen und Glaubwürdigkeit des Hilfesuchenden ab. Macht der Abenteurer schon bei der Beschlagnahme einen freundlichen und zutraulichen Eindruck, den er u.U. mit einem kleinen Handgeld unterstreichen kann, wird ihm vielleicht schon jetzt ein möglicher Leumund genannt. Die Suche auf eigene Faust kann erfolgreich sein, muss es aber nicht, da der Leumund auch abgelehnt werden kann. Außerdem ist es für den Eigentümer immer ein gewisses Risiko, wenn ein Unbekannter in einer fremden Stadt von Aussehen, Wirkungsweise und Wert eines Artefaktes weiß und auch noch den Träger des Gegenstandes kennt... Die Ausstellung einer fehlenden Eigentumsurkunde durch den Covendo berechne ich mit einem Zehntel des wahrscheinlichen Verkaufspreises auf dem Gebrauchtmarkt. (ARK S.278 f: Verkauf von Zauberwerk) Dies kann zu überraschenden Ergebnissen führen, je nach der Nachfragesituation für den jeweiligen Gegenstand. Die Urkunde für einen Bihänder* dürfte wesentlich preiswerter sein als die für einen Parierdolch* oder eine andere gebräuchliche Waffe*. So stelle ich mir die Sache vor. Am einfachsten dürfte sein, sich vor der Einreise die entsprechenden Urkunden zu "beschaffen", eine gute Fälschung sollte in vielen Hafenstädten erhältlich sein... PS: Ganz wichtig! Registrierung und Eigentumsnachweis beinhalten keinesfalls das Recht, die Waffe auch öffentlich zu tragen oder zu ziehen. Schon Langschwerter können problematisch werden, wenn die städtischen Auflagen entsprechend restriktiv sind. Ausnahmegenehmigungen sind bei mir nicht zu erwerben, hierbei hilft auch kein Leumund, sondern nur die Mitgliedschaft in einer entsprechenden militärischen Einheit oder "Vitamin B".
  5. Habe ich eben erst bemerkt. Vielen herzlichen Dank!
  6. @ Abd: Ich verstehe die Beispieldateien nicht so ganz. Die Dateiinhalte haben ja so gar nichts mit dem Forum zu tun, was möchtest Du mit ihnen verdeutlichen? Kannst Du Farbwerte vorgeben (in CMYK) ? > Ich für meinen Teil meine ja, dass die Werte für Blau und Orange übernommen werden sollten. Vorgaben für die Seitengrößen beider Dateien würden vieles erleichtern. Grüße
  7. @ Yon Attan: Vielleicht verstehe ich Dich falsch, aber geht es Dir um Berufsbilder? Falls ja meine ich, dass (regeltechnische) Alchimisten in vielen Gewerken anzutreffen sein können: Vom Apotheker bis zum Brennmeister einer Destille, vom Konventszöllner einer lidralischen Stadt bis zum Betreiber einer Werkstatt für Lampenöl, vom bodenständigen Händler für Zauberzutaten bis zum spleenigen Wissenschaftler und Universitätsdozenten, vom Parfumeur bis zum Hersteller von Alchimistenmetallen...
  8. In den ganzen Jahren des beidhändigen Kampfes zu Pferd mit zwei Streitäxten bin ich an keinen einzigen SL geraten, der nach dem Lesen beider Fertigkeitsbeschreibungen noch Einwände hatte.
  9. Spannend, wie verschieden dieser Zauber (einer meiner liebsten) ausgelegt werden kann. Ich habe es ja immer so gehalten, dass eine sich bewegende Figur von dem Fesselbann zu Fall gebracht wird. Und wenn sie von dem Fesselbann z.B. auf einem schrägen Dach ereilt wird, schmiert sie schlimmstenfalls über die Traufe ab und schlägt auf dem Boden auf. Entfernt sie sich dabei aus dem Wirkungsbereich, schluckt sie zwar den Sturzschaden, ist aber dafür wieder frei.
  10. So. Nachdem ich endgültig die Faxen dick habe, ständig die Spieler nach den Werten für ihre Figuren zu fragen und auch nicht jedesmal einen neuen Schmierzettel mit selbstgekritzelten Tabellen herumgehen lassen will, habe ich mir jetzt selber ein Formular gebastelt. Inhalt sind alle Eigenschaften, Werte und Fertigkeiten, die mir als SL wichtig zu wissen sind und/oder die ich ab und zu verdeckt oder heimlich für die Figuren würfele. Das Ganze ist ein Word-Dokument, dreiseitig, in 8pt (ja, ich weiß, es geht aber...). Schön an der Sache finde ich die hinterlegten Formularfunktionen. Die Formularfelder sind nicht schattiert, um ein handschriftliches Ausfüllen nicht noch zusätzlich zu erschweren. Schaut's Euch an und viel Spaß damit! Anmerkungen, Vorschläge und Kritik sind jederzeit willkommen! Grüße PS: Das Dokument ist nicht passwortgeschützt! Um es Euren Bedürfnissen anzupassen: Ansicht > Symbolleisten > Formular. Dann das Schloß anklicken, um die Formularfelder zu deaktivieren. Vor dem Testen und erneuten Abspeichern das Schloß erneut anklicken!
  11. Gut, was soll ich groß beschreiben? Ich habe drei Beschreibungen von Hunderassen mit Spieldaten verfasst und als PDF erstellt. Die erste als Zuchtrasse des leonessischen Adels ist ausführlicher gehalten und an die Erscheinungsform heutiger Rassebeschreibungen angelehnt. In den beiden folgenden Beschreibungen habe ich mich kürzer gefasst. Viel Spaß mit den Tierchen!
  12. Ein schöner Bericht, herzlichen Dank dafür! Ich bin mir nicht sicher, ob Du wirklich wissen möchtest, was ein psychotischer, beidhändig mit Streitäxten kämpfender Zwerg so anrichten konnte. Alle starben, ihn selbst, seine Kameraden und Gegner eingeschlossen.
  13. Ein Gelübde ist ja immer eine sehr persönliche Angelegenheit und sollte durch den bewussten Verzicht auf eine gedankenlose Angewohnheit zu einer verbesserten Selbstwahrnehmung führen. Klar kann ein Gelübde auch bedeuten, eine definierte Tat aus religiösen Motiven durchzuführen, aber Du lässt Deinen Or eben verzichten. Das imponiert mir schon sehr: Statt die gesamte Gang zu irgendeinem verwilderten Dungeon zu schleifen, hinterfragst Du ganz privat die Umsetzung Deiner Figur und verleihst ihr durch die absichtliche Selbsteinschränkung, verbunden mit Gebeten und Meditation, eine große klerikale Würde. Einen verheirateten Or des Laran habe ich selber noch nie gespielt, sondern nur welche von Irindar. Und die habe ich immer als zölibatäre Kampfmönche und -nonnen verstanden. Sehr konsequent finde ich den Gedanken, das Gelübde nicht nur zu verkünden und in die (nicht ausgespielte) Lernzeit zu verlegen, sondern es auszuspielen. Hört sich nach einer Menge Spaß, schönem Rollenspiel und einer Selbsterfahrung zugleich an. Nach einer solchen herbeigesehnten Sternstunde also, für die wir unsere wunden Hintern tagelang auf unbequemen Stühlen platt sitzen. Naja, Du könntest auch A5 benutzen und so groß wie mit echter Kreide schreiben... Schweigegelübde, schon vergessen?Schweigen bedeutet nicht Wortlosigkeit. Schweigen bedeutet, nicht geschwätzig zu sein. Wie prophetisch die Würfel doch sein können... Was bin ich froh, dass nur die wenigsten meiner Figuren eine verbreitete Sprache schreiben.Aber schwallen können sie alle multilingual! Das könnte ich niemals! Jepp, und das muss ein Hobby auch bringen, wenn es im Geschäft bleiben will!
  14. Genau! Solwac Jepp.Wehrlose Figuren sind eh schon im Sack, dann sollten sie wenigstens nach der Reihe nichts tun dürfen.
  15. Hossa, bei aller Liebe und Zuneigung!Ich weiß, wie Du es meinst, aber mein Brief war persönlich und sehr situativ. Er war nicht öffentlich, um als Zitat zu dienen, sondern nur deshalb, weil mir selbst persönlich kein anderes Mittel blieb. Bitte nimm meinen damaligen Anschiss nicht als Steilvorlage oder als Argumentationsvorlage ohne Rückfrage. Denn einen Persilschein würde ich nicht geben. Nun, Dir vielleicht... Aber nicht, wenn Du nicht fragst. (Dass ich bis heute von Schwerttänzer keine Reaktion erhielt, ist noch mal eine ganz andere Sache, gell? @ Schwerttänzer: Nach wie vor bin ich offen, komm halt endlich mal aus den Puschen! Grüße!)
  16. Verlängert wegen der großen Nachfrage:Nun 3m statt nur 2,50m.
  17. @ Dengg: Ich hätte auch gelacht, und deine Schwester mit ihren Freunden ebenso. Von diesem Tisch hätte ich auch nach Feierabend erzählt. Dieser Tisch hätte mit mir als Kellner wahrscheinlich einen fröhlichen Abend verlebt. Den sie alle hoffentlich auch beim Italiener hatten. Heute abend zum Beispiel hatte ich siebzehn verrentete Norweger, die den Weihnachtsmarkt besuchten und morgen nach Hause fliegen. Sie haben für uns ein Trinklied gesungen, dass sich sehr verdächtig nach der Titelmosik von "Michel aus Lönneberga" anhörte, und sich mit Handschlag verabschiedet. Nächstes Jahr wollen sie wieder kommen, und es wurden Beweisfotos erstellt.
  18. Gestern erzählte mir eine meiner Kolleginnen aus dem Service folgende Begebenheit: (Sie ist über fünfzig Jahre alt, hat rote Haare bis zum Hintern und ist eine echte Frohnatur. Außerdem ist sie tätowiert vom Hals bis auf die Fingerrücken.Eine echte Punk-Rock-Lady.) Am Tisch sitzen ein etwa Siebzigjähriger und sein gut zwanzigjähriger Lover. Zwar nicht in der Station meiner Kollegin, aber wenn sie schon mal da ist, wischt sie auch gern den Tisch. Säuselt der alte Mann:"Oooh, so erotisch hat selten eine Frau meinen Tisch gewischt..." Meine Kollegin schaut verdutzt. Er packt ihre Hand:"Und Du hast so weiche Haut..." Meine Kollegin:"Nicht anfassen!" Der junge Lover rollt mit den Augen, offensichtlich schämt er sich gerade fremd. Zwischendurch räumt sie den Tisch ab und serviert neue Getränke. Dabei fällt ein Bierdeckel auf den Boden, den sie aufhebt. Der alte Mann wirft lasziv eine Serviette hinterher und meint: "Nein, wie erotisch! Bückst du dich auch noch mal für mich?" Dass er sich dabei nicht breitbeinig in den Schritt fasst, fehlte gerade noch. Sein junger Lover sieht angeekelt woandershin, meine Kollegin macht dem Lüstling deutlich, wofür er die Serviette ihretwegen benutzen kann, aber nicht hier und keinesfalls in ihrer Anwesenheit. Später will der Alte zahlen. Der eigentlich zuständige Kollege, der den Tisch sowieso die meiste Zeit bedient hatte, erscheint. Meint der Gast:"Ich möchte aber bei der rothaarigen Bedienung zahlen!" Antwortet meint Kollege lakonisch und absichtlich gelangweilt: "Mein Tisch, meine Gäste, mein Umsatz." "Nein, ich zahle nur bei der hübschen Kellnerin!" Sagt laut sein Lover: "Alter, Du bezahlst mich, damit ich dich ficke. Vorher Einen trinken gehen ist ja ok, aber du bist total peinlich! Können wir jetzt also bitte gehen?" Wortlos begleicht der ältere Gast die Rechnung, beide gehen ab, Vorhang. Schön, wenn ein Gast mal ausspricht, was der Kellner so nicht sagen darf...
  19. An sich wäre damit ja alles gesagt, jedenfalls aus meiner Sicht. Sicher.Aber tatsächlich sitzt Du gemütlich am Tisch, trinkst Kaffee und streckst die Beine aus. Kurzum: Du triffst Dich mit Freunden und zockst gemütlich. Du selber steckst nicht drin, es ist nur Deine Figur, von der Du möchtest, das sie die Situation "überlebt". Und weil dieser Figur ein schneller Blick nebenher sehr viel verraten würde, gestehe ich jedem Spieler diesen verbalisierten Blick zu und beantworte ihn. Das ist sein gutes Recht. Denn wo ist die Grenze? Lässt Du im Zweifelsfall die Figur tatsächlich an eine Wand laufen, in der der Spieler eine Tür vermutet hat? Und lachst dann schäbig, weil er in der Hektik links und rechts oder die Räume verwechselt hat? Ich glaube nicht... Jawoll! Das deckt sich völlig mit meiner Erfahrung:Sobald sich die Vorstellungen decken, ist nahezu jeder Spieler in der Lage, spontan und seiner Figur angemessen zu reagieren. Er muss eben nur die für ihn nötigen Informationen erhalten. Wenn sie ihm fehlen, darf er sie einfordern und abfragen. Dafür darf er auch ein Time-Out verlangen. Bedingung dafür ist, dass er nicht bis dahin geistig völlig abwesend war. Finde ich nicht.Verständnisschwierigkeiten können immer auftreten. Als SL nehme ich mir auch jederzeit das Recht heraus, mir eine Handlung und ihren Ablauf explizit erklären zu lassen. Dasselbe Recht hat auch jeder Spieler bezüglich der Handlungsbedingungen seiner Figur. Dankeschön. Jein.Manchmal treten erst dann die grundsätzlichen Vorstellungsunterschiede hervor. Dafür reicht auch ein berittener Gl mit Stoßspeer auf vertrautem und abgerichteten Schlachtroß aus, der sich zwischen berittenem Sturmangriff, berittenem Kampf (Waffenwechsel) oder Absitzen und/oder Waffenwechsel entscheiden soll. Und dann? Faustkampf mit Kampfriemen, beidhändiger Kampf mit Streitäxten oder vom Pferd aus den Gegner anspringen, umreißen und ins Handgemenge gehen? Oder vielleicht doch im Sattel Anlauf nehmen, mit dem Speer alles mitnehmen, was geht und dann erst die Waffe wechseln? Fragen über Fragen... Um cool handeln zu können (cool i.S. des SL Und dafür braucht es keinen Zauberkundige Figur, die alle paar Wochen zum Leben erweckt wird, dann aber plötzlich so spontan gespielt werden soll, als gäbe es kein Leben zwischen den Sessions: Bis zum "Ausmanövrieren" gebe ich Dir völlig recht.Aber den letzten Satz unterschreibe ich keinesfalls pauschal. Notfalls wird auf Sp-Ebene diskutiert, die Figur mit dem höchsten EW würfelt, und das Ding ist durch. Ok, dann bin ich von meiner Gruppe sehr verwöhnt.Wir halten uns konsequent an die Trennung der Ebenen, was zu sensationellem Rollenspiel führt, aus einfachen Situationen Rätsel unter harten Bedingungen werden lässt und mich dazu bringt, herkömmliche Rätsel aus dem RL erst gar nicht einzusetzen. Es wäre nicht angemessen und würde die gemeinsame Bilderwelt ad absurdum führen. Ist jetzt nicht wahr, oder? Du gehst nicht her und maßt Dich an, einen derart komplizierten Gesprächskomplex im Rahmen eines Gesellschaftsspiels, der zudem letztendlich nur von Deinen persönlichen Schilderungen abhängt, in einen kausalen Zusammenhang mit der Intelligenz Deiner Spieler zu setzen? Wahrscheinlich interpretiere ich nur... Wenn ein Spieler meine Schilderung nicht versteht, bin immer auch ich als SL in der Verantwortung. Das ist richtig.Da dieser Vorteil der selektiven Wahrnehmung jedoch auch für meine NSC gilt, halte ich diesen Einwurf für redundant...obsolet...unwichtig und abseitig. Oder spielst Du aus, wenn von der Brust eines SC Deinen NSC ein unbekanntes Medaillon entgegen spiegelt? Ich tue das nur bei offensichtlichen Attributen, die mir durch Wiederholungen im Spiel im Gedächtnis verhaftet geblieben sind. Sorry, diese Aussage verstehe ich nicht.Sie hört sich für mich sehr nach Rüdenverhalten an, aber nimm das bitte nicht persönlich! Die Wortwahl ist nur so fremd für mich. Gut gebrüllt, Löwe!Wie müssten die Spieler denn gegen Dich vorgehen um ein einstündiges Ultimatum zu stellen? Ganz genau: Voll daneben!Zeitdruck am Tisch, damit der SL den Plot trotz Schwächen durchdrücken kann.
  20. Als SL und Moderator greife ich selbstverständlich in Diskussionen ein. Allerdings baue ich keinen Druck in Kampfrunden auf (i.S. von "Drei-Zwei-Eins-Was-tut-Ihr?"), sondern ich frage an, ob wir bitte mal weitermachen können. Diskussionen, die in trauter Runde geführt werden und der Klärung von Sachverhalten dienen, schränke ich nicht ein. Aber ich passe auf und korrigiere sofort, wenn ein Spieler von falschen Bedingungen ausgeht, die der Figur völlig klar sein müssten. Häufig verlange ich auch unterstützende EW wie Landes- und Sagenkunde oder Gassenwissen und Menschenkenntnis. Überhaupt empfinde ich viele Kunden in diesem Zusammenhang als sehr hilfreich. Allerdings muss ich zugeben, dass wir kaum ausufernde Diskussionen haben, dafür sind wir alle viel zu zielorientiert und spielfreudig. Im Gegenteil, eher setzen die Spieler mich unter Zugzwang.
  21. Ganz genau.Und wenn der Spieler eine Handlung daraus macht und sie mit einem EW:Kampftaktik untermauert, kann der ganzen Gruppe ein Vorteil daraus erwachsen. Ich finde hj's Idee großartig!

Wichtige Informationen

Wir setzen Cookies, um die Benutzung der Seite zu verbessern. Du kannst die zugehörigen Einstellungen jederzeit anpassen. Ansonsten akzeptiere bitte diese Nutzung.

Konto

Navigation

Suche

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.