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Welche alte Sprache beherrscht ein Ormut-Priester?
Also, Priester haben die Möglichkeit eine alte Sprache zu lernen, um was es für eine Sprache sich dabei handelt, ist nicht zweifelsfrei durch die Regeln gedeckt. Priester sind auf eine gewisse Weise Gelehrte (bitte nicht im Sinne des Berufes Gelehrter zu verstehen), die sich für alte Dinge, Sprache und Kultur ihrer Region interessieren. Dabei gibt es auf Midgard Kulturen, wo es eine alte Sprache in einem Kulturraum gibt (z.B. das Altoqua in Alba oder die Maralinga in Valian bzw. Lidralien); hier ist diese Sprache die erste Wahl. Erfahren tut man dies vor allem in den QB bzw. entsprechendem Material aus Abenteuern. Zu Eschar wissen wir aber in punkto alte Sprachen nur, dass es Mektisch als alte Sprache gibt. Ob es eine altertümliche Form des Aranischen gibt oder wie diese heißt, darüber lässt uns das QB gänzlich im Unklaren. Wenn sich Priester nun aus Eschar z.B. für Mektisch entscheiden, bedeutet dies jedoch nicht, dass für sie Meketisch Kult- bzw. Ritualsprache ist. Entsprechendes gilt auch für die Maralinga. Alte Quellen aus der Zeit der (anfangs aranischen) Missionierung, also wenn man so will die ursprünglichen religiösen Texte, wurden in der damaligen Form des Aranischen abgefasst (Alt-Aranisch oder wie auch immer) - nichts anderes sagte ich bereits. Heute aber sieht es anders aus. Natürlich können Priester diese Texte lesen, doch wenn in einem QB zu einer Region noch nicht einmal eine alte Sprache benannt wird, ist sie bestimmt nicht die Ritualsprache. Das QB, sieht man m.E. bereits an der Bezeichnung el-Kabir, geht von Scharidisch als "Kultsprache" aus. Als alte Sprache können die Priester in diesem Kulturraum m.E. Meketisch, Maralinga oder auch eine altertümliche Form des Aranischen erlernen. Sie dürfen wählen, sonst würde es der Regelzusammenhang im Grundregelwerk wie auch dem QB für Priester anders festschreiben. Das ist nicht der Fall. Ergo sind sie nicht auf ein altertümliches Aranisch festgelegt, noch ist Letzteres die Sprache innerhalb der Priesterschaft, geschweige denn die derzeitige kultische Sprache in Eschar. Ein altertümliches Aranisch ist in Eschar eine tote Sprache, jedoch sollte man sie zum Studium und Verständnis der alten Texte und Religionsschriften beherrschen, muss es aber nicht. Der Priester kann sich m.E. in Eschar aus einem Katalog an alten Sprachen, die ich bereits mehrfach aufgeführt habe, entscheiden. Alles andere erscheint mir zu restriktiv und ist in dieser Beschränkung der Spieler weder durch Regel noch QB gedeckt. Ciao, Dirk.
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Welche alte Sprache beherrscht ein Ormut-Priester?
@Tony: Es sind nichtdestotrotz zwei Glaubensgemeinschaften, die aber die gleiche Gottheit verehren. Im Übrigen sagt dieses Zitat weder etwas zum Organisationsgrad noch zur Sprachverwendung aus. Dass es Kontakte gibt, ist naheliegend. Von einer Ritualsprache erfahre ich im QB nichts. Es darf also weiter in diesem Punkte gemutmasst werden. Ciao, Dirk.
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Welche alte Sprache beherrscht ein Ormut-Priester?
Hallo miteinander! Alte Sprache der Ormutspriester: Priester können bzw. dürfen von Beginn an eine alte Sprache beherrschen. Steht irgendwo, dass diese alte Sprache die (alte) Kult- oder Ritualsprache sein muss? Ist es zwingend so festgelegt, dass es die alte Sprache des Herkunftslandes sein muss? Kann bzw. darf es sich dabei nicht auch um eine alte Sprache handeln, die aus einem kulturellen wie geschichtlichen Zusammenhang Sinn machen kann? M.E. kann ein scharidischer Priester die in seiner Region vorkommenden alten Sprachen auch als solche wählen. Er ist bei der Wahl der alten Sprache nicht zwingend auf eine bestimmte alte Sprache festgelegt. Zur Ritualsprache: Weiterhin: Lässt sich in PvE etwas zu einer Ritualsprache der Priester finden? Ich denke nicht. Wäre aber Aranisch bzw. ein altertümliches Aranisch die Ritualsprache, dann hätte es Steffi als Autorin des QBS ganz bestimmt in den Text hineingeschrieben, damit man nicht automatisch davon ausgehen kann, dass nicht das naheliegendere Scharaidisch als Sprache der Scharadrim zugleich die aktuelle Ritiualsprache sein soll, sondern es eben - aufgrund der Herkunft des Glaubens - eine Form des Aranischen ist. Der Glaube an die Zweiheit in Eschar war einem Wandel unterzogen. Dieser Wandel ist, laut dem QB, so weit von statten gegangen, dass in Aran und in Eschar mittlerweile zwei Glaubensgemeinschaften vorliegen, die Ormut verehren und Alaman zu besänftigen suchen. Wenn es schon zwei Glaubensgemeinschaften gibt, kann da wie dort ausgegangen werden, dass die aranischen Priester ihre Worte an Ormut auf Aranisch richten, in Eschar die Priester dann auf Scharidisch. In Eschar ist für mich Scharidisch die Kult- und Ritualsprache. Bei der alten Sprache haben die Priester die Wahl zw. der Maralinga, Mektisch und (Alt-)Aranisch, m. E. wählen hier Priester aus Elhaddar bevorzugt Maralinga, aus Kairawan eher Meketisch und in Mokattam (Alt-)Aranisch. Trotzdem: Es lässt sich bestimmt trefflich darüber diskutieren, ob es nicht auch anders sein könnte, nur hätte dies dann m.E. explizit im QB so formuliert werden müssen. Doch das ist - wenn ich es nicht übersehen habe - nicht der Fall. Daher gehe ich davon aus, dass die alten religiösen Texte (etwa so aus der Zeit zw. 1600 - 1800 nL.) auch in den scharidischen Landen auf Aranisch verfasst wurden, dann aber, als man sich immer weiter von Aran und der ursprünglichen Religion gelöst hatte, hat das Scharidische das Aranische in den Tempeln verdrängt. Auch die Selbstbezeicnung der Priester - el-Kabir - ist für mich nicht dem Aranischen oder Alt-Aranischem entlehnt, sondern ist ja wohl scharidisch für "der Mächtige (im Glauben)". Wenn sich schon die Priester selbst einen scharidischen Namen geben und hier nicht das Aranische verwenden, werden sie es auch nicht bei kultischen Anlässen (mehr) tun. Wie gesagt, dass ist aber nur meine private Meinung, die ich nach Lektüre der QBs gezogen habe. Man kann das gerne auch anders tun bzw. sehen. Ciao, Dirk.
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Welche alte Sprache beherrscht ein Ormut-Priester?
Hi! Bei Latein stimmt das schon und auch bei den christlichen Kirchen. Doch die waren bekanntermaßen straff hierarchisch organisiert. Das ist jedoch weder im irdischen Islam noch beim Din Dulahi der Fall. Darüber hinaus ist weder das Scharidische bzw. das Aranische eine Lingua Franca gewesen, noch war es das Arabische (hoffentlich lehne ich mich jetzt nicht gerade zu weit aus dem Fenster heraus) in unserer Geschichte. Ciao, Dirk.
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Welche alte Sprache beherrscht ein Ormut-Priester?
Hallo! Das müsste man sich überlegen. Laut Pve: 21: "Die Priesterschaft des Din Dhulahi ist in einer lockeren, weitverzweigten Hierarchie organisiert, an deren Spitze nominell der Kalif steht." Demnach ist schon die scharidische Priesterschaft nur locker organisiert. Die Bindungen an Aran sind bestimmt "heutzutage" eher informell zu nennen. Wie sie ausgestaltet sind, dazu schreibt das QB PvE nicht viel. In Eschar jedenfalls steht der Kalif (nominell) an der Spitze der Priesterschaft. Ob es daher für alle Ormut-Priester, sowohl die aus Eschar als auch diejenigen aus Aran noch eine einheitliche Kultsprache gibt, ist zweifelhaft. Vermutlich intonieren die Scharadrim incl. ihrer Priester die Gebete auf Scharidisch, die Araner halt auf Aranisch. Auch die Kenntnisse einer alten Sprache seitens der Priester würde ich in diesem Falle lokal begrenzen, zumal PvE hier überhaupt keinen Hinweis (falls ich ihn nicht übersehen habe) auf eine Ritual- bzw. Kultsprache gibt. Dennoch ist es nicht von der Hand zu weisen, dass alte Schriften aus den Anfängen der Missionierung in einem altertümlichen Aranisch abgefasst gewesen sein müssen, doch das dürfte sich mit der Zeit gewandelt haben, denn "zum Schluss [wurde die Missionierung] bereits von scharidischen Gläubigen getragen. Im Laufe der Zeit wurden die Kontakte nach Aran weniger eng, und die Vorstellungen der beiden Glaubensgemeinschaften unterscheiden sich heute in mehreren Aspekten". (PvE S: 10) Wesentlich ist hier demnach: - es gibt zwei Glaubensgemeinschaften - also keinen einheitlich Ormutglauben (!) - sie unterscheiden sich in mehreren Aspekten. Wenn es also in Eschar und Aran je eine Zweiheit-Glaubengemeinschaft gibt, ist es auch durchaus naheliegend, dass die Kultsprache bzw. eher die alte Sprache nicht (mehr) identisch ist. Von daher würde ich bei meiner oben skizzierrten, differenzierten Sichtweise im Bereich der alten Sprachen bleiben. Ciao, Dirk.
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Welche alte Sprache beherrscht ein Ormut-Priester?
Hallo miteinander! Ich würde hier nach der Herkunft des Priesters differenzieren. Kommt der Ormut-Priester aus Aran, dürfte die Sache eindeutig sein, auch bei einen Priester aus Mokattam würde ich zu einer alten Form des Aranischen tendieren. Bei Kairawan wäre es bei mir dann jedoch Meketisch, beim Städtbund von Elhaddar würde ich sogar die Maralinga nehmen. Nun zu den Gründen: - Kairawan war einst wirklich meketisches Kernland - hier würde ich deswegen Meketisch setzen; - Mokattam war zwar einst ebenso meketisches Kernland, ist aber das Zentrum der scharaidischen Bekehrung zum Din Dhulahi gewesen - daher hier dann ein altertümliches Aranisch und nicht Meketisch; - der Städtebund hingegen ist eine Region, die weit über ein Jahrtausend Teil des Valianischen Imperiums war - daher würde bei diesen scharidischen Landstrichen auf die Maralinga zurückgreifen. Natürlich kann es letztlich jeder handhaben wie er will; mir er scheint es so nur ziemlich plausibel. Ciao, Dirk.
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Lehrpläne
Hallo! Was du genau mit "Starterpaket" meinst, erschließt sich mir nicht. Ich vermute aber mal du meinst damit "Das Abenteuer beginnt", oft auch mit DAB abgekürzt, also die Einsteigerregeln für Midgard. Diese vereinfachte Regelversion ist vor allem für Charaktere der Grade 1-4 ausgelegt. Ausführlichere Regeln, um auch Abenteurer jenseits von Grad 3 bzw. 4 zu erzeugen, findest du in diesen beiden Regelwerken: Midgard - Das Fantasy-Rollenspiel (kurz: DFR) - Die grundlegenden Regeln Midgard - Das Arkanum - eigentlich alles zur Zauberei Mit diesen beiden Regelwerken kannst du komplet von Grad 1 - 15 spielen. Es gibt dann noch Zusatz- bzw. Erweiterungsregeln und Ergänzungen in folgenden Regelbüchern, die jedoch "nur" optional zu sehen sind: Midgard - Das Kompendium (Ergänzungs- und Erweiterungsregeln) Midgard - Das Bestiarium (umfangreiche Zusammenstellung von Tieren, Fabelwesen und anderen Geschöpfen) Eine genau Auflistung der Midgard-Publikationen im Internet findet sich hier: Midgard-Publikationen Ich denke, dass müsste dir grundsätzlich weiterhelfen können. Ciao, Dirk.
- WestCon 2005 - Photos und interessante Dinge
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- WORLD OF WARCRAFT
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Lanitia - ein Pendant für Venedig
Ja, es gibt sie. Sie befindet sich in der Region Serenea, heißt Lanitia, ist ein eigenständiges Duganat und liegt im Delta der Isada. Ciao, Dirk.
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Stammtisch: Frankfurt a. M.
Hallo miteinander! Auf dem West-Con wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass es hier (so zu sagen in den Tiefen des Forums) einen Frankfurter Rollenspielstammtisch gibt. Nun, da es mich seit kurzerer Zeit in das Rhein-Main-Gebiet verschlagen hat, respektive nach Hanau (Beleidsbekundungen nehme ich noch gerne entgegen), möchte ich die Gelegenheit nicht unverstrichen lassen, wer denn alles bei den Stammtischen so vorbeischauen tut, z.B. auch hier aus dem Forum. Zum heutigen Termin hat es bei mir nicht mehr gelangt, aber später dann, schauen wir mal. Ciao, Dirk.
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Gildenbrief Cover
Ja! Ciao, Dirk.
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"Offizieller" Programmpunkt auf dem WestCon - Mutige Abenteurer gesucht!
mmhhh, gute Ideen jat man nicht immer nur allein ... Ciao und nochmals alles Gute, Dirk.
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"Offizieller" Programmpunkt auf dem WestCon - Mutige Abenteurer gesucht!
Oh, eine abgefackelte Bibilothek in Cambryg ... sehr interessant ... ein Kamel auf der Flucht, noch besser. DAS hätte sogar Chancen, Eingang ins überarbeitete Alba QB zu finden, denke ich mal ... Vielleicht liegt auf dem Fackelzug der Twyneddin dann auch noch eine nettes albisches Koster, das in Rauch und Asche aufgeht, von den vielen Felder und albisches Silos möchte ich lieber schweigen ... jedenfalls solle die Kirgh auch noch ihr Fett abbekommen, finde ich ... lassen wir diese Twyneddin mal richtig schön wüten. Ciao, Dirk.
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Küstenstaaten und Valianisches Imperium (Midgard-Jetztzeit)
Das stimmt zwar, hat aber nichts mit dem von mir hier gepinnten Strang zu tun. Über die Midgard-Homepage bitte an anderer Stelle diskutieren. Gleichwohl informiert besagte Homepage über ein Erscheinungsdatum des QBs. Wenn hier nichts geändert wurde, kann durchaus davon ausgegangen werden, dass auf den dort genannten Termin hingearbeitet wird ... Ciao, Dirk.
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Küstenstaaten und Valianisches Imperium (Midgard-Jetztzeit)
Hallo! Über Erscheinungsdaten von Midgard-Publikationen informiert die bekannte Midgard-Homepage ... Ciao, Dirk.
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Küstenstaaten und Valianisches Imperium (Midgard-Jetztzeit)
Hi! Mehr wird es hier (vorerst ... hehe) nicht geben. Es soll vor allem möglichen Missverständnissen vorbeugen helfen. Ciao, Dirk.
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Küstenstaaten und Valianisches Imperium (Midgard-Jetztzeit)
Hallo miteinander! Mit diesem hier gepinnten Posting möchte ich einmal klären, was im heutigen Midgard noch unter Valianischem Imperium und was unter den Küstenstaaten zu verstehen ist. Wer diese Sichtweise nicht mag, kann sie für sich und seine Gruppe ruhig ignorieren, braucht sich dann aber nicht zu wundern, wenn seine Spielrealität stark von späteren Midgard-Publikationen abweichen werden wird. --- Was waren die sog. Kernlande des einstigen Seemeisterreichs und was ist das Valianische Imperium heute? Wenn man vom Reich des Seekönigs spricht, das sich selbst bis heute als "Valianisches Imperium" bezeichnet, meint man eigentlich einen Kultur- und Sprachraum, nämlich diejenigen Teile des alten Valianischen Imperiums, die sich seit dem verheerenden Krieg der Magier noch so etwas wie eine gemeinsame religiöse und kulturelle Identität bewahrt haben. Im Einzelnen sind dies das valianische Inselreich, das Pfortenarchipel und die sogenannten Küstenstaaten. Dabei umschreibt der Begriff Valianisches Imperium keineswegs ein einheitliches politisches Gebilde. In den 800 Jahren, die seit dem Großen Krieg vergangen sind, haben manche Teile des ehemaligen Valianischen Imperiums das kulturelle Erbe Valians und der Seemeister gründlicher und vollständiger abgestreift als andere. So werden heute lediglich noch diese Länder zum Imperium zugehörig gezählt, in denen das alte Imperium nicht ganz vollständig der Vergangenheit angehört. Dabei gilt als Faustregel, dass überall dort, wo noch die alte valianische Religion (Alpanu, Tin, Nothuns, Laran und Culsu) vorherrscht, sei sie auch noch so verwässert, auch der Seekönig seinen Schatten hinwirft. Gleichwohl sind die Länder jenseits des valianischen Inselreiches und des Pfortenarchipels - im engeren Sinne also die heutigen Küstenstaaten - trotz des nominellen Machtanspruches des Seekönigs - de facto unabhängig. Was nun sind dann die Küstenstaaten? Mit der Bezeichnung Küstenstaaten oder Lidralien werden meistens vier Landstriche in Verbindung gebracht, nämlich Tevarra, Serenea, Leonessa und Corua. Viele zählen Moro noch zu den Küstenstaaten, manche ordnen die Gegend hingegen wegen des Glaubens an die Zweiheit schon Eschar zu. Trotzdem fühlt sich die Mehrheit der Moros immer noch als Bestandteil "des großen Gedankens Valianisches Imperium". Politisch gesehen gibt es weit mehr Machtblöcke im ehemals valianischen Nordlamaran als die Namen für die vier bzw. fünf großen Regionen zu suggerieren scheinen. Einst hieß ein großer Teil der heutigen Küstenstaaten Oran Estralu, die Südküste, und war in zwei valianische Provinzen unterteilt, Oran Estralu Senes (in etwa: Teile von Elhaddar, ganz Corua und Teile Leonessas) und Oran Estralu Tardis (heute in etwa: die anderen Teile Leonessas und ganz Serenea). Für gewöhnlich wurde zu dieser wichtigen Region des Imperiums noch die Provinz Lidralu (in etwa: heutiges Tevarra und Moro) hinzugezählt. Zusammen bildeten diese drei Provinzen jedenfalls weitgehend eine politische und religiöse Einheit im Reich der Seemeister. Aus dem Provinznamen Lidralu hat sich mit der Zeit in Gelehrtenkreise der Name Lidralien als Bezeichnung für die Küstenstaaten einbürgern können. Trotz eines einheitlichen Namens kam es nach dem Krieg der Magier in dieser Weltengegend zu zahlreichen Machtkämpfen, sodass der nordlamaranische Landstrich bis heute politisch regelrecht zerstückelt ist: Corua ist ein selbstständiges Vizekönigreich, bestehend aus vier Herzogtümern: den Grandaten von Novádagon, Costaleone, Bivarra und Pantabrion. Auch Leonessa ist ein Vizekönigreich, und zwar ein sehr zentralistisch regiertes. Da wie dort gibt es reichlich Machtkämpfe, viele davon ausgelöst durch das rebellische Herzogtum Azzino. Serenea besteht ebenfalls aus mehreren Machtblöcken: dem gleichnamigen Herzogtum Serenea, dem unabhängigen Duganat Diatrava, dem Herzogtum Palatinea und dem ebenfalls unabhängigen Duganat Lanitia. Das Herzogtum Tevarra ist nur theoretisch geeint. De facto gibt es mehrere Landstriche und Städte, die die Oberhoheit des Herzogs zu Tura mehr oder weniger ablehnen. Selbst Moro ist geteilt in das gleichnamige Sultanat Moro und das Duganat Orsamanca, welches ursprünglich einmal zu Tevarra zählte. Auf all diese Machtblöcke wird in einem eigenen Kapitel das Quellenbuch zu den Küstenstaaten ausführlicher eingehen. Als Ergänzung: Es versteht sich von selbst, dass dort neben den "klassischen" Feudalreichen auch Begriffe wie Duganat oder Vizekönigreich näher beschrieben sein werden. Nur kurz dazu: Das eine sind so etwas wie "Händlerrepubliken" mit meistens einer großen Stadt als Machtbasis unter der Führung eines "Rates der Wohlhaben" an dessen Spitze ein Dugan steht. Das andere sind Feudalreiche, deren mächtigste Fürsten (die sich in der Folge Vizekönige zu nennen pflegen) vereinfachend gesagt eine sehr fein austarierte "Beziehung" mit den valianischen Seekönigen eingegangen sind und sich als deren Verbündete ansehen. Der beeindruckende Titel 'Vizekönig' bedingt gleichermaßen Privilegien und Pflichten; er bringt sowohl für die Vizekönige als auch für die Seekönige gewisse Vorteile mit sich. Details dazu dann, na wo wohl ... Wie schaut es dann mit der "Machtverteilung" im Großraum des Meeres der Fünf Winde (in etwa) aus? Der Seekönig gebietet über eine mächtige Seemacht. Eindrucksvolle, schlagkräftige Flotten haben aber manche der Fürsten bzw. Stadtstaaten der Küstenstaaten oder chryseischen Hierarchen und scharidische Potentaten im Meer der Fünf Winde ebenso. Es kommt immer mal wieder zu kleineren Auseinandersetzungen untereinander - auch zwischen den Flotten bzw. Kaperschiffen einzelner lidralischer Fürsten oder Herrschaften. Außerdem gibt es noch ein nicht zu unterschätzendes Piratenproblem. Nicht zuletzt sind da dann noch die Seewölfe aus dem Norden. Und ein paar Albai und etliche Erainner trifft man gelegentlich auch zur See an - sich ihrer Haut zu wehren verstehen diese jedenfalls auch, ebenso wie die Gefolgsleute des Großkönigs im fernen Aran. Die Lage in diesem Großraum am Meer ist durchaus vertrackt und ... nun ... ziemlich kompliziert. --- Ciao, Dirk.
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Küstenstaaten/Tura Beschreibung
Hallo miteinander! Ich habe mich mit Semour bereits per PN ausgetauscht und ausgesprochen. Semour behält sich dabei vor, ob, wann und in welcher Form er seinen Beitrag hier wieder einstellt bzw. einstellen lässt. Das ist sein gutes Recht. Jetzt lasst bitte die Sache für sich 'mal eine Weile ruhen. Dann sehen alle, das betrifft also auch mich ebenso wie Semour, wieder klarer, und ist in dieser sich gestern dann doch ziemlich wechselseitig aufgeheizten Situation m.E. auch das Beste. Ciao, Dirk.
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Arracht auf Myrkgard?
Ciao, Dirk.
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Küstenstaaten/Tura Beschreibung
Meinst du tatsächlich allen Ernstes, dass irgendjemand, der hier im Strang etwas gepostet hat, derartiegs zum Ziel gehabt hat? Könnte es nicht sein, dass du gerade Ursache und Wirkung vertauscht? Um es nochmal ganz klar zu sagen, ich habe dein Angebot angenommen, mit deinem Text konstruktiv weiterzuarbeiten und dabei versucht, ihn "auf Linie zu bringen". Entweder habe ich dies aber so richtig gründlich versemmelt, oder du hast das irgendwie falsch verstanden (oder wolltest gar dies auch nicht als solches wahrnehmen). Jedenfalls hat jeder im Strang die Möglichkeit, sich daraüber seine eigene Meinung zu bilden und jedem ist dies mithin unbenommen. Nebenbei kann jeder, der dazu überhaupt noch Lust hat, auch für sich prüfen, wer hier zuerst in den Wald hinein gerufen hat, und was DANN hinausgeschall ist. Schade nur ist, dass ich böser Junge, der bekanntermaßen zu Schlägen unter die Gürtellinie neigt, hier offenbar meine Zeit vertan habe, und in deine fortwährende Polemikfalle getappt bin. Du wirst wohl kaum jemanden finden, der es mag, von einer Person a) nicht Ernst genommen zu werden und b) an dem (unangebrachte und vor allem zuerst geäußerte) Polemik, die dir leichterdings aus der Feder zu fließen scheint, so einfach mir nichts dir nichts abprallt. Wenn andere so mit deinen Ausführungen umspringen würden, wie du es hier gehäuft getan hast, dann würdes es hier noch viel mehr nach Leberwurst riechen, da kannst du sicher sein! Ciao, Dirk.
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Küstenstaaten/Tura Beschreibung
Hallo miteinander! Wie ich bereist an weiter oben schrieb, kann und muss nicht jedem das bisher Publizierte - darum geht es mir vordringlich - bekannt sein. Semours Kampagnenplot weicht vor allem vom bisherigen Material ab. Zudem neigt er dazu, Anmerkungen anderer falsch zu verstehen (vielleicht möchte er dies sogar so - ich weiß es nicht ...). Wenn ich z.B. schreibe: Bedeutet dies natürlich glasklar Folgendes (so deutet es jedenfalls Semour): 1. und 2. Von mir wurde jedoch lediglich mitgeteilt: - Tura ist eine alte Stadt; - Tura hat valianische Wurzeln und - Tura war niemals ein Fischerdorf. Schließt die Formulierung "valianische Wurzel" eine vorvalianische Stadtgeschichte wirklich aus? Habe ich damit zwingend ausgesagt, das Tura von den Valianern gegründet wurde? Im Bezug zu Semours Ausgangstext (das muss im Kontexte mitberücksichtigt werden) bedeutet dies lediglich, dass Tura zur Valianerzeit kein kleines Fischerdorf war, aus dem erst in lidralischer Zeit eine bedeutende Stadt wurde. Das wollte ich korrigiert wissen. Ob Tura bereits vor den Valianern existiert hat, dazu sage ich rein gar nichts. Doch davon ist auszugehen. Vermutlich war es eine meketische Sadt oder sogar ein meketisches Fischerdorf - richtig Fischerdorf! Meine Aussage war lediglich: alte Stadt, mit valianischen Wurzeln und niemals (klärende Ergänzung von mir: zur Valianerzeit) ein Fischerdorf. Was Semour im Folgenden aus meiner Aussage macht, die sich vor allem auf seine Äußerungen zur Stadtwerdung von Tura unter lidralischer Herrschaft bezog , kann ich nun wirklich nur noch als konstruiert bia an den Haaren herbeigezogen bezeichnen. Und so geht es mit vielen von Semour angeführten Punkten. Irgendwie scheint er den (unterbewussten) Hang dazu zu haben, Äußerungen, die nun wirklich (nicht sonderlich) großen Interpretationsspielraum haben, förmlich sinnentfremdend zu verdrehen bzw. eindeutig misszudeuten. Das zieht sivch wie ein roter Faden durch seine Ausführungen, die sehr häufig an Argumentationskraft vermissen lassen. Außerdem hat er offensichtlich Schwierigkeiten mit Kritik. Ihm fällt es mehr als schwer, meinen kostruktiv gemeinten Ansatz als solchen zu erkennen und dann auf eine Sachdiskussion eingehen zu können. Viel leichter fällt es ihm dagegen, Kompetenzen anzuzweifeln oder sie einem gleich abzusprechen. Auch ist er sehr schnell dabei, von wirrem Zeug, Inkonsistenzen und unsinnigen Zusammenhängen - natürlich nur bei dem anderen - zu sprechen. Polemisieren ist doch so schön, viel interessanter als eine Sachdiskussion. Schade um seinen Text, er hatte Potential! Und wie gesagt, meine Äußerungen kann Semours für sich gerne in die Tonne kippen, wie ich oben schrieb, und wie es von ihm natürlich sofort auf seinen Text bezogen wurde - äußerst interessant ... Ciao, Dirk.