Alle Inhalte erstellt von Ma Kai
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Was sind Gründe für Vorabsprachen?
Die Antworten kommen mir irgendwie ein wenig komisch vor, weil für mich Vorabsprachen so natürlich sind. Ich trage mich für ein Abenteuer vorab ein, weil ich es gern spielen möchte. Die Kombination aus SL, Thema und Mitspielern sagt: Markus, das willst Du spielen (und es gibt noch freie Plätze). Also trage ich mich ein. Wäre das nicht so, würde ich das nicht tun. Ich biete ein Abenteuer an, weil ich es für spielenswert halte. Dann möchte ich aber auch den Anderen maximale Möglichkeit geben, mitzuspielen. Das heißt, daß ich es frühzeitig anbiete, und wer dann sagt, da will ich spielen, den kann ich doch nicht wegstoßen. Einen Punkt hätte ich aber noch hinzu zu fügen: Abenteuer geht über zwei Tage (das ist bei meinen sandkastenorientierten Abenteuern inzwischen meist der Fall) bzw. verallgemeinernd: unübliche Zeiten/Länge. Nicht immer, aber hat es gegeben.
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Spielweltlogische und angemessene Herausforderungen für hochgradige Abenteurergruppen, Beispiel Räuberbande
Wie setzt man eine angemessene, harte Herausforderung für eine Abenteurergruppe (insbesondere hochgradig - im Beispiel fünfmal Grad 8, Drachenhäute, meist Kampfzauberer oder zauberkundige Kämpfer)? Im Beispiel soll es um eine Räuberbande gehen. Ursprungsthema: Gradermittlung nach Erfahrungsschatz bei M5 - größere Varianz der Stärke von Spielerfiguren Für meine Begriffe hinge das stark davon ab, wie taktisch die Räuber agieren dürfen. Wenn der Thronfolger nicht überleben muß, sondern gerne sterben darf, dann wird die Kutsche in einem Hohlweg per Steinlawine gestoppt (die am besten schon mal ein paar Pferde vorne mitnimmt) und dann von beiden Seiten mit Armbrustbolzen und Feuertöpfen oder Zauberöl oder dergleichen eingedeckt. Hinten warten ein paar Typen zu Pferd mit Lanzen, das müssen nicht mehr als 5 sein, sie sollten aber zunächst außer Sicht bleiben (und damit nicht gleich bezaubert werden können). Die Schützen bleiben in Deckung, haben vielleicht sogar Deckungen mit Schießscharten vorbereitet, damit sind sie nicht zu verzaubern und extrem schwer im Fernkampf auszuschalten. An einen Nahkampf müßte man erst einmal über die Wände des Hohlweges kommen, und da steckt vielleicht noch die eine oder andere Überraschung im Boden. Dazu brauche ich nicht viele Räuber und wirklich hochgradig müssen die auch nicht sein. Die taktische Situation läßt sich halt durch Grade und Gefährlichkeiten erst recht nicht ausdrücken. Von einer so hochgradigen Gruppe würde ich andererseits erwarten, daß sie nicht komplett in der Kutsche sitzt und wartet, bis sie abgeknallt wird. Wenn sie so einen Auftrag hat, sollte mindestens einer eine ordentliche Distanz voraus reiten (und durch Zwiesprache o. dgl. mit der Gruppe verbunden sein), und sie sollten z.B. mehrere Kutschen haben. Oder die Kutsche als Ablenkung schicken und ihren Thronfolger in einem Heuwagen schmuggeln. Usw - und auch das läßt sich schlecht in Grade und Gefährlichkeiten fassen. Aber wir können hier ja mal ein bißchen spinnen, wie wir die genannte Gruppe von Drachenhäutern ins Schwitzen bringen würden.
- Midgard-Wiki seit ein paar Tagen down?
- Midgard-Wiki seit ein paar Tagen down?
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FSK18 Abenteuer auf Cons
Man kann keinen dazu zwingen, seine Freizeit darin zu investieren, etwas zu tun, was er nicht möchte. Es gibt keinen Anspruch auf Mitspielen...
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FSK18 Abenteuer auf Cons
Genau. Du hast ja auch wahrhaftig genug Kontakt mit der Jugend...
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RollenSPIEL vs. ROLLENspiel
Zumindest gibt es das wohl, daß "schwierige" Figurentypen (z.B. Beschwörer) gespielt werden, um mal zu sehen, wie die sich so schlagen. Nun, aber das ist dann doch ein klassischer Herausforderungsspieler, der austestet, was er mit so einer Personnage reißen kann. Oder nicht? So sehe ich das auch.
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FSK18 Abenteuer auf Cons
Das wurde schon diskutiert, z.B. (als es noch um FSK-Zahlen ging) eben durch niedrige Einstufungen, die genau diese positive Aussage machen sollen. Allerdings ist es ein Unterschied, ob ein Abenteuer/SL bewußt "nein" sagt oder sich schlicht nicht damit beschäftigt hat. Deshalb hat die "negative" Aussage gegenüber dem Fehlen einer Aussage einen Mehrwert an Information.
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RollenSPIEL vs. ROLLENspiel
Zumindest gibt es das wohl, daß "schwierige" Figurentypen (z.B. Beschwörer) gespielt werden, um mal zu sehen, wie die sich so schlagen.
- Midgard-Wiki seit ein paar Tagen down?
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"Grad beliebig"
Ursprungsthema: RollenSPIEL vs. ROLLENspiel Ist nicht notwendig so. Ein gerade aktuelles Abenteuer meinerseits gebe ich z.B. mit "Grade beliebig" an, da gibt es aber sehr viele Möglichkeiten zum Fertigkeiteneinsatz (insbesondere Gassenwissen, Menschenkenntnis, Zauberkunde, Landeskunde, Geschäftssinn, Spurensuche, auch mal Klettern, Tarnen, Schleichen, letzte Woche bis zum Scharfschießen, andere Gruppe Geländelauf, Akrobatik usw). Wer weniger hat, wird damit weniger erreichen und hat eine geringere Chance, das Abenteuer in seinem Sinn zu lösen. Ich denke, Stadt-/Intrigenabenteuer können tendenziell eher "gradneutral" sein. Die Herausforderung im Dienste des Kundensegments "Einsi u.a." ist, so etwas mit hinreichend Action zu versehen.
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FSK18 Abenteuer auf Cons
Danke für den sehr informativen Beitrag.
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M5: Magier gegen Dämon
Das Leben einer Ma Kai'schen Nichtspielerfigur ist auch manchmal hart und ungerecht. Von kurz ganz zu schweigen.
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Schwarze Hexen in Alba - Ein Fall für die Kirgh, für die Magiergilde, den Laird oder den König?
Schutzamulett gegen arkanes Spüren - oder Artefakt mit Aura, das die des Trägers überlagert. Zusatzmaterial zum Kodex (mit Hash-Code als PDF übers Internet zu holen). Betaregeln. Ist, meine ich, auch der Hexenjäger dabei. Was es noch nicht gibt, ist das Erschaffen. lawful/neutral/chaotic / good/neutral/evil? Die sind relativ bekannt.
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RollenSPIEL vs. ROLLENspiel
ich mag beides... möglichst gleichzeitig...
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M5: Magier gegen Dämon
War in dem Fall sogar eine tatsächlich so gelaufene Abenteuersituation. Da hatte jemand Wächterdämonen ausgelöst. Der Zauberlehrling hatte das Hasenpanier ergriffen und der Zaubermeister schluckte recht heftig. Ja, so was passiert. Das sind dann die Situationen, in denen Flucht am besten hilft. Nur kennen "Flucht" irgendwie wenige Spieler - und auch wenige SL bei den NSC. Ich finde das immer wieder ziemlich.... komisch.... OK, ich sag's jetzt doch. Der Wächterdämon hat natürlich einen Auftrag, der nicht unbedingt begrenzt formuliert ist. Wenn sonst nichts passiert (also wenn er sonst niemand zu töten hat), verfolgt er den Zauberer. Der rennt dann mitten durch eine Großstadt mit zwei mordlüsternen Truscanen auf den Fersen. Das dürfte einem Covendo-Magier-Meister zumindest mittelmäßig peinlich sein und wahrscheinlich alle möglichen Folgen nach sich ziehen. Gut, besser peinlich als tot. Kommt davon, wenn man sich als Magier seiner Sache zu sicher ist.
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FSK18 Abenteuer auf Cons
Herz für Trolle? Eines der besten Abenteuer, die ich im letzten Kalenderjahr in die Finger bekommen habe, aber: klare Trennung gut/böse? Schön viel Kampf-Action? Ahem?
- Crowdfunding für (überarbeitete) Neuauflage vergriffener Bände
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FSK18 Abenteuer auf Cons
Ehrlich gesagt, Ich fände "FSKnn" etwas diplomatischer als "mag keine Kinder". Wobei bereits ersteres bei Rolands Kindern die beschriebenen Auswirkungen hatte...
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FSK18 Abenteuer auf Cons
Wäre das nicht vielleicht ein bißchen viel verlangt? Wobei ich finde, daß in dieser Diskussion hier schon sehr viel nützliche Hilfestellung enthalten ist. Ich glaube, damit sind wir auf dem richtigen Weg.
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M5: Magier gegen Dämon
Jau - ich habe jedenfalls erfahren, was ich wissen wollte. Vielleicht lest Ihr irgendwann einmal einen Textabsatz in einem Abenteuer und denkt Euch, "das erinnert mich an etwas". Wer weiß. Jedenfalls Danke.
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M5: Magier gegen Dämon
War in dem Fall sogar eine tatsächlich so gelaufene Abenteuersituation. Da hatte jemand Wächterdämonen ausgelöst. Der Zauberlehrling hatte das Hasenpanier ergriffen und der Zaubermeister schluckte recht heftig.
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"High Power" Midgard- Doppelcharaktere für alle
Thema von Beagle wurde von Ma Kai beantwortet in Kreativecke - Gesetze der Erschaffung und des LernensHmmm, der optimierende Teil meines Hirns denkt sofort: "Gegensätze ziehen sich an". Also: Assassinen-Krieger dürfte unter diesen Regeln ganz gut funktionieren. Erinnert mich ein bißchen an meinen sehr adligen Zirkusglücksritter (und das auch noch in KanThaiPan).
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FSK18 Abenteuer auf Cons
Zunächst - es freut mich, wie sachlich und unemotional hier diskutiert wird (bei einem Thema, das die eigenen Kinder betrifft, nicht selbstverständlich). Kinder reagieren schon auf das, was sie sehen/virtuell miterleben (ich tendiere auch zu der Meinung, daß Rollenspiel tendenziell intensiver ist). Meine hat mal etwas mitbekommen (nicht beim Rollenspiel), was noch nicht hätte sein müssen, das hat sie mir noch Monate später erzählt/meine Erklärung wiederholt. OK, da war sie drei - hat für Dreizehnjährige sicher wenig Vorhersagewert. Das Härteste, was ich im Rollenspiel miterlebt habe, war bisher tatsächlich die angesprochene Szene bei Smaskrifter. Nachdem ich hoffe, daß meine Tochter - demnächst Töchter - noch einige Midgard-Cons besuchen wird/werden (ich muß dann ja auch diejenigen Abenteuer prüfen, die ich mit ihr auf dem Schoß spiele - das Modell "im Kinderzimmer abgeben und dann kannste normal spielen" ist Illusion), bin ich ja betroffen. Ich fände es schön, wenn Spielleiter, die sich dazu Gedanken gemacht haben, ihre Runden beim Aushang kennzeichnen würden - sowohl diejenigen, die explizit "freigeben", als auch diejenigen, die explizit nicht funktionieren oder wollen. Das würde auf jeden Fall Aufwand reduzieren. Man kommt (meine Erfahrung mit Kleinkind) sowieso schon, ggf. deutlich, weniger zum Spielen, wenn man Kinder dabei hat - wenn das vereinfacht werden kann, ist es gut. Sonst muß man halt fragen, aber das ist tatsächlich nicht immer praktikabel. Die Kennzeichnung muß jetzt nicht unbedingt "FSK" heißen (vielleicht löst das Abwehrreaktionen aus), aber sie wäre ein Service, den ich zu schätzen wüßte. Bitte nicht hauen, aber es würde auch in dem Zusammenhang helfen, wenn mehr Runden früher vorangekündigt würden - und idealerweise, wenn man sich für die dann auch schon rechtzeitig eintragen könnte. Wie hier bereits ausgeführt wurde, dann kann man auch viel einfacher vorklären, ob die Runde paßt oder nicht.
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Crowdfunding für (überarbeitete) Neuauflage vergriffener Bände
Es hat sich bisher nicht so angehört, als ob die Vorfinanzierung als solche das Problem wäre. Ein Thema war allerdings die Diskrepanz zwischen dem lautstarken Verlangen nach Bänden und dem dennoch schleppenden Verkauf derselben, wenn vorgelegt. Diesem Thema könnten Vorbestellungen etwas abhelfen. Es könnten allerdings Zahlen heraus kommen, die uns Kunden nicht unbedingt gefallen. Vorbestellungen haben allerdings ein großes Problem: den Terminplan. Nimmt man die Bestellungen an, bevor man mit der Arbeit anfängt, so ist jeder Termin (das sagt uns die Erfahrung) mit erheblicher Unsicherheit behaftet (wir sprechen von Jahren hin und her); hier dürfte sich einfach die Vorgehensweise des Verlags mit den üblichen Praktiken beim Vorbestellen ziemlich vollständig beißen. Nimmt man die Bestellungen an, wenn man den Erscheinungstermin einigermaßen abschätzen kann, hat man die meiste Arbeit schon geleistet. Dann kann man es auch lassen. Wenn Du nun andererseits ein "Überarbeitungsbudget" crowdfunden würdest - Aufwand in Stunden schätzen und den dann mit Stundensatz (unter der ebenfalls nicht unrpoblematischen Annahme, daß bei einer Vergabe gegen Stundensatz Midgard-Expertise zu mobilisieren wäre, die im gegenwärtigen, weitgehend ehrenamtlichen, System nicht zum Tragen kommt) darzustellen, Ziel wäre, ein veröffentlichungsreif überarbeitetes Produkt an den Verlag zu geben, der damit natürlich auch schon mit einem ganz ordentlichen Erstverkauf rechnen könnte. Das hätte vielleicht grundsätzlich Potenzial, nur dürfte es ökonomisch nicht funktionieren, d.h. Du bräuchtest mehr Geld, als Du realistisch einwerben könntest.