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Abd al Rahman

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  1. Ich rede ja auch von einer linearen (oder meinetwegen auch klassischen) Dramaturgie.
  2. Die Abenteuer, die Du z.B. hier im Forum veröffentlichst.
  3. Das schwierige ist, diesen Anstieg zu improvisieren. Wie ist es im Film? Der Übeltäter wird das erste mal verhört. Er streitet alles ab. Erst wenn die Beweislast am ende des Films erdrückend wird, gesteht er seine Missetaten. In einem linearen Abenteuer kann ich das wunderbar steuern. Bin ich nicht linear, brauch ich ein anderes Werkzeug um zu wissen, wann der Täter gesteht. Manchmal bekomme ich das ganz intuitiv hin, manchmal benötige ich ein Hilfsmittel. Hier hat mir Arkham Horror und der Terrorlevel weitergeholfen. Bestimmte Entwicklungen sind erst ab einem bestimmten Punkt möglich - unabhängig von der verstrichenen Zeit und der linearen Vorgeschichte.
  4. Verschachtelte Zitate sind ein Softwarefehler, den Nixonian immer wieder einbaut
  5. Ok, einer von uns hat also die 1 gewürfelt Es geht darum Informationen (oder Geheimnisse) in dosierten Mengen abzugeben um die Spieler interessiert zu halten. Nicht zu viel auf einmal aber auch nicht zu wenig.
  6. Ja. So ähnlich. Im Prinzip geht es um das schrittweise Enthüllen von Informationen, die den Spielern den Antrieb geben weiterzumachen. Im Prinzip also nicht anders wie in Adjanas geschriebenen Abenteuern, nur dass man sich der Lösung eben nicht linear sondern vernetzt nähert.
  7. @Chaos Langsam bedeutet für mich kontrolliert ihn wohlbemessenen Dosen. Sehr plakatives Beispiel: SL: "Mach mal einen Wurf auf Abenteuer lösen." Spieler: "Geschafft!" SL: "Also, was Du rausgefunden hast ist..." vs. Spieler: "Ok, ich geh mal rüber zu dem Krämer dort und frage ihn, was er gesehen hat." SL: "Alles klar. Aber erstmal muss Du über die Straße gehen. Beschreib doch mal wie Du das genau machst."
  8. Nichtlineare Dramaturgie kenne ich aus interaktiven Systemen wie z.B. der Softwareentwicklung (eLearning, Spieleentwicklung) und dem Improtheater. Es geht darum, dass kein herkömmlicher Spannungsbogen aufgebaut werden kann, weil man nie weiß, wie sich das Stück entwickelt oder wie der Anwender sich durch ein Programm klickt. Im Prinzip beschreibt nichtlineare Dramaturgie die Situation die wir im Rollenspiel haben, so wir kein striktes Railroading oder Kulissenschieberei wie Jul es ganannt hat (ohne hier werten zu wollen), betreiben möchten. Ein Spannungsbogen soll aber trotzdem entstehen, um den Anwender, den Spieler oder den Zuschauer interessiert zu halten.
  9. Bei der Diskussion wäre ich auch dabei. Aber wie gesagt, aufgrund von MaKais Eingangsbeitrag ging ich von einer anderen Zielsetzung aus. Wobei es mir nicht unbedingt um eine Sandbox geht. Bei der klassischen Dramaturgie wie Du sie meinst, hast Du halt immer das Problem, dass Interaktion stört (dass ein guter SL ™ hier improvisieren kann steht natürlich außer Frage). Ein Thema bei dem es darum ginge, wie man beide Elemente verbinden kann, fänd ich spannend.
  10. Ich zitiere MaKai: Entweder darf ich ihm hier widersprechen, wozu ich aber von Dir abgelehnte Begriffe benutzen muss, weil es im (Impro-)Theaterfach (und auch bei der Softwareentwicklung -> Interaktive Systeme) sowas wie nichtlineare Dramaturgie gibt, oder ich lass ihn unwissend und beantworte MaKais Eingangsthese nicht.
  11. Nix. Dann buddeln sie halt zwei Wochen und der Mord bleibt ungeklärt. Ansonsten könnte ich als SL den Kriminalfall gleich selbst lösen und eine nette Vorlesestunde halten. Und jetzt kommen wir wieder zur Improvisation: Hier ist der SL gefragt, der die Geschichte gedanklich weiterspinnen muss. Was passiert, wenn der Mord ungeklärt bleibt?
  12. Zu beiden kann ich zustimmen. Ich seh bei völlig abwegigwen Ideen (bzw. die Ideen, die ich für völlig abwegig halte ) manchmal auch so aus: Viele Grüße hj
  13. Wobei man anmerken muss, dass Midgard RAW meinen Ansatz nicht unterstützt, das automatische Würfe (sprich: Durch den SL und nicht die Figuren getriggert) auf derlei Fertigkeiten nur bei einem kritischen Erfolg erfolgreich sind.
  14. MaKai, könnte es sein, dass Du und Adjana speziell auf lineare Dramaturgie veweisen wollt? Genau das ist das, was Du in der Literatur hast. Improvisationsthater oder auch Rollenspiel benötigt aber eher eine nichtlineare Dramaturgie. Dort gibt es zwar auch Spannungsbögen, welche aber anders gesteuert werden.
  15. Ich würde in so einem Fall die Fertigkeiten der Sc einsetzen. z.B. bei gelungener Pflanzenkunde fällt den SC auf, dass auf der Lichtung der Bewuchs keine Lücken aufweist, sodass es höchst unwahrscheinlich ist, dass hier jemand etwas vor kurzem vergraben hat.
  16. Ich meinte in diesem Fall die Berechnung analog Fernkampfkep
  17. Ich weiß nicht... Ich vergebe in so Fällen immer ZEP nach Regelwerk. Das heißt, das, was es auch für erfolgreiche Fernkampfangriffe gegeben hätte. Ich seh auch nicht, warum die Situation für den Zauberer ungefährlich sein soll. Zauberwürfe können z.B. scheitern. Ich mag nicht wissen was passiert wenn der Zauberer mitten in den Untoten steht und er für 'ne Weile nicht mehr zaubern kann, weil die 1 fiel. Es ist schließlich auch nicht sicher, ob die Skelette wirklich alle sofort tot umfallen. Ob's ein Risiko war, weiß man erst, nachdem der Zauber gewirkt wurde.
  18. Und da verstehe ich die Unterschiede nicht. Ich leite auch am liebsten Abenteuer, die sich entlang eines Spannungsbogen steigern Ich kapier den von Adjana immer so hervorgehobenen Unterschied zwischen dem was sie Dramaturgie nennt und das was ich Dramaturgie nenne.
  19. Ich meinte die Abos in der Aktivitätsanzeige.
  20. Ich find die Anzeige der Abos klasse.
  21. Ist nur nicht sonderlich tauglich... Man sollte den Schwampf ausscließen können
  22. Warum? Sieht man auch nicht mehr wie in der Suche oder den Profillinks. Ansonsten spiel mal mit den Privatsphäreeinstellungen.
  23. Hallo zusammen, das Forum ist auf Version 4.2. Neben etlichen Fehlerkorrekturen (weit über 200) gibt es eine neue Funktion: Aktivitäten. Schaut's Euch mal an. Ihr findet die Aktivitäten sowohl oben in der Kopfleiste als auch in Eurem Profil. In Zukunft wird mit den Aktivitäten sicherlich noch einiges passieren. Ich warte darauf, dass man die sich irgendwann selbst zusammenstellen kann.
  24. Ich hab an die keine guten Erinnerungen. Was aber, so im Rückblick betrachtet, am SL lag. Ich glaub aus der Zeit rührt meine Aversion gegen Zufallstabellen im Spiel (zur Vorbereitung benutz ich sie gerne).
  25. Ich weiß ja nicht... Ist das nicht ein wenig statisch? Die Geschichte selbst entwickelt sich doch mit den Spielern und den Handlungen ihrer Figuren. Klar, ein Rätsel oder Ereignis, das die Grundlage des Abenteuers bildet, liegt unveränderlich vor, weil es in der Vergangenheit liegt. Aber alles andere ist doch variabel, weil zukünftig. Sobald die Figuren die Gesamtsituation beeinflussen, verändert sich doch auch der grundsätzliche Konflikt. Verstehe ich dich jetzt falsch? Nö, ist alles richtig. Die Hintergrundgeschichte muss aber stehen, sonst können die Spieler sie nicht rausfinden. Wer hat den Mord begangen? Was ist die Vorgeschichte? Was ist die Agenda der handelnden Figuren? Ich hasse es, wenn ein SL sich das alles während dem Spiel aus den Fingern saugt. Ich hab kein Problem damit, wenn er den Hintergrund mal etwas anpasst, weil er eine andere Idee plötzlich viel cooler findet, aber ich will als Spieler hinter die vorher erdachten Geheimnisse kommen. Edit: Pyromancer bringt es auf den Punkt.

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