Alle Inhalte erstellt von Blaues Feuer
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Warum hat Powergaming einen derart schlechten Ruf?
Du bist viel zu schlau und viel zu lange Rollenspieler, um nicht genau zu wissen, dass das nichts mit dem zu tun hat, was ich meine. Man immer Beispiele konstruieren, die das "freie" Charakterspiel torpedieren. Wenn mir jemand sagt "das Setting ist wie ein Eastern" dann erwarte ich, dass meine Figur wie ein Ninja im Klischeefilm balancieren kann. Wenn mir jemand sagt, das Setting ist wie ein Western mit Clint Eastwood, dann erwarte ich, dass ich mit einem Gewehr umgehen kann, auch wenn ich nicht sofort den Lucky Luke bin, was ich nicht erwarte, ist die Möglichkeit einen Mantel und Degen Held zu sein. Natürlich hast du Recht, dass man irgendwann an den Punkt kommt, sich auf die Regeln einigen zu müssen (bzw. das Regelwerk zu rate zu ziehen), aber es ist nicht so, dass man die Regeln kennen MUSS, um ein guter Charakterspieler zu sein.
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Warum hat Powergaming einen derart schlechten Ruf?
ich glaube Dir, dass Du das musst, ich unterstelle aber, dass liegt daran, dass Du seit vielen Jahren spielst und dich Regelwerke in ihrer Mechanik interessieren und ansprechen. Für andere Spieler (und dazu zähle ich mich selbst) interessiert das Regelwerk nur zweitranging. Ich frage als erstes nach der Welt und wer ich darin sein möchte. Als erfahrener Spieler frage ich (mich) dann, wie ich selbst das in den Regeln wiederfinde. Aber gerade Anfänger erzählen, was sie tun möchten, nicht, ob es eine Regel gibt oder dass sie die Fertigkeit Balancieren einsetzen wollen.
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MIDGARD - Generelle Kritik an M5-Regeln und Welt
Stimmt, du hast es nicht gesagt, aber es ist das, was durch die restliche Wortwahl zwischen den Zeilen zu lesen ist. "grundsätzliche Verweigerung" "befremdlich" "optimal" - all das stellt Leute, die Rollenspielmaterial nicht an einem technischen Gerät lesen in eine ziemliche Schmuddelecke. Und nein, Du hast keinen Nerv getroffen, sondern nur mal wieder aufs Tab(l)et gebracht, was einem dauernd entgegenschalt.
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MIDGARD - Generelle Kritik an M5-Regeln und Welt
Ich finde diese Haltung "wer keine pdfs verwendet ist halt..... nicht so ganz Zurechnungsfähig" ebenfalls sehr befremdlich. Um dieses "optimale Werkzeug" nutzen zu können, braucht man erstmal ein Abspielgerät. Ein Tablet ist eine für mich völlig sinnlose Spielerei ohne den geringsten Wert. Und nur, um mir Midgard-pdfs ansehen zu können, einen dreistelligen Betrag in ein ansonsten nutzloses Gerät zu investieren ... so viel ist mir Rollenspiel wirklich nicht wert.
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Astralleib - welche Form hat er?
schwierig. Nach M5 gibt es definitiv nichts dazu. Man könnte das M4 Bestiarium zu Rate ziehen. Es gibt da etwas bei der Wanderseele, aber dabei entsteht explizit "...eine neue Person, mit Seele, Astralkörper und Anima des Geisterwesens und mit dem Körper des Opfers." Bei der Gebundenen Seele wird das Opfer "nur" gesteuert. Andererseits ist in beiden Fällen die komplette Kontrolle (und damit zwingend der alte Astralkörper) wieder vorhanden, wenn das Geisterwesen den Körper verläßt. Ich würde daher den Regeltext der Wanderseele genauso bei der Gebundenen Seele anwenden. Wobei sich die Frage stellt, ob das überhaupt relevant ist. Mir fällt auf Anhieb keine Situation ein, wo man den Astralleib eines Wesens sieht, solange er mit dem Körper verbunden ist. Sobald aber der Astralleib den Körper verläßt, z.B. mit Reise der Seele, ist das Opfer vom Geisterwesen befreit und hat damit seinen eigenen Astralkörper wieder.
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Astralleib - welche Form hat er?
ich wüßte keine Textstelle, an der der Astralleib näher beschrieben ist. Aus der Passage: "der Astralleib kann nur beobachten oder sich durch Gesten mit einem magisch Begabte verständigen" würde ich schließen, dass Gesichtskonturen (Mimik) erkennbar ist. Eine normalgroßen Menschen sollte man von einem Zwerg unterscheiden können, einen kleinen Dicken vielleicht nicht unbedingt. Für eine grobe Beschreibung sollte es reichen, für ein detailliertes Fahnungsbild nicht. Zur Frage, ob Verstümmelungen am Körper auch am Astralleib sichtbar sind, hab ich keinerlei Regeltextbezug gefunden.
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Rollenspiel mit minimalem Welthintergrund und Regeln?
Mich interessiert in erster Linie an einem neuen System die Welt. Habe ich Bock in dieser Umgebung unterwegs zu sein? Mich in die Denkweisen, Probleme, Möglichkeiten eines Einheimischen reinzudenken? Wenn mich das triggert probiere ich es aus. (Firefly, Dragen Age - ich, ich,ich! - Cuthullu, Perry Rhodan - ich mach dann mal was spannenderes, wie wäre es mit Wohnung putzen) Dann schaue ich, ob die Regeln das Versprechen dieser Welt auch unterstützen. Klassisches Beispiel: 7te See ist auf Mantel&Degen angelegt. Als Musketier gegen 50 Leute vom Kardinal - im 7te See Regelwerk kein Problem, nach Midgardregeln eine unendliche, sinnlose Würfelorgie, die garantiert scheitert. Bei Hausregeln bin ich sehr zwiegespalten. Ich glaube gewiss nicht an das sakrosankte Regelwerk. Manche Regeln von Midgard finde ich unglücklich und würde sie vermutlich anders gestalten. Nach meiner Erfahrung sind die meisten Hausregeln aber nicht durchdacht - da werden an fünf Stellen gefühlt schlechte Regeln verändert, um dann weitere sechs Hausregeln einzuführen, die die Konsequenzen, die sich daraus ergaben, wieder einzufangen. Quellenbücher sind nie ausgeglichen. Nach meiner Wahrnehmung muss jeder Quellenbuchschreiber noch mächtigere Zauber einfügen, noch krassere Fertigkeiten und noch bösere Bösewichte als der vorherige. Ich brauche ein Quellenbuch, um eine gemeinsame Basis für die Vorstellung zu haben, wenn sich Figuren in einem Land bewegen. Das bedeutet nicht, dass ich die genaue Ahnenreihe jedes Königs brauche, aber zumindest mal eine Festlegung, ob es einen (mächtigen) König gibt oder nur Provinzfürsten. Dass ich eine Vorstellung bekomme, wie die Personen im Alltag dort leben, was sie brauchen oder auch nicht brauchen, wie sie auf Handlungen von anderen Personen wahrscheinlich reagieren, um dann zu überlegen, was können dort für spannende Abenteuer stattfinden. Plumpes Beispiel: eine Tempel mit Pharao und Mumien passt nach Eschar, in Alba würde ich es als Anachronismus empfinden und nur akzeptieren, wenn das Abenteuer darin besteht, die Ursache zu finden und den Fehler im Raum-Zeit-Gefüge zu beheben.
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danke, dann bin ich doch nicht ganz blöd
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ich kenne mich bei ebay nicht aus, kann man nachvollziehen, ob der Text geändert wurde? Denn ich habe vorhin extra dreimal nachgeschaut, ob ich es etwas handfestes finde, um es zu melden und da stand in der Beschreibung Regelwerk, nicht Quellenbuch.
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wie oft kaufst Du dir Bücher, um sie originalverpackt bei eby rein zu stellen? Im übrigen macht der Verkäufer eine bewußte Falschaussage, denn der Band wird mit Regelwerk beworben, obwohl es ein Quellenband ohne Regelteil ist.
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ich finde es sehr unglücklich, dass Magie der Sphären mit einem so ähnlichen Titel und identischem Cover zum M4 Meister der Sphären erschienen ist. Ich hab es geahnt, wollte aber nicht rumunken, aber es führt zu Verwirrung, Verwechslung und dazu, dass Leute bei ebay genau darauf spekulieren und das Heft für den doppelten Ladenpreis weggeht. Edit: nach Diskussion hinter den Kulissen den konkreten ebaylink gelöscht
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Midgard - Kugel oder Scheibe - Einfluss auf die Seefahrt - E
Was hat das mit der Gestalt von Midgard zu tun? Die Welt wurde durch Götter erschaffen. In Eschar und Aran ist es nicht wegen irgendwelcher Schräglagen so heiß (wenn Midgard schräg stände, würden wir doch alle runter fallen, also so etwas dummes!), sondern weil Ormut ein Licht- und Feuergott ist. In Waeland ist das Klima rau, weil die Götter dort ziemlich raue Barbaren sind. Und der Regen in Alba - naja, Alba ist halt zum heulen. Sonnen- und Mondfinsternissen entstehen wenn Dämonen oder anderes finsteres Gesocks die Götter angreifen oder wenn wir Gläubigen die Götter erzürnt haben und sie sich von uns abwenden.
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Welche Stämme hängen welchen Göttern an?
Die Manghuren werden als besonders von der Dunklen Dreiheit begünstigt und als religiös auserwählte betrachtet, da bei ihnen die Dunkle Dreiheit auftauchte. Es heißt auch, dass dort besonders viele besonders mit göttlichen Gaben bedacht werden. Ihre Nachbarn, die Olbeken (ein besonders kleiner Stamm) gilt als das Gegenteil, da sie in vergleichsweise guter Nachbarschaft zu den Berekyndi leben. Ihnen wird eine gewisse Glaubensferne zur Dunklen Dreiheit nachgesagt [was aber auch üble Nachrede durch die ungleich mächtigere und fanatische Nachbarschaft sein kann.] Da die Sürgusen ein relativ friedliche Stamm mit einem alten Schamanen als Khan an der Spitze sind, ist bei ihnen der Glaube an die Dunkle Dreiheit vermutlich auch nicht allzu ausgeprägt. Ansonsten fällt noch ein Stamm aus dem religiösen tegarischen Rahmen. Die Salchtschonen an der aranischen Grenze haben sich zum Glauben an die Zweiheit bekehren lassen. Quelle: GB, 47 "Die Tegarische Steppe", Teil 2
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@Rosendorn danke für die ausführliche Darstellung. Ich streite gar nicht ab, dass Rollenspieltheorie (sowohl der Bereich im Forum, als auch die "eigentliche" Theoriediskussion) mich in aller Regel nicht interessieren. Daraus aber zu schlussfolgern, dass es eine Abladestelle für ungeliebte Themen ist, wird in meinen Augen unserer Arbeit hier nicht gerecht. Wir bemühen uns, alles soweit zusammen zu halten, dass gleiche Arten von Fragen und Themen beieinander sind und nicht quer über das Forum und die diversen Stränge verteilt. Insbesondere da (nicht zuletzte zu meinem großen Leidwesen) die Suchfunktion immer schlechter wurde und nur die über Jahre gepflegte Sortierung wenigstens grob nach Themen die Übersicht überhaupt noch aufrechthält. Sich an dem Namen "Rollenspieltheorie" aufzuhängen halte ich für Haarspalterei, denn der Bereich "Gesetze" enthält auch keine Gesetze, sondern Diskussionen zu den verschiedenen Regelwerksteilen, wie es im Untertitel steht. Der Bereich "Metadiskussionen rund um's Rollenspiel" hat sich nun mal für die von Dir angesprochenen Dinge etabliert und ich wüßte im Moment auch nicht, wo z.B. die verlinkten Themen besser hinpassen würden.
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Ich komme leider nicht mehr so viel ins Forum wie früher, wollte aber Rosendorn eine qualifizierte Antwort geben, auf seine Aussage, dass die besprochenen Dinge nicht in die Rollenspieltheorie gehören würden. Das konnte ich nicht von unterwegs. Aber schuldig bleiben will ich die Antwort nicht, insbesondere, da weiter geschrieben wurde, als wäre nichts gewesen. Was macht ein gutes Regelwerk aus. Regeln im Detail, wie genau müssen sie sein Eigenes Midgard vs. Quellenbuch zugegeben, der Strang an den ich auch gedacht hatte Kritik an M5 war nicht in der Rollenspieltheorie sondern im Smalltalk