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Ma Kai

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  1. Mein Hirn ist, ehrlich gesagt, auch nicht groß genug, um das Gedankengebäude der Midgard-Magietheorie umfassend zu verinnerlichen. Für mich sind das dann einfach Spruchlernlisten. Ob die jetzt "Erschaffen" heißen, oder "Liste der Sprüche, die man beim znorgischen Zauberkünstler Brumbidohl lernen kann", ist mir dann weniger wichtig. Ich muss mir halt eine solche Liste heraus suchen. OK, ist so. Oder ich kann (als Zauberkrämer z.B.) halt nur ein paar Sprüche lernen. Wie die Definition zustande kommt, muss ich nicht verstehen. Ich kann halt nicht Bannen von Dunkelheit sondern muss stattdessen Feuerfinger lernen (wobei das ja den Magiern genauso geht...).
  2. Och, wir sind damals auf die dreier-Talentproben bei DSA eigentlich ohne Probleme umgestiegen.
  3. Nachteil: ein Anfänger hätte dann eine massiv reduzierte Wahrscheinlichkeit, sich über einen kritischen Treffer freuen zu können. Und gerade am Anfang macht das besonders viel Spaß. "Hey, 20! Na ja, kannste eh' vergessen, Du musst jetzt ja noch mal mit Deinen +7 würfeln, ob's auch ne echte war...".
  4. Wenn unterschiedliche Figurentypen nicht unterschiedliche Lernkosten haben, dann wird ein gegebener Spieler (insbesondere mit optimierenden Neigungen) tendenziell mit allen seinen Figuren die gleichen Fertigkeiten lernen. Und dann ist sein Spitzbube nicht mehr von seinem Krieger zu unterscheiden - was wiederum die Frage erlauben würde, warum man dann überhaupt noch unterschiedliche Figurentypen bräuchte. Die M4-Lernlisten waren - gewöhnungsbedürftig. Lang. Irgendwie doch ziemlich umständlich. Die M5-Lernlisten sind es, auf andere Weise, irgendwie ebenfalls. Vielleicht ein bisschen weniger, durch die Fertigkeitskategorien sind eben doch Pauschalierungen enthalten, die als Vereinfachungen wirken. Vielleicht findet jemand für M6 ein noch einfacheres System. Es sollte aber trotzdem unterschiedliche Typen auch tatsächlich unterschiedlich bleiben lassen.
  5. Das fragst Du Dich so lange, wie Du noch nicht mit einer Gruppe gespielt hast, bei der die Kämpfer systematisch mit der relativ billig hochgelernten Streitaxt mit hohem Fertigkeitswert gezielte Angriffe auf die Beine (nur +4 auf die zweite Abwehr und nimmt den Gegner effektiv aus dem Kampf) schlagen... Ich vermute, dass der gezielte Hieb wieder kommen wird, aber ähnlich wie Berührungszauber mit Thaumagral wird er entschärft sein.
  6. Also ich bin mit MOAM glücklich... Biggles implementiert, was der Verlag bringt. Gut ist.
  7. Das war dann wohl das, was man in der Statistik einen "Ausreißer" nennt. Allerdings habe ich auch an meinem eigenen Ordenskrieger beobachtet, dass er den "Krieger" mindestens teilweise zur Zierde im Namen trägt. Er ist aus sich selbst heraus nicht zwingend kampfstark. Wählt man für eine Figur, die einen starken Krieger abgäbe, den Typ Ordenskrieger, dann bekommt man einen kampfstarken Ordenskrieger. Wählt man den Ordenskrieger mit einer eher durchschnittlichen Figur (mein Fall), dann wird der durch diese Wahl nicht direkt zum kampfstarken Krieger. Der Or hat die Möglichkeit, sich durch einige Sprüche aufzurüsten (Waffenwirbel hilft z.B. wirklich), aber dafür muss man sich vorbereiten können, und AP kosten sie auch (unter M5 vielleicht weniger ein Problem; mein John Little ist leider hinieden). Der Vorteil des Ordenskriegers liegt eher darin, dass er unglaublich vielseitig ist und enorm viel bringen kann, das sonst keiner in der Gruppe hat. Von Erkennen der Aura über Bannen von Finsterwerk bis zu Allheilung. Diese Vielseitigkeit ist viel mehr wert als ein paar Schadenspunkte - muss man aber auch erst mal merken, und muss man auch mögen.
  8. Hier scheint der Verlag tatsächlich dem Kundenwunsch gefolgt zu sein. Die Stimmen, die Alba verlangten, waren um Größenordnungen zahlreicher als die für Ywerddon (ich befürchte, Du bist hierfür fast der Erste). Mal davon abgesehen, dass das auch erst jemand schreiben müsste.
  9. Was hätte man davon, wenn mehr geheilt werden könnte (was übrigens vollkommen regelkonform durch breite Verfügbarkeit von Heiltränken erreicht werden kann - was ich aber schon wieder schlecht fände, weil es eben die Heilzauber und -fähigkeiten nutzlos macht)? Figuren könnten häufiger/mehr Schaden nehmen und wäre danach schneller wieder einsatzbereit. Und dann? Dann würde man schnellere, härtere Abenteuer schreiben, um das gleiche Maß an Spannung zu erzeugen (da insgesamt mehr Schadenspunkte "im Umlauf" wären, bestünde zudem eine größere statistische Wahrscheinlichkeit, dass mal ein paar Würfel blöd fallen und eine Figur plattgeht). Denn wenn es den Abenteurern nicht hin und wieder einigermaßen an den Kragen geht oder zumindest gehen kann, dann bleibt die Spannung aus und das Spiel wird langweilig. Solange also die Abenteuer auf die Heilmöglichkeiten abgestimmt sind (oder umgekehrt), sind deren Grenzen kein Problem, sondern ein Anreiz zu taktischem Spiel. Mit den genannten Einschränkungen ist es eben einfacher, eine logische und herausfordernde Spielwelt zu definieren. Je mehr und einfachere magische Heilung es gibt, desto mehr unterscheidet sich der Stellenwert von Verletzungen, Krankheiten und Giften von der realen Welt. Natürlich wollen wir, dass unsere Abenteurer robuster sind, als wir selbst es wären, wenn uns mal einer ein Schwert in den Unterleib rammen würde (oder was auch immer hinter "Schwerer Treffer, 6 LP ab" tatsächlich stecken würde). Aber man kann das auch übertreiben. Midgard übertreibt es nicht, und das gefällt mir. Und wieder der Gedanke - wenn Du Dich mitten im Kampf heilen kannst, dann können das auch die dreizehn Finsternovizen, die hinter dem Monsterbären stehen, den Du besiegen musst, um an ihre Hohepriesterin heran zu kommen, bevor sie ihr übles Ritual vollendet hat...
  10. Ein gewisser Widerspruch ist schon dabei, wenn man Midgard einerseits dafür kritisiert, "sklavisch" Geschichtsbücher wiederzugeben und andererseits bemängelt, diese eben doch nicht exakt zu kopieren. Ehrlich, ich bin jetzt nicht ganz schlecht in Geschichte, aber etruskische Götter in einer karthagisch angehauchten Kultur, das wäre für mich jetzt nicht der primär schlimmste aller Widersprüche. M.E. ist auch insgesamt die Beziehung zwischen Midgard und Erde viel weniger eng, als Du vermutest. Dafür sorgen doch schon die Seemeister, die Magie insgesamt, und die ganz andere Stellung der Kirchen (mit real existierenden Göttern ist das mit den Glaubenszweifeln und Reformationen etwas... anders). Ich habe mir immer gern ein "so lebten sie zur Zeit der ..." - Buch aus der Bücherei geholt und mich davon inspirieren lassen.
  11. Wer sagt, dass das Artefakt komplett kaputt ist? Ich würde als Spieler zum SL gehen und sagen, "ich will das wieder aufladen bzw. reparieren, ab zum nächsten Experten für so etwas".
  12. Äh, natürlich werden Sprüche eingeschränkt, damit sie ausgewogen in die Regeln passen. Sonst wären sie unpassend! Klar wäre eine Feuerkugel mit B unendlich, mit der man also alles innert 50m augenblicklich mit 4W6 Schaden beaufschlagen kann, ein höchst wirkungsvoller Spruch. Er wäre aber auch ein massiver Spasstöter, weil er einerseits viele Fertigkeiten (etwa Fernkampf) und andere Sprüche (Feuerlanze) überflüssig machen würde. Da würde sich der Waldläufer mit seinem Bogen doch fragen, wozu es ihn noch gibt. Schließlich ist auch immer zu bedenken: jede Fertigkeit, jeder Spruch, kann sowohl durch die, als auch gegen die Spielerfiguren eingesetzt werden. Und spätestens da würde es mit der Superfeuerkugel aufhören. Denn dann überlebt kein Abenteurer den fünften Grad, wenn die auch nur halbwegs kompetente Gegner haben. Deshalb ist es für mich ein absolutes Qualitätsmerkmal von Midgard, dass es eben keine "Killerzauber" gibt. Das macht es mir als SL gelegentlich wirklich schwer, einer hochgradigen Abenteurergruppe adäquate Herausforderungen zu bieten. Gefordert sind dann eben Vorbereitung und Taktik - was mir wiederum mehr Spaß macht. Ich finde es auch gut, dass Ansätze wie die plättenden Berührungszauber mit Thaumagral in M4 bei M5 rausgeflogen sind. Das war zu einfach, mit (ich meine) Versteinern, Vereisen usw. in den Nahkampf zu gehen und die Gegner einen nach dem anderen rauszuzappen. Ganz ehrlich, wenn Du das Wirtschaftssystem als "einfach zu lösendes" Problem siehst, dann schreib eines und schick' es dem Verlag. Im Gegenteil sehe ich diesen Aspekt als ein höchst vertracktes Problem, das jede Menge Rechnen und dann wahrscheinlich noch mehrere Iterationen brauchen würde, um in sich logisch und konsistent, ohne gar zu große Ungleichgewichte, zu funktionieren. Ich fand die Runenklingen sehr schön gemacht. Allerdings sind mir diese Schwerter zu mächtig. Die dann noch alle in einer Gruppe - nee. Da geht das Wettrüsten los. Entweder sind die Abenteurer einzigartig auf ganz Midgard, oder mit was läuft denn dann der Fürst von Vigales herum? Oder ein Schwarzer Adept? Mir ist es lieber, die Herausforderung anzunehmen, Situationen zu schaffen, in denen "normale" Abenteurer Erfolge erleben können - ohne dass sie übermächtiger Schwerter bedürfen. Das ist aber meine ganz persönliche Meinung; davon abgesehen gefallen mir wie gesagt die Runenklingen-Bände als Konzept und in der Aufmachung sehr gut.
  13. Im Gegenteil habe ich in der Diskussion eines PDF-Bestiariums den Eindruck gewonnen, dass trotz der Erfahrung des M4-Bandes der Verlag ein M5-Druckerzeugnis grundsätzlich wagen möchte. Es steht aber wahrscheinlich in der Prioritätenliste nicht weit oben, nachdem der grundsätzliche Bedarf bereits im Regelheft befriedigt wurde und z.B. DUM noch eine Reihe richtig netter Kreaturen dazu gebracht hat. Es ist auch zu bedenken, dass das M4-Bestiarium als sehr mächtiger, ausführlicher Band möglicherweise eine gewisse Erwartungshaltung gesetzt hat. Gäbe es nicht das M4-BEST als Referenz, würden dann auch so viele ein M5-BEST (über das oben genannte bereits publizierte Material hinaus) wünschen?
  14. Das M4-Bestiarium lief, kommerziell gesehen, suboptimal. Wenn ein M5-Bestiarium besser liefe, müsste das nicht automatisch heißen, dass es gut wäre. Es bestünde grundsätzlich die Möglichkeit, das M4-Bestiarium z.B. durch die Midgard-Crowd rein mechanisch auf M5 konvertieren zu lassen. Selbst ein "neu" geschriebenes M5-Bestiarium müsste sich doch sowieso weitestgehend am M4-Band orientieren. Der Verlag hat jedoch wahrscheinlich die Entscheidung getroffen, dass ein M5-wie-M4-Bestiarium nicht zielführend, sondern für diesen Band ein neues Konzept erforderlich sei. Das braucht dann halt Zeit (außerdem läuft so wieder etwas Nachfrage auf, nachdem die M4-Bestiaria doch mit einigem Druck in den Markt geschoben wurden und deshalb erst einmal alles "zugekleistert" haben...). So jedenfalls meine Beobachtung.
  15. Es gibt mögliche Präzedenzfälle für "nächsten Grad" in anderen Regeln. Kann halt ne Weile dauern und ist insoweit unästhetisch als Regel, weil man es sich notieren müsste.
  16. Mir ist nicht klar genug heraus gearbeitet, dass die Verderbtheit bei Misslingen aller Prüfwürfe immer um 1 steigt. Vielleicht umformulieren oder die Konsequenz ans Ende des Absatzes ziehen. Ansonsten gefallen mir viele von Eleazars Vorschlägen. Vielleicht dürfte ein Elf "verbotene" Fertigkeiten und Zaubern erst lernen, wenn ihm dafür ein PW:Verderbtheit (oder Wk-V) gelingt?
  17. Wenn ich einen Waeli in Papierrüstung konstruieren will, dann hat ein geflohener KanThai in einer solchen bei meinem Daddy Unterschlupf gefunden und mir die gleich auch noch vermacht. Ist so jedenfalls nicht unwahrscheinlicher als Landeskunde KTP mitten in Waeland und erfüllt den Zweck wenigstens vollständig.
  18. Optimierer, eventuell Regeloptimierer.
  19. Ich habe das von Anfang an nicht verstanden, warum sich ein paar in einer Diskussion um den schlechten Ruf von "Powergamern", unbedingt in der Bezeichnung "Powergamer" wiederfinden zu müssen meinten...
  20. Thema von Widukind wurde von Ma Kai beantwortet in Spielhalle
    Gab es nicht auch mal eine Tisch-Variante von DOOM? Meine ich, in Essen mal gesehen zu haben. Sah auch recht cool aus. Waren nicht bei Heroquest oder so was auch mal Miniaturen dabei? Blood Bowl und Battletech wären sonst auch die, die ich genannt hätte. Es gab da auch mal dieses Karton-Kästchen-Raumkampf-Spiel (Interceptor hieß das, glaube ich), aber das ist dann natürlich Sci-Fi. Und wer weiß, ob man das überhaupt noch kriegt, das war in den 80ern. Irgendwann-irgendwo habe ich auch mal ein WWII-Luftkampf-Spiel mit Minis gesehen (die dann für die Höhe auf Ständern mit Rastleiste standen), aber kann sein, dass sich da bloß jemand was Schönes für z.B. die JDW-Spiele gebastelt hat.
  21. Jedenfalls gratuliere Yon. Gutes Gespür.
  22. Für viele gibt es einen solchen Unterschied nicht. Es gibt Optimierung von Figuren, die in einem bestimmten Rahmen als akzeptabel angesehen wird - und "Powergaming", das negativ besetzt ist. Jetzt kann sich eine hinstellen und sagen, "für mich bedeutet Powergaming das-und-das, und das ist doch nicht so schlimm, nicht wahr?" und damit zu der Schlussfolgerung kommen, "Powergaming ist doch gar nicht so schlimm", während sich ein anderer hinstellt und sagt, "für mich bedeutet Powergaming jenes-und-dasda, und das ist doch blöd, nicht wahr?". Wer meint, Powergaming müsse "schön" sein, der kann es sich "schön reden", wer meint, das sei es nicht, der kann es sich "unschön reden". Wer sich hier nicht nur im Kreis drehen will, sollte Beispiele bringen, was er für OK oder nicht OK hält. Ich halte z.B. den oben genannten Beschleunigungsring für zu stark und blöd. Andererseits finde ich es akzeptabel, als Krieger unter M5 die Punkte zu investieren, um Zauberkunde+8 zu lernen - weiteres Hochlernen wäre mir zu teuer, aber der Schritt von "brauche 20" auf +8, womit ich mit der Figur in Zaubersachen mitreden kann, ist mir die Punkte wert. Für andere mag das auch schon "Powergaming" sein, denn dahinter steckt am Ende ebenfalls ein durchaus messbarer Anteil an Kosten-Nutzen-Rechnung.
  23. "Wenn es nicht so powergamerisch ist, ist Powergaming doch gar nicht so schlimm". Ausspreche Zustimmung. Ich habe mit extremem Powergaming zwei Probleme: zum einen werden die verbogenen Regeln unlogisch, wenn das alle (einschließlich SL) machen, dann kann man sich am Ende auf gar nichts mehr verlassen, weil jede Regel ausgelegt und verdreht wird, bis das Gegenteil von dem heraus kommt, was da steht. Zum anderen ergibt sich ein Rüstungswettlauf, denn um den optimierten Figuren Herausforderungen zu bieten, die trotzdem noch spannend sind, muss der SL ebenfalls mit großer Schippe auffahren. Auch das wird dann irgendwann lächerlich und unlogisch. Ganz sachtes Beispiel der Auswirkungen in einer heterogenen Gruppe, wie von Merwyn angedeutet: ich spiele einen Ordenskrieger, der Waffenwirbel beherrscht. Er versäumt dann immer die erste Kampfrunde, während er das zaubert, und braucht dafür auch noch eine ruhige Ecke, und AP kostet es auch. Kollege Powergamer löst cool den Ring an seinem Finger aus, für den er sich mit keinem Gott auseinandersetzen muss, zahlt keine AP, kann das natürlich mit Waffe und Schild in der Hand und eine Handlung ist es auch nicht. Er schnetzelt dann schon mal los. Das Spaßbremsepotenzial ist offensichtlich.
  24. Du machst ja richtig Dampf, es ist schon in den Vitrinen angekommen!
  25. Bei Car Wars hieß das MMSD...

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