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Eleazar

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  1. Gefährlich ist bei Midgard vor allem Masse. Ich habe mal eine Testreihe durchgeführt: 4 Grad 1er überwinden einen Grad 4er, 8 Grad 1er einen Grad 8er recht zuverlässig, selbst wenn die Erstgrade nacheinander angreifen und man kritische Treffer ignoriert. Auf der anderen Seite sind Spielfiguren von den Werten einfach auch oft besser als die Gegner. Welche Stadtwache hat schon mal einen Schadensbonus von 3 und wie viele Abenteurerkämpfer sind derart stark? Ich habe nichts dagegen, Monster aus dem Best. mal etwas aufzumotzen, solange das im Rahmen bleibt. Ein Grad 8 Wolf ist wahrscheinlich Unsinn, ein Grad 3 Wolf hingegen - warum nicht? Ich würde so ein grundsätzliches Abweichen vom Best mit der Gruppe allerdings mal vorher absprechen. Wie schon weiter unten aufgeführt, ist ein Grund für die große Schwäche der Monster, dass sowohl AP als auch LP so weit schwanken und damit auch sehr niedrig sein können. Ist ein Monster bei den LP oder bei den AP oder bei beidem schwach, so ist es ein leichtes Opfer. Ich würde mehr vom Mittelwert ausgehen.
  2. Ich halte bei Regelfragen nicht viel von weitläufigen Interpretationen. Damit ist in meinen Augen "bewegungsunfähig" erst mal mit B0 gleichzusetzen. B0 bedeutet aber nicht, dass du deine Arme nicht bewegen kannst und nicht angreifen kannst. Wenn du angreifst, bist du aber im Nahkampf und hast dementsprechend einen Kontrollbereich. Ob das wegen des automatischen kritischen Treffers sinnvoll ist, darf dann der Spieler selbst entscheiden. Das führt mit zu einem weiteren Punkt: Hat ein am Boden liegender am Bein verletzter Spieler einen Kontrollbereich, so kann man an ihm nicht einfach vorbeispazieren. Deshalb provoziert der Liegende, dass man ihm noch einen Schlag und damit einen kritischen Treffer verpasst. Wahrscheinlich will man das als Spieler ja überhaupt nicht. Kann man eigentlich seinen Kontrollbereich aufgeben und wenn ja, wie? Man könnte allerdings wohl seine mangelnde Kampfbereitschaft demonstrativ zeigen (Schwert senken; es an der Klinge anfassen; den Gegner "durchwinken" usw.). Wie dem auch sei: Bei dem frisch am Bein verwundeten Abenteurer kann man eventuell aufgrund der Regeltexte geteilter Meinung sein, welche Möglichkeiten er noch hat. Dennoch bin ich bei Unklarheiten für die Lösung, die dem Spieler im Zweifelsfall mehr Entscheidungsmöglichkeiten lässt. Auch wenn die eine Option dich an faktischen Selbstmord heranreicht.
  3. @ Sayah: Klar kann ich das als SL nach eigenem Gutdünken und meiner eigenen Logik - oder besser der Logik der Gruppe - entscheiden. Aber Merl hat eine Regelfrage gestellt, deshalb interpretiere ich hier nur den Regeltext. Ob das für diesen Fall den Aufwand lohnt oder ob man das besser anders entscheiden soll, steht für mich auf einem anderen Blatt.
  4. Du kannst mit einem kritischen Beintreffer angreifen, du bist ja nicht handlungsunfähig, sondern nur wehrlos. Du musst mit einem gebrochenen Bein nicht mal zwangsläufig zu Boden gehen oder am Boden liegen. Davon steht zumindest nichts im Text. Ohne Stock hast du lediglich B0, weil du dich ohne Stock oder fremde Hilfe nicht fortbewegen kannst. Und du hast exakt die -4 wie beim Liegen, mit der Ausnahme, dass du zusätzlich nicht abwehren kannst und jeder Treffer erfolgreich und kritisch ist. Wenn du weiterkämpfst, bist du wahrscheinlich sehr schnell tot. Den Kontrollbereich müsstest du bis dahin dennoch haben.
  5. Das ist nicht ganz eindeutig zu entscheiden (außerdem ist der erste Satz offenbar nicht ganz richtig zitiert), aber ich denke, dass man unter bestimmten Umständen auch liegend einen Kontrollbereich hat. Zu Zitat 1: Ich kann liegend in einem Nahkampf angreifen, wenn z.B. nur mein Bein kaputt ist, ich aber eine entsprechende Waffe in der Hand habe und ansonsten fit bin. Außerdem ist ja nicht gesagt, dass man aufstehen muss, um seinen Kontrollbereich zu erlangen, man muss nur kampfbereit sein. Ich würde es so interpretieren: Liege ich mit 3 LP oder einem Bihänder auf dem Boden oder befinde ich mich im Handgemenge oder bin ich gerade aufgestanden, so habe ich keinen Kontrollbereich. Liege ich da unten und schlage mit dem gezückten Langschwert um mich, dann doch. In Zitat 2 wird sogar ausdrücklich von Nahkampf aus dem Liegen gesprochen. Das ist aber nach Zitat 1 genau die Voraussetzung, um einen Kontrollbereich zu haben. Das einzige, was gegen den Kontrollbereich spräche, ist das Wort "ungehindert" in Zitat 1 in Kombination mit der WM -4 in Zitat 2. WM-4 bedeutet ohne Frage eine Behinderung. Insofern ist diese Regelpassage auf jeden Fall schon mal widersprüchlich formuliert. Aber das mit dem Nahkampf spricht eindeutig für einen Kontrollbereich, wobei nicht eindeutig klar ist, ob unbehindert hier das Gegenteil von einem "verhinderten" oder einem "behinderten", aber möglichen Angriff sein soll. Ich plädiere für ersteres, weil alle anderen Beispiele bedeuten, dass ein Nahkampfangriff in der Runde nicht möglich sind. Außerdem ist gar nicht gesagt, dass diese Passage was mit "Liegen" zu tun hat. Eventuell steht der Gegner, aber sein Waffenarm ist mit einer Peitsche gefesselt. Oder er steht, aber hat sich die Waffenhand geprellt ... Das alles wären Hinderungen, die Waffen einzusetzen.
  6. Du bist ja sowas von 80... Ich finde, er ist sowas von Softcover...
  7. Thema von Ronnifich wurde von Eleazar beantwortet in Neu auf Midgard?
    And now in this year Midgard 5 will be published. We don´t know much about the new rules, but it seems, they will be differnt from Midgard 4. If you decide to translate the Midgardrules, in my opinion it would be better to wait until M5 is available. (Das Englisch liest sich schon für mich gruselig.)
  8. Dann würde ich das kaufen, wenn ich noch keines hätte: Das gute Stück soll zumindest in der Form nicht mehr nachproduziert werden und bis da eine Alternative in M5 rauskommt, dürfte nach meinen Schätzungen doch eine Weile vergehen.
  9. Was natürlich die Sorte von Gerücht ist, für die ich meine Hand nicht in lauwarmes Wasser halten würde. Keine Sorge, war nur Spaß.
  10. Da es ja aber ein Midgardregelwerk und kein Easygointeenypen&notizblockrollenspielheftchen sein wird, hat man daran genug zu lesen, bis der Schnee geschmolzen ist. Und dann nähern sich die weiteren vier Bände auch schnell im Laufe der kommenden Jahre.
  11. Du meinst wohl +4 bei 100? Wofür soll es die Boni geben? Auf Angiff oder auf Fallenstellen?
  12. Du hast Recht, die Analogie ist viel geringer. Dennoch existiert etwas in den Spirituellen Gefilden, weil es auf Midgard ein Gegenstück hat. Einmal ist es der Glaube der Menschen und einmal ist es das Leben oder die Lebenskraft z.B. einer Tierart. Bei MaKai klang es für mich so, als könnten sich die Götter eventuell unabhängig von den Gläubigen verselbständigen. Das geht nicht, wenn die Götter an die Gläubigen gebunden sind. Die Menschen beten ja nicht das Prinzip "Krieg" an, sondern den Kriegsgott XY.
  13. Streng genommen werden auch Totem- und Naturgeister von ihrer Tierart oder ihrem Ort "erschaffen", wenn auch nicht in einem willentlichen Akt. Rottest du alle Wölfe aus, hat sich auch der Totemgeist Wolf erledigt. Und wenn erst mal jeder Baum gefällt und jeder Fluss ausgetrunken ist, .... dann wird man nicht nur erfahren, dass man Geld nicht essen kann, sondern auch keine Naturgeister (mehr). Oder so. Der Mechanismus der Entstehung ist zwar etwas anders, aber nicht grundverschieden.
  14. Das wäre in der Tat einfach und schnell. Wie Lego DUPLO.
  15. Die Einteilung in PW, PK, PT usw. ist ja nun mal vollkommen künstlich und Regelmechanik pur. Es mag ja durchaus sein, dass die Anhänger einer Gottheit nur deren Teil- oder sogar nur ihren Nebenaspekt verehren und sie dadurch in eine Schublade quetschen, in die der Gott nur mit Mühen reingeht. Ansonsten denke ich durchaus, dass beides möglich ist: Menschen verehren den gleichen Gott nur unter verschiedenen Namen und Menschen verehren verschiedene Götter mit gleichen Zuständigkeiten, die sich ähneln, aber eben nicht identisch sind. Ich habe es immer so verstanden, dass die Götter letztlich in irgendeiner Form sehr mächtige Persönlichkeiten sind. Bei den Totemgeisten habe ich es mir mal genauer angeguckt und da haben existieren die Spirituellen Gefilde ja quasi in Entsprechung zu Midgard: Der Lebensbereich des Schneehasen spiegelt sich wieder in einem "Lebensraum" des Schneehasentotems. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass sogar mehr als ein Totemgeist für eine Tierart zuständig ist, dass es also letztlich zwei Wolfstotems geben könnte. Je mächtiger der Totemgeist, desto wahrscheinlicher steht er allein dar. Ob ein Schamane jeweils den Unterschied spürt, sei dahingestellt. So hätte jede Kultur mit eigenem Pantheon seinen eigenen Olymp. Möglich dass ein Gott im Nachbarolymp ein Gastspiel gibt (Batman meets Spiderman) oder dass ein Gott so mächtig ist, dass er unter verschiedenen Namen in mehreren Götterhimmeln auftritt. Dass aber pro Aspekt nur ein Gott existiert, halte ich für ausgeschlossen und zu modern gedacht. Schließlich ist ein solcher Gott ja kein abstraktes Prinzip, sondern eine sehr mächtige und durchaus auch sehr "andere" Persönlichkeit, aber irgendwie dann doch der Sohn von ..., der Mann von ..., der Vater von ... und wohnt auf dem Berg ... Die Sicht, alle Kriegsgötter wären letztlich einer löst den Polytheismus letztlich auf und ist eh nur ein Zwischenschritt zu einer rein philosophischen Sicht oder zum Monotheismus. Das sehe ich bei Midgard aber nicht gewünscht oder angelegt.
  16. Los, seid echte Kerle, sauft euch einen an und verplappert euch tüchtig.
  17. Ich sehe hier bei den Spielwerten ehrlich gesagt kaum Vor- aber etliche Nachteile. Ich würde z.B. keine Figur spielen, die 3! Lernpunkte für eher wenig sinnvolle Fertigkeiten ausgeben muss. Wenn, dann sollten sie für einen Lernpunkt alle drei Fertigkeiten bekommen. Die Untergrenzen bei den Basiseigenschaften sind für viele Abenteurer eh kein Problem und damit auch kein starker Anreiz. Gut, die langsame Alterung ist ein Bonus, aber wer hat schon Schwierigkeiten mit dem Alter seiner Figur? An die Nachtsicht komme ich ansonsten auch. Die Beschreibung der Haarfarbe klingt interessant, mit den Augen kann ich so noch nicht allzuviel anfangen. Irgendwie habe ich den Eindruck, du mischt da interessante Zutaten zusammen und bekommst am Ende .... einen Menschen mit spitzen Ohren raus. Das haut mich nicht vom Hocker. Und warum die jetzt unbedingt mindestens Au 61 haben müssen, bekomme ich vor meinem inneren Auge nicht hin. Elfen, die Sklaven züchten, kriegst du auf Midgard kulturell wohl nicht unter. Sie haben in ihrem eigenen Volk nicht mal Unfreie. Und die Midgard-Elfen darf man sich wohl kaum als Sklavenhalter vorstellen. Was sollen das eigentlich für Sklaven sein? Robuste Arbeiter oder stimmgewaltige Unterhaltungskünstler? Man könnte sie aus dem EIS kommen lassen. Thursen züchten sie aus entführten Zwergen und Elfen. Oder Schwarzalben gönnen sich den Spaß. Für mich jedenfalls fehlt noch das zündende Element, was diese "Zwelfen" attraktiv macht. Gib ihnen doch eine doppelte Heilrate: 2 LP pro Tag und frisch und munter nach 4 Stunden. Dann würde es sich auch lohnen, sie als Sklaven zu züchten. Und ihre Musikalität zeigt sich in den herzergreifenden Liedern, die sie bei der Arbeit singen.
  18. Dein Vorgehen hört sich für mich vernünftig an. Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit, einen der hohen Werte zu erreichen, bei "besserer von zwei Würfen" am höchsten... Ist ja auch eine spieltechnische Frage: Mehr als +/-1 oder +/-2 als Angriffsbonus wirst du kaum verteilen wollen, weil sich sonst die Figuren abhängig von ihren Basiseigenschaften viel mehr unterscheiden als sie es aufgrund ihrer Erfahrung oder ihres Grades täten. Gingest du allein nur in 10er-Schritten vor, dann würde der Angriffsbonus zwischen dem ungeschicktesten und dem geschicktesten Abenteurer beim gleichen Waffenbonus um 10 variieren. Das wird keiner wollen. Machst du die Stufen flach aber breit, haben sehr viele Figuren den gleichen Bonus und niemand ragt heraus. Jemand mit einer Geschicklichkeit von 61 könnte schon einen Angriffsbonus von 1 bekommen und einer von 100 hätte bloß einen weiteren mehr. Nach meinem Geschmack würdest du damit den Helden die Federn ausrupfen und jede Menge Durchschnitt produzieren. Meiner Meinung nach wäre ein Bonus entwertet, wenn ihn jeder hätte. Wie man zwischen fast jeder und fast keiner das richtige Maß findet, bleibt dahingestellt. In jedem Fall sind dadurch extrem hohe Werte von besonderer Bedeutung bei bestimmten Basiseigenschaften. In anderen kommen doch aber bereits Berechnungsformeln zum Einsatz. Da sind die Treppenstufen meist breiter und der genaue Wert ist so oft weniger von Belang. Mit "Realismus" braucht man dem System aber in keinem Falle kommen. Es geht nur um Regelmechanismen, die ein Spiel interessant machen sollen. Noch ein alternativer Vorschlag: Der für die Basiseigenschaften und die Lernpunkte angewendet werden könnte. Du würfelst alles ganz normal aus. Wenn die Figur in einem der Bereiche unter dem Durchschnitt liegt, dann kann sie die Punkte (oder 2/3 der Punkte) bis zum Erreichen des Durchschnitts frei verteilen. Langweilige Durchschnittstypen bleiben, was sie sind, aber echte Looser können sich gezielt eine, eventuell sogar eine extreme Stärke gönnen oder hier und da das gröbste Unheil lindern.
  19. Und wieder eins, unbespielt: http://www.ebay.de/itm/Midgard-Das-Fantasy-Rollenspiel-Regelwerk-NEU-/230945170303?pt=Rollenspiele_Tabletops&hash=item35c567a37f
  20. Ich sehe noch eine negative Konsequenz reiner Baukastensysteme: Kann ich mir eine Figur frei selbst kreieren, bekomme ich genau, was ich mir vorgestellt habe. Es hat aber auch Vorteile, wenn eine Figur mir im begrenzten Maße andere Überlegungen zumutet. Ich habe zum Beispiel den Eindruck, dass manche Abenteurertypen bei Midgard erst dann interessant werden, wenn man bestimmte Werte hat oder nicht hat. Ich jedenfalls habe meine Vorlieben für bestimmte Typen, aus denen ich sonst immer eine Figur auswählen würde. Passen die Basiseigenschaften nicht, schaue ich welcher Typ aus der zweiten Reihe darauf besser passt. So garantiert Midgard etwas Vielfalt auf dem Spielplan und bietet den Anreiz, sich außerhalb der ausgetretenen Pfade zu bewegen. Manch einer braucht diesen Schups nicht, ein anderer schon. Das Beispiel mit den Zwillingen ist gruselig.
  21. Bei den Lernpunkten hatte ich die Hausregel, dass ich die Spieler ihre 2W6 Würfe frei auf die jeweiligen Bereiche zuteilen lasse. Da die Zauberer dann drei Würfe zur Auswahl haben, habe ich die Kämpfer ebenfalls drei Würfe machen lassen und den miesesten streichen lassen. Bei den Basiseigenschaften habe ich schon zu M3-Zeiten die Wahl gelassen: Würfele 3x die Basiseigenschaften von Stärke bis Zaubertalent aus und entscheide dich für eine Figur oder würfele einmal aus und tausche zwei Werte. In den allermeisten Fällen haben die Spieler dann eine Figur, die ihren Vorstellungen entspricht. Auf Grad 1 bekommen alle Figuren eine 6 beim "AP-Auswürfeln".
  22. @ Unicum: Bei eine Neuregelung der Charaktererschaffung solltest du unbedingt neben den Basiseigenschaften auch die Lernpunkte im Blick behalten. Je öfter gewürfelt wird, desto mehr gleichen sich Ausreißer wieder dem Durchschnitt an. Miese oder extrem gute Basiseigenschaften werden durch die Würfe für die Lernpunkte wahrscheinlich wieder relativiert. Reduzierst du die Anzahl der Würfelwürfe, indem du ein 'gerechtes' Kaufsystem für die Basiseigenschaften einführst, so verschiebst du das Problem der 'Unregechtigkeit' auf die Auswürfelung der Lernpunkte. Glück und Pech an dieser Stelle schlägt dann stärker auf die Figur durch als bislang. Wenn du also ein Kaufsystem einführst, dann nicht nur bei den Basiseigenschaften.
  23. Thema von Abd al Rahman wurde von Eleazar beantwortet in Neues im Forum
    Aufgrund meiner sonstigen Erfahrungen würde ich meinen, dass es dafür jemanden braucht, der in diesem Forum gar nicht oder in der Vergangenheit nur sehr wenig aktiv gewesen ist. Jemand neutrales und unbeteiligtes halt. Außerdem kann es sicher nicht schaden, wenn er oder sie irgendwelche Grundkenntnisse in Mediation oder Moderation vorhanden wären. Der GAU wäre, so jemanden zu installieren, der dann in den Konflikt mit reingezogen würde oder sich reinziehen ließe. Auf der anderen Seite möchte ich sagen, dass mich dieser Beitrag von dir ziemlich erschreckt. Kann es wirklich sein, dass wir so etwas brauchen? Kriegen wir die Beziehungsstörung nicht selbst wieder in den Griff? Ich meine, wir reden hier über unser Hobby und das ganze noch auf einer hobbymäßig geleiteten und gestalteten Seite. Da müsste es doch mal reichen, wenn sich alle mal ein Stück zurücknehmen, tief durchatmen, daran erinnern, dass sie selber und alle anderen hier doch eigentlich ganz nette Leute sind - und wir dann wieder gesittet anfangen, miteinander zu reden. Mein Vorschlag würde eine Eskalationsstufe früher einsetzen: Es ist doch gerade Fastenzeit. Lasst uns doch mal einfach bis Ostern auf alle fiesen Töne, Anmachen, Kleinlichkeiten usw. verzichten und bei jedem Beitrag bedenken, "Was ich jetzt schreibe, dass schreibe ich einem sehr netten Menschen". Vielleicht wandelt sich so die Stimmung und wir können uns Ostern schön selber auf die Schulter klopfen. Man lächelt nicht nur wenn man glücklich ist, lächeln macht auch glücklich. In dem Sinne "Ihr seid alle sowas von lieb!"
  24. Zu 2.) Die Option "Rückzug eines Kameraden decken" bleibt ja erhalten. Hierfür muss allerdings der Kamerad schon im gleichen Kontrollbereich stehen. Bei 2.) kommt eine bislang noch freie G2 in den Kontrollbereich hinein und löst G1 heraus. Es gibt eine neue Option. Was in meinem Vorschlag noch fehlt ist, dass G2 dadurch seine Angriffsmöglichkeit verlieren sollte. Für mögliche Zauberer ist diese Variante nicht gefährlicher: G1 kann sich höchstens mit B/2 bewegen und angreifen. Würde G2 Option 2 nicht wählen, so könnte er eh überall also auch zum Zauberer hingehen. Zu überlegen wäre allerdings, ob 2.) nicht so formuliert werden sollte, dass "Rückzug eines Kameraden decken" überflüssig wird. Wollte man die Kämpfer nicht weiter bevorteilen, dann sollten beide Angriffsoptionen gestrichen werden. Andererseits: Ist G1 ein Zauberer, dann könnte er nach 2.) in derselben Runde aus dem Nahkampf gelöst werden, einen Meter zurücktreten und einen 1 - 10 sec-Zauber sprechen können. Für einen Zauberer wäre genau diese Option Gold wert, weil er im Nahkampf beim Zaubern ja keine Abwehr hätte. Ehrlich gesagt sehe ich hier sogar eine Verbesserung der Lage der Zauberer. Deine Kritik zu 4. und 5. ist nur zum Teil richtig und gilt außerdem nur, wenn der Zauberer faktisch doch offen da steht. a.) diese Hausregel hier nichts und auch nichts schneller erlaubt, was mit "Lösen vom Gegner" nicht grundsätzlich auch möglich wäre. Der einzige Unterschied ist, dass das Lösen in jedem Fall und nicht nur nach gewonnenem Initiativwurf gelingt. Steht der Zauberer inmitten seiner Kameraden oder in einem abgeschotteten Gang, so ist er nach wie vor durch deren Kontrollbereich geschützt, der ja nicht leichter zu durchqueren ist. Steht er allein auf weiter Feld und Flur so ist zu bedenken, dass G1 sich ja nur mit der Hälfte seiner B bewegen durfte. Die meisten Kampfzauber haben eine Reichweite von 30 Metern, die durchschnittliche B liegt bei 24. Stürmen die Freunde von Z vor um G1 in den Kontrollbereich zu nehmen, so wird G1 auch nach erfolgreichem Lösen Z aller Voraussicht in dieser Runde gar nicht in seinen Kontrollbereich nehmen können. Möglicherweise läuft A G1 hinterher und stellt ihn auf halber Strecke und nimmt ihn erneut in den Kontrollbereich. Dann gäbe es das gleiche Spiel noch mal und G1 stünde mit A1 im Nacken nach der zweiten Runde vor Z. Zwei Runden in denen G1 nicht angreifen durfte, aber von A angegriffen wurde. Rundumschlag: Ja, an dieser Stelle muss das "am Ende der Runde" für den Rundumschlag und den sich lösenden Gegner ausgesetzt werden, weil sonst G1 und G2 in verschiedene Richtungen marschieren würden und kein Rundumschlag möglich wäre. Die Einsatzmöglichkeiten für Kampftaktik sind schon bei M4 nicht ideal. In dem eben genannten Beispiel des 30 Meter entfernt stehenden Zauberers würde sich eine hohe Kampftaktik auszahlen. Insgesamt sähe ich an dem Punkt aber auch bereits schon für M4 Handlungsbedarf. Und wie gesagt, ich sehe die Zauberer durchaus nicht als eindeutige Verlierer dieser Hausregel.
  25. Ich glaube nicht, dass du mit deiner Ferndiagnose was die taktischen Optionen anbetrifft, Recht hast. Zudem gehst du nicht darauf ein, dass der Kontrollbereich doch ja erhalten bleibt - und das noch einmal klarzustellen, darum ging es in meinem Beitrag doch vor allem. Dies ist ehrlich gesagt auch nicht der Strang, um sich ausgiebig über einen taktisch sinnvollen Zauberereinsatz auszutauschen. Doch gibt es reichlich Möglichkeiten, einen Zauber zu unterbrechen (schnellere Zauber, Dunkelheit, Wurfwaffen, Schusswaffen, Zauberöl, Abenteurer mit Geländelauf ...), so dass ich meine, dass Zauber mit einer langen Zauberdauer in vielen Kampfsituationen nicht zum Erfolg führen. Nach M4 schon nicht und nach dieser Hausregel genau so wenig. Vielleicht auch minimal noch weniger. Natürlich kannst du einen Zauberer auch auf offenem Feld abschirmen - manchmal über viele Runden, aber eben nicht zuverlässig. Welche Konsequenzen nun jeder Spieler daraus zieht, ob er langwierige Zauber riskiert, die er nicht zuende führen kann oder ob er lieber öfter schnelle Zauber wirkt, ist ihm überlassen. Sollte mal was schief gehen und der Zauberer in einen Kontrollbereich geraten, kommt er jetzt leichter wieder raus. Für mich klingt das so, als würde an einem Rädchen gedreht und ein bisschen was gerät für den Zauberer zum Nachteil und ein bisschen was zum Vorteil. Damit wäre ich schon mal zufrieden.

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