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Merl

Kampf im Liegen - Kontrollbereich

Empfohlene Beiträge

Ursprungsthema: Kampf im Liegen - Welche Möglichkeiten gibt es?

 

Hallo,

 

Personen, die nicht im Nahkampf angreifen können, weil sie die am Boden liegen, schwer verwundet oder in ein Handgemenge verwickelt sind oder aus anderen Gründen ihre Waffen nicht unbehindert einsetzen können, besitzen solange keinen Kontrollbereich, bis sie wieder kampfbereit sind. DFR S222

Ein auf dem Boden liegender Abenteurer kann keine zweihändigen Waffen, keine Wurf- und mit Ausnahme von Annbrüsten keine Schußwaffen benutzen. Er kann Magie anwenden - ausgenommen einige Gestenzauber, deren vorgeschriebene Bewegungen im Liegen nicht möglich sind (s. Das Arkanum). Im Nahkampf erhält ein Liegender einen Abzug von -4 auf seinen eigenen EW:Angriff, und

stehende Gegner erhalten gegen ihn im Nahkampf +4 auf EW:Angriff. DFR S224

 

Aufgrund von Zitat 1 haben am Boden liegende Personen keinen Kontrollbereich bis sie wieder "kampfbereit" sind.

Aufgrund von Zitat 2 kann ein Liegender kämpfen.

 

Was bedeutet in diesem Zusammenhang "kampfbereit"?

 

Meine Vermutung ist, dass ein Liegender obwohl er kämpfen kann, niemanden daran hindern kann den Kontrollbereich zu verlassen. "Kampfbereit" muss also neben der Fähigkeit zu kämpfen noch etwas mehr bedeuten.

 

Evtl. Die Fähigkeit jemanden effektiv daran zu hindern, den Kontrollbereich zu verlassen oder zu durchqueren. Dies würde eine gewisse benötigte Mindest-B bedeuten.

Was meint ihr?

 

Grüsse Merl

bearbeitet von Merl

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Das ist nicht ganz eindeutig zu entscheiden (außerdem ist der erste Satz offenbar nicht ganz richtig zitiert), aber ich denke, dass man unter bestimmten Umständen auch liegend einen Kontrollbereich hat.

 

Zu Zitat 1: Ich kann liegend in einem Nahkampf angreifen, wenn z.B. nur mein Bein kaputt ist, ich aber eine entsprechende Waffe in der Hand habe und ansonsten fit bin. Außerdem ist ja nicht gesagt, dass man aufstehen muss, um seinen Kontrollbereich zu erlangen, man muss nur kampfbereit sein. Ich würde es so interpretieren: Liege ich mit 3 LP oder einem Bihänder auf dem Boden oder befinde ich mich im Handgemenge oder bin ich gerade aufgestanden, so habe ich keinen Kontrollbereich. Liege ich da unten und schlage mit dem gezückten Langschwert um mich, dann doch.

 

In Zitat 2 wird sogar ausdrücklich von Nahkampf aus dem Liegen gesprochen. Das ist aber nach Zitat 1 genau die Voraussetzung, um einen Kontrollbereich zu haben.

 

Das einzige, was gegen den Kontrollbereich spräche, ist das Wort "ungehindert" in Zitat 1 in Kombination mit der WM -4 in Zitat 2. WM-4 bedeutet ohne Frage eine Behinderung.

 

Insofern ist diese Regelpassage auf jeden Fall schon mal widersprüchlich formuliert. Aber das mit dem Nahkampf spricht eindeutig für einen Kontrollbereich, wobei nicht eindeutig klar ist, ob unbehindert hier das Gegenteil von einem "verhinderten" oder einem "behinderten", aber möglichen Angriff sein soll.

 

Ich plädiere für ersteres, weil alle anderen Beispiele bedeuten, dass ein Nahkampfangriff in der Runde nicht möglich sind. Außerdem ist gar nicht gesagt, dass diese Passage was mit "Liegen" zu tun hat. Eventuell steht der Gegner, aber sein Waffenarm ist mit einer Peitsche gefesselt. Oder er steht, aber hat sich die Waffenhand geprellt ... Das alles wären Hinderungen, die Waffen einzusetzen.

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Hallo,

 

danke habe die Seitenzahl von 221 auf 222 angepasst. Der Text ist allerdings richtig. Oder meinst Du was anderes?

 

Nach dieser Regel können zumindestens Personen, deren Bein "frisch" kaputt ist, so ziemlich gar nix machen. Sie sind bewegungsunfähig. Ich denke mal dann können Sie auch nicht im Liegen kämpfen ...

 

http://www.midgard-forum.de/forum/threads/25732-Hinfallen-nach-kritischem-Beintreffer?highlight=Beintreffer

 

Vielleicht macht es Sinn eine Unterscheidung zu machen, aus welchem Grund man liegt.

 

A) hingefallen (z.B. kritischer Fehler) -> Kontrollbereich, ja

B) liegt verletzt am Boden (z.B. kritischer Beintreffer) -> Kontrollbereich, nein

bearbeitet von Merl

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Hallo,

 

danke habe die Seitenzahl von 221 auf 222 angepasst. Der Text ist allerdings richtig. Oder meinst Du was anderes?

 

Nach dieser Regel können zumindestens Personen, deren Bein "frisch" kaputt ist, so ziemlich gar nix machen. Sie sind bewegungsunfähig. Ich denke mal dann können Sie auch nicht im Liegen kämpfen ...

 

http://www.midgard-forum.de/forum/threads/25732-Hinfallen-nach-kritischem-Beintreffer?highlight=Beintreffer

 

Vielleicht macht es Sinn eine Unterscheidung zu machen, aus welchem Grund man liegt.

 

A) hingefallen (z.B. kritischer Fehler) -> Kontrollbereich, ja

B) liegt verletzt am Boden (z.B. kritischer Beintreffer) -> Kontrollbereich, nein

 

Du kannst mit einem kritischen Beintreffer angreifen, du bist ja nicht handlungsunfähig, sondern nur wehrlos.

 

Du musst mit einem gebrochenen Bein nicht mal zwangsläufig zu Boden gehen oder am Boden liegen. Davon steht zumindest nichts im Text. Ohne Stock hast du lediglich B0, weil du dich ohne Stock oder fremde Hilfe nicht fortbewegen kannst.

 

Und du hast exakt die -4 wie beim Liegen, mit der Ausnahme, dass du zusätzlich nicht abwehren kannst und jeder Treffer erfolgreich und kritisch ist. Wenn du weiterkämpfst, bist du wahrscheinlich sehr schnell tot. Den Kontrollbereich müsstest du bis dahin dennoch haben.

bearbeitet von Eleazar

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Ist doch eigentlich ganz einfach: wenn der SL sagt eine Figur habe keinen Kontrollbereich... :D

Ernsthaft, macht es euch doch nicht schwieriger als unbedingt notwendig: wer am Boden liegt (weshalb auch immer) hat keinen Kontrollbereich. Wenn der SL weshalb auch immer eine Ausnahme zulassen will-gut.

Nebenbei, wer ein gebrochenes Bein hat ist (meine ich) in seinen Möglichkeiten ausreichend eingeschränkt dass er in der Regel keinen Kontrollbereich hat (schwere Verwundung und kann nicht uneingschränkt kämofen). Eine denkbare Ausnahme mag sein, dass das Bein fachgerecht geschient wurde, aber auch da wäre ich eher vorsichtig.

es grüsst

Sayah el Atir al Azif ibn Mullah

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@ Sayah: Klar kann ich das als SL nach eigenem Gutdünken und meiner eigenen Logik - oder besser der Logik der Gruppe - entscheiden. Aber Merl hat eine Regelfrage gestellt, deshalb interpretiere ich hier nur den Regeltext. Ob das für diesen Fall den Aufwand lohnt oder ob man das besser anders entscheiden soll, steht für mich auf einem anderen Blatt.

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Du kannst mit einem kritischen Beintreffer angreifen, du bist ja nicht handlungsunfähig, sondern nur wehrlos.

 

Situation: "Direkt nach einem kritischen Beintreffer"

Ob man angreifen kann -> weiss ich nicht. Die Regelklarstellung von Christoph sagt ganz klar, dass man bewegungsunähig ist. Das kann bedeuten, dass man nicht kämpfen kann.

Ob man handlungsunfähig ist -> also man kann in jedem Fall noch sprechen und Handlungen durchführen, für die man sich nicht bewegen muss. Ich bin noch nicht mal sicher ob ein Bewegungsunfähiger kriechen (=4m/10sec) kann. Wenn jemand "bewegungslos" ist, dann ist das normalerweise gleichzusetzen mit "schlafen, gefesselt sein" etc. (by the way, das ist nicht unbedingt meine Meinung, sondern ergibt sich aus der Regelklarstellung, der übrigens eine ziemlich lange Diskussion vorrausgegangen ist, in der ich unter anderem Deine Argumente verwendet habe ...)

ob man wehrlos ist -> nicht nur das, man ist sogar bewegungsunfähig. Ein Wehrloser kriegt bei einem Treffer "nur" schweren Schaden. Ein Bewegungsunfähiger oder auch Bewegungsloser bekommt automatisch kritischen Schaden. Man muss dazu noch nicht mal einen EW: Angriff durchführen.

 

Womit wir wieder bei "angreifen" sind. Es ist schon eine Übrlegung wert, tatsächlich anzugreifen, der "Rückschlag" ist einfach durch Ansage auf jedenfall erneut kritisch ...

 

Grüsse

 

Merl

 

p.s. @Eleazar: Wie gesagt früher war ich auch Deiner Meinung, spielen tun wir das als Hausregel auch eher so, wie Du das beschreibst. In den Regeln ist es nur anders dargestellt.

p.p.s. Für alle die sich wundern, warum ich so detailiert "Auskunft" will. Ich mache eine tabellarische Auflistung aller Kampfregeln (Ausnahme Reiterkampf, Kampf in Schlachtreihe). Ich bin fast fertig, es fehlen nur noch einige wenige Details.

bearbeitet von Merl

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@ Sayah: Klar kann ich das als SL nach eigenem Gutdünken und meiner eigenen Logik - oder besser der Logik der Gruppe - entscheiden. Aber Merl hat eine Regelfrage gestellt, deshalb interpretiere ich hier nur den Regeltext. Ob das für diesen Fall den Aufwand lohnt oder ob man das besser anders entscheiden soll, steht für mich auf einem anderen Blatt.

Also noch einmal: aus meiner Sicht sind die Regeln ausreichend klar: wer am Boden liegt hat keinen Kontrollbereich. Ebenso haben SC, die eine kritische Verletzung (Bein, Waffenarm etc) haben, keinen Kontrollbereich. SC die gerade aktiv zaubern auch nicht.

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Moderation :

Der Strang ist mit Regelfrage gekennzeichnet. "Der SL soll nach Gutdünken entscheiden." ist hier völlig fehl am Platz. Also verkneift Euch solche Kommentare.

 

Gruß vom Modfeuer

 

Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen

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Ich halte bei Regelfragen nicht viel von weitläufigen Interpretationen. Damit ist in meinen Augen "bewegungsunfähig" erst mal mit B0 gleichzusetzen. B0 bedeutet aber nicht, dass du deine Arme nicht bewegen kannst und nicht angreifen kannst. Wenn du angreifst, bist du aber im Nahkampf und hast dementsprechend einen Kontrollbereich. Ob das wegen des automatischen kritischen Treffers sinnvoll ist, darf dann der Spieler selbst entscheiden.

 

Das führt mit zu einem weiteren Punkt: Hat ein am Boden liegender am Bein verletzter Spieler einen Kontrollbereich, so kann man an ihm nicht einfach vorbeispazieren. Deshalb provoziert der Liegende, dass man ihm noch einen Schlag und damit einen kritischen Treffer verpasst.

 

Wahrscheinlich will man das als Spieler ja überhaupt nicht. Kann man eigentlich seinen Kontrollbereich aufgeben und wenn ja, wie? Man könnte allerdings wohl seine mangelnde Kampfbereitschaft demonstrativ zeigen (Schwert senken; es an der Klinge anfassen; den Gegner "durchwinken" usw.).

 

Wie dem auch sei: Bei dem frisch am Bein verwundeten Abenteurer kann man eventuell aufgrund der Regeltexte geteilter Meinung sein, welche Möglichkeiten er noch hat. Dennoch bin ich bei Unklarheiten für die Lösung, die dem Spieler im Zweifelsfall mehr Entscheidungsmöglichkeiten lässt. Auch wenn die eine Option dich an faktischen Selbstmord heranreicht.

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...

 

Das führt mit zu einem weiteren Punkt: Hat ein am Boden liegender am Bein verletzter Spieler einen Kontrollbereich, so kann man an ihm nicht einfach vorbeispazieren. Deshalb provoziert der Liegende, dass man ihm noch einen Schlag und damit einen kritischen Treffer verpasst.

 

Wahrscheinlich will man das als Spieler ja überhaupt nicht. Kann man eigentlich seinen Kontrollbereich aufgeben und wenn ja, wie? Man könnte allerdings wohl seine mangelnde Kampfbereitschaft demonstrativ zeigen (Schwert senken; es an der Klinge anfassen; den Gegner "durchwinken" usw.)...

 

Man könnte natürlich - für den Fall des zugestandenen Kontrollbereiches für den Liegenden - dessen Gw anpassen und das Durchqueren des Kontrollbereiches erleichtern.

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Bisher habe ich aus dem Thread zumindestens die Erkenntnis gewonnen, dass ein am Bein kritisch Verletzter verhungern wird (=B0), sofern man ihn liegen lässt :lol:

Ne mal ernst, auch wenn es der Wortlaut "bewegungsunfähig" hergibt. Ist irgendwo definiert, dass man da B0 hat?

 

Für mich ist die Frage zum Kontrollbereich übrigens keine Spieler/Nichtspieler Frage. Gelten tut die Regel für beide Seiten. In meiner Erfahrung kommt es deutlich öfter vor, dass NSCS mit kritschen Beinwunden am Boden liegen ...

 

Klarer würde es, wenn klar ist was ein als "bewegungsunfähig" Deklarierter noch tun darf. Vielleicht darf er gar nicht mehr angreifen ...

 

Beispiele aus dem DFR dazu:

 

Bewegungsunfähig

- S108 Durch Gift gelähmt

- S240 Festhalten wird mit "bewegungsunfähig" gleichgesetzt.

- S245 Verlust von beiden Beinen für einen Wolf.

- S250 Schuss ins Bein bei einem gezielten Schuss.

 

Bewegungslos:

- S204 Rumpffesselung mit Peitsche

- S204 Rumpffesselung mit Bola

- S255 Angriff gegen "bewegungslose" Sachen

- S95 An Baum gefesselt oder schlafend.

 

In allen Bespielen, die ich im DFR gefunden habe, können diejenigen ausserhalb der Beintreffer nicht angreifen ...

 

Grüsse Merl

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Ich würde - eingedenkt der manchmal etwas losen Terminologie im Midgard-Regelwerk - am Wort "kampfbereit" ansetzen und das auf den Normalfall, d.h. Kämpfer steht und kann ungehindert kämpfen, beziehen.

In diesem Sinne hätte jemand am Boden also keinen Kontrollbereich, auch wenn er noch kämpfen könnte. Für einen Kontrollbereich braucht es wohl noch mehr, vielleicht etwa die Möglichkeit, einen Ausfallschritt zu machen o. dgl.

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Lt. S.222 Abb.4.1 hat ein Stehender seine vorderen 3 und die beiden seitlichen Felder als Kontrollbereich.

Diesen Kontrollbereich kann ein Liegender mit Sicherheit nicht abdecken.

Das setzt natürlich voraus, dass er nur liegt und nicht so groß in seiner Bewegung eingeschränkt ist, dass er sich nicht groß drehen/rollen kann.

Er hat natürlich auch wesentlich weniger Übersicht und ist allgemein in seiner Gewandheit behindert.

Der Nachteil des Liegenden ist auch, dass er nicht den entscheidenden Schritt in den Weg eines Vorbeilaufenden machen kann.

Sicherlich kann er sich hinrollen, aber in dem Augenblick hat er nicht wirklich seine Waffe "kampfbereit" und der Gegner kann recht locker über ihn/an ihm vorbei springen.

 

In den Regeln ist sowas "komplexes" ja nicht abgedeckt.

 

Ich denke, man sollte dem Liegenden (sofern nicht eingeschränkt) seine Gw kräftig reduzieren und ansonsten die normalen Regeln nutzen (bspw. vom Gegner lösen, Vorbeilaufen). Die geringere Gw sorgt ja schon dafür, dass er nur eingeschränkt die Gegner "aufhalten" kann.

Beim Vorbeilaufen könnte man vom Liegenden auch zuerst noch einen PW:<gesenkte Gw> verlangen, ob er sich überhaupt in den Weg "rollen" kann.

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Ich denke, man sollte dem Liegenden (sofern nicht eingeschränkt) seine Gw kräftig reduzieren und ansonsten die normalen Regeln nutzen (bspw. vom Gegner lösen, Vorbeilaufen). Die geringere Gw sorgt ja schon dafür, dass er nur eingeschränkt die Gegner "aufhalten" kann.

 

Damit wäre aber schon eine wesentliche Auswirkung des Kontrollbereichs beibehalten, nämlich daß jemand, dessen Runde in einem solchen beginnt, sich nicht frei bewegen darf, sondern dafür (a) eine Handlung aufwenden muß und (b) entweder nur ein Feld weit kommt oder dem Gegner +4 auf den Angriff gibt.

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    • Von Wibiv
      HAllo,
      mir hat sich gestern beim soielen die FRage gestellt ob es möglich ist mit Geländelauf bzw. Akrobatik den Kontrollbreich von mehr als einem Gegner in einer Runde zu durchqueren und ob ich dann für jeden Gegner eien EW brauche.
      Folgendes Senario: Spieler rennt einem Kameraden zu hilfe und will dazu zwischen zwei Gegner die 1m auseinandersteh durchrennen, d.h. er will den Kontrollbereich von zwei Personen durchqueren. Braucht er zwei EW und ist es möglich, zusatzfrage sink dan die B auf ein viertel da er zwei Kontrollbereiche durchquert hat?
      Freu mich auf eure Antworten.
      Wibiv
    • Von Broendil
      Hallo Zusammen,
       
      Beim Klostercon ist beim Spielen eine kurze Regeldiskussion über das Durchqueren und Entfernen aus dem Kontrollbereich mittels Akrobatik bzw. Geländelauf aufgekommen. Ich möchte hier keine Diskussion über Sinn und Unsinn von Regeldiskussionen während des Spielens haben, sondern ausschließlich eine Regeldiskussion führen.
       
      Ausgangslage waren folgende Aussagen:
      Mit Geländelauf bzw. Akrobatik kann ich einen Kontrollbereich durchqueren bzw. an einem beliebigen Ort im Kontrollbereich anhalten, wenn ich nicht im Kontrollbereich war. Mit Geländelauf bzw. Akrobatik kann ich mich um mehr als 1 m durch den Kontrollbereich bewegen oder sogar daraus entfernen, wenn ich bereits in einem Kontrollbereich bin.  
      Wenn ich nun den Kodex heranziehe, gelten die folgenden Texte
      Gerät man in einer Bewegung in einen Kontrollbereich muss man sofort stehen bleiben (S. 76) Im Kontrollbereich darf man sich max. um 1 m zur Seite bewegen und darf den Kontrollbereich jedoch nicht verlassen. (S. 76) Die einzige Möglichkeit sich selbst aus dem Kontrollbereich zu entfernen, ist durch Verzicht seiner Handlung und kontrolliertem Lösen vom Gegner. Dazu gibt es die 3 Möglichkeiten der konzentrierten Abwehr mit anschließendem Lösen, das panische Fliehen und der gedeckten Rückzug durch einen Kameraden (S. 76) Ein ausgebildeter Akrobat kann den Kontrollbereich eines Gegners durchqueren und verzichtet dafür in dieser Runde auf seine Handlungen, wenn EW gelingt. (S.101) Abenteurer, die Geländelauf gelernt haben, können im Kampfgetümmelr durch den Kontrollbereich eines Gegners hindurchlaufen, wenn EW gelingt.  
      Mit diesen Texten aus dem Kodex ziehe ich folgende Rückschlüsse bzgl. den oben genannten Aussagen:
       
            - Aussage 1 lässt sich für mich auf Basis des Kodex nachvollziehen.
            - Für Aussage 2 kann ich nichts unterstützendes finden und würde daher sagen, dass dies laut Regeltexten nicht funktionert.
       
      Ist das so nachvollziehbar oder habe ich hier irgendetwas übersehen?
       
      Neugierig auf Antworten wartend,
      Broendil
       
      Moderation :
      Ich hab den Präfix auf "Regeltext" geändert.

      Bei Nachfragen bitte eine PN an mich oder benutzt den Strang Diskussionen zu Moderationen  
    • Von Mitel
      Kodex S.75 letzter Absatz: Kontrollbereich: "Ein kampfbereiter Abenteurer kontrolliert den Bereich vor und seitlich von seinem Standort."
      Kodex S.76 zweiter Absatz, Ende: "Personen, die nicht im Nahkampf angreifen können... ...besitzen solange keinen Kontrollbereich, bis sie wieder kampfbereit sind."
      Kodex S.77 letzter Absatz: Unsichtbare: Unsichtbare kann man Nahkampf angreifen.
      Kodex S.75 Tabelle: Schwierigkeit bei Nahkampfangriffen: "besonders schwer (–6); Kampf in völliger Dunkelheit"
       
      Bei uns kam heute am Spieltisch die Frage auf, ob man in völliger Dunkelheit einen Kontrollbereich hat. Einige waren dafür, andere waren dagegen oder wollten zumindest einen Wahrnehmungswurf dafür haben. Um Diskussionen vorzubeugen haben wir uns erstmal auf den Wahrnehmungswurf geeinigt.
       
      Nach obigen Textstellen wäre die Antwort aber: JA, man hat einen Kontrollbereich, da die dazu notwendige Kampfbereitschaft in völliger Dunkelheit oder gegen Unsichtbare gegeben ist, wenn auch mit WM-6.
       
      Ist dieser Schluss korrekt?
       
      Folgt daraus dann auch, dass ein Unsichtbarer sich NICHT direkt an einem Gegner vorbeibewegen kann, oder gilt der Gegner dann nicht als kampfbereit, wenn der Spieler noch nicht entdeckt wurde?
    • Von Muriel
      Grüße, ehrenwerte Midgard Spieler!
       
      In den M5 Regelwerken habe ich zu diesem Thema leider nichts gefunden, was mir meine Fragen beantworten würde. Vielleicht könnt Ihr mir weiter helfen, oder mir Eure Meinung dazu bitte mitteilen.
       
      Als Beispiel die Gruppe wird von Vampirfledermäusen angegriffen.
      Wenn der Gegner in ausreichender Höhe fliegt (außerhalb der Nahkampfreichweite), kann er dann über den Kontrollbereich eines Spielers fliegen ohne stehen bleiben zu müssen? Wo (Höhe) befindet sich ein fliegender Gegner im Nahkampf? Von meiner persönlichen Vorstellung fliegt er über Kopfhöhe um in einer Art Sturzflug anzugreifen. Wenn dem so ist, müsste ein Fernkämpfer den fliegenden Gegner ohne Abzüge treffen können, da ja niemand im Weg (Sichtlinienregel) ist, oder? Vielen Dank fürs lesen.
       
       
      Grüße
       
      Muriel
    • Von Eleazar
      Ich bin mit der bestehenden Regel, den Kontrollbereich eines Gegners zu verlassen, nicht zufrieden: Ich kann mir die doofe Formel nicht merken und man gibt eine ganze Runde dran, um dann im Zweifelsfall doch wieder in den Kontrollbereich genommen zu werden. Ich habe das aus den Kontrollbereich lösen fast nie genutzt.
       
      Jetzt haben wir uns in der Gruppe eine Hausregel ausgedacht, die wir erproben wollen.
       
      Kritik, Hinweise auf Schwachstellen und Verbesserungsvorschläge. Ob jemand die bestehende Regel besser findet, interessiert in diesem Strang weniger. Am schönsten wäre, wenn an diesem Vorschlag weiterüberlegt würde.
       
      Wer einfach nur mal sagen möchte, was für eine supergeile Hausregel das ist, du lieber Scholli, alle Achtung, heidewitzka - der soll das tun .
       
      Neuregelung für das Verlassen von Kontrollbereichen
       
      A= Angreifer; G1= Gegner, der den Kontrollbereich von A verlassen will; G2= zweiter Gegner
       
      1.) G1 kann sich im Kampf pro Runde um einen Meter bewegen. Dabei darf G1 sich auch in ein Rückfeld von A bewegen und so den Kontrollbereich verlassen (das ist nach den jetzigen Regeln nicht erlaubt). Dreht sich A nicht so, dass G1 wieder in ein Seitenfeld oder in ein Vorderfeldgerät, so kann G1 seine Bewegung weiterführen, woanders hingegen und gegebenenfalls in derselben Runde jemand anderen angreifen.
      [Möglichkeit, in der sich G1 lösen und in der gleichen Runde noch jemand anderen angreifen kann. A kann G1 nicht angreifen.]
       
      2.) Der bislang nicht im Kontrollbereich von A stehende G2 nimmt den Platz von G1 ein. Jetzt kann sich G1 lösen, woanders hingegen und gegebenenfalls in derselben Runde jemand anderen angreifen.
      [Möglichkeit, in der sich G1 lösen und in der gleichen Runde noch jemand anderen angreifen kann. A kann G1 nicht angreifen.]
       
      3.) A hat 0 AP. In dem Fall verliert A seinen Kontrollbereich. G1 kann von A fortgehen, woanders hingegen und gegebenenfalls in derselben Runde jemand anderen angreifen. G2 kann die Vorder- oder Seitenfelder von A passieren, ohne einen EW:Geländelauf machen zu müssen. G2 kassiert aber eventuell einen Angriff von A.
      [Möglichkeit, in der sich G1 lösen und in der gleichen Runde noch jemand anderen angreifen kann. A kann G1 nur angreifen, wenn er G1 verfolgt oder wenn A's Gw immer noch höher ist als die von G1]
       
      4.) A's Gw ist niedriger als die von G1, aber er hat noch AP. G1 löst sich ohne dass A vorher noch zuschlagen kann und geht woanders hin. G1 kann sich höchsten um die Hälfte seiner B bewegen und in derselben Runde nicht mehr angreifen. A kann G1 folgen oder sich einem anderen Gegner zuwenden und in derselben Runde angreifen. Befindet sich A auch im Kontrollbereich von G2, so kann A entweder nur G2 angreifen oder er muss sich seinerseits aus dem Kontrollbereich von G2 lösen, wodurch er voraussichtlich seine Angriffsmöglichkeit in dieser Runde verliert.
      [Möglichkeit, in der sich G1 lösen, aber in der gleichen Runde niemand anderen angreifen kann.]
       
      5.) A's Gw ist höher als die von G1 und er hat noch AP. A entscheidet ob er G1 vor seiner Bewegung angreifen oder ob er G1 erst ziehen lassen möchte. Zuerst zuzuschlagen bietet sich beispielsweise an, wenn A gegen G1 und G2 einen Rundumschlag machen möchte. G1 laufen zu lassen, bietet sich an, wenn A selbst in dieser Runde noch an anderer Stelle jemanden angreifen möchte.
      [Möglichkeit, in der sich G1 lösen, aber in der gleichen Runde niemand anderen angreifen kann.]
       
      6.) Die Option „Panisch fliehen“ bräuchte man in dem Falle eigentlich kaum noch. Vielleicht könnte man es so handhaben: Wenn G1 panisch flieht, machen G1 und A jeder einen PW:Gw. Gelingt der PW von A, so kann er nach G1 schlagen. Gelingt der PW von G1, so kann er abwehren. Danach kann G1 sich um seine volle B wegbewegen. A kann G1 mit seiner vollen B folgen, wenn A sich nicht seinerseits in einem Kontrollbereich befindet. Kann sich A frei bewegen und ist er mindestens so schnell wie G1, so schließt er am Ende der Runde wieder zu G1 auf und nimmt ihn wieder in den Kontrollbereich und das Spiel beginnt von neuem. Ist G1's B nur um 1 höher, so ist er nicht mehr einzuholen.
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